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Waren, und deshalb sagte ich, lediglich um Überhaupt etwas zu sagkttr „Dre anderen beiden Kleider sind aber auch sehr hübsch."
,Fcicht wahr?" rief meine Frau mir lebhaft zu, „die beiden anderen srnd eigentlich sogar noch hübscher, die sind sogar so hübsch,
meine Kopfschmerzen anstatt besser noch viel schlimmer geworden
„Das verstehe ich aber wirklich nicht," warf ich ein. „willst Du Wir das nicht näher erkläre:!?"
„Das ist doch so furchtbar einfach," belehrte meine Frau mich, ..Du weißt, daß ich mir nichts mehr machen lassen will und mir selbscherständlich auch nichts mack«!.lassen werde, wenigstens vorlausig nicht, al«r einmal vruß ich mir doch wieder etwas mack-en! lassen, denn mit den paar Kleidern, die ich habe, kann ich nicht eung gehen, und da habe ich darüber nackMdacht, wenn ich mir später docl) einmal lvieder et»ras machen lassen muß, für welches dieser drei Kleider ich mich entscheiden Ivürde."
„Ich entschiede niich an Deiner Stelle für gar keins," gab ich Kür Anttvort. „Für diesen Sommer bist Du mehr als reichlich versehen, rm nächsten Jahr aber sind diese Kleider längst unmodern und wrt unnwdernen Sack-en gehst Du doch nicht."
„Natürlich nicht," sttmmte meine Frau mir bei. bis sie plötz bUh und unvermittelt fragte: „Du sätest ebeu, ich sei für diesen Sominer metM als reichlich versehen. Das bin ich auch, ich l-abe sogar eigentlich zu vftjl, aber trotzdem, ein Kleid könnte ich noch sehr gut gebrauchen, ja. wenn ick, es mir richtig überlege, fehlt nnr sogar noch erns."
r rr "? ann ivürde ich mir dieses eine an Deiner Stelle noch machen lassen." E
r . lag eine ganze Weile nachdenklich da, dann meinte
tte: „Ja) hatte mir ja fest vorgenommen, Mir vorläufig unter gar ntx fy nwchen zn lassen, aber wenn Du es wünschet, wenn Du mir da sogar zuredest, ist es nattlrlich etwas lwveres Drr zuliebe und um Dir eine Freude zu nwck«», will ich mnne Ansicht Ordern, obgleich Du .mißt, daß ich sonst konsequent btn, aber wie gesagt, Dir zuliebe —"
Bitte, bitte, davon staun aar nicht die Rede sein und nichts ftrner, als Dich in Dettien Grundsätzen irre zu machen, wollte uh mnner Frau zurufen, :cnd die mußte etivas 2lehnNck*s fürchten, denn um mich «bzulenken, jammerte sie plötzlich: „Mein ^aier Kopf, ich glaube, ich werde verrückt, denn ich weiß nrcht, fttr welckzes der drei Kleider ick) mich ent-
soll.
~ ,®? 9 t SF 4e Erlich auch nicht, best«»' 9 «(, ich meiner nächsten Tag, wenn die Kopfschmerzen hoffent- U: vorüber wären zur Schneiderin zu gehen, um mit der
vre Streitfrage zu besprechen.
Frau widersprach: Nein, bis morsen b-ste ich
. .^atifscknrperzen Nickckmrs, dce müssen eher vergehen und deshalb J* 1 ! 1 rar Schneidern! fahren. Ich wi« versuchen, jetzt
au fruste hem Wenn ul) nnch angezo^n hal«, wird es schon besser werden. und wenn ich. erst an der frischen Luft bin , wird es sick-er 6>anz gut, also laß mich n:m bitte dttein."
^ niK ^ i-tl) meine Frau nicht ganz ver
cm Ersatz aus. sie erstivb sicl),
WLS? und l«ß ficT) boiii! euren Wagen kommen, um Ä i Int •*? ^»t, !^r sie tatsärlckich zu schoach
*±$5 * c5 . ihr gar naht gut/, aber ccktz sie endlich,
^x.mn so besser. So frisch, so fröhlich so gesillud ^ckh sie <vlS als NR)se sie gar nicht inefrr. was Kottf- WP^EJ 01 i^n, jo daß rch ihr zurftf: „Na. das freut nnttr aber
Ui^d neugierig fragte ich: ,.Na Kleber habt Ihr Euch denn mm entschieden? Oder bist Du Drr umner noch nicht schlLtfsig geivvrden?"
