mit bet jHcflietühö erforderlich. Unbeanftaiibd blieben ÄLP. 26, 'Zvrtv- u'w 117 000 Mf. (i. B. 120 000 Mk.) und
Kap. 27, Hausverwaltung, 14 870 MI. Beim Kap. 28, Zentral- bauwesen. 329 550 Mt., erfolgte Streichung der MeliNorderung von .-000 Mk für die laufende Unterdaltung der Baute» im Bereich des Ministeriums- de« Innern. Dre arrgefordel-ten Kosten für Real bauten und gröftei e Verstellungen: Bibliotl, ckder Landes Universität 4000 Mt.. Erweitenrng des .vochspannungslabora- torimns der Technischen vochschule 18 000 Mk., Ecnlüprung der Zentralheizung im Olnmnasrum w Büdingen 12350 Mk., für Oihöhmi des Wasserturnis- im Philippsbvspital bei (poddelau 10 0rX) Ms., für Erweiterung des Zentralkochküctrengebäudes daselbst 17 000 Mk., in der Landes-Heil und Pflegeamtalt Heppen leim für Aufkrau eines Stockwerks ans denk Wirtschaftsgebäude U 000 Mt., in kn Landes-Heil und Pflegeanstalt Alzey tur eine Berieselungsanlage in den Bärten 5i»5»0 Mk.. im PegiernngS gebäude zu Main- für Einführung der Zentralheizung nnd eiet irischen Beleuchtung 25 300 Mk. - wurden vorbehaltlich der Prüfung und Besichtigung der Ausschuhreferenten genehmigt, ^e Kar. 29. Aichrstaatlicbe Bausachen. 30. Provinzialdireklwiien nnd Kreisämter, 31, Gendarmerie, 32, Polizei, 33, Polizeikaisen und 34, Arbeitshaus Tiedurg ergaben keine Anstände. Beim Kap. o-), Kirchen, muhte die Mehrsorderung von 2500 Mk. für tue veran ziehung der Psarr Besoldungsgüter auf Grund des neuen l^e- nceindestcuerzesetzes zugestanden werden. ^re Kaprtct ov, LnndcSunioersität und 37, Technische voch schule landen im allgemeinen Annahme, doch lollen einzelne Pviitionen ujdj mit der Regierung beivroctreii werten: mifiatlender schien der der Technischen »ochuvule der
Rürkqanq dn Unterricht sgelder von 2<0 000 aul Mark. Teni Bericht des .Zinanzausschrnses nnrd eine Uedernmt über die ?freauenz der Technisch! Hochschule m den letzten lu Zähren bei gegeben werden. .. . ^ . ..
Beim Kapitel L a n d esu n i vets« t a t wurde noch dre Frage erörtert, ob ein zahnärztliches o ir ft l t u t Im» zugeben sei, besonders in Rücklicht aul sitäten zustehende Berechtigung, auch hierüber den ^.oi.or- titel -u verleiben: es sind darüler noch Erörterungen um der Regierung notwendig Beim Kapitel 38, Gymnasien, Realgymnasien. Oberreal und Realschulen, soll das Verlangen der Kamnu-r nach Bereinigung der beiden T a r m st ä d t er El v m n a 11 e rt wiederholt werden. Gegen die, Trennung der Oberrealfchme und des Realgymnasiums in G i c h e n, wodurch die Anstellung ernes neuen Direktors erforderlich wird, wurden keine Einwendungen, geltend gemacht Kapitel 39, Höhere Bürgerschulen, fand kern? Beanstandung. Tre Kapitel 40—45 wurden wegen Abweienhert des Beiichtcrstatrers von der Beratung abgesebt. Ber Kapitel 46, .vofbibliothek, imrrde die Gehaltserhöhung für eine Gehilfin von 1200—1600 aul 1600 -1800 Mark qutgeheihen. Die Frag? des Rieubaus der H o f b i b l i o t h e k. bczw. des Reubans des früheren Ludwigs Bahnhofes zu Zwecken der- vofblbtlotp.'k soll mit der Regierung noch näher behandelt werden. Die folgenden Kapitel Landesmuseum, Denkmalspflege, Römisch- Germanisches Zentral-Musenm. Historischer Verein. Historische Kommission. Zentralstelle für die Landesstatistik, Geologische^Landesanstalt, Geologischer Landesdienst, Aerztlicher Dienst und Zmvf- wcfcn. Hebanrmen Lch:anstalt in Mainz, Landes Heil- nnd Pflege- airstolten bei Goddelau, Heppenheim, Alzen und Gießen. Alicestift bei Darnlstadt und Epileptische Anstalt bei Rieder-Ranstadt nmrden genehmigt. Tie Fortsetzung der Beratung erfolgt mor- gen früh.
