Nr. 280
M. Jahrgang
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Vonnerrlag, 28. November \9X8
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Die innerpolitifche Lage.
garns auf dem Balkan. Bmdc Mächte «rWfltat damit R-le.bi- | ^
Srtzungeu lmb Jtabgefcungett der Soldatenräte stehen allenthalben rm Bvrdargrmid. Der Berliner Arbeiter» und Lvldcrtenvat veröfferttlich einen langen Bericht über seine 10. Tagung, den \mx anS Rmnngrüilden nicht wiedavgeben Lnnen: eine Haupt lvtderung. die der Borsitzeiide ausstkllde, \vax, daß die Oberste Heeresleitung, noch Berlin verlegt werde. Damgegeniiber sendet der L^dateirrat bei der Obersten HeeveÄeitung mehrere eindringliche Zttcfrufe in das Reich. Ta heißt es u. <l: „Wir sind die aus gel)eimer Wahl hcrvorgogangenen DartvauenÄeute der Anfang Novmrber rm Hauptquartier anwesend gewesenen Truppen (im Ganzen 15 bis 20000 Mannst Wir sind ausnahmslos Soldaten, die in vorderster Kampflinie gestanden hvbm. Im Augenblick seiner ersten Eittslehirng in den Tagen vom 8. bis 11. November l-abcn die Mitglieder des Soldatcnrades der Obersten Heeresleitung ent- sck«eidend emgegriffen. indem sie der Obersten Heereslertturg du bündige Erklärung abgabon: sämtliche Truppen des Hauptquartiers begrüben begeistert deii sozialen, dcmokcattsck>en Frerttaat, der sich in der Heimat bildet. So l-at der Soldatenrat bei der Obersten Heer^leitrrng m entschndeiider Dtmide höchster Gefahr mit dazu beigcckvagen, daß die Oberste Heeresleitung aus diejenige Seite trat, auf die sie gehört."
Die Berliner erhalten wieder etwas Wasser auf ihre Muhle durch den Münchener Vollzugsausschuß des Arbeiter-, Soldaten- und .Bauernvates, der dem Berliner Vollzugsausschcß ern Telegramm sandtx, nvrm gefordert wird, daß die „kompromittierte Vertreter des bisherigen Systems", nümttch die Herren Erzberg^r, Sols, David, Scheidemann aus der Re- giienrng entfernt werden. Gleichzeitig wird darauf bingennrtt, „mtt allen Mitteln den Sturz der Regierung herbeizurühren, die weiterhin solchen Personen eure entscheidende Stellung einräumt."
Dazu kommt eine ErVärirng Kurt Eisners. des Präsidenten der bayerischen Republik, worin er und sein Ministerium „jeden Verkehr mit den gegenwärtigen Vertretern des Auswärtigen Amtes ablehnen", angesichts „der neuerlichen Versuche, die allen Methoden daS Auswärtigen Amtes fortzusetzen, um das deutsch Volk erneut Um die Erkenntnis der Wachheit zu betrügen". TaS zielt bekanntlich auf den Hinweis des Auswärtigen Amtes, daß im gegemvärtigen Zeitpunkt die Münchener Veröffentlichungen über die Borg Schichte des Krieges dem Auslände gegenüber nachteckig wirken müchen. ^ ^,
Wir fanden diese Veröffentlichung Solls nicht gerade sehr geschickt und weitblickend, denn die Bekanntgabe war doch nun einmal Tatsach geworden, an der sich nichts mehr ändern ließ. Die Gegner bedürfen nicht erst eines Winkes, um diese „Enthüllungen" für sich auszunutzen. ^ rr ..
Alles in allem: wir stehen noch vor recht trüben Ausblicken. Herr v. Bethmann-Hvllwvg, dessen Rechtfertigungsversuch wir heute veröffentlichen, wird wohl auch nicht viel daran besserni können. Zwar ist es richtig, wenn er meint, man dürfe keine Bruchstücke in der „Schuldfrage" ausnützen. Wilson hat in seiner Rede vom 28. September zugegeben, daß Einkreisungsbündnisse kriegerische Verwicklungen verschulden, und wir sollten die Feinde auf dem Wege zu dieser richtigen Erkenntnis nicht durch Selbst- anklagcn irre machen. Heute wenigstens nicht. . . .
Die Frage der Nationalversammlung.
