Eetzte Nnckrichten.
Hkrdenburgs Anteil am Sturze c^tu**«*
tin *23. £<**. Herzogs „Republik" vorössentlicht in ihrer
führl ich mit der <&Tfoit des Reichs Ürners n
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sir.ff.-t r ^"seichen )<chlL>d, mcht LUs den Rerck-ZLmrler Ik-nd
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wÜi 7 ? l r Zusammenhang darf ich ab.r aub allae-nein tzu.l ^e shvhe Bedeutung hinioeisen, die m^nes Eoach en^ ^ne
Eden wlittchcn FüL,E MS D-ranstellen wiCC n& Me 'Äbeutunj, Mc ein solch« ywtt nrr das Bertrauen des Volkes zu Ein Msil'^Ft/i-t
Öorftrmtg^n, Me <rn g-n. Majestät Öfter.
»«»«sä nBB »sre,nörÄ«a NkÄZMB
ön bVeVen InVfrfiYi f 6 ftct 5orm su vertreten unb _ . 1(|CK tlnilschlteßuugcn unverrückbar feftäu»
2?i. te 5 , J f6w! «M-NtRungnahme ®t>. Masestitt mit dm Poll- Mhrem 'mrd dws leteen, dast Mar ®t>. Wasestät gewillt [inb, bem Vtokc et« gtdfcveS 9fta& ton Mitarbeit an beit Geschicken des Landes zuzugefwlMN, daß at>er die Grenzen seststeh-n Dann werden bte linken Parteien sich bescheiden bid rechten aber werden sehen, dass die beschrittenenl ^ K5^1 W 1 " den Abgtunb führen. Beide werben ton per Bonttk nblenfcn nnd ftott benot positiv Mitarbeiten Ew Ma. Mt werden aber ans emer solchm FühlnngnalMe mcineZ Er.
die Ueberzeugnng gewumen. daß die recktten Parteim noch vr'ner die Vertreter desientgm Teiles des Volkes sind, der auch M ^h chn chs«n wib »kme Forderun»! bereit ist. selbstlos ,*ü m lebten einznstehen. mögen mich !?» Fest^lten am Ba!tehe!iden und im Betonen chres Standpunktes manchmal zu weit gegangen sein. Ew. Majestät toerbejt aber auch anherdem ein sichereres Bild Über mmiche andere -dorgange aus dem polrttschen Gebiete erhalten. Die Stock- L°, ;ül r jL“<" 3 FC 'i'; n , i . tft leider in den Augen der Welt und des MKt» Volkes mcht das geM'^m. was sie sein sollte: ein priva'er Schritt der sozialdemokratiichen Partei. Sie ist
wM$f tt 9ru‘£ '$K Atchenwelt"glanbt^dahwter ^Ewf
Absichten zu sehen und noch mehr fühlen sich die anderen
Iss nmLkcknie Mkckm Urs #rrrn ss^lchztz Jms.
lu-uen ,:cy ote anoeren
irS c-S * 1 Recht hinter den schnnüar von der Regierung 8 5.§^°°lrohr bcmchten So.naldemokra.'en zurückg-seht. Durch die Ä. bt ,? rnternatwiialen sozialdemokrat,schien Tendenzen zweifellos verstärkt und auch un Innern hat dadurch das Au- ieyen des monarchischen Staates sebr aelitten
BdSthS? ^ die Politischen Fnhr^ Ew. Majestät
bestätigen. Gestatten Ew. Maiestat nnr noch ein Wort über
M?^?ldemokratie. ,Die sozialdemokratische Tendenz J? Ändert nicht so- verbreitet, als dies mich dem Auftreteij
§emes;eir, angenommen sJ U S 1 «!? s^te sich der sozialdemokra-
5arbeitenden Bevölkerung überhaupt von seinen Führern los, so oaß drese nun allem standen. Leider übernahm es
f ln ^'^ r€ : r J Clt -rtT die F-Ührung zu übernehmen.
