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Roman von A. H. Adams
(Nachdruck verboten.) ( 8 V
. . lSortsetzung.)
_W?Mi et dann tegettimKJdp krnd Achten Morte der Dank- barfeik sagen wollte, grng sie schnell, r/iidans, um oen Kessel «ufsufefeerc, an wenig beschümt un? zornig Liber sich selbst wegeir a-ver WerchheiL
So war er beim baut ihrer geschäftigen Besorgtheit, dersel^r Besorgtheit, mit der sie sich in den ersten Lagen ^chver rhil geini'iht hatte, endlich ins Bett gekommen.
Aoer er schkref nicht. Stmrdentang lag er neben seiner Frcm ^ irTI Ultö eiligem Pnlsschlag. Augenscheinlich hcrtte er sschln erne tiichtige ErkÄtmvg, gehoÄ. Bon Zeit Ln »Zeit sobald fern Gedächtnis unbarmherzig die ReiAnfolgender ^ecgrrtsse dieses verhängnisvollen Abends Aurückrief schauerte er zusammen. "
Die bitterste aller Uederlegungen war die, daß all seine Not gerade kommen mußte, als er entschlossen gewesen war altes aufzugejben und zu Ern Kurückzukehren. In jener schreck- Uchen Stunde Moeigenden Wartens in dem Baumaanqe hatteer geglanöt, daß er für immer mit der Niomantik fertig sec Er hatte all ihre Brttervett geschnreckt. Er wollte gern und wlltrg auf chve berückende Sck-önhett Verzicht leisten und dankbar seirr, daß er runl) Hause zu seiner Frau urid zu smnen Kindern gehen konnte. Er hatte seiner Da nie gegen^ uoer durch dre äulzerste Diensvmllrgkit, die in seiner DLck)-t ferne Pflicht getan; unter diesen Umständen hätte er ttrchts werter tun können. Aber daß er noih all dem so bitterlich für seine Aufopferung büßen sollte, schien ihm cfot
Aklltsllik dmokrlltZslhkßmtkr Gjchii
>m Kreit«,, IS. Dezember, abends 8'/, Uhr. im Etadttheater
Wstiichk Mhlkr-NrlfüAAliülß
Es werden sprechen die Herren: 9638 V
MLIrlinrütUi, ZBiMKröikM-lS. «.SäiM.
> Zu recht zahlreichem Besuch ladet ein Der Vorstand.
^ü^^svbeveitüng^e^wahLen
3nr Deutschen vational-versammlung sowie zur hessischen Volkskammer hat sich auch hier eine
Ortsgruppe dev
Deutsch - nationalen Volkspartei
btied^tvüchtiger und Voshttster Streich t*3 Schicksals. Er hatte kein Glück gehabt, die Geißel war gerade auf ihn nie- dergesanst, als er bectuenb kniete. Aber das Leben ist ein harter Herr, der nie vergißt, der auf der Stelle und px> recht gestraft hatte.
Am Morgen würde der Becher seiner Schande voll sein. Bloßstellung, Entlassung, Ems Verachtung. Und dennoch kam in Gaüchads Gemüt Zufriedenheit sachte herein- geträufelt. Er hatte die Hölle zu erdulden der Dame wegen, der er diente; dennoch war er iricht zurückgeschreckt, er war dem letzten Anruf cm seine Ritterlichkeit nicht ausgetoichen — es wäre so leicht gewesen, gerade da N-Lgzubauftu!
Und dieses Muusal des Drostes schwoll yu einem Strome an, als er sich der Tatsache bewußt ward, daß Horace mid nicht er davongelaufen war. Menu er an Hovaces Stelle gewesen wäre, würde er zugegeben haben, daß ein andrer sich aufopferte? Würde er nicht stolz dagestanden und allen Folgen dre Stirne geboten haben? Aber tzorace war ohne ein Wort der Widerrede ausgerückt. Hub dennoch liebte Sibyl diesen selten Iünaling und hatte ihren treuen Rrtter ru Schande geraten lassen, ohne einen Gedanken für rhu übrig zu haben. Uno mit dern Mbgenehnren Gefühl seiner Ueberlegeiihert fiel Galahad endlich in tvv^verdienten Schlummer.
7. Kapitel.
Galahad begegnet dem Fleischer.
Am rrächsben Morgen erwachte Galahad im Bewußtsein d^Datsache, daß er krank sei. Er hatte sich einen schenß- licheii Schnupfen geholt, oder viclleül>t war es Influenza. Was es uuu auch für eine Kvankheir sein mochte, ganz ge- wiß wurde sie durch seine ÄQv-issensbisje noch nsschuert.
Trotzdem war es unerlSHNch für ihn, zur Bank zu gehen. An diesem Morgen, wo Aorlodung und Entlassung dort seiner warteten, hätte er von seinem Totenbett auf- stehen und hingehen müssen. Andernfalls würde die Polizei bei fihm erscheinen, die gwM Straße Würde c9 erfahren.
Aber er hatte die Rechnung ohne Em gemacht. Sei« Fwcru, die ebenso halsstarrig war wie groß und dick, konnte selbst durch Bitten nicht bewegt werden.
„Es ist Influenza," entschied sie streng, als ihr Man«
den schwachen Darsilch mach^ ^-Jpf*- ~
sofort wieder ins Bett zurück wäre dein Tod, und was werden?"
