delrcten ber V)äu[i'i' für beredüigt aclialtcii haben. Sein, des Cberftrn. Inn, geschah „adi bfjtem Wissen unb Gewissen. Eine ocr qlrirbfifn-dniotm Bebörben mußte die Ordnung ausredn erkalten, so oder so, und die Zivilverwaltung habe versagt. Gr sei sich auch nicht bewußt, rechtswidrig gebandelt zu baden. Er sei dem sdviser verantwortlich gewesen, daß Nichte- Schlimmere» bade ge- ichebeu tonnen Heute noch habe er da» Emviinben. nad, Recht und Gesetz gebandelt zu haben »nd würde im Wieberholungssalle genau so handeln
Es ivlgtr dir Vernehmung des Mitangeklagten Leutnants Schabt.
Als dir Letzorntel ,n der Zeitung erschienen, ivolltr man uns die Straße verbieten, so rührte er aus, und gegen diese Stellung- nalnnr der Bevölkerung schützte uns nid.t die Polizei. Der Leut nani ichildert dann die Borßälle an den einzelnen Tagen in ähnlicher Werje wie Oberst r>. Rcmer. Schimprworle, die ihm galten, ltzlt er nicht frftstellen können. Das Lachen hinler den Soldaten, das Vrvvvzierrnbe Tiehendleiben in den Haustüren habe er iw Sinne der ihm vom Obersten gegebenen Befehle als einen Wider stand ouigeiaßi. gegen den er rwrgehen mußte. Unter den Aus müden. die sich die Ossizieec gesallen lassen mußten, deiand sich am meisten der Zuruf „Schwab!" Weiter wurde den Ostizieren mit Zusmnmcnstechen gedroht. Zu der Anklage wegen vaiiSsriedens bruchs in den Häusern Heil und des Beigeoronelen Gunz sagte der Angeklagte aus, daß rvn den Türen und den Trepven aus eine laute Verhöhnung des Militärs erfolgt sei. Er habe seiner Instruktion gemäß gehandelt, die ihm befahl, bei Ergreifung aus frischer Tat mit allen Mitteln die Verhaftung zu betreiben. Pom Hause Gunz aus habe ein Lebrling den ganzen Vormittag fibrr die Uich-ersichruug der Gefangenen nach dem Amtsgericht beobachtet und mit lautem Zahlen und Pfeifen begleitet. Alster sestgenomnlkn werden sollte, schlug der Zunge den, Militär die Tür Bof der Rase zn. Er gab Befehl, die Tür einzutrclen und den Burschen zu suchen. Zm Lause der Nochsorichnng wurden nochmals mehrere Türen vor ihnen verschlossen, als er die Herausgabe des Zungen verlangte. Aus eineni anderen Stockwerk schaute ein 'Polizist heraus, der sich erst nach mehrmaliger Aussorderung dazu beguemte, die Tür zu öffnen. Inzwischen hatte man einen Vertreter des Kreisbireklors geholt, der ihn belehrte, daß er sich des Hausfriedensbruches schuldig mache, wenn er das Haus nicht verlasse. Dock er glaubte »ach bestem Wissen gehandelt zti haben und hielt sich an seine Znstruktion, die er vorher aus der Wache durchgelesen hatte
Tamil ist die Vernehmung beendet, und es wirb in dieDeweiSaufnahme einqetrete». Erster Zeuge ist der Kreisdireklor M a h l Za beeil . ein beweglicher Herr von 13 Zähren. Er idirft voraus, daß er üb-r den Beginn der Unruhen, die er in, übrigen S>ls recht harmlos lsmstclli, durch die Zaberner OrtSbchörden, so auch durch den Bürgermeister, den Landlagsghgeordneten Knöpfte, reckt mangelhast unterrichtet worden sei Tie anfänglichen Ereignisse kannte er nur durdi Hörensagen. AlS Kränkung habe er es empsiitden müssen, daß dm Kommandant sid, nickt an ihn gewandt habe. Sein