vmali gewählt na* sachlichen GesichiepUiikten, niemand KU "ieh^
^ nh niemand ,u Leide. In de», Zaberncr Falle b-ki-ll-n W W S-«llu»g be,. die in der Rede »nsereS Parte,rcdner«. dem Abgeordneten fiir Ial'krn, am 3. Dezember mit IN dem Mihtraucn^ notum »iedeincleat werden ist. Aus kleinen Errlgnissen sind große Fokaeu entstände,>. die sich sebr wohl hatten vcrinctden last . ; ct kleine Leutnanl Fälle Mott ,» Urlaub rt cf*uTt wer. de» Uiüssen. um seine angegrissenen Nerve,, zu erholen. ->e « < 'riffe au- dem Öekrenbans bat der Präsident '» duachaut rumg" :,nd würdincr Weise g«rückg«wi,ftn. (ÄrfaL) wir und «ielc st>u»derli»ufcnde wisse» ihm berzlichcn Dank dafür. CL
legenbeit soll nicht vom Pa.'le'st-ndpunkt behandelt werde», n» ist ganz gleiibpnliig. Ob Veränderungen 'N der r-'chSlandi chr.i Regierung cintreten oder nicht. Auch auf d,e krwgeger.» i-e» Verhandlungen brauchen Wrr md&t emzugehen. ^aS Straßburger Militärgerichte im Falle stkorsiner nebt tm — ivruch z» den Auffassungen d»Neich«M.Istar^r,^^a-D°r »eben de» Obersten n. Reuter, d-r seinen guten Glaube» betonte, ift der ttipesche Fall des äolus -v-utu-I,,.
Di- Zurückziehung der Rechtsmittel erscheint deihaG dedmb kick,. Tie 'Seoälkerung wird meine», di- Militärbehördeich- ne Anlaß zu haben. einiges zu verschweigen. Am schwerit-n taut ln»
Lage umschriebe^ habe. ivi-^sich^a^r be^v-Eung. den ,"di"urch c^en T«"d«°Ratt°n in den letzten Wochen
werde» aber die Offiziere in d-r ll»sch-uung -r^ge». doch für ste Ausnahmen bestehe», gaß sic fi.r e>n w->tcraeh-nd-S R-ch- d-r '.1otw.hr in Frage tommi. Di- II e b e rsch r e : t u nd-r Notwehr bc, Offizieren muh --er genau fo acifojat werden wie bei Zivilisten. (Lehr richiig! links.) Ein I-ie ^- >t ä n d i g e s Einschreiten dct Militär-ohne vorherige Ne. aulsition durch die zuständigen Behörden ist Nicht statthaft. <HortI dort!) Ter Redner wendet sich gegen Lahand. Die von ihm zitierten lSestiinmuiige» beziehen sich nur auf Wachipastcn usw. "k ?3 ist charakteristisch, haß Sri», Militär Besn-ninmigen noch gelte» solle», die inan erst mühsam aufsuchcn muss, (wehr gut.)
Selbst wenn die AabinctlSeeter von )82ü gliliig wäre, durfte st- i n 8 a b e r » nichtzurAnwsndung t 0 »I Ni e „. (Hört! fibrli) Cs Solle »ch n.n Tminilte Handel» müssen, hei denen die Zivilbehörde machtlos war. Der Oberst Reulcr hätte sich also einer schweren Verletz >l II g diese: .Stab,nett-,
»cder schuldig gema»!. fSSrtl hört!) Ti- Meinung aller Juristen geh! dabin. daß die K aS i n e t t S 0 r d - r ungültig ist. Da» Militär kann selbständig nur einschreiten aut Grund der Gesetze. Tie stab>»-tt»order ist aber kein Gesetz. Wäre sie ein Geien. so!när! sie durch dl- preußi'che Verfassung längst auf. gehoben. Sie brauchte auch nicht aufgehoben zu werden, den» nian braucht nichts aufzuhcbei,. was gar nicht besteht. (Sehr gut.’ links.) Auch in Bayer» und Württemberg kan» „alürlich eine solche Kabinc!!»order nicht gelten. Wäre» die Dienstvorschriften von 1388 gültig, dann waren sie nicht anlvendbar. Sie waren aber »icS! gültig. Ter Reick^lanzler hat selbst zugcgebeii. daß die Ausschreitungen des Militärs im Gmetz keinen Grund finden. Ss ist unerträglich, daß solche Uebcrgrifse vorkomnlc». und dass eure Sühne bei den Militärgerlchten nicht zu erreichen ist. lSchr richligl links.) Was sind das für Zustände! Der lahme Schuster bat in herechijgler Notwehr gehandelt. Hätte er seinen Gegner uiedergeschossen, dann halte er nicht verurteilt werden können. Wie kan» inan da von Pntativnotwcbr bei seinem Gegner sprechen. Da» Ansehen dcr Militärbehörden hat nicht- gewönne».
