Nr. 230 Zweites B latt _Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhenen)
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Dienstag, (. Oktober (9(8
Die Hessen in den jüngsten Nämpfen in ziandern.
Aus dem Felde wird uns geschrieben:
In den halbamtlichen Berichten, die über die Rückverlegung tmfercr Front in Flandern «und die daran anschließenden Abwehrkämpft heraus ge geben wurden, fanden 'wiederholt die Hessen besondere Erwähnung. Wir lasen, daß sie im Verein mit Truppen anderer Gaue Deutschlands die schwierigen Bewegungen musterhaft durchführten, tvie ihre Nachhutkommandos und Patrouillen dem nachrückenden Gegner schtvere Verluste zufügten, ihn trotz seiner Ueberzahl tagelang aufhiellen, und wie schließlich in den neugewahl- ven Stellungen alle Versuche des Feindes, Boden zu gewinnen, an ihrem felsenharten Widerstand scheiterten .
Die Kämpfe stellten an die Trttppe ,wie an die Führung große Anforderungen. Nachdem die Kasnpfbatailllone aus dem vorderen Linien nördlich und »rordtvestlich von Bailleul herausgezogeir waren, blieben nur Nachhuten unter Führung von Major Nicktsch v. Ro- fenegk mit etwas Artillerie und Kavallerie in der Gegend Steenwerck. Bald fühlte der Feind mit schwachen Patrouillen vor, und als er die dünne Besetzung der vorderen Linie erkannte, setzte er größere Abteilungen Infanterie zum Angriff an. Dieser Angriff mußte schon dadurch erfolgreich sein, daß unsere schwachen Patrouillen doch, nur einzelne Punkte verteidigen konnten, lvährend in dein welligen Gelände breite Lücken unbeschossen, ja sogar uneingesehen blieben. Durch die Trümmer von Bailleul hindurch und an verschiedenen anderen Stellen kam der Engländer vorwärts. Tie Verteidiger hielten sich noch eine Zeitlang auf dem Ravelsberg und Lillerberg, bis die drohende Umfassung auch diese Position unhaltbar machte. Bereits im Anfang seiner Vorwärtsbewegung erlitt der Engländer recht erhebliche Verluste. Tie Artellerie nahm in Baftleul uno anderwärts feindliche Ansammlungen unter wirkungsvolles Vernichtungsfeuer: Kvaftwagengeschütze und^ Maschinengewehre, die fid) geschickt hinter .Hohlwegen und Hecken verbargen, überschütteten, teilweise.auf nächste Entfernung, feindliche Kolonnen mit ihrem Eisenhagll.
Cs wurde der 1. September 3 llhr nachmittags, bis es dem Engländer gelang, den ersten Angriff gegen unsere Nachhutstellung bei Steenwerck anzusetzen. Wieder erlitt der Gegner schwere Verluste durch das gut eingeschlossene Artillerie- und M,aschiuenge- lwehrfeuer der Hessen. Da es sich jedoch nicht darum handcini konnte, die ddachhutstellung ans die Dauer gegen einen zehnfach .Überlegenen Angriff zu behaupten, erging der Befehl, um etwa 2 Kilometer zurückzugehen. Alle Verteidigungsanlagen, auch der Kirchturm vou Steenwerck, der in Zukunft dem Feinde eine vorzügliche Artilleriebeobachtungsstelle abgegeben chatte, wurden im Augenblick der Räumung planmäßig von den Pionieren gesprengt.
In der neuen Stellung, 2 Kilometer südöstlich Steenwerck, hielten die 9Lachhuten wiederum mehr als 24 Stuirden den Gegner auf, bis vou der Vorgesetzten Tienst>ftelle der Befehl tont, unter Zurücklassung von Jagdkommandvs auf das Gros zurückzugehen. 9 U'hr abends flog die große Eisenbahnbrücke über die Lys bei Afrmentieres in die Luft. Die Jägdkonnnandos schlugen sich mit dem Feinde noch V/ 2 Tage erfolgreich^herum, und erst am Morgen des 4. September konnten unsere Bewegungen in dieser Gegend als abgeschlossen betrachtet weiden.
