TftJrPist au ncEcrrt ®uffHeg. Eiillösu:<g der von Reich, ^vaar imöj&rmcvniyc übernommenen Berpffichtimgen, Fortzahtag l-vtu ^telter und Pensionen, Besteuerung nach derLeiskmgs- layia.etr unter strenger Ersassuii»i der föriegögoonnte, schleunigste ymararacng der tem kehrenden Krieger in das Eriverbsleben. Per-
*T«' ii ti /> K t ^ * am STl. ^ Wfl X .. ti . * ri •* 1..
yudfi. 5. Bor allem aber ntüffc tat Schleichhandel ein Ende gemacht werden.
Pros. Tr. Rosenberg, der Vorsitzende des Oberhessischpn Viehhandels Verbandes, betonte vor allen Dingen, daß die Fleiscl>- nerfarroumg vollkoinmien sichevgestellt sei. Tann bat er die Än^
tanötoKi % ’ S^rfung ländliten: veunstatteu neiden, dem Gerücht entgegOWUtreten, das abgriieierre Dreh
'S 7 U»rdbe,ch werteste soziale Fürsorge werde von der Heeresverioaltung nicht mehr be-alstl. Ter Vieh- die nt entern Weltkrr^ von mehr als mer! bandelsverband selbst sei mr « hrmflirfin* imh r™h,
^ahven cnigerichteten Wertzerstörungen ans-uglrichv:
der schioeren Zeit des Uebergangs ist die uirbedingte Er- bmtung der öffentlichen Ordnung, der Schutz von Leben und Juiöan UJli> *? lc Sicherstellung der Ernährung das höchste ^oot. Wer es erfüllen will, soll von uns unterstützt werden.
. Unsere freunde im Land fordern Nur auf, alle Kraft daranzusetzen, daß unser teures Vaterland aus der tiefen Erniedrigung ^urch die Schuld der MachtpolitiTer geriet, sich stolz und zilMnststtol) erhebt, die Stellung in der Welt Mrückgewinnt. die tbrn nach ferner unerschöpflichen OK'isteS- und Wirtschaftskraft fanc nationale Wiedergeburt zugleich den höchsten Mcnschhettszweckert dient.
Ein Aufruf der Zentrumspartei.
mr. Berlin, 13. Nov. Heute nachnvittag 2 Uhr sollte der Reichstag zusammenlreteii. Tie Sitzung ist auwehoben »oorden. -t,te Zentrums fraktion des Deutschen Reichs rags versammelte ihre Mitglieder und beschloß folgenden Aus- ruf an die Partriangehörigcn:
handelsverband selbst sei zur Zahlung verpftillstel und habe genügend Vorschüsse von der Heeresverwaltung erhalten, um vollkommen gedeckt uz sein. Die Bauernräte müßten vmt dem Vertrauen ihrer Berufsgenossen getragen sein, über ganz Obertesen Aufklärung verbreiten und die Ablieferung fördern. Ferner hätten die Bauerrrräte die Aufgabe, Bauermori)ren auszubilden für den Fall, daß abgesprengte Soldaten auf eigene Faust gewaltsam Lebens nnttri zu erhalten suchen. In den zu bildenden! Baivernrat rür Oberhessen bat er den Lau. ^agsabgeordnelOi Fenchel zu wählen, der das nottvendige Vertrauen besitze und die nölige Fühlung mit den in Frage temnendan Stellen.habe. Ter bauentrat für den Landkreis Gießen werde mit dem Aktions- Mt^scklusz des Arbiter-- und Sösdatenvates Gießen und einem iir Bildung begriffenen Bürgerrate für Gießen enge Fühlung zu nehmen haben. —
Konsunivereiirsverwalter Diener betonte als Mitglied des Arbeiterrates. er Lönne nach Rückspvall-e mit den maßgebendst 'Stellen versichern, daß die Lebensmittelversorgung riusllstießlich der Tergwaren völlig sichergestellt sei. Cs mangele nur iwch an Kar
Wir bcansvruckm knei-fftbü, /ufoirtaI ^offrin, diese müßten der dvohmden Frostgefahr wegen sofort
dem R° ät.-,t>er ft«id.>il twö M>r.ri in* der **eriammlit!tf»cn. | W' bwn 33micTltrat »fflib m
Tie Zentrumsfraktron itfcri) alle, die ibreit Grundsätzen zu- jjjnj* 11 ®» nn lterigneten Augenblick auf rufen. Jetzt aber gilt es Ruhe, Ownung und Sicherheit im Lande und üt der Stabt und oic geregelte Führung der Sdaatsgeschäfte zu ermöglichen. Tabei muß icdem dve Wahrung seiner politischen Ueberzeugung gesichert fern. Wir bitten die Parteifreunde im ganzen Lande: Beratet die Lage, bereitet die Wahlen vor, beruft auch schon retzt zur Aufklärung die Frauen, schließt Euch an an die öffent- lrche Tätigkeit und helft so die Ordnung bewahren.
