Einzelbild herunterladen

roi unb ermSglichtm eS bcn zlurückgebaltenen Matrose, ihnen zu wwi. vfl'j der Zug tu bi« KaE-voße tarn, turf er auf eine SEvapenabsperramg, bic Don einem Leutnant befeWirrt nrntbe. Auf ben des iieirtmint5 tmrdxm Salven cpe<jcn die vorskürmende

Meng- ab^ctossen. Zuerst lcvren es Platzpotronen, das zwciU' E alier uwrrt* fcfritf flcfdpffcn. Hierbei gab cS 8 Tote und 29 ftberu>'iriii>elc, fartaortet .Ander unb Frauen. Tie Zeusurst-.'lle ®ibt ent, oa[j der Offizier dreimal an die Menye dre Ausforderunig M^cte. auseulonderzugel-en, und daß dmm erst der Befehl zum solide. Tie Unrulvn sind aus das Gerücht zurückzufübren. t*e vsccoffijiete seren mit der Friedenspolitik Mr Regierun« iricht euwer winden und beabsichtigten, ihnen zuwiderzuhandeln, lvas Don ünitlicUr stelle auf das allerentschvedenste bestritten wird. Tie "Ael. .ff>." mdbcj: tlAmdgebeßbe bescträdigten das Innere dar Kaserne erlebt ich und xmlpnm aus ihr eine Anzahl Waffen weg..

. m der ctadt schilossen sict» dem. Zipfe viele Personen cm, unter ihnen zahlrnc1.e Mntrofen. Tenr L^rmchinen nack> sollen ans der Menge, wahrend sic fluchtete, SckMse fallen sein.

DasHamburger Fremdeichlatt" meldet ,ru6 .Kiel: Die am lenstag alumd Dom Generalgouvecneur im Beisein des sozial- demokratiiclxm Abgeordneten Nos ko und des Staatssekretärs Hau s; in an n befchlossenen Punkte lauten folgendermaßen: 1. Haußmann nimmt die Forderung^ der Matrosen an und vor sprich! schleunige Durchsetzung tvi der Regieimng, 2. sofortige Ab-

aufnahmeder Arbeit bei Daimler Und in den anderen Wer-

3m angekundigt worden.

i

Aus dem Reiche.

Neichstagsubgeorwr-ete an der Front.

Einladung der Obersten H-errsleitung begaben sich gestern adeiw meinere Abgvoldnete der Mehrhc-itsparteien auf vier Tage andre Front, enc sollen die Hage an der Front aus eigen.r An- ÄSÄ 1 t ^ ncn . ft'ld. soweit es angängig ist, die Trupven durch Ansprachen über die Lcige in der Heimat auf klären.

Die ddeubildimg in Sachsen.

/WTB.Mchtomklich.) In der Zweiten tmarnmer Myrte cher Vorsrtz-mde rm Staatsrniirisduium, Ätaats- iininster Tr. Hetnze aus, die Staatsregierung stimme den Berfa,sungsanderrmgeir im Reicks durclpveg zu. Durch die ge- lamNetre lce^rordmmg in Sachßm stehen die Minister nunmehr in engster Fuhlimg mit der VolkSvertnlung. Kein Minister kann gegen deri Willen des Parlaments dauernd im Amte bleiben, demnächst komntt die Bildung eines neuen VerkehrSmiui- 11an inu> bw Trenn i! u g de s K u l t u § - u n d U n t e r - r ich t s - . 1c i n inert u m s in Frage. Tie Rcgienmg tvird binnen inr>em Laiidtagc' eine Vorlage über das allgemeine, gleiche.

brechung sämtlicher gegen die Beweg,eng gerichteten mMtärischeul geheime und direkte Wahlrecht für die ZioeiteKammer^bne MÜnodmen. 6. vm.mrkm,g zm. Ei.üaufen d« 4. imtcr fcfe EinschrSnLm». bem sTf^^r ÄfmiÄl

vTTIvm I Jinit v^inntbs> Xr»-r -_ i _r._ >. . ^ ~ '

