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lioBm, tewtrdtn, jnrM «tber der AuÄegiUvg, dUe vre Miierteu über die ^rcüjrii der Mecv? nrüßifcftfen. Diese Aus- iegims ist nxKsj offen. Endgültig abge schloffen aber ist die Frage des Sck»'.denersötzoS. Hin diesem ststen Abkommen zwischen Deutsch land Wffsvn und den Mliirrtm ka-un niemand mehr rütteln. 4^äsidenr Wilson ist «auch nicht nach Europa gekommen, um die !Fra^ des Sckiiadenersatzes Zu regeln sondern, wie er in seiner v^tsänaft vom 4. Dezember 1918 deutlich sagt, um dafür zu fargeu, daß man unfcce Ideale nicht falsch mrslegl u:ck> daß mau sein möglichstes ttce z-u ihrer Verw:rttichi:ng. Es darf als feststehend angesehen yverden. daß mrseve Kriogs-geftmgeirei: Kirr Leistung des Schaden Versatzes micht 1>erpflichtct meiden könuen, da in dem Wa.fs?nstillstandsabkomnum von den Wliierten bereits tzugesagt worden ist, daß die Frage der Rückkehr wrserer .Kriegs- <ige?an<renen beim Präliminarfrieden geregelt lverderi wirch. Zu Mehr hat DeutsMarrd sich nicht verpflichtet, mehr kann ihm auch BrichL auferlegt werden.

Aus der französischen Hammer.

^ Paris, 30. Dez. (WTB.) Die Kammer setzte am Sams­tag die Diskussion über den provisoriscl-en Kredit^ das erste Duartal 1919 fort. Stern stellt fest, daß die Schulden Frank­reichs 162 Milliarden betragen. Wem: man hierzu die Linngen Kriegsausgaben, wie Schadenersatz usw. hinzm-echne. so MchältStern fürFrankieich eine Gesamtausgabe vm: 250 Milliarden, was euren jährlichen Zins von 12'/» Milliarden: ansmache. England schätze seine Forderung^): ans 200 Milliarden, Belgien mif 20 Milliarden. Die Alliierten hätten also das Recht, von Deutschland 470 Milliarden zu fordern. Der deutsche Minister Helfferich habe mn Jabre 1913 das Jahreseinkommen Deutschlaards auf 50 Milliar­den gc chitzt. Die A l i r m müßten au; dieser Schätzu:g fußen.

Paris, 30. Dez. (WTB.) In der Kammer stellte Pichon Anläßlich mehrerer Änftagen in der Debatte ül>er die Budget- Hwöltfel fest, daß die Regierung sich in der auswärtigen Politik bemüht Hobe, das Eirw-eruehmm zwisck-en den Alliierten, das Mm Siege geführt habe .aufrechtzuerhalten. Er sei ein Anhänger der Oefsentl ich keil der geschloffenen Abmachulgen und desVölkcr- dwrdes, an dessen Berwirklichmrg er arl^eiten würde.Wir wollen keine Annexionspolilif," sagte er.behalten uns al»ei Voile Freiheit vor hinsichtlich der Grenzen Elsaß- Lothringen-, da es sich hier nicht um ehre Annexion, sondern um die Wahrung des Rechts mrd der Gerechtigkeit, sowie um die Zukunft Elsaß-Lochringeus handelt." (Beifall.) Mit einer armrchi st i scheu Betvegung, die mein aa: der Oberfläche l-aste, als in drc Tiefe gehe versuche Demschland nur die Trümmer seiner Macht zu retten. Wir müssen uns alle Entschädigungen. Garan­tien und Wiedergutmachungen sichern, ohne die der Sieg der Alliierten nur trügerisch wäre. (Lebhafter Beifall.) Das Deutsch laiid von morgen kann nicht mehr das Dentschlmü) von gestern sein. (Beifall.) Wir müssen gegen die Wiederkehr seiner 2lnqrisfu gesichert fest."

