2“..®®^^.- •«TOTtxrfmifsWfhTriä für das Pfmid wrietz ! . dfennag, für das Pfund Öerftengrxru^CTt und Grütze
Ü MENig, für das Psund TeiMvaren ans 80prozi-ntigem Mehl ko Psennag UNO für das Pfund Teigwaren aus Auszugsmehl 88 Psennag.
** er - A usg.ab e. Gegen Vorlage des Besvellausw ises zur Zuckerkarte und Ablaeserung der Zuckermarke 11 ennatleu auf tne Zaukermarken 11 (November 1918) 500 Gramm Zucker.
I ElL o0. November 1918 verliert die Zucke mawe 11 ihre Gultigteit. -va miolge der jetzigen Vcickclwsveeh.iltnisse der der ! 5 >tadt Gu'lien überwieeve Zucker irock) nicht eing- t o sen ist. können m intern VconGt nur 500 Gramm Zucker zur Verteilung kommen. Ter Restbetrag von 250 Granim wird im.Monat Dezember aus- gegebim wwden. Der Kleinver kau i's Höchstpreis für das Pfund Zucker ist, wie aus dem Anzeigenteil zu ersehen, erhöht worden.
^ ** St ädtis cher Wildverkaus. In den städtischen Waldv-erkaussstellen, bei denen die Vorbestellung erfolgt ist, wird am Samstag dm 16. ds. Ms. auf die Bestellausw.nse 701—800 Waid leisch gegen Mliffmiug dw Fleischmarlen der 46. Woche abgegeben. Auf den Wochenabschnitt (zehn Vio Anteile) entfallen 500 Gramm.
** Freibank. Samstag den 16. November werden von 4—9 Uhr die Nr. 741—800 beliefert.
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t^r Friedrich Ebert
verneue 0ierchvfanz.ler und Führer der sozialdemokratischen Partm. wurde am 4. Februar 1871 in H eidelbTrg^borA
b i x Volksschule des Sattlerhand- als Handwerksbursck-e Süd- und Nord- ¥ '>ialbenwkratischen Bremer ^ Arbettersekretar m Bremen. Fm Jahre leüiÄi ^r sozialdemokmtisäm Partei
und Vonltzender der Zentralstelle für die <2)cni Reich tage gehörte er als m£0£ ^beneld-Barmeu seit 1912 am Er bezeichnet
Die Konffftuierung des hessischen Ministeriums.
<?£ 1 m b *' Rav. Das neue Ministerium hat fol-
(Soz.) Staatsminister und Abg. Tr. Fulda (Soz.) Direktor der Ministerial- SB fe.-V Imcr ?- ; dlbg. Naumann «Soz.) Direktor der!
Ernährungswesen: Abg. Raab lSoz.) ^K»r.des Arbeatsamtes; Abg. v. Brentano (Ztr.) Tirettor
Wbg. Henrich (Fortschr.) Ti- ^Uiffte-nalicktealung der ^rnanzen: 9lbg. Urstadt (Forttchr.) ^arektor der Munstenalabteilung ftrr Bäldungswesen, abge^^n-^ Mitglieder haben folgende Erklärung!
^^^rMckmeten sind trotz der Bedenken, die sie gegen den 5* 1 +“- en ■ Ur ' t7nm ^ ber gegenwärtigen politischen Lage Habens -?^^resse erner ruhigen und geordneten Erledigung der Ge- rn der neiren Regierung an verantwort- „$ er J? te ? e unter folgenden Voraussetzungen milzuarbeiten: 1. die xfü e Regierung m Feiner anderen Stelle vermmvonlich als dea^ demnächst zu wählenden hessischen Volksvertretung. 2. Tae Unter- ^hren Entschließungen nicht an alle Einzelheiten o^vom Arbeiter- und Soldatenrates veröffentlichten Programms gebunden, ^ic sind der Ansicht, dast die letzte Entscheidung über zum Volksfront bei der auf breitester Grundlage zu wählenden Lmadesversammlung ruht.
