fR&Gjbctt Bao&fct brMstYe iBOOiuoaute Selbstverwaltung
twrz oi mehr als tatet Hinsicht mustergültig. DoS Reichs- AMvohlvecht war Lange Zeit baS freieste Wahlrecht der Welt und der Reichstag, der so frei gewählt war, hatte sttts daV starke politische Machtmftfel der Rudgetbiewtllignng. Aber das deutsche Volk machte in den entscheidenden Punkten von seiner Macht Trinen Gebrauch. ToS deutschen Volkes Hauvttmst lmrktr sich aus in großen EttWelleistrmgen außerhalb der Politik. Nicht die Willkür der eingesetzten Gewalt, fwttan der Mangel an politischem Machkwillen im Volke erhielt Deutschland so lange als Obrigfettsstaat. Seit dem Juli 1917 reifte der Entschluß nach politischer Verantwortung. Jetzt, Ende SeUtemBer, ist er gtrrti Durchbruch y.forrtnien und dadurch ist alles neu geworden. Und, meine Herren, darin liegt die Gewähr für den Bestand und den Ausbau des neuen Systems, es kam durch eine entscheidende Wendung in der lZharafterenllmcklung des deutschen Volkes, dic nach allen Leistungen dieses Krieges, allen Taten und Opfern unausbleiblich geworden war. Darin liegt eine bessere reale Ga-- rmitie, als tti ftgendwelchmn Gesetzespcrragvaphen. Hieraus ergibt U kür mich eine sicher? Marschroute für alle unsere Maßnahmen: Wrr dürfen nicht um des Auslandes willen, auch nicht, um der *** Aug enblicks Herr *ir werden, zu Regierungsformen streifen, hinter denen nicht unsere innere Ueberzeugtmg steht und die nicht em Lbrsdruck unserer Eigenart und GeschckM sind. Sonst bandelten wir unaufrichtig und nähmen dadurch dem neuen System dan Stempel der Unwiderruflichkeit, den wir nicht etrlbehren können , Meine Herren? Der gewaltige Ruf. den Fichte in schrm-rer an die ^chchen richtete, ergebt auch an ims: Erhaltet euch a^ Bdlk für die Aufgaben in der Welt, ta nur ihr lösen könnt.wie l«es Voll eure Aufgabe hat. die ihm vor andern gestellt ist. Tie Sttmden im Leben der tartschm Nation, die sie niederz-uschlagen sthr^ren, sind noch immer die Geburtssttenden einer neuen geistigen Kraft gewesen. Aber um unsere Eigenart ruhig zu entwickeln müssen wrr unser Hausrecht wahren können. An wffeo^r Toren steht der FevÄ». Unser erster und letzter Gedanke gehört tat Tapferen, hre jce offlpt ta Uebennacht verteidigen und die wir gegen unge vechteATcklagen verteidigen müssen. i Bravo.)
Ddeine Herren! Man soll nicht glauben, daß man unser Heer behängen wnn. ohne unser Doll an der Ehre M treffen. (Bravo) SchUmme Etnzeltaten und Mgstnahnten hat es di jeder Armee ge a^ben, ata der Grimdwille des Volksheeres lehnt sie ab.
Meme Herren? Unsere Soldaten haben eS heute furchtbar kämpfen mit Sorgen um die Heimat, sw kämvfen mit tan Gedanken an den Frieden und halten stand. Wir dcmfev thwn, wir vertrauen ihnen, wir rufen ihnen zu: Die Heimat läßt euch mcht im Stich? (Bravo.) Was ihr braucht und was sie heroben kann an Menschen, an Mitteln tmd an Mut das fall euch werden. (Lebhafter Beifall. 1
^ Die Aussprache.