Mitwirkung des Arbeitervats rverden dem Soldatenrat die Akten I zum Sclmtze obr . iur Hvft l>cfi^chfichen Personen vorgelegt, um über deren.'i Kammer l'öu

Gemeindesteuern in den Gemeinden des Kreises Bensheim lS' 176s. 4. liebersickn über die in den Gemeinden des st'oeifes^Diebura

rn erhebenden (denieiirdesleueim für das Rrchnungsjahr 1015 lS- 1o0). 5. NaÄgvchs der Besechigimg ^ur Uebernahme eines

Kirä>enamts (S. 183). d. Ordensverleihungen (S. 183).

7. Cliarakterert?ilungcn (ö. 184).

** Anzüge und M ä n t e l für bedürftige entlass lene Krieger. Die Neiüxsl»ekleid,m6Sstette l-cu einen Bersm- gungsvlan bekamrt gegeben, wonach 750 000 Anzüge und 250 000 yjiäntel aus grjtraffencu Militär suchen unb 500 000 neue Anzüge für

bedürftige entlassene L(rieger besrimml sind. 200 00!) Anzüge und . 000 Mäntel werden an die ärmsten der Entlassenen inrentirell«

[ich abgegeben. Bei den übrigen Kleid,mgsstuc!en geivalmt aas

Reich einen Zuschust von 10' bis .14 Mark zur Verbilligung. Mit der Abgabe der Kleiduustsstücke sind die Kvmmunal d ciIküi« beanfrragl Es tverden nur solck>e bedürftüve Unterofsi-iere mia Mann,äfften des Heeres und der Marine versorgt, die roähcc id des Krieges aus alleu militüriscl)rni Verhältnissen oder mich dcm Stncß»: rufolge der Abrüstung entlassen werden.

Freilassimg mit AuÄtalnne der lvegeu unchreichaster Handlungen Verurteilten zu entscheiden.

?uf^dem LimenscliiffKaiser" verteidigten die Offiziere mit der Prstole in der Hand die deutsche skriegsslagge. Sie wurden ober durch die Mamischasten bezwungen, die K^iegsslagge wurde hermrtergeholt und die rote Flagge gehisst. Bon den Offizieren, find zwei tot, darurrtrr der.stchmniandant, der die Mannschaften nicht anhand gelien lassen wollte; mehrere sind ver,mmdet. Bon vier Iin santeru-kompagnien, die heute nacht in Zttel aukamcu, haben sich so- fort drei der Bewegung euraeschlossen, die Dielte wurde entwasft»et. dvn der Bewegung angeschlossen, die vierte umtöe entwaschet. In den flacht stunden kamen mich von Wemdsbcck Husaren ange- ritten, sie wurden aber eine Stunde vor Kiel von Marinemann- f<1 >aftsnt einpfangen und zum Rlückzug gezwungen. Ter Soldatenrat l,ot bestlüvssen, datz alle Offiziere in ihren bisherigen Stellungen verstteideti sollen, sich aber den Lhwrduuugen des Soldatenrats bodttn. Ter Befehl, den Ofiizievm die MKarden abzu- nahmen. Nmrde am Vormittag auf ?lnregirug des Arbeitcrrats rückgmigig siemaäst und ausdrücklich betont, mcm iMse unter ollen Umftäudeu den Offizieren eine menschenrvürdige Belxmdluug zu UU werden lassen. *ax Gouverneur wurde am Äüoutag abend nach dem Bahnhif gelwlt und dort noechrre Stunden festgehalten, weil unvermutete, datz noch mehr Truppen von auswärts kommen 'würden. Domr wurde er wieder in seine Wohnung geleitet. Auf dem Turm des kbniglichen Schlosses mustte die Standarte des Prnuen Heinrich med-rgeholt .verden. An verschiedenen Stellen der -vtccht smd Mosästnengetvehre aufgestellt wordett. so vor dem Bahiilwf, vor deni 0>,Derks(ttaftSlwus und au anderen Stellen. Tle Bürger können vollständig frei perkehvni. Nirgends sind Ad- Iperrungen vorgenommen wvidert.

