Nr. 255
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Erstes Blatt M. Jahrgang
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General-Anzeiger für Oberyessen
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Die deutsche Antwortnote an Wilson. Ludendorffz Rücktritt.
(WTB.) Grobes Hauptquartier, 26. Oktober. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Ein gewaltiges, dank der glänzenden Tapferkeit unserer Truppen erfolgreiches Ringen an vielen Stellen der Fwnt.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
In der Lys-Niederung südwestlich von'Deinze und zwischen der Lps und der Schelde brach der Feind muh heftigem Feuer zu starken Angriffen vor. Am Nordflügel des Angriffsfeldes bis zu der von Kvrtrik auf Oudermrde führenden Balm wiesen rvir ihn vor unseren Linien ab. Hierbei haben sich das 6. Gnrde-Fnfanterie-Regiment unter seinem Koni- nrandenr Major Hadelni an der Lys, die 40. sächsische Infanterie-Division am Spitaals-Dossckpen und das hessische Infanterie-Regiment Nr. 118 unter seinem Kommandeur Major Weihrauch an der Schilde besonders erfolgreich geschlagen. Nördlich der Schelde brachten wir den Feind nach anfänglichem geringen Bodengeminn sehr bald zum Stehen. Die neue Linie Mischen Jngeoigem und Avelgcn wurde gegen wiederholte Anstürme am Nachmittag behauptet. Auf dem Kampffelde hielt die ftindliche Artillerie tagsüber die hinter der Front liegenden, vom Kriege bischer unberührt gez bliebenen Ortschaften unter Feuer. Zum groben Teil wurden sie hierdurch zerstört. Die belgische Bevölkerung hat schwere Verluste an Toten und Verwundeten erlitten. Zwischen der Schelde und der Oise beschränkte sich der Engländer gestern aus heftige Teilung rifft.
Südlich von Fanars warfen wir den Feind durch umfassend angesetzte Gegenangriffe in seine Ausgangsstellungen zurück. Südwestlich von Le Qucsnoy und nordwestlich von Landrecies scheiterten seine Angriffe vor unseren Linien.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
ZnnschA Oise mti> Aisne grobe, einheittnhe Angriffe der Franzosen auf mehr als 60 Mlorneter breiter Front. Seinen Hauptstob richtete er gegen unsere Limen zwisi^n der Oise und Serve, ftrvie Mischen Sissonne und der Aisne. Den Ser re- und Souche-Abschnitt suchte er unter Ausspanmg der von Statur ans starken Geländcabschnitte zu gewinnen. Die am frühen Atorgrn zwischen Oise und Serre vorbrechenden Angriffe scheiterten vor unseren Linien. Am Nachmittag fahte der Feind in VUlers-le-Sec und auf der Höhe östlich des Ortes Fuß. An der übrigen Front wurde er auch am Nackd- nnttag ab gewiesen und erlitt in unserem Feuer schwere Verluste. Am Serre- und Souche-Abschnitt konnte der Feind bei Mertiers und Frvidmont, bei Bestes und Pierrepont unsere Linien erreichen. Truppen des Generals Freiherrn von Lüttwitz nahmen in einheitlichem Gegenangriffe Mischen Bestes und Pierrepont ihre alten Stellungen wieder. An der übrigen Fwnt hat unser Feuer den Feind am Ueber- schreiten der Abschnitte verhindert. Westlich der Aisne waren die Angriffe des Gegners tson starken Vanzerwagengeschwa- dern begleitet. Sie sind östlich von Soissonne beiderseits von La Sotvchor trotz siebenmaligem Ansturm völlig gescheitert.
Besonders starke Kräfte setzte der Gegner zwischen Hicy- le-Conte und der Aisne au. Bor der östlich von Banogne kämpsendea 4. Garde-Jnsanterie-Division blieben allein 23 zerschossene Panzerwagen. Gefreiter Menschkiel der 9. Batterie des 16. Garde-FcldartiÜerie-Regiments hat hiervon 8 Panzerwagen, Unteroffizier Bröckmann derselben Batterie 10 Panzerwagen vernichtet. Aus den Höhen westlichder Aisne drang der Feind in unsere Stellungen ein, um deren Besitz tagsüber schwer gekämpft wurde. Trotz hohen Kräfteeinsatzcs konnte der Feind hier vou seiner Eindrnchstelle am Sachsenwalde (nordwestlich von Herpy) keinerlei Borteile mehr erzielen. Nur Teile unserer vorderen Linien blieben in seiner Hand.
Teilmigriffe in der Aisnenicderuug südwestlich von Amagno. Der Feind, der seitlich Ambly vorübergehend aus das nördliche Aicne rfer vorstieß, wurde im Gegenstoß wieder über den Fluß zurückgeworfcn. Oestlich der Aisne lebte der Artiverickampf nur vorübergehend ans. Teilangrifie des Gegners drängten unsere Posten ans den Nordrand der Höhen nördlich von Grandpre zurück. Im Uebrigen wurde er ab- zewiesen.
