Prinz Max bleibt im Amte.
Berlin, 15. Okt. Wie wir Uren, hat die sozialdemokratische Reichstagsfraktion in ihrer heutigen Sitzung beschlossen. mit Rücksicht aus die politische Gesamtlage gegen das Verbleiben des Reichskanzlers, Prinzen Max von Baden, im Amte nichts einzuwenden.
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Ein Einspruch DanMs.
Der Magistrat der Stadt Danzig hat an den Reichskanzler, an sämtliche Staatssekretäre, an den >>auptausschuß des Reichstags und an den Vertreter Danzigs im Reichstag, den Abgeordneten Weinhause folgendes Telegramm geschickt: „Präsident Wilson will ßt Le Länder unziveiselhafl polnischer Bevölkerung zu dem unabhängigen neuen Polnischen Staat vereinigen. Demgegenüber stellen wir fest, daß Danzig nimmermehr diesem Polen an gehören dars. Unsere alte Hansaftadt Danzig ist durch deutsche Kulturkrast entstanden und gewachsen, sie ist kerndeutsch. Wir nehmen für uns das Selbstbestnnmungsrecht der Völker in Anspruch. Wir wollen deutsch blechen für immerdar!
Der Magistrat."
Ein Tiroler deutscher Volkstag.
Wien, 15. Oft. Tie Blätter melden aus Brisen: Unter un- geheurer Teilnahme Und am Sonntag ein Tiroler deutscher Volks tag statt, der einen teilweise sehr stürmischen Verlauf nahm und schließlich aufgelöst wurde, nachdem eine Entschließung! einhellig angenommen worden war, mich der der Volkstag es fün dringend geboten hält, das durch Geschickte und wirtschaftlich Beziehungen zusammengehörige Land Tirol in vollem Umfange aufrecht zu erhalten und den Ladinern in ihrem Gebiet das sreick Selbstbestimmungsrecht zu gewähren. Der Volksiag wünscht möglichst innige Ausgestaltung des Bundesverhältnisses zum Deutschen Reich, insbesondere einen innigen wirtschaftlichen Zusammenschluß mit Deutschland, sowie rascheste Herbeiführung eines allgemeinen gerechten Völkerfriedens Er begrüßt den Friedensschritt des Kaisers und seiner treuen Bundesgenossen.
Eine Massenversammlung der Juden WienH.
Wien, 15. Oft. Die Blätter melden: Gestern fand eine Massenversammlung der Juden Wiens mit der Tagesordnung statt: ,,Das jüdische Voll und Frieden." Es wurde eine Erschließung gefaßt, in der das jüdische Doll die Anerkennung als gleich de re ch i-che Nation in der Gemeinschaft der Völler, Zu- «nkennung einer Vertretung beim allgemeinen Friedens,lvngreß. eine natt-mcale Heimstätte in Palästina und nationale Rechte in allen Ländern, wo Juden leben, fordert. Die jüdische Station in Oesterreich verlangt Zuziehung beim Umbau des Staates.
Rücktritt des Kabinetts Wekerle.
Budapest. 1-1. Oft. (WTB. Nichtamtlich!.) Ungarisches Kor- respvndenzlncrvau: Nack) Blättermeldu-ngen ist in der heuti^n Besprechung das Nücktrittsgesuch des Kabinetts ausgefertigt und (unterzeichntet worden. Der MinistlMpräsident Wekerle begab sich am NackMÜttag, nach Men, um König Karl das Rücktritts- gesuch des Katnnetts zu überreichen. Me verlautet, wurde der ft-übere PräsideiU des Llbg-eordnetimhauses Navay mit der Kabinettsbildung betraut.
Der Regierung-Wechsel in der Türkei.
Konftantinovel. 14. Oft. (WTB.) Das Ministerium Talaat Pascha ist zurückgetreten. Das neue Mini- üeriism hat die Geschäfte übernommen Gwßwesir und gleicknzeitig Kriegsminister ist Izzel Pascha, Minister des Jrmecn Fethi Bey, früher türkischer Gesandter in Sofia, Marmeminister
uf Bey^ Führer des türkischen Krieasschiffes „Hamidie" wahrend des Balkankrrepes, Finanzminister T j a v i d Bey. Der Minister des Aeußern ist noch nicht ernannt. Die Geschäfte des Ministeriums des 9leußern werden einstweilen von Nabi Bey dem früheren türkischen Botschafter in Rom, geführt.