der Minderheiten, unterbreiten. Auch der Ersten tonnen Ministi-r entnmnnren iverden. Tie Erste Kammer mutz sich aber gleichsulls organisch dem Wafatnt einsüg-en, ihre giurrdfatzliche Neusvrnmng »vird imvernieidlich sein mio must über me gegenwartlgc Iiegie-inrgSvvrlage hinauSgel)en. Zur Durch- der Dc-mobillfteiung im Lande sei die Gründung eines « - ^Elt. Wuch-r und gewerbsmästiger Schleichhandel

wurden mdjt Schvicuug noch Duldung finden. Der Abbau der

Ä w { 5 n, " 4 W i * «fo-'W. Für die'Ä>:ämtpolitir

oes ^andes ,verde künftig der Stuatsinrnister. der den Vorsitz im

führe, in erhöhtem Maste verantwortlich sein Dadurch nvrde die Beranm^ortlichkeit der übrgfen Minister für ihre Departements ' * r

«^tcwmIS nicht berützrt. Dic erhöhte TüliMl des Vor fitzend, n m-s MftnsterrumS bedinge störe Enrchfimg einer Staats- k a 7l z l e r deren CH-f auch die Beziehungen z it Reich« zu bearbeiten l-aben wird. Tie Ziehungen zum Reiche gedenke

Flk'fiVttKtvi-rvrri CJrrrAy'

i n

tu

Aweil^rklmdstebungicn in Stuttgart.

^^tnttgart, 4 . Nvo. ^WTB.) Zur ^Berichtigung der unzu- tteffcuden ^Estelttmg in eins.7en M«ndblättern erfahren wir tooti zuständiger StÄle über die heuli.wn Vorgänge Stuttgart solgeudieS.-

der Arbeiterschaft der Daimlerwerke ... Itordftmjntn und einiger audewr Merke, die h-ute feierten- Jogvn einige Taufend Personen, daruicver viele Frauen Md- chcm mch jiuinM Maschan. m,f dar Schtostplatz. wo der Füh. ver der nnabhLn.ng.en Sozialdeuwkvatte eine Mrfpmche hielt Bon der MDung edws ArbeitetTrates, 'woiwn Ln den Abcmd- blcttdern dre stdede ist, fit nichts bekannt geworden. Der Zug de- u^gtc sich vor dos Ministerium des Innern Eine Ah- mrmung der ^heberder bot um (%frör, das Dom Minister oe s In nern aus freien Stücken gewährt wurde. Dieser ervärbe, die Verrnutung der Arbeiterschaft, dast die Waffenstilb' stnudsbedingtmgen unserer Feinde, obgleich an DeutsMand mit- Ä E? Bevölkerung vorenthatten laötbcn, für grundlos unb bclnelt fich gegenüber dem von den Erschienenen vorgetragenen prvisramm, das neben bolscl/ewistischeu Id,rn wirtschgstliclie Fvr- d^nungeti enthielt, seine Entschlliestuicg über die Erteilung eim-r

Antwort Vvr^ Die Menge zerstreute sich darauf. Es wurden, jedock> v.mgeblich,^Versuche unternvinmen, die Arbeiterselwst der Bvscip

Söeiü- m Stuttgart ünd Feuerbach zum Aürschflust an die Bewegung zu veranla>,<n! In den ^Nachmittagsstunden bildete sich Don neuem n.nc grofic An fommliiTig rwr dein Mimsfinsum des Innern Es er, cluen nochmals eine Arlvecterabordming, der der stAinister die ^rcftmg der ihn lerührenden wirtschaftlichen Fragen zusagte, c alwtmd er die Erörterung der umstürzlensäten Forderungen rund.

