liiueii mit ciitoi läJciamltäuüt uott -100 Müomctern mit ctncni '.’tulattefatntal t*oit rund 437 Millionen Kronen enthält. Tie <'iei<tmtiiunmc für die zu gewährende Staatsbeihtlfc würde ungefähr "287 Millionen betragen.
2 e r h o s n i s ch e Landtag hat in seiner gestrigen Sitzung die Sprachenvorlage angenommen.
H i n 1 c r den Kulisse» der Diplomatie. dem in der „Wetscherna Wremia" unter dem Titel „Hinter den Kulissen der Diplomatie" verösscntlichtcn Artikel, der Einzelheiten über atigedlichc u n t c r r e d u n q e It de« russischen M i n i st e r - Präsidenten und des Minister« des Aeußcrn mit dein dent> scheu Reichskanzler, sowie über die angeblichen Eindrücke dieser Unterredungen aus die Minister loiedcrgiht, ist die Petersburger TclegropHen-"Agentur zu der Erklärung ermächtigt, daß derartige Rachrichten nur ein böswilliges Ziel verfolgen können, vor allem dos, in den srrundschastlichen Beziehungen und Unterhandlungen niit einer fremden Macht .Hindernisse hervorzurusen Tie Meldungen seien vollkommen ersundcnt denn nach ihrem Inhalt selbst könnten sie nur von betreffenden Ministern initgcteilt sein, die jedoch niemandem etwas derartiges erklärt Hatten.
Die AutwortdesDreibundcsausdie Rote Sir Edward Greus ist am 1. Jan. i» einer Kopie durch die deutschen „nd italienischen Botschafter und den österreichisch-ungarischen Geschäftsträger in London überreicht worden.
Llond George und die Rüstungen Ter Schatz- jekrctär Llond George äusterte in zwanglosen Gesprächen ■mit Freunden, die im „Daiw CHroniclc" als Interview veröffentlicht wurden, er halte den gegenwärtigen Zeitpunkt für den geeigneten, um in eine genaue P r ü s u n g deu Rüstungsausgaben cinzutretcn. Als Gründe führt er an, das; die Beziehungen viel freundschaftlicher seien als seit Jahren, daß die kontinentalen Nationen ihre Anstrengungen mehr aus Ne Armee konzentrierten und daß überall in »Europa eine Regk- «:i>» gegen den o rg a n r's i e r t e n Wahnsinn der Rüstungs- Vermehrungen bestehe England solle die vorhaichene Ueberlegen- hcit seiner Rotte beibehalten, aber keine fieberhaften Anstrengungen zu ihrer weiteren Vermehrung machen.
Eine Meinungsverschiedenheit zwischen J-rankreich und Belgien. Brüssel, 31. Tcz. Dem „Patriod" ivird aus Paris gemeldet, daß anfangs September eilt französisches Kanonenboot ohne vorherige Benachrichtigung in die Gewässer des untcreii Kongo eingedrinigen ist und dort etwa acht Tage in der Nähe von Bo ms stationierte. Am 5. September habe ein Militärarzt sich der Fortiftkdtionen genähert und photographische Ausnahmen gemacht. Obgleich der Kommandant die Platten mrückgab und sich beim ctellocnreicr des Gouverneurs entschuldigte, Hai der belgische Gesandte in Paris Vorstellungen beim Auswärtigeil Amt erhoben, hierbei mit die ftanzisische Regierung erklärt haben, daß nach der Berliner Akte alle Schisse einschließlich »er Kriegsschiffe ungehindert iit die Kongogewässer eindringen könnte». Es scheint nach der Nachricht, daß die belgische Regierung diesen Standpunkt nicht teilt iund daß ein Meinungsaustausch über die Auslegung der Berliner Akte zwischen Brüisel und Paris erfolgen wird.
Ter französische K r i e g s m i n i st e r beschloß, daß die aus den Kolonien stammenden Soldaten, welche nicht in ihre Heimat zurückgeschickt werden, von NU» an in Algier dienen sollen.
Ter Zar hat den Beschluß des Ministerratcs, loonach ausländisches Navbta nach Rußland ab 28. Tczember 1813 für alle Arten von Verbrauchern zollfrei eingesührt werden darf, bestätigt.