Verhandlungen mit Rumänien.
i. Köln, 16. Oft. (Drablnachr.) Die „Köln. Bollsztg." meldet aus Bukarest: Auf eine Anfrage des Abgeordneten Stoja antwortete der rumänische Minister Acivn, daß zwischen den Mittelmächten und Rumänien gegenwärtig Verhandlungen wegen der Dobrudschafrag e im Gange seren. Ter Minister betonte, daß Deutschland und Oesterreich- Ungarn das größte Entgegenünnmcn für die rumänischen Wünsche zeigten.
,1Verit6". Sie hebt namentlich vcn Fall eines EU öfters Zwick hc-roor, der mehrere Jaho- vor dem Krieg, um nicht in Deutschland dienen zu müssen, nach Frankreich ging, m die Fremdenlegion ein- trtt und noch Beendigung seiner Dienstzeit bei Ausbruch des Welt- krvviges freiwillig trieder ins französische Heer ein trat. Von französischer Seite konnte deni Verblendeten nicht das mindeste vor. geworfen werden. Von dort hätte er im (Hegenteil nur Dank verdient. Allein er hatte den großen Fehler, beim Verlassen Deutschlaichs kein Wort Franzö isch zu können, und auch bei der Fremden- legiou sprachlich rcickfts wesentlich zugelernk Diese Unkenntnis und seit« l)eimatiich' diUttschr dNmcdarl genügten, um ihm da' Dasein im Felde btüm 3, Z ich v.irregi ment zu eine ivahrcn Hölle zu machen. Er war und blieb seinen Kameraden im Schützengraben der verhaßte Boche. In seiner Verzwftslung sucküe er sich der Qual durch die Flucht zu entziei^n. wurde aber ergri ea urrd sollte mu- scttffsen werden. In Berücksichtigung der bri'onderen VmhÄtnisse wurde er schfteßlich zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die Severine r klärt dazrc, daß der Fall durchaus rncht etiva vereinzelt dastelle. Die brüske, unterschiedslos schleckfte Behandlung der Elsässer in Frankreich nennt sie eines der peinlichsten Kttiegskapitel und venvttst lfterzu aus du Feststellung des 1917 in Paris erschienenen .llZourrml d'mre Civile".
Der Seekrieg.
9i<we U-Boot-Erfolgs.
Berlin, 15. Oft. (Amtlich.) Im atlantischen Ozean versenkten unsere U-Boote 41 000 Br.-R.-T. Handelsschisfs- raum, darunter mehrere Tankdampser und mit Kriegsmaterial beladene Dampfer.
Der C^f des Admiralstabs der Marine.
DaS Schicksal der früheren Zarin.
r Rom, 14.Oft. (WTB.) „Offervatore Ronwno" sck/reibt: Da ftch der Papst für das Schicksal der Zarin und ihrer Töch- ttr nttevessiert, wurden vom üsterreichischEgarischerl Konsul in Moskau ber den Bolschewik Schritte getan. Die Antwort lm-tete dahm. man misse nicht, wo sich die Zarin und ihre £ e * änben - ^ Zwrfel au der Richtigkeit dieser An- gal^r bestehen, wunden vertrauenswürdige Personen mit den Nachforschungen betraut
Ukrainer und Aussen.
