|o)üue>i{), nud) im Winter den Kampf gegen j»« Schädlinge unermüdlich sortsctzt, dann wird reicher Legen feine Arbeit lohnen, Mer nur der Kundige sieht, was dem Unkundigen und dem Unwissenden verbargen bleibt. Deshalb sollten die Belehrungen über derartige Erscheinungen in der Natur schon bei der Jugend beginnen. Nur wer in der Jugend gelernt bat, tu seben und zu beobachten, der wird in späteren Jahren niil sicherem Blick sich vor manchem Schaden bewahren und manches Unheil leicht abtvenden und verhindern können.
veremrriaHnci'tni.
— N a t^r r h e i l v e r e i n. Am Samstag feierte der Natur- hcrlverein im Saale des Katholischen Brreinsbauses feilt Slip tunasfcst, Tic Festrede hielt Tr, Svohr, Einige lustige Theaterstücke, darunter ein Singspiel, erregten grosse Heiterkeit, Tas bekannte Quartett von, Baucrschen Gesangverein, ebenso Herr H a s s - n c r mit einem Bariton-Solo, ersrenten die Zuhörer mit ihren Bortrügen, Auch Gicßcnrr Wandervögel mit Gitarre. Mandoline und Violine wurden für ihre schönen Volkslieder mit Beifall belohnt Vor dem Tänzchen zum Schluss tvurde ein? Verlosung zum Besten des Bundeskranlenhauics abgehalten,
—■ Der Kellner verein Gienen vielt au, Donnerstag lein Wintcrscst in Steins Garten ab, das >>ch eines starken Besucher erfreuen konnte, Das reichhaltige Programm fand allgeiueinen Beifall, besonders die Vorträge des gemischten Ehorö der Gesangvereins „Liedertafel", Ten Schluß bildete eine Tombola und der Ball,
(-) G r oß e n - L i » d e » , 25. Ja», Am Samstag vcranstal tete der Turnverein sein W i n t e r f e st, Herr Stein nagcl sprach über den Vorteil des Turnens für die Gesundheit und bc antragtc die Gründung einer Tamenriege, Mnsilvorträge. turnerische Uebungc» und ein flott geshicltes Theaterstück verichönerlen das Fest. Ein frohes Tänzchen hielt die Gälte lange beisammen.
Lich, 24, Jan. Tic Ab cn d u n lc r d a l t u n g des StcnographenvcreinS „Gabelsberger" bot ein reiches Unterhaltungsprogramm, das die zahlreichen Gäste aufs angenehmste unter hielt An eine graste Anzahl Mitglieder kamen die Diploms zur Verteilung, die auf verschiedenen Bcttschrriben im adgc taufenen Jahre errungen waren,
T Hattenrod, 23. Jan, Ter hiesige Z w c i g v c r c i n des Evang. Bundes veranstaltete heute eine Abendunter oaltung, Nach begrünenden Worten des Borfiliendc» sprach Pfarrer H o s m a n n - Winnerod über das Lebe» und die Persönlichkeit Blüchers, In lebenswahrer, fesselnder Weife stellte er diesen .Helden den zahlreichen Zuhörern vor die Seele, Turch uon Schülern vorgetragenc Gedichte und die Mitwirkung des Gesangvereins „Eintracht", unter Leitung des Lehrers M e i d l, wurde die Feier verschönt,
£ Bad-Nauheim, 25. Ja», Eine Vorfeier zu Kaisers Geburtstag beging heute der Krieger und M i l i t ä r v e r e i ir „Hassia" durch eine Abcndunterhaltung in der Turnhalle, die aus allen Bevölkerungskrcisen zahlreich besucht war und ein reichhaltiges Programm bot, Tie Festanivrache, die IN das Kaifcrhoch ausklang, hielt der Vorsitzende, Ttadtrai Schäfer,
,0 Reichelsheim (Wctlerau", 25, Jan, Eine grost angelegte KaiscrycburlSIagsicier veranstaltclcn heute Kriege r- und T u r n- n er ein unter Mitwirkung des Musik- und Gesangvereins in der „Post", Im Anschlust daran wurde daS Bolksschauspiel „Aus g r o st c r Zeit" aufgesührt.
vom Sriegasten.
