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^h^cnm griff er salutierend an die blaue &onfebcvatfa und grüßte Die anderen Herren.
"Der Oberst wird sich freuen. Wir wollten gegen Abend lchvn weiLermarjchieren und haben nur auf euch gewartet" plaudernd nahm er auf dem ersten Schlitten Platz. Die * n ^m nann€ r r * es war eine kleine Abteilung von vielleicht zehn Mann, ichwangen sich auf die übrigen Schlitten. Nach zehn Minuten hielt man in einem kleinen Dorfe. Aus dem Kruge tonten trotz der späten Stunde Gesang uub Gelächter. "Dier und wir! Ich bitte, mir zu folgen."
Der Führer der Abteilung riß die Tür auf. Das große -Lchankzimmer war überfüllt. In den Ecken waren Sensen und Gewehre in Pyramiden zusammengestellt. Rauchend, trinkend, karten^pielend lagen uiid saßen die Leute Herum Die neuen Ankömmlinge kümmerten sie nicht viel. In einem Nebenzimmer, de,s«n Tür geschlossen war, und vor dem ein Poireii stand, saß — über eine Karte gebeugt — Oberst Pad- herzlich^n paar ^fiziere neben ihm. Er empfing die Herren
. , n'ld Teufel, meine Freunde, das war nötig, so wahr ich Padlewski heiße und die Moskowiter hasse'"
Er sah nach der Tür.
„Gestern ist ein größerer GewchrtranSport abgefanqen worden: ^vie Preußen sind wachsam. Meine Leute brauchen'« nicht zu wissen: das entmutigt nur. Aber ohne Waffen soll besser'""^ fftW3 Wten! Sensen sind gut, dost) Gewehre
die übrigen Herren mit den Offizieren rasch Brüderschaft tranken waren Kozlowski und Padlewski beim «bladen und Auspacken der Gewehrkisten zugegen
cv A sagte der Oberst, „behalt' ich selber.
will den Moskowitern noch heut' entgegen. Die anderen gehen unter sicherer Bedeckung ins Depot."
schaishe?"^'' mcfte ' "% nS Bernhardiner-Kloster nach War-
Erstaunt sah chn der Oberst an.
ration^^K"s2" wenige." sagte er. „Darf ich die Tekla- ranonen sehen? Ich muß ne mrtsenden."
Der Gutsbesitzer reichte sie ihm.
Padlewski dann, „wir können uns ffii?ÄÄ 11 ' ^^ ber Zuzug aus Posen ausbleibt. Sticht dreißig Mann sind in den letzten Tagen und Wochen zu mir gestoßen, und auf Tausende Hab' ich gerechnet." ^/^te dem Gutsbesitzer die Hand auf die Schulter.
? XU ^ ei k €r tvrt, „wenn wir diesmal wieder verbluten, dann ist dre-es grausame Preußen schuld daran
?EN ^ U] 2l n n ^ r £ e . It mx ^rtig. Sie sind lässig. Oesterreich hat noch Nicht mal seine Grenzen gesperrt und ist nicht ab- E?ue Konferenz zu beschicken, die Polens staatliche anerkennt. Aber Preußen. Bruder, Preußen! ""er Woche sperren vier kriegsstarke Armeekorvs nmt pcmel bis Myslowitz die Grenze so ab, daß kein st„nnf unkontrolliert mehr hinüberkommt " 3
Fenster sah er vor sich hin.
ben 3«ä“9, und wir brauchen ihn bald
gestanden n^t "Ä*- a**?«*?- 11 nb «*> verstehe, offen balten ?t,r- " untätig die Herren drüben sich ver-
(€r «rußte gegen Kozlowski) vor den I " reaaCr unterstützen. Aber besser noch
roar % wenn chr uns cm paar tausend Mann zuführtet"
Auf ihn'wart 't ^ den Kopf. „Das kann nur einer, -öills^yn wartet alle^. Und er lchivcigt Uiid will Nun Sw .m-n-
Ich habe der Nationalrcgicrung be- Ä daß ohne den Grafen Rutkowski auf cine^personliche
©eite'S’SVunmn&T,. 9 ^*' b"' Grafen auf unsere DÄ tlutiwglich i)t Nichts, überlegen wir'"
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Kalimir Rozonca nichts aus. ist alles vergeblich Ei wird von den Herren noch genaue Instruktionen erbitten Bon der Natwnalreg.erung erhält er jede nötige Vollmacht."
volst." fugte er mit kaltem, etwas ironischem Mtnzu. „den Grasen Rutkowski noch an meiner Seite
Der Aufbruch ward befohlen. Die Aufständischen es etwa zweihundert Mann sein, sammelten sich'die cff'zrere nahmen ihren Platz ein P/ötzlich sprang'von
Äybsczynski vor. Seine dunklen Schivürmerangcn glühten.
n ' ^ emporgereckt, ein Kruzifix, das er in der /Wohnstube des Wrrtss entdeckst hatte.