Akktritzk i« Rkichhta«.
Zur zweiten Beratung des Voranschlags des Reichskanzlers beantragen die Rationalli beraten im Reichstage, den Reichskanzler »in Vorlegung eine-? Gesetzentwurfs zum Schutze des Wahlg^heimnisses gegen amtliche und private Nachforschungen über die Ausübung eine? ans Gesetz beruhenden geheimen Wahlrechts zu ersuchen.
Zum Voranschlag für das Rrichsmnl de? Innern ist von der nationalliberalen Fraktion beantragt ivorden, einen Gesetzentwurf vorzulegen über den Ausbau des Bundesamts für das Heiinatwesen zu einem ReicpsamlfürdaSHei- i»ats- und Finanzwesen behufs Uebernahme der letztinstanzlichen Entscheidungen in Rertstsstreittgkeiten aus dem Wehrbeitragsgesetze und dem Beiitzsteucrgeseye
Tie nationalliberalc Fraktion hat zur zweiten Lesung des I u st i z v o r a n s ch la g s beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, da? Rciebsreckii daraufhin einer Turckrsicht und Prüfung zu unterziehen, ob nicht, vorbehaltlich und vor umfassender Reugeslaltung größerer Rechtsgebiete, Verbesserungen einzelner Teile und Bestimmungen, die von besonderer Tringlichkcit sind, vorzunehmen waren, und hierbei insbesondere folgende Punkte ins Auge zu fassen: 1. die Behandlung der Geisteskrankheit im Zivilprozeß und im Straf» recht, 2. den Schutz der Ehre in materiellrechtlicher und prozehrechtlicher Beziehung, 3. den Schutz der Gläubiger gegen böswillige Schuldner, 4 die Einrichtung einer Mobiliar- Hhpothek mit Zwaiigseiniragung, 5, die Einschränkung der Eidesleistungen, fi. die Beschleunigung des Verfahrens im Zivilprozeß und Strafprozeß, 7. die Ausdehnung der schös- icngerichtlichen Zuständigkeit, 8. die Einschränkung des Legal stälsvttnzrps iin Sirasprozeß, .1. die Zulassung der Bolks- ichullehrer als schössen und Geschwovenc, 10. die religiöse Erziehung der minder aus Mischehen. Zum gleichen Etat beantragen die Rational liberale» die Vorlegung eines Ge- setzeniwurss, betr. Beschleunigung und Vereinheitlich u >, g d e r R e ch t S p s l c ge.
Tie fortschrittliche Volks Part ei hat zur zweiteu Lesung des Voranfchlags für das Reichsamt des Innern den Antrag gestellt, das Arbeitsverhältnis der in Reichs- und Staatsbetriebe» befchäftigten Arbeiter und Angestellte», insoweit dies „och nicht der Fall kein sollte, künftig nach neuen Grlmd,ätzen zu regeln, stach diesen Gruw»- sätzcn soll keine Beschränkung der staatsbürgerlichen Pflichten stattfindeii und den Arbeitern und Angestellten die Errichtung von Ausschüssen zugestandc,, werden. Die Kün- dignngsmöglichkeiten sollen eingeschränkt ivcrden und die Gehälter und Löhne denen der Privatindnstrie gleichgestellt ivcrden Zunr gleichen Voranschlag beantragt die sozialdemokratische Fraktion, tun Reichskanzler zu ersuchen, dem .Reichstage baldigst einen Gesetzentwurf zugehc» zu lassen, wodurch alle das Koalitivnsrecht einschränkenden ansnahmegesetzlichen Vorschriften in den reiäps- und landesgesetzlichen Vorschriften aufgehoben ivcrden und seiner für alle Personen, die ihre körperliche oder geistige Arbeitskraft gegen Lohn oder Gehalt in den Dienst eines anderen stellen, das Koalitionsrecht gesichert ivird.
Uns Otn Urichriagsarsschüsins.