Man kann de» Briefkasten wohl gleich der Briefmarke als eine Schöpfung der neuzeitlichen Vcrkchrsentwicklung anfehcn, "Allerdings fehlt cs nicht an älteren Versuchen, doch ist ihnen ein dauernder Erfolg nickt besckncdcn gewesen, lieber de» Ursprung der Briefkästen, dieser heutzutage selbst auf deni kleinsten Torfe vorhandenen Behälter, die aufsälligerweifc nicht zuerst in Europa, sondern auf den, afrikanischen Erdteil vorgekommen zu sein scheinen, verdanken wir einem Schriftsteller, Johann Akbreckt von Man dclslo, eine interessante Mitteilung, Tiefer hatte sich im Jahre 1633 gemeinsam mit 'Adani Qlearins (eigentlich Oelenschläger) einer von dem Herzog Friedrich III, ;» Schleswig.Holstein zuerst nach Moskau und dann nach Persien geschickten Gesandtschaft an- gcschlossen. Er vcriastte über diese und andere von ihm nistest »onimene Reisen im Orient eine „Morgenländische Reniebeschrer bn»^", die sein Freund Llcarrus im Jahre 1658 herausgab. Darin finden wir in dem die Rückfahrt^ von Persien ans dem Seewege betreffende» "Abschnitt folgende Stelle: „Ein Briefkasten von Stein (Jnhaltsvcrmcrk am Randes, Ter Ort Eavut bonac spei (Kap der guten Hoiinungi wird von den Ostindiensahrern >ür den halben Weg, nämlich 2500 Meilen von Indien, gehalten. Sie legen ungemein allhicr a», Tie Holländer haben am Hasen einen gewissen Ort und Stein, in welchen sie Briefe legen, damit andere' vorbei! rehsende Holländer von ihrer Rens und Fahrt, wenn und wo sie ausgeqangcn und wohl» sie gcrchset und was ihnen tonst begegnet. Rachricht haben mögen. Es gibt große Freud, wenn iic daselbst anlangeu, nicht allein, weil die Repse hrlb verrichtet, sondern auch wegen der Kranken, welche sie allhier an Land brrn-en: dann durch die Erfrischung, gesunde Luit und Speisen und War tung iic innerhalb wenig Tagen wieder gesund werden können,"
"Auch auf der Insel St, Helena befanden fick, fo wird erzählt, n ewige Stellen, wo man Briese nicdcrlcate, die für nachkommcnde Schisse bestimmt waren, Achnliche Briefbehälter wurden mit der Zeit noch an vielen Orten an den Schiiiahrtsstrasteu eingerichtet, und noch heutigen Tages lind solche Sammclstellen iür Bries- ichaitcn vorhanden und unter dem Schutze aller Rationen im Gebrauch.
In Deutichland wurde der erste öffentliche Briefkasten im Jahre 1765 im Flur des Postamtes i» Berlin ausgestellt : ein zweiter lnm erst im Jahre >824 in Lunzig hinzu. Gern hätte man ein weiteres getan, „zur Gemütlichkeil des Korrespondenten", aber mau traute dem Publikum nicht. Selbst der preustiiche Pott- rat Piftor regte im Jahre 1801 an, zwar mehr Brieikästeu au zubringen, aber stets auch eine Schildwache dazuzustellen. So mußte denn noch lang" Jahre die schreibselige Welt ihre Brief« immer hübsch zum Pofthause tragen. Allerdings must man hi-rbei berücksichtigen, dast zu jenen Feite» ein staatlicher „Ortsbrief verkehr" ganz unbekannt war. Deshalb entstanden im 13, Jahrhundert auch allenthalben private Stadtposten Diese sandten dann rcgclmästig ihre Boten aus, die einen Sammclkastcu bei sich trugen und die Einwohner durch Klingeln aus ihr Kommen ansmerkiam machten. In Wien hatten sie Klapp.'nt; daher war dort auch der Name „Klapperpost" gebräuchlich Im Jahre 1850 wurden die Freimarken einaesührt, und nun begann man auch damit, allenthalben össentliche Briefkästen auszu^cllcn, so dast cs also Briefkästen im heutigen Sinne erst seit rund «10 Jahren gibt,