Masse ist dann allnrählich wieder in die Vande der soz ra lde m o kr a t i s ch en Häupter gekom-
rmüfrÄ^r lt nur Mitläufer. Die sozial-
demokratische Arber sgemernschaft hetzt die niedrigsten Instinkte auf nnd dre sozialdcmokransche Mehrheit ist gezwungen, um nicht den
Nommr von A. H. Adams. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
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Aber diesmal lvar in ihr^ir Tränen mehr äks bloßer Mrrmner. -Sre toar nicht länger ein schmollendes Kind,
^rrkl ar Vt\ .? l0n großer Sorge niedergedrückt
L?be. Und wahrend rhr Vater noch schwankte, kehrte lene Nacht m serrr Gedächtnis z-urück, da er sie allein im ,Dnn*eln lMtte weinen Hörem Auch entsann er sich jener Unterredung m fernem Schlafzimmer, als das arme Kind fast rm Begrrsse stand, chn rns Vertrauen zu ziehen. Dann sahen ihre hübschen Augen in letzter Zeit anch so aus. Ms ob fte zn vret gerveint hätten; sie loaren von Schatten Umlagert, die das Herz des Vaters gnättem Sie ging mit starrer (Ärtsck/lossenheit in den Angen im Hause umher, schrak auf, weirn darüber zu ihr geredet ivnrde. rrnd versank rn gedankenvolles Schweigen,
Und nun wurde durch, die Umschlingung dieser weichen 'Arme Galäl-ad Jones, der irrende Ritter, Friedensrichter Mmllrenvater, Bankbeamte mild achtbare Hausverwalter nt Versuchung geführt.
„Laß sie heute abend ausgehen," lautete sein Richter- sprrrch ; ,^aber rn Zukunft muß sie sich mehr in acht nehmen. Sre hat sich wahrscheinlich auf heute abend gefreut, aber sre muß das nach,temal erst die Erlaubnis ihrer Mutter einholen. Urrd sie muß um zehn zu Hause sein."
Kathie küßte chren lieben älterr Papa und trocknete ihre D:anen — sre brauchte sie ja jetzt nicht mehr — und ver- schwarrd, um sich prächtig für ihn herauszuputzen.
Ernfluß zu verlieren, ebenfalls alle Forderungen ihrer Anhängsk, mögen sre noch so albern und ungerecht sein, zu vertreten !Äenn sonnt eine sozialdemokratische Gefahr zur Zeit noch nicht besteht, so ist es doch höchste Zeit, daß die Regierung die Zügel straff nimmt. Die höchste Sorge ist augenblicklich, die Stimmung im Volke zu heben; das muß unbedingt geschehen. Sonst verlieren wir Auch unsere Bundesgenossen bedürfen einer kräfrigeren Rückenstärkung. Soirst ist die Gefahr vorhariden, daß sie absallen.
c f_ i c ßt, im Innern dre schwierigsten wirtschaftliäicS und für die Zukunft bedeutsamsten Fragen zu lösen: die Ernäh- »niNffypniE Vorliereit.'mg der Umstellung in die Friedenswirt- scha t usw. Es en st h bl: Fc:ge O) b i Kurz e zu : Lösung dieser vi-'ugerr — und jie müssen richtig gelöst werden, sonst sind wir verloren — imstande ist. gez. .Hindenbnrg."
Die Frage der deutsche,» Kolonien.
^ 21. Dez. MTB.) Reuter: Minister
de Wet erklärte auf denr Kongretz der Tiamantgräber, die britische Regierung beabsick>tige, Deutsch-Südlocstafeika der Regierung der Union zu übergeben. , Diese solle auch darüber zu Rate ge-og« werden, was mit Teutsch-Ostafrika zu geschehen habe.
Wilsons Pwgramm.
#£!}• i 1 - Der. (WTB.) Im Senat schiug der republikanische Führer Lodgeoor, fünf von den 14 Punkten Wilsons bis nach Mschluß des Friedenskongresses zu vertagen nämlich, den Völkerbund, die Freiheit der Meer«, me geheime Diplomatie, ^die wirtschaftlichen Beschränüingen und die Einschränkung der.Rüstungen.
Wilsons Besuch in London.
