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Sbt bnt Oberbüryermeister zu Kietzen und die Bürger, mcistcreieu der Lonügcmeinden des Kreises
^lgenLen Anregung des RnchsarbeitsmnteS wollen Sie «^kommenden Fnlles ouch Ihrerseits entsprechen.
Gießen, den l,v. Dezember 1918. v Kreisamt Gießen.
trmai
3. $>.: ü u ii a
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*** fejWS 01 Gckvcheit Hai der Reichstaa mra?r«rt *Ä{|^ SSoC9rf>en aUcr bctelligivn Berwaltungsb.-Hö^n
A ®Jj|L .Mislündiger Lvhnllmisxs^ namentlich
^ a0t- beltlMjrl«, LllsrrunMlvertröge:
^.^T^de^behaLtun- sonne dem Ausbau der im Kriege zwischm Arberlewrganisationen cntftanbenm ' Sfr- &gÄw Schlrchtnngs-dmmiffionen und ihres tarii-
Bek«»»tmach«ng.
B »«<--- Die «ahl» «nt toerMfJot«(e6aiben KokWLmrmrr der
Republik Hessen. Gemäß Anikel 38 de
der venmvnsny über obige Wahlen, teilen AbittmnrungSbczirke ein. raven mü Anstrngsbuchsdaben von
AbftttmmmgSbezirk 2: Tie Straßen mit An^rnysbuchshiben von
Innerhalb jeder Straße Vlgen die Häuser nach Nummern, mnerhatb iedeS HauseS dce Wul-lberrchtiglen in alphabetischer Reihen folge.
Gießen, den 14. Te-ember 1918.
Krcisaurt Gießen.
_ I. V.: Dr. Welcker.
SflS ßaiikffi®? Btntm iikS ßkm Sfllfiläü IM."
toomcat von A. H. AdamS.
(Nachdruck verboten.) (84
(Fortsetzung.)
. eC'FVJ * 11 b' ru dem ersten Brief kam," prahlte
£f r §/^rverzErcherweye. „Wirst ihn aus ihrem Fen- strr )u mir herab und wmkt mit ihrer liliemveißen Hand." ,^hren ersten Brief?"
. lÄ' ® n ut , id> llberschrieben. Bat mich, ihr zu helfen, ein Weiberrock in'Not war^L sprach dch^s. Nutte ihr also zu und rief, um ihr Mut zu
JSTvi* Wmmertc s'ch nicht darum. Aber ,ch achtete auf das Fenster, wenn ick) meine AuSgänge machte nno grng nnmlals daran vorbei, ohne daß mir sozusagen das Herz anstng zu Tlopfen. Und gestern sah ich ihr Pfötchen herauskommen, mvd dann kam dieser Brief."
„Aber er ist an mich gerichtet?"
^ ^ ^J? m andern Umschlag, und der
zog aus der Brusttasck)e ein ^erknrltertes <^lück Papier und, lindem er es mit den fertigen
^is^r ^ den freundlichen
bmrke Ahnen sehr für Ihre Bemühung." sagte jAaLckZod ohne srnidertiche Wärme. V
^DurckMus tcvte Dtühe gewesen." räumte der Fleischer ern_ mrr ein Vergnügen, einer Dame zu
Betauuimachuug.
Betr.: Maul- wnb Kicmenßild^.
Wegen Ausbruchs der Mirul- und Klauenseuche in Leihgestern (Neuhof) Gießen, werden die Gemarkungen Leih- geitern und Gießen als Sperrbezirk, die Gemarkungen Großen-
Mnden, JanyyönS, Wahenborw^veinkery. Grüntngen, Garden- reich Hausen und . Schiffenberg, Heuchelheim, Lollar und Wicseck als Bw bachtu ngSgebiet erklärt; wegen Ausbru-chS der Seuche in Sich die Geinarkimg Lich als Sperrbezirk, die Gemarkungen Steinbach, Musd>etcheim. LangSdorf, Torf^Ül. Jtwf* Gill uub Birklar als Beobachtungsgebiet.
Gießen. 16. Dezember 1918.
Kreisaml Gießen^
I. B. 5 Langer mann.
An den Oberbürgrrm-eifber zu Gftßen und die Bürger^ meistercien der Gemeinden Leihgestern, Grotzcn-Linden, Langgöns, Watzenlwrn-Steinberg, Grüningen. Garbentcich. Hausen, Lich. Steinbach. Dtuschenhenn, Langsdorf. Dorf- GU1, Eberstadt, Birklar, Heuchcll-nm. Lollar und Wleftck.
Vorstehende Anordnung ist unter Hinweis auf bie bestehenden gesetzlichen Bestimmungen ortsüblich begannt zu mad>en. (A 154 ff. der Ausführ-nngsvorschriften zum ReiäMichseuchengesetz.) Gießen. 16. Dezember 1918.
_Kreisamt Gießen. J.V.: Langermann.
