Polen.
Warj djau , 18. Nvv. (WTB. Nichtanttlicb.) Prlsudski
die Regierungen aller kttogfüHren-den unö neutrofot <__ . .
^ **? unabhängigen I «n Gesell schcht'^ur' Sürd^u^"L oTrAsisch^n §»ndw7cktz
S'W 1 ™ '-£< ut « notihotrrt, thr alle «jaluitflosebtete umrafet. 20 - Kch'ch bcr ^chutzmamrschast um ErlZöhung, des Kindergeldes T te f luH m ^'nmando lohend- polnische Armee 21 Geluck, des Arbeiter- wck Soldatenr^es um Bewilligung eines
5 ^ l oS-]ii^ 4 ^m U ?r m *'t a *<S2L}2* ^ fei,,e k(wbc i 001 ^: ®- GZuchdes geschäfts führenden Ausschusses d?r Gacken- ^m^NiKlMg die Landesgrenzen Übenchrckte. baukrlomeoUM Bewilligung erires Zuschusses. 33. Annahme einer 3 1 Bitte, die unter der falrne Lttftimg. 24. Gnuch der Frickckch Schneide Eliefrau um Erlaub- S u L'linichen ^u-p^ntecke wbrld als möglich ms -um Lckankwirtsck)aftsbckrieb im Haus Brandgasse 3. 25. Fah-
15? w 9 ^ n ^P ^ >fre r f ? J lIfuiv *- lJl 1* unb Sofansrid wm hg™. ^• Jkifiemq^en. 26. Belegung bcr neuen Friedhofs. 27
SSs^ ^lientlichen, .ourde ein Gesuch l wn / ginget um Erlaubnis mm Schmrkwichchafts
Kabinett um dem gall),scheu poyal iftcn Movaczewski an der Spitze betrieb im Lause Wetzsteingusse '31. 28. (besuch des Heinrich Bon-
I IrtrT irtn Orrl/vn rkrvtrt.? .^jt. . r jt. —u ' -r. ^ ..
' er» ~ ' r^. .,."•» *iiu|iuiwu,| VM-»3V wnicü»|ruiUli(J Der ^uitnj
dreun. Justiz Sumnskl, Finanzen Bnrka. Land- wErke mutzte, der Strom gestern van 4 Uhr ab aus gefällte 8L>chaft Woida, Verpflegungswesen Minkuamcl. Arbeitsamt und machen. Heute früh wurde die Störung behoben.
E^^^^mrsorgie Ziemiecki, Kunst und Wis sonschafl Tewnarooicz, I Gießcner Weihnachtsspende 1918 für di»
ff™ Telegraph Attyzewstt, Handel und Industrie Iwanowskr Feldgrauen. Ans wiederholte Anfragen teilt das Rote Kreuz ^lls .lnwartel tür MiniMnpostm werden ferner genannt: Witos, I knerdurch mit, daß zu Beginn des Waiffensti lstandes die hier in VwcziNicrl. Malinowsn, wahrend drei Sitze für die Vertreter desl^even erngegangenen WeilmackflSspenben bereits größtenteils zum preutzpchen Leilungsgebiedes Vorbehalten bleiben sollen. Die Mini-1 Ankauf von Weihnackstsliebesgaben für das Fffdheer verwendet lter und größtenteils Lozialiitrn und Volkspart ei ler und stammen! !^rde,t und daß 29 große Kisten nrit Gaben beveits an die Zentrale meist ans Galizien. ! ,nr Werhnachtstlebesgabenversorgung im Bereich des 18. Armoe-
T-rr . _ P 0 *?? abgegangen waren. Tie Rücksendung dieser Kisten hierher ist
AllZ dpM lU ^eWege geleitet, barntt die an Weihflachten hier liegenden Be-