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 15. November 1918.
Sin TemobilmachungSausschuß für Gießen.
vchch herbeige führte Waffenstillstand, dem ein baldiger Fnedensschlntz folgen wird, bringt es mit sich, daß die Temobil- mchaungs»arbechen sofort und mit größter Beschleunigung in Angriff genommen werden müssen. Me Seit längerer Zeit für die Demobilmachung gegebenen Grundsätze können naturgemäß dabei nur zum verschwindenden Teile ein gehalten werden; es müssen vielmehr neue der augenblicklichen Lage angepaßte Maßnahmen er- griffen werden. Die zur Mitwirkung berufenen Stellen werden dadurch vor eme -mßevordentlich schwierige Aufgabe gestellt und müssen Melsach selbständig handeln.
Zur Regelung der aus der Demobilmachung sich ergebenden; Fwagen, soweit sie die Stadt berühren, ist. wie uns von zuständiges ^ette nntgeteill »mrd, ein De m o b i l ma chu n g s a u s s cb u ß zusammengetreten. Dem Ausschuß gehören <m: von Seiten des Holdatcm- urch Arbeiterrats die Herren Geschäftsführer Fourier, R^akteur V e t t e r s, Vizeseldtvebel Schultze: ferner Stadtverordneter Sinn, Stadtbauvat Braubach Staot- amtmann xr. Seid, v'vn Mlitärischer Seite der jeweilige Platz- mcyor, Garnisonverwaltungsdirektor Hankel und Unter-Zcchl- measter H e i b e n Den Vorsitz .führt Oberbürgermeister Keller oe.r durch Bergeordneten K r e n z i e n vertreten lvird Der Ausschuß wntd sich heute endgAtig .bilden und die WaU von Unterausschüssen vornehmen.
Die erste und wichtigste Aufgabe wird die Regelung der tier }f n 9 öfröge darstellen. Me wir hierzu ver- nehmen, ist beavsichttgt, die zurückkommendeu Truppen möglichst m Mafienguartieren unterzubrmgm. Die größeren Räumlich^, ten unserer Eotadt smd für Lazarettzwecke grüßtentells bereits in .liffpruch genommen, so daß für Unterbringung von Truppen mehrere o d) u l g c b ä n b e, eingerichtet luerten müssen Es wäre dmigend zu wünschen, tvenn etwa leerstehende größere in ^ ^a e der Ltadlv erwaltung von den Eigentümern zur
Verfügung gewellt würden. Die Znanspruchn ahm e von Burgerwohnungen soll, wenn irgend möglich vermieden werden Die Bürgerschaft — so gern sie oie Ba- . ^oidlger bei sich aufneymen würde — ist angesichts des herrschenden Mangels an Brennstoffen außerstande, ihrer Ein- guartterung zur Winterzeit eine.warme Unwrkunft zu gewähren wahrend m einem Massengnartier hie Btt^izung mit einer ver- hälttffsmäsiig (Teringeren Kohlen meng? möglich ist . , Umstand, daß es sich bei der Einguartierung in sehr
vielen Fallen mrr um Durchgangsguartiere 'handelt, spricht für die Unterbringung in Massengugrtieren. Schließlich muß auch bedacht werden, daß in der nächsten Zeit unsere S'udenten in großer Jahl m Gießen weder emtreffm worden und zcch'lreiclx- möblierte Zimmer für ihre Unterlünft zur Verfügung stchm müssen. —
Mehr wie sc ist in der kommenden T.emubilmackmngszeit nötig daß ubera,l Ruhe, Ordnung und Zuversicht bewahrt werde. Nur dann kann erhofft werden, daß wir in unserer Stadt allen^an rms herantre'enden Ausgaben sachgemäß gerecht loerden Das DemobllmachungsbureMi befindet sich im! Stadthaus, Zimmer
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** Ein Bauernrat für den Landkreis Gießen wurte gestern gegrüTidet. Vorläufiger Vorsitzender ist Landtagsabgeordneter Wilh. Fenchel, Oberhörgern. Es wird gebeten 'n. allerr (Gemeinden des .Kreises Gießen, sosveit dies noch nicht geschehen ist, sofort Dauernräte zu bllden i,no die Namen der Vorsitzenden hierher mitzuteilen. Das Bureau des Bauernrates das den Bauernräten mit Rat und Tat zur Seid' stehen wird, befindet sich in Gießen, FiMmchstr. 6; Telesüwn 166. Weitere Mitteilungen werden durch Bekanntmachung erfolgen.
