volksfrekheit.
Bon Professor Messer.
dem langen Truck der Kriegszeit greift unser Volk im Y^ttum na«, der Freiheit. Und sie soll chm werden. Aber dein ^olkc und allen, die es bilden! Tas bedeutet, daß der Ein w.\m*rr!5w Hrankenlose Freiheit l-aben kann. Wollte er nach Witlkur und Laune handeln, so würde er rücksichtslos in die
tat!;”, ift mS «r"- So 9e6,etet bi£
Xic\c$ Mißtrauen gegen den Manschen kennzeichnete den
L^^bitsstaat Furcht muß den^ Ei^lnen"in'Schranken yalren — das war der verfchwiegene Regicrungsgrundsatz
sonst
triumphiert die menschlick>e Bestie.
das ^ ie F dmch feilte Selbstzucht beweiset,.
oaB cs jener Staats form entwachlen irnd Volks staat reif geworden in.
. Zarm wirklichen freien,
, reif geworden ist.
s der. Frecheil des anderen bedeutet nicht, das; wir
sorgfältig lerne Empsindlichkrtt oder Eitelkeit schonen. Mehr Frei- .N,^r chvilkui-agc tut uns wahrlich not! Aber wir dürfen^ t’ÄÄÄÄ 9 .!*?'"- % also die Ansicht
<ri ( = t." v r r wet ricuia), oay ganze
Jt c - J hängt daraii, daß sachlich richtig entschieden werde. Tcä
^m^clne muß lich also seiner ganzen Verantwortung be - ot leiir, weim er irgend in wichtigen Fragen mitreden und mit
muß sich also seiner ganzen Verantwortung be-
, irrt /W - <■>-. .
stimmen will
. • r ^ L sehr wurde dagegen während des Krieges gesündigt! Wie . £ l€ RvM^rung znm rücksichtslosen U-Boot-Krieg, wnnten^!' ^ ^ch unmöglich die nötige Sachlsennttns haben
av, oV m - n^ölose Vorwürfe zu erheben, sei daran erinnert.
Nach deir 2üifgaben der Gegenwart rmd der Zukunft muß heute ^nrn itehen. Zwecklos ist's, in der Vergangenheit zu wuli.en, um andere beschuldigeii. Wir aUe tragen Schuld. Mer
von innerlich Kranken viele Hertz- und Niereattranke, Tuberkulöse ulw. jwem größeren Betrieb gibt es nnn Stellen, die ohne werteres ausschließlich den Schwerbesckjädigten vorbehackten werden sollten. a.as ,rnd die sog. Invalideuposten, wie Bote, Pförtner und öer^l. i^re Erfahrung hat alvr gelehrt, daß dre Verwen- duiigsmogiia.kerten für Schiverbesckiädigte ftr zahlreichen Betrieben mel sind, als bisher angenommen wurde, nicht zum wenig-
Uen durch Benutzung geeigneter Ersatzglieder und auch durch Anbringung von Hufsmitteln an den Maschinen. Es gilt nun, diese V cvi oendungömoglrchketten für £chwerbesckZädigte in iedem Be- trrcbe herauszuUlch«r, und drmn einen geeigneten Sck^verbeschädig terr.für viele Arbeit anzulernen. Ans Anregung des LandeSaus- lamlles für die .KrregsbesckMdigteufürsorge und mit Zustimmung l.e» Großh. Mrnrltermms des Innern sind die GttverbeLüssichts- beamten gerne bereit die Betriebsunternehrner hierbei zu beraten: NM ^,^'rter der Londerberatungsstelle für Kriegsbeschädigte in ^ ' c -- Darren Oberstabsarzt Medizinalrat Tr. Rebentisch
sowie die örtliclMi ^lusschüsse für die Kiu.g^bffcka.igteiiftrrforge ert-.nlen auf Wunsch Rat und Auskunft.
C tnin K bedeutet diel es Borge für die Betriebsfüliruug zunächst ^ t SS* l -S? T ?' tn vielen Fallen dürfte es sich aber auch bezahlt machen. yt bannt zu rechnen, daß Schdoerbeschädigte, die eine il>nen zulagende Betriebstättgöeit gefunden haben, und mit denen m zupäe-den ist, besonders gern dauernd in der Stelle
Landkreis Gießen.
