te ** brr BfFenöüf.« Oi-dlmMg feien. —
^JwW^ebcI beaTrtmffi Shrintnöffmrng gcg^n jeweilige Berlage ^-c .Wccbnpoty unb flmueifmtflen durch bcn Oberbürgermeister.
niv<w! U ‘ ^ et sl f Vori'ck-lag Ebel, der mrr eine
Crsä^rrn-.g dcn- GeschäftsrüfaiuK] bedeute
'P Tb k T Kvedit twi 3000 M l vorla-gsweise bis zur LLntsäeidmig der >LtuLtsregrerimg gewäh^.
. ^ << 11 n * * ?? .? er .^arlenbaukoi vnie irftrd «uff Antrag tz» Vmanzcmsschusses em ÄrhreSuffchuß von 300 ML bewillig. — rum mwmlsckit. die Einriäüung möge vvn der Bürger s<v°ft besser,vre bisher benützt werden.
'wLsir^''• ^ nla k .bes 60jährigen Besichms seiner
^i^nmikrungan seinen vermißten Zofyn hat Theodor von 5000 m. gestiftet mit der Be- ^^nsen am 24. Juli an Hinterbliebene von «SflSrSS ,^?^ nrto ' imb wenn ioXrf>e nicht mehr vorhanden IMS, an 5nn ogsgeschäd^gte zur Ausgabe kommen sollen. Tie Lladt- vevordnetanveriammlrrng nimmt die Stiftung dankend an
im £l^?f 7, o 2 ^ Küchle um Schankerlaubnis
3, Wetzsterngafte 31 und Neuen Baue 22
Mwett genehmigt.
^ $ a &, ren von Leichenwagen, ttmroe bisher von einem Unternehmer besorgt, der ab « 7 ^m«rr statt 5,50 Mk. 8 ?N7. Fuhrlohn beansprucht. Das städt. bea nt^gl, das Fahren der Leicke in vagen in eigene Regie
N-- 7 Z.S s 8 tää£?ä?ä
SrtcÄS Sut ^ *“•" ***’“* "» -»-
Punkt 26, Belegimg des neuen Friedhofs. Zufolge besteht stark? Nachfrag.' nach Erbbegrab- i beantragt daher, diese dort anzulegcn.
^^^.Krenurwrium geplant war. Es soll eine hübsch? Anlage emstehen. Kremat^rum wird dann später in die Friedhofs- erwcrtenmg hinter die Kapelle zu liegen kommen ^
baIbÄü6®n mmtt ** Slrcmatornmrg
A/Cr Antrag der Baudeputation wird «genehmigt.
An her halb der Tagesordnung wendet sich Stadw. Ebel ^ i drmgenden Appell, den auch wir in jeder Weise
rmterstutzen. an die Gießener Bürgerschaft, sich den Gefangenen Enuber würdevoller zu benehmen. Er kämmt auf die nn „Greß. Anz." bereits geschilderten Zustände am Gefangenenlager, den Handel und Bettel zurück. Schlimmer als
KSf JL» £ V*fb r d<rß junge Mädchen in uner-- laumen Berkehr mit Gefangenen treten. Die Gefangenen sind in vielen Burgerhausern willkommen und werden auf unwürdigste Art ausgenommen. Tos sittliche Verhaften Gießener Mitbürgerinnen rst Unglaublich. Es Äh eintz Sch an düng.des deutsche, Namens, den sie begehen, wenn die Feinde, di,? den Sieg übe unrere Deere nicht vermocht haben sich des leichten Sieges übe, dre deutsche Frau rühmen werden. Die Bevölkerung muß unbeding mehr Selbstachtung üben. Sodann muß auch die Freiheit de, Gefangenen inehr beschränkt werden. Trotz des Verbotes sitzen sr m Wirtschaften und Gases. Sie machen aus der Straße junger .Mädchen gegen Schokolade unsittliche Anträge und es ist ein, Schande, dost, sie nicht immer gebührend abgewiesen werden. - Obetbürgerm. Keller imterstutzt den Appell Ebels an die Bürger sckost und hofft, daß er seine Wirkung äun werde. — Stadw Detters verspricht, beim A.- u. S-Rate um Abbilfe vorstellig M werden. — Stadw. Sommer schlägt vor, sich an die In« spcktwn der Kriegsgefangenenlager in Frankfurt zu tuenden. — Beigcordn. K r e n z i e n hält es für eine Aufgabe der Sicherheits- wehr, hier einzugreifen und Fraktur zu sprechen. — Stadw. Winn schlägt vor, die Feierabendstunde für die Gcßrngeneu au'
9 Uhr abends zu verlegen.
Hiermit schließt die öffentliche Sitzung.
vermischte».