Ein greisen begann erst, als die Zusammenrottungen ans der Straße iidi ereigne,en Tie Kundgebungen rid,leien sidi gegen die Offiziere, „gmenilich gegen Leutnant v. Forstner wegen dessen Acuße rmng über die Wades. Ter Zeuge hat die Anweisung gegeben, daß die ihm unterstellten Organe den Vorgängen mit der größten Entschiedenheit ein Ende zu bereiten hätten. Das Militär sollte unter alle» Umständen vor .Belästigungen geschützt werden, damit es nickt etwa selbst zum Eingreifen veranlaßt würde Dazu sei die Polizei da und in diesem Sinne habe er seine Znstruktivnen gegeben. Der Zeuge gab dann eine eingehende Tlhilocrnng von diin Ein - greisen der Zivilbcliörden gegen Ausschreitungen des Publikums. Er habe von Reuter einen Briet bekommen, und zwar kurz
nadi seiner Rückkcbr ans Strafchurg, worin der Oberst androbte, falls die Belästigungen seiner Ossiziere nicht sofort aushörten, würde er über Zobern den Belagerungszustand verhängen. Ter KrciÄüickwr veratsdilagte mit einigen anderen Beamten, denen die einschlägigen Paragravhen der Rcichsvrrsassung genauer bekannt waren und sandte dem Obersten ein nach Form und 'In halt der Gleichberechtigung beider Behörden cntsvrcdtendes Schreiben, worin er aussültrtk, i» welch umfassender Weise er den Sicherheitsdienst organisiert haste, lind daß er hoffe, daß »cimit für alle Fälle (tzcnüge geschehen fei. Zm übrigen erlaube er
sich daraus ausmerksam zn machen, daß den Belagerungszustand zu verhängen mir den, Kaiser znslrhe. Innerhalb einer Viertelstunde stekain er sein Sd»reisten schon Widder zurück mit dev Bemerkung des Ostrrsten, daß er über seine Rechte und Pilichten vollständig unlerrichlct sei. Diese Form des Verkehrs empfand der Kreisdirektor als eine erneute Kränkung. Er televbonierte an den Bürgermeister, der sich mit Krankheit entscknildigen ließ und gab ihm erneute Ordre, seinen Vertreter zur energischen
Auirrchierhaltung der Ordnung zu veranlassen. An diesem Tage, einem Sonnlag, sei cs allerdings in Zabcrn etwas laut gr- nwvdcn. Tie Leute amüsierten sich in den Lokalen und im
>rino am Schloßvlatz. Tie Anordnung an die Gkiidarmerie, nickt allzu schneidig vorzugchen, sei deswegen ergangen, ivcil aut die vielen Kinder aus der Straße Rücksicht zu nehmen ivar. Taoon, daß dem Leutnant v. Forstner die Fenster eingcschlagen und er mit Steinen beivoricn wurde, weiß der Zeuge nichts. —>
Tri Vertreter der Anklage hält dem Zeugen vor. loarum er sich nicht ein einziges Mal in der Angelegenheit znnr Obersten begeben lwbe, um mit diesem Rücksprache zu nehmen. Der Zeuge erwidert, er sei Ehes der Landesvolizei. v. Reuter GarnftonS- kommandant, sie seien gleick,berechtigte Behörden und wer rtlvos vom andern verlange, müsse zu diesem hingehen. Warum sei de. Oberst nicht zn ihm gekommen? Dem Äreisdircktor wurde indirett vorgewarie», daß er den Brief des Oberste» mit der Andiohung des Belagernngszustandes in die Oeftentlictikeit bringen weide. El erwiderte, daß seinerseits keine Verletzung des Dienstgeheimnisses vorliege, und machte gleichzeitig dargut aus inerkiani, daß der Briet des Obersten von einem Polizisten ge- össuct worden sei. Zn