Ten Ruhm, das drieikastenreich e Land Europas zu sein, darf nach einer vom Rcichspostanit veröiientlichten Statistik der euro- väischen Briefkästen das Deutsche Reich einheim'cu. Innerhalb seiner Grenzen sind nrcht weniger als 153187 Stück dieser nützlichen Einrichtungen vorhanden. An zweiter Sielte steht Frankreich mit 83100, an dritter Großbritannien und Irland mit 63 332 Brieikästeu; dann folgen Oesterreich mit 43 317. Italien mit 36 270, Rußland mit 27 763 und die Schweiz mit 13 472 Briefkästen, Am Ende der langen Liste ist Griechenland mit 913, das kleine Luxemburg mit 818, und schließlich die Türkei vcu- ieichnct, die in ihren iämtlichcn unmittelbaren Besitzungen in Europa, Asien und Afrika ganze 486 Briefkästen aufzuweisen hat. Für ganz Europa ergibt iich eine Gesamtzahl von etwas über 510 000 Briefkästen,__
Wenn die Zahl der i» den einzelnen Staaten vorhandenen Briefkästen jeweils aus die Bevölkerung dieser Länder »nigcrechnct wird, dann rückt Deutschland an den vierten Platz, da bei uns im Turchlchnitt erst aus 424 Einwohner ein Brieskasten entsällt. An der erste» Stelle steht das kleine Täneinark, ioo »ur 234 Men - scheimicki in den Besitz eines Briefkastens zu teilen brauchen z auch die Schweiz und Luxemburg, ioo ei» Brrefkaftcn auf ie 286 und 320 Einwohner kommt, übcrirciicn nock das Deutsche Reich, Geradezu den Rang einer Sehenswürdigkeit erlangt aber der unscheinbare Brieikastc» in der Türkei, denn liier kommt ein solcher crst aus je 63 300 Menschen! Zum Schlüsse sei »och erwähnt, daß die Zahl der in den Vereinigten Staaten von "Nordamerika vorhandenen Briefkästen aus 144 640 Stück, also annähernd ebensoviel wie in Deutschland, geschätzt wird.
vcrmiscbke».
^Bombenanschlag Aus Glasgow wird gemeldet: Am Samstag explodierte im Botanischen Garten eine lleine Bombe, durch welche die Treibhäuser beschädigt wurde». Später fgnd ein Wächter eine zweite Bontbe, Es wird vermutet, daß es sich ioieder um eine Tat vo» Anhängerinnei, der Frauenstimmrechts handelt,
* Gin Streit um d i e G i o c » n b a. Ter „Lanlerne" zufolge ist dem höheren Rat des Ministeriums der schöne» Künste dos Ansuchen vorgelcgt worden, zwei der lostvirste» Werke der italienischen Primitive des Louoremuscums der italienischen Regierung »um Dank für die Rückerstattung der „Gioconda" ;» schenken. Dieser Pla», der von dem iranzöilschei! Botschaslcr in Rom Barrcre angcregt worden sei, habe unter den Mitgliedern der "Akademie der- schünen Künste lebhaften Widerspruch horvorgerilsc», Der Wert der beiden Bilder, die man Italien zum Geschenk mache» wolle, komme uiigeiäbr dem der „Gioconda" alcich, und man trage iich, ob ce- »nter diesen Umständen nick» besser gewesen iväre, das Werk Leo- imrdo da Vincis in den Händen Perugias zu lassen,
* Vergiftungen, Infolge eines Zcrwüriniiies mit feiner Mutter vergütete sich in Oienpcst ein 18 jähriger Gehilie einer Avothelc. Drei im Hause bedienstete Mädchen, bei deneil der junge Mann sehr beliebt war, vergifteten sich gleichialls
* Zugübersall Aus R e Iv Bork wirb gemeldet: In der "Nähe von Jakion hielt ein Bandit den Michiaau Zeniralichnetl zug an, raubte mit vorgehaltenem Revolver die Fahrgäste aus und zwang den Weichensteller, die Beute einzusautmcln und zusammc»- zuvacken,
^ A » s g c k r c in p c l t c Ta >» e u r ö ck e. Die Schuiucht, die in gewissen Kreisen uuicrcr Frauenwelt lebt, cs den Männer» in allem nach und gleich ZU tun, bringt euch in der Mode iclt iame Einiällc und Neuheiten hervor. Dar jüngste Stückchen dieser Fraueuemanzipatio» aus dem Gebiete der Toilette ist der aus- gekrempelte Tamcnrock, Wie sich der Dand» die Beinkleider schon vo» seinem Schneider Umschlägen läßt, so soll auch der Rock der Frau nun diese Verschönerung erhalten. Der Saum des Rockes crhült einen sauber gefalteten Umschlag, der etwa einen Zoll breit ist und ein ivenig von dem Rock abstebe» must. Die ivciche schmiegsame Linie der Toilette geht ireilicki dadurch verlöre»: der Rock erhält etwas Slärres und Strenge», Mau ist zu dieser Neuerung auch bisher nur in den Tailor-made-Kleideru porge- druugen: die eleganteren Toiletten werden bisher noch von dieser „inännlicheii "Note" verschont.