* 2625 Kronen für ein Strindbergbuch! In Stockholm bat dieser Tage eine Versteigerung von Bücherseltenheiteu stattgefunden. bei der insgesamt 103'., Bücher mit 24 536 Kronen bezahlt worden sind. Den höchsten Preis erzielte dabei ein Buch von Strindberg: 2626 Kronen. Dabei handelt es sich freilich um eine wirkliche Seltenheit, nämlich ein Exemplar der als Manuskript gedruckten Komödie Marodöre, die Im Jahre 1886 in nur zehn Exemplaren veröffentlicht worden ist. Dieses Werk hat Striiidbero dann umgearbeitet, 1687 erschien es m neuer Gestalt und mit den, neuen Titel „Kameraden". Unter diesem ist es 1 010 zum erste, Male in Schweden und später auch anderwärts über die Bühne gegangen.
* Tie Veröffentlichung der Manuskripte Leonardos. Die Manuskripte Leonardo da Vincis sollen jetzt vollständig in Faksimtleausgaben veröffentlicht werden. Da« gesamte Werk ist an'
0 große Bände veranschlagt. Vier Mailänder Großindustrielle haben, wie der bei Klmkhardt und Bierman in Leipzig erscheinende .Cicer ne" berichtet, der Königlichen Kommission für die Leonardo da Vinci-Forschung in Rom sehr ansehnliche Beträge zil diesem Zwecke zur Beifügung gestellt. Es ist beabsichtigt, bereits gelegen! lich des 400. Todestages Leonardos, am 2. Mai des folgende» Jahres, drei Codices herauspig, beu.
Letzte Nachrichten.
Zum Waffenstillstandsvertrag.
Berlin, 21. Nov. (WsTB.) Ueber eine .Reihe strittiger Fragen in, W a f fe nsti ll fta ndsab ko m m c n ist durch die ständige Kvnrmission in Spaa eine Uebercinslimmmig mit Mar- schall Foch herbeB?führt fooiixm. Die wichckgslLN Punkte sind: In Elsaß-Lothringen können alle demobügemachccn Per- ßonen, einschließlich Offiziere, die bereits dort ftnö oder dorrhiu entlassen nrerben, verbleiben oder dorthin zurückkehren. Für die besetzten Gebiete auf dem linken Rheinufer gilt, daß alle demvbil gemachten Personen, einschließlich Offiziere, dort verbleiben oder zurückkehren können, ivemr sie vor dem Kriege dort ihren Wohnsitz hatten. Ueber die Art der Besatzungstruppen im linksrheiniickxnl Gebiet ist nock) nichts verfügt. Dagegen besteht vollkommene Uebereinstilnnrung, daß die deutsch? Berwalwng im linksrheinischen Gebiet während der 'Zeit der .Besetzung bestehen bleibt. Ter Schutz des Eigentums und der persönksthen Freiheit ist gewährleistet. Entgegen einigen zu Tage getretenen Ansichten ist sestzustellen, daß alle Verbesserungen, tvelche die Waffen still stands- komniission vor dem Abschluß des Waffenstillstandes erreicht hat voll aufrechterhalten bleiben; weitere Milderungen wurden jedoch nicht erreicht.
Die deutsche Wasfimstillßandskonunissvon.
Erzberger, Vorsitzender.
Dir U-kbergabr deutscher Dchiffe an die Engländer.
London, 21. Nov. (Reuter.) Tie deutschen Kriegsschiffe, die heute übergeben wurden, bestanden aus neun Scblackftschiffen, 5 Schlachtkreuzern, 7 leichten Kreuzern und 50 Zerstörern. Au der vereinbarten Zahl fehlten somit ein Schlachtschiff, ein Sckzlachtkreuzer und ein leichter Kreuzer. Es tvurde indessen erklärt, daß diese Schifte später ül-ergeben würden. Ein leichter Kreuzer stieß bei der Fahrt über die Nordsee auf eine Mine und sank. Tie große Flotte geleitete die deutschen Schiffe bis zur Mündung des Förth, nw sie nachts über bleiben wnd, um dann nach Scapa iveiterzufahren.
Das Vorrückm englischr-r Truppen über die deutsche Grenze.