:: Berlin, 21. Fanuac.
Der VuögetanSschnß setzte heute die Beratting des Voranschlags des Reichsvofianit» fort. BoiN Zentrum wurde angeregl, Be-mtcnbsttschristen erst dann zu beraten, wenn die Beamten sich »orhcr an die Verwaltung geioantst habe». Ter Vorschlag wurde damst begründei, da« die Bittschristen ihre Wirksamkeit verlieren ivenn sic in solcher Fülle wie jetzt ohne Anrusun, der Behörden vor den Reichslag kämen. Der Staaissekretär des Reichspastami» betwühlr dir Anregung Von der Einführung von Beamtenaus- ichlisscn verlvrach nch der Siaaissekreiär wenig. Der Ausschuß sprach sich schließlich dahin ans, daß die Berichterstatter jeweilig iiitteüen sagten, ab die Bittsteller den Fnstanzeniug erschövst haben oder nicht Die Bittschristen der B u r e a u a s s i st e n t c n nnd Werkmeister der Reichsdruckerei wurden entgegen dem Antrags des Berichterstatters, der 'öerückftchtlgnng bezw. Er-
iväguiig iocderlc, nur als MalrruU überiviesen mil i>em Pvrbchatte rnenter Prüiung gelegentlich der Besoldungsnovelle. Beim eigent» riben Voranschlag der Reichsvostverwaliiing wurde die Beratimg mit Rücksich! aus die cinichlägige Tenkjchrist mit den im Titel -ri enthaltenen Beamtinistellen begvnncn. Ter Berichierftatier iragte, wie sich die Aiiftellung brr weiblichen Kräfte bei deil poil- äinicrn dritter »laste beivähet bade. Mail köre aus deii Reihen der Vorstände ivenig beiriedigende Urteile, und cs iei kein Zweitel, .-aß die ausichließlichc Perivendung weiblicher dtliskrätie manche Unjuträglichkeiien zur Folge habe. Ter Nnterstaatssetretär begründete die Einstellung weiblicher Kräfte in diesen kleinflen Pali- imicrn damit, daß inan trüber vielsach Pvstgeliilicn verwenden mußte, die iväier Assistenten und Sekretäre werden ivollle».. Ter Andrang zu den mittleren Beaniienstellen mußte^eingedainmt werden. Tic Einrichtung bciinde sich aber noch ini Stadiiim de? Versuchs: zurzeit würden die neueren GntachiiM geprüft: tm givßcn und ganzen habe ffch die Einrichtung bewährt. Unrichtig ei es, daß die llnterbeamten sich nicht gern von deri Gehilfinnen ntuas vvrlchrefhen ließen. In der Verwendung weiblicher -ilaste stehe Dentfchland noch weit hinter Oesterreich, England und der Schweiz znrült Rur st Prozent der Stellen feien bei »ns mit weiblichen Kräften besetzt Die Beratung wurde dann abgebrochen.
Ter Ausschuß für die Errichtung eines K o I o» nialgcrichtshofes deichäiiigic sich mit dem 'Anträge des Rationolliterolc» Dr. Ju n ck, keine» besoiideren »olonialgerichts- hvl zit gründen, sondern die einschlägige Rechtsprechung eitlem neuen, l-elonderen Senate .des Reichsgerichts zu über- traien. Ter Antrag imirde insbesondere Hamit begründet, daß er die Rechtseinheit sicher stelle. Von vottspartkilicher Seile wurde er mit dem Hinweise aus die große Belastung des. Reichsgerichts »nd aul die besondere Eizenart der KoloNialrechtsiällc bckänrvsi. Ter Staatssekretär des Reichstiistizomti's bemerkte, die ganze Frage sollte eigentlich dursti die Beratung eines früheren Ausschuilcs vom Foinc lstst? bereits als erledigt gelten. Tic fetzige Vorlage sei nach den Wünfchen des damalige» Reiätsiages ausgearbritkt. Es nrülfe bei einem l-elonderen Kolonialgcrichishvi bleiben. Tie Rechtseinbkii könne man durch die Annahme eines von konservativer Seite lesteilien Antrages sichern, der bei 'Abweichung des Nvlonialgerichtsboses Von einem Grundsätze des Reichsgerichi? die endgülstge Enticheidung einem cuis Mstglicdern beider Gerichte z u s a ni m e » g e sc tzt c n besvndereii Gerichte übeistrageu loollc. Ter Antrag Dr. Iuiuk wurde dann abgelchnt, ivoraus der Aur- schuh in die Beratung der einzelnen Paragravhen eintrat. Rach deni Bcschtulsc zu 8 l soll das Gericht die Bezeichnung „Reichs- kolnuialzrrichtshvs" erholten. Als Sitz des Grrichtslwles wird in 8 2 unter Abänderung der Regiergingsvorlage nicht Berlin, sondern äpamburg bestiniint.
