fntmimmt t>rm 17. Jahihnnderk: ihr 'lltrr Tann man aui runö 230 3otnc angeben. öeinrid» Friedrich Wagner, Orgelbauer nnd Orgelschiaaer zu Lick, ist ihr Erbauer gewesen. Bis znm Jahre 1860 stand dos Werl im Shore »n der Ostscite der Kirche Bei dem damals crsolgten größeren Um und Erweiterungsbau, den der ..alle Förster", de, dekanute hessische Meister aus dem Gebiete des Orgetbam's aussiihrte, wurde der Orgel ihr jetziger Plan an der Westseite der stircke angewiesen, wo sich vordem der fürstliche Stuhl 1-esand Mit de, ,int machten sich aber an der alten Orgel oer ichiedenc Mangel denieiNiar. Ein Umbau des Werkes war daher notwendig geworden Tic Firma Hörster und Nikolaus sührtk ihn aus und hat ei» gänzlich neues Werk geschossen. Bon der alten Orgel sind nur noch einige Register und das architektonisch sehr wertvolle Sie Hause geblieben, das »ach wie vor ein charnkleristischer Schmuck des Gotteshauses sei» wird, Halte die alle Orgel nur 10 Register und zwei »ovveln so dal die neue nicht weniger als -TO klingende und zwei Trans Missionsregister, sowie fünf Koppelungen. Dazu kommen noch vier setze Komtinaiionsdenrke, e i n r freie Kombination für das ganze Werl, eine automatische Pcdalausschaltung. ein JTritt für Eres- eendo und Tecrcscendo, sowie ein Tritt für das vier »werk Den Wind erzeugt letzt ein Elektromotor Tie neue Orgel besitzt eine außerordentlich gesteigerte Ausdrucksnilngkeil, Tie Register sind von wundertar schöner und charalteristiicher stsangsarbe. Tie 8 ölte» des Um- bezw. Neubaus belaufen sich aus 8000 bis 9000 Mark, die durch freiwillige Speiwen zum Teil schon gedeckt sind. Ter- zeitiger Organist ist Wilhelm Zimmer. Bis vor kurzer Zeit hat Lehrer l. P Wilh Jäger, ein Nestor und anerkannter M e l st c r unter den hesilfchen Organisten, das Amt 45 Jahre lang ununterbrochen ausgeübt. Tie Einweihung erfolgte vor kurzem im Vorrnrttaasgotlesdienst. Stistsdcchant Kl ingclhösser dielt die Weihcvredigr Ter Kirchengesangvrrein und die Mannergesangvereine „Cacilia" und „Männeranarletl" verschönten die freier durch gesangliche Darbietungen. Mi! einem meisterhaft bor- getragenen Festvorspiel von Tr. Volk m a n it n stellte der Or ganist die Orgel vor. Auch an den Nachnntlogsgottesdientt schloß sich ein Orgelkonzert an, wobei der Organist die ei»jfl»fn Stirn- men des neuen fftzerte» und ihrr vvrteilbasten Wirkungen vorsilhrtc und erläuterte. ___
= Grüningen, 2. Jan, Tiefer Tage seierle Schäfer Jakob Noll und seine Ehefrau das Fest der silbernen Hochzeit, Tie Schäscreigesellschast überreicht: dem Jubilar einen Sesiel.
.«reis Lautcrdach.
R Schlitz, 4. Jan. Dir Bauarbeuril an der Fortführung der Nebenbahn Schlitz Niederaula bis zur Einmündung in die Neubaustrecke Alsfeld N i^e d c r - aula sind uabezt, vollendet, so das;, sobald es die Schirre« Verhältnisse gestatten, mit dem Oberbalt und Verlegung des Gleises begonnen lvird. Tas Grotzh, Ministerium der Finanzen, Abteilung für Eisenbahnwesen. hat die lnndesoollzei- liche Erlaubnis zum Arbeitszuqbetricb bereits erteilt. Ei» großer Teil des erforderlichen Materials ist aus dem hiesigen Bahnhos ausgestavelt, Ter Geländeerwerbsausschuß hnl eben die schwierige Ausgabe, mit den Grundstücksbesitzern über die Höhe des Preises für das Bahngclände zu verhandeln, während dies bei den Baulichkeiten, die dem Bahnkörper weichen uiußicn, bereits erledigt ist.
z Grebenhain, 3. Jan. Unsere Gemeinde ist durch den kürzlich eingclrelenen Tod des bisherigen Bürgermeisters Jost einer B ürgerni eiste r wähl näher gerückt. Jost ist dreimal gewählt worden und in zwei Jahren hätte wieder eine Nenwabl statlgefnnden. Der verstorbene Bürgermeister bat auch nebenbei lange Zeit hindurch die schriftlichen Arbeiten der Obcrsörsterei erledigt.
