ueö es wird oonx ^üxquorttenmg^mtt iwarfbar beitrüßt, memi au§ lmfercr Bürgerschaft freiwillig öiiartiere für Ijcmvfe^rcnoe RTiegcr zur Verfügung gefielt t iwerben. In gesundheitlicher Einsicht mtd auch wegen dos Ungeziefers droht keine Gefahr, denn es kommen nur Mannschaften in Bürgerquartiere, die ärztlich untersucht ftnd und einer gründlichen Entlausung unterzogen tourtar. . „
** Sorgt lür Unterkunft. Das aktive ^nfianterte-Regr- !n^nt Nr. 116 wird allen Anzeichen noch morgen oder übermorgen in Gießen einrücken. Für die vielen Offiziere mutz Unter- kmrft ni Privathäusern beschafft 'vertat. Es ist deshalb erwünscht, daß die Eiutvohnerschast, besonders diejettigen, die bisher Zrmmer Nn Offiziere der hier untergebrachten fremden Truppenteile, die die Stadt in diesen Tagen wieder verlassen, abgegeben haben, ihre Bereitnnlligkeir zur Aufnahme der Offiziere des 11b. Regiments beim Einquartierungsamt erklären.
Einzug des aktiven Jnsanterie-Negimentö Nr. 116.
Nach soeben eingetroffener Mitteilung treffen unsere Ift 6er morgen Freitag zwiscl)en Vz12 und 7*2 Uhr auf der Straße Staufenberg—Gießen hier ein. Das Regiment marschiert durch die Marburger Straße. Walltvrstraßc, Seltersweg lns Sud-Anlage, ,md sodann durch die Süd-Anlage bis ans Stadthaus, wo erne iereriiä)e Begrüßung stattfindet. *
** Besitzwechsel. Ter prakt. Arzt Dr. Schaffer kaufte vom Kaufmann Max Hammerschlag dessen Haus Iohmtnes- straße 15 Ecke Plockstraße, für 99 000 Mark. — Fabrtkcmt G o c - b e l (Firnta Goebel und Appel) erwarb fiir78 M0 Mark von Tr. Ä Kemmel-Tarmstadt dessen etioa 5000 Quadratmeter umfassende Besitzung am Riegelpfad 30. Das Anwesen wcrd zu erner Automobil- und Lastivcvgen-Fnbrik.benutzt werden, es ist bereits der Anfang zur Errichtung der baulichen Anlagen gemacht worden.
** He eres gut. Gestern nachmittag fuhren mehrere Soldaten mit einem Automobil an einer Wirtschaft in den Neuen Bauen vor und fteNten dort in verdächtiger Weise 5 große Kisten ab. Als di- herbeig-rus-nr PoÜM sich die Kisten naher betrachtete, entdeckte sie. daß sich 50 OdO Zigarren dmnn befanden, die der Bcr- Packung nach Heeresgut wann.
** Diebstähle. In letzter Zeit nehmen dte Diebstähle an Stallhasen in der Stadt unheimlich zu So wurden m der Bleichstraße. Crednerstraße und Micestrahe zusammen 13 Hasen tzestohlen. Die Besitzer derartiger Tiere tun gut, wahrend der Nachtzeit die Tiere so unterznbrmgen, daß wertere Diebstähle vermieden werden können.
vessm-Nasfau.
Wiesbaden. 11. Dez. (L.-A.) Hier ist nach Anordnung des hSesigen Kommmchanten Oberst Goybet der ö t ra ß en- und Brückenverkehr von 9 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gesperrt. Alle Feuerwaffen und Munition muffen abgeliesert sverden. Der Draht verkehr mit dem rechten Rhernnfer ist nur für Lebensmi ttel- und Industriebedan erlaubt.
