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Imrf? die jetzige MadMne MrVoWska vor vielen, Violen Jahren sennein Damals ivaren wir n?:h kleine Schönlinge und spielten lustig und unbekümmert m it in utbe:i n ' ’i ®wg ' •' 1 ,
M - (v.cfp'.eti.t <r»f: „AMWWWMrL as in den Fup gesEn! 5sci; ja:ante nach, da' u*.jr es ein gan.» rtein.es, nengovoren v Tannenbäumch.n, dos gerade znüscherr uns die lockere Mvosdocke duruckwochen hatte. — Wie freuten wir uns, daß wrr noch einen Spielkameraden hatten! , _
Aber das Tannenbanmchm nxrr ern.Teufelsrmd. Es wuchs viel schneller als wir, und als wir groß geworden waren und ich mein Bränttein herlern wollte, da schob ftch die inzwrsck>en gar stattlich gewordene Tanne daznstschen und sagte: „Papperlappapp! Jetzt sehe ich mir euer Geliebel lange genug mit an! Ich bade mich leinen Tannerich, und will auch gar keinen! Ta 1 tel>c ich! An-einander ihr zwei? Meine Nadeln sind spitz, lind wenn lhr künftig schäkern wollt, so zerstecht ihr euch an mir!"
O, singen wir da zu weinen an! Aber es hall alles nachts! Die Tanne Wurde größer und stärker und schob uns roh zur Zeile.
Ta beteten rvir heiß nnd inbrünsttg: ,>Dü, der uns hier he e- gesetzt zu TmH ünd Spiel, kaß. uns zusammen wieder sein! Sicher !)ast du uns einander z u bestimmt, und die Hexe aus denn Geschlecht der Zapferich will deüre weise Borsicht zu schänden machen.!" — Tn ertönte eine Donnerstimme: „Iran Zapfina, neigt euch zur Seite nnd gebt Raum zur .Hochzeit der Birßvwski!!" Sie aber sagte: „Nichts wird' daraus! .Hier, stehe ich und mag nicht anders? Dir rief die Donnerstimme: „Fort, Hexe!" Und ein Blitz streckte sie mit scharfem Strahl zu Boden. — —
Nun sind wir Manu und Frau!-Tu aMr,. Menschlein,
trolle dich wad preise dich glücklich, wenn du nicht erleben mußt, wie der Schöpfer dem ganzen eitlen Mensckwarvolk ein Gleiches tut, als wie der Tannenhexe hier!"--—
— — — „Bier' Wochen Erholungsheim, junger Mann!
Schonen Sie Ihre Nerven, dann geht's schon wieder!" meinte
der Stabsarzt.-„Was ist mit dem da los?" wandte er sich
den: Nächsten zu ... .
folgenden Wochen dein rätselhaften Sachverhalte nach, nnd die Lösung war, faß er hier das Wochenbett eines Kaninchens ausgv- fanden hatte Die Häsin gräbt an einem unauffälligen Platze einen! Notban ttes in die Erde, wo die Jungen vergraben bleiben: Tags" über bleibt die Litte von den Jungen fern, abends erscheint sie, prüft und sichert, ob alles in Ordnung ist, legt den Eingang frei, um zu ihren Jungen zu gelangen. bei denen sie die Nacht verbringt, gräbt morgens den Bail wieder z>l nnd kommt erst am nächsten! Abend wieder zurück. Erstaunlicherweise stellte Hegendorf fest, daß ein solches Wochenbett von einer Häsin volle sechs' Tage hinter-i einander nicht besucht ltturde. .Er grub die Jungen aus, fand sie körperlich etwas abgekommen, jedoch sonst noch irtiatter, und beä* tvegen schloß er den Bau wieder. In den folgenden Tagen kam die Häsin wieder und besuchte ihre Jlungen! Die Anwendung deS Terragraphen zur Beobachtung der Bogelwelt hat ein paar schlagende Beispiele für den großen Nutzen geliefert, den manche Vögel durch die Vertilgung von Insekten ernvciftn. Die Aufzeichnungen! .eines Terragraphen an einem Schjwanzmeisennoste, das eine ganzü Maiwock'e hindurch beobachtet wurde, ergaben, daß die Alten täglich zgiord 500 mal ßchre Jungen sillterten. Sie brachten dabei stets zwer oder mehr Raupen, so daß sich eine Tagesmenge von 1000 Stück ergibt, und da sie sicher selbst ebsnsdbiele verzehrten, nmß majl annehmen, daß die ganze Schwanzmeisenf-lmrilie täglich 2000 Raupen vernichtet. Es handelt sich idabei um die Raupen c>es Eichentvicklers, und zwar war' es ein einziger Eichbaum, von dem sie ihre Beute ablajen. Aehnliche Zahlen hat.Hegendorf au einem Schwalbenneste ermittelt. Danach begannen die Schwalben um vier Uhr morgens mit dem Herbeiscksteppen'von Futter, letzten es den ganzen Dag über mit kurzen Untierbrechungen fort und l>orteni regelmäßig um halb sieben Uhr abends auf. Dnrchlch-nrtt^ lich fütterten sie 800 mal am' Tilge: jedesmal brachte^
sie zioei oder mehr Insekten, und weirn man auf die Eltern rbensoviele Infekten zur Nahrung rechnet, wie auf dre Jungen,' so verttlgt eine einzige Schwalbenfamilie ^igttch 3200 Infekten, im Monat also rund 100000! - d
vermischtes.
