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ihre respektablen geistigen Etamgenfihaftm not d«metstmsschr primitiven VenvirAüh.utg ihrer, Träume, dre das -vprel verlchafst, 911 vereinbaren sind. Wegen d^es Zwiespalts ff^ e r W gfru beobachten oder gar necken lasten. -Sie send Obertertianer, lind ein Obertertianer ist: schon was Tüchttges.
Ich schlich mich also an den Schauplatz heran Es handelte sich nm einen Kriegsschauplatz, und zwar um '^e.^rdse«. Mern Aeltester hatte soeben ein U-Boot getauft. Daher .
Tiesä U-Boot mußte ich genauer fernen taten, drachdem ich einige sperrende Büsche beiseite gebogen hatte, trmrde der Anblick des unheimlickxm Kriegssahrzenges mir zutert.
Ich muß gesteh«:, ich taute nicht daran zweifeln, feß es sich hier tatsächlich um ein U-Boot tändelte, obgleich das Materral, daraus es gefertigt war, aus T-rngen bestand, dre mir Äv durchailÄ unkriegerisch' vertraut waren, da sie bisher ernen Aeil melvcÄ friedlich!' L>aushaltes ausgeniacht liatten.
Ohne die geringste schiffbauteckMisch Erfahrung taute ich mir sogleich etkltz«:, auf welch Werse der stolze Bau zusta.^ gekomw.M war. Das Geritst, sozusagen da^- Skelett des Nookes, bildete nämlich ein im vorigen Jahre angelegter L^bmgang. Tie Tragfähigkeit einer Elchen Pergula rst mcht besonders gpotz Und da meine Herren-Söhne darauf taimspaz:ertew als ob es sich um ein Betongewölbe :md nicht nm em garstiges Latten- werk handelte, mußte ich an mich halten, nm meine H'pwnage-^ angelcgerchit iiicht zw verraten, bevor ich fte Mn MchLuß georacht hatte Tie Bootwände bestanden aus Pferdedecken, Treppeiilausern, Bettvorlegern, Tierfellen imd — ich muhte wieder an muh hüdmt — aais C haisetaguedecken (die meinrge war lecher auch dabei). Ich zerbrach mir eine Mejile den Kops darüoer, wie di^e ,,Stahl- Platten" befestigt waren. Tie Decfel konnfet fa Mit Nägeln an das ßettemoeif geschlagen sein!
Tas war sv pefiwv-ll zu denken, daß ich mir sofort krampfhaft einbildete, sie seien in aller Behutsamkeit rittlings darüber gelegt (natürlich wareri sie doch angertagelt). Ter Kommando türm war sinnreich aus Maurerlatten iind fiietnandergeschobenen Gartentischchen gefügt. Meine höchsten H-opfenstangen dienten als Masch Man sah deutlich die Telesnnkensänger, Jin Innern des Schiffes rumorte eine Adafestne. Ich vermutete, daß es sich um das Konglomerat aller aufzutreibenden „Fliegendsn Hollands hart- fette Man kennt sie. Es sind jeiie Höllenmaschinen, dre der hercmwachfenden Jügend dazu dinten, sich auf vier Rädern unbeliebt «u machen Sie werdert ferch die Armkraft ihrer Besitzer vorwärts bewegt rmd machen mit Vorliebe Rammversuche an den Beinen harmloser Spaziergänger. Ich habe später fest,teilen fermen, daß meine Vermutung ^richtig war. Tie Maschinen, drei an der, Zähl, Hwebtm «us Stangen zwischen Tischen. Tie Herren Maschtntstm aßen darauf und ließen nach den Klingelzeichen des Kommandanten. Ine Räter schnurren Ein Periskop tvar selbstver,tändltch auch vorhanden. Ich weiß heute noch ruckst, tvelcher Ofen des Rohres beraubt wurde, das dem U-Boot als Auge diente. Eme Trittlerter machte die Verbindung zwischen Komntandoturm und dem Boots-
Jnzivischen war die Abfahrt des U-Bovtes erfolgt. Eine bunte Schürze flatterte am hinteren Maste hoch: die Kriegsflagge! Hut ab!