^ ,,Aber die Barrls jammerte er und stand aks ein wem.« lrMicher Gogensdcrnd in seinen blaßvot gestreiften Unterhosen da.
„Bank hin, Bank her, du rührst dich heute nicht aus dem Bett," antwortete sie mit einer Bestimmtheit, die unerbittlich tönte wie die Stimme des SchicksrckS. Urid aÄ Galahad wieder ins Bett zirrücksank, stellte er widerstrebend M, daß man gegen das Schicksal nich mikänipfe» kau«. Jedem kranken Mann ist seine Fvcm das Schicksal.
,^ 5 ch werde dir cttvas heißen Tee aris mt bringen, imö du bleibet hegen, bis du wieder munter bist. Lfette werde ich sagen, daß sie bei der Bank verspricht und meldet daß du kraut bist. Sie werden sicher cmch ohne dich ein«« Tag lang fertig werden."
Galahad »var andrer Meinung. Gs war heute Doftttm und dann die Vorladung und die Entlassung .
(Fottsetzimg folgt.)
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t&ÄÄ 64B “ 55B °m 15. b. M.
Gienen, ben 11 . Dezember 1918 9828B
D« Oberbitrgermeiiter (LebenSmittelamt).
qi , heu 19. Dezember 1918, nachmittags
3 /.Uhr, sollen tm Aufträge der Heinrich Winn Ebeleute dahier nachttedevd verzeichnete Grundstücke der Gemarkung werde« au ^ unserm AmtSziminer versteigert
1. Flur 4 Nr 889V,o — 1655 qm Bauplatz, am untersten
Niegelvfad auf d. Bruch,
4
4
5
5
6
12
12
12
13
13
13
373V,o -- 398 l /io =
1411
2532
E/.. = 2201 170 -- 575
103»/,. — 2092
86
59
100
29
30 132
= 1234 - 12429 --- 1S45 = 6275 = 12254 -- 913
Bauplatz daselbst,
» am untersten Rtegelvsad,
Bauplatz auf d.Weiberde, Acker daselbst, Grabgarten an d. Holler- gaffe,
Acker auf der Weiherde,
n am Steioborn,
* auf der WeiHerde,
ff n b. 20 Morgen,
BauarbcitrrVersammlung
* t v Tagesordnung:
^ Arbeitsbedingungen tm Giehener Bau- gewerbe. 2 . FForderungen der Bauarbeiter für die Zeit der UedergangSwirtschast.
1" Gtehen und Umgegend be.
«rfrStaSraÄfS.f'''" 1 ' 9 ' 1,
SfrSJjrSiBliUfnifiSaaKlicilfrflfrhflnlieSSifhfB
vn Q» s. 84101,1 ^ann. 08110
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«i. ro UioDen. A ir Me Srle«»dik«s,»eit werden kott-nlo« .„Z 03 " ,Ort S n i' 11 ' 1 "'. die al« ocleldcte Beliräae n ?In. rettmunn gebracht werde». Mcr Nch nicht re»,zeiüa melde! dem gehen seine al len Mtlgttcdsrechle verloren D O '
n am Sandkauterweg, links hinter den Gärten,
Acker tSandgrubel zwischen Sandkauter- und Erdkauierweg,
Acker auf dem Gand»
Bedtnaungen können^bet uns in den ^ t« h ?»^ 2 Uhr vorm ttags, etvgefehen werden Gtegen, den ll. Dezember 1918 9627I>
Hessisches OrtSgericht.
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Haftpfltcht zu Heuchelbcim in eine s^flvfltlht umzuwandeln. Gläubiger, wider orechen, wollen sich bet dem Vorstand des Vereins melden.
Heuchelhein», den 22. Oktober 1918 ^
Der Vorstand de» Creditverein» Henchelheim
e. G. m. v. H.
Kreiling, Direktor. Bol km an n, Rechner, t
OuZtav Mahi-
pfeffer der MatthäuÄgcmeinde
Elisabeth Mahr
geb. Müller
zeigen ihre Vcnnihlang an
Gienctit den 11 . Dttcmbtt 1918
Forstassessor Nebel und Frau Antonie geb. Hahn zeigen die glückliche Oeburt ein«
Sohnes
an.
9642
Z. ZI. Ortenberg, den 10. Dezember 1918.
Ich habe meine Tätigkeit als
Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenleiden
wieder ausgenommen. #047
‘ Dr. Weyl
Süd- Anlage 18 a Fernruf 504
Sprechstunden : 10-12 rorm., 3-4 nachm, öamstaga nachmittairs u Sonnta** rormittags nur in drin^endon F&llen.
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— Heute Donnerstag abend 8 Uhr —
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Quartettdes Grenadier-Regts. 89.
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ohne Gewähr meistbietend gegen bar statt. Krieg« anleihe wird in Zahlung genommen. Händler sind ausgeschlossen. Zugelassen sind nur Personen, die int Besitz eines von der Kreisbehörde ausgestellten und unterstempelten, auf den Inhaber lautenden Aus weises (Pserdekarte) sind. Halfter sind mitzubrinaen. Für jedes unter den Pferden befindliche- Paar Hus- etsen sind außer dem Kaufpreis Mk. 1 — zu zahlen Berstei-erung-kommisfion Res.-Fnf.-Regt. 2 SS
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