Bern, 29. Dar. (WTB.) Ans den Erklärungen Bazins Verdienen noch fvlgerrde Punkte hervvrgehobeu zu wewen: Bazin erklärte, er sclfneide die Frage der siluftigen Beziehungen mit der tertschen Republik an. A:ff allen Bänken mit Ausnahme der' linteil erhob sich bei dreien Worten stürmischer Protest. Bazm fuhr fort, diese Frage müsse m einigen Tagen seitens der FrüKeits^- konferenz angeschlitten wert»«: . Die Kauuirer muffe also ihre Ansicht zum Ausdruck bringen. In Elsaß-Lothringen zeigten sich gewisse Kreise sehr beunruhigt über die Beziehungen, die Frank­reich mit einem Feftrde haben werde, der den Krieg in so ivenig ritteil Woise geführt habe. Bei dieser: Worten brach ein­mütiger Pttest aus. Bazin fuhr fort: Diese .Kreise wollen mäü, daß gegen Frankreich derselbe Protest erhoben werden könnte, der prgm Teutschbuü» «50 Jahre lang ertpben worden ist. Kein tiniigrv Deutscher darf gegen seinen Willen amvektiert lverden. Es handelt sich hier um 'Annektierung oder Nicht- dnnektierung des linken ,Rheinufers Bon An^ frtefrtenrrtg wolle er nichts wissen. Er lasse nur dir

Schleifung der Festm^en » und die Neutralisiemag des

Veb«tes zu. (Zuruf aus dem Zentrum: Mr haben ja gr sehen, Uwfän daS in Belgien geführt hat!) Der Vorsitzende dos Anß.-n- tn^cltuffos der Kammer, Franklin Bouillon, griff hier ein und erklärte, bezüglich des linken RheinuferS entsvreff-e das crwh der, Beschlüssen des Außenausschiffses. (Bon reclits und vom Zentrum wird greufat: Aber nicht hiusiffstsich des Saarbockcms!) Der Depu> tterre de la Hayo erklärte: Der Außenausschuß hat das Saarbecke, einmütig gefordert. Man hat die Frage von einem Plebiszit abhängig gemacht. Bazin erwiderte: Jawohl, aber die beiden Sozialisten des Ausschusses haben sich gegen die Annektierung gestemmt. Nach diesen Aussübrimgen flaute dam: das Interesse nur noch aus, als Bach: die Notwenidigß-it eines Bölkerlmndes betonte. Wilson wolle einen sobchn, erklärte er:S dem Zentrum rief man: Aber ohne die Deutschen! Als Bazin erklärte, der Bölkerlnnid müsse verwirklicht werbe,:, wurde khm von rechts zngeruse::: Aber erst, wenn die Destischen bezahlt haben! Eiinge Zitate W-ilsm^ wurden von der Kanrmer pnt eisigem Schweigen ausgenommen. Nur die Sozialisten klatsch­ten. Lchlüchlick erklärte Bazin, kein Volk dür"'e für L>«ndl:mgen vermrSoortlich gemaä^ werden, für die es nüht veirrntn»ortl:ch sei Pvoblt mister auf der Liukrm. Wir batten den Bölkecklieg. Es

Dolkskiiä-ar mit offei:rechitlichem Charakter (Recht der Besteuerung der Mitglieder entsprecl-wch den staatlichen Besteirerungs-Grund- sähen) erhalten bleiben. Wir fernen das amerikanische System, das die Kirck^en nur als freie Privatvereim (?:ltcn läßt, ab.

5^ Wir fiorben: im Interesse der Auftechteilwltui^ der Kirchen als Bolkskiräie:: fltr jeden BolkSg-n>ossen, der sich als Mitglied Eer Kircl^lgcmeiusck.aft bezeichnet, das Recht, ohne weiteres als deren vollberechtigtes Mitglied m:erkannt zu werden und d.:m:t auch das Recht der Teilnahme an der freien Wahl der kirchlichen Organe, die von keiner ander:: Bedingung als einer noch feilLu- ietzer:den Altersskufe abl-ängig sein darf.

, Re^4m:g der finanz-iellen Fragen soll vom Staat gemäß

den chm obliegenden Vei-pslichtungei: im Sinne entgegen-

stommer:den Wolchvvlle:^ belxmdelt wcrden, iin der Erwäoung, Wie. viel er semcrseits .den Kirchen bisher mrf fmar^iellem Gebiet zu danken schabt hat (Uebenmhme von Kircl-en- mrd Klostermtt, knclülclje, dem Staat zu Dute vomn:e::de Liebestätigkeit mit allen chnen Zuxn^m). Die ftnanzielle iPasis der Kiräieu darf bei der Ablöchug :,: faiter Weise geschmälert löerbnt.