Die n e u e pa r t a m e n t a c i 1 ch e G r u p p c i n Frankreich. Tie in einer im Verlaute des nergangenen Freitag von den Parteien der Linken der Kammer abgebairenen Bersammlung ouSgewähltc Kommission hat ihre erste Sitzung abgehaltcn. Es wohnten dieser Sitzung vor allem Baethou und Briand bei. Es wurde die Fassung der Erklärung erörtert, die namens Id er neuen Grnvpc abgegeben wird, soioie der Tcrt und die Statuten. Tie Erklärung wird eine entschiedene Richtung nach links zeigen. Tie Statuten Ivcrden derart abgcsaßt werden, daß keinerlei Mißverständnis möglich ist und jeder Ein- iluß des Parlaments aus die Minderheit verhindert wird. Tie Statuten und das Manifest unterliegen der Zustimmung der gesamten Gruppe beim Wiederzujammentritt des Parlaments.
Meuterei ans einem französischen Kriegsschiff. Das Blatt „Avenir du Tonkin" meldet, daß an Bord des Kreuzers „Tessair" im Haie» von Saigon Mitte November eine ernste Meuterei ausgebrochen sei. 280 Matrosen, welche sich über die Haltung des zweiten Offiziers und über die schlechte Kost beklagten. flüchtete» sich in die Heizräume und weigerten sich, die Be- iehlc der Offiziere ouszuinhren. Erst nach langen Bemühungen gelang es, die Ordnung wieder hcrzustellcn.
Das Testament R a m p o 11 a s. 21us R o m ivird gemel- mrlbet: Tie „Tribuna" glaubt zu wissen, daß die Anklage gegen Un- bekannl erhoben wird wegen Unterschlagung des Testaments Ram- ootlas. Tie Anklage soll njäit nur aus den immer tvieder anftauchen- den schwertoiegenden Gerüchien, die über das Verschwinde» des Testaments verbreitet werden, beruhen, sondern auch ans Tatsachen, die sich toährend der Untersuchung ergeben haben.
Ter König der Bulgaren hat einen Ukas unterzeith- net, durch den die Demission des Ministers des Ä e u- gern Gbenadiew angeiioinmen und Ministerpräsident Rados- latoo mir der interimistischen Leitung des Ministeriums des Aus- Ivärtigen beauftragt wird.
Tie Freigabe der Tarda n eilen. Eine amtliche Mitteilung aus K o n st a n t i» v p e 1 besagt, daß mit Rücksicht aus die Wiederherstellung des Fliedens Handelsschiffe von jetzt an auch ivährend der Nacht in die Tardanellen einlauien und bis o scha ialdsckm fahren können. Ta aber noch nicht sämtliche Seeminen beseitigt seien, wäre es ratsam, augenblicklich noch die Einfalt bei Nacht zu vermeiden.
Ein patriotisches F« st Inder Türkei. Aus Kon,, nantinovel wird unterm 31. Tez. gemeldei: heute früh i°»d hier eine Erinnerungsseier anläßlich des 643. Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung der Türkei statt. An der Feier, die daS erste Mal begangen wurde, nahmen die iürkiichen sotudenten aller Fakultäten und die Schulen teil ttffe Studenten dnichzoqen nach, der Feier die Straßen der Stadt' vor den Ministerien wurde» vatriottsche Ansprachen gehalten' Ter Kriegsminifter veglückwiinicht« die Jugend zu der Initiative und forderte sie ans, an der .Verteidigung des Vaterlandes und des Kalifats zu ardeiten. Ter Sultan emvffng eine Ab oidnung der Studentenschaft. Ein Mitglied der Teputaiuni dielt eine Ansprache, in der er die Gesüble der Ergebenheir der Stn- deittenschast für den Sultan ausdrückte.
Dem türkischen Staatsschatz wurden von der Ver- loaltung der öffentlichen Staatsschuld 8(1000 Pfund ausbezahll^ und von einer Bank ein Vorschuß von 130 000 Pfund gewähr! 1 Ter Staatsschatz wird noch heute den Beamten daS MonatSge-I hakt auszahlen.
Ter bulgar isch -1 erbt sch e SchiedSgerichlsver- ! rag ist irach einer Meldung der Agence havas aus Petersburg Unterzeichnet worden.