^ Burkhardsfelden, 11 . Nov. Tas Eiserne Kren, ^ m t)GÖ Kriegsehrenzeichen erhielt Lehrer Raus ch.
Leutnant d R
Assifontir Ter in einem Feldlazarett tätige Reserve
f ■: P 10 * & un ^ Leutnant Karl Büchse ns chütz von
lnec wurden init dem Eisernen Kreuz 1 . Klasse ausgezeichnet.
o o f e n, 11 Nov. Tie diesig? dwoßh. Unter>
Bezirkslruriässc ii- Gießen ttcbenvei- lungvwnto. Ten Eimvohuern
—v .- von Obbornhosen und Wohnboch
-^^Pnnderrci!g des Bargeldumlaufs dringend empfohlen, lon,ttgen Schuldigkeiten an die Unter- crh.bstelle durch Ueeeirvei^ung 31 t e?rttichten.
„ * e 11 1 ?2> e, 10 . Nov Ter Wehrmann August S ch ä f e r ist m
Gefangenichaft geraten. — In einem Feldlazarett rm Westen starb an Lungenentzündung der. Luftschiffe.r Artur Z e v. Kreis Büdingen.
Büdingen, 11 .
aus der Vergangenheit wollen wir lernen, daß rechte Freiheit
* Einsicht imd Sachkunde zu beugen habe
„Nichts mag der Freiheit mehr als Zucht und Wissen frommen", sagt em Spruch. Gedenken wir seiner?
Wie sehr bericht unser ganzes Tasein auf Sachkunde, auf und Wilsenlchaft? Ein hochzivilisiertcs Volk wie das deut- lche kann nicht leben mtt der primitiven Kenntnis und Technik eines Nee^rltammes. Und gar die Ausgaben, die uns j e tz t gesteltt lmd: die Verlorgnng unserer Städte mit Lebensmitteln, die Heim-
^ Ueberleittmg der Kriegs- in die Friedens-
wiriicy-rtt, u?<»s^-, m. c .r.- . -
Weifren. jedenfalls gelingt es in dieser Weise, viele unserer Sckwer- befckladigten nneder zu werktätigen Gliedern der Allaemeinhett
. 7 - . Nov. Wie uns vom Kreisamt Büdingen!
mttgettitt wird, ist unsere Nottz vom 7. November dal-iii ?.u berichti- gen, daß eine Emschränkimg des Dvotoerbranchs nicht zu firrchten i|t. ' 3 ^
Gettenau, 11. Nov Fürs Vaterland st'.rb der Gesrtt- w lU r! a umö ow ^ vierjähriger truer PflickterchlUmg. — dltlck) 2 /ahriger treuer Pflichterfülliing starb auf d.m Felde der Ehre der Cen^ite Mbert Weiß, Jnhrber
uh ,^rony. ^ejicn me bringende Bitte, ihn bei oigearbeit ftrr die Sck.'werbeschädigteil durch Bereitstel- i t rbettsplapeii unterstühe i i zu loolleii. Ter Landes aus ,'ckmß ortlick^n Ausschüsse nehmen acrne Aiimelduna^n nnn
der. Fürsorgen rbeit lung von
sowi e die örtlichen Ausschüsse nehnien gerne Aiimeldungen von geeigneten stellen für Schwerbeschädigte entgegen.
am
. die dreugesbaltung unserer StaatÄiersassung, unseres -^..^Euerwefens: wie unendlich viel Sachverständnis und techmsches Jtormcn gehört ?«}- Bewältigung dieser Riesenprobleme! r . r . Uno wie soll unser Volt die ungeheiiren Verluste an materiellen^ tÄ-tern, die rh-m der Krieg auferlegt hat und in seinen Folgen auf
erlegen wird, innerlich überwinden, wenn "ihm nicht die^Einsi'cht geweat wird, daß wir im Geistigen überreichen Ersatz ftnden
kminen für das Verlorene, wenn uns nur die äußeren Bedingungen) emev menichenwürdigeii Taseins bleiben.