einer kleine» Gemeinde dürfe man mit Bezug aui Förmlidcheiten keine zn großen Ansprüdie stellen. Man habe and> von ihn, verlangt, daß er den Leutnant von Forstner schützen solle. Er haste ja gar nidtt gewußt, wo sid> der Leutnant aushiclt. Was solle man auch gegen sdir ei ende Ggssenbubcn tun, gegen deren .Fohlen könne nieniano etwas. Am nädtsten Tage habe er sich zum Empsange des Stattballers am Bahnhoie eingeiunben. Da sei er in einer unerhörte» Weise von Oberst v. Reuter behandelt worden. Dieser trat ans ihn zn und suhl ihn im Kasernentone an: Wie kommen Sie dazu, nicht zu mir zu kommen, wenn ich -ne darum ersiuhe, Tie wissen dodt, daß id, Rai zweiter, Sie aber nur Rat vierteil .'Nasse sind. Oberst v. Reuter bestreitet die Richtigkeit dieser Darstellung. — Sein Hauptoerdienst erblickt der Zeuge darin, Blutvergießen verbinderi zu hoben. Bersdnedene Vorfälle seien harmlos zu erklären Hinter Leutnant Schabt in einmal gelacht worden, als dieser stolperte. Am Schießplatz hat der Zeuge den Lentnmit Sd,adt mit viel Mann berausiorbenrd aus- und,ab gehcn sehen, obwohl die Straße nahezu mcnichenlcer ivar. Er lwbc den Leutnant an, dir Leeie des Platzes aniwertmn, gemacht und ihn ersucht, und, Hanse zu leben, es sei doch zn solchen Maß, nahmen kein Anlaß. Mein, saglc aufgeregt der Lentngnt, ich bin beleidigt worden. Schließlich verfügte sid» der Kreisdirektor mit dem Leutnant zur Wache, wo er den Offizier auf die ein ,'chlögigen Bestimmungen hinwies.
Ten Höhepunkt der heutigen Verhandlung bildete die Schilderung des Kreisdirektors über seinen Auienthalt in Strgßbnrg am Abend der sogenannten Pandurennacht beim Niiterstoatssekretär von Mandl. Ter Zeuge beianb sich beim Fest, als ihm ein Telegramn, des Redakteurs Gillivt vom lohalen Wochenblatt zugestellt wurde des Znhalts: „Bin verhaftet, wie kann ich mich schützen"" Ter Zeuge wollte s,d, sofort bei dem Gastgeber entschutdigen und »gch Zabern zurückkchren. Allein Unlerstgaissekrctär v Mandl ließ ihn nicht fort mit dem Bemerken: Sie können an der Sache and, nichts ändern, jetzt bleiben Sie nur da. Kurze Zeit daran! iourdk der Zeuge dringend au das Telepho» gerufen, da ihn sein Verireter Großmann sprechen wolle. Sen, Vertreter ries durch das Telephon:
Kommen Sic, ganz Zabern brenn i!
TaS sei in den, Augenblick gewesen, als die Bürger in den Pan- durcnkellcr gesperrt wurden. Wieder machte der KrciSdireltor den
Versuch, sich bei dem Uirtcrstaatssekretär mit Rücksicht aus den Brand IN Zabern zu cmpsedten Sein Vorgesetzter v Mandl ließ ihn aber nicht fort. General v. Deimling, der cbensalls unter den Geladenen war, sagte: Prost! K r e i S d i r c k t o r! Aus den Krieg von Zabern! — Ter Krcisdirektor sah leine Möglichkeit wcgznkommcn, obivobl ihm der Präsident der Reidlseoeubah,, Tckmid einen Tonderzug zur Beringung stellen wollte. Ter Kreis- direklor laßt zusammen, daß er IN jeder Weise das Erforderliche veranlaßt habe, .hatte er mehr getan, so hätte er die Tmge mir verschlechtern können. Er mußte auf alle Fälle die Autorität, auch vor der Lächerlichkeit schützen. Tie Bevölkerung von Zabern sei die ruhigste, die es gebe.