Berlin, den 13. November 1918.
_ ^ r Tie Mitglieder der Zentrumsfraktwn:
Tr. Faßbender, Giesberts, Hoftnmrn, Vontascheer, Freiherr v. Rechtenbevg, Schiffer.
Kaiser und Kronprinz in Holland.
„ Amerongen, 12. Nvv. (WTB.) der Kai ser ist von teinent MUgilred seiner Familie begleitet, sondern ausschließlich von Offt- WttBi feiner Umgebung, von denen einige im Sck)Loß Wohnung genmumLn haben. 9kus zuverlässiger Quelle verlautet, daß der «nser vorläufig hier bleiben wird.
Maastricht, 12. Nov. (WTB.) Niederländische Telegraphen- agentur In Beglritimg des Kronprinzen beftnden sich Major von Mueürner, Major von Dtüller. Rittmeister Kvbertttz, ein E^nmots^r. ein Kwmmerdvener, zwei Burschen, drei Cliauffeure. Der Kronprinz tat von Spa, wo er sich von seinen Truppen tvr absch/tedete und auf Umwegeit nach Holland ful)r.
Der Thronverzicht des Königs von Bayern.
München, 13. Nov. (WTB.) Die Korrespondenz Hvffmann meldet^ anrlltch: Thronverzicht Ludwig III.
München, ben 13. November 1918. Dem Mftnsterrum des VolksNaates Bapern ging folgende Erklärung zu:
Stadtverordneter W i n u führte die schlechte .Kartofselablteso rung auf den Mangel an^ Arbeitskräften zurück. Tie alten Land- Witte müßten sofort entlassen werdeir. — Oekononr Got tutann stellte ebenfalls den Man>g.-l an ArbertSkrästen dar. der rwck^ ver- 1 a^I nrrniert durch die Entlassung der Gefangenen. — Stadt
verordneter Vetters vom Arbriterrat drück e nockMUls die Bereit- ftlMft zu gemeinsamer Arbeit aus und schilderte, wie sehr Städter,^ auch die sogenannten besferen Laute, unter
dem Lebeitsnrittelmangl getitterr IKUen. Darum müsse
der urwerschcünte Schleichharwel beseitigt und alle Kartoffeln, die nock) tn der Erde seien, umgehend ausgemacht werden. Der llrbeiter- und Soldaterwat iverde für die Bereitstellung der notwendigen Arbeidsf. äste Sorge tragen. Die Rekmten könnten sicher dafür abkomntandiert werden. — Stabnürt Schven hielt es für wünschenswerter, ältere Landwirte und landwirtschaftliche Arbeiter dazu herzugeben. — Sladtv. Vetters betonte nochntals die Wich- Mtlckwersorgung der Jugend ivegen. Gegen Schleich- Handel tmd Hamstern würden neue strenge Maßregeln getroffen.