( Wir fordern die Deibeholtung des Religionsunterrichts in den staall:ckien Schiffer: (d. h. meines Unterrichts, der von staatlich vorgebffdeteu und M«restellten Lehrer:: lgegebei: toird), unter Be­im-lg-ung alles GewissenNvanges. Wir ^rl-ebm: diese Forderung gerade :m Interesse des Staates :nrd in Uebereinstimmung mit der u.d-mwrrgmrdm: Mehrheit der dentsff>en Lehrersffmft. Wir treden eu: für drc Erhaltung .der theologischen Fakultäte:: an den Uni- verl: aten als staatliffZer, von ben Kirchen rechtlich unabhängiger, prok-l'ch mit ttyuen m iFühlrmg uid) Ar beit sgem e inscha ft stehender AiffialteNk

r «>»

Aus dem Aefche.

Reichskonfercnz des Spartakusbundes.

De» lWTB.) Wie die B. Z. a. M." meldet, ^ ^^N^.konferenz des Spartakusbundes heute statt. Es dur^r: 80 bis 100 Bertreter amoeselw sein Dr Meher, ehemaliger BorrvärtS R<-datteur, eröffnet die Bersamnfflinq mrt (iM fiiip Ueberblick über die Eveig-.usse der letzten Woche, chm schreßt ftch cm Referat Dr. Karl Liebknechts an Eine Re)olm:on fordert auf, unter Lösung der Beziehungen zu den mweren Parteren rm* neue Partei zu gründen, die den Namen Mhren solu Revolut:o:iär-koinmm:istischc Arbeiterpartei D^mtsch- lwW4 Sp.:rtakuslmnd. Liebknecht erklärt, daß es den ehrlichen Sozialisten mcht mehr möglich sei, mit der unabhängigen svz,ab- demokratffche:: Partei im-iter zusammen zu arbeiten. Liebk-uchis Resolutton rmrrde eu:sttmm:g angenommen mit dem Zusatz, daß de:

habe: Kommun:stäsck-e Arbeiterpurte: Deutschlands Spirtakusbmw. Zum Schluß erklärte der Vor- ntzende. da ß^ Mitgi nber der rufftschm So-ojels m:wiffe::d seien: Gewese Rade k werde dre Versammlung im Namen der russischm ^vn^ts begrützen. Radek richte an die Versammlung eine An-

Da» Ende de» Streik» im «uhrgebiet.

(L-/A.) In den gestern zu allen in Frage fomnmitxn Orten abg.chffteuen Versauunlungen der streiken­den Bergleute wurve befffstossen, heute die Arbeit wieder aufzunehmen.

tzn^ß ein Völkersriede kommen. Ich verlwwe das von unff-rw: Re- M-erung und verlange auch von ihr, daß ßie bei den Friedens- verhMwluugen auf die Gewalt verzichtet, die das VeiLerben unserer Feinde loar.

VerzichtPrinzFriedrich ffarlSaufdcnThron Finnsand».

« H/^'ngfors, 30 Dc^ (WB.) Prin^ Friedrich Karl hat durch Vermtttlung der ftnnländrschen Gesandtschaft in Berim nntgetellt, daß er endgültig auf die Kwne Finnlands verzichtet.

*

Eine Welhnachtsansprache de» Papste».