Ter Ausschuß zur Aendcrung des .i> a » d e l o - geletzbiichs hlell higite seine 24. Sitzung als Schlußsitzung ab. Aul die beantragte Schlußabstimiming über die Beschlüsse zweiter Leiung lourde wegen des Widerivinchs der Sozialdinnokraic» ver zichiet. Einzelne Miiqliedcr behielten sich bezüglich des Kvw.vro- misses über die Äonkurrcnzklausel noch Abänderungeanträge sür das Plenum vor.
Der Ausschuß zur Beratung der Gcwcrbeord- nnngsnovelle setzte die allgeineine Erörterung fort. Ein Sozialdemokrat bestritt die Rotwendiqkeii zum Einschreiten gegen den Dausierhandel. Ein Volksvorteiler trat dafltt ein, daß die Anlikonzevttonsmittel vollständig aus dem Hausicrhgndel entfernt werden müßten. Die übrigen Redner schloste» sich der letzlcisn Ansicht an. Ein Regierungsverttcter gab Darlegungen über digt dausicrhandcl mil Rohbcrnstein. Ei» Mtlglicd der Wirlschast- lichen Bereinigung beantragte, auch tzerrenftolse vom .shansier- handcl ausrnschließen.
Der W a b l p r üt» n gs a u s s ch p jh erklärte die ovin Die num zur erneuten Prüfung zurückverwicsene Wabl des Abgeordneten von Dnleni (Rp., 5>. Maricnwcrdcrl ivicdernm stir ungültig.
Sn» ttckWch«.
Steuerhinterziehungen Die Abgaben der Vermögens st cuererklärnngen z>lm Wehrbeitrag au die Großh. Finanzämter haben, wie man von zuständigen Stellen erführt, zu überraschenden Ergebnissen in Bezug aus Steuerhinlerziehünqen geführt. Es sollen ganz erhebliche Summen zum Vorschein gekommen sein, die bisher für die Veranlagung zur Staats- und ltzrmeinbesteuer nicht herangezogeti werben konnten, da sic der Steuerbehörde nicht betamit waren. Die Furcht vor einer hohen Rach- bestenerung hat bisher wohl manchen davon abgchalteii, sein Vermögen m seinem richtigen Steuenverie anzugrben. Der Umstand aber, daß bei der jetzigen Bermögenssteuer- ertlärung znni Wehrbeilrag alle früheren Steuerbinler- ziehnngen straflos ansgehcn und leine rückwirkende yeran- ziehnng stattsindet, hat manchen au? Furcht vor einer späteren Bestrafung bei einem evtl Betanntwerden seines Vermögens veranlaßt, seine Papiere aus deili sichere» Versteck hervorzuholen und deren vollen Wert zu deklarieren. Die Stenervehördkli werden wohl einen kleinen Aerger hierbei zu unterdrücken haben, da sie stillschweigerw die bisherigen Steuerhinterziehungen annehnien müssen. Doch köimen sie sich mit dem Trost absindcn, daß die Veran-l lagung zur Wehrsteuer auch deur Staate und den Gemeinden einen großen Vorteil bringt.
Utmfdx K«!oni<n.
Die Erbauung eines T r open g enesun g s- Heimes in Tübingen ist schon seit längerer Zeit ein dringendes Bedürfnis. Tic aus den Tropen krank Zurück- gekehrten sollen in einem auf freier, sonniger iöölienlage zu errichtcndell Hause durch ein im Tropendienst ausgebildeleS Personal sachverständig gepflegt lverden. Durch eine in Preußen gesammelte Kirche iitollekte nnd eine Zuwendung aus der Nationalspende zum Kaiseriubiläuni ist der Grundstock vorhanden. Man ceckuiet nun damil. daß die noch schleuden lMOOtt Mk. durch Liebesgaben bald zusammen kommen, um noch in diesen, Jahre d^n zunächst sür dreißig Betten berechneten Bau schuldenfrei zu vollende». Als zweiter Direktor »eben Tr. Olpp ist mil Beginn dieses Jahres der Herausgeber der Zeitsckrrift „Die ärztliche Mission", Tr. Jeldmann, cingetreten.