Leberismittel.
** Nährmittel-Ausgabe. Es entfallen vom 16. ds M« ab mff Nr. 11: Aus die getten Karten (A) 250 Oka mm Guppmsabnkate, auf die voten .Karten (B) 500 Gramm Grieß J(Uf die blauen .Karten (6) 200 Okamm Olraupcm. 100 Okamm Teiglwaren und 100 Gramm Suppensabrikate. Mit dein 30 November 1918 verlieren die Nähnnittelkarten 11 Movember 1918)
Au^s dem Stadtthcaterbureau: Es sei nock-mals m letzter stunde auf das heuttge Gastspiel des Oberbayrisck^en Bauerntheaters mit dem beürnnten Volksstück „Der Herrgott- schnitzer von Ammergau" hingesmesen. Für kommenden ^ia.istag wurde Herr Everrh von Wiesbaden nochmals zu einem Gaßspiel Die Räuber" verpflickstet mrd diese Bor .ellung wird zu rleineii Preisen gegeben. In Vorbereitung stehen Sliakespeares „Kaufmann von Venedig", ^udermanns „Sodoms Ende", Lessings „Emilia Galotti", „Tie Scks>western und der Fremde^" von Bruno Frank, sowie Leo Falls „Rose von Stambül".
** Der Gießener Konzertverein schreibt uns: Für I das nächste Köiizert Somttag. den 17. Ixrt der Konzertverein ’ ine jugendlich 16jährige Violinspielerin Steffi K o s ch a t e aus Berlin, die aus der Meistierschule Henri Mar!saus, des, auch hier so sehr geschätzten großen Künstlers, hervovgegange,i ist, und den Teno- risteu Kühlborn ans Darmftabt verpflichtet. Ueber die junge ^.ame sch,reibt die Allgm. Musikzeitung: „Die Geigerin Steffi Kosckate darf über ihre^ Zukunft ganz beruhigt sein. Wer so mnerlich und nur der Sache ergeben musiziert, muß sich durchsuchen." Tie Zeitung lobt weiterhin „die technische Meisterschast, die bemerkenstverte Reife, den wundervoll beseelten Ton und die besttickeiche Süßigkeit ihrer Kantllene". Tie junge Künfllerin wird dici G-Moll-Sonate von Tartini, ein Werk jenes . Meisters von Padua, eine der gmoßartigfüen und edelsten Erscheinungen der Geigenkünstler aller Zeiten, spielen. Ms zweite Nummer ! das Violinkonzert G-Moll von Mendelssohn, über dessen glänzender^ Donsprack>e der Geist echter und innerlick>er Kunst schwebt. Ern kleines Jiiwel ist die kurze Ueberleitung (Megretto non troppo) zum Finale (Allegro molto vivace), das in lebendigstem Lprühstmer ein setzt. Nummer drei werden ^noch drei kleinere, hinlänglich bekaninte und immer gern gehörte Stücke „Scherzo, von Ditttersdorf-Kreisler, Caprice Viennois — Kreisler und das bedeutendere Präludium Allegro — Pugnani — Kre^isler, sein. Herr Kü h l b o r n, dessen hoher Bimor eben überall Triumpl-c feiert, singt je eine Gruppe W o l f- und Straußlieder-und den Zpllus „Di cht e r l i e b e" von L-chu mann. Mil dem ganzen Neichstnm .kmischerisch-cn Empsin- dungslebens verklärt Schumann die Heine'sck>e Liebeslyrik mit der Innerlichkeit und Reinh'ett seiner mensch-lichten und künstlerischen Persönlichikeit.