Tie Eröffnung des bn l ga rischen Reichstages Tie Seffion der Sobranse wurde heute in Anwesenheit des König» und der königlichen Faniitie eröffnet. Beim Erscheinen des Königs im Hause riet ein sozialistischer Remitierter: Nieder mit der Nvnarchie! Der Ruf wurde durch Hurrarufe von den Mitgliedern anderer Parieren und den Besuchern der Galerie über- wnt. Tie wzialistiichen Deputierten verließen den Saal. So- dann verlas der König dte Thronrede. looraul er unter lebhaften Zurufen des Hauses die Sobranje verließ. 2tul dem Platze vor dem Sobranjegebäude und längs des Weges, den der König nahm, hatte sich eine zahlreiche Menschenmenge ausgestellt, die den König chrsurchtsvvll begrüßte.
Die griechische Regierung hat de» ».'rächten mit- geteilt, daß sie die Fragen der Abgrenzung in Nordrvrrus und der Inseln des Acgäischen Meeres als von einander untrennbar betrachte und inwlgedeffeng hoffe, daß di- beiden Fragen gleich- zeittg gelöst würden. Aus dieser Erklärung scheint klar hcrovr- zugehen, daß die griechische Regierung dahin neigt, jede fiit fic Räumung der strittigen Zone in Epirus angcsetzkc Frist
unbeachtet zu lassen, wenn die Jnselscage nicht endgültig entschiede» wird. . ■
Der griechische Minister dcS Innern unterbrei- lete der Kammer einen Gesetzentwurf über die Lchaifting eines Minister,ums der Post. Telegraphen. Etienbahnen und Per- kevrswege. Tie Blätter melden, Miniftcrpräudcnt Bcnnelos wurde wahritbeinlick) die Parlanrentsserien dazu um mehrere
euroväiscke .hmivtstädte zu besucken. .. ^ ,
-ju den Kämpfen in Evirus. Am ^icNhitaa haben sich in S a l o 11 i f 400 Zreiwülige nach Prevesa emge,cknnt, um sich den ttänipsen in Epirus anAiu'drließen. Täglich melden sich neue Freiwillige, die demnächst nach Epirus geschickt werden sollen, unter ihnen befinden sich zahlreiche Personen aus -u.cn- thrazicn. ^ .
T e r a ni e r i k a n i s ch e S o u d e r g e s a n d t e t it M e 111 j L ind hat Bein Cruz gestern abend mit dem Kreuzer verladen, um sich in die Vereinigten Staaten zurückzubegeben und den Präsidenten Wilson aufzusuchen. Wie der Marmeickretar cr- Fläit, wird Lind^ Reise nicht durch das Auftauchen cincr neu».n
Frage in Mexiko veranlagt. •
R u \) B a r b o f a hat nach einer langen Erklärung ferne Kandidatur für die Präsidentschaft der Republik örafrtren
Die Nämpse in Mexiko.
Tie Kämpfe in Mexiko. Rack, eitlem Telegramm aus Presidio (Texas! ist bei Presidäo aus mexi
kanischem Gebiet zwischen Insurgenten und Buudestruppeu seit 36 Stunden ein Kamps im Gange, der noch immer sort- danert. Es sollen ,'<000 Insurgenten gegen 400(1 Mann der Dunde-truppen kämpfen. Tie Zahl der Verwundeten und Getöteten ist groß. Tie Insurgenten bemächtigten sich der Schauzgräbeu vor der Stadt, worauf sich die Bundes» truppen in den Ort selbst zurückzogeu. Es ivird für wenig wahrscheinlich gehalten, daß die Buirdestruppen t.rpttu- lieren, da 18011 ihrer Freiwitkigeu, darunter .zwölf Befehlshaber, auf Anordlmug des Insurgentengenera 1s Ortega erschossen worden sind.
Aus Beracruz, 31. Tez., wird gemeldet: Ein Zug mit Bundestruppeu imirde 120 Meilen südöstlich von Mexiko in die Lust gesprengt. Ta an der Zwischenozeanbahn, welche die Hauptstadt mit der Küste verbindet, die Telegraphendrähte zerstört sind, fehlen Einzelheiten.
Arbeiterbewegung.
Johannisburg, 31. Tez. Es wird gemeldet, daß auf alben Kohlengruben in Natal in kürzester Zeit die "Arbeit eingestellt und daß auch in den Gruben Transvaals gestreikt werden wird, wenn nicht sofort eine Einigung erhielt wird. Nach einer Meldung aus Pretoria hat die Geivertschaft der Eisenbahn- und Hafenarbeiter prompte Schritte getan. Tie Krise dürfte vor Ende dieser Woche eintreten.
Lin Steckbrief.