Berlin, 27. Nvv. (WTB.) Tie Parteileitung der unabhängigen sozialistischen Partei Deuts chlands veröffentlicht einen Aufruf, der sich mit der Frage der konstitu- ievenden Nationalversammlung befaßt. Darin heißt es ii. o.: Von der konstituierenden Versammlung kann.erst die Rede sein, wenn feststrht, daß die Bevölkerung in den auf Grund des Waffen st illstcuckes besetzten Gebieten frei und unbeeinflußt wählen «Sann. Oder wird es lemand wagen, diesen das Wahlrecht zu entziehen? Es dürfen bei einem solch wichtigen Akte nicht infolge Ucberstürzimg Wahlberechtigte unregistriert bleiben. Tie Wahl hat nur dann Wert, wenn die Wähler auch über die ihr zugrunde gelegten politischen Fragen aufgeklärt werden. Tie Scharfmacher im Lande wissen sehr gut, daß die Wahl, wenn sie nicht zu einer Komödie gemacht werden soll, nicht in 'kürzester Zeit vorgenommen werden kann. Tie Rechtssozialisten sind mit schuld an diesem Verbrechen der Scharfmacher, wenn sie in das Geschrei der Arbeiterfeinde nach sofortiger Einberufung der Konstituante einstimmen.
bethmann-tzoLweg über die bayerischen Veröffentlichungen.
Berlin, 27. Nov. (WTB.) Der frühere Reichskanzler von Bethmann-Hvllweg äußerte sich gestern einem Mitglieds der Schriftleituug der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" gegenüber zu der Veröffentlichung der bayerischen Regierung etwa wie folgt: , ^ .
Ich habe mindest 's ein ebenso großes Interesse daran, die Wahrheit festzustellen, wie die bayerische Regierung. Mir scheint aber, daß, wenn man der Wahrheit dienen will, man nicht Bruchstücke herausgreifen und aus ihnen Gesamtfolgerungen ziehen darf, wie es, soweit ich [<£*?, ein Teil der Prvessi' schon tut. ^ Die bisherigen Veröffentlichungen der bayerischen Regierung beziehen sich lediglich auf den österreichisch-serbischen Konflikt und auf unsere Stellung dazu, berücksichtigen also weder die Gesamtsituation« nock) die Vorgänge, welche sich an den Konflikt mit Serbien an- geschlossen haben. Lassen Sie mich die entscheidenden Linien bezeichnen, soweit das in einem kurzen Gespräch ohne Zuhilfenahme von Aktenmaterial möglich ist. Es ist vollkommen richtig, daß wir Oesterreich beigeslimmt haben, als es nach dem Attentat von Sarajewo das Vorgehen gegen Serbien für nötig erklärte, daß wir uns auch zur Erfüllung unserer Bündnispflichten ausdrücklich bereit erklärten, falls sich aus dem Vorgehen gegeft Serbien weitere kriegerische Komplikationen ergeben sollten. Wir haben deshalb auch nie und in keiner Form, also auch nicht durch Hinweis aus die diordlandreise des Kaisers und auf den Urlaub des Gencralsdabschess und des Kriegsministers behauptet, wir seien durch die Aktion Oesterreichs überrascht ivorden. Mlerdings haben wir den Wortlaut des Ultimatums vor seiner Abscndung nicht gekannt. Die gegcntteilige Behauptung ist, jedenfalls! soweit meine Person in Betracht kommt, unrichtig. Ich habe das Ultimatum auch, nachdem es danach zu meiner Kenntnis gekommen war. für zu scharf gehalten. Unsere Politik trug dieser meiner dlnsick-t im Verlauf der Dinge vollkommen Rechnung. Doch davon hernach. Zunächst über die Gründe unserer Steilung zu dem Vor- gel-en Oesterreichs gegen Serbien. Wie lag die politische Gesamt- sstuation? Heute wird wohl niemand mehr bestreiten wollen, daß die große. Po'itik Frankreichs seit 1871 unverrückbar aus die Wiedergewinnung Elsaß-Lothringens diejenige Rußlands, mit besonderer Schärfe seit dem japanischen Kriege, auf die Beherrschung Konstantinopels gerichtet war. Rußland betrieb zugleich in Verfolgung dieser seiner Pläne durck) Vermittlung Ser- haens eine systematische Aushöhlung der Stellung -LesterreuchUu-
Beidtt Määcke erfreuten sich in ihrer Gesamtpolitik der: ausge- i Ob^^ass^der^^^q^ei^d'§^ALssch^btt1mch^falls
U)tterstüdw«' Engün«8i-sS Vorhabe!! scl^it^ .sollt.-, auf dem cürmal eingeschlage-.'.Q
di^äLg'L >t^chis^n
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wartet, damals noch keinerlei Geltung hatte, und daß die nationale Selbstbeschränkung im Interesse der Ausrechterhaltung des Frcestens durchaus noch nicht als allgemeines Gebot internationaler --soral angesehen wurde, daß vielmehr vielen ungehemmter MactMvitte j.üs natiianale Tugend und der Krieg als loyales Mittel zu ieiner
d^r Tat veNixmdte BemülMigm ausgelöst wurden, und woran sie in diesem Falle gescheitert sind.