Da der Gegner natürlich nicht wissen konnte, wie weit die deutsche Führung die Bewegungen fortzusetzen gedachte, führte er auch gegen unsere neugewähllen Hauptstellungen sofort starke Kräfte zum Airgriff vor unb holte sich dabei blutige Köpfe. Alle Frontal airgriffe gegen die hessischen Regimenter wurden nun restlos abgewiesen. Am rechten Flügel ivaren es hessische Kvm- vagnien. die den feindlichen Angriff auf das Dorf Ploegsteert durch flankierenden Gegenstoß von Süden zum Stehen brachten und einen Osffzier und 11 Maim gefangen nahmen. Am 5. September konnte der Feind, unter dem Druck, der ihn von Süden her bedrohenden Hessen, den Südteil des Dorfes Ploegsteert nicht mehr halterr. Auch Pont de Nieppe, der aus den Aprrlkämpfen betbanntc Brückenkopf von Armentieres an der Lys, ftel infolge eines schneidigen Handstreiches eines hessischen Stoßtrupps unter der Führung des Leutnants d. Res. Ga st reich (aus Kirchhundem Kteis Olpe in Westfalen), nebst 3 Offizieren und 60 Engländern in unsere Hand.
Die folgenden Tage brachteir einen Teilung riss nach dem andern. Der Engländer wollte nicht begreifen, daß sein Vormarsch bier ein Ende hatte, daß es nach unserem Willen geht und nicht nach seinem. Bald versuchte er bei Ploegsteert, bald bei Pont de Nieppe mit Unterstützung einer starken Artillerie, unsere Stellungen zu überrennen; jeder Erfolg blieb ihm versagt. Wo schwache Kräfte vorübergehend eindrangen, wurden sie sofort wieder hinausgeworfen oder gefangen genommen. Tie Kompagnien wetteiferten miteinander in schneidigen Unternehmungen. Die Gefangenenzahl stieg auf etwa 150, und die Verluste des Feinds i erreichten stellenweise, nach Gefangenenaussagen, 75 Prozent der Gefechtsstärke. „Tommy" war tüchtig hereingefallen und der ,Lands" wieder einmal obenauf.
Eine interessante Beobachtung konnten wir bei den Gefangenen machen. Ein großer Tell von ihnen war nicht einmal kreigsrerwendungsfähig und gab an, daß ein hoher Prozentsatz der Division aus gv - und av.-Mannschaften zusammengesetzt sei, ein Beweis, mit toelchen Ersatzschwierigkeiten das englische Heer zu kämpfen hat.
Oberleutnant v. HeimbUrg, Offizier-Kriegsberichterstatter.
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 1. Oktober 1918.
** Auszeichnungen. Oberleutnant Helmuth B o ck er- hid't das Oldenburger Fr iedrich - August -Kreu z 2. und 1. Klasse. .— Dem Militärkrankenwärter Heinrich Beck von Gießen wurde am 11. September 1918 das Eiserne Krem 2. Kl. und im Frühjahr dieses Jahres das Sanitätskreuz verliehen.
L.U. Von der Universität. Der neue Rektor Geh. Medizincckrat Professor Dr. Strahl hat heute die Rektor- g e s ch ä f t e übernommen.
Der neue Posttarif tritt heute am 1. Oktober, in Kraft. Ltadtbriefe kosten letzt 10 Pf. (über 20 Gramm 15 Pf.). Fernposl karten 10 Pf., Drucksachen bis 50 Gramm 5 Pf. Die 3-Ps.-MatKe hat damit ihre Bedeutung verloren Tie Postkarten mit V /2 Pf. pellen nur noch für beit Ortsverkehr, sonst müssen sie noch mit einer ,2V2-Pf.-Marke versehen werden.