Au» S»«vt «uv (anA.
Gießcn, 22. Januar 1914.
** T rde ns a u s z c > ch n u n g c n. 'Anläßlich des preußischen Aröntnigs- tnid Ordrnsfcstes wurden vom König von Preußen, außer den bereits gemeldeten, noch solgende Orden verliehen: Der Rote Adlerordcn uveiter »lasse mit Eichenlaub : Dr. v. Loehr, Großh. hesftsäser Kammerherr. Vortragender Rat iin Auswärtigen Ami, der Rott Adlerorden dritter Klasse nni der Schleife: Laurh, Präsident der Eisenbahndirektion in 'Mainz, der Rote Adlerorden vierter Klasse: v. Baumbach, i>aüptmmm im 2. Großh. .Hess. Fcldarttlleric Regtnwnt Rr. lil, v Becker. Rittmeister im I Großb. Hess. ltzolbcdraqoncr-Regiment Rr 23, Ewald, Hosrat, Legattonskanzlist bei der ttzesandtschaft in Darmstadt, Herrmanu, ioausstinann im Ins Regt. Nr 118, Frhr v Rcchenbcrg, Rittmeister beim Stabe des Train- balaillonS Nr. 18, Re hm, i»mptt„<uin und Vorstand der Arbeiterabteilnnq in Mainz, Schön, kdauptinann im Jns.- Rcgt. Rr. l!8. Trenn, Regicrungs und Baurat in Mainz: der Kroucnordcn dritter Klasse: Kirchhofs, Geh. Baurat in Mainz, Ossenberg, Bankdirektor, Erster Vor- standsbeanitcr der Retck>sbanttrellc ,n Dermnstodl; der Kronenorden vierter Masse: Auerhahn, Eisenbahngriter-
vorsvehei in Mainz, das Vepdienftkreuz in Gold: Braun, Eisenbalpilolomotivführer sn Gießen, H e i l m a » n, Eiscn»
lahnzugsührcr in Gießen, Hörster, Eisenöaftnlokoinottv» sllhrer, Menke, Eisciibahnlokomotivssthrer ln Gießen, O t l, Eisentahnlolvinoiivsührer tt, Gießen, Sartor, Eisenbahn» kanzleiinspcktor in Mainz, Schäfer, Georg, Eisenbadi,» iolomolivftihrer in Mainz-Kastel: das Allgeineine Ehrenzeichen: Beck, Feldwebel im Ins.-Regt Rr. 118, Horn, Garde»nterossizier in der Großh. Hess. Gardeuntcrossizier- >ompagnie, Klein, Vizewachtmeister im Leibdragoner- Regiinent Rr. 24.
** I m Auftrag der h <T\ fisch e n H a n d e l S ka m » m c r n l,ot die Handelslämmei Mainz als Vorort des hessischen HandelStammertag? an das Großh. Ministeriuvi der Finanzen die Bitte gerichtet, ans Grund des 8 15 Abs. 2 des Wehrsteucraesctzes und 813 der Aussührungs- lestimmungen des Bunidcsrates die Finanzämter allgenicin zu ermächttgen, solchen Vctriebsinhabern, die ihrer Ver- niögenserklärung den Abschluß fit u den 31. Dezember 191«! zu Grunde legen wollen, aus Verlangen eine Verlange- niug der Frist für die Abgabe der Vermögenserklärung l iS zum 15. 'April I9l4 zu gewähren. Daraufhin sind von dem genamiten Ministerium die Finanzämter angewiesen worden, in den erwähnten Fällen die Frist zur Abgabe von Berinögenserilärüngen auf Ansuchen zu erstrecken, cs sei denn, daß im einzelnen Falle llmstände vorlicgen, die ein derartiges Gesuch unbegründet erscheinen lassen.