Tie Fahrt war stürmisch Ich merkte es daran, daß die Herren, Offiziere fick in die Wettermäntel meiner gesamten Familie gehüllt l-attcm. Tamit schützten sie sich vor den Spritzer':, me reichlich über Bord kamen. Irgendwo im gegenüberliegenden Gebüsche mußte nämlich Neptun sitzen und mit der Gartenspritze hantieren. Ich wurde jedenfalls klitschnaß. (Verhielt mich aber weiter feit.)
In kurzer Zeit ward mir dann das Vergnügen zuteil, der, Versenkung von sieben Dampfern und drei Segler:: beizuwohnen. Tas Boot tauchte angeblich jedesmal unter. Die Torpedos (fliegende Holländer) schaffen aus dem Bug des U-Bootes heraus und rasten mit der blinden Wut ihrer furchtbaren Bestimmung in die Bäuche der todgeweihten Schiffe (alias meine schönsten 'Stauden. Ich schrie nicht, nur innerlich.) Uebrigens hatten diese Dorpedos das empfehlenswerte Prinzip, stets zu ihrem Schliffe zurückzukehnen, um aufs ne^ne gebraucht zu werden. Eine famose Erfindung, die ich dem Admiral stab mitteilen werde.
Tas Wetter .wurde ruhiger. Aber eine neue ernste Gefahr bedrohte das tapfre Boot. Ein englisches Kreuzer gas chwader war durch das Fernrohr (meinen Feldstecher) gesichtet worden. Schell wollte das Boot wegtanchm. Aber wehe!.Tie feindlichen Geschütze schleuderten ihre Granaten herüber. Eine ferchschlug die Bordwaife. An Tauchen war nicht zu deckten. Ein Pfiff. Tie Marrnschaft versammelte sich auf Teck, eilte an die Geschütze (ich erkarmte mein drehbares Lesepult wieder sowie den seiner Platte beraubten Kranfeitisch, der auf und nieder zu kurbeln ist). Das Feuer begann. Ein wahnsinniges Geftlsteße auf das von allen Seiten zugleich anrückende Geschwader.
Seltsam, loelche intimsten Tinge dieses N-Boot verschoß! Tie Granaten waren nichts anderes als gewisse Papierrollen, die in berschLossenen Kabinen dunklen Zlv-ecken dienen. Ich ivar entrüstet. Meine Phantasie streikte. Aber als so eine „Granate" mir auf dm kahle:: Kopf sauste, riß meine Geduld.
Ich wollte auffpringm mü) „halt" rufen. Aber offenbar war
das letzte Geschoß bereits verfeuert, baut der Kommandant beggn« eine Anjpracye zu halten. .
„Kia:neraden". sagte er. „wir sind verloren! Wollt ihr in die Gesangcnsckrvft der engltsckxn „Gentlernen" gehen, oder wollt
ihr aus unserem Schiffe als echte deutsche Seeleute sterben?"-
„Sterben!" ries die Manuftliaft. Ueberlant Aang das. Tie jungen Stimmen übersckstitgen sich. TaS war nickst Schmerz. Wut »ovr es, daß die verd .... Engländer ein dentsck-es U-Boot besiegt hattm.
„Tas Sprengkommando!" klang scharf und kalt der Befehl.
,Lebt wohl, Kamercfeen. Und-unser Kaiser und Heer,
unser deutsches Vaterland — — hurra-hrtrra-Hurra!"
Ich wußte: im nächsten Augenblick mußte sich etwas ereignen, das Tntjrfj anging. LLber ich vermochte nicht, den gebieterischen Halt* ruf ausznstoßen. Mir saß etroas in der Kehle. Und unter dem Knachen, das ben Zusamnieiibruch meiner .schönen Pergula be* deickete, ging ich dav'on, still, betvoffen, gerührt und — stolz.
Gewiß, dies hier war Spiel. Aber der Ruf „Sterben" — 1 war ernst.
Ms wir später gemeinsam am Tisch saßen, die „Anferstande- neu" und ich, sah ich entern jeden an, rvße tief das Gelübde in ihnen brattnte. Sonst lehre mich einer deutsche jungen fernen.
vüchertlsch.