.Verspätet ein getroffen.) ..Kiews- ..thsl meldet: Am 7. 9. ist ein Eise n bahn zu g mit ukrainlschen Staatsangehörigen aus Petersburg abgefahren und am 29. 9. m Kiew angenommen. Tie Passagiere nmßten unterwegs die schwersten Quälereien erdulden. In ^oskau wurde der Zug eme Reihe von Tagen zurückgebalteu. ^uf der Station KuneSvo wurden die Passagiere einer Leibes- *** n^udrei Uhr nachts begann und biS sieben ^ spenden Tages ^dauerte. Eine aus Rotgardisten 7 -^^?.i^.^-^^^,^^uchung-sftmnnissioll nahm den unglücklichen Passagieren alles ab. was irgendeinen Wert hatte oder von Toilettegegenständen bis zu Pelzen u»d Schmucksacoen. Mehrere Stunden besandcm sich die«Neisen§n unter der ^iDhung, erschossen zu werden. Die Leiter des Zuges und zehn Rttsende wccrben verhaftet. In Miasma wurde der Zug wreder angehalten uw) che wehrlos'en Neiserrden von neuem ne* Vlmchert imb verhöhnt. Drn weitere Passagiere wurden verhaftet und nach MziSraic gebracht. 1
1 > 5 e Kämpfe im Westen.
, ^ Merlin. 15. Oft. In der Niorgenfrühe des 14. Oktober setzte bei dl.chtnn Nebel nt Flandern von Handzanre bis Wervik Trommelsttrec-rin, das sich in schwereren Wellen nach dcord^pin brs zur Ku(/. fvrtsetzte. Von See her griffen Monitors em. dre die Küste beschossen. Auch der gegneri sche Fliegerin'atz^war ein außerordentlich starker. Gegen mittag gelang es, den Tttttschm dm heftigen .A-rsturm aufzufang^^u-adm Tttlangrrfte aulzulöKn, bei braen Belgier. Franzo/en und ?Z 5 steren Erfolge mehr erzielen lonuttn
Mtt Arttllerievlorberntun g> griften Epischen Olizh mrd Ternws FranKosen^^md Amerikaner rmederholt am Es gelang ihnen ru- «xN'.. che Aisne zu überschreiten. Aber m« ^er
tiuW lniAbwehrseuer von ihnen vernichtet wirrde, geriet rn Ge-
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9&nmftmrtartj>nrfe, durch sckMTrfteS 0tairieri,feuer nlfe (ft,.
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Mit Frankreich Elsässer behandelt.
Berlin , 15. Oft. So unbegvttffich ^s gerade von dem daunckerr franzoftsckien «Aandpunft aus anmutet, ist es doch Tat- ' 2 ch? daß^ nr ,aaTitmif) während des Krieges zahllose Elsässer ron«.,l oererls Ir.iqU bori mrsassug gewesene wie auch bei Kriegs^
xxr schmählichen, oft g?austnnen toa F cn . lurd. Tie bekannte französische So-
zialrsttn Severrne beruhtet neuerdings darüber in dar Parts«
Rur dem Neiche.
Der Reichstag.
Berlin, 15. Okt. Der Acltcstenrat des Reichstags beschloß in seiner heutigen Sitzung, die für morgen festgesetzte Sitzung des Reichstags aus'allen zu lassen. Die Anberaumung der nächsten Sitzung wird dem Präsidenten überlassen.
Die SieühSragSersatzwcchl in Berlin I.
Berlin, 15. Okt. Bei der heutigen Neichstagsersatz- wahl im Wahlkreise Berlin I erhielt nach dem vorläufigen Ergebnis der Kandidat der Fortschrittlichen Boikspartei, Kempner, 2294 Stimmen, der sozialdemokratische .Kandidat Hermann 1720 Stimmen, der unabhängige Sozialdemokrat M ü lle r 513 Siinurren, der konservallv-antisemi- tisck-e Kandidat Gelle rt 160 Stimmen. Es findet also Stichwahl statt zwischen Kempner und Heimann. 49 Stimmen waren zersplittert. — 1912 entfielen auf die Fortschrittler 4657, die Sozialdemokraten 4406, einen demokratischen Kandidaten 1395. den anti?emitischen 482, einen Zentrumsmann 169 und einen Polen 37 Stimmen. In der Sti-ckiwahl wurde dann der Fortjchrittskandiöat Kämpf mit 5583 gegen 5579 sozialdemokratische Stimmen gervählt.
Die ReichStveue Bayerns.
