Nr. 269
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j68. Jahrgang
Jettag. s5. November fy(8
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Die Antwort Wilsons ans die deutsche Beschwerde.
61 Beruhigungen träufeln vom Anslande auf uns Wilson tut uns iknnö, daß Amerika-, ähnlich wie früher für Belgien, eine „Unterstützungsaktion" ins Werk setzen wird, und die englischen Mach-tho.be r, um bei der Beknndnirg allgemeiner Menschlichkeit nicht ins Hintertreffen zu geraten, beeilen sich, im Unterhause fru erklären, daß auch England in dem Bemühen, die Note M lirrdern, nicht zurück- stehen werde. Wir sind der Meinung, daß wir Deutsche des- wegen keinen Gruno haben, gerührt dankend auf die Knie M fallen. Wir wollen keine Brosamen und Almosen, sondern Recht uud Gerechtigkeit; das Ziel der Zukunft soll, wie für die andern Völker, weit und groß vor uns stehen, und ans den Ruinen des Weltkrieges soll etwas gänzlich Neues sich aufbanen. Die liberale englische Unterhansstartei hat an die Regierung Lloyd Georges die Aufforderung gerichtet, schon jetzt laut zu erklären, daß das linke Rheinufer, aus- genomnren Elsaß-Lothringen, sowie die rechtsrheinische „neutrale Zonett sofort bei Friedensschluß wieder an Deutschland zurückzugeben seien. Auch diese Kundmachung wollen wir ihrmr Urhebern nicht als einen Akt rettender Frömmigkeit Mrrechnen. Wir kennen das sanfte Streicheln der Hand englischer Kolonialpolitik und wissen über die britischen Praktiken Bescheid. Wir wollen uns nicht täuschen und einlullen lassen. Der englische Vetter hat uns über das Schicksal unserer in Gefangenschaft schinachtenden deutschen Landsleute noch nichts anderes gesagt, als was in dem Fochschen Wasfenstillstandsprotokotl steht! Wenn die alten Gewalten in den Ländern unserer Gegner itt der bisherigen Weise weiterherrfckZen, haben mär wenig Vertrauen, daß ein gesicherter Und gerechter Völker friede zustande kommen kann.,. Ter Bollzngsrar des Arbeiter- und Soldatenrates, der jetzt in DeutfchlMtd die Stelle einnimint, die etwa der Reichs- tagshanplansschnß rnne hatte, veröffentlicht einen längeren Appell an die Völker der Entente, worin es heißt: „Wir appellieren an das Gevechtigkeits- und Solidaritätsgefühl der uns bisher feindlichen Völker und reichen ihnen über die Schützengräben hinweg die Bruderhand. Wir bitten sie, bei ihren Regie ruhigen selbst zu wirken, das deutsch Volk nicht völlig zum Hnngertode und politischer Ohnmacht zu verurteilen. Wir bitten die Völker, mit ihrer ganzen Kraft dafür einzu treten, daß der Friede, der da kommt, ein Friede brüderlicher Verständigung ohne jede Eroberungen uub Unterdrückungen werde, ein Friede, der jedem Volke das Recht der Selbstbestimmung und der freiheitlichen Entwicklung läßt."