Heber die verhaltnkrwahl
sprach gestern, Mittwoch, abend im Gesellschaftswal des Gast- hchs Hin den bürg vor einer Versammlung der Gießener Ortsgruppe des Bundes für Freiheit und Vaterland Pnn'essor Dr. Hans Gmelin. Der Redner hat bei der Schaffung der Verordnung für die Wahl der neuen hessischen Volkskammer bestimmend mitgsvirkt. Einleitend wies er daraus hin, daß die Verhältniswahl eine französische Erirndung aber merkwürdigerweise in Frankreich nicht zur Anttonüung gerammen sei. Zuerst habe Dänemark für seine erste Kammer die Verhältniswahl eitmeführt, erstmmlickerwetse seien Serbien, dann Bedien imd einige Kantone der ^ch'vetz gefolgt. Auch m Württemberg sei 1906 für die Wahlen zum Landtag das Pro porttonalwahlrecht zur Anwerchnng gekommen, ebenso in Hamburg, und auch für eknz^ne Wablen zu Körperschaften, z. B. für die Krmftnannsgerichte, sei die Verhältniswahl in Deutschland gesetzlich emgeführt. Prof. Gmelin ging darauf auf das bisherige Wahlrecht zum Reichstag ein; er wies darauf hin. wie mit diesem Wahlrecht eine unverfälschte Meinung der Wähler nicht zum MÄwuck kommen könne, weil große Wählermafsen, die bei der Wahl in der Minorität blieben, sich umsonst bemübt haben und auch diejenigen Wähler welche taPartet- stärke nack ihren Kandidaten zum Siege verhalten, abgesehen ton der einen Stimme, welche die absolute Mehrheit des gewählten Abgeordneten herbeigeführt hat. ebenfalls zu Hause bleiben konnten. Wenn man von diesem Gesichtspunkt die Ergebnisse der Rerchstags- wahl von 1912 an Hand der Partefftimmen prüft, dann müsse man zu dem Ergebnis komnren, daß die damals durch dre Wahl geschaffene tatsächliche Parteigrnpvierung ein falsches Brld von der politischen Tenhneise der Bevölkerung gebe. Den Beweis dafür gaben die angeführten Zahlen. ^ .
Ganz anders lägen die Dinge bn den Verhältniswahlen, wobei auch die Minoritäten zu ihrer Vertretung kommen, so daß im gtroßen und ganzen möglichst jede rck- vcg'bene Stimme sich in dem Wahlergebnis ausdrücke, .oomtt dre wahre Volksmeinuug in den Parlamenten zum Ansdruck komme. Der Redner erörterte dann die technische Seite des Wahlverfahrens. Es handele sich nickt mehr wie früher um die Wahl eines einzelnen Abgeordneten, Gntau um eine Listenwahl, bei der die Parteien ihre Kandidatenlisten aufstellen, worauf der Wähler nach seiner Parteizugehörigkeit Steilung zu nehmen hat. Eine Aercherung der Listen oder Streichimg einzelner Namen ser nibckt gestattet, so daß sich der einzelne Wähler für eine Liste zu entscheiden habe. Tie Gegner.des neuen Wahlveriahrens wenden dagegen ein, daß durch dvese Art des Verfahrens das frühere torsönliche Verhältnis des Abgeordneten zu seinen Wählern aushöre. Der Redner ist der Ansicht, daß dies an sich kein Fehler sei, denn es höre damit aus, daß die Wahl zu den Parlamenten von den sogenannten Kirchturms inte ressen beeinflußt wird. Ter Abgeordnete soll nicht dahin beeinflußt werden, was dieser tmb jener Gemeinde, diesem und jenem Bezirk frommt, sondern was das Beste des ganzen Landes erfordert. Erst dadurch, daß iede einzelne Stimme zum Ausdruck komme, werde dem einzelnen Wähler zum Bewußtsein gebracht, daß er durch seine Wahl mitbeftimmend wiffkt an den Geschicken des Landes. Der Redner zeigte dann an Beispielen, wie das Ergebnis der Verhältniswahl rechnerisch festgestellt wird und wie dabei nach ihrem Stimmenverhältnis jede politische Richtung unter den Wählern zu ihrem Recht kommt. Es werde dagegen eingewendet, daß oas neue Wahlverfahren viel zu kompliziert sei. Für tat Wähler sei dieser Einwmrd aber glcsch- gültig, denn er habe, wenn er seinen Zettel abgegeben habe, mit der Feststellung der Wahl an sich gar nichts zu tun, und die Schwierigkeit der Wahlsestsplltmg sei nur scheinbar. Es handele sich dabei um ein einfaches mathematisches Exempel, das zu lösen iedem möglich ist.