ableimle und auf die Ungveignetheit solcher W^go zur Ei> v.ichuug des austntig angestrebten Friedens lfinwi.-s. Naä> ^Kknnnt- gove dieser Antwort giiig die Menge anseinander. Im Verlaus der

g.mzen Kundgebungen sind keine g,-wvltsmnen Stöniu 1 " Ordnung vvrgekmüm-en Die

gen der üsfcnt-

mZ» der UnabhLnglqrn sozialdcmokrä

$}/ff 2^e Polizei war nrrgands zum Einschrm'eu mit der

.vafte getwttgt. Für nwrgen' Dienstag ist die Wieder-

dre Regierung mit besonderem Eifer und besondere Hmgebuna zu pflegen An dem ÄuMxru des stieiches, der die Selbständigkeil Mi Einzelftaaten tu tmtuberbam Weise mit der Neicl-semheii cwr^*' festhalten. Ter Minister schlost mit dem

pinbltck auf tue gewaltrgen Kämpfe im We,tm, die Deutschland letzt allt-in durchzutälupsen habe, und sagte: Imierlich morsch ist

Ifnnri n 0 * £ uf t>crT F-ricden. der uns

EnNmckluü^mögliäMben last! .' Dieser Krieg must der letzte sein

l [\ r lX m0[lh r§ nvmr Detttschland im Frieder, einen platz an der Sonne erhalt, auf d<m eS gerechten 2lnspncch hat und den es sich m Zukünft alS freies Volk in, friedliä-en Wett- bewerb nnl anderen Bölkerrl täglich neu. erwerben wird.

Rvt» ikerr-D.

Giehcn, den 6. November 1916.

Lebcn^mjttel.

^ ** Kartoffelausgabe. Sämtliche KatTboffelvuslfabe-.

stellen sind heute reichlich mit .Kartoffeln versehen. Die rückständi­gen Woä-enmarlar müstan nmnneh? eingelöst werden, da sie von nächster Woche ent ihre OKtltifrfr.it DerUcron. Nächste Wock-e werden die Karlofselbezugsscheine beliefert.

^ Vom 7. bis 13. November werden an

dve Bezugsbeveclitigteit auf die EiermorSe Nr. 20 je zwei Eier ausgegeben. Dre Ausgabe erstolgt: Für die Bezirke 4 5 6 3 0 W^O iSÄ Molkerei Llichett

a 3 ' 7 ' 11 uiA 121; -- <« ***«««

ofe-mretdx Siehe Anzeige.

^^21 Freitag, vormitta.g in dklt ztu- ständigen ^ttöen ausgeyebeu. Der Verkauf des 'PttroleumL be- gtnnt am den 11 d. M. durch die beSanuten Verlaufs-

45 df- für das Liter, auf jede

Mache entfällt V, Ütter. Anzeige.

* Schliestung der Schulen wegen Grippe. Auf Veranlasfmrg Grvsth. Kretsaesundheitsamts Ofiesvn, sind Si#>

f rt ' ur^ Swcrr bis auf wc-ileres,' zu schliefren Geg^en das zwecklose und gemeingefährliche

Geld ha mstern veröffentlicht der Vc-rbccnd der hessischen Spar- Betannttnachung, die wir unsere Leser zu beherzigen