Wir wollen sehen, wie weit die Wirkung dieses Aufrufes reicht. Zunächst soll es nun mit allen Kräften au die Neuordnung in Deutschland gehen. Eine Berliner Meldung uilr neue Ernennungen mit, von denen wir jedoch rwch nicht Wilsen, ob sie endgültig sind: Zum Staatssekretär des Kriegsernährungsamtes ist danach der unabhängige sozialdemokra- ti'.che Abgeordnete Wurm ernannt worden. Dem Staatssekretär des Neichsjustizamtes v. Krause, der im Amte bleibt, iind zwei Unterstaatssekretäre aus den Reihen der Unabhängigen beigegeben worden: die Abgeordneten Dr. Cohn (Nordhausen) und Dr. Herzfeld. In das Auswärtige Amt, das der unabhängige Sozialdemokrat Haase keilet und in dem der sozialdemokratische Unterstaatssekretär Dr. David arbeitet, wird als zweiter Unterstaatssekretür der bekannte sozialbemokratische Theoretiker K a u t s k y ein- treten. Die Ernennung wird noch einige Zeit auf sich warten lassen, ha .Kautsty erst in den Verband, des Deutschen. Reiches ausgenommen werden muß, denn sein Geburtsort liegt im tschechischen Teil Böhmens. Ferner tritt in das Kabinett noch der Berliner Rechtsanwalt Dr. Kurt R o s e n fe l d ein. In das preußische Ministerium des Innern, das von dem Sozialdemokraten Paul Hirsch geleitet wird, tritt als Unterstaatssekretär der unabhängige Sozialdemokrat Dr. Nu- dolf'B reit scheid.
Das alles können nur vorläufige Acinterbesetz trugen sein. Wie das ganze Staatsgebäude zusammengestürzt ist, so sind auch die politischen Parteien mit ihren Programmen gestürzt und durcheinairdergekommen. Tie bisherigen „Ausrufe" enthielten nur allgemeine Weisungen an das Bürgertum. Der. „Vorwärts" meint, baß eine bürgerlich-republikanische Partei in der Bildung begriffen sei, die sich ans linksgerichteten Teilen der fortschrittlichen und der nationalliberalen Partei zusammensetzen werde. Ihr Programm soll ein rein demokratisches sein, sich für weitgehende Sozialresorm aussprechen und gegen alle monarchistischen und reaktionären Umtriebe. Auch in der Sozialdemokratie gibt es neue Bildungen. So heißt es, daß unter Liebknecht und Rosa Luxemburg sich eine politische Gruppe bildete, die sich von den „Unabhängigen" getrennt habe. Tie Unabhängigen sind vermutlich jetzt auch in dem Plane geeinigt, daß eine allgemeine konstituierende Nationalversammlung demnächst zusammentreten soll. Wir wollen hoffen, daß damit das Streben gesichert und verwirklicht werden kann, ohne gewaltsame Erschütterungen unseres Volkstums in eine friedliche und segensreiche Entwicklung hinüberznkommen!
Die Antwort Amerikas über unsere Lebensmitteiversorgung.
Rotterdam, 13, N°v (WTB,) Drahtlos, Sicr ttftrrf* mbsr Trimtfimirf) das Schnmzcr Gasandtcn mWashi n gto i, >as Ministerium des Aeußem tu Bern aufgefcmqey^
Scb tobe dem Staatsdepartement ohne Verzug die Mrtterlvng deutschen Regierung zugestellt. dtc Ihr Kabel Nunrmer 57 enb und Staatssekretär La n sin g ersuchte mich, folgende Artt- r t zu übermitteln: ^ . rr - , .
In brr gemeinsamen Sitzung beider Hauser des Kongresse^ hat Präsident der Berciingtcn Staaten erklärt, daß dre Vertreter, assoziierten Regierungen in den: OberstM ^prrcgsrat m Ver^
sailles durch einstimmigen Beschluß den Vertretern der Mittelmächte versichert habe, daß alles, was unter den Umständen möglich ist, geschehen wird, um sie mit Lebensmitteln zu versorgen und die Not zu erleichtern, die an vielen Orten geradezu das Leben bedroht, und daß unmittelbare Schritte getan t^rton! können, um diese Unterstützung in derselben systematischen Werse zu organisieren, wie es im Falle mit Belgien geschehen ist. Weiterhin sprach der Präsident seine Ansicht aus, daß mit Hrlfe der st illiegenden Schiffe der Mittelmächte es alsbald möglich sein müsse, ihrx unterdrückte Bevölkerung von der Furcht vor völliger Verelendung zu befreien und ihren Sinn und ihre Energie für die -großen imb gefährlichen Aufgaben des politischen Wiederaufbaues sreizumachen, denen sie überall gegenüber stehen. .