Betätigung galt. Ich" meine, 'der^russisch-iapanische Krieg, der Brrrenkrieg und der italienisch-trivol i tan i ]che ft'neg sind c<t nr ll-tttt- sche Beweise. Mit diesem Zustande mußte Deutschland rechnen, wenn es die Bedeutung der serbischen Machenschaften gegen Oelber- reich-Ungarn richtig einschätzen wollte Und las war der Grund, dereinzige Grund, weshalb Deutsckstand dem Vorgehen gegen Serbien zustimmte. Duld te Oesterreich-Ungarn tatenlos haue weitere Unterminierung, so musste Deutschland einem Znstmide ent- ge gen sehen, wo es sozusageii bündnislos der aut die rumswe Ällicnrz und die englische Freundschaft gesuchten Rcwanchepolitik Frankreick>s allein gegenüberftand. Wie wenig es in unserer /to-
Die Auslieferung des EifenbahnmaterialS.
London. 26. Nov. (WTB) Reuter erfährt, daß Solf erklärt l-abe, daß sich die Ausführung der Waffeiistillstandsbedm^ gungen lünsichtlich der Auslieferung der Lokomotiven und Eisenbahnwagen usw. immer schwieriger gestalte infolge des schlocksten Zustandes des rollenden Materials. Es wird der Wunsch ausgesprochen, daß die Frist für die Auslieferung bis zum 1. Januar verlängert werde.
Der Durchmarsch der Armee Mackensen durch Ungarn.
Budapest. 26. Nov. (WTE.) Die ungarische Regierung Hit von dem Obcrkommandanten der alliierten Orientarnree, General
unserer gewmten ivetteren Haltung. ^>cy oars ^us Ungarn vorgesehene Frist am 10. November adgelaufen sei und
Momente ^5 ftomTift zu loka- daher Entwaffnung und Internierung dor zurzeit noch
Unser Dieben, den österrerch sch- m^^ke niemand an- in Ungarn befindlichen deutschen Truppen forbact. Da die beiden lisreren, war durchaus kern abw^nger^ ^ ^ ^^ | ^sch^i Ungarn b-z.o. Deutschland und den Miverten geschlossenen
ders als Sir Edward Gre y hatte Hr mit albu Energie zu dem
sedialüü ^^Rn ß^an d^^ssch'für^^ch^ hielt,'"den Konflikt! ans" Uiigarn nicht gcurz klarstellen, seien Beichandlungan aufge- ledrglich an Rußland^^^v^e^gt^^^mitl- nonrmen worden. Feldmarsckiall Mackensen ivartrt das Ercpbnrs
hVfl §betTi*7*»iTien ©ii'ti’unb Petersburg ein. I der Verhandlungen in seinem L»auptquartier in Nagyszebel ab und Sie stch. daß (Sugfanb zu diesem Zweck «ersc ememed im Si-me oer van der deichen V°lcsvegs.eruug Mtrosfeucr,
ferenz vorschlug, sich dann aber anÄ>rücklich ^lerenr Vorschlag. Entscheidung l-andeln.
eines direkten Meinungsanstmrsck)es zwischen Wien in® Die jetzige Stellung deS KaiferS.
^rrg anschloß. Sie ^rnmem sich w^erhm, ^^ London, 27. Mov. (WTB.) Reuten erfährt, daß das
Kabviett^^gssch aassor^n,Ä&e? ^ec&tebiv.rtt den Rechtsberatern der Krone dm Auftrag gegeben
pirger K°bu«tt S ^ hat, über die Frage der jetzigen Stellung des Kaisers
chm m der denkbar schärfsten ^ater (M \und Über die Rechtslage des Falles Bericht zn qcftatten.
