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ff. yraurvlnvach, 30. OK. Die ©tnfeöuöcat wcröen imfoifcr direistster. So wurde wiederum am SanMag vormittag in Frau-, romoach von zioei grtt.gekleideten, angeblich aus der Umgegend von Essen stammenden jungen Burschen ein überaus frecher Diebstahl vollbracht. Sie trieben sich bettelnd umher, kamen bann zum Schlächter Adam Röhm; während sich einer von ihnen mit Frau Rühm unterhielt, stahl der andere aus der Vorratskammer Wurst und sonstige Nahrungsmittel, dann rissen die Spitzbuben aus, wurden aber von Röhm und noch zwei Fvauvombacher Burschen verfolgt und im Forstort Breitenbach gestellt. Leider gelang es dem einen, mit der Beute zu entkommen, während der andere nach Schlitz inNummer Sicher" gebracht wurde.

Kirche «nd Schule.

tt. Die Synode des evang. Dekanats Gießen, die heute im Konfirmandensaal der Markusgemeinde hier stattsand, nahm ihren vorgesehenen Verlaus. Ter Prediger im Eröffnungs- gottesdienft, Psarrer N a n m a n n - Polst-Göns, sprach im An­schluß an Luc. 6,19 über den rechten Christentrost in schwerer Zeit. Zum Eingang der Verhandlungen begrüßte der Vorsitzende die Versammlung und wies auf die zukünftige Ausgaben der Kirche beim Wiederaufbau des christlich-sittlichen Lebens hur, der unserem Volke not Mt. Sodarrn wurde der verstorbenen Mitglieder der SuNode und der fürs Vaterland gefallenen Gemeindeglieder in der üblichen Werse gedacht. Die zur Beratung stehenden Wahlprüftmgen finden die Genehmigung der Synode. Ter Bescheid Großh. Ober- ionsistoriums zu den Beschlüssen der vorigen Syiwde larttet zu­stimmend. Darauf stand der gedruckt vorliegende Bericht des De­kan« tsaussckmsses und der Syrwdalvertreter für innere und äußere Mission, den Gustav-Adolf-Vererne, die TekanatskrMllenpslege und den evangelischen Bund zur Berattrng. Wir enMehmen demselben folqeride allgemein interessierende Angaben: Aus den Gemeinden des Dekanats wurden 21 Glocken an die .HeeresVerwaltung abge- liefert, auch viele Orgeln gaben ihre Zinkpfeifen dem Vaterland. In manchen Gemeinden mußten die Kriegsbetstunben ans Manael an Stoff für Heizung und Beleuchtung oder toegen schlechten Be­suchs zeitweilig eingestellt werde;:. In der Kirche zu Kirch-Göns wurde eine Lichtstrom-Anlage eftrgeri ästet. In Hausen starb Pfar­rer Hepding, der 31 Jahre dem Dekanat angehört hatte. Klein- Linden und Lollar erhielten einarr Psarrassistenlen. In französi­scher Gefangenschaft bttinden sich Missiorrszögling Schäfer von Annerod und Missionar Walther von Beuern. Tie Sonntags- heilignnq war im allgemeinen gut trotz der Erlaubnis zur Sonn- taosarbeit, von der auf dem Lande nur vereinzelt Gebrauch ge­macht luurbe. Kirchen- und Abendmahlsbesuch haben gegen das Vorjahr um 2 Prozent aügenommen. Tie Resormattonssestkollekte am 400j ädrigen Gedenktag der Reformation, dem 31. Oktober 1917 betrug 1468 Mk. In Burkhardsfelden, Kirchberg und Reis- kirchenr wurden bei der Reformationssestfeier Gedächtnis!^ bäume gepslkmzt. In Gießen wurde das 5-Uhr-Nachmittags- geläute wieder eingeführt, in Alien-Buseck einWerhuachtsspiel von den Schulkindern ausgeführt. Getauft wurden 983 Kinder gegen 1058 im Vorjahr, konfirmiert 1260 Kinder, kirchlich getraut 263 Paare, kirchlich beerdigt 846 Personen. Das Dekanat zählt 60328 Evangelische, von denen 206 von der Laicheskirch.' gttoennl sind. Ter religiös-sittliche Zustand der Ge­meinden leidet sehr unter den Kriegsverhält,risscn. Dazu kommt die zunehmende Vcrwildevmrg der Jugend. An milden Gaben gin­gen durch die Pfarrämter ein 79 056 Mk., darunter für die Heiden- Mission 5887 Mk., die Innere Mission 3995 Mk., dm Gustav- Adolf-Verein 3054 Mk. DaS Dekanatsfest für Amßere Mission wustde in Treis, das für Innere Mission in Annerod ge­feiert, das für den Gnstav-Mwkf-Verein in Großen-Linden. Tie Fürsorge- und Erziehungstätigkeit hat unter den: Einflüsse des Krieges insofern sehr gelitten, M es mcht möglich war, für alle ^Zöglinge passende Pflegeeltevn zu finden, woran zum Teil auch die zu geringe Vergütung an Pflegegeld schuld ist. Tekanats- krankenschwestevn sind 6 vorhanden, von dmen eine im Reserve­lazarett II zu Gießen beschäftigt war. Zweigvereine des Evange­lischen Bundes gibt es 9 mft 633 Mitgliedern. Bei den nach kur­zer Besprechung des Jahresberichtes vorgerwmmenm WatAen wnr- den Pfarrer Guß mann zum Dekmr, Pfarrer Weber zum Teranstellvertveter, Landgerichtsrat Neuenhagen, Alt-Bürger- mieisber Krämer und Alt-Bürgermeister Volk zu Mitgliedern des Tekanatsausschusses, Pfarrer Barth und Alt-Bürgermeister Kreiling zu Ersatzmännern einsttmmig wiedergewählt. Daraus dielt Baurat Becker-hier einen eingehendm Vortrag über das Wohnnngs- Und Siedlungsweseir mit besonderer Berücksichtigung der Kriegerheimstätten. Ter Vortragende gab ein klares Bild der einschlägigen Fragen, sowie der diesbezüglicher Gesetze und Ge- setzesanttäge und fand den einstimmigen Beifall der Anwesenden. In der Slussprack^ beantragte Landgerichtsrat Neuen Hagen dm Beitritt der Synode zum Hessischen Landesverband für Krieger- heiinstätten mit einem Beitrag von 25 Mk. Pfarrer V. Preu- s ch e n wies auf die Pflicht der Kirchmgemeinden hin, für die heim* lehrenden Kriegern geeignetes Baugelände aus kirchlichem Besitz zur Verfügung zu stellen. Mft dem Gesang des LiedesAch sei mit deiner Gnade" wurde die Synode gegen 5 Uhr geschlossen.