Starkcnvurg und Rheinheffen, rb Darmstadl, 3. Jane Die hiesige Stadtverwal- lung hat nach Zustimmung der Stadtverordnelenversanim- lung die Ausnahme eines neuen A n l e h e » s von einer Million Mark als Rest einer früher bewilligten Anleihe von acht Millionen beschlossen und sie durch ein von der Diskouto-GesellschaN zu Frankfurt vertretenes Konsortium zum Uebernahmekurs von 03 Prozent begeben. Das Anlehcn ist besonders im Hinblick aus mehrere große nnlftätifche Bauten notwendig geworden, namentlich der Kaserne für das neue Jnsanterie-Batailloii: der Rest des Anlehens soll für loerbende Zwecke verwand! werden.
Heffen-Naffau,
— Frankfurt, 4. Ja». Ter üanSirauenbund schreibt uns : Tie P r ä m i e» v e r t e i l u » g an Tl e n st h o t e n 'a»d in der Liederkalle statt, I» den lesttich gelchmnckten Räume» sahen mehr als 300 Tarnen nnd tzerre», die mit Tee t,nb Kuchen bewirtet wurde,r. Fräulein Emmy R e » l c a u r sprach eine» Prolog vou Slilgebaner Frau H, Lalscha enrcnle mit Lieder- vorträqen, Bau Frau Al. Pl erster rvnrden Werhnachtsbilder gestellt, zu denen Frau Amu, Fenn sang. Terr Glanzpunkt des Abend? bildete ein Sinqwiel „Heimchen und «rille' von Mathilde Bfeille r. An die Anlvrache von Frau Tr. H o l tz schloh sich die Prämiierung van -8 jungen Mädchen an.
ob. Bingerbrück, 2. Jan. In der letzten Nacht wurde hier ein Mann verhaftet, der inr dringenden Verdacht steht, ein Werber für die fran,üsisch e Frem dcn- legion zu sein. Die Verhaftung geschah auf telegraphische Anweisung von Saarbrücken ans. Ob sich der Verdacht be- slalrgt, bleibt abzuwarlcnl ledensallS steht seil, dag der Betreffende sehr bezecht gewesen ist. Aus Veranlassung des Bürgermeisters van Bingerbrück 'iviirde der Verhaftete den, Amtsgericht Stronrberg heute vargesührt.
= Wiesbaden, 4. Jan Wie uns das Städtische Berkebrs- burcau Wiesbaden mitteil», ichlicjzt Wiesbaden mit einer F r e m - denziiiervon 49 2 108 bas Jahr 1913 ab Im Jabrc 1912 wurden 189 370 gezählt Tie Ziffer für die Passanten iwr- rrrgcr als fünf Tage Aufenthalt) ist seit 1912 gestiegen von >26 470 aui 126 977, dre Zahl der » „ r g ä st e vou 62 9<X) aber aus 65 131 1911 wurden gezählt 117518 Passanten, 59617 Kurgäste und 177 135 Fremde
.. ck Weilburg a. d. L., 3. Jan Der Kreistag gab lerne Zustimmung zu Verträgen mit den Mainkrailwerken und mit den B u d e r u s i ch e n Eisenwerken in Wetz lar bctr. den Bau rrnd Betrieb einer elcktrischerr Ucber- la n d z c n l r a l c. Er stellte einen Krcdi! von 600000 Mk bereist
Lick. 2 Jan. Ter Äesairaverein „E arilia" veeau stattete gestern abend in Steins Saatbau seine Neuluhrsseier in Form einer reichbaltiaen Abendunterhaltnng. Die unter Leitung des Tirmenlcn Leherr Zimmer »orgetr-gene» Cbore waren sein aasgearbeilcl und wurden kreislich nnedergegeben. Auch ixe Mvjersch, Schwank „Pavv basts erlaubst' gelangle von Mit gliedern des Vereins gut zur Darstellnng. Die Muftk wurde von der Kapelle HiSgeir ansgesührt. _
Univeriitätö-Nact'rict'tsi,.