Der EinruateTnSesi« jatzim gstriw v-n W«chn-chtsgcsch-nke cr^ften fötmett. In ähnlicher
f ölit 19 Nov tWTR \ t SL - ,. . m j \ a i e ! n m^even Städten einauartierten Leute versorgt
ÄSS« Ä ir aÄ’fiÄÄ;
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^ ÄSÄ mft stellten - Ra^es^ ^ckEelt^n ^ sichU^ ^ geVern" " dxtä °im ^ ^ ^A^rbtten uird Zigarren desä-enkt. Rad- Relwurant Hindcnburg Beamte und Aiipestellte der Giekener lange 'Ä«H?wrn^^pr^ der Fronttruvven. denen Privatindustrie. Slaats- und .Wmmunalbeamte. Ter Verlauf der
hm* r H Truppen zeigten gute I Verfammlung zeigte, wie verschieden die Ansichten der einzelnen
Twtchem r l-errsck-t in bcr Stadt in Frage kommenden Gruppen sind Es wurde ^inArbÄsan^ Ä de^h^ruckeii ern^lebensgemhrliches Gewühl. \ schuß gewählt, der an der von anderer Seite siir heute abend
em-
_ ti x -t 'e ■ iu>u 0 h'il'ui/u, uci uji uti von auverer vc
^ terlTveise »mzlrch. Dre Ltradubahnen müssen beriisenen Versammlung teilnehmen soll, NM hier die Interessen voraussichtlich m den nachten Tagen ihren Betrieb einstellen, der PrivatMigestellten zu vertreten, und am kommenden Samst^ schmuck^ ^ ^ merftens Fahnen und Blumen- erne Vollversammlung aller Beamten und Angestellten einberusen
loll' UM dann endgültig den Beamten- urrd Angestelltenrat zu wählen Es ist fraglich, ob die Vollversammlung zur Bildung nnes Rates führt, denn die dort Erschienenen setzen sich mich, wie es m der gestrigen Versammlimg der Fall war, ans Beamten imd Angestellten aller v^ruppen (Privat-, Staats-, Kommunal- und
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©icfjcncr Kotisctfocrcitt#
0 . ^ Großen, den 18. November 1918.
>_. orrtte Kpnzert, das wieder vor ausverkauftem Hause statt- , c« » -—~ ^ ^,»,««.««- uuv
Jj?“'. t’ermttte-ite uns die Bestmntschaft der jungen Geigerin I Bankbeamten und -Angestellten) zusammen, und es würde wieder --»tefsi Ko, chate aus Berlin, die als achtes, starkes Geigen- ru langen Telxitten sühreii, ans welchen Gruppen sich der Rat ra^nt ur bohem Maße fesselte. Ihre prachtvolle, blül^ende Ton- Ntammensetzt rmd ivclch^ Gruppen die Führung des zu bildenden gebrmg erinnert an ihren Meister Henri Martearr. Sie sp elte die Rates zu übernehmen habe. Tie Bildung des Rates könitte mm G- M o l l - S o n a t e v o n T a r t i n i (die Prof Mar eau seiner- dadurch energifch gefördert n ....
. . , ^mit feinstem technischen Schliff und seelenvoller I der einzelnen Gruppen vereinigt, den Beamten- und Angestellten-,
W«der,fncgelung t^s gerstigen Inhalts. Mit ihrem rassigen Tem- xat bildeten.