Letzte Nachrichten.

Der neueste Bericht der Heeresleitung.

MTB.) Großes Hauptquartier, 30. Oktober. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.

In der Lvs-Niedenlny, zwischen der Lys rmd Schelde, bei Famars und Engle-Fontaine wurden heftige Teilangriffe des Feindes abgervl-sen. Das englische Feuer gegen die Vor­städte von Tourng. und die Ortschaften der Schelde-Niede­rung forderte wi-werrmi erhebliche Opfer unter der Zivil­bevölkerung.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Am Oise-Kanal scheiterten am frühen Morgen heftige feindliche Angriffe. Nach starkem Artilleriekampfe nahm der Franzose zwischen Nizy-Le-Eomle und der Aisne unter Ein­satz zahlreicher Panzerwagen seine Angriffe wieder auf. Die in den schweren Kämpfen der letzten Tage bewährten Truppen der Armeen der Generale von Eberhardt und von Below haben auch gestern wieder einen vollen Erfolg in der Ab­wehr errungen. Sie schlugen den Feind auf der 18 Kilo,- meter breiten Angriffsfwnt völlig zurück. In den Kämpfen am Nordrmide von Klein-Quent in zeichnete sich das branden- burgische Leibgrenadier-Regiment Nr. 8, östlich von Be- nogne das westfälische Infanterie-Regiment Nr. 53 und an der Aisne das mecklenburgische Füsilier-Regiment Nr. 90 besonders ans. Teile der Stellungen nordwestlich von Herpy, die vorübergehend verloren gingen, wurden im Gegenangriff wiedergenommen. In den Abendstunden stieß der Feind wiederholt zu heftigen Teitangriffen vor, die überall vor unseren Linien sli-efterten. Der Franzose hat gestern schwere Verluste erlitten. Zahlreiche Panzerwagen wurden zerstört.