Die Arbeitsvermittlung in der bürger- ltchen Kriegsbesch ädigtenfürsorge. Bei der Arbci.s- geht die bürgerliche Kriegsbeschädigtensürsvrge von. dem 0>iuudsatz auS, dahin zu wirken, dast möglichst jeder Zbrica-.- bi'ichadigte bei stineni gewohnten Berufe bleibt mW möglichst lmeder her seinenr früheren Arbeitgeber nnterkvimnt. Der Arbchls. vernnl lnngÄneust selbst ist Sari>c der örtlichen Ausschüsse für che Ltric'gobeschadigtenfürsorge, die den Arbeilsmarkt ihres Bezirks am besten übersehen und auch persönliche Beziehungen und Erfoh-

ruugen für die Unterbringung .Kriegsbeschädigter nutzbar maären konuen. ^*i--f

. Mjt .den einen Hieben Arbeitsnack-iveisstellen des Bezirks

halten dabn die örtlichen Ausschüsse enge Fühlung und Arbeiten mit iiyiteu Hand m Hand. Auch ist ihre Tätigkeit nicht damit beeuM, u J in -a stFbeitSstelle gefunden und dem Kriegsbeschädigten ver- nirttclt ift, uc sollen auch noch weiterhin mit dent .^iegsbeschädigten tu ^ibmdung bleilx'n und sich durch gele-genttiä^ Nachfrage üd-w zieugeu, ob che Arbeitsstelle für den Kinegsbeschädigten dauernd

!fe, igiret ist. Der Landesausschust für die Kriegsbeschädigtenfürfc)ra< bemut sich mtt oer Arbeitsvermittlung nicht, er nintmt aber Stellen-

grwiäie >me Lleileuangebote gerne cntcp'geu und gibt sie einem o>* trongien Abkommen gemäst an die Ost-schäftsstelle des Mittel- veuOwen Ar be c l s nach, ve i s ve r b andes in Faanffurc a. M. "weiter der -» wöst-entlich erscheinenden Bakanzenliste Der-

r°-- ?'. LC J e ^^tt' geht den örtlichen ArE>üssen für die Kriegs- be,chachgtrnsursorae. sowie den hessischen Arbeitsnachweisstellen reget in a,pg zu. Bec der gegenwärtigen Lage des Arbeilsmarktes

kommen ch'e leichter Beschichigten in den meisten Fällen ohne viele Bcuhe wieder in geeigneten Ärbeitöst "

, c , ^aeeigneten Arbeitsstellen unter. Immer schwieriger )mrd cs, für foe schwerbeschädigten VCrbcit^ und Berdienst- urüssen vor allem die sogenannten ävu '^V^' Vsörtner und dc-rgl. frei gehalten und

dürfen nicht durch Geiunde oder Leichtbeschädigte besetzt werden.^

**

J C v Ür 0 <r Q ^ mschläge? Tie mehrmli'ige

a r^ dI,eu Duefumschla,fe war im Postverkehre bisher }2?. ' LXnm lie zniwr umtzetvendet waren. Muerdin^.

Newöhnliche Briefsendungen in schon einmal .>etmfi.tm Um schlämm cruck> dann zu, wenn die erste Aufschrift auf- f Tie z.-oeite ?lufichrift must aber dann so

, dlft l nu ' kßfi l«ä>er Ungenststheit vor gebeugt, und die Stempel-

Ä firmiert. Wir die »weite Ausschnft kann mich tue Rückseite der Umschläge benutzt .verden Ferner kann ine Ausfchriftseite der Umschläge vor der ersten Vor- aenLumg durch einen senkrecht zur Längsrickstung verlaufendeni rwe: AbstlmEe erlegt wewen. Die erste Aufschrift bleibt dann auf die rechte Hälfte der Aufschriftseite beschränkt, so dast die linke Hälfte für eine ^ ur.ixLrnsL.Jry*

bitten *

,, rr ^. 11 ^ glischer Gefangenschaft aeschriebiM l>at

L'-I'.r'-rErmrt Dr. Ml. Sans Rvloss'.mrl. cIkt seit dem 18. Septinnber vermisst ist.

