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Erstes Blatt

*68. Jahrgang

Samstag. 2. November M8

Gietzener i

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General-Anzeiger für Oberhessen

EeZMiges Ringen im Westen.

wochenrvckbllS.

In dein Wasten des Schicksals verlieren wir die altert 3Bege imi) Methoden bec Politik mehr und mehr. Die schn-achen Minrnrck>en dor Stantskünste hatten unter den Retorten weltpolitisckter Versuche keine Wirkung mehr; da kam der große Krieg und setzte die verzehrende Hitze und Glut hinzu, die wahre Wundertverke der Umwandlung voll­bringt. Die Revolutionen im östlichen Europa sind nicht Menschetrwerk. Kein Menschengeist hat ersonnen, was jetzt im Osten, eine alte Welt voll Schiwierigkeiten und Hem- rmrngen sinnvoll läuternd, geschieht. Die'alten Zusammen- hanae sind ganz und gar auseinandergerissen. Was war uns Deut schen im Grun.de die HaLslnrraer Doppelntonarchie noch wert, als der russische Imperialusmus zusammen ge­brochen war? Bismarck hatte, als das Zarentum in der Blüte seiner Macht war, unsere Verleidigungspolitik be­gründet. Ml sein Denken und Erinnern war darauf ge­richtet^ nickst lvie Vute Eroberungen zu vollbringe:t, sondern wie wir das Reich zusannnenzuhalten, vor Gefahren aller Art schützen hätterr. Auf dieser Wage hatten wir auch dev Wert der ö sterrei chisch-rrngarischen Monarchie und ihres Bündrrisses nrit uns abzmvägen. Bor dem Landhunger der russisck)en Ervbererdhn-astie mußte der Säiutzroall eines künstlichen und gekünstelten Staatsgebildes errichtet und erhalten werden; es nxrr eine schwere Selbsttäuschung des Grafen Burian, als er noch vor einigen Wochen von de? unveränderten Kraft des österreichiscki-nngarischen Staats- d>odairkeite sprach. Der deutschen Reichspolitik gibt der Zer­fall des verbündeten Mlckiibarreiches im Grunde gar keinen Stoß. Ja, wenn Rikolajewitsch Sieger geblieben wäre, wenn Rußlarü) ein gewaltiges Erbe an Macht und Besitz ange- tveten hatte! Dann würde für das Deutsche Iierch die schwerste Stunde geschlagen haben. Es bleibt das Ver­dienst Hindenburgs, daß wir im Osten, wie immer die Dinge neu gestaltet werden mögen, den Sieg uns gesichert haben. Es wäre falsch, anzunehmen, daß die opferreichen deutschen FeÜ^üge in Galizien, in den Karpathen, vergeblich gewesen wären, da Oesterreich-Ungarn nun doch zu Fall gekommen sei Aus dem Zusarnnvenbruch des ehemaligen Bundesgenossen eröffnen sich politische Perspektiven, die nicht unerfreulich sind, wenn unsere Volksregierung sick) ziewewußt und nnarnhaft zeigt, wenn sie nicht zu läßt, daß von außen her alte Zwietracht ins Reich getragen wird. Der alte Gegensatz der Wiener und Berliner Höfe kann nicht wiederkehren, da das zum Leben erivackche Völk-erseibstbestim- nrungsrecht die dynastischem Ansprüche und Gepflogenheiten endgültig beseitigt hat. Die deutsch^österreickstsck)en Stamines- genoss-en verlassen endlich die alte Tradition die durch Jahrhirnderte hindurch ja, seit der NameOesterreichs in einer Urkunde Otto III. im Jahre 996 zum ersten Male ge­nannt wurde, ein ewiger Wechsel von Erb- und Lehns­streitigkeiten und von rivalisierenden Mackstgelnften fürst­licher Geschlechter gewesen ist. Deutsch-Oesterreich wird hoffentlich endlich ans den Platz gestellt tverden, der chm a:t der Seite der übrigen deutschen Stämme frommt! Der Reichsgedanke soll auch aus dieser Quelle gespeist und ge- krästigt werden.