** Das Rote Kreuz teilt mit. daß Eicheln und Kastanien nur Mittwochs und Samstags irachmittags von 4—6 Uhr ent- aegenAenommen werden. SckiMnder sollen in erster Linie in der Schule abliefern.
** Spinnstoffe. An» 1. Oktober 1918 tritt eine Nachtragsbekanntmachung Nr. W. M. 57/10. 18. K. R A. zu der Bekanntmachung, betreffend Bestandserhebung von tierischen und pflanzlichen -Spinnstoffen usw. vom 31. Mai 1916 (Nr. W. M. 57/4. 16. K. R. A.) in Kraft. Danach sind nunmehr auch sämtliche aus Kunstwollen hergestellten Garne und Seideufäden, sowie ?lb- schnitte, Abgänge und Abfälle von den Fellen und Pelzen melde- pslichttg, die in der Bekanntmachung im einzelnen aufgeführt sind. Ferner enthält die Nachtragsbekanntmachung neue Bestimmungen über die Meldescheine. Tie ersten Meldungen über die am 1. Oktober 1918 vorhandenen Vorräte habm bis zum 10. Oktober 1918 zu erfolgen. Ter Wortlaut der Nachttagsbekanntmachung ist in der heutigen Nr. des Gießener Anzeigers einzufehen
** Kunst wolle. Am 1. Oktober 1918 tritt eine Bekanntmachung Nr. W. I 761/10. 18. K. R. A. in Kraft, dittch die Web-, Trikot-, Wirk- und Strickgarne aus Kunstwolle beschlagnahmt werden. Ausgenommen von dieser Beschlagnahme sind die Strickgarne, die sich in Haushaltungen oder hausgeiverblichen Betrieben rum Zwecke der Verarbeitung befinden und diejenigen, die sich bei. Inkrafttreten dieser Bekanntmachung bereits in handelsfertiger« Auftnachung für den Kleinverkauf in Warenhäusern oder sonstigen offenen Ladengeschäften befinden. Trotz der Beschlagnahme ist die Veräußerung und Lieferung an die Kriegswollbedarf - Aktiengesellschaft, Berlin SW ,48, Verl. Hedemannstt. 1—6, gestattet. Lehnt diese einen Ankauf ab, so kaitn die Freigabe der 'Garne bet der Sektion W. I. der KriegsMohstoiff-Abteilung des Kriegs- !ministeriums in Berlin 8W 48, Verl. Hedemannstr. 10, beantragt 'werden. Außerdem ist die Verarbeitung der in Frage kommenden, (Garne zur Herstellung solcher Halb- und Fertigerzeugnisse gestattet, deren Anfertigung !von der Kriegs-Rohstoff-Abteilungj nachweislich gegen Belechchern igenchmigt worden ist. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist in der heuttgen Nunpner unseres Blattes ein zu se hen.
Landkreis Gießen.
** Dau bringen, 1. Ott. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. wurde der Fahrer Heinrich Schäfer ausgezeichnet. Tie Hess. Tapferkeitsmedaille ist schon seit längerer Zeit in seinem Besitz. Ferner wurde dem Gefreiten Wilhelm Schäfer das Hessische Kriegerehrenzeichen in Effen verliehen. Letzterer ist ebenfalls Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille und des Eisernen Kreuzes 2. Klasse. Beide sind Söhne des Gastwirts und Photographen Emil Schäfer.
K^ms Schott-n
# Herchenhain, 30. Sept. Wegen unerlaubten Verkehrs mft einem Kriegsgefangenen wurde Anna A mit einem Pdonat Gefängnis bestraft.
Kreis Friedberg.
nt. N i e der - R o s b a ch, 30. Sept. Gefreiter Heinrich G r o h, Sohn des Landwirts Johann Heinrich Groh. wurde wegen seiner Tapferkeft im Westen mft dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse und die Hessische Tapferkeit s Medaille besitzt er schon länger.
Eingesandt.
(Hür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel üoermmmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Theater und Fremdwort.