Die Reise Wilsons.
zwar bereit seien, unsere Bmidespssickvmi M ^ .
lelmen müßten, uns von Oesterreich'Ungarn durch dre dftchtbeach-
tung unserer Ratschläge in den WeltbvMw hvumzrehen Bern, 26. Nvv. (WTB.) Ter „Petit s,Zarisi«r" berichtet.
Glauben Sie, daß nnm seinem nnzigen ^rdesgcnotten aegenwer ^ ^ Botschafter in Washinglvii den Präsidenten
eine solche Sprache rührt, gleichzerttg ater den wui, Wilson begleitet. Wilson wird in Abänderung seines Ursprünge
man ohne diesen Bundesgenossen gar L^echpn kann ? Er-1 P^^mo zuerst nach Paris kommen.
KAmAsR un - Tie «ekamtzahl der englisch.» Verluste.
land plötzlich «ttgegen den von uns ausdrücklich o^^denen Ber-I London, 26. Nov. (WTB.) Reuter. Die Admiralität sicherungcn seine ganze Armee mobil machte, mw oatz veröffentlicht solgende Mitteilung über die Gesamtzahl deA diese Mobilmachung der Krieg taue, der von towr allmächtigen)! ^ ^,— 11
Partei Rußlands gewollte Krieg? Nun, ich meine, daran kr den Enthüllungen dies Prozesses Suchom
kein Mensch mehr einen Zweifel haben. Das si-nd Tatsachen, bis I Lofttruppe errichtet wirrte, und der königl. N darinetruppe, abe^ durch nichts mrs der Wett geschafft werden können. Uns drg| tm^fcbtieüUcf) der königl. Soediviswn, deren Vtulustzirsern bereitst
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sie nur bei'einer ^kriegerischen Explosion verwirklichen konnten. Es:! aiiLeren^Ursachen ^Gestorbenen 2476,"2. verwimdet 805, 3. ver> uns aber zu verwelken, uns dagegen anszulehnen. das ist Nicht mißt, 4. interniert und gefangen 282, insgesarnt 3508. recht das ist unrecht. Wie tem ctz nun, daß trotz dieser Tat- II. Mann schäften: 1. tot einschließlich -der an ihren Wunsachen über die ich ja schon im Reichstage wrederlMt, ge- ^ oder an wideren Ursachen Gestorbeneii 30 895, 2. verwundet spwchen habe, die Schuld Deutschlands zur UeberzeuMNg fa't der 3. vermrßr 32, 4. interniert und kriegs«gefangen 953. ins-
aanzen Welt gcüvrden ist? Auch darüber ivitl ich meine Ansichten ^mt 36 258. Die Gesamtverlusbe an OfNZ ieren nnd Mann- ganz offen aussprechen. Ich sehne ja $xm Tag herbes, U» ich I betragen 39 766. Die obigen Ziffern schließen du ZalA
dazu beitragen kann, vor einem unparteiischen Ltaats- Offiziere der englischen Handels- und N.scherflvtte ein, pw aerichtsho f, dem allerdings von beiden Setten alles Ncotenal l an B-ord der Schiffe der Kriegsmarine, an Bold von Hilfsschisynij zur Versügirng gestellt werden sollte, der Wahrheit »um oder anderer übernommener Schiffe dienten. Außerdem l>aüen bei Siege zu verhelseii. Ob die bayerisch; Regierung den ützrgen Ausübung ihres gewöhnlichen Berufs 14 661 Ofsiziere und Aiamr- Momet zu ihi'enVeröffcntlicknmgen richtig gewählt hat. kann ich mclst schuften dieser Kategorie durch das Vorgehen des Feindes das! beurteilen weck mtt ihre Motive unbekannt sind. Ich fürchte, aus Leben eingebüßt. 3295 wurden gefangen geiwmnicn rcnü als stttregs-! einseitigen und siagnuntcrrisckmr PubttSationen kmrn nur Ver- \ gefangene in den feindlichen Lägern zurückbeh allen,
Wirrung entstehen und ich zweifle, ob es richtig ist, in dusem ?No-