Die denkwürdigen Wiener Umsturztage mit ihrer Ent- slamnruug deutscher Entrüstung und Erhebung haben aber tri Verbirrdung mit der Sprengung des alten Staatsgefüges nnd der WaffenstiffstandsVorhandlang des an der Süd front kämpfenden Heeres Konsequenzen, die uns schwer zu schaffen und zu denken geben. Das Ende Oesterreich-Ungarns schasst unseren Feinden im Westen ein neues Uebergewicht. Wir werden wünschen müssen, bad znm Frieden zu kommen, und nrüssen uns zu Bedingungen bereithalten, die mehr von der Vereinbarung der Gegner als von unserer eignen Wahl abhängen. Wir kämpfen nur noch um einen Rechts- und ViUigkeitsfrieoeir im Sinne der von Wilson ausgestellten Theorien. Unsere Heere an der Westfront leisten noch immer Herrliches; die feindlichen Angriffs wo gen brechen sich cm trotzigem, felsigem Wioerstaud. Auch nach Ludendorsss Otück- tritt zeigen sich keine Spuren oes Zerfalls. Schon um der unversehrten Ehre unseres Heeres willen müssen wir in diesen Tagen der Erwartung in der Heimat alles zur Aus­rechterhaltung der Ordnung und des inneren Widerstandes zusammenraffen. Die Einheitlichkeit nnd Stetigkeit unserer Reichspolitik muß uns höher stehen als das Aufgebot grund­sätzlicher Bed-enken. Wer wollte von den Fehlern des alten Systems, die der Krieg rücksichtslos bloßgelegt hat, heute nicht überzeugt sein! Wer fühlt nicht im innersten Herzen die dringende Notwendigkeit der Beseitigung des persön­lichen Regimentes, der Säuberung des diplomatischen Reichsdienstes von unfruchtbaren mti> schädlichen Kräften, wer sollte dem im Feuer geprüften und gereiften Volke die Möglichkeit vorenthalten, den Staat neu zu durchdringen, ihn ganz mit dem Geiste zu erfüllen, den die Zeit geboren hat! Es soll doch nicht etwa der Geist Wilsons sein, sondern der Geist freien und freiheitlichen Ringens aller in dieser Umstürzung des Bestehenden lebendig geborenen Kräfte des deutschen Volkes. Sorgen wir, daß sich blckrde Zerstörungs­wut von iou sb auendem Reform ei fer wohl untersche idet! Sach- liche Kritik muß die neue Aeca geleiten und auf den rechten Weg bringen. Wir dürfen in weiterem Rahmen das neulich vomVorwärts" den Unabhängigen Sozialisten zugerufene Wort zitieren, daß man dem Reiche dre Neuordnung der Dinge nicht wie einen Sack Überwerfen darf. So sollte man es sich <rnch überlegen, stürmisch die Abdankung des Kaisers zu verlangen, bevor man sich darüber klar ist, toas das für Konsequenzen haben müßte mtb wie dem Reiche in dieser Frage am besten gedient würde.

Besonnenheit, Ruhe, eine stoische Gemütsverfassung sollten loir uns jetzt bewahren. Wir dürfen uns nicht von gewissen übereifrigen Organen, die so tun., als hätten sie schon alle Weisheit oer Gegenwart und Zukunft geschmeckt, bald heiß, bald kalt überschütten lassen. Da wird uns bln- ttger Bolschewismus an die Wand gemalt, das Hochgericht der Weltgeschichte angerufen, zu Sturmangrissen gegen das noch Bestehende in Staat und Verwaltung aufgerufen und einige Stunden später ruft man die deutschen Künstler und Denker auf den Plan, daß sie uns an derVergangen­heit der deutschen Seele" erlaben' und trösten sollten. Tretet hinaus", so heißt es da in einem Aufruf,uud kündet euch als Sänger der Freiheit, als Herolde der Liebe und Güte, als Verwirklicher des neuen deutschen Geistes! Sagt uns, wie ihr euch und euer Vaterland und die Wett ernpfindet, reißt die Tore aus zu neuem Land! Brütet ihn aus, euren Treff inn, eure Verzückungen, eure Inbrunst, redet zu uns aus erhabenen Gestalten!"