d^^errt. das fte rm letzten Satz des Mendclss-ohn-Konzerte.-' hätte ^ Landesverband Kriegsbeschädigter. Slm etwas zügeln dürfen, wie mit ihren ganzen künstlerischen Qnali- Pvnntag den 17. NovEer fand im Saale des Postkellers hier eine Laten erspielte sie sich einen fterrfen, vollen Erfolg. Mit einer Duckte Versaurmluiig der Ortsgruppe Gießen, des Freien
entzückend gefprelten Zugabe, einem reizend seinen Stückchen ve,fischen Landesverbandes Kriegsbeschädigter statt. Der Saal war ^vumoreske des schwedischen Komponisten Tor >vie Sitzung wurde um 3 Uhr vom Vorsitzenden Kamerad
-.'lulin , daMe die Künstlerin für den reichen Beifall. Er^t eröfffiet. der die WichttgSeit des Zusanrmenschlusses in der
vosopenipmger Hernr. Kühlborn aus Tarmsladt, dessen levt für alle Kriegsbeschädigten erlisten Zeit hervorh-ch. Ruch ver- lw^Ningcnder »racher Tenor leider im Piano unter einer In- schiebenen anderen wichtigen Fragen kamen die Berhaiidlungen diSpofitwn^zu leiden schien, sang als .Hauptnummer „Schu-I^^ dem Arveiler- und Soldatenrat zur Sprache. .Kamerad Baer L?nnS-Tichter liebe" mit seindurchdachtem Vortrag; bc- welcher diese führte, teilte mit, daß solche noch nicht abaeschjossen' wnders warm und edel m der Tongebimg „I m Rhein im der Hoffnung Ausd^uk, daß der A-u S -Rat
äl! 1 ^ "4ch «rolle nicht''. Von den, I lmrsere Wünsche voll und ganz vrfuillen «NGge. Tos Verhalten
^ .TWintcrweihe", welches dem ^ Budevus'sck^n Eise,nverSe Wetzlar, die einem' der Kameraden
gSSSi^S ««*> Wtotatonf* am beiten gelang, das lür den 1. Januar kündigte, ,mrvöe erch'ffmnrig mißbilligt und
Lieder «Die Frauen" und „Meines Her- unter. Mrrmschem Beifall folgende Entschlüchung * f T 5? muiikaliich wenig bedeutend, um nicht Ter freie Hessische Laiktxsverband Kriegs beschädigter, Sitz Gießen
zu sagen, wertlos, und die „Heimliche Aufforderung welche am Lonntag. den 16. November 1918 im Saale be« ^ Astern wieder, mit schönem, vollen. DMAlers tagte, pr-oteftierr energisch gegen die rücksichtslose Kündi- hZTfiSz JF!Tp 1 o • «Eiungen feine Wirkimg hatte. Tie smrg Ki-iegsbeschDigter, die von privaten Uirternehmamgen vor- der litten stolenmeife imter zu langsamem ^womimm wecken. Er »ordert dringend, unverzüglich dafür Sorge ^«'wahrend die Zugabe „O liebliche Wangen" vortz \W tragen, daß alles Erdenkliche getan wick, um durch der^ÜV KU Überhastetes Tempo ^verzerrt erschien. Es ist Maßnahmen drohende soziale Elend zu steuern. Ferner wick !,^^^«EtEllte Frercke, einen Bulmensängcr, mögen die Mittel von der neuen Regierung erwartet, drß sie das Gebiet der S iU W k te ? l; l anc Mihnenange- Lrr^b^chÄstgtefrfürsovgc gern und freudig in die bereits ein-
%!!%!! iS!?* 1 ™ . im Vortrag beeinträch- g^arb»ntaten Hände der mit den Fragen vertrauten organisierten
Q ^ SKrW' . . KritzgsbesckMgtem l-^t, welche im Zusannnenarbeit^ mll
^ l i£ji autn l ai !i n <} wa ^ me immCT ' ein idealer, bereits in der bürg<-riichen Fürsorge tätigen Säften die beste
^uk^?cn Einzelh^ten nachgehender Begleiter, der mit beson- Gewähr für eine erfolgreich BetyältWmg der Arbeit geben J&iK SchumEnlieder am Flügel nachschuf, und der Die Verschärfung der Kohlenlage Das
grotz^xi,t.l^galr,iy mi wohl nicht zum geringen Tei l. S. M. | mobilmackungsaint und der ßueichskolLenkomurissar geben bekannt
daß der Rückstlwm des Heeres die Eisenbahnen so stark bcan- sprncht, daß der Kohlenver,7rnd der westlichen Reviere für kurze Z<nt notgedrungen ,ehr stark sinken muß. Die Eisenbal/nen. Gas- Wasser- und Elektrizitätswerke, tie Rahrungsmittelirrdustcke und
Aus Stadt und Land.
Gie ßen, den 20. November 1918.