Zn der N a ch m i t t a g s si 8 u n g ivurde zunächst der R c - g i c r u II g s a m t m a n nGro ß IN a » n vernommen, der erklärte: Am 28 November abends kam Beigeordneter G u n z und Redakteur W i b e ck e in meine Wohnung und berichteten mir von den Unruhen Ich telephonierte iofort abends „ach dem KreiSdirektor M ahl, der bei Exzellenz Mandel cingelade» ivar. Dttse,- gab mir die Anweisung, vom Oberste» » Remer die eZuruckziehung -ec Militärpatrouillen zu erwirken. Ter Oberst cntgegnete mir, rck Halle eS für ein Glück, wen» jetzt Blut stießt. Er, der Oberst, Erhalte andauernd Vorwürfe, er ginge nicht energiich gemig vor. ^.verit v Reuter - Tie Verantwortung für alle Anordnungen trage ich „ad, wie vor. Bürgermeister Knövfler bekundet: Bon einem Aufruhr könne keine Rede »ein. Rur Ziingens von l0 bis l t, oahren hätten geschricn. Einer der seinerzeit verhafteten bekundete,
seiner Äniicht nad: lmbc der Oberst nicht »as Bewußt,NN der Rechtswidrigkeit gehabt. Tie Zn,gen werben darauf verewigt. Tic Aussagen der nädisten Zeugen, darunter Ist Offiziere des santcrie Regiments Nr. 99, lassen sich kurz zusammen,a„en. Gegenüber der Behauptung dieser- Zn,gen, daß gejohlt und gcgröhlt worden sei und daß eine mehr oder weniger namhafte Menge sich aus der Straße und an der Hauvtwache an idem denkwürdige» LZ. Rovrmher angesammelt l»abe, beharren vier Zengen ans dem Ztrülistenstaiidc, nämlich Staatsanwalt Kraus, Amts- l- i d> t e r Brand und A s s e s s o r G r i s, sonne ein- Frau Edles, bei ihrer Aussage, wonach ans dem Platze „Totenstille" geherrscht habe und auch van dein Fohlen wollen einige dieser Zeugen nidüs gehört haben. Unter den Zeugen befindet sich auch Leutnant von Forstner, der u. a. bekundet, daß er allein nickt weniger als UOO Zuschriften und Postkarten schmähenden Znhalts erhalten habe. Schließlich werden für »wraeil noch dr-, weitere Zeugen geladen lln, 1 Z, Uhr abends schloß die heutige Verhandlung, die morgen vormittag um st Uhr fortgesetzt wird.
HiiivEriitäts-Nacbrickiten.
- Ter Privatdozent Fritz Beckert ist zun, Lionorarvro- essor an der Tecknisdien ,Hod)sdi»lc zu Dresden mit dem Lehrauftrag für Architektur - und Aquarellmalerei ernannt worden.
Paris, 5. Zan. Wie auS Kairo ci-ineldet wird, hat der franzöfischs Flioger P-ourpe, der bis zu den Rflquellen gelaiigeii will, den Flug eincletrcten »nd ist nach Zucstck- isgung einer .öOO Kilvnieker langen Strecke in Sofyag_ gelandet. Heute wird Pourpe seinen Flug nach Chartnm fort- setzen.
vermischte».
* Tlie «Pariser Polizei vorhaftete drei Anarchisten namens Bidemonk, Kazan und Billicrs, die nachts vor einem Theater ein Automobil cntsührten, dessen Chaufseur sich für einen Augenblick entfernt hatte. Man hat Anhaltspunkte dafür g-esnnden, daß die Anarchisten, die angeblich Bezfehnngen zn den vor FahroSsrist hingcrich- leten Autobanditen unterhalten haben, die Absicht hatten, niit dem gestohlenen Automobil nach Belgien ,zu gelangen und dort einen Raubzug nach Art ihres Vorbildes B'v n n o t zn unternehmen. Das Auto konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.
* Zu der 25jährigen Jubekferer der internationalen kriminalistischen Vereinigung waren Mitglieder aus allen Teilen des Reiches und dem Auslände in B e r l i n eingetrchjen. Mittags fand im Re,ck)s- tagsgebäude eine Vorstandssitzung, abends im Kasser Hof ein Abendessen statt.
* .H i n t r r r n ck s e r s ch o s s c n. Aus Q u e i b 11 s b a ch bei Landstuhl wird gemeldet: Gestern abend ivurde der 'Lehrer Wesncr auf dem Rachlzausewegc in der Nähe seiner Wohnung hinterrücks erschossen. Wesncr war 45 Jahre alt und Vater von sechs Kindern.
