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Mlizie» VieVrMtzteirr österreichischen Bmldesgenosseir triftige nd notwendige Hilfeleistung ern v'orMlfiaes Hmt.
Oesterreich-Ungarn hatte an seiner galizischen Grenze den Hauptanprall der russischen Heeresmassen aus- Auhalten gehabt. Gemäß dein anfänglichen Plane, Über Wien nack) Berlin vorzudringen, hatte die russische Heeresleitung den Schwerpunkt ihrer Kräfte auf den Südflügel ihrer gewaltigen Aufmarschfront gelegt. Von den drei durch unseren
Bundesgenossen ausgestellten Armeen, der 1. unter ^zher- Lvg ^osef Ferdinand bei Leinberg, der 2. unter Auffmberg bei Prze^nysl und der 3. unter Dankt bei Tarnow, waren die beiden nördlichen über die Grenze nach Rußland vor- gestoßen, hatte aber die südliche gegenüber der vielfachen Uebermacht von Lemberg auf die Karpathen zurückweichen musson. DaNnt riß sie auch, die anderen Armeen wieder bis hinter den San zurück.
m Hindenburg parierte den immer bedrohlicher werdcndeii Vormarsch der Russen durchs Galizien mit einem schnellen ^bgknstoß. Nördlich Krakau zog er eine neue Arinee aus Verstärkungen und Neuaufstellnngen zusammen und ging mit ihr zum Angriff durch Polen auf Jwangorod vor. Zur Abwehr verlegten die Russen ihre Hauptkräfte nach der Mitte der Front. Damit war dem Bnndesbruder Luft geschafft, ver nun sogar Przempsl wieder entsetzeii konnte.
^ver nun bereitete Rußland den unmittelbaren Hauptschlag gegen Deutschland vor, das sich ihm so als den gefährd ttcheren Gegner erwiesen hatte. Um Warschau wurde ein Mesenheer von 40 Armeekorps und zahlreichen Reservedivi- ^^»??M!?^" 0 ezogen, um mit dieser Dampfwalze von etwa 2/r Millionen Streitern die deutsche Front in Richtung auf Posen zu zermalmen.
. Doch geschickt wich Hindenburg aus. Indem er den beiden Flügeln seiner Front mit schwachen Kräften die Flanken- Merung überließ, sammelte er rückwärts alle verfügbaren Gruppen. Dann stieß er plötzlich mit der so heimlich ver- ammelten Hailptmacht wieder über Kalisch auf Lodz vor. während Mleich eine neugebildete 9. Armee unter Macken- IZ c°’\^S° rn her, beiderseits der Weichsel, rücksichtslos den feindlichen rechten Flügel anfallend, dieses Vordringen MlE mlterstützte. In wuchtigem Zusannnenprall wurde ^russische Angriffsmasse unter schivereii Verlusten zum und, m eme Verteidigungsstellung längs der Rarka, Bzura, Pilwa gedrückt.
Hindenburg benutzte diese Lährnung der russischen Hauptmacht zu emem sofortigen Schlage gegen die aufs neue Ostpreußen bedrohende Njemen-Armee. Ihr hatte bisher die
5^7 l! nte J delow n, verzweifelten Kämpfen standgehal- P* auch sic znm Angriff schreite,i. Während sie
ö? m der Front anpackte, umging
d« Armee Eichhorn von Insterburg her dessen rechte» Flü°
Augustotvo fand dleNjenren-ÄttiHe vis anftzeringe Reste ihren Untergaikg.