Wir arbeiten mit dein Reichskanzler, tvenn es politisch inögiich ist. wir sind gegen ihn. wenn es notwendig ist. Unsere Interpellation lichte: sich nick! gegen das Heer. Wir sind stolz aus unser .stear. aber es ist unsere he.Iigc P'lichk. Kritik zu üben an d-r Mililärverwallnng. w-nn llcbcrgrisfe Vorkommen. Tie Treibereien der alldeutsche» Kriegshetzer und Drahtzieher. die da. hinterstehen, machen uns nicht irre, auch nicht die SchmShartilel ihrer Presse und die Schmähredcn d e 0 P r c u ß e I> b u „ d e s. Wir wollen ein starkes „ttd seiner Kraft sich bewusstes Prensscn. Es muß aber alle anderen Bundesstaaten nicht nur als gleich, berechtigt. sondern als gleich»', riig aiicrkcnnen. Die paar Leute vom Preutzcnbimde vertrete» nicht d> n Preußengcill, sie haben >ni: Hohn und Spott über die Preussenbynnie gesprochen. Dieses säbelrasletndc Maulheldeiitnni ist nicht dcr Preußen» geist von 1813. (Lebhafte Zustimmung link». Zurufe: Von lMIs Wir sind »ich. gegen die. Kominaiidogewalt und gegen die Rechte der Krone. Der Gegensatz von Monarchie und Demokratie ist nur künstlich. Ter Gegensatz der Dcniokratic ist die Aristokratie, die
berge,iclli wird zwischen Zivil und Militär und allen Schichte» der Bevölkerung, zwischen Nord und Süd. Da» ist der Zweck unserer Interpellation. (Lebhafter Beifall lins«.)
?ieichskan-ler Dr. v. Bethmann Hollweg:
Furchten Tie „ichl. dass ich dem Vorredner in seinen jurifts. schon Aussührmigcn folgen werde. Dass Klarheit darüber bestehen muß. in welche» Fällen da» Militär bei Unruhen einzugreifen vai. ist selbiiverständlich. Das Militär selbst hat daran ein erhebliche» und dringendes Interesse. Ter Grundsatz, dass dar Militär regelmässig er» aus ersuchen der Zibilliehärden einschreiten darf, ist vE r f a s su ng S m ä tz i g « S Recht, soviel ich sehe, ,n -Ne»
. Bundesstaaten, jedenfalls in Preußen. Tass in Ausnahme- fällen es einer Rcguisitiv» nicht bedarf, ist von der prcußi. schon Versassungsurkunde ausdrücklich und prinzipiell anerkaniit worden, sonst wäre eS nicht einem besonderen Gesetz Vorbehalten worden. Dieses Gesetz ist tatsächlich nicht erlassen. Es entsteht nm, die Frage, ob aus dem Fehlen diese- Gesetzes geschlossen weide,, muss, dass das Militär niemals und unter keinen Um. irnnien einschreiten darf, w-nn e» an einer Requisition dcr Zivil- behordcn ^s'ehlt. Bon den reich-gesetzlichen Fällen der Selbsthilfe und der Lelbstverteidigung brauche ich nicht