Wir verzagen nicht. Der deutsche Geist wird sich wieder sieghaft erheben und das verwirklichen, was schon Schiller in einem uns hinterlassenen Fragment voraussagte; Deutsch­land kann stolz in der Welt auftreten, auch wenn es poli­tisch Niederlagen erlitten hat. Aber wir wollen in trauriger, bedrückender Stunde, da wir der entspannenden Worte der Feinde harren, keine unzeitgemäßen Aufrufe erlassen und die zahllosenDichter" nicht in Bewegung setzen, die im Kriege schon allzuviel geleistet haben. Die rechte Bewegung unserer Künstler und Denker wird nicht wie ein Temon- sttantenzug über uns hersallen . . .

(WTB.) Großes Hauptquartier, 1. November. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern hat der Feind seine großen Angriffe wie­der anfni'nomnvkn. Zwischen holländischer Grenze und Deinze streßen Belgier und Franzosen gegen die Lys-Front, im be­sonderen gegen unsere Brückenkopfstellungen auf dem West- uftr des Flusses vor. Beiderseits von Zomergem nahmen wir di- vorübergehend verlorengcgangenen Brückenköpfe nn Gegenangriff wieder. An der übrigen Front wiesen wir den Feind vor unseren Linien ab. Die Reserve-Infanlerie-Regö- rnerrter Nr. 57 und 79 zcich'.'.eten sich bei diesen Kümpfen be­sonders aus. Den Hanpmngriff führten Engländer und Frmizoscn zwischen Deinze und der Sck)elde. Südlich von Deinze bei Znlte und Ansegliem drang der Gegner in unsere Linien ein. Si'rdlich von Deinze warfen Bataillone der zwei­ten Garde-Jnfanterie-Division im Verein mit dem Füsilier- Negiment Nr. 80 den über die Straße Deinze-Krnichhouten vorstoßenden Gegner wieder zurück. Beiderseits von Anseg- hem brachten rücüvürtige Karnpftruppcn den Feind vor un­serer Artillerie zum Stehen. Die nördlich der Bahn Kortrik Oudeiraarde kämpfenden Truppen, die den Feind vor ihren Linien adwehrten, wurden im Laufe des Tages zur Wahrung des Anschlusses an ihre Nachbarn aus die Höhen beider'eits Nokere zurückgnwnnnen. Die Kämpfe fanden am Abend ihren Abschluß westlich der Straße Deinze-Kruichoutem und mif den Höhen in Linie NokereKerkhooe, sowie 1 bis 3 Kilo­meter östlich unserer alten vordersten Postenlinie.

In der Schelde-Niederung dauert die Zerstörung der Ortschaften durch den Gegrrer an. Die Städte Tournai, Valenciennes und Peruwelz lagen unter englischem Feuer. Beiderseits von Le QueSrwy uni) Laudreries rege Artillerie- mch Erkundungstätigkeit. *

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Auf dcn Höhen nordwestlich von Clmteau-Porcicn nahm der Artilleriekampf gttvaltige Stärke an. Mit ft'ischen Mäs­ten setzte der Gegner seine starken Angriffe nordwestlich von Herpy fort. Sie sind wiederum unter schwersten Verlusten für den Feind gescheitert. Das mecklenburgische 'Grenadier- Regiment Nr. 89, das hanseatische Infanterie-Regiment Nr. 75, die Regimenter 230 urw 231 der 50. Reset ve-Divi- sivn trugen die §>aup1!ast des Mmpfts und wehrten, von chter Artillerie wirksam unterstützt, die feindliche Angriffe restlos ab. Das Garde-Küra s er-Regiminlt und die Husaretr- Rcgimenter Nr. 8 und 11 haben sich in den letzten Tagen wiederum besonders bewährt.

Heeresgruppe Gallwitz.

Auf dem Ostufer der Maas tagsüber lebhafte Artib- lertetätigkeit.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Die deutschen Tnrppen wurden auf das nördliche Do­nau-Ufer, beiderseits von Belgrad urd Semendria, zurück­genommen. Der Uebergang über die Donau ging ohne Stö­rung durch den Gegner vonstatten.