Merkwürdiges aus Rüvv e s i a. Der italienische Reisende Giovanni Marchctti, der kürzlich vo» einem längeren Jagoaussliig aus Südafrika zurnckgekehrt ist, schildert im Netto del Earlino einige Merkwürdigkeiten, die er in Rhodcsia bei der eingeborenen Bevölkerung beobachten konnte, Tie Frauen wie auch die Männer reiste» sich die Schucidezähne aus, um nicht den Zebras z» ähneln, die ein vollständiges Gebist haben, Tic Steuer, die die Eingeborene» enirichteu, wird in Rhodcsia nach dcr^Zahl der Frauen bemessen, die der Steuerzahler sein eigen ueniit. Für jede Frau muß er lährlich 10 Schilling Steuern bezahlen, Ta die Polygamie vorherrscht, haben manche Eingeborene ganz hübsche Steuersummen zu entrichten: Marchctti sprach mit verschiedene» Männern, die Nickt weniger als 12 Frauen per stcucru und somit 120 Schilling Fraucnstener der Behörde ab liescrn, Tic religiösen Vorstellungen der Eingeborenen Rhodcsias find austerordcntlich gering und primitiv, sie glauben im Grunde nur au die Geister Verstorbener, Wenn der Tod einen eingeborenen Familienvater dahinraiit, bestreue» die niehr oder minder zahlreichen zurückbleibenden Witwen ihren Leib mit "Asche und dann beginnt die Totenklage: dröhnende Schreie und Klagegesänge, die von Tromnrelschlägen begleitet werden. Bald geht der Gesang in einen wilde» Tan; über und da man mit den, einheimischen Licblrngsgetränk, einem stark alkoholischen Maisbier, nicht kargt, endet alles mit einem tüchtigen Rausche, der die schönen schwarzen Witwen freundlich mit ihrer Trauer aussühnt,
* Das Land der m e i ft c n Mord c. Unter den Lö» der» Europas weist in der Keiminalstatistik wohl Italien die meisten Mordtaten ani: in deni Jahrzehnt 1901—1910 erreichte die Zisser der Mordtaten au« 100 000 Einwohner 3,9, "Aber die Bereinigten Staaten haben nach den Ergebnissen der jüngsten Statistik noch nngünstigerc Ziiiern auizuweiien, ihr entfielen während der gleichen Zeit auf 100 WO Ei rwohncr 5,9 Mordtaten zu, "Aach einer »ntercssanteu statistischen Unlerilichnng, die Hosimann im New Boiler Tvectalor vcrössentlickst, zählte man 1912 in New Bork aus 100 003 Einwohner 6,8 Mordtaten, und wenn man de» Vergleich aus 30 große amerlkanlsche Stabte ausdehnt, erhält man die Durchschnittszahl 8,1, gegenüber 1,31 in London, Tic amerikanische Stadt, in der die meisten Mord taten geschehen, ist Memphis, wo 1912 aus 100 003 Eliuvohncr 64,3 Morde kamen. Nach den Landcstcilcn betrachtet, weist der Süden mit der Tulchschniitszisser vo» 20,2 Mordiaten au! 100 000 Einwohner das ungünstigste Bstv aui, in den Ttäoten des, Westexis kam man aut 10,8, in den Mittelstaatc» aus 8,9 und in ben Städten der östlichen Staaten aus 4,6, Gegenüber dem Vor- inl.ie ist eine Zunahme der Verbrechen um 0,9 iür 100000 Einwohner iestzustellen. Für die hohen Mordziiicrn der südlickn» Städte ist das Borwiegen der Negertevölkernng verantworrlich: hier bildeten auch Neger die weitaus überwiegende (Mehrzahl der Opier,
" "Berka ii nt. Der britische Admiral Sir John Fisher erlebte kürzlich bei einem Jnsvetlionsgang durch die Wersten und Tockanlagen einen lustigen kleinen Zwischenfall, den eine englische Wochenschrift berichtet. Durch einen Zuiall verlor der "Admiral die Herren seiner Begleitung, wanderte allein werter, und stieß schließlich aus einen "Arbeiter, der gemächlich vor den großen Wer! stätten an einem Eiscnstücke hämmerte, „Sind die Herren vo» der Admiralität hier irgendwo in der Nähe?" fragte Sir John „Keine Sorge, Herr," erwiderte beruhigend der Arbeiter, der de» sehr einiacki und nachlässig in Zivil gekleideten Admiral nickt erkannte, „ich stehe ja hier Schmiere," „Schmiere? Wieso denn?" „Was? Tas wissen Sie nicht? Sehen Sie, setzt machen es iich »seine Kameraden drin in den Werkstätten beaueni. Solange niemand naht, aus den cs ankommt, klopsc ich wie setzt ganz sanst. Aber wenn der alte Jack» Fisher in Sicht kommt, dann hämmere ich wie wild, »nd die Kamcrade» drin wissen Bescheid und binrmcrn ebenso," Sir John Fisher sagte nichts, aber am nächsten Tage ioar dieser „Bcobachtungsposten" eingezogcn.