- Ms leuchtendes Vorbild fiir alle anderen Völker würde das oeu.scye Volk daslehcn, wenn es den Schrirt zur vollen Freiheit und M-undigkett „mtt Zucht und Wissen" vollzieht. Tann wird ihm diew Freiheit Raum geben, die edelsten Kräfte, die in ihm leben, au^zuwirken und dem Ideal der Gerechtigkeit und der Brüderlich- kert dem es urstinktiv zustrebt, sich zu nähern. Richtunggebend sei tuu dabei ein Wort Goethes: „Nicht das macht frei, daß wir nichts iwer uw, anerkennen wollen, sondern aber, daß whr etwas vi^ ehren, das über mrs ift: denn indem wir es verehren, haben wir uns zn ihm hinauf gezogen nnd legen durch unsere Anerkeirinmoi an den ^ -vag, daß wir selber das Höhere in uns tragen und wert ttno, seinesgleichen zu fern."
«US
Stadt «Kö ^and.
.Gießen, den 12. Nvvember 1918.
Lebensmittel.
** Wurstverkauf. Ter Verkauf von Wurst aus unter werttgen Rindern findet Mtttwoch den 13. d. M. statt. Siehe unzerge.
Die Fürsorge für die schwer Kriegsbeschädigten.
Tie bürgerliche Kriegsbeschädigtenfürsvrge hat in mehr als .gadriger praktischer Attreit immer deutlicher die Erinhrung ge dw schwierigste Aufgabe der Fürsorge darin besteht, du Schtwrbeschadigtcn m geeignelen Arbeitsstellen nnterznbringen^ ^reie Aufgabe karm, wie ebenfalls immer klarer zittage tritt, nur) gelost weroen, wenn du Kriegsbeschädigtenfürsorge der tatkräftigen' verständnisvollen Mitarbett der Arbeitgeber sicher ist Tenn es gilt, in planmäßigem Vorgehen alle die Arbeitsplätze'fruzn-, tterznhalten, die von Schwerbeschädigten noch ver- sehe.l werden komun. Es gttt daraus Hinzuwirken. d-aß möglichst jeder ^stellt wird, der seiner Leistungsfähigkeit: ^ u ^ e J av l mcht an einer Stelle stehen, die ein Leichlbeschadigter ansmllen kann, der leichter Beschädigte nicht an ^rSttlle. du noch ein Schwerbeschädigter versehen' tami. Wer ^diesem Sinne zu gelten hat, läßt sich ^llgenum sagen. Urtter den händarbeitenden Bernsen gehören
zu den LckÜverbeschädrgten z. B. von den äußerlich Verletzten solche die einen Arni eingebüßt haben, ferner viele KopssckMßverle§e'
Gietzener StaHtthearer-.
Die Nieder.
Trauerspiel von Friedrich Schiller.
, G i e ßen, 11 . November.
Zu Schülers Geburtstag wurden gestern abend, an einem
Ä' triff a ri^(p^lL C&CTlbc ?mivarf und Neues an seine Stelle ^kubec gegeben. Ter Schoei eines tyrannisierten! Tichters nach Freiheit. Es lug sich vieles im Anschluß an dieses' W-.rk sagen, was für unsere Tage nicht bedeittungslos wäre Aber !?f r -™. 1 * &imicn der Aufführung folgte, wird schon selbst
r>u einiger Ueberlegung angeregt worden sein, f. , stand auf einer ansehnlichen künstleri-
schs.n johe und war mtt einer sichtlichen SDrgfalt inszeniert die man sonst bei^ .Klassikercmfführungen leicht vermißt. Gerade dafür gebnhrc der Spielleitung, die Hosrat Hermann Steingoerter selbst in vanden hatte, besonderer,Tank. Tu Glanzleistung des Abends Q l? des Wiesbadener Hoftheaters in der £ 5 j^ rI - ^em Künsller kam von vornherein seine imponierende ErichLinimg und sem rounderbar klangvolles Organ zugute da^ dem edlen Pathos Schi'lcrischer Sprache Wärme und Krait vcr- liev. <rein ^rpiel war von feuriger Leidensckiaft und künstlerischer Weise getragen, und einzelne Szenen gemahnten an große Vor- vttder. Eme ebenfalls hoch einzuschätzende Leistung bot Adolf Te- le ky alv Franz Anfangs mit seinen Mitteln stark zurückhaltend baute er allmählich auf immer bestimmterer Grundlage lveiter bis zu dem Gnpfelpimkte der Szene vor seinem Tode. Üeberraschend ^ du Garrenfzene mit Amalia, in ,der er Franz vom Weine uicht angeheitert sein luß^ Eine Auffassung, über die man anderer Meinung lein kann. In der Wiedergabe von Friedet Tocrr gewann du etwas schemenhafte Gestatt lclutvolles Leben, und das ttt das befU Loo, was hier zu sagen ist. Tie Rolle des alten Moor firhrte .^arl Iolck rechtsckxisfen durch, ohne ein kvsondereÄ Hervortreten zu erstrebetr Tie Räubergesellen waren gut aufeinander «bgesttmmt. Wilhelm Koch hätte seinem Spiegelberg eine noch propere Tosrs Verschlagenheit, Oskar Fei ge l seinem Schweizer eme noch besttmmtere Schlichtheit imd Ehrenhaftigkeit beis.(bcn können. Untadlrä) war Curl Lerch als Roller. Rudolf ^elrkpsfs Kvsmsky blub etwas blaß. Viel Mühe gab sich nnz He res als Hermann. Rudolf Go ll gab ausgezeich- ohne suallzusehr ms Lächerliche zu zielien, die Magisttats * Erwähnt ,eun außerdem noch Artur Rep per t Carl
io Silbernen Hochzeit begehen
1-. Nov. Feldschutz Karl Schön und Frau, Äeltersweg 66 . ** Der Unterricht des Landgraf-Ludwig-Gym-
n a s i u m s beginnt bis auf weiteres noch nicht.
