Heute entschlief sanft nach längerem Leiden, 74 Jahre alt, meine liebe hrau, unsere treue Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter
Frau Margarethe Siebeck
geb. Stähelin
Giessen (Wilhelmstr. 14), den 14. Nov. 1918.
Geheimerat Professor Siebeck Pfarrer Siebeck Stabsarzt Dr. Siebeck Gertrude Siebeck Dr. Hans Siebeck, z. Z. vermißt Sophie Siebeck geb. von Helmolt Frieda Säebeck geb. Deiters Grete Säevers.
ißlli’frnil * ßr die n-nbrif- 4>Utj|(UU räume nefuebt. tvfrma Svocrbaie,
uoruu Siaubinner L Eo.
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Wegen Ster besä llev der Muuer meines Tienstnind- aientz bin ich genötigt, ein anderes braves, ehrliches Mädchen oder AriSbilfe »oiort oder später einzu- stellen. Heiuerk,
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Heute letzter Tag;
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Das Himmelsschiff“
Beerdigung: Montag den 18. November vormittags 11 Uhr auf
dem neuen Friedhof. _ _
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Gestern abend verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere herzensgute
Frau Lini Lyncker
geb. Zülch
im Alter von 31 Jahren
Giessen (Kaiser-Allee 26), den 14. November 1918.
In tiefem Schmerz?
Carl Lyncker und Kind Familie Herrn. Zülch Familie Fritz Seidel.
Die Beerdigung findet Samstag den 16. November 1918 nachmittags Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt.
Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen.
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}S»I®“n ul! abt 'R-'-rve-i-azarrtt 3) sanft cm In tiefer Trauer:
Withelmine Hettche und Kinder ose?« nebst allen Angehörigen.
Treis a. d. LdL, den 14. November 1918.
Die Beerdigung findet am SamStag den 10 November nachm. -/--3 Uhr in Treis statt. *
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M,ii V ?', iet °bends 7 V, Uhr ent- I fajhtf sanft nach kurzem, schwerem Leiden * mein mnigstgeliebter Gatte, unser lieber
Süfsy*'
| MW Weitzel, »mjtt.
im Alter von 56 Jahren.
U'n 12. November 1918 nach kurzer, schwerer Krankheit, die er sich im Felde zugezogen bin im Lazarett zu Nassau an der Lahn im Aller von 20 Jahren gestorben ist.
Die trauernden Hinterbliebenen Christoph Ranft, Weißbindermeister, und Frau nebst 4 Kindern. Allcndorf a. d. Lumda, den 14. November 1918.
Die Beerdigung findet 15. November 11 Ubr vormittags in Nassau statt. . 06982
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Die Beerdigung findet SamStag den 16. d. M nachmittags um 3 Uhr statt.
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Nährmittel Ausgabe.
r Die bei den K'leinl-änblcrir der Stadt Gietzen be- Iteilten Waren für November 1918 Immert von S amS - t a g de n 16. d. M. ab gegen Vorlage des Bestell- miswerses znr Nährmittelkarte und Abgabe der Nährmittelmarke für N o v e m de r (11) rn Empfang gaum* men roerbvii. Einzelne abgetrennte Nährmittelmarken ohne den Bejtellan!stv.'is si.nd ungültig und berechtigen nicht znm Bezug von Waren. Es entfallen:
1. Auf die gelben Karten (A) 250 Gramm SnDpensabrikate,
2. aufbiccoten S!.a r t e n (B) 500 Gramm Grieß,
5. aut die blauen Karten (C) 200 Gramm
Graupen, 100 Gramm Teig^varen und 100 Gramm Snppensabrikate.
dNit dem 3 0. November 1918 verlieren die Nährmrttelkarten 11 (November 1918) ihre Gültigkeit Wer bis zu dresem Zeitpunkt die Waren nicht abgehott hat, verlrert den Anspruch darauf.
Tie Neinhrrndelsgeschäfte haben die in Empfang gmommcitcn Nähr mittel marken 11 (November 18- zu sammeln und getrennt n.ach Farben unter Beifügung erner jchristlichen Mitteilnarg über die Anzahl der Mar- teir an das Städtiscl>e LebenÄnitlelamt abznlicfern. Tie na ch vem 30. November 1918 nicht abgeholten Waren sind dem Städt.,LebenSmittelamt bis zum 2. T e - ? 5 .^E>er 19 18 schriftlich anznzeigen. Nichteinhaltung Vvnft, sowie Unregelmäßigkeiten bei der Abgabe t^ben den Ausschluß von der Nährmittel Verteilung zur
Der ^Klernverkaufshüchstpreis für das Pfund Grieß beträgt 48 Psmnig, für das Pfnnd Gerftengraupen und Grütze 44 Pferurig, für das Pfund Teigwaren aus Mprozentigem Mehl 66 Pfennig nnd für das Pfund Teig waren aus Auszrtgsmehl 88 Pfennig.
die festgesetzten Höchstpreise rcherfchvetten haben außer strafrechtlicher Berfokgirng den Ausschluß von weiteren ^bnieilurrgen zu gewärtigen.