* fei» Schiss in Gefahr. Aus R-ewHork, 5. Ja»., wird berichtet: Ein Dampfer südlich von Rantucket hat funlentelographisch gemeldet, daß er sinke. Ter spanische Dampfer „Ealoo", der sich bei dem Schisse befindet, meldet, daß er die Rettungsboote herabgelassen habe. Diese seien aber weg geschwemmt worden. Er könne daher keine Hilsc leisten. In der ersten verstümmelten Depesche ist der Name des sinkenden Dampfers mit „Paska" angegeben, doch be- sindcl sich kein solches Schiss in den Schiffslisten.
* S t u r m s l n t e » in A m e r i I n Wie das Reutcrsche
Bureau ans New Bork nicldet, halben die niedriger gelegenen Orte an der Küste von Süd-Jersel> durch den heftigen Sturm schwer gelitten. Der Sturm, der in Süd-Jersey wütet, ers reichte eine dieschwindigkeit von 80 bis 90 Meilen in der Stunde. Die Flutwellen lvnren ausnehmend hoch, und der Sturm trieb die Wellen in die Straßen. In Süd-Jersey und Sea Bright reißen die Fluten die Straßen aus und legen die Leitungen bloß. Bald versagte daher,das elektrische Licht. Häuser ivnrden von ihren Grundmauern weggerissen und ins Meer getrieben. Der Bevölkerung hat sich eine Panis be- mächtigt. Die Lbdachlche» sinken in den Straßen auf die Knie und beten um Aushören des Sturmes. Auch brachen in der Stadt, wie man glaubt, durch Brandstiftung, mehrere Feucrsbrünste aus, die nur unter großen Schwierigkeitciz gelöscht werden konnten. Der Bürgermeister schwor einige Bürger als Polizisten ein und svrderte sie aus, jeden, do,r sic beim Plündern ertappen, zn erschießen. Die Siadt, in der das Wasser zwei Fuß hoch nein. >ft jetzt vollständig ver- lasscii. »Zn ^ltlantigne-Eity sind einige der vornehmsten Hotels am strande eingestnrzt Die Strandpromenade ist vollständig zerstört und der berühmte Pier weggeschwemmt wordeii. Einige Meilen südlich von Atlantigue Eity sind zwei Kirchen und ein .Hospital für blinde Kinder eingestürzt Das Hospital stand zurzeit leer. Auch in Lang Brauch ist der Pier zerstört worden. Die Bahnverbindungen mit Lang Brauch und Sea «right sind mnerbrochen. Zahlreiche Per- lonen sind obdachlos. Ter Sachschaden wird ans zwei bpil- lwnen Mark geschätzt. a ,
marnc.
, Wiesbabe,,. V ie h l» o,-M a rkt b - ri ch t van, S. I Anchi-bl Rmber 171 Mckien «>, Bullen lö. Kühe „nb Färse,, Kälber 2 r>, Schal« 70, Schweine 80R. ü
Alarktverlaus: Allgemein reges Geschäft, fast geräliint.
Prelle Ine Iva i Lebend» Schlai gewicht
Mk.
56—58
„ Ochsen.
BoNNenchlge, ansgemästele, böchllen Schlacht.
wertes ,m Alter von 1-7 Zabren ....
Junge, fleilchige, nicht ausgemästete und älter»
auSgeinästete............
Vläßig genährte junge nnb gut 'gc- genährtc ältere........... 48—19
Alk.
89-!
19—54 87-
8t-
B »ll«
Bollslelschige, auSgew,, höchste» Schlachtiv, . . 15—18 78—82
Dollfleischige, längere-.......... 42—15 70—76
Färlen, Riibe.
Vollstelschige ansgemästete Färsen höchsten
SchlacktwerteS....... 50—64 89—96
Vollfleijchlg« ouSgeniältete Kühe liödistei,
Schlachtwertes bis zn 7 Jahren..... 42—15 76—80
Aeltere ousgemästete Kühe nnb wenig gnl entwickelte jüngere Küche ......... 45—49 85—89
Mäßig genäbrle Kühe nnb Färsen.....8V—41 66—76
Gering genährte Kühe uns Färsen.....81—35 62—66
Kälber.