Der Erste Generalauartiermejster G r o e n e r.

^'eSchrcksalsstunde unseres Vaterlandes ist auch die Stunde äußerster Pflichterfüllung! Zeichnet die Lriegsanleihe!

Ter «benbverrcht.

Berlin, 1. Nov., abends. (WTB. Amtlich.)

An der L ysf ro n t. nördlich Deinze. ist die Lage un­verändert. Südlich Deinze haben wir uns Nteiteren An­griffen durch Ausweichen auf die Schelde entzogen. Südlich Valenciennes kamen englische Angriffe an er­folgreichen Gegenangriffen zum Stehen.

Gewaltiges Ringen an der Aisnefront und Mischen Argon nen und Maas. Die Angriffe der Fran­zosen auf den Aisne-Hohen nordwestlich Chateau Porrien und beiderseits Vouziers sind bis auf örtliche Einbruchstellen ge- scheitert. Die Angriffe der Arnerilaner wurden in Lutte Ehamp^giteulleBayonvilleAincreville Mlfgefangen.

*

Ter Wiener Heeresbericht.

Wien, 1. Nov. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:

In Venetien wird die Räumungsbewegung fortgesetzt. Im Südostm haben unsere Hauptkrüfte nördliche Donau-Ufer erreicht.

Der Chef des Generalstabs.

das

Wlisom Ziele.

Berlin. 1. Nov. (WTB. Nich^mrtlick>.) Am 28, 9. hat bo Vannllich bcr über die Gedankengän^ imWeißen Hause" sehr gat informierte Washinakonier Korrespondent derNeuport Even arg Post", Tcvvid Lawrence, die Friedensrebe Wllson.s vom Axicf. vorher besprochen und dabei u. a., etwa folgendes gesagt: Wer fragt, wie lange der Krieg vauern werde, öamr Antwort m dieser Rede finden; wer fragt, ob der Präside,rt seine seit der Kriegs­erklärung Amerikas verkündeten demokratischen Ideale in die Tat umzusetzen beabsichtigt, kann daraus ersehen., wie ernst es Wilson damit ist An Teutsck/laud uud Oelterreich, an ihre Führer von heute, an ihre unausbleiblichen ^ Sprecher von iwovgierr, an die Staatsmämrer Englands, Frankreichs nnd Ita­liens, die bis jeüt den Idealismus Amerikas nur widerwillig geduldet haben, an die fortschrittlichen und Arbeitermassen in England und Frankreich und an dre txnno- kratisch gerichteten Patt eien Italiens, wendet sich Wilson, um die Sacke der Entente von allem zu r>em.ig>en,-was an Imperialismus, territorialer Vergrößerung uäb selbstsüchtigen Nationalisimis er- in nett. Zu Teutschtand nnd Oesterreich und M rl/ren Vasall err- staaten spricht Wilson, die Sprache eines Friedens durch Anuahine der Grundsätze, die Amerika wiederholt als maßgebend erllätt hat, rmd er hat seine Wotte sorgfältig abgewogen, gerade angesichts der Opfer Amerikas an Blut imb Geld, jetzt wieder sechs Milliarden Dollars Schuldverschreibungen und acht Millürrdeir Dollars Steuern, zum Teil zu Darlehen an die Alliietten erinnert der Präsident die ganze Welt daran, daß Amerika es ernst meint, daß cs in diesem Kriege nichts sirr sich halien, sonder:^ seinen Einfluß rrur gebrauchien tvill, daniit kein anderes, Volk auch kein alliiertes aus dem Siege Vorteile ziehe, die die Saat neuer Kriege säen würde. Er.verkündet den Ententeländern die Losung Amerikas und fragt sie, ob sie .sie annehmen, er sagt Deutschland nnd Oesterreich, wie sie sich durch Lllcsschaltung ihres (im Septenrber rwch be- slehendeni Regierungssystems und durch Annalßne der Grundsätze des Völßerbmides einen dauerhaften Frieden erhalten können.