Mg Dervld Ach.). Wir stimmen den tadeutsamen Aus fMwunqen des Retchskanzlers vollkommen zu. Das deutsche Volk tat seine Geschicke selbst in die Hand genommen. Die neue beutfcta v«gtenkttg ist das ausführende Organ des Vvlkswillens Die v^stegentat Gesetzentwürfe halten wir nicht für gem'igand. Jeder «ttreg, ob er Verteilgungschieg oder Wweftrkrieg, muß abhängig von der Zustimmung des Reichstags sein. Mt Entrüstung NErsen wch den Vorwurf unmenschlicher Handlungen, der geaen unser Heer genwfet wird, zurück. Verwüstungen entsprechest nicht tan tartsctat EharaSer Und der deutschen Sitte. (Bravo l
Ebert (Sv.): Sv sehr wir bemüht sind, den Opti nnSvms M bewahren, so müssen wir doch sagen, ferrliche Zeiten sind es nicht, denen wkr entgegengeft'ihrt worden sind. Wir billigen d^e Aiftwta der Regierung auf die Wilsonschen Gegenfragen. Den unerngeschränkten U-Boot-Krieg haben wir von jeder bekämpft Tos Recht der Selbstbestimmung tmrd sich das deutsche Doll nickst E»er e:ttwmden lassen. Der 6. Oktota ist der Geburtstag ta targtat Demvkwtte. Das deutsche Voll will tmfc wistd frei sein (^hr gut.! Dre Gesetzentwürfe auf Abänderung der ReickrSversasftmg gehen nicht weit genug. Wir sbck von jeher Gegner von Geheimver- ^agen gewesen: sie haben immer eine recht verderbliche Rolle gespielt vat der RerckMaq bei Ernennung und Verabschieduna des Reichs kanzlers mitzusprechett. erst dann ist die parlamentarisck)e Regie- Die absolutistische Stclluna des Großen mcht meta M halten. Auch für bas persönliche Regrment ist in TeMschland kein Raum mchr. Nur Freiheit kann &ie ^rttat tat«? bte der Krieg uns geschlagen hat. Deutschland muß frei werden oder untergehen. Nnt-ergehl-n soll in Preußen nur
unheilvollen Schäden ta Milftärpofttik müffen beserttgt werden. Der Fall Liebkttecht ist durch ^^l^lsung Erledigt Die übermäßig hohen Strafen in den taeMrn G^düen müssen aushören. Tie grausamen Urteile gegen bfe tt mrischen sozmldenwkratffchm Abgeordneten sollten nicht voll-
wertal. Schiedsgerichte. biPfid^r!
Itcn Birrg,masten für emen dauernden Frieden. Wir bekennen ims 4 1914 m Landesverteidigung, solange es
^s kUechten, so rufen wir ihnen zu: ^de Kn^ichaft hat ein Ende? (Bravo)
Unser Tank und Gruß gilt unserem Großes leistet. Aber während dze dromtai Helden erster Klasse waren, galten sie daheim bisher
bif brht %&affe. Jetzt will der Reichskanzler dre Natwn nicht bloß zmn Versammllrngstt,ch führen, auch mit den alten Grundsätzen des blrntan. Vertrauens soll gebrocl>en werden. Tie deutsche sstegierung hat in diesem Krieg der^nheft ^Ä^Ehrt. Das tat das deutsche Voll in den Rtft der Utt- 2? or^tf Urtc ^ rft< Ä war es aber nicht, nur unorgcnn- • ?IuC L Ut kämpften stets zwei Rich-
D^^^uauder. Bethnmnu-Tirpitz. Ter Weg zur Volksseele
Dm Zusammentauch des alten vnw fortLjr’ ^bt haben rmr den Ucbergang zum Anfang. Ter neuen Entwicklung darf und »mrd von keiner Seite ein Hemmen