Dcnm schaute er Galcchad mit Neugier und Verachtung an. „Na," sagte er dann und grinste belustigt mit ver- standnrsnrnrger Miene, die (YxiUdyab wie ein Peitsck-enhieb tras „So ern alter Kerl wie Sie rennt hinter einem so hubscheri, unschuldigen Aukcrpüppchen her! lind Sie noch dazu als verheirateter Mannt'
Achtes Kapitel.
Galahad geht pnt Angekn.
. _^ CE ' ^ sollte wieder in all die Wirrnisse hlneiTrgezjogen Eden, Eh seiner Reutz und seinen treffliä>en Vorsätzen, ^wyl war in großer Nor und er der eine vertraute Diener, ar: den sie sich instinktiv urn Beistand wandte. Er beschloß. Horace sofort anf^usNchen.
Nachdem er sorgfältig den letzten Bonknvtenhanfen ver- fchüossen, den Klebstoff vmi seirien Fingen: ge)vasck)en und mrt Hilfe des winzigen Bureauspiegels gescheitelt lMte beschrrtt 0>.ckahad noch einnnck den Pfad der Romantik, or Er bei Blonghs vorspr^chnr, ilttt Hovaces
^kommen; beim es rvar anslniehmen, daü Stbyls Ahnung wahr sei. Der junge Sßtmti mußte nach JfT r f ^ [m5n ^ rtbe r NaHt vollständig ersähst gewesen sein, Galah^rd machte srch Vorwürfe, daß er sich durch seine ergencn Leck)^ hatte verhindern lassen, nack^fragen, wie fernem Mitschuldigen ergangen sei. Aber wie er- stairnteer, als er das Geschäfts lokal der großen Fmport-
auf seinem gewohnten Platz hinter dein Ladentrsch fand! ^
Diesmal keimte kein Zweifel darüber obiwalten, daß
veutjch-nationale Vslksparter
Freitag den 20. Dez. abds. 8 % Uhr im Stadttheater
Versammlung
(Es wertxn sprechen u. a. die Herren Pfarrer pritsch (Nupperts- burg), Geheimrat Dr. Siseviur. Oberpostschaffner Notth. m?o
MSnner, Frauen und Mädchen sind ber Uick willkommen.
Horace beim Anblick seines Besuchers von Bestü füllt wurde. Schnell kam er hinter dem Ladenti' und zog Galahad in eine Ecke.
„Was gibt es denn?" fragt« er voller Angst.
„Sie sind also nicht krank gewesen?" flüsterte Galahad voller Erstaunen.
„Kr<n:k? Nein!" erwiderte Harare, indem er damit diese rnrrichtige Mutmaßung ungeduldig beiseite schob.
„Sie hat mir geschriebeir, daß Sie krank seien."
„ "Wer?" entgegnet« der Jüngling, indem er seinen Blick beständig auf Galahads Gesrck)lt geheftet hielt.
„Sibyl natürlich."
Horare siväschte sich den Schweiß von der Stirn. GaLcchad schien es — sorrderbar genug —, daß der junge Mann aus- sehe wre einer, dem gerade die Aufhebung seines Todes- ur teils mitgeteilt worden ist.
. Dennoch war Horace nicht gar^ beruhigt. Heimlich durchforschten fc-aie Augen die Mienen des alteren Mannes. Aber er konnte nichts als durnpfes Staunen darin lesen.
Nun fiel cs Galahad ein, wie sehr er doch den jungen Timm mißverstanden hatte. Dieser JL^giing sollte gleich- gültig und gefühllos sein? Nein! Ans nnbekrrimten Grün- kEn sl^nch er jetzt Todesängste aus, Tvdesäiigste der Uw gewißhert. Die Maske loar gefallen; eine nackte Seele war aus die Folter gespannt. Aber Galahad komtte nicht sehen wer da so grimmig die Schrauben drehte. Es kam ihm niemals rn den Sinn, ^ - ■ r
sein könnte.
_ (Fortsehlmg folgt.)
" ^ ium u/Ut
bay er vielleicht der Hauptpeiniger
I Achtung!
Giessen. Hur noch bis
Freit«« «M. 8Vitrhr ln n.tel Gro.sh. t. Heesen >30.OeKCmsSer
Mitglieder - Versamniiung. ««Giessen
Tageiordnung: 7,1 hi»li«rs_
1. Vorst»ndswahL
2. VortrAff des Herrn Prof. Bousget Über
„Staat und Kirche“.
im.tmr»:inrrs
ßtlmmb«rochtUrt gtnd auch die am Abend neu ein-
tretenden Mitglieder,
m»D
Der Vorstand.
Deutsche volkspartei in Hessen
(früher: Rationalliberale Partei)
Mitgliederversammlung
Areit«g de« 20 . Dezember 1S18 8 1 /* Uhr im Saale des Hotels Schütz.