Professor Gmelin erörterte dann die Tatsache, daß in ganz Hessen die 70 Mandate zur Volksvertretung aus einer Liste zu wählen sind, weil der hessische Staat als ein einheitlicher Wahlkreis angesehen wird: anders werde die Wahl im Reich, wo 430 Abgeordnete zu wählen seien, gehandhabt. Hier habe sich die Notwendigkeit ergeben, Wahlkreise zu bilden, in denen nach der Seelenzahl 6—16 Abgeordnete in jedem einzelnen Bezirk gewählt werden. Ganz glatt in Set Praxis würde die Verhältnis'.vahl die Volksmeinung zum Ansdruck bringen, wenn bei der Feststellung des Wahlergebnisses die Reste der aufgebrachten Stimmen bei den einzelnen Parteien nicht wären. Man hat vorgesehen, daß auf 150 000 Seelen in einein Wahlbezirke ein Llbgeordneter kommt, ergibt indes die Feststellung, daß in tan betreffenden Bezirk, der nach Provinzen, Regierungsbezirken, Einzelstaaten usw. gebildet wnvd, ein Ueber- schuß von 75 000 Seelen vorhanden ist, so soll für diese noch ein Abgeordneter mehr gewählt tverden. Um das W'ahlgeschäst glatt von stottert gehen zu lassen, müssen die von den Parteien zur Wahl eingereich-ten Kandidatenlisten in ^Hessen von 50, im Reicks von 100 Wählern unterschrieben sein, außerdem aber muß jeder der auf den Liften ver zeichneten Kandidaten sein Einverständnis ab- geben. daß er nach geschehener Wahl das auf ihn fallende Mandat auch annimmt.
Das Wahlrecht ist gegen frühem erheblich erweitert, denn erstens ist das Alter des Wählers auf das 20. Lebensjahr herabgesetzt und weiter sind die F r a u e n zur Wahl berechtigt. Professor Gmelin berechntet, daß in Deuffchland rund 41 Millionen Persoiten zur Wahl zugelassen sind, über 22 Millionen Frauen und über 18 Millionen Männer Neu ist auch, daß Personen beiderlei
Gcfckrl-cht« m bit SSotWBCTtatima gewählt tt>ert>ot können. Mtt«-1 Zmrc sSErche A r b e i t - - - u »i> S d °te n r- ,« d^n «
dientt ist, daß in tan ursprünglichen Entwurf zur hessischst
S&3S? I s*ws®s Ai-1" t SfJTJ***
ata auch Wähler gibt, die ütahiupt keine Steuern bezahlen, so Der Wahltermm für Württemberg,
entstand die Frage, wte man solche Personen mit Strafe treswn Stuttgart, 11. Dez. (WB.) Die pwvisorische Regierung könne. In der hessischen Wahlordnung tst die Besttmmung uta ^ ^heute vormittag die Vorverlegung des Wahltermtns für die Wahlpflicht überhaupt in Fortfall Kommen. Daß man me ^ versassunggebende Landes Versammlung auf den 12. früher gültigen Bestimmungen, wonach lfmand )cm JW bcfrfjioficn..