^»lüen auf Grund der Reichs- süssen^die neue Seit beginnen mit dem Ausbau Rl-tcüskan-lerS, namentlich feiner Bevantworllmg ^Echerste Gesetz für dre ^eReg^rung muß sein: Zweidetllig- ketten Estn vermreden werden. Wir werden wieder zu Füßen unfever GMßpabn sitzen irMsen, »un vmr ihnen xu lernen, lvie rmr und die Menschtat ge,rmd werden nach diesen Zeiten der 3n> Are lolche Kation der Arbeit ,md des Denkens ist Acht wt zu machen, das geht mcht aber mit uns in Frieden zu leta das geht, wenn fte wollen. (Lebhafter Beifall) "
.Abg. Tr Strcsemann (Natt.): Ter Friedensschritt der wrrd von mtä gebilligt. Unser H«^ leistet in dies^ Wkgenblrck , too es nutzt zu ftegen vermag, lbrrnenschliches ^as BlUt. das noch ^inerter vergoffert wich, konrmt nicht au rmtfer Sxitwi
Bulgariens "°ö^e ich“(Sft
»wtt> W9ni, wie mnt bn Sriefe vvn aS
ist der Drives; noch nicht abaeschlvlsen D^uftl^ierrinch war Ms ein sicherer Hort dentschn, Ein». Emdens nnd wird «S bjei&m Daß Gras TtsM sich von, drüttch^ Mnoms losgrsaat hatte trifft mrw m UnWrrn rchrd ni Int he r Mto.-ue gegen D-utttLand bMhen. Wir haken an einen UV P '*^ r ^Ääwen uns dessen nicht. Nach den imnserer Truppen halten wir ein Recht Mir Bismarck eine so swikc Arbeiteopirrtei «rr Bersä»»». Schabt die Stoillt W«, UW, in bk SÄS7 waoeter erste gmSm, der sich diese Kirrst gesichZt HZ^BfttM ™ uns mrfjdciMM, wenn loir jetzt Höreck w* ttnr uon Tanks und U-Booten H-Aw lch'wn
Utzahtalle Kräfte <rus»-nübt haben. lSchr rich!
L ^<M«Lrch-n ^ anck» die StaatÄr'iitorÜÄ durch L ilü «Wüf'w 3 Bolk »um Betrüsn exogen hat. da es die Kieses ül Me kneiten inuß run da- nackt- Leben fristen »u kbnne,'
Wir sind niST überzeugt, datz IwiF^ mmn besten nützen Nenn wir an der N-uordnunq
^ ^schick unseren Untrawm,, fö j 0 ft*™ "Mir so sein, daii loir vor der Geschichte fX-Urv « 3 w. man r !fl .?lav nach innen und auhen
(LchhaM in der Gesuchte zu-
Ab^- Gaff Westarp ÜKmff.n Wir scheu in der Neuentwick- M-^g mcht einen Fortschritt, sondern eme verhängnisvolle Wem- fcto^. Aus dem mmvrrchffctau ist ein Paria meirtarischeS Reich ge- mortar nach den Grundlagen der Westländer. Die Negierung wird lediglich zum VoilMgSauSschuh des Necchstages Wir schüdigett! unser Oeer gerade in der jetzigen schweren Zeit, wenn wir dre Täüg- ^.t des GenevÄjtabüS unter SinwirLcng des Reichstages stellen. Ä»r leh7«t die Verwwvorllrng für dir Folgen der Entwickluirg ab, wie wir «rch die vortie^enden BerfasstrilgsÄktaUTtaen mcht mit- n urche w Die Regierung Dethmann Hollu»og hat incht unter unserem Einfluß gestanden, sondern unter dem der Sozialdemokratie. Mr werden unsere Aufgaben motz weiterhin erfüllen in dem Ber> dvauM drrrMff, daß die Zeit kon mien wird, in der die Ümservativeck .-.n^chaumtgen eine gerechtere Würdigung finden werden als heu.te.