** Fahrraddiebstahl. Heute am 14. d. M., um 10 Uhr M>rmtttags, wurde einem Telegrammbesteller von unbekanntem Täter ein vor dem Hanse Keplerstraße 7 aufgestelltes Fahrrad entwendet, das schwarzen Rahmcnbau, gelbe, mit zwei schwarzen Streifen versehene Felgen, vorne einen roten und hinten einen grauen Gummimantel hat, aus der Glocke die Firma Aug Schmidt, Meseck, steht und mit der Nummerplatte blaues 6 6056 verlehen ist. Sachdienliche Mlittellungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen.
Der Verkehr mit dem besetzten Gebiet. Es ist in zaUreichen Kreisen des Volkes die Frage ansgeworsen worden, ob es nach der Besetzung des linken Rl-eiimfers durch den Feind vor allem mit den Städten Kösn, Mainz, Koblenz noch lmmittcl- bare Verkehrsmöglichkeiten geben wird. Diese Sorge dürfte überflüssig und miberechngt sein. Post, Telegraph und Eisenbachl iverden auch während der Zeit der feindlichen Besetzung keinep wesentlichen Beschränkungen unterworfen sein. Wie weit ein4 Zensur, Paßzwang und Durchsuchung 'der einzelnen Personen' 'Platz greifen wird, muß abgewartet werden. Jedenfalls ist zu erwarten. daß der Bekehr mit den besetzten Gebieten aufrechterhaltenl bleibt.
** Lichtspielhaus. Heute wird zum letzten Mal „Das Himmelsschiffl^ gegeben. Von morgen, Samstag, ab tritt. Maria Widal in dem Film „Das sterbende Modell"'auf.
Landkreis Gießen.
--- Grünberg, 14. Nov. Im BauL'itwerk Hessen wurde der Bergmann Klös aus Ettingshausen von einer abstürzenden Felswand verschüttet mid getötet.
wa Oden hausen, floabenau, 14. Nov. Die letzten Kriegs- tage haben zum Schluß nnsern Ort noch in Trauer versetzt. Es blieb aus dem Felde der Ehre MuS'ketier Hch. Schomder, Sohn des Jiohü. Schombec, ein braver, junger dNunn. Nachdem unserem I Lehrer H ö ch st ein Sohn und ein Schwiegersohn in französisch-er > und englischer Gefangenschaft sind, ist der Mveite Schnnegersohn für sein Vaterlaich gefallen. Vermißt sind mch aus englisch)er Gefangenschaft geschrieben haben Sergeant Otto Konrad und öermann Stange. — Nachdem Altbürgermeister Lang sein Amt nie!erliegt hat, werden die Vürgermeißeegeschäfte von Kaufmann Hch. Nachtigall gMhrt. Zum pwvisorisch-en Rechner wurde während des Krieges Leonhard Lang ernannt.
Kreis Alsfeld.
up. Aus dem Ohmtal, 13. Nov. Wie sehr die Kaninchen- Mcht als Ersatz für Fbersch dienen Faun lehrt der diesjährige.Herbst auch auf dem Lande. Hier hat sich die Kaninchenzucht stark mrs- ffdbreitet, aber es verenden viele Tier zur Herbstzeit, und zwar regelmäßig zur Zeit der Nässe. Daxu erreicht inan aus dem Lande nie die Mast Und das Geßtickch der Tiere wie in der Stadt. Der Mßstand liegt an den Ställen. Diese bestehen meist aus Kisten, bei Idenen der Boden eben ist. Ein Mzug des Urins, wie bei einem schiefen Boden, gibt es mithin nicht. Das Futter kommt mit dem Urin stets in Berührung und um so mcklir, wenn die Ställe auch gegen Regen nicht genügend geschützt sind. Reinlichkeit ist aber halbes Futter.