Einschränkung deS TelephonverkehrS.
-t. --t- n, - ^ m .. . , sodann der Haushraiid müssen bevorzugt wecken Tie Gesamt'
•mJzEzL!!* 1 ? 1 ** w^ C| ? QI ^- heimatlichen Soldatenräte rndussrie muß mit ungewöhnlich 'tacken .Ausfällen imb zcitw»nli-
/ti^ ^erns prechlechmgen so überlastet, daß! g'r Unterbi.eck.amg der Kodlenbeliefermyg rechnen. Tie Doiltinb»mcn ^ n ^lnatbchm TepotS ojt I wchlrnvorräte müssen aufs äußerste gestreckt tveckcn. tKichtschnur dadurch wird die Ernährung die BckncksleitungTn muß fern, bei knapper oixw auch zeip- in hohem Grade ersä-wert. Auch willig ausblnbender Zufuhr rlyre Arbeiter weiter zu besch-sstieeii ■5f^2 lr ‘5 rn ^ UTt ?, ^ ^rvnt finden Arbeiterintlassuiigen dürfen aus di-sscr Ver^ck^ärfung der El^v- ^die Lenungeil blockieren, lage heraus, die hoffentlich von kurzer Dauer sein wick, nich Lu stand verändert eme geregelte Befehlsgebung, die für I sdattsmtx-n. ' ' nw *
WissfenstiMandsbckiNgungen unerläßlich ist. "Ans französischer Gefangenschaft geschrieben ssttu dringend eckicht, mit Rück- hat Äergeant Richard Gla q ow, 8. Komp. Landw-Rgt 116
Äh MägLÄL Mcffir Cfa&tm lto Tckvh-w-rktzr w.'lchoc f-it 8. CXoin »ermißt ist. ■ ^ ^ Ub '
Berlin, öen 18. Rovemher Ebert Laase I ** m e. m GikßkN
• ' ' ^ Großen - B u , e tf, J^8. Nov . In der gestrigen Büraer-
gsg?ben kanntmachung den Schutz de
* Tie ersten Vortrupps des heimkehrenden Leeres I x. ZI u ISUü ^ ^ov. ^sFeft ihrer Silbernen Hoheit «l°»E sck>m seit emiwn Zngai in ©iefem an MM f“ G-m-»nd««chmr ö ö r r und Jnau. ^
Kratt ahrtrupps der Etappe, oder Stäbe, die sich ^ Obcrftm Lu °® ^ 1 b c 20 r Zn einer öffentlichen
Hoeveslcntmig nach Kassel begeben. Das Gros des H^s Gemenideratsver,annnlung wurde ein Bauern - und Bürger-
Rhein erst kaum erreicht und kann erst Ende der W,-ck-e erwartet ^ckckdet. der zu seinem Vorsitzenden Hauptlehrer Bach ivählte wecken. Wie andere Städte, so wird auch öntfm selbst verständlich I Kreis Frievberg
Flaggenschmuckarchegen. Es bedarf wohl nicht eines besonderen Auf- .ß- Bad-Nauheim, 19. Nov. Ter hier wohnhafte Zimmer-
rms dazu an die Bevölkerung. Ter offizielle festlick)e Empfang der Franz stürzte auf der Fahrt nach Marburg aus dem
Stadt Gießen, der WillLommenschmuck der öffentlichen (Gebäude ^.Enbah-rzug und erlitt einen dopp:1ten Schädelbruch, dem er in der wecken in der morgen stattfindenden Stadtoervrdm-tenVersammlung w^lfln er verbracht wilcke. erlag. Wie der Unfall geschehen
braten wecken. W steht natürlich jederniami frei, sein Haus zu brmE, ist bisher nicht aufgeklärt, schmücken, berwr die Stadwenwltung das Zeichen dazu neieben hat Starkenburg und NheinhesstN.