Stell ung in der Oppositrott ist gerade jetzt wesentlich ver- , chärst xixrrbcn durch eine Kundgebomg aus RegierungÄkrersen durch den llufruf deS Sozialdemokratischen Vat-wivorstaitdeÄ. (Zuruf: LTtaats serret är ScheLemartn ist doch Mitglied des P-rrteiVorstandes.) iiol«rm7nmt der Reichsfcmzler die Verantwortung für die Tätig- Änt semer^ Mitarbeiter? (Hoitertzeit.) Das Friedensangebot war mcht zimckmäßig irnd auch nicht*notwendig. Auch wir wünschen emen gerechten Frieden. Das deutsche Voll! kann mrd will nicht zur .napiLllrerung geswungen werden. Deutschland ist cutch nicht venetgt, ^dingnngen artzunehmen, die mit seiner Ehre und mit dm GTNndsätzen des GwechtigAeftsfriedenS unvereinbar sind und E ZuAlnft und Sicherheit des Reick-es nicht sichern. lMavo.) Mr müssen fest halten an der Unversehrtheit des Reichs gebretes, mrch im Osten. Doshal!.' weisen wir mit Entschilchen dre ntterhörten Ansprüche der Polen zurück. Wir such pessi- mtstffch mw«glauben, daß wir auch dttrch die neue Antwort zur IvatsermT^ oes Kampfes gezwungen sein werden. Unser Heer muß durch Ztkführnng neuer menschltckier und mvrÄisä-er Kräfte ge- stärlt werden. Wir beantragen, die Aufbesserung ta: Mannschafts-- IShmmg und bet Offiziersgehälter. Ruft die R^ienmg daS Voll zur Fortsetzung des Kampfes auf rmd macht es ihm fühlbar, ivorum ^ hinter ihr. Dann wissen wir, daß das tausche Voll fernen: Frieden der Krprtulatlvu, feinen schmachvollen irniraen w.rd annehmen wollen und brauchert. (Beifall.)
„ Gothein. Herold utch Dr. Strese-
vran-n rjt erne Gntschlfeßun» eingeyangen, in der tan Reichskanzler daS Vertrauen des Reichstages ansgesprochen wird.
Daraus wrcd die Meftertavatung auf Mittwoch, 2 Uhr, vertagt
*
Borräte von Gohllevrr.
Berlin, , 22 Okt. Ter Abg- Held richtete folgende An- 1 rE Regrerung: Seit Monaten sind außerordentlich große Mengen von Sohlleder in den Gerbereien vorhanden, auf deren Abnahme durch die betreffenden Kriegsorganisationett dic ^edertndujtrle vergeblich lvartet. In einer mir bekcrnntxm mittleren Gerbern hegen seit Anfmig Arr-rick m. 4009 ferbiqe Sohlleder- baut-', nnd ahnuche Mengen warten in anderen ^trieben au Abnahme Ferner hat die Zchithiitdustrie mit Mengen Sohlleder sich em gedeckt, die sic in vielen Mpnaten nicht wird verarbeiten, rönnen, loahrech) es der Bevölkerung unmöglich ist, bei den Schuh- machern eine Lederbesohlung zu erhallen, wenn sie nicht die im umfangretchen L<l)letchtanta mit Leder üblichen Preise von 50 Mk uTtb mehr ftir das Kilogramm Leder (gegen 7,50 Mk. Höchstpreis) zahlen null.
Ist der Herr Reichskanzler bereit, für schnelle Abhilfe in der Richllmg Lorge zu tragen, daß die überschüssigen Sohlledermengen ta,Bevolferrmg zu Repawturzweckcn frergvgeben »vertat?