verliert, wenn er pus öffentlichen Mitteln ^?ENtersttltzung Nranzasenderrstdaft in Lothringen
KL- L« -... > ÄSÄ »M W
äsä'5 sstmisism s ».rsserns
arrtmetben mflffen, ohne daß dabei eine betrügerische Absicht «» jmdinaam Lothringen i «ternxe t r **
Spiel ist Selbstverstmtdlich sei die Besttmmung. daß männlichen Personett, deren Eltern, nrcht vor 18 70 in Oo- derienige kein Wahlrecht besitze der mit dem Verlust der t bringen gewohnt haben., Ste machen d^bet ketnen Unter- büraerstchcn EbreitreltM ota mit Ata'kennnng der sckffed. ob es sich um Leute lensetts des welnpsttchttaen Alters han- Fäbigkei^ ein öffentliches Wut M bekleiden usw, bestraft ist. delt, oder um solche dre noch, m dteftm ooer ob es vrd>
Der Redner kam zti dem Schluß, daß die neueWatzlmethodeaegew- nungsgemag Entlalsene srnd oder nicht gletchgulttg ob dte Em- üta dem seillrerigen ReiclistagÄvakfreckst geeignet sei, die Wähler- lassung von der DtensLstelle oder dem Arbeiter- und ^oldatenrat sclwft zur politischen Mitartat an dem Gedeihen imseres Vater- erfolgte. Ferner wird kein UntetgckMd, gemacht ob es ckrch um landes^ taanzuziehen In der daran anschließenden Msfprache Mmmsckwften, Unteroffiziere oder Offtztere handelt. Das gleiche Orderte Herr Professor Michel die Wähler auf, die Abgabe der haben wir in Otabomburg ta St. Avold und tn Saarbrücken aus Simtne zur Wahl der bdsischm Volkskammer und vvc National- dem Munde von Etnwolwern Sebürt. S^rvett bekannt, ftnd allem ^am^galscin^hMge Pflicht ru betrachten. uK diese Wahl von Metz 380 Offiziere u nd.600 0 M ann na ch N a n c v ch auszuüben, als wenn dikÄUflicht in den Verordnungen^entt geschasft ^worden, von wo sie werter nach^d^^etch gebracht halteit sei. Tie Versammlung war sehr gut besuchst, cnrch von Feld- werden sotten. Dre Frat^osen htta dabet dgs hErttsttge Mtttel »rm,en. die den bellenden Mlsfüdrnmxm nrrt g^fjnn «| ^1, «?Ä!. *! ÄrÄÖ [TÄ
folgten.
Gietzener hochschulgesellschast.
Zwecken alle Nichtlotl/ringer im Hotel „Terminus' haben. Für Letatsmittcl sorgen die Franzosen. Ein Nichtlothringer kcntn sich in Däetz gar nicht aufhalten. Die bekannten ftanzö- sischen Schimpfnamen, wie „sale boche^ gellen einem, überall m
Ter 10. ta si^tt^Herr Dr M Freund sprach den Ohren. Tie Bevölkerung ist vlme Kohle da die Vorräte alle
t.undefandam9 Dezember statt - verr ^ L c# c W j t ftnb. Sämtliche Denkmäler ftnf> von ihren Sockeln
über D t e U nab hang \gte\ t sb eft 9 ^ <^^ IIcr heruntergerissen lvvrtar unter Beihilfe von ftanzösischen Offizieren
mil M»n V. und Priestern. Tie Denkmäler wurden soviel als möglich zerstört
suhrte das Fvlgnrde„mrs: ^zrürnd lebt nun w>on /4 .Elwuwno LotÄrmaen zu ta
lang in einem chronischen Zustand des pnsstven und akttvm Wü)er- 'tandes gegen die englische Fremdl>errschaft. Das spregclt ftch rn 'einer Literatur, dereit Hauptthema das Streben nach nattonaler Unabhängigkeit ist. Zum Belege trägt Redner in eigener Ueta-
Nichtlothringer tun gut daran, sich nicht nach Lothringen M begehen.
Thyflen und StinneS ans sreiem Fuße.