Der Unwersttäl-amtman» der Universität T ü b i » g e », Unrversilätsrat Alfred Ba ch, ist aus sein Ansuchen in den Rn bestand versetzt und ibrn bei diesem Anlast die Insignien der Löwe» zuvr Ritterkreuz des Ordens der Wnrtrenrbingischen Krone ver liehen wurden, »niveriil ilsral Bach, der mit Eist»- dieses Winter semesters aus dem Anne scheidet, erhielt von der Tübinger suristr- schcn Fakultät die Würde eines Ehrendoktors.
— Berufung. Wie uns ans Frei bürg i. Br. gemeldet wird, hat der a. o Professor und erste Assistent an der tstbchioü trischen Klinik der dortigen tlniversii.il Tr. med. Oswald Bu NI kc rincn Ruf an die Universität Ros od als Ordinarius für Psychiatrie und gerichtliche Psychiatrie und Direktor der Irrenanstalt Gehlshcnn als Nachfolger des verstorbeueii Geh. Medizinal- rats Pros. Schuchordt erdallen und angelwmmen
— Rostock An Stelle des infolge seiner Emeritierung alz Proiessor an der llnivrriität R o st o ck ans dein Konsistorium aus- geschicdeiien Geb. Konsistorialrats Pros. Tr. Hasbagrn ist sein Nachfolger aus dem Lehrstuhl der vraklischen Tbeologic in der Rostocker thcoloqirchnr Fakulräl o. Professor 'Tr. lheol. Gcrdord Hilbert unter Beilegung des Titels und Cbaroklers eines Kon ssstorialrats zum ordentlichen Mitgllrdc des Konsistoriums i» Rostock ernannt worden. Pros. Hilbert war bisher als Pfarrer an der Alincnkiichr zu Dresden tätig.
Schlverer llnfakl eines Urlauberjugs.
Metz. 3. Jan. Ter Militärurlaubcrzug Elbcr s e l d- T r i c r - M c tz Nr. 4 4 ist gestern abend gegen II Uhr aus dem Bahnbas Woivvv bei Metz verunglückt durch Ausslotzcu ans einen Prellbock bei der Ablenkung im Ueberholungsglers. Ter erste Persvuemvagen wurde lrrlwcisc zerstört. Sieben Insassen wurden gelötet, vier schlver und drei leichter verletzt. Tic Getöteten sind Kickers, Richard und Pacst vom Jns.-Reg. Nr. 174, Wille und Tahlbos vom Jns.-Reg. Nr. 145, Lobnieier und Willncr vom Jns.-Reg. Nr. 67. Tic Ursache ist »rrmnflidj Unachtsamkeit des Lokomotivführers.
Bahnamtlich wird über das Eisenbabnunglück gemeldet, Ter Militärurlauberzng Elberseld-Trier-Metz Nr. 44 ist am 2. Januar gegen I l Uhr übends aus dern Bahnhos Woippb bei Metz oer verunglückt durch Ausstosten ans einen Prellbock bei der Ab lenlung in ein Ueberholungsglers. Ter erste Personenwagen wurd- teilweise zerstört. Sieben Insassen lvurden getötet, vier schwer und drei leichter verletzt. Tie Ursache ist verinutlich Unachtsanr- keil des Lolomotivsührers. Es ist jetzt einwandfrei scstgestellt, daß bei dem Eisenbahnunglück getötet worden sind: Die Musketiere Kicker, Reinhard und Paetz vom Jns.-Reg. Nr. 173, Musketier Wilke von der 8. Kompagnie und Dahlhol von der 2. Kompagnie des Königs-Jns.-Reg. Nr. 145 und Lobmeier von der 10. Kompagnie des Ins. Reg. Nr. 67 sowie Musketier Wüllmer von demselben Rcgivrcnt. Ob d>-r siebente Getötete der Musketier Wüllmer vom Jns.-Reg. Nr. 67 ist, wie nach de» Namen in reiner Montur ongcnommen werben könnte, steht noch nicht ein wandsrei lest. Außerdem liegen drei Schrververletzte rrnd zwei leichter Bcrlitzte im Garnrsonlazarett l. Die Namen sind die bereits grmesdeten. nur scki-eibt sich der erste Soidat nicht Mais, sondern Meis. Ter sehr schwer Perletztr ist der Atuskeffer Körfer. Ferner liegen im Garnisonlazaratt 2 noch zwei Verletzte, .Hackenbroich »nd Curran. Die Verunglückten vom Jns.-Reg. Nr. 173 stammen alle aus Barmen. Wo die übrigen Berunglückken be- heiinatet sind, unterliegt u-ock, der Feststellung.