Süchrrtisch.
Neues vom Mars In geschickter Weife sind wissen schastlichc Ergebnisse als Grund'agc ;» einen soeben erschienenen Roman . Fünf Jahre auf dem Mars" von W. Schilling, 83 Psg,. Phönix-Verlag Siwinna, Kaltowitz benutzt ivorden. Ein Pro
seiior ioird durch eine Radiuniexplosion in das Weltall hinaus geschleudert, "Angezogen von den inagnciisck>cn Feldern des Mare landet er aus dem fremden Planeten, dessen Bewohner sich seiner liebevoll nnnehmen, Jnlercssant werden die Einrichtungen der Marsbewohner, die "Bor und Nachteile des Marsklimas usw, geschildcil,
- „Des I n d u st > i c b c a in len Taschenbuch l 3 l 4", das der Bund der technisch-industricUcn Beamten hcrausaegcbcn Hai, und das vom Jndnstriebcaniieii-Perlag, Berlin NB. 52, Werststraßc 7, zu bczieden ist Preis 1,50 Mark , ist Kalender und Lexito» zugleich. Wirtschafte» und sozialpolitische Rückblicke fasse» die Ereignisse des vergangenen Jahres lritiich znsainmcn: eine Reihe von Spezialartileln sachkundiger Autoren insormicrcn Über alle für die Arbeilnebiner» und liisbeiondcrc die Angestellten bewegung bedeutsamen Zeit- und Tagessragcn,
— ,2tc D e 1 r a » d n n t", Krimlnalroinan von ,3. Lenz, lskiirschiiers Bücherichan Rr. 342>, Hermann Hillger Verlag.
Scnivel.
— T c l n i l h a n d e l S - B e r n l s a e >i a l i e » s ch a > t, 21m 19. und 20. dS. ‘l'i'te. wild in "Berlin im LebrervereuiShans die erste ordentli pe Gknosievicha8Srerla»»»l»»g der am 4, November 1912 aus «Kriind de- BiiiidesratSbeschlusteL vom 10. Olieber 1912 neu gcarnndeleii Tetallba»deIS-Ber»ksgc»osse»jchait nntcr deniVorstt dcö KauinianneS und RrichStaqsabgeordnelen Jakob Astor-Bern castel-EueS stall. An der Periannnliing naliNie» 66 Tctoillisle», Vertreter ans känitllchen Bezirken des "XeleheS teil. Tic in dem Wob!Vorschlag des Walilvorstande? benannten 24 VorstandS- liilt.ilieber wurden ohne Gegenvorichläge gcwälilt. Ter Vorstand irkiblle als Vorsitzenden den Kaulmami und ÜlcichStagsabgeordiietcu Jakob Astor-Veriicastel-Eiies, als 1. i:cllverlrcleii"ei> "Borützenden den Kanimam, und Ha»b>lSkoninierinitgtieb Wilhelm Kalhsnst, Darmsiadt ioieder und als 2, stellvertretenden Poesttzenden Kanl- inanu und Handelskaiiiiiierinttglicd Herma»» Behn-Lnbcck neu, "AnS dem umlangreicheii Jahresbericht ist hernorzuhebc», dast bei dcr iieiieu VerusSaenolienscha l bereits 62 446 Betriebe mit 355 937 ver- licherte» Perkonen einac ruae» und. Zur Entschädigung gelangten 1474 Uiiläüc Mit einer Jahreslast vo» 005 855 "Mark JabreS- eiitichädiginig. Gemeldet ionrden 50k3 Uniälle, darunter 18 neue TodeS>«üc, "Bon den Perbandlinigsoegcnsländen Ist liervorznheben, Last der Beichlilst zur Fesllemmg des Eitzes bis zur nächste» ttzcnosien» ichailsversaiiiiiilnng, die im Ecvteinbcr in Nürnberg stattinidct, »erlagt worden ist. Ter (Semhrentari! wurde NI der vom Vorstand vorgelkglen Form genehmigt, in zioei Jahren soll ani Grund des eigene» bis dabi» oiigesamincltcn ilolislische» Mateiials ein »euer Eiesahrentnrii nnigenellt iverden. Eine Tieiistordnung, in der die AnitellliiiaSverkältnissc der "Angestellten geregelt sind, »nd ein ÜlorniatbesoldinigSplaii wnrden anigeitellt. Der Kostenvoranichlog Iür 1914 wurde mit 66« 500 Mark Unlallausivendmige» und 432 78)5 Mk. VerivaltmigSkollen genehmigt.