Kreis Friedöerg.
= Friedberg, 14 Nov. Ter Direktor des lücsigen Hessischen Pvedigerseminars Geh. Kirchenrat Prof. v. Tr. Schoell hat einen Rnf in den Dienst seiner Württemlierger Heimatkirche erhalten und angenoimnen, und zwar als Prälat urtb General- snperintendent der Tiözese Reutlin^n mit dem Sitz in Stutt- gart. Ter um die evangelische Kirche Hessens und die Ausbildung der hessischen GeiUichkeit bochverdieitte Theologie tritt sein neues Amt am 1. ■Xeaember d. I. an.
Starkenburg und Rheinhessen.
I Darmstadt, 14. Nov. Me heutige Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nahm Stellung zu der durch die Umwälzung geschaffenen L-.rge. Ter Oberbürgermeister besprach die Bildnng einer Bürgerwehr und die Einguartierimgsfrage. Tem Beigeordneten Henrich wird ein vorlänsiger Urlaub erteilt. In der Aussprache crllärte Tr. Osann, daß er erst die zukünftige ans Wahlen hervorgehende Nutioualp>ersammlung irnd deren Beschluss-' als den wahren Willen des hessischen Volkes erblicken könne. Böig. Henrich gab die Gründe seines Eintritts in die neue Regierung an
ömianrLge LehAingSschUle unrb sich noch eine dreffemestrstie er ireiterte Guverbe,chule schließen.
L" Woims,14. Nov. Im aiigeblick^n Auftrag des Berliner ! Ü&L v ri P^ bewassncte Soldaten unter schweren Au.
? r P. 4P gen wider <as Sehen de-S Bürgermeisters aus der Gemeinde ! 5 9°° d-^arr miszahlen und verschvandcn mit
^ gingen ftin ^ aUbeX ^ Orten Rhemhessens soll das Manöver
Kreis Wetzlar.
-U' und^war ie emer aus dc-m K'reis der Arbeitgeber und Arbeit-
& SY l !Ä i 5 «*« s he- ffllf bre »ÄSlÄ
aeeijnert 1. uno Kür cher und Lutz als 2. Vorsitzende Es wurde weiter die ttrage von Vertretungen besonderer Interessen ver- AÄftsfälüekd^Eräge vorläufig zurückgestellt, um die w -® eni ? ,d)a 0 t nicht zu gesährdeu. Um bei der üär Ä^ ber^Ira^ der Arbeitsbeschaffung einen Ueberblick ^r weiter neu und wieder zu beschästimmdev zu bekommen, ivllen fortlaufend statistische Erbebun«ü
^wecks^Ar^^'s ilbCr Ö d n ^rnr Verhandlungen schweb >>u.icks -lrbeitSteilung wurden vorläufig finef Ml»>schüssf iieüvllt
i US! Ermessen n9 ä^C l.'SS
i>etS<l,|e||0r ~S a ^ : Mitglieder: Dietrichs wimvz, utra>et, wcainzer. van Schellenbeck 9
!!^^O^^Nib. Vorsitzender: Tirektor Heede': Mitglieder^Lew
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glieber l Gülle, Karl Hensoldt. Koblitz. Paul, Rem. Tie ArLeits- ^^n Ausschüssen ist für Anregungen und Mit- techuugn !ederz.tt dankbar. Für das Bureau ist bas ans wnier^
6111 im alten Rathaus, Butt^-
7'’ng? 1 l J *!gestellt lvorden. Bureaustundeii von Uhr Telephonnummer 77. Wetzls. Schluß d^r Sitzung
. ^ 77.^ e .f .! a 11. ,Nov. Von einem Hochosengerüst der Bu- deru^schen EisQiN»erke stürzten zwei Schlosser ab Der eine brach das Genick und war auf der Stelle tot, W an^n frf>S -erschmew'rte eme nachstürzende Eisenslvnge die Schulter sich It Ilis^rwetz (Kr. Wetzlar), 14. Nov. Nachdem auch hier llch dae Einbrüche mehrten mid zuletzt ein Hammel abgeschlachtet
che^Wälder^ ^ze Torf auf die Beine mid ürafte oic Wälder ab. Hierbei wurden die Einbrecher ausgestöbert Es
in? 1 Armazosen und zwei Missen, leider konnte aber mir
Russe sestgivwmmen iverden. Seit dieser Streife haben die Diebstähle an hiesiger Gegend aufgehört.