Zu der babnamtlicheu Meldung über die Namen der bei denr Eisenbuhnnuglück Getötete» loreü lwn zuständiger militärischer Seite mitgeteill, daß die Namen der Getöteten noch nicht einwand- srei sestqcsiellt lind, da die Persöulichkeile» nach den Namen in den Kleidungsstücken ermittelt, andererseits aber sestgeftellt wurde, daß bei einzelnen -Soldaten niehrerc Namen vorhanden waren. Es liegt daher die Möglichkeit vor, daß der eine oder andere Urlauber die Montur eines Kameraden «»gezogen hatte, was zu Verwechselungen bei der Feststellung der Namen geführt haben könnte.
vrrtmsnachricht«,.
— Greste», 2. Jan Ter Gesangvereirr „Liedertafel" leierte am l. Januar im Saale der „Stadl Marburg" seine erste Wcihnachlsieier. Tas rcrchballrgc Programm, das mit Gesängen und bumoristrschcn Vorträgen loechielle, sand unter Leitung leines bewährten Tirrgcnlcn Eurll,s lebhaften Beiiall. Ganz beson deren Beisall erntete am Schluffe ein Tiroler Tuett mit anschließendem Schuhplattlertanz.
- Wieseck, 2. Jan. Ter Gesangverein „Juqend- g r u n d" feierte die Sylveüernacht in der gewohnten Wesse Grasten Beifall erntete der gemrrchte Ehvr. der vom Tirirstnten veinrick Kümmel cingeübt wurde Auch die Theaterstücke und Knplets wurdcn 'lott gespielt. Ten Schl,ist bildete eine Verlosung.
Allertshausen, l.Jan. Verspätet eingeganqen.) Ter Radsahrerverein „Edelweist" hielt lein Wintervergnügen am 2. Weihnachtsabend in der Gastwirtschaft des Mitglieds Nachtigall ab Mitglied Reinhardt erössnete den Abend durch eine kernige Ansprache Tic bieraui gegebenen, sehr ffokt gespielten Theater- aufführungen ernteten reichen Beisall. Tas solgcndc Konzert liest die TeUnebmer einige sröhlschc Stunden nu,einander verleben
Zturmflule«.
Tie Nachrichten von der Ostsee lassen erkennen, daß die Sturmflut, die am 30. Dezember und in der darauf folgenden Nacht die ganze Küste von Schleswig bis Ostpreußen hesmgesucht und die pommcrschen und mecklenburgssch-n Teile anscheinend am härtesten betroffen hat. eine der schwersten Fluten der letzten hundert Jahre war, eine Katastrophe, die an vielen Stellen nur von dem beispiellos gewaltigen Ereignis des 13. Nm'rmbcrs 1872 ichertrossen wurde. Sturmslulcn der Ostsee von katastrophalem Eharakter sind verlKttnismäs-rg nicht lüiusig, während dre Geschichte der Nordsee mehr als 500 mehr öde,' weniger verderbliche Stnrmslule» anszu. zählen vermag, sind für die Ostsee nur wenig mehr als 50 bedeu tende Sturmfluten bekannt. Tas junge 20. Jahrhundert freilich ist bereits unverhältnismäßig reich daran, die jüngste Flnt loar bereits die dritte große dieses Jahrhunderts. The beiden vor- gchcnden fanden statt am 19. April 1903 während eines gewal tigen Schneesturms, die zweite am 30 /31. Tezcmber 1904, also aui den Tag genau 9 Jahre vor der letzten. Beide Hoden Unherl gemlg angerichtcl: die von 1903 zcniörtc u. a. den durch Schenken- dors besungenen „Adlerhorst" aus Arkorm, eine hübsche Fels-- schluckt, die von 1904 zerriß rr. a. die Insel Usedom, indem beim Damerower Vorwerk nnweit Eoserow das Meer sich mit dem groften „Achterwasser" der Peene vereinigte Was die ictzige Sturmslul anqerichtet hat, dürste man erst nach und nach erfahren. Schon setzt ist zu erkennen, daß das Uncheil ungemefti groß ist. Bor allem scheinen die Steilufer