■ÖGttbtmrt Krock bezweifelle, ob die abgelieferte Milch alle bis Mm Verbraucher gelange. Sodann befürivortete er eilte neue BestaosErhebung der Kartoffeln durch örtliche Bauernräte. Seiner Anstcht nach seien noch genügend Kartoffeln vorhanden. — In mner kurzen Anssprache wurde es für richtig erachtet, die örllichcn bauernrate aus re zwei Bauern uitd einem Verbraucher zusMnmen- zusetzett. — Landwirtfchaftslehrer Noß stellte als tveftere Auf- gabedec Bauernrate auf, fcstzustellen, iver Arbeiter brauche und ivtevtele er benötige, damit sie sich desioegen mit dem Soldatenrat tu Verbtitduttg setzen könnten. — Der Leutemaugel mürbe weiter von B raun, Gottmann und W i n n an Beispielen dargetan — Sdadw. Vetters versprach nochmals, alles zu ttm. um Leute llottzumachen. — OeLonom Braun legte der Milchversorgung
S, laa.es Bapern ging folgende EMärung zu: wegen besonderen Wert aus die Freigabe von Stallschiveizern
Zeit metnes Lebens hcche tch mit dem Vokkr- und für das Volk Landwirt Preiß erklärte sich im ilLotfalle bereit sogar Saa
goarbettet. Die So^e um das Wohl meines geliebten Bayerns! herzugeben, toemi das Reich sich verpflichte, ün f^rühiadr Saataut war stets mein böck^t-s gicid>em Preise zurückzuerstatten. — Gegen diesen Vorschlag
wurden Bedenken und Widerspruch geäußert. — Konsumvereinsverwalter Diener erklärte, (äe Arbeitersbage werde sich in kurzer Zeit lösen lassen. Die Industrie sei augeitHicflicfj für Arbeiter wentg atmtahmefähiq und es sei erfreulich, daß aus dem Lande Arbettcr uattergebvaäst werden könnten. Praktische Lmdorbeitey lverden. Er streifte sodann nochmals die Mllchversorgmra und betotcke die Notweichigteit. Kvr- teffeln für das ztirückkehrendc Hder beveitztiltellen. Die sMmerigteitrn seren groß, dürften aber nicht überschätzt wer-
war stets mein höchstes Streben. Nachdem, infolge der Ereignisse der letzten Tage, ich nicht mehr in der Lage bin, die Regreruttg werter zu führen, stelle ich allen Beamten, Offneren und Soldaten .dte^Werterarbeit unter den gegebenen Verhältnissen frei und ent oinde sie des mir geleisteten Treueides.
Anis, den 13. November 1918. Ltrdwig
. Nack) einer Meldung des „Neuen Münchener Tageblattes'
BP pfe Königin am 'Dienstag nachmittag gestorben sein.
Eme Be;tätigung war bis zur Stunde itock) nicht zu erhalten
Thronverzicht des Königs von Sachsen. ^ -—
Dresden, 13. Nvv. (WTB. Mchtamtlich.) Dem vereinigten «r zur Zeit bejtehenden MilttärverwalLung dürfe man
revolutionären Arbeiter- und Soldatenrat in Grvß-Dresden ging! l^-nevaltannando in Fnmk-
loeben folgendes Schreiben zu: ^ Mckstwmgebiete auS den geräumten
An den Arbeiter- tmd Soldatenrat, Dresden, Ständehaus ^Äich nnt Lebensmitteln zu versehen. — Land-
Auf eine beute früh mündlich an den ^-manzminister gerichtete ,^ m^^^^ o ß,chllig ^ dag der Doin-rnvat ouch die B<-r-
ot-c - 4.J*. ^ c r c . ' -- a ü!.rl^ n( Ll? r Arbeitsstellen uberitehme. — OeLonom Gott mann
i, führte sie aber zunr grvszen DickiUurz. Kll'e und Dünge-
..— .... ws , ^uc luwiyta uutui^CTTj r^ g erklärte den Rückgang/
unter^ den veränderten Verhältnissen ihren Ticnst weiter zu tun. ^ - 1 E^rhin durch die erforderlichen S>tLackfeun-
07)—— n-- I gert, die die Zu 1 ammMfetzunig der Viehbestände ungünstig beein-
Nßttm. Dadurch toerde der Mangel au Milch sobald auch nock, nickst völlig behobeii werden köimen. — Nach kurzer Beratung wurde hier- Mls dte Wahl eines vorläufigen Bauernrates für deit Umkreis von Gveßen beschlossen. Landwirt Schwan schltig hierzu die Herren Wtnn .Braun und Prof. Rosenberg vor. Da Herr Broun NfWen anderwritiger Ueberlastung ablehnen mußte, einigte man r onf eineil Bauer:irat von vier Personen, bestehend ans den Sxrrcn Pws. Rosen ber o . W in n , Gottmann und Preiß.
- Stadtv W i n n sckstoß die Versammlung mit der freudigen Fest- ftemmg, daß in jeder Beziehung vollkommene Einheit erzielt sei und cxr Dauornrat tosort zum Wähle der ganzen Bevölkerung seine Tätigkeit aufnehinen könne.
Giessen Hot somit den Anfang des höchst erstrebenswerten Zu- sammenichlunes der Bauern geniacht. Gs steht zu l-offen. daß sich alle Gemeinden der Landkreise anschlteßen werden, so doß sich die Organisation allniählich über gauz Oberhessen ausbreiten kann.