zu sprechen. Ueberall, > 0 ° d,e Aurau-schungen d-r Notwehr und dcs N-l stand es ,m Sinne d-r Slrasgesctzbuchs und de- Bürger, tichen Gesetzbuches vorlicgcn. da ist unbestritten da» Militär ebenso wie i-dcr andere b-r-chligt. alle zur Abwehr -ine» Angrisfs und d-r G-s-hr eines Angriffe -rsorderlichc» Handlungen inner- halb .er durch das Ge,etz gezogenen Grenzen vorzunebme». Ebenso ansznscheiden hali-n die gesetzlich gcrcg«I!c,i Fälle de» Kriegs, und Bel-gerungszui,ander. Weiterhin muss dem Militär auch ohne heiondere gesetzliche Ermächligung da- Recht zugestonden -erden, selbständig -mzugriiscn. wen„ cs sich Um die Beseitigung von >,indcr,»„cn handelt, die sich ihm bei der Ausübung , -etshoh«,tkich-r Funktion-», bei militärischen Hebungen, bc, Biwaks und Posten usl». entg-gensi-lle,,.
.... Di« Berechtigung dazu folgt aus allgemeinen Rechlsgrund. sahen. Und endlich wird dem Militär dar Recht zugeftanden werden müssen, anch ohne Reaulsilion der Zivilbehorden selbständig -inzugreife», wenn die givilbehärdcn übenvältigl oder au» anderen Gründen ausgirstandc gesetzl worden sind, die Re. qu,zu erkapen. Dieses R-ch,. das auch von Staatsrechts, lehrern ausdrücklich anerkannt Ivicd. beruht auf dem Gedanken, dass der Staat s-,n- Existenz selbst ,n Frage stellen würde, w-nn er auf das Recht verzichten wollte, zur Ueberwindnng einer die Grundlag-tt de» Staates b-dr-hend-n. aus andere Weise nicht
rfÜÜÜÄ'VW? m,t °i c,! Mittkln -n.geg-nzntr.tcn und zu se.nem Schutz die rhm zur Lerrügung stehe,^r bewaffnte Macht
KU verwenden. Ich glaube, daß ich hiermit ganz allgemein die
sctzc» und den allgemeinen Rccht-giundsatz-n "Gbü ' Versuch zum Ausdruck g-komin-n. einen
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Dicn'tgebrauch d«, preutz'ich.n M,..tar- uns o.r ° » i > I Rorddeutickie und i-dcr Stamm
wendigen gesetzlichen Grundlage entbehrt, und zwar dort, wo st« „ur missliebige Berstimmungea h-rborg-hen. Sie h-b-n -ä ja die Kaümcttsorder VON 1320 anzieht. Man streitet über die Ge- in ten ätzten Tagen erlebt, wie über Nacht ein schweres Aerger- irtze-kraft dieser KabinetiSordcr. Nach meinem Dafürhalten geht nis h.rvorgerufen worden ist wider den Willen der Beteiligten dieser Streit an dem Kern der Sache doch einrgermatzen^ vorbei. ^ Grund von mißverständlichen und mißverstandenen Aeuße« Die Äabinettsorder von 1520, soweit ste in die Instruktion von (Lebhafter Widerspruch links und in der Mitte.)