*ro 26 In seiner am 24. Dezember gehaltenen

-^?V^Esan spräche sagte der Papst, er fürchte, daß rn den Herzen der Meiffchei: verhängiffsvolle Reste alten Grolls yrnterlgnen würden, ungernnbe Keime der Z-.oietracht, der RackL- und ungvoßmnmer Repressalien Die Sarge um die Er^iehmw ^r Knider, der Lffmtz und die weise Leitung der Arbeiter, geeignete RattMape und Auffo^enmg an die beffercmstellten Kreise, einen gs-tn: G-brauch chrer Rerchtümer und ilwes Einflusses zu machen s? - m ^ ,T f V l i Felder aus denen künftig vor allem seine väterliche Ftmarge ftch zu betätige: l)aben i:>erde. . ^

. 28 lWB.) 5Mbimg der Agei:ce Havas Nach

S f erc ^ H vom Papst mit einer besonderen BaKdwn be: Wilson bowkstvagt. Er fall b.n ihm die Neuiraliläl ^Klneaes rechtfertigen, auf die mens.ch-n- T^mNufrn Werke zugwtm: der Geran^ne:: imb Deputierten

SÄÄiteS SÄT 9 ^ 3Jläfibentett"* ^"g

Ofe Stellung der deutschen demokratischen Partei zur Trennung von «irche und Staat.

. __ _ m Gießen, 29. Dez.

Aus krn^m twi fc; Professor Bvusset im Gießener

fi ,b W««*« ***** ,x>n

dar Weaftf« des landeshcrrkichen Remm-rnts. in der eirse Z.isammenhami von Suuü und Kirche im wesentllä^,: UfgrfitM war, ift nne Nervord:mng des Verst'iltnisses *° n Staat und Drche rme unbebingfte Notwerchigkeit geuvrdm.

. baß diese Neuortmuw, nicht im (Rist des

ftanzosffchen Trennm^aejetzcs erfolgt, d. h. im Zeichen des Kamp- .^ rfl, 5 ; n . f ur * ^rche, sondern in sirchenfre:lndliff^m ^bm, b:e der Würde der Kirchn: irnd ihrer Bw

E^lnng für das deutsche Volksleben Rechmmg trägt

UIA~hS7 X l H^ fdKn toWbtb* Gesetzgebung, die sich in ,oeit-

beKkn. lns jetzt vorliegender: BKfrVrt EN»e-ttt mD mtt langzahrigen Fristen der Ueberleüung

' £ mz ktberfl m erster Linie, daß die deutschen rfß

Aus £tabt und (and.

Gießen, den 31. Dezember 1918. Gültige Lebensmittelmarke«

für die 1. Woche vom 30. Dezember 1918 bis 5. Januar 1919. Brot (2250 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl):

Brot pro Klg. . 45

SSWjwbKmne&I prn Klg., , . « 66

Krankenbrot pro Klg. . . . ^ , 64 I

Er^k^rotbäck«: Kvnttnnverein. Abgabestekleu: Astern«,

Blerchstra he. Neuen Bäue und Schulzenst»:«e.

Butter: 40 Gramm zu 44 Pf.

Fleisch: Wochenabschnitt 1 .

Metzger für Freuche: Schreiner, SelterAveg. l<&yr für Urimrbet: TiäuLiuS, SelterswM.

«f.flrtoffelE: 9b ruiii 7 Pfund zum Preise txm 56 Pf. Nährmittel: Markei Januar 1919.

S>i* Nährmittel für Januar 1919 sind noch nicht eiu- gettoften. Nähere Bekanntmachung erfolgt noch. AtlS^^gene: Geisse, Seltersweg.

Urlauber: Gans, Dammstraße.

Zucker: Marke 1 Januar 1919.

l? r . 1919 ist noch nicht chis«n>ffcm.

^Icahere Bekannttnachimg erfolgt noch Zlrgezogene: Schlierbach, Frankfurter Straße, ltrlauber: Klu:gelmcyer Ludioigstraße 56. Lcbensmillel: Mark, 13 «(weil 2 Psunü SrnicW.

Seife: Marken für Januar 1919.

^eitl25 Gramm Ml. Sefsenpillver zum Preise v. 15 Pf und oO Gramm KA.-Seife zum Preise voi: 20 Pf Gem ui e: Lladt. Obst- wff» Gemüseverkiurssstelle, Turnff-auS am

KjTiino.

Weißkraut, Kohlraben, Rote und Gelbe Rüben zu dar

Tagcsprersen.