-** ^ 5 ,uterei im Prov i nzial-Ge f än gni s. Ter Milltarousschuß des Arbeiter- und Soldatenrates teilt über einen mF^^versuch der Sttafgefangenen gestern mittag nach ihrer .Nittagspause folgendes mit: Ein sehr bedauerlicher Vorfall ereig- nete sich gestern nwchmittag im Provinzialgefängnis. Es gelang einigen Militärgefangenen ansznbrechen. Der herbneilende Posten Mb i^ner .Ein M'ann wurde leider getötet, ein Mann verwundet Tu übrigen stellten sich fteiwillig auf dem Bataillon. Es ist Vor- sorge getroffen, daß das Gefängnis noch strenger beivach>t wird Zu Beunruhigung liegt kein Grund vor
** Von der Feuerwehr. Gestern abend 9.56 Uhr wurde die Feu-erwack? auf Oswalds garten durch den Feuennelder Eckt Tettersweg-Teiffelslustüittck^n abarmiett. Tie Spritze fuhr sofort aus und traf nach 4 Minuten im Seltersweg, ein, wo ein Magazin M .vofe m Hellen Flammen stttnd, die bereits durch Müttär und Zivil in energ.scher Weise mit kleinem Löschgerät bekämpft wur- E. Es wurcen nun zwei Schlauchlinien vorgenommen, wobei Mttttar und Zwck dw /Feuersvel-rleute in im-fefter und
kameradschaftlichster Weise unterstützten. Mit 2 %>fcen wurde das ftsE emg^rerst und ^iLe Gefahr in kurzer Zett beseitigt. Tie Ab- loschun.gsarbetten nahmen noch längere Zett in Anspruch, da der jnhatt des lange schwelte und glimntte. Bei dem
ö-n^e me ■ leicht sich auch eine erst reckst gefährlicki aus sehende Tituatwi retten läßt, mim alle ?lnweferck-en Hand m 0 vnd arbetten und sich dryi A'nordnungen der Feuerivehr und rhrer Führer gern fügen, wie dies gestern der Fall mir Erwähitt
aus Leutnants
~ imw uti ~ tu) o n; ru a u , jni
Eiseinen Kreuzes und der Hessischen Tapserkeitsmedaille
Kreis Alsfeld.
< x.. ? r-O hm en, 11. Nov. Zum Leutnant der Reserve
befördert wurde Schulamtsaspirant Otto Langohr 7 .. ,..o Zell, 10 . Nov. Im Alter von 28 .Jahren starb der a 1 Georg Greg den Heldentod fürs Vaterland Er
st^.uo gls Leuttmnt per Res. im Felde.
Kreis Lauterbach.
# F.reiensteinau, 11 . Nov. Lehrer Hans Mangold wurde znm Leutnant d. Res ^fördert, desgleichen Lehrer Otto S t v l I m dem benachbarten Holzmühl . b ,?,« 10. Nov. Ti- Mfrec Otto Stoff zu bvlzmuhl, Hans Mangold zu Freiensteinau, Otto Langohr Ntcdervlirien und Rausch ;u BunyardSfelden wurt«i tu Reserve ernannt.