" L n n d w i r t s ch a l t ä k a in »> e r für das Groß » li erzogt n m Hesc ». LanSwiitschaltliche Vorträge finden statt : Sonntag, den 2n. Januar, nachmittags 3 Uhr, in O st h e i in im oiaiibaus« von P Ea neider IV. Vorirag über: .Rationelle Jnng- viehaivznciü nnd Fi.iternog". Oekoiiomierai S v i c ß - Friedbcrg.
— Zn Verleiben Zeit in ttomberq iOdeehefseni iin Gasidause vo» Lndwig Helm, Doriraa über: .Rationelle Ziegenzucht", Großh, Landivirllchaitslehrer Dr. L » » g - AlSield.
" Der Verein der K U n st! r e :> » d e in den Ländern am Rhein wird vom Mai bis September in Siuitgarl eine groß« NnnÜansilcllung auch aus den Verbandsgcbieicn der Selnveiz, der V'alz, Hclien-Rallau, H e I j c n - D a rm li a di, Elsaß.Loliiriv,-,!, Rheinprovmz nnd Krstlalen veranstalten, die Gemälde, Plastik und aravbische Arbeiten umiaßi.
Franenverein. Ter durch sttnc i»r Oktober vorigen Jahres hier ^algebolteiie Tagung wohlbekannte A l l g i - nj c i u e Deutsche Franenverein und der G e in c i n d c s r a u c n- verein Gießen veranstalte», „ächtttu Sonntag beginnend. Vorträge über B ü r g c r k u n d e, die Professor Tr. Bogt übcinviiimen hat.
Landkreis Gießen.
Treis a d, Lda., 14*. Jan. Anl Beranlaliung des llricqer- vereinS hielt aellcr» nachmittag RechiSanwali S cd e e r-vauterbach einen aiiSlöhrlichen »iid geiiieinverliändlichsn Vortrag fider „Das eheliche Güter- nnd E r b r e ch l »ach d e in Bürger- IicheiiGeleyb nch". — Tie FeldbcreinigungSar beiten i» unserer Gemarkung find bereits jcho» etiva siebe» Jahr« in, Gange nnd gehen a llniä hl i ch ihrem Ende entcjefleii; das beweist das Eintressen der Grenzfieine für das Wegeneip Ti« Ar- bcilen gehen zum große» Leidwesen der Bclciliglcn recht langsam, vorioärts, und es iverden voranssichilich bis zur Zuteilung der neuen Grinidüncke immer »och 2—3 Jahre dransgeben.
— Grünbcrg, 22. Jan. Wie uns die Kaisettichc Ober- vostdirettion Tainnstadt mitteill. ivird vom l. Avril 1914 ab sür leben an das Orts-Fernsprechnetz in ltzrunberg lHesse»: hcran- gcsühtten Anschluß, der nick» weiter als 5 Kilometer von der Bermittelungsstellc entscrnt ist, eine Jahrcspauschgebühv von 8 f* M ar k erhoben Für die vorhandenen ?lnichlüssc oer- lingeri sich ionist von diesem Zciipnnkie ab die Pauschgebühr von 100 Mark au> 80 Mark nnd die am l April 1913 cnige- sührtc Erundgebührenzahlung iomint in Wegfall. In deii An - schlnßiiiimmern tritt ans diesen! Anlaß eine Acnderung nicht ei».
Kreis Büdingen.