Heeresgruppe von Gollwitz.
Beiderseits der Maas blieb die Gefechtstätigkeit auf Störungsfeuer und kleinere Jnfanteriegefechte beschränkt. Auf dem östlichen Flubufer säuberten sächsische Truppen ein aus den letzten Kämpfen verbliebenes Amerikanernest.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Südlich der Sette machten wir bei erfolgreicher Unternehmung Gefangene.
Der Chef des Generalstabes des Feldheeres.
(WTB.) Grotzes Hauptquartier, 27. Oktober. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.^ Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
In Flandern kerne besonderen Kampfhandlungen. Der Fcmd setzte die Zerstörung der belgischen Ortschaften hinter der Fwnt fort. Die in Otegen und Jngeoigem bei Beschießung durch Brandgranaten in die Keiler geflüchtete Bevölkerung kam zmtt großen Teil um. Südlich von der Schelde wie.rn wir starke ftindliche Angriffe Mischen Famars und Artres im Gegenfloh ab. In Teilangriffen drang der Gegner in Engle Fontaine und Hecque ein. Aus Hecque tvurde er im Gegenstoß wieder vertrieben.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Von der Oise bis zur Aisne setzte der Franzose ftine Angriffe fort. Beiderseits von Orignq schlugen wir sie vor unseren Linien ab. Der Gegner, der bei Pleine Selve in unsere Stellung cindrang. wurde auf der Höhe nordöstlich des Ortes aufgefangen; feine Versuche, von hier aus durch An- grffft in nördlicher Richtung unftw Fwnt an der Oise zu
Fall zu bringen, sind unter schwersten Verlusten für den Feind gescheitert. Orignp und die Höhen südöstlich davon wurden behauptet. Zahlreiche Panzerwagen des Feindes wurden zerstört. Die Batterie des Leutnants Meyhöfer vom Re- scrve-Feldartillerie-Regiment Nr. 1 und Leutnant Zuppke vom Feldartillerre-Regiment Nr. 37 sowie Leutnant Otto vom Feldartillerie-Regiment 445 hatten dabei hervorragenden Anteil. Am Serre-Abschnitt blieben feindliche Vorstöße aus Mortiers heraus vor unseren Linien liegen. Heftige Angrifft gegen den Souche-Abschnitt Mischen Froidineltt und Pirrepont wurden von poftnsck^n und württembergischen Regimentern abgetvieftn. Gegen Abend Ichlugen das Füsi^ lier-Reginrent 37, das Grenadier-Regiment 119 und das Infanterie-Regiment 121 vier erneute, mit großer Kraft umbrechende Angrifft des Feindes zurück. Beiderftits von Sissonne blieb die ftindliche Infanterie gestern untätig. Auf den Höhen westlich der Aisne stich ein eigener örtlicher Gegenangriff gegen den Sachftnwald mit starken Angriffen M- sammen, die der Feind mit weitgesteckten Zielen Mischen Nizy le Comte und der Aisne angesetzt hatte. Schon beim Neberschreiten der Höhe nordwestlich von Nich le Eomte erlitt der Feind in unserem Feuer schwerste Verluste. Hier sowie westlich von Banogne sind die Angriffe des Gegners völlig gescheitert. In dem sch luchten reichen und dichtbeivab- deten Gelände westlich der Aisne dauerten erbitterte Kämpft tagsüber an: bis zum Abend 'waren sie zu unseren Gunsten entschieden. Sie fanden etwa an der Strohe Bal'.ogne—Chateau Porcien und bei Herpy ihren Abschluß.
An der Aisne-Front und bei
Heeresgruppe Gallwitz beiderftits der Maas keim grüHeren Kanrpfhandlungen.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Die Bewegungen in rückwärtige Linien verlmrftn planmäßig. In ecffvlgreiälen Alnvehrcümpftn bei Kragrijevac mid Jagodnm sicherten yrachhuten den Abmarsch unserer Haupt- kräfte.
Der Chef des Genevalstabes des Feldheeres. Rriegsnrinister Gcheüch über die Rriegsanleche:
wer nicht Kriegsanleihe zeichnet, handelt falsch; denn die Kriegsanleihe wird immer mindestens so gut sein wie bares Geld.
Die -lbendberichte.
Berlin, 25. Okt., abends. (WTB. Amtlich.)
In Flandern ruhiger Tag.
Teilkämpft zwischen Schelde und Oise. Von der Oise bis zur Aisne hat der Franzoft ftine Angrifft ftrtj- gefttzt. Südlich der Oise rrmrden sie nach anfänglichem Geländegewinn zum Stehen gebracht, an der übrigen breiten Angriffsfront sind sie gescheitert.