^ Hessen-Nassau.
. e I®- L-,14. Nov. Aus der Grube Holzappel riß in
eanem Nebenschacht das Seal des Förderkorbes. Tie vier Jn- .Ä - Korbes stürzten aus erheblicher Höhe in die Tiefs
^ T-t«. Än ff* M
duinstein ' b ^den anderen stammen aus Diez bzw. Bal-
anbe^irmten ^ ^ Es den 21. Noveniber
antemmnteia >7.^^v'eror dnetenwahlen finden nicht statt
—- Tae amtlichen Notterungen an der Frankfurter Börse Krtvten von Freitag, 15., Nov. im trJymg" ^
augenommen. - Me sozialdemokratische Partei b7- mu der UnabhÄigigen Sozialistischen Partei in Einigmigs- lx ittebungen ernzurreten. — Tie Verbände der Künscher und Kunst-
Elten heute ihre Theater.
H u n str a t c Auch d-ie Vereine, die ^tturst, Musik Literatur ^lcgLN bildeten einen Rat für künstlerische Ange^
, N ^ € - ^ ^ m P-vliz-eipräsidenten zur Beratung
rn allen ernschilamgcn prägen zur Tlerfügung stellt — Unter Hinzuziehung von Mgeordneten de-z A.-S-R. uabmen die Milk t ä r ge richte heute ihre Arbeit imeder aus Am Obertti^ N'mmt der Prozeß gegen die Unteroffiziere und Wann* hatten des Mainzer Pro nerparks (Prozeß .Philipps?) seinen Fattgang — ^m Burgersaal des Rathauses, der den Sozialdenw- kraten b^.her verschlossen war. findet am .Freitag die außerordenl- V e r e Sammlung des Sozialdemokratischen
A, Marburg 14. Nov. Ueber bste TätiSkeft des Arbeiter- niad Soldatenratcs, Marburg ist folgendes zu berichten: Gemäß einem obersteai BesttEn, Ordnung zu schaffen, wurden zunächst in Fühlung mat den Mannschaften Richtlinien für die Wü-der'auf- nahme des gesamten Tienstbetriebes im hiesigen Bataillon fest- gelegt, mn denen sich das Bataillon alsbald einverstanden erklärte Ev tollen unter unbedingter Hochhalttmg militärischer Tiszipiin chaften, die mit Rücksicht auf unsere ganzen "Zeit-, umstände geboteiaen Erleichterungen in und außer Dienst geivährt uierden. Tae Verbinduaag mat den Mannschaften wird durch von den Kvnipagmera gewählte Unteransschüffe geivonnen. Es ivurden Ver- treter m dae benachbarten K'reise geschickt, um mit den dortigeii ^am>ratsamtern rn Verbiikdung zu treten, und im Verein mit dreien vor allem den Weitergang der Lebeusmittelversorgung nach - r l 3n dieser Frag' haben bereits ein- '
gehendwe Beratuilgen mat dem Landrats- und decn Migerrncister- amt m Marburg slattgesamden. Namentlich muß die Karwfselversor. gung an verstärktem Maße weiterbetrieben nx'vben. Für mw-gen Ut vom Landratsamt unter Beteiligung des Marburgs Arbeiter- ' mad .-oldatenratcs eine Bersammlamg aller Bürgermeister des anberaumt: der Vertreter der Studentenschaft bat die ^ Mathllse der Studenten zugesichert. Tie Frage ist um so dringlicher, als Marburg sur die nächsten Wochen mit größerer Emguarti^ ^ nrng reckmen mutz. Mit der Intendantur des 11. Armecttnps in Kassel werden daher Verhandlungen über die Lieferung' von Lstt^a^Mitteln sur etwa hier einguartieoTte Truppen gepflogen Zum I Schlutz ist noch zu bemerken, daß der Avbei er- und Soldatenrat -? cx ^r sachverständigen der Landsvirffck-ast, Herrn Bürgen meister Waßner-Eap:>cl. verstärkt wurde. Zlvei u>efterc Vertreter der Arbiterschast werden heute geiväblt.