_ Kreis Schotten.
. ^^lten, 11 Nov. Tem Rechner des Vereins ,Lel>- ^rhnm Vogelsverg", Lehrer Friedrich Held, wurde das Hess Kriegsehrenzeichen verliehen.
^ .11. Nov. In einem Lazarett starb der Ge-
tterte Hemrich Ge bha rdt.
c - e ‘ ba ch, 10 . Nov. Postverwalter Günther wurde auf seinen Wunsch von hier nach Kelsterbach versetzt.
Kreis Friedberg.
^ l e d b e r g . 11 . Nov. Tas GHfraie Kreuz, früher die Hessische TafTferkeitsmedaille, erhielt der Ersatz-Reservist Heinrich N^pp'er. — Weckes h^eim. Nach 51monatiger treuer Pflicht- ersnlbing starb in einem Feldlazarett der Reservist Alb-wt Rotb . ^ F^-^^berg-Fauerbach, 11 . Nov. Nach 3V»jähriger
M^^erfullung starb den Heldenrod der Leutnant d. R.
TapfEtsmedaille^"^^ ^ Eisernen Kreuzes und der Hessisck)el 7
Storkenbura und Rheinhessen.
^ x&i ^ e £'A°/~ ?l 00 - Gestern konnte man in Bingen bereits
Soldaten ohne Achselstücke und Kokarden, versehen mit roten M-
<^uch noch die tmrch Polizei und HilfsmamrsckMften ausgefübrt-' gesehen von dem herausfordernden Benehmeft
gifte Absperrung, die das Arbeiten ber Feuenvebr und ihrer ^ r !? 0 wnsttger Elemente, die aber nicht zahlreich auf-
M ^ r m J * *' Üaten, hat sich mchts ereignet. Tie Mnger FlakbatterHe ist dem
vein net und Person.
Ernst Schönau, Ernst .
Tas Publikum schien einer Posse zu verwechseln.
amtcr und Emll Walden verschiedentlich das Trauerspiel mit
22.
willigen Helfer sehr etteichterle. Es sei an dieser Stelle nochmal^ hmgnvießm, daß es bei Ausbruch eines Feuers von größter Wickttgkelt ist, dw Feuerwehr sofort l-eiMizittusen,' wodurch allem größerer Schaden vermieden werden Lmn Tie Marnrieruna erfolgt am sichersten durch die öffentliche Feuermelder, über deren Standorte auf den Stadtbauamte, Asterweg 9, kostenlos Hinweise ausgegeben fperden.
, .Gießener Konz ertverein. Unter Vorbehalt des reck/t^ertigen Eintreffens der Künstler findet -Sonntag, den 17 November 1918, nachmittags i l / 4 Uhr, in der Neuen Aula der Universität das 3. Konzert statt. Gewonnen sind dafür Steffi Zivschate (Bwlme) aus Berlin .und Heinrich Kühlborn (Tenor) Opernsänger aus Tarmstadt. -Siehe Anzeige.
^ cm Stadttheaterbu. tktuu .
^ Kallmar mußte die für nächsten Freitag beaosichttg^ Wlederholung von „Ein Frühlingsopfcr" verschoben Es sv:rd dafür außer Abonnement an diesem Tag eine EastrwrsteliMig d:s „Oberoaprischen Bauerntheaters Sandbichlev'
" $CI Servgottsch-ttzer »on
. r^eSanbn.xrtf^.tft treibende Bedölkcrirnq - Gießen wird zu einer Besprechung über die Lage und Vvttsernahruarg auf Mittwoch den 13. November, abends 8 Uhr im emgeladen. Siche Anzeige.
4^ der ersten Friedenszeit. Tie ^^mmeltätigkeit soll m den Schulen in der ersten Friedenszei weiter betrieben tverden. Man nimmt an, daß in den ersten Frie- densfahrim noch ein empfindlicher Mangel an.Rohstoffen lierrschcn wird. Diese Aufgaben entziehen aber die Schüle ihrer eigentlichen Bestimmung Deren Arbeit für den Unterricht und die Erzielnmgs- arbett wird dadurch auch in Zukunft noch erschwert werden Tie Schulverwaltungen haben sich deshalb zum Teil schon jetzt an die bewahrte, Pflichttreue der Lehrer und Lehrerinnen gelvandt. Man ftofff, daß es deren Anstrengungen recht bald gelingen wird, diese uachteirigen Folgen zu verringern und zu überwinden. Tic Ansor- derungien der Lchnlaufsichtsbeamten bei den Schulbesichtigungen Annen und dürfen m dieser Zeit nicht nach den Grundsätzen der Fviedenszert bemessen werden. Wo nicht lvirkliche Vernachlässigung der TienstEtcht-ti vorli«tnt sowc. soll die Aitfficht mit wohl wollender Nachsicht und Schonung ihres Amtes walten.