Tie Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften hat noch vor kurzem ein Gutachten über die ihr von dem Allg. Deutschen Sprachver. vor gelegten Berichte abgegeben. In der Tagespresse lesen wir nun so oft die Worte: Abonnenten, Thecfterabonnement, Abon- nentenplätze. Könnten nicht die vom Sprachverein in Vorschlag gebracht eit verdeutschten Ausdrücke: Bezieher, Theaterstammkarte, Theaterstammplätze auch bei hiesigen Bekanntmachungen Anwendung finden?
vermischtes.
Cholcrajüllc in Berlin.
Berlin, 30. Sept. (WTB.) In Berlin sind in den letzten Tagen 7 Fälle von asiatischer Cholera oorgekom- men, von denen 6 tMich verlaufen find. Tie Erkrankten waren in Krankenhäusern abgesondert. Tie erforderlichen Maßnahmen sind getroffen. Ein Grund zur Beunruhigung liegt nicht vor.
Letzte Nachrichten.
Der neueste Bericht der Heeresleitung.
(WTB.) Großes Hauptquartier. 1. Oktober. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe KronprinzNupprecht.
Nahe an der Küste nahmen wir bei einem erfolgreichen Vorstoß einige Hundert Belgier gefangen.
Unsere neue Front in Flandern verläuft im Zuge der in der vorjährigen Flandernschlacht ansgebauten rückwärtigen Stellungen von dem Handzame-Abschnitt—westlich von Nvcelare vorbei über Lcdegem—Gheluve nach Wervik in der Ltts-Niederung nach unserer alten Stellung bei Armcntiöres. Der Feind griff am Nackfinittag zwischen Norelare und Wervik an. Er wurde vor unseren Linien abgewiesen. Neben
Belgiern und Engländern nahmen wir gestern auch hier Franzosen gefangen.
Vorstöße des Feindes Mischen Fleurbair und Hulluch und Teilangriffe gegen die Hbhen von Fromelles unö Aubers scheiterten.
Beiderseits von Cambrai setzte der Engländer tagsüber seine heftigen Angriffe fort. Am Nachmittag gelang es einer neu eingesetzten kanadischen Division nördlich an Cambrai vorbei auf Ramillies inrzustoßen. Unter Führung ves Generalleutnants von Fritsch war«' die in den Kämpfen zwischen Arras und Cambrai besonders bewährte württernbergische 26. Refervedi Vision den Feind auf Tilloy zurück. Auch südlich von Cambrai haben wir unsere Stellungen gegen mehr- foche Anstürme des Feindes restlos behauptet.
H e e r e s g r u p p e G e n e r a l o b e r st v o n B o e h n.
Beiderseits von Le Catelet nahm der Feind am Vormittag seine Angriffe zwischen Vanöhuille und Jancourr wieder auf. Auch südlich Faneourt und südlich der Somme entwickelten sich am Abend heftige Kämpft. Angriffe de§ Feindes wurden überall abgewiefen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Gegen unsere Linien zwischen Aisne und Beste und über die Vesle zwischen Breuil und Jonchery richtete der Franzose hestige Angriffe. Trotz mehrmaligen Ansturmes sind sie bis auf einen Teilerfolg, der den Feind aus die Höhen von Breuil führte, gescheitert.
In der Champagne beschränkte sich der Feind aus Teil- Angriffe östlich der Snippe, gegen St. Marie-ä-Py, nördlich von Somme-Py und gegen unsere neuen Linien, die wir iv der Nacht bei Aure und Mcrvaux bezogen hatten Sie wurde« abgcwiesen. Bei St. Marie-ä-Py nahmen wir hierbei zwei französische Kompagnien gefangen. Mit starken Kräften griff der Amerikaner östlich der Argonnen an. Brennpunkte des Kampfes waren wiedernm Apremont und der Wald vou Montrebeau. Wir schlugen den Feind überall zurück. Er erlitt auch gestern wieder besonders schwere Verluste.