Berlin, 27. Okt., abends. (WTB. Amtlich.)
Der Tag verlief o h n e g rö he re Ka m p sha n d l u n -
gen.
*
Die Ssterreichisch-ungarischen Tagesberichte.
Wien, 26. Okwber. (WTB.) Amtlich wir verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die Kämpft in den Sieben Gemeinden fanden gestern nach den Misserfolgen, die die Italiener und Fmnzoftn am Vormittag erlitten, keine Fortsetzung.
Oestlich der Brenta kam es erneut zu einem erbittetten, bis in die Nacht andauernden Ringen. Vrennpunktt des Kampfes waren der M o n t e A s o l o n o und der Monte Pertica, die mehrmals in die Hände des Feindes fielen, um imnrer wieder durch Gegenangriff zurückewbert zu werden. Nur unter den schwersten Opfern vermochten die Italiener gegen Abend auf beiden Bergköpfen neuerdings Fuh zu fassen, dagegen blieben ihre Anstrengungen, nordöstlich des Adonte Pertiea in unsere Linien einzudringen, vergebens. Auch neuerliche Anstünne gegen den Spinue.io scheiterten an der Tapftrkeit der Verteidiger.
Fm A so lo uo -B ecke n schlugen Sicherungstruppen italienische Vorstöhe ab. Die Halwng unserer Braven nmr wieder über jedes Lob erhaben. Verdient von den twri- gestrigen Kämpfen westlich der Brenta noch das obenmgg- rische Infanterie-Regiment Nr. 125 besondere Anerkennung, so ttug gestern im Asolone-Gebiet nanrentlich das kroatische Landwehr-Regiment 27 durch sein selbständiges Mitwirken an den Künepftn eines Nachbarabschnittes wesentlich zur Festigung der Fwnt bei. Eir'-stimmig wurde wieder die Tätigkeit der Artillerie hervorgelwben, die durch ihr ver- stündniswlles Zusammenarbeiten mit der Infanterie an der Behaupttmg des Schlachtfeldes ruhmvollen Anteil nahin. Infanterie ulw Schlachtstreger betätigten sich im Erku»idungs- dienst und im Kämpft gleich erfolgreich.
Balkan-Kriegsschauplatz.
In Serbien gingen wir schrittweise in die Stellungen von Kragujevac zurück. Auf deni albanischen Kriegsschallplatz keim gröhereri Kampfhandllrngen.
Der Chef des Generalstabs.
W i e n, 27. Oktober. (WTB.) AmtlM wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz.
Auf der Hochfläche der S i e b e n Gemeinden unternahm gestern der Feind wieder eine Reihe starker Teilvov- stöhe. die alle im 9dahkampf oder im Gegenangriff abt-
geschlagen wurden. Weitere Angriffsversuckie schriterten schon in unserem Abwehrfeuer. Der Feilrd erlitt grohe Verluste.
In dem Gebirge östlich der Brenta dauert die Schl>^cht in unverminderter Heftigkeit fort. Den ganzen Tag über tobte der Kulnpf. Im Berich des Col Caprile bühte der F^eind zeitweilig errungene Vorteile durch unsere Gegenstöße völlig wieder ein. Den Asolone nahm nach erbittertem Ringen die 4. Division im Sturmschritt. Unsere gegen den Pertiea angesetzten Bataillone gelangten in den Abeirdsbludell bis an dnr Fuh der Kuppe: in der Nacht ftel auch diese in unsere Hand. Wiederholte Vevsuche der Italiener, sich in der Ge- gnw der Fonta'.ui Secra auszrchreiten, blieben trotz dem Aufgebot starker Infanterie und Artillerie vergebens. Auch an den Hängen des Monte Spimiccia bereitete die Standhaf- ttgkeit unftrer Braven dem ftindlichen Angriff das gleich Schicksal wie an dem vergangenen Tage.
Die Leistungen unserer Trrlppen sichen gegenüber den größeren Wafftntatcn srüherer Schlachten nicht.zurück. Möchten alle Völker, deren Wohl und Wehe heute ohne Unterschied von den Ereignissen an der Fwnt abhängt, den Braven hierfür gebührend Dank wissen.
An dem Piave dauerte gestern der Artilleriekampf fort. In der Nacht setzte beiderseits des Montello ein gwher In- fanterie-A«griff der Entente ein. An den Punkten, an denen der Feind das linke Uftr zu betreten vermochte, wird erbittert gekämpft.
Balkan-Kriegsschauplatz.
In Serbien gehen unsere Bewegungen planmäßig von statten. .Kwgujevac wurde unter Nachhutkampf dem Feinde überlassen.
In Albanien keine besonderen Ereignisse.
Der Cl-es des Generalstabs.
