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fflr die jycldqranen!

Mittwoch, fctn 6. November 1918, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula

Dortrags-Abend

Nora Mengelberg

(Berlin)

Andersen, (E. F. Meyer, Liliencron, Mörike, Baumbach,

Karten zu Mk. 3., 2. und 1., sämtlich numeriert, Imd in der Musikalienhandlung von ErnstThallier. Telephon Nr. 671, und an der Abendkasse zu haben. Oeffnung des Saales 7'/, Uhr.

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OIESSENER KONZERTVEREIN.

Sonntag den 3. November 1918, nachmittags 4V* Uhr, in der neuen Aula der Universität

2. Konzert.

Artur Schnabel und Carl Flesch

(Klavier) aus Berlin (Violine)

v'ortragsfolge: Brahms, Sonate O-dur op. 78, Mozart, Sonate F-dur; Beethoven, Sonate A-dur op. 47.

int rittskarten: Mk. 4.-, 3.-, 2.-. l.-, sind in der Musikalienhandlung Ernst

Cnallier, Telephon Nr. 671, und abends an der Kasse zu haben. Studentenkarten Mk. 1. numeriert nur im Vorverkauf beim Hausvenraiter der Universität gegen

Vorzeigung der Ausweiskarte. 8184c

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Beginn der Vorstellungen Samstag, Sonn­tag und Montag 3.00, 5.30, 8.00 Ihr.

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Sven Lara, Detektiv, Ewald Brückner, v. Theater des Westens Berlin.

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Waldsrische schalenttockene Buchecken werden von den Abnahmestellcn. gegen eine Bezahlung von 1,65 M. für das Kilo abgenommen. Wählt der Ab- lieferer den Schlagschein, so kann er ebensoviel Buch» eckern, als er abgeliesert hat, aus einer Oelmühle schlagen lassen. Die frisch gesammelten Bucheckern dürfen nicht in Säcken oder hoch aufgeschichtet aufbewahrt werden, weil sie sonst verderben. Wenn sie nicht zu so. fortiger Ablieferung kommen, müssen sie in luftige« Räumen auSgebrettet uud getrocknet werden. Alle näheren Auskünfte erteilen die Abnahmestellen, für Gießen die ObstverwertungSgenoffenfchast (Christ. Fughard), Ludwigstraße 36, in den übrigen Orten des Kreises die Leiter der Schulen. 7ff)1D

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In unser Handelsregister «bt. A rourtt heut- bezuglich der Firma Wilhelm Stumpf, Siehe« ei,igelragen: Die Firma ist erloschen.

Gießen, den 19. Oktober 1918.

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Bekanntmachung.

Betr.: Die Offenlegung de» «rundbuch» uud der Parzelleukarten der «emartung Lollar.

ES wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das auf Grund der Feldbereinigung neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Lollar nebst den dazu gehörigen Parzellenkarten in dem Amtszimmer des Großh. OrtSgerichtsvorstehers und Bürgermeisters von Lollar offengelegl worden ist. Die Beteiligten sind befugt, das Grundbuch während der Zeit der Offenlegung in diesem Lokal einzu- sehen, auch gegen die Gebühr von dem Großh. Bürgermeister und Ortsgerichtsvorsteher zu Lollar Grundbuchsauszüge (Geschosse) zu verlangen. Auch werden sie durch den Genannten auf die von den Feldgeschworenen entdeckt werdenden, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht werden. Allen denjenigen, die sich bei den Angaben des Grundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes und der Größenangaben für be­schwert erachten, steht es frei, binnen einer uner- strecklichen Frist von sechs Monaten ihre Anstände entweder auf gütlichem Wege bei dem Großh. Bürgermeister und Ortsgerichtsvorsteher zu Lollar, vor dem sie ihre etwaige Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen, und insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitig­keiten zuständigen Gericht geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein anderes als das Unterzeichnete, so haben sie davon, daß letzteres geschehen, binnen eben dieser Frist die Anzeige zu machen.

Die Anzeige liegt ihnen binnen derselben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des Grund­buchs gegen den daselbst eingetragenen Besitzer eine Besitzklage angestellt hatten.

Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn das Grundbuch angibt, in bezug auf die Person der Besitzer und die Grvßenangaben in allen den Fällen für richtig angenommen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bet dem Bürgermeister und OrtsgerichtSvorsteher zu Protokoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb erhoben und erfvrderlichensalls bei dein Unterzeichneten Gerichte zur Anzeige gebracht worden ist.

Zugleich werden alle diejenigen, welche die in Gemäßheit des Artikels 30 des Gesetzes vom ^1. Februar 1852 betreffend die Erwerbung des Grundeigentums usw. beigefügten Erwerbstitel be- richtigt zu sehen wünschen, ausgesordert, die erforderlichen Anträge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten bei dem zuständigen Gericht zu stellen, und wenn dieses ein anderes als das Unterzeichnete ist, bei diesem Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von sechs Monaten geht mit dem 30. April 1919 zu Ende.

Gießen, den 12. Oktober 1918. SW B

Großh. Amtsgericht.