Berlin, 11. Dez. Tie Großindustriellen Thyssen und
etzung die drei irischen Nationalliiymnen utü» einen ^^tlichen Slinne's, sowie die mitverhafteten Direktoren sind heute abend irischen Haßgesang gegen England vor Tl^ Wearing of the Green dne Verfügung des preußischen JustizministevS hin aus der (Das Tragen des GrünÄ dre sc^nste unb beltetaste von tat ^ «fassen worden.
Nationalhymnen, eine alte straßenballode, rst MAerch ^as Partet- Ein Wirtschaftsübwnnnm mit den Tschechen,
lied der nationalistisctat P^rlammtspartn. A NattonOnce Lgam Dresden, 11. Dez. (WB.) Me Wolffs Sächsischer Landes-
(Wie einst ein fvnes Land) des Itntgtrlanders Thomas yeotoui) v^n zuständiger Seite erfährt, ist zwischen Vertretern der
mtalllich die edelste dichtensche Aeußerw^ deut scheu Regierung und der tsche chv-slowakischen
g-uhls, ernirng lt ab>r^der flÄNgen und' ^E-tumltchen. <s nrn ^ c %ur vorläufigen Regeltmg einiger besonders dnng-
Gad lave Jreland (Gott mtt Jrta^) tiefer wirtschaftlicher Fragen eine Vereinbarung getroffen
Parlamentär« T. D- Sullwan tst e^n worden. Danach liefert Deutsckstand 15 000 Tonnen Steinkohlen
irische Ävölkerung.ist in.tar vmwAÄ- nationaldemokratisch ge- Obst,H^,
ittttt imb erstrebt brne trtiche Republtr. aber- sowie Hartblei, Deutschland liefert u. a. Maschinen und Erzeu^-
dreier Vortrag rst der letzte auf der tat Mttgltedern - ^r elektrotechnischen Industrie unter gewissen Vorbehalten, andten Liste der Bortrage uta A-u s l ands tu n o c. — Tem ' . f
Vortrag von Professor Gmelin^üta die „Verhältniswahl soll Holland NNd der Kaffer,
noch der eine ober andere Bortrag über w i ch t i ge Z e i t f r a g e n H a ag , 11. Dez. (WTB.) In der -gestrigen Sitzung der Zwe i * Nachfolgen, zunäckst ein Vortrag über „Die Soztaltsrerung der Pro- tcit Kammer erklärte der Ersitzende des Ministeriums VuyS duktionsmittel" von Professor Skalweit. — Außerdem tft eine I Beerenbrouck: Der Kaiser kam unerwartet aus hollän- Reihevon Vorträgen über Naturwissenschaft inAus- ^sch^s Gebiet. Keine einzige Regierungsperson hatte etwas dazu sicht genommen, die pch bis in das Sommenemefter 1019 erstrecken beigetragen oder sich einer Zwischenperson bedient, um etwas zu wird Bis jetzt sind uns die folgenden Vorträge ztrgewgt:- unternehmen. Nach ta Thronentsagung konnte von einer Inter-
Professor Bürker. Borstelltmgen über die Etcktehung des Gerung keine. Rede mehr sein. Es handelte sich einfach um die Lebens atrr ta Erde: Professor Schaum, Tte Entstehung und Frage des Gcrstrechts und der Gastfreundschaft, um eine Tradition, Umwandlung der Kristalle: Professor Hansen, Das Empftn- ^ \ n .Htc»ll,cmd seit Jahrhunderteir besteht. Ein eventuelles fvr- dungsletan ta Pflanzen: Professor Schlesinger, Raum und Elles Ansuchen um Auslieferung des früheren Kaisers würde aus Zeit im Lichte ta neueren Forschung: Drostffor Borgmann. I Gesetzlichkeit und auf die tastehenden Verträge hin untersucht Ter Wald im Wirtschaftsleben des deutschen Volkes. | mettat müssen. ES ist auch möglich, daß fremde Regierungen wün-
: K . scheu werden, mtt Holland wegen eines neuen Aufenthaltes des
vtNgedQNv». ? früheren Kaisers in Unterhmtdlutrgigen zu treten. Tie Regierung
(Für Form vnd Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel wütta nicht abgeneigt sein, znzustimmen, wenn Holland datai eine übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Stellung eingeräunrt würde, die sich mit ta Ehre und Würde des veramwortung.) c . Landes verträgt.