M e tz. 30. Tcz. Am 18. Dez. er. verichwand das Kinder- mäüchcn Gabriele Ferber, das mit seinem richtigen Nanien wobl Else Lamve heißen dürste, von Metz unter Mitnahme des dreijährigen Claude Tillemant, des Söhncktzns ihrer Herrschaft, und von Schniucksachen im Werte von 50 000 Mark. Unter den gestohlenen Schmucksachea 1-effndrt sich ein Paar Brillantvhrringe mit sc zwei großen Brillanten im Werte von 18 000 Mark, eine Brillanlbrolche mit fünf kleinen Bnllanlcn im Werte von 18 000 Mark, eine Brillantbroiche mit iünl Brillanten und einem großen sechseckigen Brillanten als Anhängsck, Wert 12 000 Mark, drei Ringe, und zwar ein Brülantring mit spitzooaler. bril- lanlbesetzter Platte, Wert 2000 Mark, ein Ring mit einer Ackstcr- schlinge, darin ein Brillant und ein Riibin, Wert 200 Mark, ein Neineier Ring, in der Mitte ein Smaragd, viereckig, an Heiden Seiten des Smaragds je ein Brillant, Wert 3000 Mark: eine Brosche mis Altgold mit venchiedeniarbigen Steinen und einem Saphir, Wert 350 Mark, eine Brosche in Form eines Maikäfers, Wert 250 Mark, ein Arinboird, "Altgold, mit fünt Monogranimeu. E. T., A. T., E. T., &. T., M. T.: ein goldenes Armband mit langen Gliedern, Altgold, mit sieben Perlen, urlvrünglich acht, eine fehlt jetzt, Wert 600 Mark: ein antikes goldenes Kinzifir, 30 Grainni schwer, Rücheite graviert P. T . Wert 150 Mark: außerdem eine Zobelpelzstoka im Wette von 1600 Mark, eine silberne Tamrnhandtasche und eine vergoldete.
Herr Tillemont hat für die Wiedererlangung der gestohlenen Sachen eine Belohnung von 3000 Mark ansgeietzt.
Tie Angcichuldigte^ist im September 1913 vom Mädchenheim St. Arbogast in Straßburg zur Familie Tillemont gekommen. Sie bat angegeben, am 26. Tcz. 1891 zu Uerdingen geboten zu seilt. Es ist aber sestgestellt, daß dies falsch ist. Vermutlich ist sie identisch mit der Artistin Else Fenuv Lampe, angeblich aus St. Petersburg. 1911 und 1912 tvar sie wahrscheinlich in Tüneldors und Krefeld in Stellung, und zwar in Düsseidort bei einer ruffischen Konsulssanülie. Pom 4. Januar bis 2tvrft 1913 dürfte ff- bei einer reichen Famiilie in Brüssel oder bei einer Artistengesellschaft gewesen sein.
Tas Kind ist bereits ant 19. Dez. in Mainz gesunden nwrden. Tie. Angeschuldigte batte cs dort in einer Konditorei zurückgclaffen. Tic Ferber, alias Lamve, svrichi deutsch und sranzösisck. Sie ist 1,65 Meter groß, ziemlich stark, hat süddeutschen ThvuS, ttägt dunkctichwarzcs, glänzendes haar, das zt»t den Kopt in FIrchlen geschlungen ist. Als besondercs Kennzcichen ist her vorzndeben, daß an der linken Hand der Mitteliinger gekriunnil ist und daß sich vom Rücken dieses Fingers aus über den hand- rücken eine lange, vertiefte, rötliche Narbe zeigt.
vermisciiter.