Feinste Mgstkälbcr..........68—71 113—118
Mittlere Plast- nnb beste Saugkälber.... 62—66 108-110 Geringere Mast- „nb gute Saugkälber . . . 56-60 94—100
Geringe Saugkälber .......... 49—54 88—92
Schafe,
Weibeinaktfchale
Mastlämmer »nb Masthammel .... 43,00—44.00 90-92
Acliere Masthanimel, am genährte junge Schale
unb geringere Mastlämmer...... 34 —38 75 —85
_ Schweine.
^ ollste,schtge Schweine von 80—100 Ke Lebenb-
^ gewi.In......... . . 5MSV, 75-76
Lollfleilchlge Schweine nnter SO Ke Lebenbgewiclü 53-58^/, 74—75 Bollfleischige Schweine von l00-12V Ke Lebenb-
gewicht............. 60-60", 75—76
Vollflestchigc Schweine von 120—150 Kx Lebendgewicht ..... 58-59 73—74
Feitschweine über 150 Ke Lebendgewicht . , öl—52V, 61—66
kJ» einem Teil der Ausloge wiedcrholt.s V. Franünrt a. M. D l e h li o !-Ma r k t ber, ch t vom 5. Za». Austrieb: Rinder 1247, Ochstn 392, Bullen 70, Kühe „nd Färsen 785, Kälber il", Schale 188, Schweine 2424, Ziegen 0.
Tendenz: Rinder lebhali, Kälber ruhig, wird geräumt, Schweine leichte Ware lebhaft, bleibt Ueberftanb,
Preis säe 100 Pfd.
Lebenb- Schlacht
gewicht.
Ochsen. Mk. Mk.
Vollsteilchige, nnsaemnstete, höchsten Schlacht-
wcrles, 4—7 Jahre alt........ 50—55 91—96
die noch nickt gezogen haben stmgejochtes . . 48—50 87—91
Junge stkilchige, nicht nnsgemästete unb ältere
attsgeiiiästele............43—47 79—87
Bullen.
Vollsteilchige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv. 48 -51 80— 85
Vollfleischige, lungere.......... 44—47 78—81
Färsen, K ü h e,
Vollsteliclnar ausge»,. Färsen höchst. Schlachtiv 47—50 84—90
Vollstelschige an-Zaemästele Kühe höchsten Schlach-
wertes bis zn 7 Jahren........ 45—48 84—86
wenig gut entwickelte Färsen....... 41—46 79—88
ältere ausaemästete Kühe........ 40—45 71—81
Mäßig genährte Kühe unb Färsen..... 32—39 64 - 78
Gering genährte Kühe unb Färsen..... 26—31 66—70
Kälber.
Mittlere Mast- »nd beste Saugkälber. . . . 63 - 68 107 —115
Geringere Mast- nnb gute Saugkälber ... 58 -62 98—105
Geringere Saugkälber......... 52—65 88—93
Schale.
Stall,„astichwe:
Mastlämmcr und jüngere Masthammel . . . 43-44 90-92
Schweine,
Voststeischlge Schweine von 80-100 K«-
Lebendgewicht...... . 56.50—58,00 72,00—75.00
vollstelschige Schweine unter 80 ky
Lebendgewicht........ 56 50—58.00 72.00—75.00
vollstelschige Schweine von 100—120 Irz
Lebendgewicht........ 56.00—58.60 72.00—7500
vollfleischige Schweine von 120—150k»
Lebendgewicht........ 66.00—58.50 72.00—74,00
ie. Frankfurt o. M„ 5. Ja». sOriq.-Teleqr. des „Gieß Sin*.") Amtliche Notierungen der bentigen Frucht markt v reit e. Weizen sbiesigerl Mk. I9.0N-I9.25. Kl r leistscher Mk. 19.00-19.25, Wetterouer Alk, 00.00 — 00.00. Roggen ihiesigers Mk. 15,85 bis 16.15, GerstelWetteraner) Mk. 17.00—17.50, Gerste, Franken,Mälzer, Ried Alk. 17,75-18,00, vaser Mk. 15.50—17.00, Mais Mk. >4.75 bis 15.00, Teizeiiniebl 0 Alk. 00.00—00.0(1 Weizenmehl 1 Mk. 002 0—00.00, Weizenmehl III Pik. 00.00- 00.00. Roggenmehl 0 Mk. 002«—,,.00. llioggemnehi OK Mk. 00.00—00.00. Roggenn'ehi I Mk. 00,00—00.00, Weizenkleie Mk. 0.00—0.00, Weizenschalen Mk. O.no—O.Otz llloggenkleie Alk. 00.00— 00,0».