Dementsprechend beauftrag,!e nrich der Prkffidcnt, zu erklären, daß cr bereit sei, die Belieferung Teutsck,Lands nrit Lebens mittelst in wohlwollende Erlvägung zu ziehen und die Frage sofort mit den Verbündeten zu erörtern, vorausgesetzt, daß er versick-ert sein kann, daß die öffentliche Ordnung in Deutschland weiterhin herrschend bleibt und daß eine unparteiische Verteilung der Lebensmittel verbürgt ist.
gezeichnet: Sulz er, Schweizerischer Gesandter.
Rvt 1 erdam, 14. Nov. (WTB.) Nach dem „NieuSve Notter- damscken Gourant" verlautet in hiesigen Sckstffahrtskreisen, daß die Alliierten alle deutschen Schisse aus bestimmte Zeit zu chartern beabsiastig-rl, um mit ihrer Hilfe die Lebens- mittelversorgungder gatrzen Welt in die Hand zu nrhmen. Tie Kriegs entschäÄgmrg werde sich um den Betrag dieser Schisse weiter verringern.
Eine Erklärung des englischen LebcnsmittelkontrolleurS.
London, 13. Nov. (WTB.) Reuter. Unterhaus. Im Laufe der Debatte über die Kredit Vorlage sagte der Lebens- mittelkontroNenr El hu es: Tie Kontrolle über die Vorräte und Preise muß bestellen bleiben, bis normale Zeiten gekommen sind. Matt habe die Pflickst, die rvotletdenden Länder zu ernähren und es sei ilpn .eine Getutgtuting, daß es ihm zusammen mit dem Lebensmittelkontrvlleur der Vereinigten Staaten gelungen iei, eine internationale Organisation zu feto fiat, durch die den hungernden Feinden Hilfe gebracht werden Lbnttte. Tie jHI Ute eien mti> Neutralen hätten natürlich den Vorrang. Ter Sieg tobe den Alliierten die Pflicht auserlegt, für die sosortigett Bedürfnisse des gr- sätci getten Feindes ztt sorgen. Es würdett Maßregeln zur raschen Hilfeleistung getroffen werden.
Die Versorgung ollandS mit Lebensmitteln.
Haag, 14. Nov. (WTB.) Korrespondenz-Birreau. Amtlich wird vont Ministerium des Aettßern mitgeteilt, von den hvkliin- dischen Telegiertett itt London sei die Nachricht erngetrosfar, daß vorbehaltlich der Zustimmung der Regierung in Washington Holland (ruf die Zufuhr von 375 000 Tonnett Brotgetreide einschließlich Reis für die Zeit eines Jahves rechnen kann, ferner ans 80 OOO Tonnen Öele und Fette und 300090 Tonnen Mais für Viehfutter und auf andere Rohstoffe. Tiefe Vorräte tverton geliefert, wenn ein attgem>eines wirtschaftliches Abkommen zustande kommt, worauf ton Delegierten zufolge alle Aussicht besteht. Bei der TurckMhruug dieses allgemeinen Mkommens wird von htttaudi- scher Seite vmt den zum Teil bestehenden, zum Teil noch zu er- vichtenden tttternattmtalat Organisationen, die auf eine gerechte Verteilung der Lebensmittelvorräte und eine Verhütmtg von Preis- tveibeveiett Hinzielen, utrtgewirkt werden. Ueber diese Welttngmti- fatton, über die in Lottdmt bereits vorläufig Verhandlungen geführt wurden, und deren Grundsätze ivahrschünlich ans die Schtsf- falwt Anwendung finden werden, wird sobald wie möglich Näheres mitgeteilt. _
Wilsons Europareise.
