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gibt dke folgenden beherzigenswerten Ratschläge zur Pflege der Zimmerpflanzen'. Alle deine Zimmerpflanzen beobachte sorg- fällig und studiere ihre Lebensbedilrguugen. Sie nnflen es dem Pfleger verständlich m machen, loas zu ihrem Gedeihen gehört. Keine Zimmerpflanze verträgt Zugluft! Z i m nu r Palmen wollen einen Hellen Standort bei 10 bis 12 Grad Wärme haben. Mäßig, doch ausreichend nrit abgestandenem Wasser gießen. Wöchentliche Säuberung der Blätter. — Zimmerfarne nehmen auch mit halbdunklem Standort vorlieb, brauchen viel Feuchttg- feit und 6 bis 10 Grad Wärme. Niemals Wasser im Topfnnter- fatz ftefcen lassen! — Zimmertannen gedeihen mir im kühlen Zimmer bei 6 bis 8 Grad Wärme und Hellem Standort. Jetzt keine Tun gang. Vorsichtig gießen. Von Februar ab mehr wäflern. — Alle Blütenpflanzen blühen im kühlen Zimmer reiQ>er und länger als int überheizten Zimmer. Kaltes Gießlvasser rst auch hier vom Uebel. __
Vöchertifch.
— Franz Karl Ginzkey, Der Gaukler von Bologna. Noinan. Geheftet 'Mk. 3.60, gebunden Alk. 4.50. Verlag von L. Staackmann in Leipzig. In dieser ernsten Zeit ist ein Buch heiterer Grundrichtung dovpelt willkommen. Franz Karl Ginzkey scheint uns mit seinem neuesten Roman, obgleich er ihn voiKtiegS- beginn bereits vollendete, dieser Forderung ganz besonders gut entivrochen zu haben. Meisterbast in Ton und Farbe gibt er hier all die tollen Streiche des Magisters Boncompagno auf der Hoben Schule von Bologna wieder, die dem Gedächtnis unserer Zeit längst entschwunden sind, die aber eine derartige Wiederbelebung wirklich verdienen. Magister Boncompagno, halb Till Eulen- fpieget, bald Gascogner der Wissenschaft, wirkte zu Bologna als erster Professor der Rhetorik uiid Dialektik. Eitles feiner öaupt- prinzwien war, es müsse jeder Mensch, besonders aber jeder Wisien- scvattler, ausS einsiqste bestrebt sein, stets ntehr zu bedeuten, als er eigentlich sei. Dieser löbliche Grundsatz, der auch heutziitage noch mannigfach tin Schivtmg sein soll, gibt der Erzäbliuig eme starke Wendung ins Satirische. Der satirische Zug des Romane bedingt aber auch je»ten ,vetteren ethischen Hiiitergrund und jene Perspektive ins allgemein Menschliche, die alle Werke Franz Karl Gmz- keyS in hobem Maste ali^zeichne»l imd ihnen ihre laiige Lebens- dauer sichern. ?»lS interefianlcr kulti,rgesckicht icher Rahmen fügt sich um die wertvolle Erzählung das toll-vba>itastische Treiben der „Universitas" mit ihren 15 000 auf aller Herren Ländern zu- fammengemürfelten Studiosen.
— Pier Monare milMackensen. Von Tarno.v-Gorlice bi» Brest-Litowsk von Erwin BerghauS. Preis 1 Alk. Verlag voll Julius Hoffmann in Srntlaart
- Michel horch, der Seewind pfeift. Unter dem bezeichnenden Titel .Michel horch, der Seewind pfeift - , sind von dein Abgeordneten Dr. Gustav Stresemann gesammelte KriegZ- betrachtungen »m Reichsoerlag in Berlin W 35 erschienen (broschiert 161 Seilen Mk. 3,—)
— Wilhelm Conrad Go m oll: Im Kampf g eg e n Rußland. Leipzig, F. A. Brockhaus 1016. 180 Seiten (in
Formal und Ausstattung der Soldnteiiaiisgaben von Hedins „Volk in Waffen" und WegenerS .Wall von Elsen und Feuer") mit 48 Bildern. 1 Mark.
- Bau uiidTätigkeit de - m r n schlichen Körpers. Einführung in die Physiologie des Menschen. ^ Von Prof. Dr. Hein- rich Sachs, Privatdozenl an der Universität nild Ncrveuartt in Breslau. Vierte Auflage. 14 —20. Tausend. Mit 34 Avb. r. T. (.Aus Natur irnd Geiuesioelt", Sammlimg wisset,schafllich-gemcui- verständllcher Tarstellunqen. Band 32.) II lind 146 S. 8. Gehenet Mk. 1 , 80 , aebd. Mk. 1,50. Verlag B. G. Teubner, Leipzig und Berlin. 1916. — Tie nunmehr schon tu 4. Auflage m der bekannten Sammlung .Airs Natur und Geistesivelt' erscheinende, vo>, dein bekannten Breslatier llmversitätsprofessor Dr. Heinrich Sach» verfaßte Einführung in die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des Menschen ivird augenblicklich um so mehr ivillkoinmen fein, als die gegenwärtige Zeit an die LeistnngS ähigkeit des inensch- sichen Körpers nach vielen Richtungen große Ansorberiliigen stellt und darum alle Kreise der Gesiiiiderlialtung, auch besonders der Heranbildung einer gefunden Jugend, ihr Interesse zmveiideii werden.