. d a ck c,, v o n K r a n k e ir b r o t Mr den Mono! « $ uach A-niden Bac^rn übrntrag'n: NDrden: S. Katz, Neustadt, A.Terl< Neusüveg. W. voelters. F-ranffi.rter Str.

e ® e Ü e = n t 0 r ^ n - e Demnächst gel<n:gen die neuen A ur Egabe, bte für die Monate Februar bis Du neue Seifti:l>arte entspricht dem bis- yer üolul?en Muster, wie es durch die BcSanntmaffmi^ zur Ab- ^ TngSbestimnwngen zur Verordnung über m es'P ^ o r \ Safenpulver und anderen fetthaltigen Waschuntteln vom, 17. ^un: 1918 (Rcjch^Gesetzbl S 661) vor- geschneben :ft. Gegenüber anders lautende,: Mitteilungen wird davmif hmgeunesen,. daß eine Aendcouug des Musters der Seifen-- Harte demrrach nicht erfolgt.

O

AW 1 - Januar 1894 über­nahm Derr Alfred Töpelmann aus Leidig die 1832 ne- gantbctc d.mterj<fr »utMwitMimig. ®f yol»x- ,durch tobm?t e b«i weite Besitzer fetitf beite Kraft der toefeat Entwicklung des ÄOrtime,,« und des Antiquariats. Ter ihin bald von unserer Hochsch>,Ie verlleh.'ne Tttel des Universilntsbnchhändlees ,vnr ein bafinr, wie enge Bc»ieltnngen er »wischen dieser tvubte. Langsamer gedieh der »>«ir mrf# un- vetrachtlrche, aber ivoch ke:n bestimmtes Gesicht zeigende Derlaa M BW fest Umrissen: wisse.rfchaWrf^Wagd- !md allorri-nlvlffche Siprackivmsseiffckiast srnd seine Hauptgebiete

Naml'aftes geleistet Ut. uprff 190o wurde die ,maus,ve:ch>tich gttvordene Loslösung des offeisen La^nGeschäfts vollzogen mrd dieses seinem neuen Käufer gern: Trmst Segler, überantwortet. Jetzt erst ivar die Balm sre: für eure erttschrede ne re .Verlagstätigkeit. Ter Verlag wurde unter dem Namen des Besitzers fortgeführt. Vier Jahre Krieg fc 11 ^^lsck>a,tsics>en Verlag ßl»:>ere Zeiten gebracht. Trotz- den: hat. Wie mx hören, ein bei Kriegsausbruch gerakx-

Mittel erforderndes wissenschaftlick^s Unternehmen: die Herausgabe des Hebräischen Ventaleuchs der Ua^rtarneT durch den Ineflgen Extraordii^rrffrs Professor Dr ^§Ä^^Ä^kührt und den letzte:: Teil dieses großen Wlwkes der ff^hrten-Welt als würdigen Abschluß der ers^ch25 Jahre seiner Verl eg ert äl: akei t soeben vor legen können.

? Q^iiK*[i a l e c' 27 - b - Mts, vormittags »wischen

7 8 Uhr wurde aus dem Stall in der WirtschaftZim:

Rhemlschen Hof" dahier ein OfftzierS^Reitpserd (siftsidfuchs) mtt der Nr. 3245 enttvendat. In der yäacht zum 30 d. Mts wurde :u der KiuderktimI dalsier ein ea 160 Pfund schwer-es Schwein entwendet. Ein weiteres noch in dein verschlossenen Statt untergebrack)tes Schwein wäre ebenfalls bei: Dieben rn dre.Hände gefallen, wenn nicht ein von einem Ansaana ^prückkehrendes Dienstnüidchen sie gestört hätte. ^Anstatt'

aber sofort die Polizei von dem Vorgang zu benachrichttgen damtt die Verfolgung der Diebe aufgenommen werden konnte, erhielt sie erst am nächsten Tage Kenntnis. Sachdien­liche Mitteilung nimmt die hiesige Kriminalpolizei ertt* gegen.

** Ermittelter Dieb. Der hiesigen Polizei ist es gelimgen, den Dieb zu ermitteln, der in letzter Zeit einen Einbruchsdiebstahl in einem hi-?sigen Lazarett beging, so daß die entwendete Wäsche, 33 Damast-Bettbezüge und 14 leinene Bettücher, den: Eigenttimer wieder zuaeführt werden Ikonnte. Als Dieb ikormnt eine Milidärperson in Frage.