. . Tte Fragc der StanterrNeubildung in Oesterreich-Ungarn und dre Bes^ebmtgen der Deuffctal m Böhtnen, Mähren tmd Schlc- ften, sich den Etnverletbungsplanen der Tscheche zu entziehen, den Wunsch nahe, einmal an Hand einer Karte eine Uebcr- ftcht über die Verteilutrg der Bevölkerung in diesen Gebieten zu bewmnen. Dtc Zahl der Deutschen beträgt in Böhmen rund 2.160 000, in Mähr«t 664 000, in Oesferrcich-Schlesien 282 000, ?le ZM der Tschechen dagegen 3 644 000 bzw. 1590 000 bzw. ™ o000. P?S«rtert ausgedrückt kommen in Böhmen auf 0^'ä o^^bltan 37 2 Proz. Deutsche, für Mährert lauten die Zahlen 70,3 bzw. 29,4 Proz. und für Schlesien 22 bzw 47,8 Proz ner kommen aber noch 30,2 Prvz. Polest hinzu. Um nur: im einzelnen noch auf die Verteilung der Bevölfermrg etwas näher emzugehcn fet bemerkt daß in Nord Westböhmen und Nord- böhmen 97 Pwz. Deut,chen nur 3 Prvz. Tschechen qegenüber.- l^ben. Ter gleiche Prozentsatz mit auch für Nordostböhme-i, Nvrd- mähren und Schlesren. In Südmähren und im Neuhäuser Gebiet m Böhmen verschiebt sich die Zahl um 1 Prvz. zugunsten der Tschechetl, U7td m Südwestßöhmen genmrnetk die Tsck)ech'n noch 1 Proz., es kommen allo hrer auf 95 Teutsckie nur 5 Tschechen Hier handelt es st chum Gebiete, in denen die Deutschen rwd)^ Älosten wolMnt. Es grbt aber außerdem noch eine Reihe von Sprachmseln: Schtzrhengst, wMch von Hohenstadt, l)at z B 96 Proz deutsche Einwohner. Brünn 71, Fglau 81 ^lmüy 71 '
^IL 80 ':? rül * f 90. Wischau 82 . Budwets 67 Proz' Deutsche Andererseits betragen die deutschen Minderheiten in Prag 15, nt PUsen 16 und in Budweis 41 Proz. moermm m
Italien und die Auflösung Oesterreichs.
e* ^DB.) Stefani in Rom veröffentlicht
folgende Note: Die An twort Wilsons ans die österreicÄ cta ungarische Note ist in ihren leitentai Gedanken völlig klar Ste kounnt einer Weiaerung gleich, tarbe tn der österreichisch-mta^ sältznt Mgieruug den legitimen Berwefer der Völler
^e einfache Autonom« der verschiZl^n stöotionalitäten, die der einen oder anderen Hälfte der Doppel-
muivartyut angeporen, gemtgi rncyl, rrnt tat r-age zu anvern. Lwie Erlläruiig Wilsons bestätigt die legl^' /ßi Bestrebiutgen für lln«£ häTigigfeit der kämpfentac Böller, ^jftarm diesen Bestr^-angei, fcor neue Kraft getan urtd so bin beschlcmtigen, bk
Oesterreich-Ungarn der Auflösung entgegentreibt.
Line Rede der Rönigs von Lnglcnid.
Haag, 22. Oft. Reuter überrnittielt den Text einer Red«^ dieKönigGeorgvor einer interparlamentarisctal fämm intern, bie aus 30 Engläntam, 22 Franzosen, 8 Italienern und 1 Belgier bestand, hielt. Der König saute u.a.:
^Die Heere Frankreichs, Italiens, Belgiens und der Vereincig- ten Staaten treiben gemeinschaftlich mit unserm Heer den Febch vor sich her. Seine Kraft ist gebrochen, sein Voll ruft um Frieden.
^ ini ^ wthe. Wir alle sirtd darin einig, daß der S«W vollltäiidi^ und etlffcheidend sein muß.^ König Georg rühmt taut oor Anteil, tat die Parlamente an diesem Erfolge hätten, indem ste dte Generäle und Soldaten fortdauernd unterstützten. Zu den Italienern gewandt, sagte der Wnig: ,^ch wümch? Ihnen G-ück zft oer ?lussicht für die Wiedergewinmmg der Gebfe:r. die vom Mpntschnee bedeckt werden, wo Ilwe tapfetat Soldaten sich so viel .stimm ertvorben haben. Und ftrr Sie, meine Herren Parlamentarier mrs Frankreich, traht der Augenblick der Zitrückaabe der Provinzeit, dm vor 47 Jahren vmt Jhreut Lande losgerisseti witrtat und die mientals ihre Anhäuglichfeit an Franfteich verloren halten. In früheren Jahrhniidetten wttrdm zwischen «nfttert beitat Ratiot.en p»ne Kriege geführt. Jedoch in diesen Krfegen wurde stets von taltat Seiten, eilt ritterlicher Geist gezeigt, der die Erntternng ausschloß, Uitbl als der Friede kam, wurde er in einer Stiminuna gegenseitiger Achtung geschlossen. Wir in England bennniberteit ftet^ me glänzenden Talente Frankreichs, und erkannten gerne an, was wtr Mts itttellektuellent Gebiete diesen! Lande zu tanken hälfen.