^ ' Frredenswirtschaft und Bu ch e ck e rn sa m m -
, 5 Grippefenen haben im ganzen Bereich des 18 A.-K die Buchelnsammlung stark beeinträchtigt. Noch liegen große Men- gen Dncheln draußen im Wald. Es'ist im Interesse jedes Einzelnen im Hinblick auf die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse der' Uebergangszert, diese Gelegenheit, sich Ocl zu verschaffen, auszu- nntzen. Vor eantretendem Frost sollte jede Familie nach Möglichkeit die Gelegenheit zur Bnck>eckernsammlung ausnutzen, denn es stehen nur^icorb wenige Wochen zur Verfügung. Auch in der ersten Frie- ocnszelt werden wir noch mit Ernährungsschwierigkeiten zu kämpfen haben, drum zieht hinaus und sammelt die Waldfrüchte die noch in reicyeni Maße vorhanden sinb.
** jBatfit&t beim Baumfällen. In der Zeit des Zaumfallens werden au den Straßen mtb in den Ortschaften die Rerchs-Telegraphen- nnd Fernsprechleitungen durch umstürzende Bcmme oder durch hcrabfallende ?leste häutig beschädigt, weil die Mrfonen, denen das Baumfällen obliegt, in der Regel die zur Ltcherung der Telegrapheimnlagen gegen Beschädigungen erforder- ttchui Borkehrungen überhaupt wicht oder in ungenügendem Maße treffen und es unterlassen, von den bevorstehenden' Arbeiten der ^ächsten Postanstalt rechtzettrg Mitteilung zu machen. Ta auch fahrloffige Beichadigilngen der Telcgrapl-euanlageu im § 318 des Rerchs-S-trafgesetzbuches mit Strafe bedroht sind, wird den Baum- ktsitzern empfohlen, die nächste Postanstalt von der bevorstehenden Baumfallung so^zeittg zu benachrichtigen, daß die Entsendung eines Beamte zur Licherimg der Leitim gen veranlaßt werden kann erspart srch der Baumbesitzer Unannehmlichkeiten: alle .losten.nur bw■ enrfjenmg der Telegraphenllütungen trägt außerdem m egrapheuverwaltung.
f . fri? ^ ^rÄ r V i ß-Licht spiele, Selters'weg. 81 Ab heule, bis ernschl. Frettag, 15. November, witt> der 1. Film der Corviw Sen e 1918—1919 Budapest, betitelt „Harrison imd Barri- son- gelben. Außerdem wirkt Egede Nissen in ihrem -HerzeÄ!- roman „Der Roman der «Herzogin von Cvrvy" in 4 Akten.
Sol^enwt Frankfurt a M unterstellt worden. Sie hat'angeblich die Kokarden abgelegt. Zur Ausrechterhaltung der Ordnung wurde F* gegründet, die mtt der Polpzei zusammen' die er 4
föFrF M.a^whmeii durchführt. Ter Stadtverwaltung gingcis Anträge zu, die zair Bildung eines Ernährunrgsl'-?und Ergaiiznng und Erivetterung der Stadtverordncteiiversammlüiigs ausfordern, damit alle Schichten der Bevölkerimg an der Verwaltung teilnehmen können.