* Ne. e Entdeckungen in der hei mi schen Tierwelt. Daß r.. unserer heimischen Tierwelt noch wichtige Entdeckungen zu machen >en, klingt von vornherein wenig wahrscheinlich, wann man bedenkt, wieviele Nelehrte und lviebiele Jäger ^ icit Jahrzehnten auch die kleinste Kleinigkeit beobachten und veröffentlichen Durch die Erfindung eines sehr sinnreichen Hilfsmittels zur Beobachtung von Tieren im Freien ist es nun deni ausgezeichneten Waidinanne und Naturforscher .Hegendors gelungen, eine Reihe wickstiger Entdeckungen über die Lebensführung von ein- hei missten' Tieren zu machen, die bislang als reckst gut erforscht galten Dieses Hilfsmittel, das er in niehriähriger Anwrndungl durch gebildet und auf eine hohe Stuft der Volksurmenheit gebracht hat, lazeich-net er als „Derragraph": es ist eure Einrichtung, tue mit Hilft der Elektrizität genaue Aufzeichnungen darüber nracht, m\ui ein Tier seinen Bau. sein N-est usw. aufsuchst oder wieder verläßt usw. Hegendors veröffentlicht soeben im Verlage von Theodor Thomas in Leipzig unter dem Titel „Der Derragraph" ein treffliches Bückchstn, in de.m er die Einrichtung des Terragraphen und seine Anwendung auch in Gemeinschaft mit der photographischen Kammer, darstellt und an einer Reihe ausführlich,er Beispiele schildert, was er mit seinem HilfÄnjittel entdeckt. Hält.der Dachs einen Winterschlaf? Namhafte Jagdzoologm bejahen diese Frage, dock' ist es sicher, das. viele Jäger dem Dachs im Winter, selbst bn Schneeroetter, begegnet sind oder ftische Spuren vou ihm gefunden haben. Hegendors hat diese Frage nun init^Hilfe seines Derrogravhen in Angriff genommen jund dabei einen trefflichen Einblick in das Leben des Dachses gewonnen. Danach steht fest,- daß der Täcks nicht etiva, wie es in einem neueren Jagdwerke heißt, .
im Herb sie'Moos und Laub in den Bau führt, sich ein bequemes Winterlager zurecktmacht und sich, zum Winterschlase einkugelt", sondern seine iüinter£ir1-c Einlagerung hängt von den Witternngs- verhästnissen ab: je gelinder der Würter, beflio häufiger läßt eü sich spüren: nur ivenn Wstld und Md mit hohen! Schnee bedeckt' sind, ,'ckwinden für den Dachs die letzten Hofstlungen. irgendetwas *m Nahrung zu finden. 67tägige ununterbrochiene Beobachtung am Dachsbau l-at eindeutig ergeben, daß von einem Winterschlaft wirklich nicht die Rede sein kann; der Dachs verläßt den Bau mir |um so Seltener, jeMechttr die Witterung ist. Ein ganz unerwartetes Ergebnis hat Hegendors bei der Beobackstung wilder Kaninchen mit dem Terragraphen qenwnnen, wobei ihm frellich> der Zufall schr günstig war. Eines Tages entdeckte er nämlich aus einer Wiese einen großen kahlen Fleck, jaus dem jeden Morgen frische Kaninchenlosung zu finden ioar. .Mit dem Derragraphen, der nun dort kunst- gereckst angebracht ivurde, erzielte er jedoch Zunächst kein Ergebnis, denn ain Atzend fand er die Batterie aufgebracht. Dies lmeder^ Holle sich, wid Hegeiidors konnte das Rätsel nur dadurch lösen, daß er mehrmals nachts seinen Terragraphen besichtigte. Da sa«id er denii über einer Kontaktstelbung eine ziemliche Menge Erda angehänft und davor führte ein Loch-, in den Boden. Er ging m den
Vücherüsch.