tat_ me Grundlage zu der Sympathie gelegt, die zwischen mv* fö**? beiden Böllern herrsckst und wächst." Tamt begrüßte der König die Belgier: „Ihr Land, tas in der wahnsümigsten Weift ül>ersalleit tmd verwüstet wurde, hatte furchtbar zu leitat, aber der DcU der Mfretung ist nahe." — Es antworteten dann die Ber- tveter der einzelnen Nationen.
Eine Anklage der russischen Vork»reg1er«ns -ege« die Entente.
d^.^§kau, 19. Oft. lWTB.) Rirffikche TefegrvtzhMjckg^ Ter Volksfemmissor des fteufcr« Tschitscherin richtete an Valfour folgendes Telegramm:
„Auf das Telegramm tas briüschen Gesandten in Kristiantzl Bcztig nehmend, welches am 9. Oktober tan Bollskommiffariat des Mt gern durch die norwegische Mission in PeverSbttrg mitge- tetlt tvttrde, drückt das Volkskommiffariat sein Erstaunen über dre m dem Telegramm enthaltene Erklärung aus. die britische Regierung könne, da sie von Samara abgeschnittmt sei, feine Ver- antwortunc; für die Handimtgsweise der T s ch e cho - S l o w a k e rr, itber dte sie keine Kontrolle hätte, übemetaten. Ist es tan Ge- santan nicht bekw.mt, daß am 4. Juni die Vertreter der Entetttv-. Regierungen rdentische Mrifellurtgen tan BoWfemmisftriol «- ? dem State, taß sie die Tschech->Slowaken als verbündete Macht anerfeunen tmd die wolle BercnitNwrftrng auf sich neymett ? Tiefe Erklärung raurix bei verschiedenen Gelegenheiten i|t nicht unfere Sache, auf rjcfeljem Wege int , brrnjche Reguwung diese Veratctivortlichfett zu verwirklichen menit. aber ta «iglische Poesft hat zu un-ählig«n Ästälen wiederholt, ta Berbmtang zwischen dm Tschechv-Siowafen und tat Verbündeteti über Wlata.vvstok sei wiktal-er«stcllt. Dft ganze Zett IjitLimrcI) ha tat französische und englische Offi^ere die Ope- rattoneit der Tschecho-Slowakett gefettet, und der Führer dcsi tschechlschen. nationalen Rates, Massaryk, ist die gmtze Zeit über ui engster Fühlung mit der sramzösischan mrd englischen Rr- gieririig geblieben. Der verräterische tac Lschecho-Slor«-
l™ 2 l r 1 L5r e ^J rhn ? botaueruswerten fft>lge,n. bttauernSwert für fee Tschechr^SLowaken srlbst^ ist vott Attfaug an unfer dem Gn- tar Entettte, und auf Kosten der Entente entstanden tmd von Ertfenfe.Ageitten organisiert worden, ivelcbe die irrvgeführten Tsck-echo-S'lowafett tu dieses schicksalsßstwere Abenteuer gestürzt, re nt verachtungswürdige Banden und gegcmrevvlüt ««fox Misp> toter verwandelt und sie ta Führung ta nichtswürdigen russischen andersten Reaktion unfergeordnet hoben.