München, 15. Okt. Die liberale Fraktion der bayerischen Abgeordnetenkamnter hat folgenden Antrag eingebracht. Die Kammer wolle erklären: Angesichts der schweren Zeiten, die dem deutschen Volk bevorst-el-en, legt die bayerische Volksvertvetung Wert darauf, Zeugnis abzulegerl für die unerschütterliche Einheit des deutschen Volkes und für seine fe st eEntschlossenheit, alles Schwere gemeinsam zu tragen. Die weüverbreitete Erbitterung über mcmckie Grs<l)cinungen des öffentlichen Lebens und der ftste Wille, den Einfluß Bayerns innerlwlb des Reichsganzen zu gebührender Geltung zu bringen, ändern nichts an dem T r e u e v e r h ä l t n i s, das unlösbar alle deutschen Stämrne umschlingt. Alle Gerüchte über Bestrebungen, die angeblich in Bayern darauf yinaus- gehen, die Neick>seürlvftt zu lockern oder ganH au^uh-ben. ver- 'veist die bayerische Vollsvertretung in das Gebiet grundloser, landesverräterisch'r Erfindungen. Wie das bayerische Voll fest auf den Sck)utz des Neicl^s vertraut, so kamr das Reich in 9bot und Gefahr zuverlässig auf Bayern und alle feine Stämme zählen.
Anfragen im Reichstag.
Reichstagsabgevrdnttcr Dr. Werner fragt den Rerchskarrz- ler an. was er -u tun gadcitSe, unc die B r i e f - e n s u r zu beseitigen, die aus alle aus DegtschLayh au unsere Soldaten in R u - mänien gelangenden Schreiben auSgedehrrt tvvrdttc ist und viel Aergernis erregt.
Ferner fragt er an, «b mckijt eftre andere Form in der Beftra''uny von Verstößen pn Vkühltt^loerbe gefwcLen weiden kännx. da' die oft monatckanM Schließung der Mühlen nicht bloß die MMenbesctzer, sondern auch Tausend»; von Selbstversorgern sckKdige.
Am eine frühere Eingabe w»ren eiires Einheitssatzes in der Druschprämie ctfiicft Abgeordneter Dr. Werner folgende Anttvort:
Die Vorräte mi VrMgetwLe vnchten im abgelause-NLn Wrtt- fck-aftsjahre nickt 6U§, um die Brotversorgung bis zum Beamin der neuen Ernte aufrecht ya exWteiu Wir waren daher in nvck, stärkerem VJlnfc als tm Vorjahr darauf angewiesen, das Getreide der ircuen Ernte durch Frühorusch so rasch wie möglich >zu erfassen D« Früchidruschprämien. die -ur Erreichung dieses Zweckes festgesetzt waren, haben sich trotz mehrfacher dagegen erhobener Bedenden in ihrem Erfolge bewährt. Bei der großen Notlage, m oer sich mtfm Brotgttreidcversor<flmg befand. Sonnte nicht darauf verMftet toerden, da ohne eine reicksliche Vocgüttrng kür die durch dos Dreschen wahrend der Tonte mih der Besttttzeit verursEen besonderen Verluste und Mehchfttttl. sowie ft'rr dir durch den FrützdnM verursachten vielfachen Wirtsckvftsersthwennffe auf einen durchschlagenden Erfolg der Frühldruschattion nicht genchnet werderc kannte, FrrfiMl cmd die Staffelung der Prämiensätze wur>. den sorgfältig nach dem GesickÄsPiricftc abg-svogen, die Reichs- ^twwesrelle und die KomTTturmlverbände Kum recht« Zeitmnrft in den Besitz der für die ungeslprtt Versorgung nötigen Getreidcrnenae zu setzen. Hatte man den mittleren Prännewatz von 60 Mark für alles nach dem 15. August mrsgedroscherre Getteide gewähtt w würde dadurch der «igentlick>e Zwsck der Prämien, zu mSglichst ft-üh- zttttger restloser Wlleferung cmznrsgen, gerährdel worber, sein. Eine solche Prämie würde Ledig-lickv eine Eryschimg des Getveide- grvndprttses bedeutet haben. Desliatb mußten für due ersten Fristen höhere Latze als im letzten Jahve grwälwt werden, da ruft &mj> tmrtc veranlag wundcn, die ganze Ernte an Wintergerste ohne Abzup rhrer ^elbstpersorgerwtion abzuliesern, um der ReickE- getreDesttlle sazon im Juli airsreic^nde Vorräte zu versÄassen.