schwel- gelitten zu ltziben Der Sturm selbst war nur mäßig stark und hatte überdies die Eigentümlichkeit, daß er im Augenblick höchster Gefährdung der Mste obslauie. Die für die deutsche Ostsecküste gesährlichcn Stürme kommen ja durchweg aus Norden bis Nordosten und sind schon ous dreien, Grunde weniger heftig als die Wcststürnie »nd Nord Ivestllurme, die an der deutsch,-» Norhseekliste besonters verbängniee voll zu sein pflegen und ungleich häufiger vaekommen. Sine Eigcn-- bcrt der süngsten Flut ist ihre sehr große Ausdehnung. Während wnst die westliche, die Mittler,-, die östliche Küste der deutschen Osttee oft irnabhöngig voneinander von Wetlerkatastroobeu bctros- ,en rvcrden du- Flut vom 26. März 1898 belras z. B nur
den Westen d,e vom 19 April 1903 nur die Mitte — sind dies- »i- lü M'llOdenschaft gezogen worden, wenn
aum di? entschieden den .^>auptston au^;ubLlten hatte. Selbst dre Kurrrchc Nehrung, deren Seeküstc nach Westen schaul und *n 6 Nardoft,türme gcsrcherl ist, lpil den 30 «.rzember als Ungluckstag zn buchen, da das Kirrrlche Haff lick
beteftigte und schwere lieber )a-n)^nllnnn^en an^ichtete. —^- ^ie ti'ins '‘hirmtfnfiMi
uon benen dre deutsche Ostsee tust e ui hi^orischer »iTit betroffen ftn^Anfana^ ?att an emenr «llcrheiligentage I. Novembn- L , Jalttdnudens — Das Jahr stehl nicht aenau
Noüembe'^lÄ? o u' t ’ rrn,c am Andicastagc (30 n '■~, ctubn >"». 6. März >625 „nd
medeedttchs.^, ' Tlu,fn »an 1304 und 1872 waren die
aarhccrendlten. die bekannt lind Der Unter Sn bl '‘ cn d h. der ehemals mächngen wen-
lwm, Jumue, d>e »lsenbar in der Nähe der heu-
haben muß und deren Jdennft- k i^abar7ebu^werd °»fchrsgeoqraphische Ungeheuerlich
1 lst jedoch nicht, wie die Saae »mll
Vominw bedingt worden, sondern duich kriegerisch^
& oZ 4°nene,n,älle. entweder rm Jahre 10-18 ober während des Krieges zwrlchen N15 nnd 1120 Auch tne ragen hafte „kiMbrnche Flitt", die „ms Jahr 120 v Ehr Geburt
das heutige Schlcsnng-Holstei» vollständig verwüstet Ijnbot und die dort ansässigen .Kimbern zu ihrem weltberühmten Jtalienzuge veranlaßt haben soll, ist bistoriick, nicht erwiejen, Kal sic aber überhauvr swttgcsunden, so kann es sich ivobl nur um eine Sturm ffut der Nordsee, nicht der Ostsee gehandelt haben
Märkte.
»siestc», 3. Ja». Marktbericht. Ans lierrtigem Wochi,,» markte kostete: Butler das Rstirrd 0,89—1.60 9.Vf„ Hühnereier
1 Stuck 12—00 in», 2 Stück 0 Psg„ 9nie das Stück C—3
T!g„ Käsematte 2 Stück 6—6 P)g„ Tauberr das Paar
0,80— 1,00 3»f„ Hühner per Stück 1,00—1,60 Mk„ Hahnen rr. Stück 12.0—2,50 Wlk., Enten iw. St. 2.00-3,00 wlk„
Ganse dar Pld. 70—60 Psg, Ochseiifleisch pr. Psh, 02—100 Pig„
Nindsieisch pr. Plmrd 90—94 Psg„ Knhffersch 80 Psg, Schweine-
steijeh pr. Pstmd 80—100 Plg., Nall fleilch pr. Pld. 04— 98 Psg.. Hannnelflersch or. Pld. 70 —W Plg,, Kartoffel» pr. 100 3g, 4.50 bis MO Dlk., Werstkrant das Stück 10 bis 20 Big, Zwiebeln per Ztr. 0,00-10,00 Alk.. P.tlch das Liter 22 Plg. Rüste 100 Stück 50 — r 0 Pig. ver Ztr. 0—00 Pik. Birnen das Plund 15 bis
0 Plg,, LIepfel der Zentner 15 bis 22 Mk. -Rarktzeik von 8 bis
2 Uftr.
'e. itranliurt a. M. V iclil.o f-Ma r k l beri cht vom 5. Jan, Austrieb, Rinder 1247, Ochlen 392, Bulle» 70, Kühe und Färse» 785, Kälber 31», Schal« 188, Schweine 2421, Ziegen 0.
