Zol-aten! Arbeiter! Kaufleute! Ingenieure! Fabrikanten!
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b«3 für Heeresgerät verwendete Material der Volkswirtschaft, soweit als möglich, wieder dienstbar zu machen und dadurch ' a ^ ».,«
Tausenden von heimkehrenden Kriegern Arbeitsgelegenheit
zu geben.
m c. Vorschläge, um fertige und halbfertige Munition und sonstiges Heeresgerät für
(Äevrauchsgegenstande oder für Teile zu solchen umzuarbeiten. Es kommen aber nur wirkliche Ge- orauchsgegellstande (keine Zigarrenabschneider, Aschenbecher rc.) in Frage. Alle Anregungen werden ln schriftlicher For-n erbeten, Besprechungen können nicht stattfinden.
» Vorschläge, Zeichnungen und Modelle werden nur dann zurückgegeben, wenn
aenu^nd Rückporto beiliegt. Nicht angenommene Vorschläge, Zeichnungen und Modelle, denen kein Rückporto beiliegt, werden vernichtet. '
cn <.. ^auchbare Vorschläge, die zur Annahme kommen, soll in einer von der zuständigen Behörde festzustellenden Weise eine Vergütung erfolgen.
, Unternehmen arbeitet ausschließlich nach der Sozialreform Goßweller, deren Grundsatz
behördliche Festlegung und behördliche Kontrolle von Löhnen, Unkosten und Verdienst ist.
Zentralstelle nach der 5ozialresorm Sotzweiler. Inh.: Karl Sotzweiler, Schwarzenberg/5a.
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Bekanntmachung.
LffrsilLnßeigerug!»», Pferde»
Am Montag den 16. Dezember 1918, vormittags 10 Uhr, werden in
Lich, Gießeuer Strafte
leichte Pferde
(zugkräftige, gule russische Pferde)
öffentlich meiftbietenb gegen bar versteigert.
vir pferdeversteigerungs-ttommisfion
5. U. 838.
Vermisst
wird seit 20. November mein Sohn Karl Mahr, 9 Jahre alt; bekleidet war er mit blauem Sweater, brauner Hose, Studentenmütze und Halbschuhen. Be« sonderes Kennzeichen: An der Oberlippe eine Narbe. Gesehen wurde er zuletzt aus der Straße nach Treis— Allendorf a. b. Lumda. Wer irgendwelche Auskunft über sein Verbleiben geben kann, wird gebeten, diese an Bürgermeisterei Daubringen (telephon.) oder an mich selbst zu richten.
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Ortsgruppe Gießen.
Sonntag de» 15. Dezbr. nachm. 2 1 /, Uhr im Postkcller
öffentl. Versammlung
Tagesordnung:
Wirtschaft!.Lage der Kriegsbeschädigten, A.- u. S.-Rat und wir, Kriegsbeschädigte und Volksvertreter.
Der Vorstand.
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Am Freitag, 13. Dezember, abends 8y 3 Uhr, im Stadttheater
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Es werden sprechen die Herren:
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Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand.
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Dem Regiment sind bei seinem Einzuge in Gießen am 7. d. Mts. von seiten der Stadt, vom Roten Kreuz, von Vereinen und zahlreichen Privatpersonen ein so herrlicher Empfang bereitet, so viele Beweise herzlicher Freude und Anteilnahme entgegengebracht worden, daß es dem Regiment ein Herzensbedürfnis ist, nochmals allen denjenigen vielmals zu danken, die dazu beigetragen haben, den stolz und unbesiegt zurückkehrenden Angehörigen oes Regiments eine würdige und herzerquickende Heimkehr zu bereiten.
Für das Regiment:
Mansfeld, Oberstleutnant und Regiments-Kommandeur. [ 9685 D
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Bekanntmachung
Die Auszahlung der Familienunterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Eingerufenen für 16.—31. Dezember 1918 findet statt:
An diejenigen. deren Namen beginnen mit A—H Montag den 16. Dezember 1918,
J —R Dienstag den 17. Dezember 1918,
S —Z Mittwoch den 18. Dezember 1918.