C t u schweres 11 n g 1 ü ck i u der E a » » st a t t e Kläranlage. Aus Ca iiu statt, 31. Tez., meldet ur ein Privattelegramm : ltzesteru abend 8 Uhr wurde die Feue wehr I nach der Baustelle der städtischen Kläranlage gerufe und der Sanitätswagen mit dem Sauerstoff koifer gesorder EIN Bauffihrer teilte der hilfsniaitiffchast mit, daß in de über 300 "Meier langen Stollen 10—15 Mann bewußtst licticit. Nach Zurücklegung eines Wegs von etwa 200 Metel : uii tollen tuutbett die ersten Bewußtlosen aufgeiunden. b waren suu, Arbeiter, die aus der Sohle lagen. Ta die Lu un Stollen bereits mit gtjtigen Gasen geschwängert war ur auch ,ur die Rettungsinaniiichast Lebensgesabr bestand, wu " den dre4 Beivußtlose aus die zuin Adjnhren des Gerölls b ^ sttmmtcti tleincit Rollwagen geladen und die beiden ändert , von den hilssmannfchasteii getragen. Tie Träger wurdi . rber setbft bewußtlos und mußten samt den Getragem i>on ihren Kitmeraden geborgen werden. Ebenso erging i ciniflcit zu httse eilenden Arbeitern. Traußen vor dem 'tv ich trat der -auerstofftviser alsbald in Tätigkeit hol nung bestand, die Opfer am Leben zu erhalten, wurden ■■ nächst mer xm Automobil und zwei ffn Sanitätswagen t, Eannitatstc Bezirks,rankenh°us geschafft. Es war nun kla daß dm Retter nur noch mit Hilfe des mitgebrachten «er merlsapparmes Vordringen konnien. denn es galt nunmel br» an dre (spipg des Stollens, zu der "Svhrstelle zu g langen. Tee Benzinmachnne, die das Geröll auf soaenanntt Hunden zu entfernen hatte, mußte überklettert werden 2 der Bobrstelle tagen zwet Arbeiter mit ihren Werkzeuge LE wurden über die Maschtne gehoben und dann aus d, xiundeti dem Ausgang zugeroklt. Lei dieser Arbeit entdeck man neben der Maschrnc einen weiteren Verunglückten d berefts wt war. 11m sicher zu fein, daß kein Verunglückter i
Stollen liegen blieb, unternahm der diensttuende Fetdtoebel mit einem Feuerwehrmann nocki eine» Erkundigunasgang, auf dem noch ein zehntes Opfer gesnudiii wurde. Als dir Retter den Rückzug gntratcn, merkten sie, daß ihnen selbst das Bewußtsein zu schwinde» begann. Sic gaben Notzeichen, woraus die Kanieraden vom Stollenciugang nachrückten und die Retter samt dem Opfer bargen. Sämtliche Opfer besindcn sich wohlbchatten im Krankenhaus.
: Verhafteter Durchgänge r. Alis Düsseldorf, 31. Tez., wird gemeldet: Der am 16. Tczember nach Unterschlagung von 30 000 Mark geflüchtete Verwalter der Konsum-Anstalt der Gerresheimer Glashütte, Willselnt Wachenschmitt, ist beute vormiitag ans Ersuchen der Düsseldorfer Kriminalpolizei in Oltcu im schweizerischen K-aittvi, Solothurn verhaftet worden. Tie mit Wachenschmitt geflüchtete Berkäuserin der Konsulnanstalt, Martha Witte, ist bereits am Soimtag in Uiitersuchungshast genommen worden.
^ E r p 1 os io n. "Aus Strahburg, 31. Tcz., wird gemeldet: In dem Geschäft für photographische Bedarfsartikel von Meyer u. Wanuer am Tomplatz explodierte heute nachmittag kurz nach 3 Uhr, als ein Verkäufer eine Schublade mit Blitzlichtpulver öffnen wollte, auf noch nicht aufgeklärte Weise der Inhalt der Schublade, wobei der Verianser an deu Händen und im Gesichte schwere Brand»- wunden erlitt, und auch ein im Laden zufällig anwesendes Fräulein verletzt wurde. Ti« drei großen Scheiben des Schaufenstcrs wurden zertrümmert. Tas infolge der Explosion entstandene Feuer konnte die sofort herbeigerusene Feuerwehr im Entstehen unterdrücken.
Märttc.
ko. Franiflirt a. M„ 31. Dez. <Orig.-2.eleqr. des »Giss. -Aiizeigcrs'.s Ka rt o sie 1 in a rki. Man notierte: Kartoffeln
in Waggons Mk, S.öv—4.1XH NN Kleinhandel Mk. 4.50—5.09 lür je 100 Ka.
Limburg a. d. Sah», 31. Tez. Fruchtmarkt. Durch» schniltsvreis pro Malter. Roter Weizen iNasjauischer) 15,70 Mt., weißer Weizen langebanle Frenidsorlenl IS,20 u,k, Korn 11,60 Mk., Gerste ffntlerf 9,00 Mk„ Brnugerste 10,6» Hoier 7,7b—0,00 "Mk. Urbien 0,00 Mk» Kartoffeln 0,00- 0,00 Ml
FC. Wiesbaden. Viebboi-Marktbericht uont 31. Tcz. Austrieb: Rinder bä (Ock'ie» 12, Bulle» 4, Kühe und Fäffen 42),
Kälber 17-*, Schale 34, Schweine 357.