ll. V ü d i n g c n , 20. Jan. Gemcinderatsiitzu n g. Var Eintritt in die Tagesordnung berichtet Gemeinderat St l e i n über ein int Kreisblatt erschienenes „Eingesandt" die Büdinger Wasserleitung betreisend. Er' führt aus, daß cs unzwcrsel- lnrst seststebt, daß nickst nur in den böher aelegenen rstadttciler» das Wasser mangle, sondern auch in de» nieder geiogenen Wotm- hänscr» das Wasser fehle. Er ist der Ansicht, daß unter alleit Ilmiläiiden ciivas in der Angelegenlstit geichkhen müsse, die entstehenden Kosten sollten dem Fonds, der im Voranschlag sür künftige Einquartierungen vorgciebcn ist, entnommen werden. Ein Aeichluß kommt sür heute nicht zustande, doch wird die An- gelcgcnhcit. die wirklich dringend erscheint, in einer der nächßen Gemeint eratssitzungen zur Tagesordnung gestellt ivcrden. — Bei der Reuvilastcrring der Bahnhosstraße n»arcn last allen Gebäude- dcsitzcrn durch Reparaturen an den Zugängen zu ihren Grundstücken Kosten entstand!'». El» Hausbesitzer sordcrt Ersatz von der Stadt. Ter Gknieinderat lmt dieses unter Hnttveis an» die Bestimmungen in der allgemeine» Bauordnung und des Ortsbem-- siatiiiS abgelehnt. Das Großh. Kreisamt ivar hierzu um ei» Gutachten gebeten Ivorden. Dieses itzniachten liegt vor. Danach wird dem Gcmttnderal empsohlen, iveiier aus seinem ablcbncn» de» Staiidviinkl z» verharren. Es ivird demgemäß beschlossen. — Tic Errickstung ttncr Ortssatzung über Erhebung einer Filialfteucr in Büdingen ivird beschlossen. Maßgebend sür den Entwurf soll die Ortssatzung von Butzbach sein. Tie Bürgermeisterei ist beauftragt, bei der dortigen Bermaitnng Erkundi qungcn cinznzichcii, welche Ersahrungen mir der dortigen Ortssatzung bis letzt gemacht Iviiidcn. — Als Vertreter zu den Versammlungen der Bezirkssvarlasse Büdingen wird Bürgcrmttsttr Fendi, als Stellvertreter Gciueindsrat Klein gewählt.
Tic Arbeiten zur Herstellung der F-ußftcige in dce unteren Bahn Hotstraße werden der Firma Friedricki Zipf u. Söhne-Gctnhausen gemäß dem Voranschlag und den Preisen im Angebot übertragen.
— Tie Erbauung einer Leichenhalle dicht an dem Fried- hoi wird dem Vorschlag der Kirishauinibeklion Büdingen cnt- svrcchend beschlossen. Ter Gcnieinderat besteht daraus, daß die genehmigte Bausumme von 4000 Mk. nicht überschritten wird. — Ten Änkaui des elremals Knafichkii Hauses in der Kroncgaiie für die Stadt lehnt der Gemeinderat ab, weil ein Bedürfnis nicht vorliegt.
Kreis Alsseld.
Die BahnhofSauIage in Alsfeld
hat schon oslerc Beunrnbigungen in der Stadt Alsiel» herooii- gcruic» »nd auch, wie uns getchrieben wird, jetzt nfieder, du«« die zurzeit schwebende Enteignung von Gelände der Firma Gebr. Wallach. Kommt doch hierbei eine istesamtiorderung der genannten Firma von 417 000 Mark i» Betracht. LüeNn wir auch nickst anncbmen können, daß im Eiitcignungsveiiähren diese bohe Summe bezahlt^ wird, so wissen wir doch noch nicht, wie viel niedriger sich diese Summe stellt, und da die Stadt ?llsseld, wie bekannt, mit rz bei deni ftaglichen Gi'ländcerivcrb beteiligt ist, so bedeutet die Wallachsche Forderung sür die Stadl eine Anforderung von etwa 140000 Mark, eine Snmnie, die für die Stabt Alsield um so schwerer in die Wagschale fällt, da sie in letzten Jabren durch die Schulhausbouien usw. eine ganz bedeutende Lchnldenlast bekomme» hat. Die Steuerzahler werden cs demnächst schon merken.
Der i-tadtverlretung soll btt der Festsetzung des zweiten Bahu- hoisvroiekts bahnstttig die Berticherung gegeben ivorden sein, wenn sie^hrc Zustimmung zu dicscni Protest iBabnhossoerlegnnq nach der Stadt! gebe, itzelände aut der Gcgcnstttc. on> Wallachichen «agewerkplatz entlang, nicht ettordcrlich sei. Run hat sich aber hcrausgeftellt, daß trotzden, noch Geländ,' aus dieser Stttc nötig ist und nachdem das Gelände auf der Siadlittte ans Grund der Kaulabichlüiie I,sw. schon die Summe der stöberen Wallachschen Forderung iure «ägewerk nicht unbichentend überschrttttt, so itt die Rechnung, die die Bahn der Stadt gemacht bat, wie so manche andere, anders und zu unguniten der Stadt ausgeiatlen.
„hat die Stadt Alsield zu allem Uebcriluß. UNI drin „vcrittcktcn Bahnhoi, der »ach dem neuen Proiekl sich bis znn« Egncttchen Bentz legt, tteier zu gestatten, auch noch die Ohlei für