. ** Einlösung des Lagergeldes. Das tm Besitze

der VerkauMellen. Kantruen imö Arbeitgeber best.Gliche Kriegs- M augeuen-Papiergeld des XVIII. A.-K. Lim im Moimt Jammr l»e: der Bank,belle des Gefarlgeuenlasers Vmgetauscht werven. Näheres s:el-c Bekauntmaffurng.

Lichtstörun g. Gestern abend gegen 8 Uhr versagte der Lrchfftrom. wodurch der größte Teil der Eüuoohrurschast 'in die grösste Verlegenhttl gefetzt wurde, da sie weder über Petroleum rmch Kerzen verfügt. Nach Erkundigmrgen beim Skädt. Eleklrizi- tatswerk :>t die Störung auf einen Maschmerchesekt zurückzu- ru dauerte brs heute morgei: 1 / 2 6 Uhr.

o? ' 8u . r Frauenversammlung der Dcutsch-mrtionaler Bolrsparte: am Sonntag abend ist ruu-fantt^^n, daß auch Frl B:ruba:im und Herr Beck-Lold, Weichensteller 1. Klasse, ,ick an der Ausiprachie beteiligten.

r J^^ öe iHVöcrungen. Die PserLeverstechwtrw

der 9Lachnchtenersatzabte:lung XVIII. A. K. gehen bald *u Ende Verengerungen sii:den in dieser Woche in der alten Kaserne in' Gießen statt mn Donnerstag, den 2., Freitag, den 3. und Sams­tag, den 4. Januar.

"k^!?^^^?litLr-Streichkonzert der Ga» Liebigsh ö l^ stal! ^lahrSbage nachmiturgsl 4'/- Uhr, auf der

. ** f n r 1«W eifj-Li cht spielr, SrltrrSwk-g 81. Jett-

egen Gel^rts Ge,ch:chte, der bekarmte Roman vm: Georg Herr- mmm. sur den F:lm bearbeite: von Richard OÄoald. gelangt ab Bciprogiamn? zur Uraufführung. Außerdem ein gutes

Kreis Büdingen. >

. ^ ?7id da, 29 Dez. Infolge eiirer Streifbewegung tztus

dem Wvltershnmer Brxmirkohlenbergwerk war am Freitag die ^»tr onff:eferung durch die oberhessische Ueberbrndzerrttale unter- lytotyn Dve dem Werk arvgeschloffenen Betriebe mußten teil» we:se fe:ern Ter Friedberger .^)ber lösche Anzeiger" konnte! aus diesem Grunde am Frrttag nicht en'ck-eilun.

, 4- 0 r t e n b e r g, 30. Dez. Gestern mrä-mittag 2 Uchr fand

:m Ga,s»ms zur Po,t eme fcl/v zahlreich besuchte Wählerver- sammlung der Tenvokratischei: Pnrtei statt, m der Professor dürrer Weidner das Programm der Tenwkratstffxm Patte: enttinrftfieu. In der freien Aussprache, die allerdings auf fünf Minuten für jeden Minrer beschränkt wurde Ipraff-en Pfarrer Ka.ha:-Orwicberg und Lehrer Kmusck^Ber'gheim.

Kreis Alsfeld.

Np. Flensungen. 29. Dez. Em Soldat von den hier ein- Mwrtterten Trup:>en putzte <m seinem geladenen Geloehr. Ern Schuß entlud sich mrd der Soldat sank töÄich getroffen zu Boden.