— Nr. 3880 der Leipziger „Illustrierten Zei- tun <s“ (Verlag I. I. Wjeber) gibt fit einem Sonderbeitrag Litauen ein in sich abge.ckstvffenes Bild des von , der.Rjussenherrschast be« freiten Lemdes, rckfi desfel Zukmrft sich die Politik der mittetenro- päischen fvdächte Mi beschäftigen hat. Landtags abgeorfeieter Pfarrer Dr. Gaigalat gewährt in sefifen Artikel „Die v-erfassun^-re.cht-' licht Not Litauens" einen Ueberblick über die staatliche Entwicklung. Dr. Heß, von Wichdorf schildert das Leben des litauischen Bauem. Aus die herrlichen Barockbauten Wilnas ntacht Dr. Manfted Bühl- mann aufmerksam. Frau Johanna B0hr^Heyder erzählt von der litauischen Volkskunst, (^eheimrat Professor Dr. Ai. Bezzmberger gibt interessante Aufschlüsse über die BesonderheitM des litauischen Bolksch-arakters >mrd Dr. Phil. Vehr schließt den Litaueit-'Beftrag „Der wirtschaftliche Neuaufbau Litauens" mit einem Ausblick iu die Zukunft. Eine Rterhe prüchchger Illustrationen trä^t zum weiteren Verständnis bei. Fritz Grotemeyer hat in einer wirkungsvollen Toppelseibe das Leben 'und Treiben auf dem Marktplatz in Wtliia-Antokol sestgehalden und gibt ferner auf einer Ganzsefie ein lebendiges Bild litauischen Volkslebens. Eine livautsche Fi scher- famüie führt Pvoseffor Karl Storch in der Titelseite vor Au am. Die Umschlagseite von Rudi Hammer versinnbildlichst dm Wirtschaft-- lvchen Reichtum des Landes. Prächtige Photographien, besonders itn» den sehr schön gelungenen Tiesdruckreprofektionm zeigm die landwirtschoftlickM und arcksttektmtischm Schönheiten deS Landes und geben einen lieber bl ick über die charakteristischstm Erzeugnisse litauischm Volkskunst. Der übrige Deck der Nummer beschäftigt sich mit den Ereig:rissen, die angmblrcklich im Mittelprmkt des Jiv- teresses stehen, sv Major von Schsreibershofeu mit der Offmsivs gegm Italien in feinem Artikel „Deutsche Truppen an der italient- schen Front".
— Nach, drei KriegSja^ren, Rückblick und M'sblick aus die militärische Lage von Karl Hofft, Major im Generalstab der 'dl.rmve. (Verlag von Mug'. Scherl, Berlin.) Auf die Großsprchereien der W'ilispn, Lloyd George :rnd Genossen gibt diese Broschüre eines Offiziers aus dem Großen Ge:reralstabe die richtige Antwort. Durch siebzehn Karten aus dm Kriegs gebiet m erläutert zeigt sie fi: übe re zeugender Darstellung, wie ringsum die Grundfestm der ftindlichen Kriegskunst und Politik zu wanken an fangen und allein die Front der Mitdeel Mächte unerschüttert und unerschütterlich da steht.
- Homogramm.
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Die Buchstaben A, BB, DD, E, III, MM, NNNN, 0, RRBR, 83. UU sind nach dem Muster obiger Figur derart zu ordnen, daß die wagerechten Reihen gleichlaulend mit den senkrechten sind und Wärter von der beigeiügten Bedeutung bilden.
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auslösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer:
Dreizüger von Lindquist.
M Kgl, Lc6, Sb8, do, Ta4, Be2, e5, 14.
«Lchw. Kc5, Sa7, Bc7.
1. 14-f5. Sc6: 2. Sd7 - 1.. Sc8 (b6.) 2. 316.
1. Kostbares Dfineral.
2. Pflanzenteil.
3. Teil des Auges.
4. Bekannter Chemiker.
Schristleikung: W. iMeyerl — Zwillingsrunddruck der Brüh t'fchen Un v.-Bllch. und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.
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