Tie vmt dem (ta-anbteu d-orges.chntzLe Urckc-rntnts «ffl ta wife tan Aussthretttingen ta TschNtw-Slmoefen ihrer zshttosen Verbcocylm, dte die aanre Welt in Schoxfen fetzen, tunu nur .evwvcken, da vielfache intfc genne« flfc
We TcttsarMchfett dieser Miffetwden vorftegen.
z. GeNnMilft, die vrnr tan Besten ta SCrtataßafl« edKö fmb, ta Lerchemha^en ta nfetagemetzelteu Jt^end. all ta Ströme w>i Blnt ta du och die Straßen geflossesr sind: alle die Giarv- amfcttot tau Tschterbo-Slmoaken, die als Agoltten des englisch- rattEcheit Kapttaltsmus ganze Gebiete schäitdet«r, für alle- oas fällt ta Verantwortung aus di« wahret: Anstifter und die Letter taser Taten, aus tan engli sch-französ ischen Ka- Pttalismus. Wemt in Samara allein 12000 Personen verl-aftet, wenn die Gefängnisft in O m s k 20000 Gefangene bac- ^n, wemt m ieta Stadt, in jedem Torf, in jetatu Ofehöft im Samara-- tutb Kasan-Geb fet alles '.oas unnbhän.gig, alles was frei- hettsttebend wcrr^ in K'etfen ^eleK oder aus dem Leben vechotai wurde wenn selbst in Aernon Städten täglich nrehrere Hundert erschasüm. manchmal gan^e Sckxrren.von Arbeitern. Stainern, zu- femmejt mit ihren, Frauen wid Kindern mit Maschinengewehnn en maffe (ntetageichossen wtrrtan so fällt das alles ~ auf dfe wahrevE Anstifter. Selbst: Oberst Haida wird dafür verherrlicht, daß er im gr-yen ÖMnde ta sibirischen Eisenlxrhn die Todesstrafe emgeführt hat. und zwar von ven Mmmden Organsr der engltschiw Preise. All das tzann nicht durch einfaches ?lbceu«n-en das ftajt ent! mchts stützt, aus gelöscht mrctart. Nur mit Berach- :-ung und Empör ung foim das Viollskourmissariat tat Ber- wdi tairitneit zurürftveiseu. die die Vemntworlsichfeit für dfeft Taten von j tch abl chütteln Wolfen, deren ganze Lost ttches doch auf ihre Urheber -urstcksallen muß."
Großfürst Nikolajewrtfch lrbt?
m PAyA 0 ? 1, ^WTB.) Der totgesagte fnllftre
Oberbefehlshaber N r?o l a i N i k o l a j e w i t s ch taftntat sich nwhlbchalten rn Kiew.
Die finnische KönigSfrage.
arcc ^rlin, 22. Okt. Aus Helsiugfors wird der „Nvrdd. ^llg. Ztg. gemeltat: „Suvmcn Sosialdemokraati" uffll aus zuverlässiger Quelle erfal-ren haben, daß bei der sinnlättdi- chen Regierung ein Telegramm aus Deutschland eiugetrvffen mszusvlge Prinz Friedrich Karl von Hessen ernairt Heide, dass er vor ^ldlaus von ^ives Monaiev keine Antwort betreffs Uebervahme der finnischen Krone »eben könne, da er kein Friedensbin- dernisseinwolle.
Die Ansprüche der Polen.
21. Oft. TO.) Auf einer Versammlung der Kreter aller Pairteum - m,genommen der polnischen Azia- Io enparan mW der lmkm So,m,demok.a!ie - des Wniare.chS tzoitM mib der gasizische Abgeordnete präsidiert«,^
murde unter AuSdnick des Bebmierns des Fehlens von VertreteM Losen« eine Entschließung gcsasit. in der der inter»>arteiliche 5Aub die sofortige Lildnng einer Regierung und die Schalfung eines National rat s aus allen drei Tei l u >i g s g e bi e- ten und dre Benpung des Landtags fordert!'. lLie linken INrnppen datz sie im Hinblick auf die bestelmrben Okkupa. ttonsverhaltnijft der Regierung nicht bettreten können Dfe Rcckstr machte dagegen rbr Verhältnis zu der künftigen Regierung von Zusammensetzung, ihrem Progoaimn imd ihren ersten Schnttett abhängig Tie vereinigten Volksparfei.m Zitmyreß-PofenS sorderfeit vor allem Bildung der Refteruna auS Vertretern aller polnischm Teilgebiete. Tie Aftivisfen erklärten. iede starke sbaatsschöpserische Regierung zu unterstützen. Am SchÄ