Wohnungsnot der Sttldenten. ... ij;
Die Wohnungsnot ver Studenten erklärt sich zu einem Teil Amtlicher Teil.
aus den übertriebenen lMnsprüchen, die die lungen Herren auch _.
in dieser harten Zeit noch aufrechterhalten wollen. In bmU e j T ; : Tie Wählen zur verfassungsgetanden Volkskammer der letzten Nummern des Gießener Anzetgers sucht ern Student „tm Republik Hessen.
ISLirt ^^Schlakimm^" An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
™ ^ MnT ÄMicTfo torfintift rtSti Unter Hinweis mir den ,mchstehc,ü> abgÄmecklen Artikel 34 der
WLn's'cken enfln-aenrukoTnrnen Md fmxfto SBatitwrorlmimg bcmistrosm wir Sie, uns umgchrnd je crne als S°LrzL^"L Ä des W°m»rstehers seeiguete
Ä XfÄ SL““ l S’ Ln Es feSJrt* T CT (te Linie in Fräse die Bür^rmMer und sehr einfach vor. Es hängt ata damit vteles zusammen.
Heuehel heim. Lich- mit Hof .Albach, Colnhausen, Mühlsachsen und mit SrnMn^iT nemV tannmt kann Meilbach.. sowie Wieseck sind je zwei Walflvorsteta nebst Stellver-
rinS ©tiAentm rnÄm Timstbrten “ Bersrud bildet mtt Wdrm-wd einen Abstiu,
annehmen unb außer der Löhnung für diesen ebenfalls Zimmer, “gW' . u 1918
Wäsche, Verpflegung beschaffen. .Auch ta Student braucht Bett-l G te ßen. den 11. Tezentta 1918.
tmd andere Wäsche und woher die in fünf Jahren reduzierten Vorräte ergänzen? Wäschekäufe beanspruchen eüt Vermögen.
Also so einfach, vom bloßen guten Mllen. wie die studierende Jugend glmrbt. ist die Sache gar nicht abhängig. Sie erfordert eine förmliche Organisation. -en
Kreisamt Gießen. I.V.: Welcker.
Artikel 3 4.,
Für jeden MstimMungsbezirk ist ein Wahldorsteher, ta die Wahl zu leiten hat, und ein Stellvertreter desselben für Berhin- ^ fWC L v —, . . c . r , , taungssälle zu ernennen. Dem Wahlvorsteher können auch aus
Der Aufruf der Greßener Lttudente ns La f t tac. der Mitte ta Äl seinem Beziffk geWreNden Staats- und Kommunal- Bereithaltung möblierter Ztmmer für^tamkehrende Lttl- samten zur Prtrfung ta Mstimmung Hilfsartaüer beigegeben tattcm ist ohne Zwnel gut gmnetnt, er erweckt tndessert tach die ^tat die ta Bestellung Folge zu leisten haben.
Art seiner konservattven Abbtssung tn wetten Kreisen ta Bürger- Die .Ernenntmg erfolgt durch das Kreisamt. in Städten mit schaff eine nur allzu taechttgte Versttmmtcng^ Hat man eS nach Städtcvrdnung durch die Bürgermeisterei.