— Mutter Erde. Gedichte VE Ludwig Fiuckh. Mit l0 Holzschnitten von Wilhelm Lange. .Geheftet 2,25 Mar?, ge-, müden 3 Mark. (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt.) — ^üüh- cend Ludroig Fnrckh seinem ersten Prosa-Baud, dem „Rosendottor \dm mehrere andere ErzMnugaw hat folgen lassen, die den Er-, ft'lg jenes Erstlingswerkes noch i-re.'trafen, i',t das Bückst ein, das ;r „Rosen" nannte, bisher jebic ebrzige lyrische Gabe geblieoeu. Desto freudiger werden all feine zahlreichen Leser und Le,ennnan >s willbomnien heißen, daß er jetzt eine neue Samnrluug srtzner stwa im letzten Jahrzehnt entstandenen Gedichte herauSglbt. In yem Titel „Mutter Erde", den xr dem neuen Bändcheir gegeben hat, klingt schon der eure Grund ton dieser Lyrik an, die reit den jünglingshaft schwärmenden und spielenden Gedichten der „Rosen" männlich reifer uitb sonorer, man möchte sagen sommerlicher ge-, worden ist: das starke, freudig hei wusste Wurzeln im mütterluhen Boden der Heimat und der Wirklichkeit. Das Glück eines idyllisch friedlichen Lehens in schöner, freier Natur, das Glück einer har^ mmlischen Ehe, das Glücksernpsinden, mft dem der Vater das Heranwachsen seiner fröhlich gedeihenden Kuider belauscht, baut sich auf jenem Grundton als voller, heller Trecktang auf. Aber oas Heimatsgefühl erweitert sich, wie wir cs schon ru den Erzählungen beobachten konnten, immer mehr zum Vaterlandsaejuhi.: 5 er Tüchttgteit seiner engeren Stammesgeirosftil, der Schwaben,,rmd der in die Welt hrn-ausdrMgeuden Tatkraft des großan demscheik Bottes spendet er manck>es preisende Wort, ftiirem König und dem Deutschen Kaiser bringt er dichterische Huldrgungen dar, die sich von Konventionellem ftrnhalten.
-- D i e Wikingerfahrt der „Trnto". Bon Karl Richarz. Verlag von August Scherst, G. m. b. H., Berlin. Pr'eis 1 Mark. Als vor Wemaen Monaten die Zeittmgen die Kunde brachten, daß 28 junge deutsche See'kadetten vom Lloyd-Schul- sckiiff „Herzogin Cäcilie" von Chile ans ans einem alten morfchnr Küstensegler die 12 OM Mellen lange Fahrt bis Norwegen in 124 Tagen zurückgelegt hätten, ging ein jubelndes Staunen durch ganz Deutschland über solch neues herrstiches Zeugnis Vaters ländischer Trrmp. Mn chegt die Beschreibwtg dieser Fahrt als Buch vor, versaßt von dein Leiter des kühnen UnternelMens Karl Richarz, der rmgeachcht seines schveren Ohrenleidens alles daran mn Hnt ^luck.tnlau der LloMstdetten verlvirklickien zu helfen.
Zcherzratse!.
Ich Hab' er rasch. Ich wagt'S mit srck)'rer Hand. Fand's in der Erde und es bracht mich hin.
Ist es daran, so fließt's in fernem Land.
Ist es darin, erfreut es Herz und Sinn. -1».
(Auflösung in nächster Nummer.).
Auslösung des Vexierbildes in voriger Nummer:
Zu den Füßen der Soldaten. Man betrachte das Bild von rechts.
Schristleituna: W. Rteoec. —ZwillmgSrunddruck der Brüh l'schsn Nirv.-Buch- und Lieindrnckcrei.
R. Lang e. öftesten.