Ter Korrespondent kommt dann auf Wilsons krirze, wenn auch bestirmnte Antwort vom September an Oesterreich, die als Ab- lehnnng von Friedensbemühungen gedeutet wurde. Er weist auf allerlei hin, was der Präsident in dieser Antwort nicht -wsagt habe: Er sagt nicht, daß der Friede auf deutschem Gebiet dikti.'tt werden solle, er sagt auch nicht, daß der Kantpf tveitergehen müsse bis D>eutschland als Volk vernichtet sei. Er sagt das alles nickst, wcß ' ldie Extremisten '.rnter den amerikanischen, englischen und französischen Rednern sagten, wie: Daß nach 'dem Kriege allge­meine Handesbescklränkungicn gegen das deutsche Volk einletzen, wett'en, daß T-eutschlond völlig von der ^Erde vertilg^ werden müsse, daß es keinen Frieden geben könne, bis das deutsche Volk selbst den siegreichen Alliietten zu Füßen liege. Tie Moral Deuts.h- lcnrds kann durch solche Taktik nickst geschwächt werden: Das deutsche Volk wird sich niemals ergeben, wenn es glaubt, daß es auf irgend eine Att mtb Weise vernichtet werden soll. Es^ wird ^den Ki:ieg !noch viele Jahre fortsetzen, ehe es i nachgibt. ^ Ter llare Simr von Wilsons Rede ist, daß, werrn cs durch schlichte nnd offen ausgesprock-enc Grundsätze der künftigen Politik zrrm^ Nach­geben gebracht rverderr kann und die ganze Welt dabei das- jerriae gewinnen wird, was sie jetzt durch mitleidlose Gewalt zu errerckad strebt, daß ihr so die ^<^imieruug der lveißerr Rasse von selbst erspart bleib-m wird. Als Bürgschaft, sagt der Mrre-- spondent, dafür, daß Amerika die Annahme senrer Politik mit Selbsttvsigkeit und urrparteinckrer Gerechtigkeit bei den Entente­mächten durchzusctzen beabsichttgk, fordert der Präsident die Staatsmänner Großbritanniens, Frank­reichs und Italiens aus, zu seiner Rede Stel­lung zu nehmen und ihn p. berichtigen, falls er sich geftrt haben sollte. Zweifellos versuchte er durch die üblichen Kanäle in privaten Besprechungen die Einigkeit in der gemeinsanren Politik l-erzustellen; jetzt aber appelliett er über die >tvpse der Regierun'-sen wcd Staatsmmmcr hinweg unmittelbar an die Völker der ganzen Welt. Ter Präsident fähtt mit denr Hinweis daraus fort, :vas die Einheit des Oberbefehls aus dem Schlachtselde zMvcge gebracht hat, u,rd betont, da,; die Ein­heit der Ziele und in Gedanken iir dielten Kriege ebenso unbedingt notweni'ig sind, lvie die Kömmandveinheft auf den: SchiackU- felde. Mft der vollkomnrenen Einheit der Ziele und Ged-.rnken werde auch der vollständige Sieg gesichert sein.

Tiefe Wotte des Präsidenten verraten den; .Wrrespvndentekr gewisse Uneinigkeiten zwisck-en den Vereinigter Staaten und ihren Kriegsverbirudet-en. Ter ttrssische Zusammenbttlch, sagt er, ivrrd von vielen als Folge auseinMtdcrgelxvwcr Bestrebungen Ungesehen. Vergeblich beiiirwottete Kerenski die Erklätturg von Krregszielen, die der verschlagenen deutschen Propaganda unter den' ent-auzipietten russischen Massen hatten entgegcnarbeiten^sollen.' Jetzt ist der Sieg nche, da 'wollen einige von alliietten Staats­männern dabei Tinge heraus schlagen, die sich mit der Ansfassung des Präsidenten vonmstxrtteiischer Geveckuigkeit" nicht decken. Ter Präsident sagt unzweideutig, daßkein besonderes, abgesvndetteD Interesse der einzeliwr dbation oder einer Gruppe von s-iationttr üux