Beiderseits von Vouziers und östlich der Aism zeit­weilig Artilleriekampf. *

Wir schossen gestern 27 ftindliche Flugzeuge und sechs Fesselballone ab. Leutnant Doerr errang in den letzten Ta­gen seinen 31. bis 34., Leutnant Fwmmherz seinen 30. Luftsieg.

Der Chef des Generalftabs des Feldheeres.

* . *

Die Atempause an der Wesffrvnt.

Berlin, 29. Oft. (WDB. Nich-tamtlich.) Die Ate my ause des Gegners an der Schlacht front östlich vonSoles- mes-Le Cateau scheint weniger durch die rvotwmdrge Ord­nung seiner Verbärrde und das VorH-iehen seiner Artillerie er­zwungen zu sein, als durch die blutigem Verluste, die ihm die beider: Karupstage gekostet lxrben. Aus allm Aussagen der Gefangenen geht hervor daß die Ziele seiner starken Angriffe mrgmrds erreicklt fömii, und daß die Verlusüe aller angreifmdm Truppen sstwer waren. Besonders hobm die Gefangenen wieder die furcht­bare Wirkung der deutschen Maschinengüoehre hervor. Von der Art der Kämpfe :md der Stmrmrmg der fnrvolick/m Truppen macht auch der Brief eines gefallerren Offiziers der 6. englischen Division an seine Frau einen Begriff. Dabei schlug sich die 6. Division an einer Stelle, an der die Kämpfe verhältnismäßig leichter Goaren als an der übrigen Front. Ter Offizier schreibt: Der heutige Tag war furchtbar. Die Hölle war losgelassen. Männer heulten wie Kinder. Obwohl meine Kompanie in zweiter Linie bleiben sollte, mußte sie schon gleich zu Beginn des Angriffs bis an die Front vorstoßen. Da der nächstälteste Offizier verwundet war, hatte ick) damft zu tun, die Leute aufzunvurrtern und vorzutreiben. Wir litten schwer beim Vorgehen. Ich und wir alle glaubten, wir würden völlig aufgerieben werden. Mit einer Hand voll Leuten erreichtben wir schließlich die angegebene Lftrie. Nur vier Ge­fangene konnten gemacht werden. Es war sehr aufregend. Ich siehe zu Gott, daß das alles bald ein Ende hat.

Ein Brief Wilsons.

Washington, 29. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Reutermeld. In einem Brief an den Vorsitzeirden der Finanzkommission des Senats erklärt Wilson, daß die Politik der unterschieds­losen Behandlung der Nationen es jeder Natton überläßt, ihre innere Politik selbst zu bestimmen, und nur das Recht zu einer Politik feindlicher Unteffcheidungen begrerrzt. In dem Brief des Präsidenten tvird nachdrücklich betont, daß Versuche einzelner Nationen, andere durch ausschließende drfferenzielle Handelsabkom­men zu strafen, unter Umständen zu Kriegen führen würden. Werm ein dauernder Friede zustande kommen solle, so müsse jedes Hindernis, das der internationalen Freundschaft im Wege stehe, entfernt werden. Ter Präsident erklärt, daß er mit Rücksicht daraus seine Grrmdsätze in seiner Botschaft vom 8. 1. verkündigte.