G i e ß e n, den 14. 'November 1918. 8727L
_Ter Oberbürgermeister (Lebensmittclamt).
Zucker-Ausgabe-
Ter bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellte Zucker für November 1918 kann von Montag den 18. d. M. ab gegen Vorlage des BestellauÄveises zur Zuckerkarte und Ablieferung der Zuckermarke Nr. 11 in Empfang genommen werden. Einzelne ab- getrennte Znckermarken ohne den Bestellansweis sind ungültig und berechtigeir nicht zum Empfang von Zucker.
Es entfallen auf die ZuckermarP.m 11 (Novbr. 1918) 500 Gramm Zucker.
Mit dem 30. November 1918 verliert die Zncker- nrarke 11 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitpunkt deir Zucker nicht abgeholt hat, hat keinen Anspruch mehr darauf.
Tie Kleinhartdelsgeschäste l)aben die veremnahmten Znckecmarki'n Nr. 11 (November 1918) zu samnteln und zu je IM gebütwelt bis l ä n g st e n s 2. T e z e m b e r 19 18 an das Städtische Lebeirsntittelamt, Zimmer Nr. 11, unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der abgelieferten Marldn einzusendeit: die nicht abgeholteir oder mehr Überünesc7leii Zucker- mengen sind nach vorgcvchriebenem Muster dem Städt. Lebensmittelamt zu melden.
Mchteinhaltnna dieser Frist, sowie unrichtige Angaben über den Zuckerb startd und Unregelmäßigkeiten bei der Abgabe des Zuckers haben den Msschluß von der Zuckerverteiliing zur Folge.
Ta iirfvlge der jetzigen Verkehrsberhältttisse der der Stadt Großen übernäesene Zucker uock, nicht ein getroffen rst, kömnm in diesem MonM nur 500 Gramm Zucker zur Verteilttng kommen. Ter R.'stbetrag von 250 Gramm wird im Monat Dezember aus ge geben werden.
Ter LttcinverkaussHöchstpreis pro Psd. Zucker lieträgt:
1. Kristallzucker und gemahlener Zucker: a) nicht raffiniert (Konsnmzucker) 50 Pf., b) raffiniert 52 Pf
2. Hutzucker, Plattenzncker: a) im ganzen Hut oder Platten 50 Pf., b) lose ausgewogen,52 Pf.
3. Würfelzucker 54 Pf.
4. .Wndeszucker: a) bixntn 62 Pf., b) schwarz 66 Pf.
Gießcn, den 14. November 1918. 87268
Ter Oberbürgermeister (Lebens mittel amt).
Städtischer Wildverkanf.
c., städtischen Wildverkaufsstellen, bei denen die
Vorbestellung erfolgt ist, wird am SainSlag den 10. d. M. aus die Bestcllanöwelse
' ^ 701—800
«IlbBelf« «wen Ablieferung der Fleiichmarken der 46. Woche abgegeben. Auf den 'Wochenabschnilt (zehn '/,..An> leile) entfallen m Gramm. Der Verkauf findet vormittags von 8-Ü2 und nachmitags von 2-7 Ubr statt. lieber nicht rechtzemg abgebolte Wildmengen wird anderweitig verfügt. u . und Fremde können ihre Il.'grken gleichfalls
bei den Wildverkauf. stellen cinlösen.
Gießen, den 15. November 1918. 87308
Te r Oberbü rgermeister (Lebensmittelamt).
Bekanntmachung
Betr.: Die Offenlegung dcS Grundbuchs und de ,^?^eNe«kartett der Gemarkung Lollar.
Bekanntmachung Grosch. Amtsgerichts vom !««°^^ol'er 1918, Giestener Anzelger Nr. 258 vom 2. Nov 1918, wird bmgewiefen.
Gießen, den 11. 9koventbcr 1918. 8729 b
Ter ßberbüroenwiftet. L B.: Sttci-jicn, Bcigcordackrr«