Miirlte.
— Fried be r ge r F r ü li j a l> r S - B i e r ü e - un d Folileii- innrkt, Tee Landivirlichailskammer-Aiisschnb jür Oderl-effe» schreibt uns: Ter weithin bekannte, iclion seit Jahren gut besuchte Friedberger FrübsahrS-PIerde- und Fohlenniarkt wird auch in diesem Jahre an, 2 4, Februar, vormittag« UN, 9 Uhr beginnend, ab ehaltcn werden, Danebc» findet, wie seither, eine Prämiierung vo» Belgier und Oldenburger Stuten und Foblen i» je 4 Klassen statt. Anmeldungen vo» Tiere» zur Prämiierung find bis zni» 20. Februar bei dem Landwirlschcnts- kanimer-Ausichust in Gießen zu beioirken. Tic Prämiierungs- kla-en find iolgcnde: Belgier beziv, Oldenburger Mntlerstute» mit Nachkaminen, Beloier beziv. Oldenburger nachweisbar in >913 ge deckte und tragende Sticken, Belgier bczw. Oldenburger dreijährige Hengst-, Stut- und Wallachsohle» und Belgier beziv. Oldenburger zweijährige Hengst-, Slul»^ und Wallachsoblcn. Bei der Anmeldung ist anzugebcn lür Stute»: Schlag, Alter und Farbe, Be- zeichuung des Hengstes, wovon das zugehörige Fohlen abstammt oder die Stute trächtig ist, l e; zwei- und dreijährigen Johlen: Schlag, Alter, Faibc und Geschlecht, sowie der Raine des "Bater- tierc:, Weiterhin hat der Pierdebesitzer bei der Anmeldung die Erklärung abzugcden, ob er Mitglied des LandcSpierdczuchtvereins ist oder nicht.
Briefkasten der Bedaktion.
«Anonyme Anfrogen bleiben nnbcrü«rsichtist.D 100 . ^olm Davison Nockefellcr ist ans Nichsort iin Llne.t.' New ^ovt gebürtig. — Wenn Cie sich ilinr in pekuniärer Hinsicht näliern wollen, so rnünschen ivrr griten Erfolg.
wöchenü. Urbrrsicht -erTovessälle t. -.Stadt Sietzen.
2. Woche. Vom 4. bis 10. Januar 1914, Einivolinerzahl: angenonrmen zu 42 403 O nf[. 1600 Man» Militär). CterblichkeitSziger: 25 68 »ach Abzug vo» 10 OrtSsre nae l: 9,63 "i M .
Kinoee
Iv* starke» an: Sujammeir. Erivachsene: u» voui
4. stedensjahr: 2.—15. Jahr
Lungenentzündung
2
1
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1
Herzleiden
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Lchlagslnsr
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Varalyle
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Darinkronkbeilen
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Verunglückung
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12 8
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A n in,: Die in
Klammern gesetzten Ziiiern geben an
wie viel
der Todessällc in der belresienden Krankheit ans von auswärts »ach Gießen gebrachte Kranke konlmen.
Meteorolo gisch e Beobachtungen der Station Sieszen.
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Höchste Temveratur am 21. bis J'\ Januar 1911 — — 0,1 ‘0. Niedrigste „ » 24 , 25, „ 1914 = — 11,7',
Stiederlchlag: 0,0 nmi.
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