, Diebs gut. Zn verffoflener Nackt wurden ^ ^ " '
WW Einrich.
tung von Kontrollen über die alten, noch arbeitenden Belföcken besonders über die Kriegsgesellschaften. Der Rebner verweilte dann bei der Rechtfertigung des Vollzugsratcs über die Abgabe eines Teiles der Dollzugsgewalt an die Gewerkschnften. Hoer der Vall- zugsrat konnte unmöglich die tiefen Einblicke in das Verhältnis zwuckien Arbeitgebern und Arbeilnchmern hlben wie die Gewerk- Tie GetoerlsckMfren sollen jetzt bÄveisen, daß sie in voller ^lbftändigkeit ihnw großen und bedeutenden Ausgaben ge- recht werden können. Wenn sickl die Unternehmer nicht fügen ck-er versuchen sollten, durch selbstische Maßnahmmi die Betriebe lahm- zulegen, dann wecke man sie enteignen. Ueberall bilden sich Räte. Tarans erlläck sich auch der'Schrei nach der Nationalversamaw- lung Man will auf diese Weise die proletarische Geivalt wieder in dw Lande der bürgerlichen Parteien zurück,erlcgen; damit wick mmr aber kein Glück haben. Wir wollen keine demokratische Repw €me sozialistische Republik. Darum ist die Frag, der Konstituante ein Programni. das in der Zukunft liegt TaS pi'eche ich aus m Namen eines großen ^Testes, meiner Kollegen im Vollzugsrat. '
An dieses , Referat schloß sich eine lebl>aste Aussprache. Das ^ollzugsratSmitgilick Mubner verlaiigte eine scharfe Kontrolle mich m Kffuegsministers. Buchval 0 wies auf die Verhältnisse in ^o)«r tun, oie dringender Maßnähmen bedürfen. In Posen bestände E Gefahr, daß durch einsallende Bauden die gws^.i Kartoffel mW Kornvorräte unserem Volke verlustig gehen könnten Vom ^oldatenrat bat Hauptmaun Colin-,Roß. den Saldaterr dasselbe Pertrauen cntgege!y>ubring.en. wie es seitens der Soldaten gegen- ^^<^^^Er/Erschast geschieht. Zu lärmenten S^eiren kam es, als oer t-latrofe Köhler sich drrüber beschr^rtt, daß vielfach Av- ^ ^^ Btahvosen könnten Berlin nicket sächtzen^ Liebknecht lMbc dre Matrosen ans Berlin heranshabeiWivollkn und habe auf den Kopf jedes Matrosen 2000 Marl' gef eil _ .Der unabl-ängige Sozialist Däumig Erte, daß das alle Lpstem noch laug? nach gestürzt sei, mir das ObeckMrpt sei be- )citigi. Das Voll solle sich durch das blöde Gerede vom Bolsche- wisrnus Nich rrresühven lasen. Für die jetzige Regierung nahm! das KrbMottsmn-lg.iod' Haase das Wort. Er sagte, daß der Rat der ?Bollsbsauftragösn nicht unnahbar in WollestlShen thront Lonne da er seine Kraft aus der Blach des Volles sauge Auss E Arbeiter- und Solvatenrätsn leite die Regierung il-re Mach lher. Bisher habe eine kleine M,i-nderchit die Masse des Volles g'Nicttpet. kTir Rev«olution wunde ihren Wert verlieren, wenn! MMar «me Mrndsrl-ert über die Massen gebieten könnte. Die Arberterschft bildet die übettoälligende Mchse des Volles, das Burgertuni aber nur einen -verschvindend kleinen Teil. Der Doll- zilgsausichiß hat jeden Augenblick die Rogierunig zu kontrol- lieren, rriiD das Proletariat hat die Llusgäbe, auch eine sozialistische Mogüermrg wrtwälMnd, vorwärts zu treiben. Dia Kionshituants rann nicht schn letzt zusammenbevusen werden, dazu sind Vorap, beiden notwendig. Tie BsahilssLen niü.ss>en zusammengesdellt wecken, uucri« vre Soldaten im Feld müssen dabei sein können. Auch di« ^ozialichcrung großer Wickler Betriebe ist nötig, wenn Deutsch. land nicht versklavt werden soll. (Beifall.)