Di« dlesMngen hohen Anfangssätze der Vrotgetreidepräinten Können hurnoch Tnck>t für Niorrnalsätze anaeseben werden. Durck) dve sich glttchmäßip um 20 Mar- senkende 9 'Wö ber Abliefe- rungspräutten wird erveicht daß auch die Larchesttile mit sVäter gWlÄfÄ .den Äoi^ der^hdttckchmämian noch bet»lt»r w q » a , Beml vaf« nwi ber nttttlm Pribmensatz vo„ 60 Mark einen Monat lang vom 16. September bis 16 Oktober umauch> den Gegenden mit spät einsetzendn Hafev- ernte die Vorteile dieser Prcmnonstufe zuftmrmen zu lassen.
^ W Frühdruschiprami« in
l l ^ GvosMundbesttz zugute kämen, ist nach den Er^hmngen der Rnck^-traideftelle nicht zutt-effeird Dstst
etwa zwft Drittel brr Eingänge aus bem r 5 rülHr"usch auf den kleinen und mtttleran Grundbesitz entfallen.
Aus Hessen.
ftefet/ lb- Oft. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer häü am nächsten DvmrvÄtog eine Schung
Aus Stadt und Conft.
Gießcn, den 16. Ok ober 19l8.
Grippe nnd Ernährung.
Jrc der .,N. Fr. Pr." bel^ud^lt Pvof. Dr. H. Salomon (Wien) me lymge der Ernälwimg bei der Gripve. Er führt aus, daß Vorbeugend durch die Kpst nidjtit gewirkt werc-en kann, auch fei nicht feitzuücllen. daß gerade unterernährte Perwnen besonders zur Erkrankung veranlag »eien. Was nun die Ernäl/rung des an (vnppe Erkrankten a-ckangt. so sind die Grundsäc-e dieselben wie bei. der BehLndlung fteberl-afber Krankheiten überhaupt Da der iieberhafte Zustcmd meist eine mehr oder imubet erhevlickx Magou- verstimm cm g mit sich bringt und der Appetit sehr sftllt. ist nsoi malt aus bte läufigere, etwa cm- las zloäüündlickx Darreichung auer Nüsslgbreicgen stchst aicgewieseu. Für die Masse der BevülL-. rung s-.nd jetzt am Wien Mgängl^i,: Milch. so,oert dir Kranteuru-. Weisung svbch errerch'xrr mach. Gemü'e. deren PürvoS c.lleft)mgs, »vrncn möglich, durch eiMi FettMsatz u-ll-rl)nfter zu gestalten Kartoffeln, für die dasselbe gilt, Fribh e und Brot. Es roäre be- »cmöerö Wünichen-Swett, auch für die Bel»mdluug der Eftipoekrnnken, wenn du so be^rua-lbch verschpmcharen Früch.e uns in rettfcfön zuganchrch genmcht twrrixm kömtten. Eckigen der sonstigen Eie-.gnng Fr^bttckra-ker gegen festere Kvst wird -Obst meist gern GQicvmnrcn: dadurch, aß es gcckartt nnrd. wirft es reinigend auf Mundhöhle uiu) tzun.g?. belebt den Appetit. IZtt erloünstft e Wtr- ftmgen auf die Stt:lchttlaerunLen. KompliLatwnon de, Grippe viral, den Magen-armbanal rnüffen natürlich die Kost entsprechend vermrdern. Ba der HcücftgAeit von Lch-eimbrurlbttttungen in den Zi. ran ihn ts fällen der jetzigen Epidemre. :uun>erttlick- bei jüngeren Personen »Nasenbluten, aber auch Mägen-, Darmblutungen) ist ane größere Zurückhaltung mit Alkohol, aber auch mft Tee oder Kaff« geboten als sonst in fteberi.Vften Erftrcnbragen. Dafür kann die genannte Kvnrplikativn den Genuß gickatinehalttger Sub»- Mnzen, ^riuhttgelees, die mit Gelatine gemacht sind, usw. be- chrdrns ratlrch eTKfyenten kiffet, da die Neigung zur Blutgerinnung dadurch erhöht zu wereen scheint. Bei der Besprechmg der Grippe L Wien kommt oer Oberstadtphpsikus Dr. Böhm M der Fest, stellung. daß der Grippe mehr zur Last gelegt wird, als ihr zu- tommt. Bon fünf Lungrniimtz^tdungen mit tödlichem Ausgang, me zu obduzieren waren, stammte nur eine von der' scanischen, der Bevölkerung würde a.ber jeder urrftave Fall, »er tödlich aus geht, der spanischen 0>rippe Mgcschrtebeu.