Minister des Innern Tr. Koch.
Dir nrugrbildelr hessifche Regierung.
Tarmstadt, 13. Nov. Die hessische Regierung ist gebildet. Abgeordneter Hennrtch hat die Finanzen übernommen, Aba Urstadt, Unterricht, Abg. von Brentano, Justiz.
BerbrüderungSszenrn an der ,^ront.
Paderborn, 13. Nov. (Drahtn.) Ter Arbeiter- und Sol- varenrat meldet, daß nach einem 1.30 hier auf gefangenen Funk- ipruche m dcn französischen Schü tzengr oben von der belgi Ich en Grenze bisMons,die rote Fahne gehißt sei und V e r - bruderungsszenen mit den deutschen Soldaten stattfändeir.
Das Ergebnis dee Kriegsanleihe.
. (dÄDB.) Tas Evg^bitis der 9. Kriegs-
anieilfe betrogt imch den biftycr vocktegeneen Meldungen ohne dte zum Umüitpch getagten älteren Kri.-gsanleihen 10 Mil-
^ 3^°?°J! ma l t Drilanzeigen stehen nock,
^ Z&L' 1 * tejfafnuxtxag mxh etars höher stellen dürfte. ’ gm Lmblick auf dte .fdißpiengeit Verhältnisse, unter denen die zcrrc^xiut.u lye aufaeteat tirunv nniü ---
Ans Stndt nnd £m,d.
G ießen, den 14. November 1918.
»SÄ SiüLKLL 7T*t I **•»* Wsl' !>‘ « . » . Mvssev „w d--»«. m, « ®sjÄJar < ' I s“STSÄisa ä ästs
Pvovmzialausschussos bcuriUigit. 2. Die Meggoldsätze in der Pro- vinzialsiechenaitstalt werdeit nick Wirkuitg vom 1. Ok ober d. I. üne folgt erhöht: a) soiveit sic von den Ärinenverbättden zu tragen sind, <utf 300 Mk., b) für die Pfründner der Plockschen Stiftung auf 500 Mk., c) für die Selbstzahler erster Klasse ruf 1200 bis
Bildung eines Bauernrats.
Gießen, 13. 9d)vember. Auf Veranlassung der Landwirte Haas, Preiß und Wirm war
Kr .-v-M) u„u «vuni luut j 1500 Mk., zweiter Klasse auf 900 bis 1100 MO, dritter Klasse.auf
^Verfammlimg der \ mindesterrs 700 Mk. ck Tas Meidergtd für Unterhaltung und
Landwirtschaft betreibenden Bevölkerung der Stadt OMcftrn beruteit, die sehr guten Zuspruch letzte. Stadtverord.u.
- Vorsitzenden der Versammlung gewählt, erklärte in! und Selbstzahler, soweit sie nicht in" der Lage sirch, W Stellung
ladt Gießen rin- Ersatz der satzungsgemäß mitzubringenden Kleidung und Wäsche ^adtverordirctei'. wird auf 50 Mk. erhöht. Dieser Satz gilt andf für die Pfründner
mgK1 f avlrt I irttX fvC *-1 nt* C.vu« J k .’i . ..: jLl ^ n . -• i *^
tarri^nifeu^”^ D, ? n Tf W, l? C te C ^ eb " ,ir r i ’ . <ru5 die Versamm- und Unlerliolttmg ihrer Kleidung selbst Sorge zu tragen.".'/
Meckmanig zimochst fin: ben im Voranschlag des Wassenverks Jnliriden für 1918 ?mn Ä
Uwrfjcncn Bau- von Grundstücken vorgesehene Betrag .
Ctnrate zu bilden, wie dies mrttleruxnte «nick ir.A(krMi ar>p V tn.1
von 90000 Mk.