<*. Großh Hess. Regierungsblatt, Beilage

Nr. 18, ausgegeben cm 1. ^^mtber 1918, hat fvlgrirdcn Inhalt- h Be^nttnmchung, tue Breimholztape für die Grofih. Dvnwnial- ^Wirlschastsicchr 1919 betreffend lS 177' «i Stenevausschlag zur Bestreitung der

8* bnsS RaKstnat Larrn- J^^ronrflötabr 1918 betreffend (@.177). >. uebersicht über die für daS Rechmrngsjohr 1918 zu erhebendeit

. . -»Ebe Auffchrift'frei bleibt. Die Deutlick)-

kett der Mfschürten darf hierunter aber nicht leiden. LllS weiteres wkineii Umfchiage mit ^derselben Adresse wiederholt verwendet wcwen. Tie Latü>esbehorden haben die nachgoordneten Stetten ^lchläge eingehender Briefe fachgemäß zu öffnm und Möglichst mehrmals zu vettDenden.

^^^lpielhauS. Bahnhofstmaße 34. Bom 9. Noventber ab treten Gunnar Toluass uno LMi Iaoobfen in t>rm fnftv, aiiigen ZukunftsromanDas HimkmelSsckZiffth einem Film mit Gc'sangseinlagcn, mif. Verschiedene Szenen aus dem fernen Weltene korpcr find rnit <oinn für StiinnkUngSwert und Mafferuvirktmy aufgebcrut.

Landkreis Gletzen.

** Ettingshausen. 5. Nov. Tie llnteomchebstelle hier und m Ober-Bessingen unterhalten bei der Bezi-rSssparkaffe in Grünberg Ue^rZ^ftingMinten. Ten Ernwolmern pvn Ettinns- hauf'en uiü» OverAessiugen und der in Betracht kommenden Nach- lovorte wrrD zur VeiMindonmg des Vargelduntlaufs dringend emp- sohlen, künftig ihre Steuern und sonstigen Schuldigteiten an diese Unteret'hebungsst'ett r durck» Uekrettveisung zu entrichten ^ Ter ArtiNerist .Karl Seipp, Sohn

des Sümoidermeisters Serpp, nmrde unter gl eich zeit firer Eruen-i

Kl. und der

nung zum jöberrvefretten mit dem Eiscruetl Kreuz °

Tapferkectsmedaille ausgezeichnet.

Watzenbor n, 5. Nov. Bcuslsttier Ludwig

den l-cchten schüvenen .Kämpfen an der Westswitt l.918 zum 0>efreibm befördert worden.

Degen ist in am 24. Oktober

Hie^cner Stadtthearee.

Ein Fn'chlinstÄipfrr.

Sckiauspiel von E. von Keyserling.

Gießen, 5. November 1918. vor wenigen Wochen als Sechzigjähriger verstorbene UAsche Graf E. von Zkeyserlmg tm Jal/re 1899 mit dem Sck>au fticlFrühlingsopfer zum erflen Male als Dramatiker bemor- tial, war Oie Welle des natnrnlistischm stünchc^fims im Ver- e.ü'en. gerade der Mmm, der den Einbruch dieser Welle , mit Ein-noilfgang" verursacht liatte. hatte 1893 Mittzan- ueles Hcmnn'lsahrt der fiterarisckfen Strömung eine neue Nich tnug gegeben und, sie zum Mystizismus und Symbolismus hin- gelentt. s uHmmeles Himmelfahrt" standen die beidcm Gemm- fatze noch schroff rnid unvermittelt ttebm.einander. Mrr die fiebern- den wtmie b<M durch Elend und Mistl-an-dfimg dem Tode in die k c. Pwl-.'tarietckitches suchen in religiöser Ekstase