Haag, 14. Nov. Der Londoner Korrespondent des „Manchester Guardian" versichert, da" Nräntoui Wilson nunmehr definitiv beschlossen hole, txw önlich a t der Fri.drnstonserenz teilzunehmen. Er wird im Tezentber itt England erwartet.
Das linke Nheinnfer und Elsaß-Lothringen.
Rotterdam, 14. Nov. Tie „Wostnrinster Gazette" meldet: Ti« liberale Uu rer ha u spartet verlangt im Parlament
in einer Interpellatiott an den Ministerpräsidenten eine a m t l t che Erklärung Englands dari'tber, daß das flinke Rheinurer «außer ElsaG-Lothringat in absehbarer Zeit geräumt und a n o i e deutsche Regierung zurückgegeben werde und daß ui£ rechts .des Rheines vorgesehene neutrale Zone sofort nach Abschluß der Friedensbedingungen wieder geräumt wird.
Der -lttschluß Deutsch Oesterreichs au das Deutsche Reich.
Wien, 13. Nov. (WTB.) Tie Soziale ^Korrespondenz meldet: Unterstaatssekretär Bauer richtete an den Volksbevollmächttgtenl H a a s e in Berlin folgendes Tel<nsramm:
Indem ich Sie zur Uebernahme' Ihres neuen Amtes in so geschichtlicher Stmtde lierzlichst beglückwünsche, teile ich Ihnen mit, daß die provisorische Nationalversammlung Teutsch - Oesterreichs! einstimmig beschlossen hat, Teutsch-Oesterreich für eine d e m o k ra- tische Republik zu erklären, die eilt Bestandteil der großenj deutschen Republik ist und bleiben soll. Durch diesen Beschluß serner provisorischen Vertretung hat Deutsch-Oesterreich seinen Wtliettj ktmdgetan, sich mit den anderen deutschen Stäm me n, von deneit es vor 52 Jahren gewaltsam getrennt wurde, wteder zu vereinigen. Wir bitten Sie und.die deutsche Regierung« diese Bestrebungen des deuß'ckiett Volkes in Oesterreich zu tntter- stützett und in direkte Verhandlungen mit uns über dte Vereinigung Deutsch-Oesterreichs mit der deutschen Republik und über die Teilnahme an der Gesetzgcbuttg und Berwalttmg deZ Deutschen Reiches einzutrclen. Wir bitten Sie, mts Gelegen^' heit zu geben, uns mit Ihnen über alle Fracht der Fri c dens-i Verhandlungen ins Einvernehmen zu setzen und diese Verhandlung.. t in ettgstcr Freundschaft ntiteinander zat führen. Wtr bitten Sie schließlich, auch lmferer schweren angenblicklichnt Not Ihre Aufmerksamkeit zu scheitken. Da sich die neuen slawischen nationalen Staaten, die aus dem Zusammenbruch Oesterreichs her-i vorgegangeu sind, gegen tms vollständig alg'perren, leiden wtr bittere Not an Kohle tmd Lebensmitteln.
Das deutsche Volk.in Oesterreich und insbesondere dte deutschen! Arbeiterklassen sind überzeugt, daß die neue Rogiernng der deutichenl Republik utts in diesen Stunden der Not beistehen wird. Was wer brauchen, ist an zuständiger Stelle bekannt. Wir bitten Sie, Jhreis Einfluß dafür einznsetzen, daß wir die unentbehrttche Aushrlfe au Kohle und Lebensmitteln schnell bekommen. Ich hoffe, daß dte alten freundschaftlichen und partetgettössischen Beziehimgen, dte uns verbinden, es uns erleichtern tuerben, die engste und dauernde Veri bindung zwischen Terttschland und Dcutsch-Oesterretch hcbistellen.
Mit herzlichen Grüßen Otto Bauer.