--Sch wan beim a. M., 14. Nov. Ter hiesige Nrbeiter- und Soldatenrat ließ von der Post und der Bürgermeisterei die Adler und alle sonstigen „Kaiscrlich>en" und „Königlichen" Erinnerungen eattseraien.
oochschulnachrichien.
« M,, 14. Nov. Tr. Kurt Eckelt l,at sich m der Mevizrmsa:eir ivatuttat für das Fach der Ghnakoloqie habi- lihert. «eiue t'luircklsvorlcsmch am I!>. November behandelt „Neuere Be,ireb,m»i, jto konservativen Beha.idlima ffimüfofom. fcf« SranHiatoi . — Tr. Otto Maull bat sich in der Rawr- wrs,ensckaltluhen FEtäl für das Fach der GeoMWihie habilitiert
IIUICS Vi-LllLUttS» Ul IICU1
Tie Stadtverordnetenversammlung geiiehmagte eiaie einmalige Teuerungszulage in Gesamthöhe voar 1 127 500 Mk Es erhalten verheiratete männliche Bedienstete 500 M7., soechliche 400 Mk allemsteÜsend'e über 18 Jal/re 300 Mk., unter 18 Jahren 200 Mk Ferner imrrde die Neuordnung des Fortbildungsivesens durch Errichtung einer Gewerbeschule mit Tagesuttterricht beschlossen: an die
HiVchleche Nacl-vichten.
Gottesdienst am Sonattag den 17. November (25. nach Trinitatts).
Evangelische Gemeinde.
In der Stadtkirche. 9^: Pfr. Mahr- 11- Militär- f«- Mr. Orsfeld: 2: Lindert, f. d. Matth.Nm Pfr Ma§: Sri Tr^lss. Liz. Reuinng. Beichte u. hl. Abendm. s. Matth - u Mark.-Gem. — ^n der I oha n nos kirche. 9 1 / 2 : Psr Bechttls- 8slEr: 1NK-mderkf.dLuk.-Gem. Pfr. Bechtolshnmer: 5: Pft. ZusseL. Brnckffc- u. hl. Abmdm. f. Luk.- u. Joh.-Gem. Mittwoch 20. Nov., abds. 8: Kriegsbetstunde. Psr. Bechü>lshcimer.
Uarholische Gemeinde.
oc G^z. hl. Beicht: 7: Hl. Messe, Komm. d. Jüngl.. 8: Arsk-.L. hl. .Komm.: 9: vock>mnt m. Pr?d.: 11.- .Hl Messe m Pred, Mi.itargottc-sd.: 6: Christcnt., darauf sakr. Brndersch-And Dien^ tag u. Freitag, abds. 6: Knegsbittand. Samstag 23. Nov., nackin.
^ ^ deicht. — Dmstwra-Gottesdienst am
17. Nov.: Lach 9Vz.