. 3 nrei:« Frau lebhaft, „aber daS sage ich Dir
*** SchneQertn fand ein Kleid tmmer Macher als das andere »end sie erklärt«, ftdeS der drei besonders gut stehen. Mir überlegten hin und her 9 * C N emem Riesultat gekommen, wenn ich Mcht ptötzlrch einen klugen Gedanken gehabt hätte." '
mtfdÄte?" ? “ ttflV " bi ** ^ nkich, „hast Du etwa das Los
j. ^ ehl ;. ^ nüht," toider-sprach ine ine Freu, „ich lxrbe
D. Ä?lt, aber Leiclck kft es nrir niclck ÄX?
T K tte -^ ni ' vorgenonuuen, mir nichts nrehr mache,! ^de^ da uh u!m doch »weder auprobieren muß, koinmt es auf emmal nrehr- oder »reuiger muh nicht an." '
[?/ ^ t, . ei £ c ^ // unterbrach ich meine Frau, „da hast Du
** bi ' *** bke
Meine Frau sah mich nrit großen ?luEi ganz vvrtmirksvoll »vn
Benutzt das frische Gemüse!
Von Schwester Lotte Möller, BerVm
Jfe selbstverständlicher Mahnruf: Benutzt 8aZ
S™K »SSiMf* ® e,nflfe umt ~ t -us u„-
ftauen' C ^ e ®^ a ^ tIuna a ^lt gleici^näßig für Stadtfrruen und Land-
^ in Bezug auf Gemüseverbrauch,
bringt täglich oder mnngstenS ein. bis zmetmol in der ^?lle und Fülle frisches Gemüse. Spinat, Kohlrüben Kohliäbn Gninkvhl. Rotkohl, Weißkohl, Molnrüben, Sell^ Rosenkohl, Rotebeet gibt es zu^ert. Aber trotz der Auswahl und ver Menge scheinen manche Hausfrauen an dem Vorliandenen noch nul,t genug zu haben. Sie k-nifen Törrgemüse imd verwenden esl ^ einer Zett, wo der Markt uns noch frische Ware bringt.
Aü das Unachtsamkeit?-Ist cs Bequemlichkeit?
Auch der Landfrau kann nur dringend die Mahnung gesagt uni^minen^^^ ^ Arsche Gemüse! Laßt kein frisches Genmse
Wenn Gemüse im Garten ungenützt steht und verfault, ist eS Schaden an unserem Nationalgut für die Ernährung. Es mag zulveüen aus Mkmgel an Zeit geschehen, ist aber v«lfach Unacht> samke!t, Uuwrssenheit und Bequeinlichsteit.
Und doch) lstlft das Gennise, das reich an Nährstoffen, beson- Vers auch) an vflanzl!ch)em Eiweiß ist, uns die Eruähruugsschnne- r!gke!ten uberstehen. Und doch hilft Gemüse uns die Kartoffelknavv" yett Ie»chster ertragen und von vornherein die Kartoffel strecken . „ KErauen und Etadtftauen, helft auch in Bezug auf Kar- tosfelstreckung lxdacht sem ohne neue Maßnahmen. Benutzt das frrsch)« Gemüse und fthput von selber das Törrgemüse und die Gemüsekonserven — Seid eingedenk der großen Verpftichtuna!
Bemltzt das frrsche Gemllse! Laßt kein frisches Geinuse umkommen !
sonder,istichn, g.-ivesenV'^m' trotzbies« »«S ^ nklft bag Kleid bekoMimn B^Hat SÄÄ Ueüerlogimg von heu dreien am besten
mrr ein AuÄveg ich Lasse m/ir alle drei Kleider machen!"
veemlschtes.