— D e r T ür in e r (KUegsausgabe). Herausgeber : I. E. Frhr. v. Grotthuß. Vierteljährlich >6 Hefte) 4 Mk 5l) Pia., Emzelhest 80 Pf. Probehest portofrei (Sutttgart, Gremcr & Pfeiffer). — Aus dem Inhalt des ersten November Heftes: Die Meta
physik der Schützengrabens. Von W. Kuhanpt. — Des Menschen Wille ist sein Himmelreich! Von Heinrich Scharrelmann. — Hört den Engländer! Von I. E. Frhrn v. Grolthliß. — Etivas über das .Reden mit Gott". Von Hedwig Erchenbrecher — Soldaten- gedanken. Voll Acax Juiignickel. — Siebenbürger Eriunerungen. Von Professor F. Nippold. — Griindlagen der Waffenbrüderlichkeit. Von Lutz Korodi — König Otto. — Wie maus ihnen sagen »nutz!
— Füisorgezöglinge — Zuchchau'kandidaten- Von Rich. Dietrich.
— Die Armierung der Schlachtschiffe. Bon Ingenieur Ernst TredesinS.
— Wie man von beinahe nichts — leben kann. — Gcrmanen'tolz.
— Die .Fronde". — Anssprüche von GörceS. — Bunte Reihe. (Allerlei erzählende'Literatur.) Bon K. St. — Kommende Kunst.
Von St. — Musikalisches Notizbuch. (Friedrich Gernsheim -s-. Ma» Battke f. Rezniceks „In memori *m .) Von Karl Storck. Türmers Tagebuch: Der Krieg. — Auf der Warte. — Kunstbeilagen.
— Notenbeilage.
— Das literarische Echo. Halbmonatsschrift für Lite- raturfreunde. Verlag: Egon Fleische! & Eo., Berlin W. 9. Das 1. Novemberliest ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Martin Sommerfeld: Biogravhik; Arthur Luther: Katharina,!!- in ihren Memoiren; Hugo Bieber: Paul Heyse iind Jakob ttstirckhardt; Karl Euders: Friedrich Lieuhard, der Deutsche; Friedrich Hirt-! Von Kieler Professoreu; Arthur Babillotte: Kriegsnovellen. — Echo der Bühnen. — Echo der Zettuiige»i. — Echo der 3*44» schroten. — Echo des Auslandes. - Kurze Anzeigen. - Notizen.
— Nachrichteii. — Der Büchermarkt.
— B o u g 4 illustrierte Kriegsgeschichte .Der Kriea 1914 16 in Wort und Bild". 100.—102. Hest. (Preis je 30 Pfennig.) Deutsches VerlagshauS Boiig & Eo., Berlin W. 57, Potsdamer Straße 88.
— Honors be Balzac. Die Geheimn'ffe der Fürstin von Cavignau. Der rührige Verlag der Weltliteratur bringt in feiner Nr. 44 der 10 Pfg -Ausgäbe eine Novelle von Balzac. Di« Weltliteratur ist in allen Buchhmidlungen niid beim Verlaß München 2, Färbergraben 24, erhältlich.
— H i >i d e ii st ii r g - K a l e n d e r für Volk und Heer 1917. HerauSgegeben von Paul Liiideiiberg. Berlin, A. Hof- mmm & Eomp. 112 Seiten mit ca. 40 Orig.-Abd. Atk. 1,—.
Giesjener Hausfrarren-Verei;^
Dienstag: Bohnensuppe, Brödchenauflauf mit Aepfeln (nach früherem Rezept).
Mittwoch: Sagosuppe, Gekochtes Weißkraut*) mit Tomaten- oder Spargeltnnke. Kartoffeln in der Schale.
Tonnerstag: Gebrannte Mehlsnpt'e, Gndimensalat, Kar- toffelrollen.**)
Freitag: Geniüsesuppe, ApfelpfannknclZ'n.
Samstag: .Haserflockcilsuppe, Ragout von Hammelfleisch, Kartoffeln in der Schale.
*) Gekochtes Weißkraut: Das Weißkraut tpird in der Mitte durchgeschnitten, in Salzivas'ar UXvch gekmpt auf die Gemüseplatte gelegt und nrit in Butter oder Fett geröstetem Weckmehl gv- schmelzt.
**) Kartosfelr ollen: Man kockst 2 Pfund Kai-Iosseln, drückt sie durch, vermengt sie mir 20 Gramm Fett, einem Ei. etwas Salz, 75 Gramm Mehl und 75 Gramm Kartoffelmehl ;u einem Teig, formt fingerlange dünne Rollen und legt sie in kochendes Salztvasser. bis sie obenauf schwimmen. Juzrvischen sind 60 Gramm Fett zu erhitzen und IGO Gramm geriebenes Brot darein zu rösten. Hierin werden die Rollen nach und nach in der Pfanne dnr chein andergeschüttelt, bis sie alle mit. dem Brot überzogen sind. (Für vier Persoum.)
Uönlgrpromenahe.
Man darf die einzelnen Wörter lu,d Silben n'ir in »er Welf« miteinander verbinden, daß mau — wie der König auf dem Schur»- breit — slelS von einem Feld aus aut ein benachbartes uvergeyt.
ge
fen
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Auflösung in nächster Nummer.
Auflösung der Charade in voriger Nnmnterr Lot. Ar; Lotar.
SchriflteUung: Fr. R. Zenz.—ZivtllingSranddruck und Vertag der Brühl'schen UttiversttätS-Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Gießen.