London, 21. Nov. Reuter erklärt, daß britische Kavallerie das Waterloo-Feld überschritten har, und gegen
m* öorrüuft. Ernr große «Anzahl deutscher
E Ge s chü tze wurde gestern in einzelnen Gruppen cm verschiedenen wntsoellen durch briüsck^: Offiziere übernonrmcn. Die britischen rfizlere übergaben den Deutschen eine schriftlich.- Empfang-- bestätigung.
Die Schädrn der deutschen Luftangriffe m England.
London, 21. Nov. (Reuter.) Ein amtlicher BeriA besagt: P’i den fei ndlichen Lu fta n gri s s e n und Beschießungen wurden in Englano 4 88 Personen getötet und 1014 verwundet. Die Reparaturkosten für angerich- tete Privatfchcü>en werden auf 6 1 77 73 Pfund Sterlina geschätzt.
Vvn der nationalliberaken Partei.
Berlin, 21. Nov. Der Zentralvorstand der national- [} 17 5J ö - ^ Qr 1 ei richtet einen Aufruf an seine Parteich fteunde, in dem zunächst die Verhandlungen rnit der F o r t - > chr i t t l ichen Vo l kspar 1 e i über eine Vertretung der beiden liberalen Parteien geschilden werden und darm wirb gesagt, durch -as ^azwifcheutreten der neuen demokratischen Partei seien die V?rhandlrmgen gescheitert. Tonn die national liberale Partei könne die von dieser neuen Partei ausgestellten Forderungen nicht vev- treten, weshalb sei die national liberale Partei genötigt, selb- itändiginden Wahlkampf einzutreten und zwar werde dos geschehen mit einem neuen Programm, dessen wichtigste Forderungen seien: Ruhe und Ordnmrg im Inner,! und deshalb Unterstützung aller Bestrebungen der Regierung, die auf dieses Ziel gerichtet seien. Weiter sei zu verlangen: cSckLeunige Einberufung der verfassungsmäßigen Körperschaften, ohne deren Zustim- nnmg alle Aercherungen unserer Staatsverfassung und unstwrS Wirtsckaftsverhältnisses ungesetzlich bleiben und ungesetzlich blei- ben müssen, rcnd endlich eine schleunige Herbeiführung des Friv- dens damit die neuen Aufgaben des putschen Staates und der deutsck-en Wirtschaft sofort in Angriff genommen werden kö'wnten. Zum Schlüsse bittet der Zewtralvorstand um Treue und Uuter- jtützung der alten Partei.
Amtlicher Teil.
B e t r.: SchließnTtg der Schulen wegen Grippe.
An die Schulvorstände des Kreises.
Montag, den 25. November 1918, kann der Unterrrch in sämtlichen Schulen wieder ausgenommen werde,' Wir empfehlen Ihnen, das Erforderlich sofort anzuordnen.
.Gießen, den 21 November 1918.
D e Kceisschulkommission. _ I. B .: Langermann.
Bekanntmachung.
Betr.: Ten Ausbruch der Maul- und Klauenseuch in Gießen.
Bei dem ans Belgien eingesührten und im Gehöft von Io ihapnes Sieck, Hammstraße 7, eingestellten Schlachtvieh ist die Maul- und Kiauenjeuch aus gebrochen. Es werden folgend Bezirk gebildet.
1. Sperrbezirk: Das Teilgebiet der Stabt Gießen jenseits des Bahndamms der Strecke Gießen—Marburg.
2. Beobachtungsgebiet: Das Gebiet der Stabt Gießen mir Ausnahnie von 1.
3. Gefährdetes Gebiet: Tie Gemarkungen Gießen und Schffen« berg.
Für diese Bezirke gelten die Vorschriften der Bekanntmachung des Kreisamts vom 12. November 1914, abgedruckt im Kvnsblatt Nr. 70 vom 17. November 1914.
G i e ß e n, den 21. November 1918.
Polizeianrt GießOi.
Wolf.
DaS vsiSttssAk Ahtnüsn -cs Scan kalaha- Jaacs.
Roman von A. H. Adams.
(Nachdruck verboten.) (12
(Fortsetzung.)
MS Galahad am ersten Lalevnenpfosden vvrberkam, hob er verstohlen ferne Faust empor und küßte sie. In seiner umnZölkoen Ernbilduttgskuaft sah er eine iveiße Schneeflocke veguirgslos «mf seiner Hand ruhen. Aber dieser Kuß sckMeckte nicht wie jener erste. Die magische Hand verschwand. Er bog rn Magic Avenue ein nnd lvnrde am Eiirgang des Eckge- bäudes z-lveier Gestalten gewahr. Ern junger Mann sprach eifrig ans ein weißgekleidetes Mädchen ein, das durch eine vosa Gürtelschärpe genau in zwei Teile geteilt war. Sie hörten Galal-ad nicht, bis er diaft bei ihnen war. Da zog das Mädchen hastig ihre Hand aus der des jungen Mannes, und der junge Mann war ebenso kurz entschlossen. Er Wg schnell seinen Strohhul in die Stirn und drehte Galähad den Rücken zu. So standen sie in gezwungenem Stillschlwer- gen, während Galahad vorüberging.