» Kreis Schotten. - - < * i

,0 ©ebertt, 30. Dez. Am Samstag absnb fand im Gast- Haus ffum Löwen eine Versamuffmvg statt, in welcher Pfarrer ^ c V b - n £- r ;^ ber ^ a,!8 mtb Dwfeffor Dr. Strecker-Friedbera über die Ziele der Deutscher: demokratischen Volksparte'i spraff,en. In einer evangelische:: O'-enu.m rde oersam m lung in der Kirche am Sonntag imckMittag sprach Hofprediger Widmann über dte Trenmnu; vm: Kirche und Staat. Die nach mehreren puderten zählende Versammlung sprach sich einmürm gegen die lrmtternung des Relig:^nsui:terrick>rs aus den Schulen sowie gegen jete 5:e twltfettmubenrn geschüÄlickxm Rechte der Kirche schmä- kntic Maß::ahn:e aus und bekräftigte ihre 'Tr-eue zur Kirche durch de:: Gelang des Lutherliedes. tzlbeuds fmrd im Bnnwirtshaus ruv Frauerwermmmlmia statt, in welcher Äj*rfjefrr Beesen-' Ü: eyer einen i&mrag lMt über Wa^rvcht \rrt> Wahlpflicht der ÖroBt Sämckiche Versanrmluugen n>rmr überaus fKrrf besucht.

Friedbe rg. 29. T^z. Die feil mehreren Jahren un­besetzte Vürgermeisterstelle soll nunmehr durch Beschluß der St.ü>t- vecorimetenversammlung ausgescknneben werben. Das Anfangs- gehalt wurde auf 6000 Mk. festgesetzt. Der A- u. S.-Rat hat gegen den Beschluß Einspruch erhoben, da er der Stadtverordireten- versammlung im H:i:blick auf die bevorstx'hende Umgestaltung der politisckF-n r^erhiiltnisse das Recht abspricht, derartige Maßimhner zu treffen. Tie Vorgesetzte Behörde wurde als Richterin angeruftn

Krrls Fr!rdß:rff.

-an. AnZ der Welte rau. 31. Dez. Nach eintägigem

Aussetzen der Arbeit auf der Ueberlaudz-entrale Wölfersheim sft:d die Differenzen der Lohnfrage beigelegt worden. Es ist zroischeit Werksleitung :md Arbeitern zu einer En:igr:ng gekommen.

Starkenburg und Rhcinhcssen.

---- D a r m st a d t, 28. Dez. Vom Städffschen Gaswerk wird nir ge e lt: I folge A s ei ns ro: Er a kohle au - dm im Str.ik beftudlick-ei: Nuhrgebieie kann Gas nur noch zu Beleuchtung^- .stoecken abgegeben werden. Von Sonntag den 29. d. M. ab muß deshalb die Gassperre auf folgende Stunden ausgedehnt verden: von morgens 7 2 9 Uhr bis nachmittags l / 2 5 Uhr m:d von abends V,11 Uhr bis morgens 5 Uhr. Gas^rbrauch uiöhrrnd der Sperr- stm:den hat ohne »veiteres Gaserttziehung unter Fvcttmhiue des Gasmessers zur Folge. '

Mrchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst am Dienstag den 31. Dezember (Silvester).

In der Stadtkirche. Tlbds. 6 : Pwf. D. Schi an. I» der Johanneskirche. Abds. 8 : Psr. Ausseld. Lollar

Wds. 8 .

Gotlesdimft am Miwvoch deir 1. Iaanrar (Neuiahr 1919).

In der Stadt kirche. 9'/s: Psr Malu: 5: Psr.-Ass. Schä­fer. In der Johannesk:rche. 9 Vr: Pfr. BeäMsh^imer^ 5: Psr. Ausseld. Kir chberg. Vorm 10. Mainzlar. Nachm. IV 2 - Taubringen. Nacknn. 1*/r- Nathoiische Gemeinde.

6 V 2 : Beichtgel.; 7: Hl. Messe; 8: Aust. d. hl. Kvmm.; 9: Hoch cmtt m'. P/red.; 11: Hl. Messe nt Prcid.; oV^: And. nt. Segen Freitag, 7 : Segensmesse. Samstag, naffM. 5 u. abds. 8: Beiclst. gelegenh. Diaspora-Gottesd. am l. Jan. : Grü:rberg 9Vz.

Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der 1. Abteilung 5. Garde-Feldartillerie-Regts sprechen den Bewohnern von Langd, ihren liebenswürdigen Quartierwirten in der Zeit vom 9. bis 30. Dezember,

aufrichtigsten Dank

aus für die überaus freundliche, zuvorkommende Aufnahme und glänzende Bewirtung. Die Zeit in Langd wird uns ewig unvergeßlich sein.

Mackensen

Hauptmann und Abteilungsführer.