Eine Note der Deutsch-Oesterreicher an Wilson.

Wien, 28. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Der Vollzugsausschuß der deutsch-österreichischen N a t i o n a l versa mm - l u n g beschloß, die an Wilson zu richtende Note oer mor­gigen Vollversammlung zur Beschlußfassung vorzulegen. Tie Note macht zunächst von der Konstituierung des deutsch-österreich:scheu, Staates Mitteilung, der die Gebietshoheit über' das Gebiet des bisherigen Oesterreichs beansprucht, in dem die deutsche Bevölke­rung die Mehrheit bildet. Der deutsch-österreichische Staat ver­langt, daß seine Vertreter als Vertreter eines selbständigen Staa­tes zu den Friedensverhandlungen zugelassen werde,: und mit den Vertretern der anderen Nationen über die Bedin­gungen des Friedens verhcrrrdeln. Er bittet den Präsidenten, ihn: Gelegenheit zu hieben, unverzüglich in gerechte Verhandlungen mit den Vertretern aller kriegführenden Mächte zu treten. Ter Voll­zugsausschuß verpflichtet sich zur Annahme folgender Grund­sätze: Vorbehaltlose Annahme der in den Botschaften Wilsons nieder gelegte:: Grundsätze: Airerkennung der tschecho-siowakischcn und südflawischen Nationen als vollkommen unabhängige Staa­ten: Regelung der deutsch-österreichischen Beziehungen mit diese,: durch freie Vereinbarung. Eventuelle Streuwagen sind der Ent­scheidung eines Schiedsgerichts zu unterwerfen. Tie Note erörtert die Frage der deutschen Gebiete der Sudetenländer und erklärt, es sei selbstverständlich, daß der neue den ts ch - österre: ch i s dje Staat auch die deutschen Gebiete Böhmens, Mährens mrd Schlesiens mft 3 1 / 2 Millionen Deutschen beanspruche. Der Vollzugsausschuß sei überzeugt, daß Wftson es ablehnen iverde. 3 1 / 2 Millioiren Deutsche gegen ihren Willen dem tschechischen Staat zg unterwerfen und zu eftrem Berzweiflungskamps gegen die ihnen drohende Fremdherrschaft zu zwingen.

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

Betr.': Tie Unterstützung von Familien in den Dienst emgetretener Mannschaften.

Ter Bundesrat hat ans Grund des § 3 de§ Gesetzes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Wiaßiurhmen usw. vom 4. August 1914 (Reichs-Gesetzbl. S. 327) folgende Vervrd- uung erlassen:

Die Lieferungsverbäwre sind verpflichtet, aus ihren Mitteln eine Erhöhung der bis zum 1. Oktober 1918 gezahlten Fanrilien- unterstützungen eintreten zu lassen, die spätestens vom 1. November 1918 ab zu gewähren und deren Betrag je nach den örttichen Ver- hältrnssen zu bemessen ist. Bis zum Betrage von fünf Mark für jeden Unterstützten werden die seit dem 1. November 1918 gewähr­ten Erhöhungen der Unterstützungen vom Reiche erstattet, urrd zwar zur Hälfte allmonatlich, zur Hälfte zusamnren mft der Er­stattung der gesetzlichen Miudestbettäge.

.Geringe Besserungen der Verhältnisse der Unterstützten wie auch erheblichere Besserungen ganz vorübergehender Art sollen regelmäßig nicht zur Herabsetzung oder Ernstälung dar Familien- uMerstützung führen.

Berlin, den 28. September 1918.

Der Stellvertreter des Reichskanzlers, von Payer.

An den Oberbürgermeister zu Gießen, die Grotzh. Bürger-' meistereien und die GermilDerechner der Landgemeinden des

Kreises.