ch B i n 9. Nov. In der Nacht vom 8 . mtf fcen 9. Nvvem- ber frilhmorgens 3.20 Uhr ist im Bc-ivke d-S Bakmhvf-s Bimtcr- bnick aulDtr Ltreckc nml, Kreurimch M imwsit b:x Trususbrücke
per frrm rt/rvr»Wt.-fit>it r4fCrtv»S.» OA1 ~.£ j . .1 - i
von ^aar-orücken eintreffende Tl-Zug 201 mtt einer auf dcm Haup.Äcrs stchendm Lökomottve mtt Packumgen zusammenge,stoßen, r e au. Wegen neuer-1 Packivagen des T-Znges .ist vom Bahndamm herunter in
die Nchhe gestuft. Es .handelt sich dabei um eine Höhe von ottva 6—8 Metern. Tre Ncauerkrönnng ist zum Teil beschädigt Vom Popwagen ist ein-T-eil der Serttnwand hevausgefallen und eilt ferner sowie 6—7^ Wagen sind entgleist. Fast sämtliche Wagen teö Zng.es haben Lchiaden davongettagen. Sie sind an den Rad- 'v n 1UI ^ Puffern beschädigt worden. 8 Personen des imd LökomoftvpTrsvnals sind verletzt worden Es aber um leichtere Verletzungen. Tie Verwundeten
Zughandelt sich
. t — -- befmDen sich
zum Teck m dem \n bie Nahe ge,kürzten Pachrxrgen. aus dem ,ie durch Burger Bürger, die mit einem Nachm l-eranfuhren und sie herausholten, befreit ivurdcn. Es l-andelte sich, dabei um vier P.r- wnen. e« wurden dann ins Bänger Hospital gebracht Tic L treue dürttt bis morgen frei nvrden. Ein Gleis ist heute schon im Laufe des Tages ffeigenracht worden. Nachdem anfänglich der Berkchr durch, Umsteigen und Umleitung aufrecht erhalten werden konnte, gelang es später rastloser Tätigkeit, die Strecke lvetter ftp? zu bekommen.
~ Erbenhe i m, 10. Nov. Eine hier einquartierte Tauk- zbteckung war, Samstag früh mit dem Verladen von Tanks imd Antos be, chaftigt, als ein 'Tank plötzlich explodierte. Durch umbe - - fliegende Stucke Nmrden zwei Soldaten schwer verletzt Der Tank brannte vollständig aus.
T 10 . Nov. Bei einem Streit erstach auf offener
Straße der 20fahrige Arbeiter Ludwig Reinhardt seinen ttgenen Vater den .)4,ährigen Maurer Franz Reinhardt Der Tater stellte sich selbst der Polizei.
,, ^ r DesslN-Nassau.
Marburg w. Nov. Vergangene Nacht gegen 3 Uhr wurde hier die Baynho,swache vom Soldatenrat übernvmm'i Bcm hier aus zögern Trupp Soldaten zur Iägertaserne, die Mann- ,chatten traten dann auf dein Kaseruenplatz cm und wurden mit dm neuen Verhchtniften bekannt gemacht. In den Straß n herrschte lebhafter^Berfthi., die Ordnung wurde jedoch nirgends gestört. Einige hundnt Mannesoldaten, die Freitag abend hier ankamen, wurden von hier aus beurlaubt, nachdem sie in der Nacht sunbm hatten ^ ^ovetensabrik Unterkunft und Verpftegnng ge-
. ^Wiesbaden 10 . Nov. Der BezirD'verband gibt für den Rcg'enmgsbezirk Wiesoadeu Notgeld aus.
^ V / n> ^0. Nov. Aus dem hohen Norden trafen deftr Tage dre ersten Seemöven als frühzeitige Winterbotcn au, rem Main ein.und spähen in schwerem schlagenden Flug dicht über der Was,ewberfläck)c nach Fischen aus.
ÖMcjfaftctt der tte-aktion.
(Anouhme Rttsragcn bleiben «rnberücksichtiot., Armterungrsoltzat G. v. in M. Nach den bestehenden Bestimm y , 1 ^ 1 Enrt Unterschied zu machen zwischen hessischen Stnats- g..Hongen und solchen Ncilitärpersonen, die bereits längere Zeit in gessstchen Verbanden,stchen. Tie Auswahl der'zur Anstich nmg ^rzuschilagenden Per,onen liegt im Ermessen des KvmvanLsüM Wir empfehlen Ihnen, die Angelegenheit Ihrem KompanieÄd- welel einmal vorzutrageil, oder sich unter Darlegung der Verhält- ür Sie nich^offen^^ ^Epanie zu wenden. Ein anderer Weg ist
- Nmne des Großh. Hess. Ordenskanzlers ist-
rreiherr Adolf Ri^er v. Tiersburg. 2 . Seine Anrede- HockEbtter
Geiveval und Ördenskanzler
straße^ ^der v. Tiersburg rn Tannstadt, Wilhelm^
•i