Lebensmittel.
. 1* T /s Obstverkauf durch dad Lebensmrttrlamt findet in
Turnhalle der Stadtmädchenschule, West-Anlage, statt Auf seden Abschnitt entfallen 5 Pfund.
* G ä v t f e . ö c v f a u f. Von Donnerstag den 17. d. Dd. ab werden auf dem L-ladt. Lebensmittelamt. Zimmer Nr 10, wäch- ^ .der übttckxn Geschrftsstu-Den Annn-ldungen Mm'Bezug ge- stt^ack.tever Gänse enter'cumgewvtrrmen: telephonische Bestellwuuri werden nicht berücksichffgt. Der Zeiftrunkl der Abgabe und d« Eis , werden leweils besonders bekarnttgegeben.
^ lei sch-Ber brauch. Pferdefleisch und dar-
aus vergestLllte Flttsarvaren dürfen nur geoen ReichsfleftckiLatten ao&r&:bcn^ soerden. Auf jeden Wochttkahschiriit (zehn l /, 9bünlc) ciufüllen bis cruf weiteres 500 Gramm. Siehe Bekrunttnachung.
*
** t l iche Per son all na ch r i cht en. Am 12. Oftvber
- ^r Lchenerausseher Wilüettn Hotz in Groß-Gerau
^^Nuchsuchen mts dem Staatsdienst entlassen.
a ^ nr r 1 ? v q» V Ül 1 * ^ c u b l a 1 1 . Befördert MM
S fe°¥ fc - lll Darmstadt) im J.-R. 115;
(Gießen) L J.-R. 116, Schül »Aef k 18 ' Kkrvenstcrn. Gwssardt (Mainz)
(Müülhchzssen i. Th.)- i. J.^R. 87, Hftd (GießeA), SÄwobel (Fn^berg), Gw)rer (Mainz). Nau (Wvrms): zum Lt. d.
Wolf (II Darmstadt): zu Feld- - l! Kessel mayer, Zimmermann, i. Freden i
v 3; ^ähnr,: d. Uffz. Jmrgmwm i. J.-R. 117: der M'i N«Hrv. OÄt. i. J.-R: 118, jetzt
^ bk ' m. b. Eslauwl. z. Tr. d. Regts.-Unif.
_; .Beförderung. Ülimtverwafter Kinffet. zur Zeit
verwundet im Lazarett, wuibe zum Leutnant d. L. befördert, in ber C ilbernen Hochzeit begeben am
18. O ktober Jnstallattmsmeister Rudi>v R ö d i g e r mrd Frmr ge- können sie aus ein LbfährrgeS Bestehen th«Ä Go'.chcuts zurückdlicken. -
** Oberhessischer Ku-n st v erein. Die graph Au»- stellnng nvlche am lammenden Sornttay eröffnet wird, hat Werke der Radikikunst vttsa:,cedener >beckmiktti. Zeichnungen usw. aus- zuweilen Die AuSstellrmg besuchen Emil Eber. ÄdünckMi. Ernst Eimer. Darmstadt. Heinrich Haberl. München. Briow Herour, Paul Hermmrn, Berttn, Georg Jahn. Dresden. Lw Kttpser f^^adt. F Kallmorgttr, Bettin. Otto Leiber, Münchmr?Eli^ Pwvmuller. Halle Elnabctth Bomn. .Wurms. W. Stemhachen ^rantrutt WEM FralM, Hambirrg. F^rvinand Steiniger. Dresden und von Karlsrul-er Künstlern.Hmrs Thoma. .Hans van Volkmann G. Kanrrnnann mrd F. Fahr. ?lnch zrvec sehr künst- Samml-miMi Sillwuelttm (Sckmtbmlülder) werden I Madbmer nnd Otto Rubel, München, aussdellen. Ferner wird unsere einlMnnlH Künstlerin Marie Felchner einige Jilb, nx ' ^ l ® en Kveyen ausMweiien haben.