Tendenz: Rinder lebbait, Kälber ruhig, wird geräumt, Schweine leichte Ware lebbait, bleibt Ilebcrstand.
Preis ffir 100 Ad. Lebend- Schlachi- _gewicht.
Ochse«.
Pollsteilchige, auSgemästete, höchsten Schlacht-
wcrleS, 4—7 Jabre alt........60—65
die noch nicht gezogen haben lunqejochtel . .
Junge steilchige, nicht anSgemästete »nd ältere
airSgemästete............43—47
Bullen.
Pollsteilchige, anSgewachlene, llöchsten Schlachtw. 48-61
Bostflerschige, jüngere........
Färsen, Kühe.
Pollsteischiae ousgem. Färsen höchst. Schlachtw 47—60 Pollsteilchige anSgemästete Kühe höchsten Schlach-
rverteS bis z» 7 Jahren........45—48
rvcnia girt entwickelte Färse».......41—46
älter« anSgemästete Kühe........40—45
Mäßig genährte Kühe und Färsen.....32—39
Gering genährte Kühe und Färsen.....26—31
Kälber,
Mittlere Mast- und beste Saugkälber, . .
Geringere Mast- mid gute Saugkälber .
Geringere Saugkälber.........52—65
Schale,
Slallnrastlchgle
Mastlämnrer nnd jünaere Mastharnmel ,
Schweine.
Pollsteischiae Schweine vo»80-100 'rar
Lebendqewicht........ 58.50—58.00
Vollflerschige Schweins unter 80 kg
Lebendgewicht........ 56 60—58.00
Pollfleffchige Schweins von 100—120 kg
Lebendqewicht........ 56.00—58.50
Pollsletschige Echrveine von 120—150kg
Lebendgervicht........ 56.00—58.50
fo. Franksnrt a. M., 5. Ja». sOrtg.-Telegr. de?
2Inz."> An.tliche tzlotierungen der leuiigen Frucht markt r reii e. Weizen chiesigerl 'Mt. 19.00—19.25, Kurhessischer Mk. 19.00 — 19.25, Wetterouer *lf. 00.00—00.00. tzlagqen (hieffgerf Mk. 15,85 bis 16.15, Gerste lWelterauerf Mk. 17,00—17.50, Gerste, Tranken, Pfälzer. Ried MH 17.75—18.0», Haler MH 15.60—17.00, Wals Mk. 14.75 bis 15.00, A eizenmcbl 0 Alk. 0«.00— 00 .GC^ Weizenmehl I MH 00/0-00,80, Welzenmcbl 111 Dlh 00.00—00.00. Roggen- mehl 0 Mk. 00 . 00 -U'.oo, Roggen»,ehl 0/r SDK. 00.00—00.00,
klloggenwehi I MH 00.00—00.00, Weizenklei: MH 0.00—OiOO,
Wkizenschalen MH O.GO—O.OCV Roggenkleie Mk. 00.00—06.00, Alalzteime Mk. no.00—90.00t Biertreber 00.00—00.00z Raps Mk. O0.00-00.00, Futtergerste Mk. 00,00-00,00. Alle« per 100 Kg,
ab bler.
fe. Frankfurt a. M., 5. Jan. tSrig.-TeI«gr. des ,ckiez. Anzeigers^.! K a rt o f f c [ nt a rft. Man notierte: Kartoffeln
in Waggons Alk. 3.50—4.00t ün Kleinhandel Pik. 4.50—5.00 für j: 100 Kg.
Mk.
Mk,
60-65
91-96
48—50
87-91
43-47
79-87
48-51
80-85
44—47
76-61
47—50
84—90
45-48
84-86
41-46
79-88
40-45
74—84
32-39
64-78
26—31
56—70
63-68
107-115
58 -62
98-105
52—65
88—93
43-44
90-92
72.00— 76.0, 72.lX0—75.0)
72.00— 7500
72.00— 7400
Salem Aleikum SalemOold'^X 1
WM'a-i
PrefsNS 3i45681Q
3i 4- 5 ö 6 IO Pf.<3 Sfck.
Trustfrei!
Orientdl.. Zäbak-ti.
■TccbriM,
t-Zieix.
tSTCd
j
AT For Erholungsbedürftige und leichtere Hl M«rn m Kranke..
1 TH §* E 9# S ■■Kuranstalt Hofhelm I. T.
H fH B m I W B « I I > » Stunde v. Frankfurt a.M. Prospekte * M RM M M MW'M.Bt, durch Dr. Seholxt-Kahltys«, N«rr*oaw4