Ankauf loird bis
zu bilden, wie dies mrttlerweile auch von Berlin miss auf 150 000 Mk. erhöht. 4. Der mit der Rhrinischm Elektrizität »um" Tril btl bisherigen lifrerung führte er Witengchellschüft .(früher Rhrintsch- Schurkerl Etescll,ck>isri ab-
zum^Tml auf >al,che Maßnahmen zurück, vor allem dovrus, daß geschlossene Vertrag über die Ausführung des Baues der Anlagen
hrtr 111U'Ttl nt Al /1 C\ Alf X I « V. ft. . ' r nr« -%r n < / / . . . ”
bic ^ri^tgung der Bevölkerung nicht von vornherein in die Hand I zur Versorgung der Kreise Aisteld 1 ^r>iterlv 7 ck, X™
bfr »uWn&iflen&nbimrlfiWtätamman gelegt worden fei. Wäre I OTetwaSm iaic bS: W Ä®' itautert « ( ’' f° Wc der an-
dies geschehen, dann wäre Getreide auf Abruf geliefert worden und nicht in den Sammelstellen verdorben, der Fehler der Trusch- prämren )ei nicht gemacht worden imd der Schleichhandel l-abe nicht m dem Nterßc übcrhanc genommen, daß er aus der Wetterau zum mmoclten ebenso viel Kartoffeln ausacführt habe, wie der Kom- muna.verband. Ter Ba u e r n st a n D müsse aber nun unter allen Um ständen mit der jetzigen Regier nngHand rn Hand arbeiten. Dazu seien die Bauernrate berufen. Er- "Ä.9 werden: 1. eine erhökste Kartoffelablieferung, 2. rintz erhöhte Milcherzeugung. Zu diesem Zwecke müßten die Kufe- ge-
grenzenden Teile der km je Schotten und Gießen mft elektrische Energie )um> geirehmigt. 5. Der Piwvinzialausschlß wird er- mächttgt, eine den derzeitigen Berhaltnisfen Rechnung trageirde Erhöhung der ElektrizitatSpreise, wenn erforderlich intter ent- Iprechmder Abänderung bestehender.Vertrüge, sobald als möglich vorzirnehmen.
«r r *? ^ ^ DemonstrationsVersammlung, die vom Arbeiter- und Soldaten rat auf gestern nachmftiag zwei Uhr mif dem Brand-Plate rinberufeu ,oar, hatte immeristn einen Znspruck'. von Mehreren Tausend Personen, die dichtgedrängt den Matz silll- ten. Die Meirgc bot rin selw briebti's. Bild, da das Rot und Blau!
'umPreis« wieder »wr B^lÄgkommm'I ^ «Ä“ÄdteT».’«S5Ä ÄlriÄS
..chwnnezucht dw durch du? reich Buchln- und vor dem Mitteltore be6 F-enettoetegebaudes Redakteur rrTU) - ld)t ,uetÖC ‘ 0lcri,cl -^achtbeschai, mn Ende der ^teitbabn. Beite Rcdirea- erörterten in ihrei^lus-
«n. 4. Emr erhöhte &<ha\A sühcimsen nock-mols kurz die Ursirchen des Weltkrieges: KapttaliS-
der
3 rin
Eichel_
tagen für Den Erzeuger gemildert werden
uuks und Ärilavarisurns, schNerteit die Vorgänge der letzten Tagr inst dem unblutigen Siege der sozicklistischn Revolution, der er fadem irin^clnen zur Pflach: imirfy, weiterhin strengstens auf llcuhe und Ordnung zu sehm, damit nickst statt einer 9ieubildung Deutsch lands rin Clxios entstehe. Hierauf wnrte von beiden Recmeril das Pvogramm ter rauen Reiiierunig dnrchgZpwcheii. Eine enreute t'cahnung zur Ruhe und Disziplin, ein Hoch auf das neue Deutsch !?!? L)l 7 ^ 0 "^ die Airsprachn. Unter Vooantritt ter Niusittavelle bilbete sich hierauf cm Zug, der durch die Soirnensttaße zum Sri- tersweg uarö von da aus zum Oswalosgarten zog. Jnr Zuge selbst befmadeii sich bunt gemischt. Arbeiter, Soldaten, Frauen, Mitläufer nur» Neugierige. Eine rote Falme tvurde mitewtvagen und ein weites Banner mit der .Aufschrift: Freiheit, BrMerlichkest. Auf Osivalosgi-arteii löste sich der Zug nach kurzen Tonkesworten der Veranstalter auf.