den vier fürchterltcken Jahren tmmer noch nt# könnt, daß diese Die Namen ta Walflvors^her und ihrer Stellvertreter sowie Unterschiedemachevei nunmehr in Wechall kommen muß? Bedeutet ^ Abgrenztmg ta Abstimntungsbezirke ftnd sofort in den zu amt. es nicht eme Ungerechtigkeit sondergleichen, ausschlreßlrch für Stn- ^chm Veröffentlichungen des Kreisamts dienetttat Blättern be. denten Propaganda zu machen, und der Tausenden von Eristtmzen f-nnntLninatat zu vergessen, die tate in ta gleichen Lage sind, ta Kausleute und
zn vergasen, me lteure rn per gincym r^age itnv, oer - auneure tmo <id ' ijr ' Z ta
kleinen Bcanttm, dir gleichUls hcimkehren nnd sich für dm Wmttr Belr.: Tr^DalM, rarr verfassuns-g-.bcnden 4lvlbr^mnier ver
nach einem schützentat Obdach sehnen, ganz abgeseha' von alleinstehenden erwerbettta Mädckien, für deren anständige Unterbringung es geradezu Pflicht des einzelnen ist?
Georg Weller, Bankbeamter.
Letzt" Nnet'vicdten. Versammlung ta Soldatenräte des 18. ArnieeLorps.
Republik Hessen.
An den Oderbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Zur Bieseitigntng ausgetretcnter Zweifel benachricktiaen wir Sie, daß nach Artikel 3 der Wahlvevostdnung vom 3. d. Mts. nickt ein Wohnsitz im Sinne des Bürg-erlichen Gesetzbuchs gefordert wird. Es genügt vielmehr ein Verweilen an einem Ort unter Vcv hältnissen. welche ihrer Natur nach aus einen Aufenthalt von
Bad-Nauheim, 11. Dez. (WB.) Heute vvrutittag hielten Ilängerer Tauer Hinweisen, insbesondere als Dienstbote. Hand' und gehonge der Soldatenrate des 1. > Fabrikarbeiter, (taverbegehilft. Studierender, wie die Zivilve
etwa 300 Angehörige
ko rps in ta hiesigen Turnhalle eine Versammlung ab. Den sich i!r § 9 0 ausdrückt
Vorsitz führte der Vertrauensmann des 18. Armeekorbs, Sergeant > „Standort"' in § 4 der Wahlverordnung ist in
K^eisamt Gießen.
J.V.: Welcker.
Krem se r. RedaktenrA l fnt ei er sprach über die innere und weitgehendem Sinn cmsznlegen, so daß also mich Lazarei
mikre Lage der deutschen Republik. Hmrptmaim Mull« r gab I am Ori des Laz<wetts wählen dttrsm
Rrchtlmnm sür Hc ©oftatmtatf Ofcrleuhutitt öttnbobccti «^f, en , den 11. D^ember 1(118. hielt euren Vortrag über DemobtlffatWnsftagen. Nack> tan Borttag ' o ^ .
des Redakteurs Mtmeier tvurde folgende Entschließung gegen zwei Stimmen angetrommen: „Die heute in Bad-Nauheim tagende Räteversammlung ta Truppett des Bereichs des 18. Armeekorps bekennt sich zu ta Regierung Ebert-Haase und fordert die baldmöglichste Eintausuttg ta Nationalversammlung Aur Sicherung und zum Aufbau ta Republik. Die Versammlung verurteilt aufs schärfste das underanttvortliche Treiben ta Spartakusleute und
etr.: Die Wahlen zur verfussungSgebentan Volkskammer ta Republik Hessen. • . . . 4V> „
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Burger meistereien ta Landstemeinden des Kreises.
Wir sehen bis zum 18. l. Mts. präzis dem Bericht entgegen.
gegen
bekänrpft werden."
Auslösung von Arbeiter- und Soldatenräten, mr. Fra n kfnrt a. M., 12. Dez.. Rack einer Mitteilung des General koutmanidos in Bad-stäauheim haben sich in der neutralen
Ausfertigung fertig gestellt ist (siehe Gießener Anzeiger Nr. 288).
Gießen, den 11. Dezember 1318-
Kttisaint Gießen. I. B.: Welcker.
o