, Vom Schlachten der Kaninchen. Auch das Kankw. chen sollte, ehe es zu Spersezwecken geschlachtet wird, einige Wochett lang regelrecht gemästet lverden. Wo besonders auf gute, volle Bv- haarung des Pelzes Rücksicht genommen wird, wähle man zum Schlachten dre Wäntermonate. so rät die Wochenschrift „Dies Blatt gehört der H«!sfrau". Zur Mast bringt man die Tiere einzeln» oder mehrere glerchen Geschlechts in ein Abteil. Ms Mastfuttev drenen gequttlter L>afer und Gerste, gekochte und zerdrückte Kar- tofseln mrt Schrot oder gerrngem Mehl, Magermilch und Molke, ^Etzt frnlrch schrver zu beschaffen sind. Bei dem gewöhnlicheitz sollte mmdestens etwas Magermilch nichL Mastftltter wird ttiglrch wer- b!s sechsmal regelmäßig L?Ä^?^°^-^rabre!cht. Dem Schlachten hat u»ibedingt bes Treves voranzugehen: mm: logt es ausgej'trockt arif den Boden und macht es durch einen kräftigen Schlag ins.
man ilTtn mst einem schbrstrn, Unten Messer d« Halsschlagader unb läßt bas Blut auslarifen^
beschmutzt wird: das
Mut ,«rd m einem Gesäß mlfgefangen, um zi, Kochz.vecken der-
iS" sr&f ^ raen M-l-Srt schon einige Uebung. Nach dem völligen Ausblnten wird das Tier mit dem Kopf nach untm an den Hmterläiifen aufgespimzt aufgebüngt, dann wird bie K 4 «FJ'^? ä Z^mgelmik gelost, an den Läuten aufgeschniUei, bochchttg Wer den Kops ^rnnter-gestreist. After, Pfoten und Kopf ti>erd«i später von dem Balg abgeschnitten
Saccharin gesundheitsschädlich? „Vorsicht beim
Berbnruch von Sacchann": unte^dieser Ueberschrift l>at milce^ ?J2 t>«rf>mtet, daß Saechttriu ein unverdaulicher Mineral-
jdojf fer, dre Verdauung des genossenen Eckoeißes verhindere und vL su allerhand Unzuträglichkeit«! führe,
^rftcht beun Gebrmrch des Saccharins ist allerdings eine richtche Mahmura. Aber m»r in dem Sinne, daß Saccharin nicht im Uebernvaß verNxndet werbe»! darf, weil es sonst bitter »nacht statt N dann, daß «s nicht gekbcht werden darf und in dem
Sri» ne all der andern Belehrungen, die zur G«!Üge an die Beteiligten tn der Presse und durch befördere Anweisungen er- aangeu smd. Daß aber Sacharrn ein unverdaulicher Mineralstosl ft» oder dre Berda»r»»ng des aenossenen Einieißes verhindere oder wcagenschnrerze»! oder andere Unzuträgtichkeite»! Hervorrufe, ist nicht Frese Fragen ftnd sekbstvers'tändlich vor der- Zulassung des Saochariils «»!gel)e»rd geprüft worden. Auch die Beobachtung«« •lA n ^'letzten Mon«tte»! gesteigerten SüUtofcherbrauchö haben mcksts ergeben, was ans erne solche Schädlichkeit sckLießen ließe. Dre gernwen Mmgen, in den«! Süßstoff verwendet wird, per- mögen weder «us das aUgenrerne Beftnden no>ck) mif den Eitoeiß- ^^15^ Zufluß au^,!ülvn. Tic Llusuntznng der Nabrimg bleftrbe lvje bei Znckerverbranch. ?M wirtchMftttck^n Gritnden ist Sparsamkeit mit Süßstoff notwendig, 2 b«.lrens.ftn Mengen für den dringenden Bedarf der-^> stellt werden kam». Gesundheitlich aber bestell»» keine Bedenken gegen die Be»inendung.
cnZ^^^V^^anzen im Winter, dllairze»! erfordern nn Wi»üer effie t*m* besonders sotgsa.^ Be- handlu»^: al>er :»!<l)t ernmnl den bekanntesten So»-ten nnrd sie rinnier mtnl! Dre Zertfchrfft ..Dies Blatt gehört der fcaufmu"