Geschäft mittel
Ochsen.
Pollflcsschige, ansgemästete, höchsten Schlacht- wertes >ni Alter von 4—7 Jahreil ....
Jiniae. stcischige, nicht ausgemästete und ältere
ousgemästcte............
Aiäbta genährte junge und gut ge-
genähric ältere...........
Bullen.
PoNsteiichige, ausgew., höchsten Schlachliv. . .
Voststeischige, jünger». ... .... • .
Färsen, K n H e.
Pollsleischige ausgemästete Färsen Höchsten
Schlachtmertes...........
"3 oll fleischige ausgemästete Sütjs Höchsten
Schlachtmertes bis zu 7 Jahren .....
Aeltere ausaeinästcte Kühe und Ivenig gut ent-
imrfelte jüngere Kühe.........
Mäßig genährte Kühe und Färsen.....
Gering genährte Kühe uno Färsen.....
Kälber.
Feinste Mastkälber...........
Mittlere Mast- »nd beste Saugkälber....
Geringere Diast- und gute Saugkälber . . .
Erringe Saugkälber..........
Schafe.
Weideinastschase:
Mastläninier und Masthannnel ... 43,00—44.60 90—92
2le!tere Maftbainmel, gut genA>rte ztmge Schale
und geringere Mastlämnrer...... 34 —33 75—85
Schweine.
Lollflcischige Schweine von 80—100 tzg Lebendgewicht .........• . . . . 58-58*,, 74-75
Bollfleischige Schweine unter 80 Lg Lebendgewicht 57-58 73—74
Pollfleijchige Schweine von 100—120 ltg Lebendgewicht ............. 59-60 74—75
Bollfleischige Schweine von 120—150 tz» Lebeud-
geiuicht..............57",-58 72—73
Felffchweine über 150 kg Lebendgewicht . . 51—52*1, 84 — 86
AirchUche Atichrichten.
Jrraelillsche Neligionzgejellschast.
Sottesdienst.
Sabbatleier am 3. Januar 1914:
Freitaa abend 4.15 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Iltic.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr,
Sabbat-Ausgang 5.30 Uhr.
Wochcngottesdienst: Morgen? 7.10. abends 7.30.
Letzte rracyeichten.
Schreckliches F a m i 1 i e n d r <r m a.
Sälmünstcr, 2. Jan. Ter Ghmiiasiast Wolf von hier wurde am Silvesterabend plötzlich irrsinnig. Er zog einen Revolver und schoß auf seine Angehörigen. Die Mutter, der eine Kugel in den Kopf eindrituq, brach schwer verletzt zusammsn. Ebenfalls schwer verlebt wurde ein« Tante. Ter Bruder, der ihm den Revolver entreißen jvollte, trug einen Streiffchuß am halse davon. Der Eym- uasiaft verfolgte dann eine Schwester, die sich ins Freie rettete. Er lies unter furchtbarem Schreien in den Straßen hcrtlul und drang schließlich in die Kirche ein, Ivo der Wahnsinnige seftgenomincu werden konnte.
Mörder j e i n e s Vaters.
P r e u ß i s ch - h o 1 l a u d (Ostpreußens, "2. Januar. In Neu-Liebenan erschlug gestern der Viehhändler Horn in einem plötzlich ausgebrochcnen Irrsinn seinen 53 Jahre alten Later mit der Art.
Preis« «ür 100 Pid
Lebend- Schlachtgewicht Alk. Mk. 51—56 91-100
50—55
90—98
£6— 49
84-89
11
79—88
72—73
49-54
90—98
42—46
76—84
45-48
37—41
31—36
85—90
68—76
62—68
63.—72 67—71 61-61
113—120
112-118
102—107
verleiht e,n .-itto, iiiCendtrichc» Auuerr«
und ein blendend schöner Teint. — Alles dies erzeugt die echt«
S teckervpferdSeife
(die beste LiiieiunilchseÜe), von Bergmaim & Co., Radebeul, a Stück 50 Pfg. Ferner macht der Cream „Dada" (Lflicnmilch- Crcam) rote und spröde Haut weiß und sammetweich. Tube 50 Pfg.
-Thüringisches«
Technikum Jimenau
Dir. Prof. Schmidt
E ektro-und Maschinen- j Ingenieure, -Techniker, Werkmeister. Prospekt. ,