Geheimer Justizrat Eugen Fuchs sprach im Namen der Berliner Anwalts cht uiid wies den Vrnwurf zurück, daß die Rechtsanwälte der alten Regierung Schergendienste geleistet hätten. Tann mahnte ^chriffsüller Kaliski zur ruhigen, vernünftigen Temokratte, wurde ledvch stark unterbrochen, so daß von seiner Rode säst nichts zu hören war. In großer Erregung sprach dann Lodebour unter lebhaften Unterbrechungen und setzte' sich energisch ur die Durchführung einer kräftigen Temokratisierung und Sozia- ko* Einberufung der Nationalversammlung ein und warf Ebert vor, von hintenherum an den Soldatenrat hcraw- gettetcn zu sem, um ihn für den Plan der Mehrheitssc^ialistLtr zu gewnrncn. Mehrere Redner verlangten, daß man den Gelverk- chaften das Vollzugsrccht wieder nehmen solle. Ein Eisenbahner ^klarte, daß ferne Kameraden fest zur Republik halten werden Kabrnettsmttglick Ebert, mit stackem Beifall begrüßt, verteidigt l« gegen Ledebours persönlichen Vorwurf. Er sei erst auf mehr- ache dringende Aufforderung zu der Sitzung des Soldatenrates und habe sich nicht an sie hcvangeschlichen. ^Begeisterter
,, Dp Kack Liebknecht sagte: Auch er wünschte Einigkeit, aber vor allem Eilirgkeit nruerhalb des Proletariats, um das Ziel zu er- rnchen, tms wir alle wollen. Tie Arbeitecklasse müsse sich unter allen Umstaicken die sVlitische Macht sichern. Nur das Proletariat kann die soziale Revolution vollbringen. Seien Sie mißtrauisch, denn es wird Verrat an unserem Mecke versucht Schieben Sie alles, was sich in den Weg stellt, rücksichtslos beiseUe, sonst kehrt der Kapitalismus wieder. Hierauf lvurde folgende Entschließung angenommen: „Das Bestreben der bürgerlichen Kreise, so schnell wie möglich erne Nationalversamnrlimg einzubernsen, soll die Ar- beiter um die Früchte der Revolution bringen. Der Vollzugsrat der Arbeiter- und Soldatenräte Groß-Berlins verlangt daher cke Einberufung einer Veckreterversanimlung der Arbeiter- und soldatenräte ganz Deutschlands. Diese hat auf Grund eines von ihr festzustellendeir Wahlsystems, einen Zentrulrat der deutschen A.- u. zu wählen, der eine neue, den Grundsätzen der
pvoletari)chen Demokratie entsprechende Venaisung zu entwerfen hat. Diese Verffassung ist der von ihm zu berufenden ft>nstiruieren- den Versammlung zur Beschlußfassung vorznlegen."
Eine Reihe weiterer Anttäge wurde dem Vollzugsausschuß zur Erledigung überwiesen und dann die Tagung geschlossen.
Amtlicher Teil.
^ rft , , . gut. ^n verftossener Nacht wurden Dieben drei Kackflaschm mtt Branntwein abge,agt. Ter Eigentümer wrck ersucht, sich beim Polizriamt zu melden.
** (Eine Sitzung der Stadlverordneten- Versammlung ist aus Donnerstag den 21. November 1918 nachmittags 4 Uhr anberaicmt. Tie öffentliche Tagesordnung ent- häll jvlgMde Punkte: 1. VfatttÜwtgen. 2. Besckaffung von Nvt- 3 Vorlage der Rechnung des städtischen löas- und Wasser-
t .l-.?^mltadt, 15. Nov. Zur Bekämpfung der Ar. beitslosigkelt hat. lme ack hören, das Fi-anzmlnistcckum in s-ernem Ardeitsbevcich Arbcrtsge.eaenhert iür irahezu 15 000 Arbeiter ge) ckaffen._
Letzt 21 p rtuicb teil*
Ter Großberliper Arbei'errat.