** Einqnarlierungsgerüchle wirrden in den letzten Vagen an den abenteuerlichster: Formen verbreitet, die gleich von vornherein ten Stempel der Unmöglichkeit riagen. Trotzdem sind cmgstlickte Gemüter stark beunruhigt. Wie wir an zuständiger stelle erfahren, ist gestern aus den Zivilbehörden, den Arbeiter- und Soloatenr«rten usw. rin Ausschuß gebildet Worten, der die Unter- kamgung Gießen passierender Truppen in die .Hand nehmen und m leder Weise dafür sorgen wird, daß den Einwohnern jede Belastung ferngehalteii Ibird. Maßgebend dafür ist die Gefaur der VeriÄriapung von Krankheiten und Ungeziefer. Die endgültigen in micr heutigen Sitzung des Ausschusses ge- s nur wockrnals betont werten, daß man
^ ' e n i q u a r t i e r e in genügender Menge her- ^-^^llen, um fetes Andranges Herr zu werten.
„ „ , f Auszahlung der Familienunterstützun- ^ hcuttgcr Bekanntmachung zu ersel-en ist. in geivohuter Weste. Hrermck inerten wohl alle Gerüchte ,die Unter- jtutzungen wurden nicht mehr Misgezahlt, genügend widerlegt sein o a in r-tteftaig, 15. November 1918, werten von
2—4 Ulte dre Nummern S61—740 brirefett.
^ in ^ rcr Silbernen Hochzeit begehen
November Lok.omotivführer Karl Alt und Frau
^ fii' ^ -, C 11} '? V l i;- B^llwffwaße. Tas Himmelsschifk ,^??^bltag emsckstiriürch gegeben. Ab Samstag gelangt das Kmasllerdvama „Tas fterbende Modell" vur Vorsühvmig. Landkreis Gießen.
tt J'r rei§; a. L , 13. Ter am 23. August d iJ in ok* lrsche (^sangenschaft geratene Sergeant Heinrich Amend von ^ r 4; E^mp. tes Jn.f-Rgks. 116 hat unter dem 3. September an ferne Aiigehöragen geschrieben. Ter Brief kam erst heute hier Grippe hat hier wie im ganzen Lumdatal eine große Austehnung angenommen, tarn rin Haus, in dem nicht ein oder mehrere Famri eng sieter zu Bette liegen. Auch Todesfälle sind' häufig. — Auf bem Felde der Ehre siel als 43. aus unserer Go- letzten Mwehrkämpfen im Westen mit 24 .Oktober
^Erer Philapp Kehr von hier, nachdem er einige Tage vorher das Eiserne Kreuz erhaltei: hatte.
^l Nov. Ter Untewffizier Hch. Görnert ^O^.^lu''^br-9regt. ist fetzt als am 26. September in französische Gefangenschaft geraten gemeldet.
Krkis Alsfelö.
.'-n n l ob vH: Nov. Zur 9. Kriegsanleihe wurde
Elasten der hiefl^u Volksschule die Summe von 0^)4 Ncark gazcrchiet.
^vv. Gestern wurde der hiesige Ge- §2? %J U ? l J U r¥ mi>e r getragen. Tie Grippe, dir i nnen Gemernte schon so schoere Opfer gefordert, hatte^mch rhu lnicko-^teraftt. Er stand im 47. Lebensjahr und war arf,t <3ata lang Gememtereckmer. Mit stltener (teistesk!artest und
und Hilfsbereitschaft hat er das ^^br stls Nach,jÄger seines Großvaters übernommen. Pfarrer Rcusch von Nieter-Ohman hielt die Trauerrate. Kreis Schotten.
Vogelsberg, 13. Nov. Tas in diesem ^ Ausgabe griangte Petroleum ist nicht von be-
besitzt geringe« Leuclstkrast und größere v^trnkkvaft. ?llleidmgs ist es bes'er. als gar krins. Ein unstrestia tes,eves Licht gibt das Klrrted. 9rirr ist di^S in nicht ausrricherder vorhanden imd im Preise zu hoch. Ebenso stehen aucbbS Karbidlampen zu hoch! ,m Preise. ^
Kreis Friedberg.
, ^va. Friedberg, 14. Nov. Ter ArbeVer- und Soldatenrat ^ gestern Beschlag auf das Großherzogliche 'Schloß, wo er srinick Geschäftszimmer hmverlegt.
oa. Ober-Rosbach, 14. Nov. Wildbrethändler Johannes rü* Elstatette geb. Feeder feiern am 15. November in
voller Rüstigkeit und Gesundheit das Fest der Goldenen Hochzech
Hessen-Nassau.