ment. wo wir dem sHäeden eutgegengel^n sollen, du Leiden,äfften. . ^
neu auszupeitsck^. Darum wlll ich meiuersetts letzt nacht von der Al!d ^kkN Aörwk
HTÄ ®k ««., M n«i™ HM
imd bei der gesamten Miensckchett in Mißkredit zu bringen, sich | Berlin. 27. Nov. (WTB.) Im lin^Ztheinischeu Gebiet
selbst aber als die alleinigen selbstlosen Verseckäer aller großen und uuzäblige Gerü ch te u
edlen MenschhcitsgadaüSen hinzustellen. Ich will vielmehr gan^ künftigen Besatzun
um über die >s-Üärke und Art gstruppen. Alle diese Nack>-
hiuznzu fügen ^
ten des Präsidenten Wilson wird aber — ich dan
das l)ervorhebeu — die Anotkenntnis klar crusgesprochair, daß es im praktischen Effekt die Aspirationen Frank
reichs aus. den Rückerwerb Elsaß-Lothcttrgens waren, welch im letzten halben Jahrliundcrt die Welt nicht zur Ruhe kommen ließen. Unsere Schuld aber erblicke ich darin, dlch> wir es incht
verftanden Haien. Ksab-L-chrmgen ^^'M>ntag'den L bis -Soitnerätag de» 5. Sr*, gelanz«
Aus Stabt und Catiö.
Gießen, den 28. November 1918.
Lebensmittel.
** Haferslocken -Verteilung. (AerZgabe Nr. 8.^ Von zu lassen welche'seinen Bewohnern den Wechsel ihrer staatlichn > Montag den Z bis.^unerstag dm 5^
mchlich das Gefühl von cinenr gcnvaltigen von uns im Jahre 1871
bksq»M»e»Fracht «rtstznrd. ein J&eJWC, 5»?. ™ Iah«, l S711 b{r Brotration. Mt Wirkung vom 1.
d. $. tritt eine Erhöhung der auf den Kopf der '$ 0 * ..^ entfallenden Mehlmenge ein. Es erhalten nunmehr für die
qessenheit überliefert werden. Vor allem aber müssen wir zugeftehm, I Wock« Bronill^^uürd^eaedeu
äsÄSs iSÄ'tÄi 3 »ääs!£SS
gedeutet werden konnten, sind wiederholt gefallen. Alldeutsche Treibereien haben uns im Auslände und im JNlandc den größten Schcchen zugefügt; vor allen: war es die sogenanntes Flo ttenPolitik, die uns in verhängnisvollste Gegensätze führte. Dazu mannigfach Mängel in unserer inneren Politik.
Ein FriedenSvcrsuch im Frühjahr 1918?
Zu einer Mitteilung der „Neuen F-reien Presse" über einen Friedensversnch im fFrühjahr 1918 schreibt die „Deutsch Allgemeine Zeillmg^ll Bei dreier neuesten Enthüllung tauchen Zweifel an der vollen UnparteilichVeit der Quelle auf. Sie dürfte in Kreisen zu suchen sein, die dem Verband nahesteben. Es liegen Anhaltspuntte dafür vor. daß im Frühjahr 1918 wirklich unverbindlich Besprechmgeir zwischn Vertretern des Verbandes und der damaligen TonwummLcchic cingeLettct worden sind. Diese
Tag 6 Stück zu je 50 Gramm verabfolgt. Die ^Ausgabe der Zusatz^ karten für die kommende Woche sindet Samstag den 30. Nov. d. I. in den zuständigen Bezirken stall. Sieh: Anzeigenteil.
** Hammelfleisch Der Kleinvepkaufspreis für das in der 48. W'och zum Verkauf gelangende Hamme1'.fieifch ist auf 2.92 Mark für das Pfund festgesetzt.
** Freibank. Freitag, 29. Mvembell 1918, lverden oon 2—4 Uhr die Nrn. 1241—1390 beliefert. '
** Fellverkauf. Wir weisen darauf hin, daß morgen. Freitag dem 29. November, der letzte Bervausstag für die 'Abgabe von ^rninchenfellcu, durch die Stadt (Städtisch Obch und Ge- müseverkaufsstelle) ist. ^
** Der Arbeiter- und Soldate'nrat ersuch uns um Aufnahme nachtzchcnder Zeilen: ,^Zn der gestrigen s )£r- (278}