zahlreichen au^wärti- \ M^ll^^unden den Bcnnch der Kvn?ettr zu ermöglichen, twr- ben bitte b s nuf nvnlcrn§ früher legrrc en, zwar um 4 7, n b r n ach m 1 1 rag 6 Am diese Weiß bietet ;ich l^egenbeit zur Rück- fahtt mit den Abendzugien, ohne daß die Mnzette vorzeitig verlogen zu werde« brau chm.
^ C & - € ^ n - r ■ sfrauen-Berein. Das Eintreffen
des WmvkrM^S hat ftch verzögert. Ter Zeitpunkt der Mgabe wrvd ^rvchWckchbag an der EschästKstelle, Woch'ttaße 5, bekn^ gemaau werden.
Or»*Tr««renfttffe Gießen. Die noch rucksttmtngen Betträge zur Krankenkasse und Jiwaliden-Ver- August kömien noch bis zwn 31. Oktober b ^ [t lüclt)CIt - Nach »urf dieses Termins fvÄ^^Ernsvhlnng auf unser VofftchocKantt) auch c»ie Kost?en
, Ausfall von MilitSr-Urlauberzügen. Nach. k«n von dor M llit ärvattvaftu ng «ine vierzehn tägige UrlM'bSsp-rre
Okwl«r ds. Js. ab Mrgevrdn-et nwrden ist, fallen che Milrtar-U rkauberzu ge von und muh dar Westsvont w,rhrcnd
Mhe« ist auS den ooff bat fest
angebrachten Aushängen zu ersehen.
** Ein Mahnruf an die deutschen Mütter und uenVDoS dculscke V°<r wünscht den tznvden. Mütter mü> J rf ä >HC1 L, t,le Öeim»chr ihrer Lieben <mS Schlacht- wrd ^re^iwt. Den Wea zmn Frvdcn zetflt unser Angebot an Wkl^ O ^en wollen, dann muh unsere Front nh t er h recht bler^n. Kdnnte Feind durch grobe Gesmr* g'M.enbeute u ns tatsachrch schwächen, dann loürde er cmfbK son uns p^etstc ft-rredenSinüglichkent ver^ichteir. Dann würde er im Glau, den uns »»ernichteu zn sonnen, bestärk Melden. Dies ^ ver- E^^xrnb unserer Söhne urid Väter an der Front durch den enrschLossencn Willen, fest und unerschutttrt zu blöden, dem Feinde den Wahn nehmen, daß ev iU Ä!L merf(r : 1 .22* einen Frieden diftieren tfrnvx &
ltn Midier und
Deutschlands, ist eS, denen draußen den Rücken zu stärftn im Kckmch- mrnjtfm heftigsten Güter. Nur Festtgäit bietet
Mütter und Frauen, die Gewähr für einen baldig«^
n r gröbere An za h l van Sielenge schirren
^^^^^^^^^K^Tvir-tschaftsamteS Frankfurt am M<rm. als auch rm Bereiche der KneMmtsstelle Kassel \Lxb ,vur .A us duffe, aller Vorausftcht nach in absehbarer * Seit Kur Anschcrfßung vmi G^cknrren hmgewitten. Jnralge UebevemLunft nrit der .Krieg^rm^. stelle Ka)sel könivm fortab auch deren Geschirre, die sich ve^meocnd eigjKn mb 95 Aöatt das Stück tosten, an Leo!
^ ^ ^ ^ 206-00 M-r,