MS-BBA b» I - Kä*Ä SÄ 8 ÄSÄÄÄ
Neckmungsabschlüsse I <'lrbeiter nach dein Zirkus Busch einberusen: Der Vrrsaminlima -- Uno Wafierweck, £^^6^6 Reck^ungsck>,chiü,,> des kommt große Bedeutung zu. roeil sie die Kompetenzen des Voll-
tvaßenbahn für 1916. 7. Rechnung zugsausschusseS einerseits und die des Regirrmigsktabinetts anderer-
Elektrizitätswerks und der
>mi Stiftung für 191 < 8. k^nck) der Firma Bwminger seits abgrenzen soll. Ten Vorsitz in der vollzMig besuchten Ber-
um sjenehniigung Mr Errichtung emew Unteckunstshalle .rin Eck- 1 santmlung fühcke Mvlkenbuhr, ein Sohn des bekannten fozigsdemo
rcntackers. Ter zweite Vorsitzende des Ansschnffes ettiattete zirnächst einen fast emstündigen Berich: ie bisherige Regierung geleistet hat und was noch
^ Der Redner fühcke dann die einzelnen .Hauptarbeiten Di die geleistet
st-öt^ ss<-i Fabrik. Lj. ffseichaffmiq «res KesßLr lux die lürdtucüe I wecken müßten, vor allem dn AäkrheiÄüenstl LLe BolldeviL^
Bekanntmachung.
Betr.: Verkauf von Heeresgnt.
An den Oberbürgermeister zu Giehen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Tas nach'olgende Telegramm wollen Sie alsbald zur Warming der Bevölkerung ocksüblich bekanntmachen.
Gießen, den 19. Noveinber 1918.
Kreisamt Gießen, vr. U si n ge r.
Der Arbeiter- und Soldatenrat.
' Kiel.
Telegramm.
Es ist mir bekannt geworden, daß von .Heeresangehörigett Heeresgut, insbesondere Kraftwagen und Pferde, an Landesein- iuohner verkau t wecken. Um dieser Verschleuderung von Reichseigentum entgegonzutteten, ordne ich folgendes an: Wer Heeres- gilt. insbesondere Kraftwagen und Pferde von anderen Personen, als den zur Veräußerung befiigten militärischen Stellen erwirbt, erlangt an diesen Gegenständen kein Eigentum. Werden solche Kraftwagen und Pferde im Gervahrsam von Personen betrof^n, die nicht Nachweisen können, daß sie Eigentum an diesen Gegenständen erlangt lxrben. so sind die Kraftwagen und Pferde von den Temobilnlachinigsorganen oder ihrm Beauftragten den Besitzern ohne EntsckKdigimg abzunehmen und sicherzustellen. Ersuche um beschleunigte weitgehende Bekanntgabe dieses Befehls in den für dortigen Staalsbezirk in Frage kommenden Gebieten und Einleitung durchgreiiender Maßnahmen. Temobiünachungsamt I Nr. 3. gez. Koeth. .
Bekanntmachung.
Betr.: Pferdev-ersteigerung.
?km Samstag den 23. l. Mff den folgenden Sonntag und D!on- ta^ werden in der Artilleckekaserne Fronkfurt-Bvr'enheim nach Mitteilung der Ersatzabteilung Feldartillecke-Regiment 63 zweihnnbeck arbeitsfälnge Pferde öffentlich meiftbietcirb versteigert. Tie Per- fteigerung beginnt jeden Bornnttag 10 Uhr. Zugelassen sind Land« wirte und Gewerbetreibende die sich als solche ausweis<m müssen: Pferdehändler sind ausgeschlossen. Zahlung geschieht in Bar oder mit Kriegsanleihe. Sicherheilsleistung duvch mündelsichcre Wett" Papiere oder Sparkassenbuch ist zuläffig.
Ortsübliche Bekanutmachung hat in allen Gemeinden zu erfolgen.
G i e ß e n, den 19. November 1919.
Kreisamt Gießen,
Dr. Ustnger.