Tages ordnung:
1. Beratung der Vorschläge für die Wahllisten,
3. Aussprache.
Wir bitten unsere Mitglieder, Frauen und Männer, um zahlreiche- Erscheinen.
S906V _Der Vorstand.
Batterien
fCari Schur*ck
Herwegs«
iCragegi
alle Formen alle Welten
Ohne Bexaffnehein
MlmMi ^
Wekanntmachung
Die Wahlen zur verfastunasebenden Volkskammer an v. ber Republik Hege« betr.
Die Wäb erline flir die zu der Wahl zur versafiuna- BE ammer der Reoublik Hessen in der Smdt A'bben rntt der Eemurkung Schiftenberg und Herrenwald utnimbereckitgten Penonen Itent von
Samstag den S1. Dezember biö Samstag den 28. De> , . . remder 1918,
itnh C a m?? e rt « n iui 1 s? 11 ^ an * on Sonn' nnd Feiertagen, und zwar an Werktagen von vornimagS 8—12 Ubr und nachmittags von 2—6 Ubr, an Sonn- und fVetertagen nur vorm.llags von 8-12 Uhr auf dem Sradtbau^ Ammer Jlr. 8. zu jedermanns Eln,lchk offeu Innerhalb des an- gegebenen Zeitraums von 8 Tagen können daselbst Ein- &5l b i Un /!£! fioen die Richtigkeit und ^ottständigkeit der werden '^ irhrtstlich oder mündlich zu Protokoll erhoben
_53erec^ti?rf zur Erhebung von Einwendungen find alle
Personen, manntichen nnd weibltchen Geschlecht-, die zur Seit der SBabl das 20. l'cbenoinbt WTÜtfgclfm hoben und 4,Da «i bei v^ n,let Eintragungen in die Wäbierii'te.
dielen dt ,"'in Wr,«?, U r n 3 b'n^^äblerS verlangt, muh für diesen die in Artikel 3 der Wabloerordnung*) für die
auaesührten Erfordernisse Nachweisen. ^ Nachwette bi, zum Ablause der Einspruchs.
BBXatlC6> ’ '° Mclbt b “
des Soldatenstandes sowie au« dem Militär. h?r ene ^ t,oncr )' öie der Zeit von der Mobil, machung bis zur Demodilmachung zum HeereSdienit ein- SieO stnd^nkb"' ^nd au die Einspruchsfrist nicht gebunden, ^te find auf thren Antrag auch nach Ablauf dieser Frist bis zum Tag vor der Wahl nachträglich in die Wählerliste aufzunehmen, sofern sie die in Art. 3 für die Stimmderech. ttgung angeführten Erfordernisse Nachweisen.
Gtehen, den \7. Dezember 1918.
__Der Oberbürgermeister: Keller,
*! Art. 3 der Wabloerordnung lautet:
Stimmberechtigt bei den Wahlen find alle deMschen Männer und Frauen einschließlich der Personen deS ^oldarenstandev, welche zur Zeit der Wahl das 2V. Lebens- jahr zurückgelegt haben und in Hefien wohnen. 9S18B
Franz Redleaa
gesetzl. gechützt,
b. best. all. epist. elasl.Sauger, im Gebauch fast sämtl. Säuglingsheime Deutschlands, ab. folut geruchlos. 12 St. M. 15.65 fr. Nachn.. SchnuUerM. 7.20 p.Dtzd^ auch vaarw.. so lange Vorrat. Franz Redicen, Drssdsa-A. 1, Polterstrahe 17
\ar noch bin
Achtung!
In Gießen J nur Mäusburg 1 (am Denkmal)
Drssdsa-A. 1, Polierstrahe 17* tfe— 38. Dsa. U Bl»flsa"^ g
fiindergarten-verein.
Die
Weihnachtsfeier
des
Volks-HinHerkgortens
findet am Sonntag den 22. Dez. nachmittags 8 Uhr, hte te»
Lürger-Uin-eFgirrtens
Sonntag den 22. Dezember nachmittags 3 Uhr, die des
Heimgcrrtens
Sonntag den 22. Dezember nachmittags um 6 Uhr statt Alle drei im Hause Wiesenstrahe 5. 1 Trevve.
bet iSifif 8
Lebensmittelkarten-Ausgabe.
.Die Ausgabe der Brot.. Butter., Zucker-, Nährmittel- und Kartoffelkarten geschieht wie folgt:
1. »re,tag den 20. d. M. für die Bezugsberechtigten, y ^^una.uen beginnen mit den Buchstaben A-K. ^ b * m ' fü ! ble Bezugsberechtigten,
deren Zunamen beginnen mit den Buchstaben jl—Z.
Giesten. den 19. Dezember 1918. 9905 B
Der Oberbürgermeister (LebensmittelMnI).
Bohnhoffitr. 14.
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w«*c
rg. Dsa. ta BlsSsa