1560 ausgenommen ist, regelt zunächst das Verhallen des Mrl'tar ^ deiner unserer DundeSstaaten könnte bestehen, wenn wir
für den Fall, daß es von der Iivilbehorde requiriert worden M. bag cini Deutsche Nerch hätten. (Lebhafter Beifall.) Das
^.rr* cn. Snv 'WoTte*(firner ernll1?ftkllteu aeievl^chen c ^,_n . . i ,:_ :„v— i ».-- BerautwortlichkeitS«
rabe gut genug für
...... „LAW>W»W „„ „„„ „„ |v „ Waffenkameradschaft mit
konnte, weil sie überwältigt toar oder aus anderen Gründen .^ KJn ge jä sn pft haben. (Lebhafter Beifall.) Und zwar
außerstande gesetzt wurde, direkt die Slequisitian zu erlassen. In- ^ Bcgeistcrung, mit der gleichen
soweit kann die Rechtsgültigkeit d-r Instruktion von 13k« ln ßingjkbc und mit der gleichen Tapferkeit. (Lebhastcr
Weise rechtlich bezweifelt werden, und auch die Hcrr-M. Oie die 2ie bav-iisch- Armee. VON der jetzt
Intcpcllatisn Payer u»t-rschri-b-n haben, h-b-n. wie ich °>fS oem 0C i D cjen ist . . . die Schlachtfelder von Wörth. Weißen.
Wortlaut schliessen möchte, dem nicht widcrsprochen. ^i- Ka- Bazeilles und das blutige Ringen um Orleans verkünden
blncttSordc: bestimmt dann Weiter, dass da, Militär euch -ihm. di- bayerischen Seld-l-a 1370 geleistet haben: Ein
Requisition d-r Zwilb-Hordcn emschrcilvi, dürfe, wenn die Zivil- [ä ^ Z-ugni» für die gleiche Tavserkeil aller deutschen behörden mit der Requisition zu lange zögern, indem Ihre Kraft -Emme. (Lebhasler wiederholter Beifall., Das bayerische Do» Nicht mrbr auSreicht. ^ 1 wetteifert zusammen mit seinem König« in dcr Treue und Liebe
Darüber, ob d'-ie Vorschrift in Verfassung und Gesetz die mit allen anderen deutschen «olkSstämmen seit der
notwendige Grundlage findet, ist jetzt Streit entstanden. S-it da König Ludwig als Erster dem preussischen Könige die
1320 ist dies noch nie der Fall gewesen, und vor allem: D--I- Kaiserkrone anbot. D-r natianale Reichsgedanke ist in den Vorschrift ist in der ganzen Zeit bis auf den -inen Fall m ^y-rischen Bergen ebensogut aulgchoben wie am Neckar, am Zaber» niemals praktisch an gewendet worden. j^ rin unb a „ der Memel, und dieser RcichSgedanke allein ist
(Hört! hört! und Heiterkeit links.) Dies« Vorschrift der Kabr. es. den wir über alle parteipolitischen Gegeiilätzc hinweg Hochhalten
nettsorder von 1820 ist gleich ibren übrigen Vorschil,ten >n die .^„d fördern wollen. (Lebhafter Beitall.)
Dienstanweisung von ISS!» ausgenommen worden, und diese, §d entschiede», wie vor einigen Monaten unsere Meinungs- Dienstanweisung ist niemals der Oeffentlichkcit vorenthalten p-rschiedc»heiten zutage traten, so entschieden rechne ich darauf, worden. Bon d-r Seimlickkeit. von d-r d-r Abg. Frank gesprochen dass Sie mir zustimmcn, wen» ich sage, dass es nicht Mehr gilt,
hat, ist also absolut keine Rede. — Nun hat das Kriegsgericht in j„ der Wunde he rumzuwühlen, sondern daß cs nur gilt, diese
Straßburg cs als unzweisekhaft hingestellt. daß die D,en,t. Wunde zu heilen. (Beifall.) Ein- Partei, -in- einzig- anweisung von 1898 für das Militär unbedingt rechtsverbindlich ist. Partei wird darin Nicht zustimme». Sie wünscht di- Zaberncr Zu einer Prüfung d-r Frage, ob die Kabineltsorder von 1828 Ge- Parialle Weiler aukzunutzen für ihr- wcit-rg-h-nde» Zwecke. Das seycskraft hätte, ist das Kriegsgericht übcrhauvt nicht gekommen, haben di- Ausführungen des Abg. Dr. Frank heute gezeigt und denn di- Frage, ob d-r Lbc.st von Reuter strafbar oder straflos b( ,s g,.hj „och deutlicher aus dcr sozialdemokratischen Presse her- sei. hing, rechtlich lediglich von dcr Frag- ab. ob sein Borgehen b or. Ein halbes Jahr, nachdem dar Volk di- größte Heeres, durch die Dienstinstruktion von 1898 gedeckt wurde. Vermehrung seit hlO als notwendig anerkannt, beloilligt und
Lus diesem Grunde würde auch ein Bernfungs. oder Re- ßuf ftij genommen hat. verlange» die Herren von d-r äußersten bisionsgericht sich niemals mit d-r Frage der Rechtskraft d-r mch,z geringeres als di- Abschaftung der Militärgerichte.