Ter Kreisaussch- hat in Ausführung der Bundesratsverord­nung vom 28. September 1918 Reichs-GeseiM? Nr. 132 vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistags beschlossen, mit Wirkung vom 1. November 1918 an die Familien- unterstützung um 5 Mark monatlich für jede un­terstützungsbedürftige Person zu erhöhen. In­folge dieser Erhöhung betragen die vom 1. November 1918 an zur Auszahlung zu gelairgenden Mindestsätze (Iieichsunterstützung) für Ehefrauen 30 Mark urrd srw Kinder und sonstig- unterUKtzurrgs- berech'tigte Familienmitglieder 20 Mark für den Monat.

Tie sefther bewilligter: .Kverszuschüsse erfahren durch die frag- licke Erhöhung keine Aenderung.

Da uack« der obenerlvährrten Bundesrats Verordnung die Hälfte der gewährten Erlwhung der Unterstützungen dem Lresermrgsver­band alsbald erstattet werden soll, beauftragen wir Die, in Ihren Berichten über die monatlich ausgezahlten Unterstützungen ge- trenrtt anzugeben:

1 M irrdest-Urrterstützurrgen (RerchSmtterstützungen) nach den Sätzen vor dem 1. November 1917 für Ehefrauen 20 Mark rmd für faitfticpe Personen 10 Mark monatlich ,

2. Zuschußunterslützungen ,Kreisunterstützungen),

3 Erhöhungen rauch den Berottmungen vom 2. Novenrber 191 / und 28. September 1918 2x510 Mart für jede rmterstützungsberechttgte Person.

Gießen, den 29. Oktober 1918.

Großherzogliches Krersamt Gießen J.V.: Lanaermann

ZumVesten derweihnachtsspendetM

für -ieMdgranen!

Mittwoch, den 6. November 1918, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula

Dorttags-Abend

Nora Mengelberg

(Berlin)

Andersen, T. F. Meyer, Liliencron, Mörike, Baumbach.

Karten zu Mk. 3. -, 2. - und 1. -, sämtlich numeriert, sind in der Musikalienhandlung von ErnstChallier, Telephon Nr. 671, und an der Abendkasse zu haben. Oeffnung des Saales 7 1 /, Uhr.

_ Rl20v

Kaffee Ernst Ludwig

Inh.: Ang. Sla4h

Ab 1. November

6234

Yigiipüh

F^iTOilieBi-i©Bizer i t

Cafe Amend

Heute Mittwoch, 8 Uhr:

Familien-Konzert

Bekanntmachung.

Durch Beschluß der Stadtverordneterr-Versammlung vom 19. d. M. sind die Gebühren für Benutzung der städtischen Wagen mit Wirkung vom 1. No­vember 1918 ab aus 2 Pfennig für den Zentner, jedoch mindestens aus 10 Pfennig festgesetzt worden.

Gießen, den 26. Oktober 1918.

Ter Oberbürgermeister: Keller.

82608

Bekanntmachung

Tie Auszahlung der Familrenunterstützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Eingeruserren für 1. bis 15. November 1918 bzw. für Oktober 1918 findet statt:

a) Reichsunterstützung

An drejerngen, deren Namen beginrren mft:

AH Donnerstag den 31. Oktober 1918 JR Freitag den 1. November 1918 f SZ Samstag den 2. November 1918.

b) Weitere Unter st ützung (M retszuschn ß) An diejenigen, deren Namen beginnen mft:

AH Montag den 4. November 1918 IR Dienstag den 5. November 1918 SZ Mittwoch den 6. Novenrber 1918. v) An Vermieter, die Mietbetrüge ab- bo l en:

Donnerstag den 7. November 1918.

Tie Arrszahlung findet von 81 Uhr im Stadthmls, Zimmer Nr. 7, statt.

Die Unterstützungen dürfen Nur an den vorgenannten Tagen abgeholt werden.

Gießen, den 23. Oktober 1918. 82358

Ter Oberbürgermeister: Keller.

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