Versteiwn-'M"-
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Belr.: Demolülmackmng: Verfteigeruny atbeitSfähiger Pferde für
die Laiidwirtschast usw. ^ »
An den Oberbürgermeister zu Gießen mW die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Meises.
Tie durch den WafftnsMstmrd bedingte beschleunigte Demvbit machung macht die TurchsÜli-rung der Verfügung vom 11. Nvvemb« 1918 unmöglich. Tie Gebrauchs von Pferdexr werden auf Grund eines behördlichen Ausweises %u den Versteigerungen zugelass'M. Von der Ausgabe von Pferdekarten wird erwgültig Abstand ge-
TlB) UtntCll. t (vv j r
Infolge der bereits in erheblichem Umfairge -um Verruf ge- stellten Pferde hat sich inzwischen eine gwste Anzahl Pferde^ cvebraiiclier mit Pferdeil eingedeckt. Es muß deshalb zur Bedingimg gemacht lverden, dag die zuständigen Stellen ledem Pserdegebraucher n ii r einmal eine Befchernigru ug über den Bedarf ausstellen. Um eirven Mißbrauch mit den bel)ürdlichxeii Ausweisen zu verhindern, haben die Käufer für die Folge diese scheine den Truppenteilen abzuliefern. _ ^ .. .
Aus die Einsendung der Anträge zur ZulaNung der Bev
Weigerungen wird verzichtet.
Gie^n. den 9. Dezember 1918
Kreisanit Gießeii.
I. V.: Lang er mann. __
Ke l r.t Ausdrusch Dorr Getreide: lster: EinseiDiMg der DnifMisten.,
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger meiftereien der Landgemeinden des Kreises.
Bis zum 30. Dezenrbcr d. I. l-abeii Sie uns zu berichten, ob die von Ihnen bereits eingereichteu Druschlisten sämtliches Getreide der Ernte 1918 enthalten oder ob Sie noch Nachtragsdrusä.listen emznreicl?en haben. In letzterem Falle^ erwarten wir Einsendinig der Nachtragsdruschlishni bis jum gleichen Termin. Sollte dieses nicht möglich sein, so haben Sie uns unter ungefährer Schätzung der Quantitäten zu beluchtcu. lveläx Land- Wirte mit dem Dreschen ihres Getreides noch rm müchtaitde sind.
Gieren, bcn 16. Dezember 1918.
Kreismnt Gießen.
__ I. V.: Dr. Siegert. _
S3etr.: Grundsätze für die Verpflegung der entlasseiien HeereS-
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die! Bürgermeistereien der Landgemeinden des Krenes.
In den Bestimmmrgen über die Verpflegung der zur Ent- lasswig kommenden Heeresangehörigen sind auf Grund der bisher gemachten Erfahrungen einige Aenderungen vorgenommen worreii. Ter Uebergang aiis der militärischen Verpflegung iti dre all rein eine L-ebensmit!elversorgmig ist nunmehr ft>lgenderuwhen geregelt:
1. Tie Trirppc beköstig ine aus dem DeevkÄnenst zu Entlassenden bis znm Entlassungstage eiiischließlich
2 Mannschaften, die llach der En-tlasfung vom Entlastungsorte in geschlossenen Trmisporteli nach der Heimat bc ördert werdM. find nach Väöglichkeit aus Kriegsverpslegungsaustalten zu ver-
annschaften. die vom Entlafsnng-orte oder vom EndwmÄ des geschlossenen Transports ab noch enen Eiuzelmar ch (mit «ahn oder zu Fuß» zur Erreichung Wes veimatortes znrüAulegen lxiben, sollen für jeden Reisetag Mis veeresbeständen gegen Bezahlung eine Brot Portion von 350 Gramm crlMm Zur Äestreiving der übrr- gen Verpflegung dienen die ilinen nach deri bestehenden Bestimmun-
^ f ÄTÄÄÄ# noch Ziffer 2 au- Kriegs. Verpflegungsanstalten verpflegt werden, erhalt.n fte bis zum Ueber- aana in die allgemeine Lebensmittelversorgung des Wohnorts auf Erfordern bis znm 7. Tage nach der Entlassung durch»I- behörde aus Grund der Entlafsurgsbeschermgung die erforderlrä)«m Lcbensmittelausioeise zur Beschaffung der Verpflegung oder, svwert Mrssenspeisungen oder besondere Derpst-egungss^llen vvrhmwen find, Verpsleggmg aus >diesen. Dcwer ist ih-'ren Boot, das fie gemäß Kiffer 3 aus Heeresbeständen erhalten haben, auf die ihnen Anstehenden. Brotmarken anztirechnen.
Aus der Entlassungsbescheinigung (L-olv5uch» ist zu vern^rken, wo und wann ^lusweise oder Betplegiing gegeben sind., Nach Ab- Lauf von f) Tagen werden die Entlassen regelmäßig in die allgemeine Lkvensutittelversorgnng ilMs Wohnorts ausgenommen sein.
5 Personen, die eine EntlassrmgsbeiEinigung nicht vorwer en Vimen, sind in erster Linie an militärische Bcrp legnngsstellen zu verweisen: befindet sich eine solche nicht ant Orte, [o fotb ttnai tnc zur Beschaffung der Verpflegung .erforderlichen Ans webe ie- weils für ein bis zwei Tage zu geben oder es ist ihnen durch Zuweisung zu Massenspeisungen bezw. ftlr diese Zeit die Verpflegung zu ernröglichm. Tabu ist darauf hinzuwirken, daß ne sich aus schnellstem Wege bei der nächsten militärischen MeldestÄle mel^nr. Es empfiehlt sich, solchen Personen als Austvrns für dre nächste Verpflegungsstelle eine Bescheinigung darüber auszul>Sndigen, wann, wo und für wie lange ihnen Verpslegungsausweije oder Verpflegung
^ch^Eb^VerpflichtiMg zu unentgeltlicher Verpflegung wird hierdurch den Gemeinden rricht auferlegt.
7. Den Kvinmunalverbanden wird auf Antrag für die durch
diese Bcstimmiingen herbeigeführte Mehrbelastung Ersatz gelvühvt Werden. Mrträgie auf Ersatz sind bei der für die Lieferung in B». traclst kommendeii Provinzial-, Landes- od.r Reichs stelle unter Angabe der Zahl der verpflegten Perionen und der Berp,legungStL>gB zu stellen. _ ,, , _^
8. Bei der Anmeldung zur Versorgung rm KomrNirnalvrrbmM des Wolmorts ist zur Vermeidung von Doppel Versorgung cug der EntlafsungSbefcheinigung ein entspveä-ender rmterftempelt« Vermerk zu machen.
Gießen, den 14. Dezember 1918.
Kreisanrt Gießen.
_ I. V.: Dr. Siegert. _ _
Bekanntmachung.
Der Dienstmann Georg Dietz hat seine Funktion vl» Tienflmann nicdergelagt. . ^
Ansprü<i)e an die lnnterlegt« Tienstkautron srird bei Mewung der Richtberückfichtigimig birnreir 8 Tagen bei uns vorzubrmgrK. Gießen, den 14. DeKeniber 1918.
Pvlizeicnnt Gießen.
_ I. A.: Pfeffer. _
Bezirkssparkasse Gießen.
Bilanz für 1917 Kj.
snachdem über den Reingewinn von M 131 618.56 verfügt ist).
Vermögen. *
1. Kassenbestand
(Rechnungsrest) 434184.19
2. Ausgcliehene Kapi
talien 21 044 534.91
3. Wertpapiere:
Nennwert 8235250 Buchwert 7 848 771.-
4. Wert der Mobilien (nachAbschreibg.) 15 524.-
5. Wert der Immobilien (nach Ab-
schreioungen) 150 620.—
6. Guthaben an Stück«
zinsen _ 17 613.95
29 511 248 05
Schulden. Ji
1. Einlagen 25 825 170.96
2. Aufgenommene
Kapitalien 2 519 710.76
3. Für verkaufte, aber
noch nicht eingelöste Marken der Pfennigsparkasse 20154.51
4. Rücklage 1 146 211.83
29 511 248.06
'Vorstehende Bilanz wird dem Axt. 3,. Abs. 4 des Gesetzes üb« die öffentlichen Sparkaffen entsprechend zur Kenntnis der Mzlrk»- angehörigen gebracht. 9829D
Gießen, den 16. Dezember 1918.
Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen.
I a ch e i s. _
Bezirkssparkasse Gietzeit
Abschluß.
Seite 43 der Rechnung für das Kalenderjahr 19141 Tie gesamte Einnabme beträgt Seite 16 **361281,26 ML. Tie gclamte Ausgave beträgt Sexte 42 7 963 8 09,54 Mk.^
verglichen, bleibt Rest 397 471,72 Mk.
^)ÄÄat: 397047,09 ^.
b) fat liquidierten Ausst änden: 424,63 Mk.
Gleiche Summe wie oben: 397 471,72 Mk.
Gießen, den 13. August 1915.
Ter Rechner:
Eisenhauer.
Taß die Rechnung der Bezirkssparkasse Meßen im Aufträge des AussichlsrateS von mir einer vorläuftgen Prüfung «unterzogen worden ist — soweit er ne solche bxsher möalrch war — und daß sich dabei keinerlei Anlaß zu rrgendwÄcher Beanstandung ergeben hat, bescheinige ich hiermit.
Gießen, den 22. Juni 1915.
K'. Strack.
Revidiert, ohne daß sich für den vorstehenden Abschluß et» Aenderung ergeben hat.
Darmstadt, den 31. Oktober 1918.
Großhcrzogliche Oberrechnungskammer.
I. V.: Schläger. Ullleserlich.
Ter vorstehende Abschluß wird gemäß Art. 3 M V setzch über die öffentlichen Sparkassen zur Kenntnis der Be-irLSan»-
16, Dezember 1918,
Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen:
Zacheis. 9830V
Zw'll.ngSrunddruck der Brübl'lckreu Univ.-Vuch. und Steindruckerei. R. Sana«, Dießen.