lllialzketme Mk. 00.00—00.0(1 Biertreber 00 . 00 — 00 . 0(1 Raps Mk. 00.00—00.00, Fritlergerstc Mk. 00,00-00,00. Alles per 109 skg, ad bier.
te, Frankfurt a. M„ 5, Jan. (Ong.-Teleqc. des ,Gies. Slnzeigers^.l Ka rt o s fe l m a rkt. Man notierte: Kartoffeln
in Waggons Alk, 3.50—4,0(1 im Kleinhanbel Blk. 4.50—5.00 tür je 100 Kg.
Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben.
Ja». ||o.s 1914 || o-£
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Wetter
5.1 2" 742,1
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Bcd. Himmel
5. 9 s ‘n 739,0
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10
Regen
C. 7- 734,6
1,7
4,9
95
8
2
10
Bed. Himmel
Höchste Teiiiperainr am 4, bis 5, Januar 1914 + 4,6 ’c.
Niedrigste , „ 4. „ 5. „ 1914 = + 2,6 * „
Niederschlag: 9,1 mm.
Die Marke „Scott".
Ta mein Tödüerchen Tina mit einem halben Jahre kaum sechs Pfund wog, so ließ id) cS eine Zcitlang Scotts Lebertran-Emulsion nehmen. Ich griii zur Marke „Scott", weil die Kleine die erste Flasche einer billigeren Emulsion nicht gerne zu nehmen schien. Trotts Emulsion schluckte sie sofort mit Behagen und der Erfolg blieb nicht aus: Tenn nach 4 Flasckien hatte Tina schon 5'/, Pfund zugenommen und nadi weiterem Gcbraud) sich zu einem festen, dick- runden Mädelchen einwickelt, das mit 15 Monaten allein lief und über dessen prächtiges Aussehen und munteres Wesen sich jedermann freut.
Lad Münster a. Stein, 1-1. Juli 1912 (gez.) Ph. Di<hl.
Mit dem Einnehmen von Scvlis Emulsion peht die Gewichtserhöhung Hand in Hand und damit eine Stärkung des Körpers. Ter Appetit und die Verdauung werden angeregt, ebenso die Lcbensfrendigkeit. Tadel nehnien die Kleinen Scotts Emulsion gewöhnlich mit Wonne, kein Zwang und Schrecken, wie beim gelvöhnlichen Lebertran. Freilich die Marke Scott. Schutzmarke Fischer mit Torsch, muß cs sein, denn dais Bausen von billigeren Nachahmungen ist eine nutzlose (sieldausgabe.
Stets nur Leotts (*m»(fioit! 231 D
Scott# Emulsion wird von uns culsschliefzlich im niofceH verkauft, Und »war nie lose nach Gewicht oder Mast, sondern nur in versiegelten Original- flaschen in Karton mit unserer Lchntzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott L Bowne. G. m. b. H., Frankfurt a. M.
('icstalt, ea.: Feinster Medizinal L'bertrau 15>0.0, vrima Glvzerin 50,0. Unter» vnospstorigsaurcr Kalk t.3, nnterphospliorigsoures Natron 2.0. pulv. Tragant 6.0. »ernster arad, Gummi vulv. 2.0, Wasser 129.0. Alkohol 11.0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- und Ganltheriavl je 2 Travs*