^'land segnet euch!" rief er halb verzückt mrd schwang da^ Kreuz über seinem Haupte.
Gott schütze KB ^ ^ ^ngen: dv»- c°s Polske -
^ Totenstille. Nur seine eigene Stimme scholl immer lau-
l e *' r t S Ucr - ;? l i EM Bann lag's auf den Scharen.
&- F 1 nnchsten ^lugenblick jedoch flogen die Mützen herab, die Zeusen zuscunnien, mit» aus mehr als zweihundert Kehlen brauste das Lied empor. Graue Haare flat- terten im Winde neben den dunklen der Jugend. Und immer brauste der Sang durch die schweigende, lauschende Winternacht. ^
hat der Himmel gehört," sagte Graf Bininski er- der letzte Ton verhallt war. Batranski, der Fröhliche, stand neben dem Marquis.
t e i rt dir, Maryan? Hast du die Lustigkeit heut' zu Haus gelasten?" J '
s . eT J. n .“^ te Eine Handbewegung. Da erst merkte er, daß er " u * e TICK ^ lwmer in der Hand hatte.
. "Pasts, Siga," sprach er und setzte sie auf. „Wer Ri)b-
nnhpimr»* nur ouf die Nerven. Er ist Mir
unheimlich Seit vorhin ist mir, als käme etwas Dunkles auf mich zu. Pah, ich will trinken."
. Mer er blieb stehen. Kommandorufe und letzte Grüße ^r Ossiziere und Mannschaften. Die Kolonne setzte sich in Bewegung Es ging dem Norden zu, wo Padlewski sich mit Rottenführer vereinigen und dann einen größeren Coup wagen wollte.
Maryan von Batranski sah den Abzieheudeu nach. „Das
6^hort," murmelte er vor sich hin r»f> Witold Bininski rechst hat?" ' "
Er blickte nach oben.
„Der Himmel ist sternenlos."
Er schauerte kurz zusammen. Dar i zog er den Mantel sprach'k-fn Wort?^ " &ti8en ^ t™ Schlitten. Er „©inen Augenblick noch," rief Kozlowski, als sich bie ft^ynsNfthlt!^ m Bewegung setzen wollten, „Ryb-
Nach wenigen Minuten erschien er in der Tür des und der Wirt machte eine tiefe Berbeugung Er
teures^lk^Saüst hEe. "°m Hofbesitzer für (Fortsetzung folgt.)
Aus dem Leben Keifer Karls.
rN . . Die JünglingÄjahre.
t 0 ? widerstrebende Zurückhaltung, die Karl Franz
Eti'ker - * ’>p ? Q3e den itrengcm Formen der höstichen
i^'^Enuber bezeugte, war auckr für die Jüngling«'rn i>-s neuen Kapers höchst charakteristisch. Schon als M liebtet S)hu des Erzherzogs, Otto, sein Leben fern von chrmei!^ Sch.an- iui zu verbringen Hierin i|t für die Gestaltung dei- Persö'ilichkeit Karl Franz Josefs insofern ein nicht zu ick^rst^r BortÄ Esd-rcren, al- er mich in seiner Erziel-uug uiid in seinen Studien
GelearnS Bevorzugung vernichtete und so
die iNDMigmchen Ford^ungen des Herrlcherberufes giündlichst, von Shift ju Smfe ^
1ei f m ^ (-s^ahre wußte die österreichisckie Oesfenllick'l--t lXhÄÄ ^.r Prinzeß m,d erstein äußerlick«
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Ytrzog Franz ^^rdlnand imd iiach ibin der SRtiter jv * 3 ioi,;.,! fc«* ‘f 5 ter 3 c J Ctto. «Seit dem
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