Kabineltsorder von 1828 z» befassen gehabt h-b-n. Nachdem nun. Demokratisierung d-r Armee (Unruhe link»,. Beseitigung d-r
mehr infolge der Zaberncr Vorgänge und der Erörterungen, die sich daran geknüpft haben, Zweifel laut geworden sind, ob diese
kaiserlichen Kommandogewalt, Einsetzung eines demokratischen Milizheeres (Unruhe links und Beifall.) Das ift Ihr Programm,
Bestimmung dcr Kabinettsordcr von 1828 in Verfassung. Gesetz das vor kurzen, erst d-r Vorwärts ausdrücklich als da- sozial, und allg-mc-n-n Rechtssatzen d,° notigen Unterlagen findet, hat. d-mokr°tisch- Programm dargestellt hat (Zustimmung), zum T-rl
ist. S->n-Maiestat der Käfter mit Mc derben Liebenswürdigkeiten gegen di- bürgerlichen nach Abschlug des G-r,chtSv-rsahrcns sofort bcs°HI->,. zu prüfen. Parteien. D-r Vorwärts hat gemein,, cs gehöre -in- große ob die Bestimmungen der D,-nsta.,w-nung. welche sich auf das Küh„h,jt dazu, dieses Programm anzunehmen. und diese Kühn. h,-r b-,proch-n- r°qu>.>t.anslose Einschreiten de» Mck.tars be. m lraul £E tal zögerlichen Parteien nicht zu. (Unruh- links.) ö,-h-„. klar und zw-,sek-kre, den allgemeinen R-chtSzust-nd Die bürgerlichen Parte,-n sind insgesamt - i« will den Au», w'-dergeben. T,e - Prüfung ist ,m Gange, sie wird druck nicht gebrauchen, den ich im ..'Vorwärts- gelesen habe tmt möglichster «E-umgung imrchgefuhrt werden, und ab» er wird bei diesem modernen Dogma - auch diese Bezeichnung ihrem Ergebnis wird die D>enst°nwe-iung IN Einklang gebracht stammt au» dem .Vorwärts- - asss Ihre Zuft.mmuna nickst reck.
werden. Damit ist alles geschehen, was zurzeit geschehe» kann. (Hört! hört! b. d. Soz.) Ich hoffe, es wird bet dieser Gelegen, heit uwglich sein, unter den Dienstanweisungen für die der.
stammt aus dem »Vorwärts- — aus Ihre Zustimmung nicht rechnen können. Als ich vor einigen Monte» sagte, das Bestreben der Sozialdemokraten geh« dahin, d.e kaiserliche Gewalt
hat
[x . . - ... , ... . unter sozialdemokratischen Zwang zu beugen,
sch.edene,. Kontingenten angcborenden Truppenteile m den ^n das vielfach als billiges Schlagwort abgetan. Nun. woraus
Retchslandcn eine Ilebereinftiinmung in allen Punkten hcrbeizu- führen, was ich für außerordentlich wünschenswert halte.
Auf einen geschichtlichen Vorgang möchte ich bei dieser Ge.
geht denn da» vom ..Vorwärts" fe nen Lesern aufgctischt« Pro- ^ gramm ander» hinan» ? (Sehr wahr!) E» ist sehr gut, daß Sie mit Ihren Plänen für die Zukunft so offen herauirücken. (Lachen
legenbeit noch hinwcik-n. In den Jahren 1850/81 hat das (T >. 7o “ i.. ^ 7 .7 l y-
preußische Staats,»iniüerium über den Erlaß des Geictze» der- '' ni links. Zustimmung rechts.) DkM Lande werden die
Mt. das die Fälle regeln sollte. w° da» Militär ausnayms- «ug-n darüber geosfnet werden, wo die Rerse h.ng-hen soll unte weise ohrre Requisition der Zibilbehörden einschreiten sollte. Führung. Fahren «re so f°.ft (L-eyen und Unruhe l nks.l
Das preußische StaatSministerium ift diesmal in sehr eingehenden Destruktron unseres V-'IShe-r-s. D-r,° versieht der
Verhandlungen zu der Uebe-z-ugung gekommen, daß ein solches Deutsche einen i«p°»! («ehr richtig! rechts. Lachen l.nks. Zu. Gesetz, wie e» dcr Verfassung vor'chwebtc, so war damals der audj .ieu |d)<. . _ ..
Ausdruck, »ich. zu machen sei. und -S ha, infolgedessen von dem' . . ^ hat gesagt, daß die B-rgang- 'N Fah-rn e.n Ps--d'gm- Erlaß eines solchen Gesetzes Abstand genomme». Dabei ist offen- f"' N* Susamm-nft-ß- zwischen Militär und d-r Arbeiter,
bar die Erwägung maßgebend gewesen, dass di- Fälle d-S st-at. klasse. -in- Vorübung, der B ersuch zu einer Vorübung.
lichen Notstandes, die hier in Frag- stehen, sich einer erschöpfenden “ P c l ae c Ä ! ä P tC !S e a aü l ? e . 1 ^! ta H
und für alle Fälle zutreffenden Feststellung in einem Gesetze ent. Auch diese Aufreizung der Arbciterklaffc hat im Lorwart»
zöge». Die Voraussetzungen, unter denen die Zibilbehörden gestanden. Ich frage, was haben die Zaberncr Vorgang« mit außerstande gesetzt sind, die Requisition zu erlasse», di- Fest, d-r Arbeiterschaft zu tun? (Lärmender Widerspruch lmkS.) itellung dieser Fälle lässt sich nur unter Berücksichtigung der cinzelns» ussiständs ermöglichen. Und von diesem Grundsätze aus, dass ein Gesetz nur allgemeine Grundsätze würde feststcllen können, und daß seine Ausführung dcr Instruktion würde überlassen werden müssen, hat das preußische Staatsministerium davon W> stand genomme«. ein Gesetz zu erlassen. In Ueüereinstimmung werden soll. Unser Heer ist kein Instrument für damit sind die Dienstvorschriiten von 1853 und schließlich van 1828 Parteikämpf«. es ift viel zu schade dazu. (Sehr erlassen worden. Aber einerlei, ob Gesetz oder Instruktion, wo wahr!) Uns allen von der Regierung und in erster Linie meinem Zweifel bestehen, muß und wird, da» wiederhole ich, unter verehrten Mitarbeiter, dem Kricgsminisier, widerstrebt es über allen Umständen Klarheit geschaffen werden. Nun ist alle», das Militär zu einem Polizcibüttel zu machen. Man sagt, draußen im Lande versucht worden, die Bestimmungen dieser In. der Krieg sei die ultima ratio; wenn es nach einen stärkeren struktion als ungeheuerlich, als eine Herausforderung Superlativ gäbe, so würde ich ihn anwenden auf di! Ver- der Zivilbevölkerung hinzustellen. Ein Beweis da'ür. Wendung des Militärs zur Unterdrückung innerer Unruhen, ebenso dafür, daß Lei uns ein S ä b e I r e g i m c n t herrschen Das Militär hat anderes zu tu». (Lebhafte Zustimmung.) Und soll, ist nicht erbracht worden. | wir wünschen nicht, die Regierung nicht und die bürgerlichcn
Ein solche» Säbclregiment bestebt aber nicht, denn Parteien auch nicht, daß die» ander» werde, etwa dadurch, daß der Zaberncr Fall ist doch der einzige Fall, bei dcni diese Bc. ^ aufgeceizie Menschenmassen aus di- Strasse geschickt werden und »»nmungcn einmal zur Anwendung gekommen sind. Ich glaube, di- Herbclholung militärischer Hilf- notwendig machen, da« Volk wird auf diese einseitigen Uebertrei. Wer. wie da- in der iozialdcinokr-tisch-n Press- tagtäglich 7.1 ßC £ «----llgemeinerl-ngen keinen Wert ^ geschieht, die Arbeiter so aufteizt. um da» d«r Volksseele fest
i-gc». Ter Fall Zaber» hat so trüb- Flute» aufgewühlt, da» fundameutierie Gefühl d-r Zusammengehörigkeit bo»
zu
-oll eine Beleidigung de» Stammesbewußiscins der Elsaß- Lothringer eine Beschönigung für die Beleidigung de» Heere» abgeben? Da sucht man unseren Arbeitern zu suggerieren, daß ihnen von dem Militär Herausforderungen drohen, daß ein blutiger Konflikt zwischen Arbeitern und Militär hcraufbeschworen
Ter Fall Zabcrn hat so trübe Fluten aufgewühlt, dass nian eine ganze Nation darin ertränken könnt«. (Sehr richtig! links. Zuruf: P re ußc „ bu n d). Bo» den Verhältnissen in, Reichsland im einzelnen will ich nicht sprechen. Daß dort viel gcsckehcn muss, »m zu normalen Zuständen für das Land für das Reich zu kommen, das ist unstreitig. Und es wird ge cheheu. über der Auffassung muß ich cntgegcntretcn. daß rc» ' F8ll typisch sei fiir die Verhältnisse INI Rcichsland.
^* ■ “ e,t stch vielmehr um ein örtliches Vorkommnis, und den «r «ü* fwitn persönliche Unstimmiglcitcn gegeben, eine
Xw ,vche. d,e jetzt durch das Kriegsgericht leider zu sehr bewahr- stltct worden ist. Ich glaube, man erweist wedcr dem Reichs- n noch dem Reich« einen Dienst, wenn man au» den Zaberncr ^organgen einen anderen als den allgemeinen Schluß zieht, daß da, R-ichSIand nur unter ...»iT., ...... -T...
Polk und Heer zu sprengen, der mißbraucht de» Glauben der Nation an Recht und Gesetz. (Beifall rechts.) Und zu wessen. Nutzen? Wir habe» in den letzten Wochen gesehen, welche Dar. ftellungcii teilweise in der auswärtigen Presse von den Zuständen in Deutschland gegeben wurde». Tie Leser solcher Artilel müssen allerdings glauben, daß Deutschland «in Land mit ganz verrotteten Zuständen sei, in denen die rohe Säbetfaust den friedsamcn Bür» ll-r knebele. Aus eigener Anschauung haben die fremden Journa« listen diese Wissenschaft »,cht. sie haben als wabr hingenommen, was sie in der sozialdemokrqti''chen und auch einem großen Teil unserer bürgerlich-radikalen Presse gelesen haben. (Lebhafte» Hört! Hört! und Hesterkeli bei den Soz.)'
•Juä derselben Presse, die dann wieder igrerseiis di« miß-
— . v.. «umuisuiw» vuyiu’j
gerechtem “fr £timnu ' n des 'Äuslmrd^'H"- i'g- w i iH^
fall.) ^ . g« e Yen kann. /Lebhafter De,-. Behagen wiedergegeben hat. (Unruhe lini». — Sehr richtig!
rechts.) 24 verfolge die ausländische Presse sehr, genau, aber ich,