,, c T st/ a^ k f u r ta. M., 13. Nov. Von den Zinnen tes stolzen und durch geschichtliche Erinnerungen fest mehr als einem halten Jahrtausend geheiligten Rathauses weht seit heute früh die rotg hst^vne der internationalen revolutionären Sozialdemokratie, xtelch e:n Wandel in diesen 500 Jahren: das alte deutsche Reichs- temier nnt dem Kaiseradler, der weiße Frankfurter Adler in rotem Felde, der doppriköpfige Reichsadler tes heiligen römischen Rri- che^ deutscher Nation dazwischen französische Fahnen aus Anlaß voiii Besetzamg'.Tn, 1848 und 1849 die schtzoarz-wot-goldene Fahne tes ertr&ipmten Deutschlands, dann 1866 die preußisck-en Banner, 1871 dre schwarr-wriß-rote deutsche Fahne, 1914 die Flaggen tes Vier- bmides und fetzt die rote Jnterruttionale!
^ “ Frankfurt a. M., 13. Nov. Die ersten Wellen der
heimkehrenden Hunderttairs<nteii von Kriegern haben Frankfurt ^reicht- Von Stimte zu Stunde schavillt der Sttvm an Der Bahntet bietri rin Bild wie in den ers'ten Angusttagen J 914 Endlose Eisenbahnzüge rollen mig^ählte Schrren aus dem Westen leran. 9Me Soldaten sind ohne Waffen, auf dem Rücken ruht der sck'ü'eve Tournister, mit zalilreichen ringeschnürten Paketen: den Sturmtelm hat man draußen gelassen, jetzt «ist alles in abge- klappter Feldmütze. Tie Bahntefsrmmre sind überßlllt von den Heimkehranden, jedes Eckcken, jede Bank, jeder Stuhl dient als ^ckilafgllegenhstt für die Todmüden und sHiungrigen. Tie Eiscnbechwi züge, endlos lang, die ins Reich fahren, führen die fünffache Zahl der höchsten Persimenbriastnng mit. Auf ter Maschine, in ten Pack vagen stehen sie. in den Abtellen liegen sie „cingepökelt", auf den Puffern, den Täckiern und den Trittbrettern hängen sie: nach Hause! lautet die Parole. Dazu die kalten Nallste! Leiter sind schori einige Unfälle bekannt geworden, daß die an den! Zügen „Iwngcnten" Soldaten vor Erstarrung während ter Fahrt abgefallen sind. Zivilrriseiite sieht man in diesem bnistbewegten, sich stündlich ändernden Bilde kaum mehr, frribgeau ist das Kolorit dieser großen, schweren Tage. Nach Harffe eilen die Helten ter LÄestfront nach 51 Nionaten Hridenkumpfes.
~ F rank furt a. M., 13. Nov. Am Dienstag nachinittag wurde aus dem Nachterhanse des Hessischen Hofes auf die vor dem Hmrptbahntef postierten Marinetruvpen geschossen, worauf diese nnt Maschineng.'loehren erwiderten. Hierbei wurde rin Angestellter tes MannfakttlNvavmgrichäftes von (tzrau, rin Kriegsbeschädigter, durch einen Querschläger, ter die Wirbelsäule traf, getötet. Zwei altere Personen erlitten Verletzungen. Eine Haussuchung dem Gebäude, aus dein g.'schossen wurde, brachte kein Ergebnis. Tie Rulie war bald wiederh.ngeftellt.
= Höchst a. M., 13. Nov. Sine vom A.- und S.-Rat ein- bernftme Versammlung ter Intelftrietteu und (tenx*rbetretenteit
Kreises Höchst beschloß teilte, die hrimkehventen iririeger wieder ernzustelleu und in jeder Weise unter den iieuen Verhältnissen an dem Wretevanfbau des WirtslliaftSletens mitzuwirken.
Obern rsel, 13. Nov. Zur Unterstützung der ans dem Fride yelmkehrenten Sieger stellte die Stadtverordnetenversamm^ lung 50 000 Mark zur sofortigen Verfügung.^
Airchliche Nachrrchten«
^ Israelitische Religionrgemeinde. Gottesdieiist in der Sdnago« (L-üd-Anlage). Samstag 16. Nov. V-.wabd.: 4.30: morg.: 9 00; abds.: 4.50 u. 5.30. — Israelitische keligionrgtsellfchast. Sibbit- feier am 16. Nov. Fwritag abd.: 4.15: Samstag vorm.: 8.30; nallM.: 3.30; Sabvatausg.: 5.30. Wochengottesd.: nunrg. 7.00) ahds. 4.00,.