Büraerrate-
Berlin, 14. No-v. (WTB > Unter dem Vorsitz von Dr. Ries er lüldete sich ein voAeveitender Aus'chuß zur Gründung von Bür gerräten. Es wurde eilte Entschließung gefaßt, worin die Absicht kundgegeben wird, die volle Gl e i chbere ch tt-^ gung des Bürgertums zu wahren und die Besttebungenl ber Neichsleitung zur Erhaltung vott Ruhe und Ordnung zu unterstützen. Verlangt wird die schleurngc Einberufung der ton>tittiieren- den Nationalversammlung._
Der Kaiser in Holland
Haag. 14. Nov. (WTB.) Anläßlich der in der Presse ver- breiteten, einander widersprechenden Ansichten über den Charakter des Ansenthaltes des früheren deutschen Kaisers ttt Holland, wobei attch von I n t er n i ernn g die Rede war. wurde dem Kvrreiputdenz-Burcau mitgeteilt, daß mit der Thronentia '.trug jede Beziehung des Kaisers zur deutschen Armee aufgehört hat.
Aus dem lleiche.
Die neue Verwaltungsmethode in Preußen.
Berlin, 14. Nov. (WTB.) Telegraphischer Erlaß an alle Ober- und R c g i er u ngsp r äsid e n t e n: Aus Kreisen der Verwaltungsbehörden ergingen Anfragen hierher, in welchen Formen sich die Zusammenarbeit^ mit den Arbeiterund Soldatenräten sowie mit etwa entstandenen Bauernräten am zweckmäßigsten vollziehen soll. Auf diese Anfrage ist zu erwidern, daß die Vertreter des Arbeiter- und Sol- datenraies bzw. Bauernrales als K o n 1 r o l l i n st a n z den einzelnen Verwaltungsbehördeti, insbesondere also den Sber- präsidien, den Regierungen und Landratsämtern zur Seite zu treten haben und bei allen wichtigen Verhandlungen bin- zuzuziehen sind. Die Form dieser Zuziehung wird sich vom Standpunkt gegenseitigerloyalerUnterstützung im einzelnen leicht finden lassen, wenn dabei das Ziel^un- bedingter Fernhaltung jt'der Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Auge behalten wird.
Die preußische Regierung: Hirsch, Ströbel.
Thronverzsch.e.
Schwerin, 14. Nov. (WTB.) 0)emäß dem Beschluß des Ministeriums verzichtete der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin für sich und sein Haus auf beit großherzoglichen Thron.
Gotha, 14. Nov. (WTB.) Wie heute den Abgeordneten des gemeinschaftlichen Landtages mitgeteilt wurde, e n t s a g t e H e r z o g K a r l E d u a r d von Sachsen- Koburg- Gotha gestern dem Throne.
Dom dayri'chcn Königshaus.
M ü n che rt, 14. Nov. (WTB.) Uetor das Befinden toi K'önigM Marie Therese meldet die Korrespondenz Hvffmcrck.t: Nncy den vott uns an maßg'batdec Stelle eingezogeiten EröntMgimgen ist cm der Blüttermeldmtg,, daß die Königin Biarie Tl>erese gestorben ist. keilt wahres Wort. Tie Königin ist allerdtttgs leidend, ilrr Befinden tot sich aber in der letzten Zeit gebessert ltnd gibt zu Befürcstungat keinen Anlaß.
HinrichMng von Räubrrn.
Hannover, 14. Nov. (WTB.) Standrechtlich erschossen wurden in Bremen 2 0 Angehörige der sogenannten „Fliegenden Division" in Bremen, die an zahlreichen Räuberei e n beteiligt waren. Sie hatten sich gestern des Bahnhofs Hannover betnächtigt, von wo sie ein heftiges Gewehr- und Maschinengetvehrfeuer auf die Umgebung eröfsneren und den Zugverkehr aus mehrere Stunden gänzlich behinderten. Eine weitere Anzahl wurde hier festgenommen und sieht nach Mitteilung des Arbeiter und Soldatenrates ihrer standrechtlichen Verurteilung entgegen.