« el€ - w^Mgen Schläge im Norden sielen. 2 ?S €n lm Tilden immer werter über die Star*
hemmten eiligst dort- deutsche Truppen den weitereic Vormarsch. L^^Süttrg konnte diese von dort drol-enix- Gefahr nur " vorgetragono Offensive gebannt
11 «, 1915 begann Mit dein Durchbruch der
hnirtrtl urt" 1 ' ^ r i- tec l n l tn Mackeiisen bei Gorlice der- deritsche Gesanitangrrfs ans der Ostfront. Fm Beriola dies^
E^//lcn Diirchbriichsschlacht wurden die Rilssen ü^er den Epa henkamm zurück, in heftigen Kämpfen aus toM öurnckgetrreben. Den jetzt in nordöstlicherRich- m??ßs0vf ihre .yermatsbasis ab schwenken den russischen
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^ ^wrrgen deutschen Armeen der Ostfront den Vormarsch an. Prinz Leopold von Batiern rückte ans Warschau, vor, nördlich von ihm die Arniee
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- - "ne rvei russischen Front verniochte das russische Heer
Bsrlust seiner sämllichen Michel, F^^"6en zog eZ sich erschüttert in die Wälder und Glimpfe Mück,mb ging hier zwir Stellungsbampk der Ostfront sind seitdem starke DnrchbruchS- versnche unternonnnen worden, die zwar einmal, itrt Juni «wySäV der galmschml Front einigen Ranrngewinn, nie ^er bislang ihren strategischen Zweck erreichten
-'.achdern jo im Westen und Osten die Fesiide gefesseft, lvaren konnte zur Bestrafung des Kriegsanstiflers Serbien gefchritten werden. Ueberraschend zwangen die Verbündeten nuter Mackensens Fi'chrung mit der österreichisch-deutschen Armee Ztoveß bei Belgrad, mit der reiudentschen Armee Gaiiwitz bei ^eincndria den Donauüberaaug. Der neue Bnndesgenoue Bulgarien brach mm auch seinerseits mit vier Osten her über die serbische Grenze. Im wesb- llcherr Morawa-Dal ereilte das von Norden und Osten zw° lammcugevreßte,Serbenheer das Verhängnis. Mir Trümmer geworfen"^ b '* "Manische Grenze hinweg in die Adria
,,"^^chds Los traf ein Jahr später Rumänin.
rumänische Truppen den schivachen Grenzschutz rn ^iebeiiburgen znrückziidrücken vennocht, aber
die Linie Tutrakan- Älistria ge- /"b.vter Stoß deutsch^biilgarischer Streitkräfte Lähmte das Vordringen. So tonnte sich eine neue Armee unter t “I' 11 ii l Stebeirburgen sammeln, die darauf im Gegen- anarrff die Rwnaneii rvieder über die südlichen Grenzpässe
Uiid hier unaufhaltsam Mackensen neue deutsch-bulgcv- i- 1 ä' f bilden über die Donau lind bedrohte damit
z» weichende rumanrsche Heer im Rücken. Dieses entzog sich uuter Preisgabe der Hauptstadt Bukarest und des weÜauä leiner- Heimat durch eiligsten Abmarsch in
yp geschützte Zipfel des König,
rnchv de^n "Schicksal vottrger Vernichtung.
deutscheHeer aftsdem europäischen Kriegs Id^latz in glanzeudeii Siegen ,euie Waffen weit in mn*
mib b0Xt ] i' K festen Stellungen erreicht, die es al^n Anstlirnren zunr Trotz bisher gehalten hat Und an^in^^s mr Anarrfs gegen eine Uebermacht Erstrittene ar b k Verteidigung siegreich behauptet, lvü-d ihm ff, b€r I Ödt btc Tatsache seines militärischen Sieges -u machen vermögen, den die letzten gewaltigen Erfolge in Galizien an der Schwelle des vierten Krieast- Mhres m neiles strahlendes Licht setzen. ' 9
Die blonde Drossel.
Roma n von E. F a h r o w.
(Fortsetzung.)
Glück, der Oberstabsarzt lvar zugegen. Neben rese a^?d^ Tür grauhaarigen Herrn trat The-
Kürow^Nße^ vernommen und wollte selbst
WwiÜÄ 6 beite sprang sogleich ein stichelhaariger Sani- tatshnnd, der sich ihr, der Tier freu ndm, vor einiger Zeit ^gensinnig angeschlossen hatte. Er folgte nun no^ wide^ willig jemem Führer, war aber von verblüfsendein Nutzen ^bwesen, ats Therese selbst- lvie sie es bereits inehrmalS ^ ^^".L^^^len der Verwundeten betätigt hatte.
viit kräftigein Händedruck und ! habt hcche C ÖUt€ Nachrichten von Ruth ge-
Dann hörte sie mit an, >vas Kürviv von dem Oberstabs- arzt ^basi imd konnte ihm herzlich gratulieren. ^
«5 Oberstabsarzt aber schüttelte den Kopf.
lvüte er, „so gern ich's täte, es geht Nicht. Es ist lischt erlaubt, aridere als amtliche Mitteilnika^
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»n »b« übermorgen Zbr Äme in allen Läner ly imb aWf diese Art erfährt es doch nuch Ihr«
begn^em' 4 Bescheide mußte er sich
Therese wüstete ihn:


