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trocknet werben, af« einen, ß affen vom Sundert des Ge. sämige,nichts der aus Zucker zu verarbeitenden Rüben ent- Urrtcfrt.
§ 8. Wer zuckerhaltige Futtermittel bei Beginn eines K-. lendcrvicrteliahis in G-ivahrsam bat, bat die bei Beginn eines ieden »alendcrvierleljahrs vorhandenen Mengen, getrennt nach Arten und Eigeiitüii^rii, unter Nennung der letzteren, der Bezugs- vcrcmlgnng anzuzeigen. Die Anzeigen sind jeweils bis zum S,Tage des Kalendervierteliachrs zu erstatten. Die Anzeigepslichi gilt Mcht vir frische Zuckerrüchen sowie sür zuckerfeltige Futtermittel, die gemast zz 10, 11 abgegeben sind, Sie gilt ferner nicht für Landwirts hinsichtlich der nach § 2 Ws, 2 Nr, 4 ihnen gc- Iiesert.m «chnitzek und getrockneten Zuckerrüben,
. ^ .junerftibriken Hofen bis zum 5. Tage jedes Kalendcrviertel- Mrs anzuzeigen, ivclckze Mengen Melasse, Riibenschuitzel, Melasse- Ichnitzel, Zuckerichnitzel und getrocknete Zuckerrüben sie in dem lausenden staleudervierieljahre voraussickglich Herstellen werden, Plerbci ist auzugebeu, tvievicl Schnitzel und getrocknete Zuckcr- rüben sie ans Grund des » 2 Abs, 2 Nr, 4 an die rübeir- Iteseniden Landw,rtc zurückliescrn,
Aitteigepslichtigen haben zugstich anzugcben, ob u,ld tvie >w.dtc Gege,,stände ohne wesentliche Stöning ihres Be- süilneu""^ Masjgabe der vorhandenen Einrichlungen ausbewahrcn
Jf’ c Eigentümer vvii zuckerhaltigen Futterniitteln haben J i auf Verlangen kälislich zii überlassen
mr? deren Ub.mf zu verladen. Sie haben b : Vorräte bis zur .’. n * 11 bc 100 6 !'(’t*, pfleglich zu behandeln und in handcls- lidilchir Weise zu versichern. Der Reichskanzler kann nähere Be- Mutuiungeii hierüber erlassen,
Zuckerfabriken feben di- Rübenschnitzel, & Ucferlassung die Bezugsvereinigung verlangen kann,
' w '^^'nlageii dazn besitzen, zu trochien,
, Bervslichtung zur künslichii Ueberlassung an die Be- tugsverciiiigiing sind auögenonimcn,
4 Ziickerrliben, die an Zuckerfabriken zur Zuckcrcrzeiigiing
o N" .Trocknung geliksert und hierzu benutzt werden, d u ,! lb Üttrocknete Zuckerrüfen, die von Zuckerfabriken
ab| ' ? ' Kc - 4 ün t)il ' rübenbauenden ßnitmwuti zunickgellefert und von diesen in, eigenen Betriebe versiitterl werden:
8, Zuckerrüben, die in dem WirlsckMsbetrieb. in dem sie ge- werden' lurrbt11 ' dcrsüttert oder aus Brannttvein verarbeitet
bat auf Antrag des Eigentümers feEm, A l Em J?,? n9 des Antrags zu erklären, ,wiche
feeir .Mengen sie übernehmen ivill. Für
Mt "gen, wclck»e die Bezugsvereinigiing hiernach nicht Überüehmen will, erlischt die Absatzpflicht nach z 2, Das gleiche
?rift ni»t"abgibt deiugsvereiniguna eine Erklärung binnen der
m,„Ee Mengen die hiernach dem Absatz durch die BezugSverrini.
Ä. ^ wrbihalti-u fuil), mil|fcn von ihr (ibocnoniiueii lüerben
Hülm! 1 'iÄ!' 00/'".zur Shefenmo bereit ist. Erfolgt die Ab-
nähme Nicht binnen 4 Wochen „ach diesem Zeitvunkt, so ist der w-m Ablau, der Urist ab mit 1 vom Sunfert über den jewttilgen Neichsbankdiskont zu verzinsen. Mit dem Zeitpunkt b J c ^^insung beginnt, geh, die Gefahr des zufällige I obev bcr Susätligen Werlverminderung aus die Be' lm?i?n Cram0l K Ifl n® l4r bic Aufbewahrung, pflegliche Be- Mchlung und Versicherung (8 4 Abs, 1) erhält der Eigentümer twm Zeltpunkt des Gesahrübcrgaugcs ab eine Vergütung deren «e der Reichskanzler sestsetz, Der Eigentümer fet nach I^.urer Amveisnng des Rc,ck>skanzlers Fcststellungen darüber zu t d Z"l'°ud sich di- Gegenstände in, Z-stm.nst
nach^Ästn"lberganges befinden; ini Streitsall hat er den Zustand
aanaes"tAb/°S°^^^ hb"' Z-itPmikt des Gefahrilher- “J ‘ •*) imgftrcnm von den übrigen Melasse-
mengeii austxwahrt werden, wenn die getrennte Auibemabe„n>, nur m,t Miverbältnismäszigen Anf.vendi.ng», mäglÄ ist ' ' ^ u b, Tie BezngSvercimgung Hai dem Eigentümer für die von
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S Z: ,J Dic Zahlung erfolgt spätestens 14 Tage nach Mnahme. Für streitige Restbeträge beginnt diese Frist mit dem Tage, an dein die Entscheidung der höheren Verwaltungsbehörde der Bezugsvercrnigung zugcht,
„ 8 8 Die Bezugsvereinigung hat die Futterniittel an die
zu Ernheitsprclsen zu liefern, die der Reichskanzler aus Grund der Uebcrnahmepreise sestsctzt,
„v . bie f~rr' Einheitspreisen ist ein Aussckzlag bis zu 7 vom, Lundert zulässig, Bon dem Aufschlag enlfalleii aus die Bezugs- v-relmgung V„ auf den Weiterverkünfer y 7 .
*' . rllr, S,erfofot frei jeder deuischetl Eisenbahnempsangs- K "ur bare Auslagen und Transportkosten wird rin weiterer Zuschlag berechnet, besten Höhe der Reichskanzler fesisctzt,
I k >°iuüsvere„iigung darf von dem Umsatz 2 vom
Laufend als Bermittcluiigsgebühr ziirückbehaltcii, i OT1 Mat c l 1I B tlmnn >fl ruc Bcschasfilng von Futterniitteln aus den, Ausland zu verwenden. Ueber den etioa verblechenden Re» verfugt der R-tcbskanzler.
,0 ' ^^ugsvercinigung darf fee zuckerhaltigen fünfter» nnttcl nur an Kommunaloerbänd« oder an die vom Reickiskanzler ^^ s,nch den von der RcickBsuttermittelstelle auf» zustcllendcii Grundsätzen abgehen, <
ni„, ^ Eommunalverbändc und die vom Reichskanzler be»
tttmmten Stellen haben ihren Abnehmern für den Weiterverkauf und fee Benvendung betlimmte Bedingungen und Preise vorzu- Ichreiben. ^,e Kommiinalverbändc haben insbesondere vorzu- Weiterverkaus und die Vecivendung nur zur Biehsütterung innerhalb ibres Bezirkes ersoigen darf,
ei Mela>,e!>assinL oder Melasse lest elwagen besitzt, hat fees der BeMgzvereiiiigiing unter Btitteifeng des Fasst»,gsver- ^ ^ sum 10 - Oktober 1915 ailMzcigen,
Beznasvereinlgniig Hafen die Besitzer von Mrlossebasiins Melasse an, Lager zu nehmen, zi, versickn-rn und psleg.ich zu behandeln, Bentzer von Me!ajse7este.,i» g-ii und Milasse- der Bez-igsvereinigting nuE-ise zu übeciassen, Drr Rnchskanzaer setzt die zu zahlende Vergütung fest, kl tanT1 "dhere Bestiumutiigei, eilassen, er kann
fee tili Abs, 1 und 2 bezelchineten VerpMstringen Mi, die Besitzer Miderer ziiir Sagel-ung von Melasse geeigneter Einrickchimgen ans- debilen auch eine Wiederlwlnng der Anzeige Mi»rdw-N,
t, Ick, Melas,e darf, abgeiehen von dem Fall« des tz 2 ?lbs, 2 werden Zustimmung der BeMgsvereiinguiig verarbeitet
Zuckerfabrikeil und Melassemisckxinsiolten haben ans Verlangen W^berelmgung aus eigener oder ihnen zuaclviesener Vke- Malassenirschsntter herzinsdellen. soweit sie nach ihren Betriebs- brerzn xn der Lage [mfe Soweit nicht § 6 Platz flre,,t, kann fee Reichsfntterinittelstelle die Vergütung jestsetzeai.
§ 14. Tie Von'ck-riftcn dieser Verordnung gelten nicht Tür die
taKS”";- fi, »» m »Mk
.kiÄÄÄÄtfaiE'g:
Verordnung mi» dem Anslande eingesührt sind. Ms Ausland inr Sinne dieser Vorschrift gilt nicht das besetzte Gebiet,
.LmideSzentialbehördei, können Besttmmnngen zur f.aLÄ m J Cl ex («1 fen. Sie bestimmen, Wer als
Verw-rltnngLfehorde und als KvniMmialverband im Sinne dieser Veoordimiig aiMisehen ist.
i 6 - ® h ’ Eil jqMten über fee sich ans den §§ 4, 6. 12, 13 erqebenden Vervflichtungen der Eigentümer von zuckerhaltigen n- dm Zuckerfabriken, der Besitzer von Melassebassinch ^blstsseläfiern und aichxrcr zur Lagerung von ««V'leten Einrichtungen sowie der Melassemifchanstalten entscheidet die hoher« Benvalttingsbehörd« endgültig .. Kr Ersnlliing der Verpflickchingen ans h 13 Abs, 2 können die Fabriken und Melassemischanstalten dnr,h Ordnunasstrafm bis zu zehntaniend Mark von der höheren BenvnltüngSbehürde an- gehalten werden Gegen die Berfügiing der höheren Berwaltti„gs- behorde ist fee Beschwerde an die Aufsichtsbehörde Miässia die enfe 8^^Eig entscheidet. Durch Einlegung der Beschtverde Ivird die Boll- frsfeesetzten Sttase nicht ansgehalt-en. Die Ordnunas- straje kann. wiederholt festgesetzt werden, falls der Verpflichtete innerhalb einer von der höheren Verwaltungsbehörde festgesetzten Frist seiner Verpflichtung nicht nachkon.mt, i-,rgr,esren
k-I' Ef^füugnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe brs jat sünfzehiitansend Mark wird bestraft'
' zuwider zuckerhaltige Futterniittel in anderer
wiitt absetz b ^ ^ Bezugsvereinigung der deutschen Land-
2, w« die 'hm 'nach §§ 3, 12 obliegenden Anzeigen nicht in der
c }' rtattct i^ cr wissentlich unvollständige oder unrrchttge Angaben niacht,
'ST 1 . ** lr Aufbewahrung und pfleglick>cn,
Behtycklung (S 4 Abs, 1) jinu Trocknen der Schnitzel ih 4 Plj- 2) < 5Ur Lugernng amd pfleglichen Behandlung von Me-
/ fi2^ÄÄf tIafkr4tc(,WäfU “ nb ® !e *
' b®™' b § 11 «ulE-chM Beipstich-