Heeresgruppe von Gollwitz.
Auf dem westlichen Maasuftr blieb die Gesechtstätig» feit auf Störungsfeuer beschränkt.
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Infanterie, Pioniere und Artillerie haben un der Vernichtung zahlreicher feindlicher Panzerwagen reichen Anteil. In den letzten Kämpfen taten sich hierbei besonders hervor die Leutnants Suhling und Burmeister. Reserve-Infanterie- Regiment Nr. 90, die Vizefeldwebel Jolkmann, Garde-Res.^ 'Sckjützen-Batmllon und Raugnth vom Referve-Jnfanterie- Regiment Nr. 27, die Leutnants Keibel vom Feldnrtillerie- Regiment Nr. 40, Scbrepler vom Feldartillerie-Regiment Nr. 74, Ribbelt vom Feldartillerie-Negiment Nr. 108. Mayer und Brauer vom Referve-Feldartillerie-Negiment Nr. 241. Derninghaus vom Reserve-Feldariillerie-Regiment Nr. 63 und llntewfftzier Thele vom Feldartillerie-Regiment Nr. 14 Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.
Der Wafftnstillstano mit Bulgarien abgeschlossen.
Amsterdam, 1. Ott. (WTB. Nichchamllich.) Wie Reimer erfährt, ist der Waffen stillsband Mischen Bulgaren und der Entente abgeschlossen.
Englischer Bericht aus Palästina
vont 29.. Sept.: Ain 27. 9. leistete der Feind in dem Nordgebiet (Tiberiasee) einigen Widerstand, indem er die Uebergänge am oberen Jordan bei Jisr Benat^Aakub und die Stellungen bei Jrbid und Erremte beiderseits der Straße nach Mezerib und Teraa behauptete. Im Laufe des ?lbends erzwang eine Brigade australischer leichter Kavallerie den Uebergang südlich von Jisr Benat Pakub. Am Morgen des 28. 9. wurde ber Feind aus seinen Stellungen am oberen Jordan vertrieben, indem unsere Truppen nach dein linken Ufer übersetzten und die Wiederherstellung der Brücke unternahmen. Südösllich von dem See überwand unsere Kavallerie den türkischen Widerstand bei Jrbid und Erremte.
Im Lauft des 9dachmittags des 27. 9. und am Morgen des 28. 9. trieb sie den ihr gegenüberstehenden Feind vor sich her nach Norden über Mezerib hinaus, wobei sie dem Araberheere des Königs Hussein bei Teraa die Hände reichte. Letzterer hatte die Eisenbahnstationen Ezra und Hagazala (nördlich von Teraa) auf der nach Tamaskus verlaufenden Hedschaslinie am 28. 9. eingenommen, wobei er ungefähr 1500 Gefangene machte. Weiter nördlich wird die Vorwärtsbewegung unserer Kavallerie, die aus ihrem rechten Flügel von Arabern gedeckt ist, von dem Teraa- Gebiet aus fortgesetzt. Unsere Truppen näherten sich Mezerib am Abend des 28. 9. Im Südgebiet hatten unsere Kolonnen im Anman-Tistrikt bis zum Abend des 27.9. während ihrer Operationen östlich vom Jordan .5700 Gesangene gemacht urrd 28 Geschütze erbeutet. Am 28. 9. startden sie bei der Elttrstal-Station. 14V2 Meilen südlich von Anman, mft den Bortruppen des türkischen Heeres in -Fühlung, die sich nördlich von Maan zurück- zogen. Im ganzen.wurdeit bis 8 Uhr abends am 29. September 5000 Gefangene und 325 Geschütze gemeldet.
Der bnyrisckE Landtag.
München, 30. Sevt. (WTB. Nichtauttlich.) Durch allerhöchste Verordnung ist der bayerische Landtag, der bil auf weiteres vertagt worden !war, zum 14. Oktober einberufeL worden.
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Wer braucht die Millionen I
Wotan-Lampen
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