§oudon.s21. Dez. (WTB.) Reuter: Die Anordnungen für den Besuch Wilsons sind jetzt so getroffen, daß Wilson Montag, den Jo., in Dover an kommt, wo er vom Herzog von EonnaugM und dem amerikanischen >Botsck>aster empfangen wird. Der Prä- ,ident wird London ^im 2 Uhr 30 nachmittags erreichen lunb vom König und von der Königin auf dem Bahnhof Charing Croß empfangen, worauf die Fahrt nach dem Buckingham-Palaft geht. Wilson wird am Vorinittag uiid Nachmittag des 27. Dezember mit den britische nMiniftern konferieren, am 28. eine Willkommen- adreße der Citv entgegennehmen, am 30. zum Ehrenbürger; von Manchester ernannt -werden. Mn 31. Dezember Wirer London weder verlassen.
Konkursverfahren.
Ueber den Nachlaß des Zimmermciners Richard Schubecker in Gießen wird heute am 21. Dezember
1918 vormittags 9 3 / 4 Uhr das Konkursverfahren eröffnet.
Der Kaufmann Louis Althoff in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursfordernngen sind bis zum 9. Januar
1919 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Berwallers, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in 8 132 der Konkursordnnng bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 17. Januar 1919 vormittags 10 Uhr vor dem Unterzeichneten Ge- -richte — Zimmer 11 — Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konknrsmaffe gehörige Sache im Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Besriedigunc in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 9. Januar 1919 Anzeige zu machen.
^_.Hessisches Amtsgericht in Gießen. iooi 9 B
Ern füarrte ihren Mann an, als ob er ein Fremder sei. mtb grng frnfter an ihre Vorbereitungen zum Abendbrot.
Und nachder etwas bedrückten Abendmahlzeit, während di^M^eren Mädchen aufwnschen, schalt Em ihren irrenden
. "Ich Wundere mich über dich, Vater, daß du dem Kind Ü u^ b?T herumzntreiben und in wer
weiß .vas für UimnnehnilickMten zu geraten, und daß du dich von rhr um den kleinen Finger wickeln läßt."
so jung." erwiderte er demütig. „Laß sie SI> 42 mie6cn ' ® m - ®“ ^ißt K wir ttraren
^ tnfft ntit emem jungen Mann zusammen!" keifte Em — niro ihr Keifen war wirklich gerechtfertigt.
„Gerade deswegen wünsche ich, daß sie ansaebt" saate dreser verwunderliche Ehemann. 9 , lag
„Nun, bei allen —!" begann Em und erhob- protestie- wnd ihre dicken Arme zur Zimurerdecke empor, die aber für sre ein tauber Himmel war.
„Erllmerst du dich nicht mehr daran, was für Mühe es
um mit mir zusammen- zutrefsenfuhr dieser erstonnliche Ehemann fort. „Ent- srnnft du dich nicht rnehr all der kleinen Kniffe, die du anwenden nnlßtest, um deine Mutter hinters Licht zu füh- rem? Wrr srnd alle nur einmal jung, und Käthie soll ihre .Mgend rncht zerstört werden."
örürgt sie ihn nicht mit zUm Abendbrot, damit ich ihn nnr anichanen kann und sehen, ob alles mit ihm in Ordnung ist?" ^
"^ber diese kleine Heimlichtuerei ist der beste Teil des Spaßes für sie," erklärte ihr Mann urrd lächelte sie freundlich an mit ernenl Blick seiner kleiner: inunteren
Angen der rn der Vergangenheit weilte. „Erinnerst du g'oohurtig wir uns vorkamen wegen unsrer uuser Geheimnis ganz für uns zu behalten?" Em lächelte. O ja," sagte sie beinahe eifrig. „DaS war ern großer Spaß. Und nachher bekamen wir heraus,
w. n! e 6«nze Seit über gewußt hatte; Mütter
haben schärfere Augen, als wir glauben."
ein, da sie sich bewußt wurde, daß sie gar nicht oeabsichtrgt hatte, so etwas zu sagen. Gally hatte ihre Stellung als zornige Mutter ernem rebellischen Kiiide gegenüber untergraberl. Mer der kurze Aerger verschwand.
^ sch^.ergend da und ließ ihre Erinnerung zurückschweifen in iene Zeit, da Galahad, der elegante, ehrqeiziae Bankbeamte ihr heimlich fcxm Hof rnachte. Ja, das waren Tage gewesen — und Lkbende!