und der Bedrangius einer früh erivachten Sftmlichkeit die Brücke

a m Tein baltischen Dichter ge- u-,den Wellen mmger miteinander zu ver-schmelzen. ^ckwu aUecn dadurch, daß er uns unter Menschen führt, deren, JKVf* ,-J-nfem von der sninenfälligen Gottesnähe eines starkcar umlmidiert ist. Durch die Unr^b.rna ge,vi.mt Dir ÖKiuilt her ^rtt, einer älteren Schivesver jener Hannele mn:, anders an Wahrschetnlichfi-it. Auä, sie ist als .mtürliche o oüfter den ißlfandlungim eines versoffenen Vaters ansgesetzt- auch liciü durch ihre Soudersteltuug zu eigei.em srühreifett Tert- ken geführt worden, auch in ihr bat das ?lusgeschlosseusem von den kümmerlichen Freuden ihres Daftnns zu einer Lebensgier ge- führt, die fie als rcftgwse Ecgcifsenh-it mispulet. Wahrend aber Lxriiuele tu bitterer Tasamsciual choenlieben.Herrn Jesusmrs dem balbzugesrvreiten Dorfteich- rufen hört und zu ihm eilt, bringt -rlt bewui-t ihr lungeS Lelum zum Opfer, um der Muttergvttes ,! rc . r _?^?Eer, der einzigen, die gut zu il-r .var,

und trinkt selbst den tödlichcm Trank. Insotvert w* 1 dr<r"mtisch ^nrtatb veich-r toeiterge*

ftonnen imb^menschlich verständlicher unb menschlich ergreifende

als das §elbsb^ en.er Sd

HauptmannS, der Ottegebe in dem dramatisierten Epos des Hartmami von der Aue, demArmen Heinrich". 4

to tttmvrtisch höchst

Dbwandlmrg,t»Ä Mich« dram-ttschni Prtoblerti!

lmrtmr als iirtrrs,Ulbar ausiiht. mtschli^ht sie firl) zu dem Owfter* ,'"r »clubvr «eta,,. sticht sic in den lok-mm-n Stmtbra, dir

R fr in . b'ir m darf, allc (hfückserfüllung bimünzupressen, ja ist willens, ihr i reiwilliges ^Opscr birerf) ein Berbreck-en zmnchte zu nmchen indem sie ihrer «ttesinutter die stärkende Medizin in töd- L; Elchen null Und erfti als sie sieht, daß ihr kurzc'sj

ostuck mte die Laune eines abgefallenen LtebhalxrS war, führt sie

ist die Rvyst-rstrtiB die psych^- Usrsten durchdachte. Sie führt mich tmä

d^-'ickt fettet ctrt«fl breitet Zrtstmteichildet-tm,r prr Cterrkte.

ssÄtJsüf -«»«' jjrjßÄ^raa-wstö«

schwärmerischstem Wunderglauben und dein bewußten Oälücks- lmuger einer E ntrechteten zu vereinen. Helene Kall mar scher- traf iede Erwaxdotg Ihr Spiel war schlafwaudlen'sches Wach- nit)ftifdvn Erzählmigim der C-fioßmutter ztmt von der schmieirsame)! Weise eines lilaui-

KreiS Alsfeld.

oz. Vadenrod, 5. Nvv. Wie bekcnnü, war unsere iahrendE Landpost fett Begimr des Jahres eingestellt worden. An Stelle ihrer verkehrte ernc Botenpost mit beschränkter Postsachenbc-förderung. ^ett dem 1 Novcmrber verkehrt nun wieder die fahrende Land- bnefträgerpost. Der ^Kriegsbeschädigte Hermairn Richtberg von lger hat sce übernonmven, tvomtt ein berockfitigter Wunsch der Aslge- nwrmbnt tn Erftrlluug gegangen ist.

V . wviut>ivti ^oeic tn ourcynchttger Klarheit die bis zmn )lugenbltck Ü'iue Trübung erlitt. Äescnchere Höhepunkte

ecndruckSvvller Darstellung N>ar>en das Sichdurch-'" -.

inngcit zum Opfer

^'Fzuge. d,is Au flx-gehren des Leihensnnlltnrs im letzten .ltte und dtis L pper selbst. Die Erfordernisse der Milienschildermur verlangte,i eme ^nze Anzahl von Mitwirkenden. Bon diesen W ^ 1 ö e ^ kraftstrotzenden Naturmenschen dazustellen ^ unbekümmerten Naturhastigkeit zum Halbgott der

