Ms hätte das Schicksal selbst uii!b die rächende Ver­geltung die (Stimme erhoben, und diese Stimme dröhnte ihm in die Ohren:

Die allgütige Vorsehung hat dir dein Leben geschenkt als ein Pfand, mit dem du getreulich wuchern solltest. Du aber wußtest nichts besseres damit zu beginnen, als es in Schmutz und Morast zu werfen. Die göttliche Vergeltung hast du herausgefordert jetzt sieh ihr ins Auge und steh' em für deme Taten!"

_ Vorgeneigt wie in atemlosem Lauschen stand Alphonse de MarsillargueS und starrte vor sich hin mit Mgen, die nichts sahen, und hörte ans Stimmen, me nicht redeten:

Bis er mit ärgerlichem Auflachen den Kops Hochrif; und einen Fluch zirmchen den Zähnen knirschte.

.Hatte ihn das Schicksal schon soweit untergekriegt, daß er eine kindische feige Memme geworden?.Ah bah irgend­wo irgendwann hatte er Mal bei einem deutschen Dichter das Wort gelesen:Mrjr die Lunche sind bescheiden!"

^ er wollte nicht zu denen gehören. Er suhlte in sich Kraft genug, das Leben noch 311 meistern und ich unter die Füße zu zwingen. Cr war nicht Phantast und Charlatan genug, auf diese leise Stimme tief im Innern zu hören, wo er nach außen hin jede Sekunde bereit sein Milßte, seine Taten zil vertreten!

Und dies knirschende Auflachen eben des hatte ihm die Augen lotetet hell und den Schädel klar gemacht.

Er wandte sich ruckhaft um unb ging den Weg zurück, den er eben in halber Betäubung gewandert. Weit ans. Äsenden Schrittes ging er ihn zurück. Als triebe ihn

m te «j Marquise de St. Chamant, dies senti- Deutsche T erchen' mochte sie ihm taitseitdtnal mit llacher Scelenlosigleit einen Korb gegeben haben . . . was ÜMMerte das einen Alphonse de MarsillargucS?! Er würde Mm,» gemig sein, sie noch nach seinem Pillen zu den Änswcg finden, der ihn zur Höhe und- zi,r Eick^rljLit heranfriß. Er war der stillschweigend er.

^ ? , 77 ^" Grupp« der radtkaüiationaltsti. scheu Partek Seine Leut« erwarteten von ihm das erlüsetide

D e bn l b t' t Mus ters an den frauzüststheu Börse, als W'siS und Sprungbrett dienen koitnte 1

Worf ftttteitT' ?rf ^°" re be Marsillargnes - würde dies

& f"*«' die junge Marquise de St. Chamant ihm A" .^ch'd verweigert, hatte er nur an sich selbst gedacht. . Äint^ ,k>m"sMn^b er auch anchü die anderen denken, die kt»/» 'dm standen nird ans setn Stichlvort irmrteten Ihr

Mch ?e?n Mick" Untergang, ihr Glück tvär ja

fCJr i®* lI) , r Rinn war ja auch sein Ruin, ihre Millionen waren ja auch seine Millionen>

Q....!r lim8 * 3 ? "»ch vor einer Stnnde als unverschämte ö""'"t"ua e-npört zttrückgewiesen hätte, darrt war e? etzt f^st entschlossen: heut obend oem Empfangsesscn als GaW

Ä7KtIieren ?e St. "Ll-anmütten Ä

jajeii ^sslzieren ihrer Einquartierilng geben würde.