„Ich glaube, wir werden alt, Gally," sagte sie mit ungewohnter Weichheit in ihrer Stimm? und eine? ^ oochtigen Trubheit m ihren müden Augen. Ich ataube me ^ r llanz mitfühlen oder versieben' ^ VÜ K 0x1 S^r b 2 n 6Ezen Dag über im Laden ab^
grausam, wenn man sie an den ^ Q Mt U71 ^ ^ Mädchen ist doch noch
SÄ ii? 5 ZÄÄ TO1 '' ~ iä >
(Fottsetzung folgt.)
Die Nachrlchten-Erfatz-Adteilung 18
benötigt etwa 9907 O
10-30000 qai bcHtlkien Skai
tleerstebcnde Fabriken) zur Lagerung von Fernsvreck- geraten usw. Angebote mit Mietbedtngungen sind an die
IOei»nnS8. nndi Fc*Itl S eittte-Ko..i»ni««Ion der ^achrlch(en l,nia!g-Abteilung 18 zu richten.
Senoscop-Apparaf
Das Kino im Hause
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dankbares Weihnachtsgeschenk f. d. Jugend empfiehlt
Med.-Drogerie zum Kreuzplatz
6 pezlal*Photo*Ilaai
Kreuzplatz 9.
(yüi oie ^elüvermn, .ungSgeseüschaitz.O.ueckborn sollen Montag den 3(1. Dezember vorm. 11 Ubr auf dem Viachnu-> zn Qneckborn in mehreren Losen vergeben werden Grabenarbeilen veranschlagt zu . . 870 Mk.
HohlverschleifnngSarbetten „ „ . . 4350 Mk.
Die B erdivgungönnerlagen liegen auf Heff. Bürgermeisterei Qneckborn zur Einsicht offen, wo die Angebote in Prozel,.en des Kostenanschlags verschlossen und postfrei vis zum Eröffn- ngStermin einzureichen sind.
Znschlagssrisi 3 Wochen. 10021V
Gießen, den 20. Dezember 1918.
Kulturtnspeklion Gießen._
H- Steinba ch, Baurat.
Bekanntmachung.
Zwecks Lichtersparnis werden voil Montag den 2 3. Dezember l. I. ab die Kassestu n den der Unterzeichneten Sparkasse bis auf weiteres auf 8 1 ' bis 1 Uhr vormittags festgesetzt. 9998.
De r Vors tand der Bezirksfparkasse Gießen
pserde-versteigerZlngi
Dienstag den 24. Dezember werden
150 Pferds
in Lollar versteigert. — Beginn vormittags 9 Uhr.
* 0007 D Pserdr-Kommission.
Konkursverfa hren.
Schwarz - Weiß - Lichtspiele
Selterswes 81 Selterswes 81
Täglich Künstlerkonzert
«WWMMM ■ | w«*"-) ii im iif'iim |||||inniiii.jj!.|]j.j|,|, idiiii, n„, lu Ab Dienstag 24. Dez. bis inkl. Freitag 27. Dez. kommt der erste Teil des grössten Kultur- und Aufklarungsfilms der Gegenwart
Keimendes Leben r
in 6 Akten von Dr. Paul Meissner zur Uraufführung — =
jj t n 1 ! 1 m i n 111111 n 1111 m i üTTTmTiTTttttttt^
1 . Peieitag
von abends 7 Ubr ab im Bootshaus
Pferde, Puppen usw.
»ehr gronse Answahl,
Wiederverkflufer Rabatt.
Carl Schunck.
Ueber das Berntögen des Nachlasses von
Zimmermeister Wilhelm Bechthold in Gietze» wird heute am 20. Dezeniber 1918 vormittags 11'/z Uhr das Konkursverfahren erösfnet.
Der Kaufmann Louis Allhoff in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 9. Januar 1919 bei dem Gerichte anzi,meiden.
Es wird zur Beschlußsassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Glän- bigcrausschussi's und cintretendcn Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstäüde und zur Prüfung der angemeldetcn Forderungen auf Freitag den 17. Januar 1919 vormittags 9 Uhr vor dem Unterzeichneten Gerichte, Zimmer 3, Termin anberaumt. 10018ß
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegebcn. nichts an den Gemeinschnldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlcgt, von dein Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen- dem Konkursverwalter bis zum 9. Januar 1919 Anzeige zu machen.
Hessisches Amtsgericht in Gießm.
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