„Das war Vater!" sagte der Jüngling, während der jStöwenfried sich die Straße hrnabbewegbe.
„&at er dich gesehen, Jack?" fragte das Mädchen ängstlich. ZWird er etwas dagegen haben?"
„Nein, er ist blind wie eine Fledermaus," erwiderte
Herr Jones junior mit einer heraus fordern den Miene, die dem rosagegürteten Mädck-en m'.endlich rnannhaft dünkte. „Er bemerkt Ttiemals ettvas. Er würde übrigens auch nichts ausmachen, wenn er es täte. Ich bin jetzt ein Mann, ich bin achtzehn. Möchte wissen, was er überhaupt so spät draußen treibt. Er ist immer urn zehn im Bett. Er muß sehr früh aufstehen, um zur Bank zu kommen. Ich auch — hol's der Geier!"
„Urrd ich muß auch hineingehen," sagte das Mädchen mit einem Seufzer. Sie hatten einander seit fünundvierzig Minuten gute Nacht gesagt, und loährend der ganzen Zeit hatte sich Herr Jones junior den Kopf zerbrochen, ob er es wohl wagen dürfe. Urrd sie auch Es kam ihm vor, als ob ihr ahnungsloses Gesicht dem seitren gefährlich nahe sei. Aber sie war so unschuldig, so aralos der drohenden schweren Gefahr gegenüber. Ob er wohk? — Sie würde nie wieder mit ihm spreck)en. Verzweiflunasvoll versuchte er es.
Es war ein etwas unbeholfener Kuß. Jack Jones hatte nicht viel Uebung gehabt. Sie war schrecklich zornige
„Wie kannst du es lvagen!" brauste sie auf.
Aber sie ging uichi. Sie schien sein Dasein beinahe vergessen zu haben. Unbewußt kam ihr Gesicht wieder in die Nähe des seinen. Sie kämpfte crugensckieinlich mit sich, um vergeben und vergessen zu können. Sie zögerte vielleicht aus Freundschaftsgefühl gegen ihn, um ihm zu zeigen, daß sie — obgleich er es nie, niemals wieder wagen dürfe —
ihm diesmal vergeben hatte. Sie hoffte, daß sie dennoch Freunde bleiben würden, und legte bittend ihre .Hand in die seine.
Diesmal ivar der Versuch weniger unbeholfen, auch war sie nicht so zornig. Vielleicht gerade deshalb. Es verstrichen wiederum fünfzehn Minuten, ehe sie auseinander- grngen, wobei jedes zurückschaute.
Ms JoTtes junior sehr gefchlvind nach Hause ivanderte, dachte er bei sich mit einer Art von Hochgefühl, das etwas direkt Leichtsinniges hatte: „Na, der Mte würde schön verblüfft sein, wenn er das wüßte!"
Sein Vater erwischte ihn auf dem Mur, als er aus den Zehen nach seinem Zimmer schlich. Zu seinem Erstaunen schaute er ihn mit pfiffig zusammengekniffenen Augen freundlich an.
„Du kommst spät, lnein Sohn," sagte er, unv als der Junge verwirrte Enffchuldigungen ;tamrnelte, legte ihm der ältere Mann die fleischige Hand auf die Schulter,
„Sei fteundlich zu ihr, mein Junge," sagte er. „Sei fteundlich zu ihr!" Als der Jünglina voller Erstaunen errötete, fügte er scharf hinzu: „Und lösche bald dein Licht aus, im Belt wird nicht gelesen."
Beschämt scblüvste der junge Mann in sein Scblc^- zimmer
Fortsetzung folgt.)
Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34 »
Hentt letzter Tag 8970a
HENNY PORTEN.
Borgen Samstag das aiserlesene Elite-Programm.
FERN ANDRA
in ihrem neuesten Gesellschaftsdrama
„Frühlingsstürme im Herbste des Lebens“
Der Roman einer grollen Liebe in 5 Akten. Außerdem:* tu&rt Webba in seinem neuesten Detektiv-Schlager ln 4 Akten
Der TeufeBs-Walzep
Vom 27. bis 29. November: Die Llchtspiel-Opor
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