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Oben von den weißen Riesenlüstern strömten sie berat, Ged 77 dL?' 77 l.re'k.en Tafel ginget!.' Das TrüttZÄ r eset,Iwst n ü'. 77 /^ 7 n 5 """7 Familieusilber auf der

r r' >o blendend sirahsle das Lichtmeß

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viltst, de sie n blendend weiße gestärkte Frackheiuteubrüst selb- sam grell und unmotiviert ans der graugrünen KettÄ Hera ns leuchtete Alphonse de Marsillargnes'.

als vc oben iit seinem Aukleidezinlurcr vor dem hoheitt Eckspiegel stand und sich die »veiße Schleife bandi M wollte noch einmal der Chauvinismus des Vollblut Parisers ut ihm aufwachen und ihn znrückreißen von dem Gedanken, zwischen deutschen Offizieren sich niederzulassem Aber er lächelte nur über sich selbst. Gerade mußte er daran wilnehmen. Hatte doch der alte Frederic, der ihn: bei der Toilette behilflich war, vorhin von einem der Osfiziers- ^nrschen erfahren, welch ilkustre Gesellschaft sich Sckstoß St. Chamant snr dw nächste Zeit runr Hanptuqartier ans- ersehen: Se Erzetlenz der Genöral der Infanterie unb Konnnandlerende General von Lüssolv, Oberbefehlshaber der XI. deutschen Armee, ünb was den hohen .Herrn umgab', das war fern gesamter Generalstab!! J

rt- be Marsillargnes das gehört, da hatte

chnr der her Ma^ ^"nde das Gefühl gehabt, als stocke

Ter Oberbefehlshaber der XI. beutschell Armee mit f l! l rl [n f lte J l Eencralstabe ans Schloß St. Ehamallt!! Ulphonse de Marsillargnes hatte diesen Gedanken nicht

kttnnpn te n f^ tClt logischen Konsequenzen durchdenken können. Roch hatte er mcht den Mut dazit gefunden. Das! würde auch Zeit haben, wenn er erst ivieder in Paris mit seinen Leuteil zusammen lvar.

Nur über eins blieb kein Ztveifel: daß er nnbedinat an der heutigen Abendtafel teilnchmen, daß er bcu Ko in.

?buerat unb seine Umgebung von Gesicht zu Gesttht kennen lernen mußte. ' ' ö

3 tVi- tveig, ivas und wieviel davon abhing !

. l l ! ,b L ü ,J* a £ lotzt zwischen dein Rittmeister Brünnow iiiib dem ^djutantell des Koniinandierendeil Generals, dein Mawr von Kross. Wurde rechts unb links von den Herren im liebenswürdigsten Konversationston in Anspruch ge­nommen, dankte hier imb da aeaeil ein Glas das m irgendwo an der langeii Tafel höflich gegen ihn als den einzigen anwesenden Verwandten der Dame des Hauses hob mK f,mm ;. unb lNimer wieder glitten seine Augen heiß und unrnhig und nr staiinender Bewnndernna m hnev Cousine hinüber, die heut mn erstemnal wid m f öer erlesenen Gäste die stumpfe schwere Witweutrauer abgelegt, die sie durch drei Jahre getragen

- sEwar"LLLVm'"^ doch kostbare Toileit«

Und dies Lächeln hatte Mphonse de Marsillaraues irfim Jahre nicht mehr in ihren Zügen bemerkt WeS wenn^si/Ä^ und doch hinreißend liebensivürdige Lächelt wenii sie Rede und Antwort stand auf irgend eine kung Ihres Tischherr., zur Linken, Sb E?ze lenz de/Ko ^ mandierenden Generals. vc^ zromf-

.. Und, dann es ivar nach der Suppe und die Lakai^r

standen scholl mit den silbernen Fischplatteu in beit Türen- Plötzlich der General. Klein, gcdrnilgen und reitschultrig, mit an den Schläfen straff weggekämn en weißen Haaren, lin kühn herausgemeißelteii Profil fast a>» den alten Blücher gemahnetid. Cnst)ob ick und .late a sein Glas und stand da in der lautlosen fötlffp s ;p v j ^ un

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Die Marquise de Si.Chamant - Hurra! Hurra! Hurra |'< (Fortsetzung folgt.)