Die Auszahlungen finden von 8Va—1 Uhr tm Stadl- hauS, Zimmer Nr. 7, statt.
Die Unterstützungen dürfen nur au de« vorgenannten Tagen abgebolt werden.
Die Familien aller im November 1918 aus dem Heeresdienst Entlassenen haben noch Anspruch auf die Samilien- muerftützung für die letzte Hälfte des Dezember.
Gieften, den 10. Dezember 1918. 960ÖB
Der Oberbürgermeister: Keller.
Bekanntmachung.
Das im Monat November d. I. fällig gewesene 4. Ziel Gemeindesteuern und Kanalgebühren kann noch bis zum 4. Januar 1919 ohne Kosten bezahlt werden. Diejenigen. die mit der Zahlung dieses Zieles noch tm Rück- stände find, werden hiermit gemahnt, die Abgabe bis zum 4. Januar zu bezahlen. Die Zahlung kann an die Stadt- kasse oder aus deren Reichs-Postscheck- oder Bankkonto erfolgen. Am 6. Januar beginnt die Beitrelbung, wobei die vorgeschriebenen Pfändungskosten erhoben werden. Ueberwetsungen im Bank- und Pvstscheckverkehr müssen am 4. Januar ebenfalls gutgeschrieben sein, andernfalls die vorgeschriebenen PmndungSkoften zu entrichten sind. Gieften, den 12. Dezember 1918.
Der Stadtrechner: Maser. 9671B
Städtischer Wildverkauf.
In den Städtischen Wildverkaussstellen. bet denen die Vorbestellung erfolgt ist. wird Samstag den 14. dö. Mts. auf die Bestellausweise 9669B
550 — 700
Wildfleisch gegen Ablieferung der Jleischmarken der 81. Woche abgegeben. Auf den Wocheuabschnitt entfallen 500 Gramm. Der Verkauf findet von morgens 8 Uhr bis nachmittags 6 Uhr statt.
lieber nicht rechtzeitig abgoholte Wildmengen wird anderweit verfügt.
Gieften. den 12. Dezember 1918.
Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
Petroleum - Motore.
Auf Grund des AuSfchreibens des KreiSamteS, betreffend Petroleum-Motore, vom 9.11. 18 fKr.-Bl. Nr. 130. werden die Besitzer von Petroleum-Motoren zur Mitteilung nachstehender Angaben an das Stadt. Lebens- mittelamt, Zimmer Nr. 6. bis zum 18. d. M. laulgefordert:
1. Zu- und Vorname des Besitzers
2. Wohnung (Strafte und Hausnummer!
3. Stärke des Morors in Pferdestärken
4. Verwendungsarten: aj zum Pflügen, b) zum Dreschen, ci zu sonstigen Zwecken.
Gießen, den 12. Dezember 1918. 9668B
Ter Oberbürgermeister (Lcbensmittelamt). _
Versteigerung.
Montag den 16 . l. M. vormittags 10 Nbr werden auf dem Forftbans Baumgarten folgende von einem K.-G-Arbeitskommando herrührende Gegenstände ver- tetgert:
10 Strobsäcke, 9 Kiffenhullen, 10 Wolldecken. 19 Handtücher, 1 Holzhanerseil, 2 Schrotsägen. 1 Spannsäge, 13 Aerte. 4 schwere Beile. 10 Rodbacken, 4 Spaltkeile. Gieften, den 12. Dezember 1918.
Der Markvorftand.
_ Trautweln, Geb. Jorstrat. 9G82B
Bekanntmachung.
Das bei der Stadt noch vorhandene Bau- und Nutzholz wird am Samstag den 14. d. M. nachm, von 2 Ubr ab im städtischen Sägewerk, Hermannsteiner Str., öffentlich meistbietend verkauft.
DaS Holz ist bereits aufgefrbuitteu und vermessen.
Das beim Verkauf mitgete,lte Maft ist maßgebend. Die Abfuhr kann gegen Erteilung des AbfuhrfchetneS abgefahren werden. Nicht bekannte oder unsichere Käufer laben Kaution oder Bürgen zu bellen.
Wetzlar, den 10. Dezember 1918. 9683V
Der Bürgermeister: Dr. Kühn
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