Der Rücktritt Ludenborffs kommt nicht überraschend^ Welches die letzte Ursache dieses Wechsels war, kann man noch nicht übersehen; dagegen hatte sich in der letzten Zeit aUzuviel Peinliches ereignet, die diskretesten Dinge waren angeschnitten urrd erörtert worden, ohne daß von amtlicher Stelle völlige Klarheit darüber gegeben worden wäre — so vergrößerte sich täglich die Wahrscheinlichkeit, und vielleicht auch die ddotwendigkeit, daß Ludendorss zurücktreten würde. Gegen ihn, nicht gegen Hindenburg, wandte sich die heftige Opposition der Linken. Man wirst chm vor, daß er eibemnächtig auch in die p o litis ch e Leitung der Dinge erngegriffen, daß er eine alldeutsche Politik gefördert habe. Wie weit er das wirklich tat, wird in vollem Umfange erst die Zukunft offenbaren Cs scheint aber, daß die „Boss. Ztg." recht hat, wenn sie ftststellt, Ludendorfss politische Betätigung sei so groß gewesen, weil in diesem Krieg kein Politiker großen Stiles vorhanderr war. Der Verfasser des Artikels in der „Voss. Ztg.", Georg Bernhard, der mit Ludendorff persönlich bekannt geworden war, fügt hinzu, dieser sei an sich eine unpolitische Natur gewesen, er sei jedoch im Laufe des Krieges imnrer mehr vorgeschoben worden für Vorkommnisse, fiir die er nicht verantwortlich zu mack-en war. Diese Meinung hat auch für den Uneingeweihten eine hohe Wahrscheinlichkeit für sich. Es mag sein, daß der General, dessen hohe Verdienste um unsere militärische Kriegführung nie in Vergessenheit geraten können, gelegentlich po- litisck-e Fehlgrifft getan hat, daß es in entscheidender Stunde an einer kraftvollen politischen Instanz fehlte, die der überragenden Persönlichkeit Ludendorffs gewachsen war. Die Zukunft wird manches enthüllen, was uns heute noch verschleiert ist. Besonders ungeklärt ist es noch, in welcher Form und in welchem Ai a ß die Heeresleitung, und besonders Ludendorff, die Einleitung von Wafftnstillstandsverhandlungcn veranlaßt hatte. Darüber gehen noch immer widersprechende Feststellungen in die Welt. Temperamentvolle Drohungen, ancinander prallende Gegnerschaften, Unwille und eine gewisse Verdrossenheit könnten vielleicht eine ebenso ausschlag- giebende Rolle gespielt haben, wie die Verhältnisse und Umstände an der Front selber. Wir wollen uns vorläufig nicht an e'inftitige Darlegungen halten und mit unserem Urteil warten, bis eine freie Erörterung geführt werden kann, die uns vor dem Feinde nicht mehr schadet. Wir wollen aber hofftn, daß mit dem Rücktritt Ludendorfss nunmehr eine Qnekle imrerer und äußerer Schwierigkeiten versiegt! Hiw denburg bleibt uns und er bürgt uns dafür, daß in den kommenden Waffenstillstandsverhandlungm nicht nutz- und sinnlos Zugeständnisse gemacht werden, die in der Lage nicht begründet sind.
Die deutsche Regierung hat Kesbern noch eine kurze Drtworttnote an Wilson ergehen lassen. Sie unterstreicht noch einmal die ttefgeherideu Wandlungerr in unseren: de:U- schen Berfassungsleben, verzichtet auf jegliche Polemik urib Anrufung des Weltgewissens und zoUt dem Präsidenten der Beveinigten Staaten das Vertrauen, daß er es ehrlich rneine. Die vm: uns ausgesprochene dNeinung fi:ü)eu wir heute jauch in einer Kritik der „Jwankf. Ztg." niedergelegt, die u. a. schreibt: „Wir wisse:: nicht, ob diesesl Vorgehe:: rasch zum Ziele sichren wird. Cs wäre vor allem wichtig gewese::, die Bedingungen des Friedens selbst zi: erörtern. Der Waffenstillstand hat gar nicht die große Bedeilttmg für uns, die man ihm vielleicht in, irr- tiimlicher Eiuschützuug dieses wiederholten Drängens auf feindlicher Seite beimessen könnte. Gewiß ist die' Vergeudung jedes Tropfen Blickes, de:: man sparen könnte,'ein Verbreche::. Aber es wäre viel schlimmer, wenn durch die Voranstellüng des Waffenstillstandes die ganze Unterhaltung über den Frieden auf ein totes Gleis käme." So lange wir nicht wissen, lvelche besonderen Gründe unserer Regierung das Verfal-ren eingegeben haben, das in dieser kurzen Note zun: Ausdruck ko:umt, wollen wir auch in dieser Frage Zurückhaltung :ibe:n