Torfschönen wird. Die Rolle ist mehr ans körperliche Erscheinung, Leistnng eingestellt, und man kann dabe?

tbrem Tarstvl^r keinen Borwurs nmck-en.^daß er in dieser Be- zrehimg sie nicht ganz ansft'illen konnte. Äiise Del o s 6 a lag es

ob, bie glaubensstarre, aber nicht glorchensverhartete Gwßmutter ch ^ ^ körperlich anstrengende Ausgabe

m höchst mtervennenswerter Weise. Adolf Telecky, dessen Sviel^ leittmg sich bisher immer bewährt hat, traf gestern abend das Müim der Häuslerwvhmmg mch des WallKhrtsortes soweit

bi? ÄhÄÄkÄ ^d.tetta auch

Aufführung selbst straff m der Hand. Sech'HätMer 'war "in

ausgezeiclmet und auch im Spiele von treffender "Elm- vikteristck. Ae^nderü enoähnt seien außerdem iwch Elsa All ner, Frtdel Dprr. Studolf Goll, jtzarl Bolck.

zs.

Kreis Kriedberg.

oa Friedberg 5. Nov. Zum heutigen 50jährigen Bestehen de« hiesigen Musitvereins lief schon'am borgen des 3. 9covembiws vom Grvßherzog nachstehendes Tele­gramm ein:Dein Musikverein Friedberg sende ich zur Iyentttaeu W**. llnncs öOiüIyriticu Bestehens meine herzlichsten Wünsche Wie der Verein setther durch seine vvrtvefflichen Leistungen her- vorgei-agt l)at so möge ihm auch in Zukunft vergönnt sein, durch di-e Pflege edler Musik seinen Mitgliedern und Zuhörern Er- Hebung und Fanude zu gelvähren. Ernst Ludwig." Am Nach­mittag überreichte in seinem Namen Kceisdrrekwr Geh Reg-Rat ^rlir S «cn ck dem DereinSvorstande eine Fahnenschleife mit dar Zahl 50 mtd den lieiden Vereinsdirigenten Orden^ruszcich. mm gen. Der , lang jährige erste Dirigent. Musikdirektor Fr. Schmidt, erhielt die silberne Medaille für lllunst und Wissen- Dirigent. Reattehrer U sing er, das Ritterkreuz 3. M. des Ordens Stern von Br^rbmtt. In feiner Ansprache würdigte Gehermerot Frhr. «chmck die Bervienste. die sich der Mnfirverein un. Friedberg erworben, und betonte, daß die vovl Lcmdcxlnrrn verliehenen ^lns?eichnungen zugleich eine Ehrung

hälttiifte fairen Mitbürgern unb insbesondere seinen Freunden darlneten wollte. In t»c'r vollständig besetzten Stadtkirck)c betonte "Ift ^ver S&mtaten Doit Z. S. Bach und einer Ehoral' runtate die Ziele, denen er in fünfzig 'Jahren nachgestrebt, und

7 f T*> f s W>V* .<w i .. t. i. fi.* »

^ *,; r , 'i. ä i ax . r vuu/icu luuuaeirrem, UNO

Mc er, wie aus dem Verlaufe der Darbiettlng leicht ersichtlich £ü T ' r^^.frreichl l>at. Drei Ehrenmitglreder hcs Vereins bestritten ivn soliftischen Teil des Programms.- Kammersängerin Anna Kaempfert cuis Frankiurt, Herr Adolf, Müller, der seit 25 Sollten al« (£ Ö-Pennutff!teb» eng mrt dem Vereine verbunden isfi und

fffi 11 ®ftfF Hock- Faxurffurt bei denjenigen Arien, die eine obligate Vrolme erforderten.

..** d Nauheim, 6. Nov. Tie hiefigen Aerzte protestie-

Verfügung derLandes--Mil.ch.nud

ÄSÄJÄÄ'tttS

1