Kr. 22? Zweites Blatt
Sletzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheiien) Freitag, 2?. September (9(8
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Alts StQdt und Cajift,
G Le ßen, den 27. September 1918.
Vom Kiubergartenvcrein.
Am Donnerstag den 19. September fand unter dem Vorsitz von Herrn Geh. Schulrat Ln eins ans Tarmstadt und Herrn Schu^l- Trtfpeftor Professor Dr. Alles die staatlich? Abschlußprüfung der Kii«^rg ärtnernrnen statt. Alle Prüflinge bestanden das Examen!. Ms Mbngel nmrde es empsmrden, daß die Schülerinnen bis jetzt invch Seine Gelegenheit hatten, in einem wirkliclsen Kindergarteni und in einem vorbildlich geleiteten Hort zu arbeiten. ,I)ic inngen Mädchen sollen meist in staatliche Stellungen gehen. Es muß daher in diesen Anstalten bei ihnen das Interesse für soziale Arbeit g>ewec8 werden, und sie sollten befähigt werden, mit größeren.Kindern umzugehen. Gießen steht mit Kindergärten enftchieden hinter Zauderen Städten zurück. Der .Mndergarteir-Verein, der schon seit fahren bestrebt ist, hier Wandlung zu schassen, konnte bis jetzt fern Vorhaben nicht ausfüchren, weil das notrven.dige Interesse nicht geweckt werden konnte nnd infolgedessen dein Verein die ersorder- üchien Mittel fehlte. Für diese Mittel muß aber dahier gesorgt werden. ein VolksKndergarten muß errichtet und der schm besuchende^ Hort .Txüni garten" muß besser ausgebaut werden. In erster Linie sollte die Gemeindevertretung Fühlung mit dem Kinder- yarten-Vevein nehmen, wie es in anderen Städten auch der Fall tst: aber auch die Wohltätigkeit sollte einspringen. wissen doch alle, daß es im Interesse der Allgemeinheit liegt, Kinder aus Kreisen^ Wo die Mutter auf die Arbeit gehen müssen, zu anständigen tüchtigen Menschen heranzubilden Und zu erziehen. In diesen Wochen wird für die Kinderfürsorge gesammelt, im Anzeiger wurden Stifter .größerer Summen aufgefordert, Wünsche über Verwendung der Gaben zu äußern. Es geht mm an solche Spender die herzliche Bitte, bei ihren Wünschen den Kindergarten-Verein zu erwähnen und ihm auf diese Art helfen, den Volkskindergarten zu torintben und den Hort zu vervollkommnen. Der .Kindergarten^ Verein, der üt absehbarer Zeit das Gießener Fröbel-Seminar überstimmt, hat die Pflicht, die für das S'inüiar zur Ausbildung der 'Schülerinnen notigen Anstalten zu scharfen und Behörde sowohl täte 'alle die, die ein Herz für die Kinder und auch Interesse für fog jun gen Mädchen haben, die sich einen Berus schaffen wollen werden den Derer« nicht im Stiche lassen.
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** Tie Vortragsvereinigung (Kausmänni scherend Ortsqewerbeverein) hielt am Mittwoch im Gewerbebaus ihren 1. diesjährigen Vortragsabend ab, bei welcher Gelegenheit Fabrikant I. Reutlinger-Offenbach über Warenumsatz st e m pel. L uxus st en e r usw. sprach. Ter Redner behandelte zunächst die durch das Umsatzsteuergesetz vom 26. Füll 1918 geschaffenen Neuerungen, um sich dann eingehend mit den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen zu befassen. Hierbei erläuterte er in erster Linie die Voraussetzungen, unter denen Me! Steuerpflicht eintritt, um sich dann mit dem «Äeuersatz, den Be- frermrgs- und RnckerstattungsMöglichkeiten zu beschäftigen. Beson- -dere Behandlung erfuhren weiter die Bestimmungen über die Lurussteuer, die bekanntlich wesentlich höher ist wie die sonstige Umsatzsteuer. Zum Schlüsse besprach Redner noch die durch das Gesetz notwendige Buchführung, die Berechnung und Anmeldung des Umsatzes. Die Ausführungen des Referenten, die durch eine Menge praktischer Beispiele besonders leicht verständlich waren, fanden reichen Beifall. Nach einer kurzen Aussprache wies Pros. Tr. Krausmüller noch aus die seit 2 Jahren bestehnrde Handwerker-Beratungsstelle, die in. Ziffer stls fragen den gewerbetreibenden Mitgliedern, sowie den Harrdwerkerfrauen kostenlos zur Verfügung steht, hin und machte gleichzeitig darauf »aufmerksam, daß gelegentlich eines im nächsten Monat im Gewerbehaus beginnenden Unterrichtskurs ns eine besonders Behandlung dieser Steuerfragen in Aussicht genommen sei. (Wir lvmmen in Kürze nochmals auf die wichtigsten Neuerungen bei der Umsatzsteuer zurück.)
** Der Landesverband der Beamten- und Lehrer vereine im Groß Herzog tum .Hessen hat für Sonntag den 29. September zu Darmstadt eine Versammlung anberaumt, in der der Erste Staatsanwalt A Z e i l e r, Zweibrücken, über die zukünftige Behandlung der Gehalts frage sprechen wird.
Landkreis Gießen,
** S o 1 1 a r, 25. Sept. In der letzten Samstag-Nummer haben bfa -eine Notiz von Laubach über die Beobachtung der Fliegerabwehr- beschießung m Frankfurt a. M. gebracht. Eine ähnliche Beobachtung rst auch auf der Hohe Mischen Staufenberg und Lollar von etwa 10 Personen, barjatter einigen Soldaten, einwandfrei gevracht worden. Es war vor S—4 Wochen in der Nacht von Sonntag auf Mvn-> Lag ungefähr um W-/ 2 Uhr. In kurzem Zeitraum hintereinander erschienen am südlichen Horizont lleine Feuerblitze, welche noch keine' Sekunde richtig am Himmel standen und dann wieder in Dunkelheit verschwanden. Wie in bet Presse in den folgerten Tagen zu lesen war, waren genau zu dieser Zeit feindliche Flieger über Frankfurt.
Giehener herbst-pferdemarkt
_ r . Gießen, den 25. September 1918 Der Greßener Pferdemarkt, der gestern auf den hinter dem Schlachthaus gelegenen Marktanlagen iwttfond, hatte einen Vorrat von 110 Tieren. Ter Handel war nicht sehr erheblich, da die Preise für gute Tiere sich sehr hoch stellten. Die Handelsleute, weldfe den Markt besuchen, sind der Ansicht, daß der Herbstmarkt ganz gut wahrend des Krieges tn Wegfall kommen könnte, da der Pferde- tzmdel im Herbst so wie so nicht bedeutend sei und in den jetzigen lZerten schon gar nicht im Herbst auf ein befriedigendes Marktgeschäft gerechnet werden kann.
. Im Prämiierungsring walteten die Preisrichter ihres schwie-
war außergewöhnlich schönes Zuchtmaterial auffälliger wer!? auch in Wagenpferden vorgeführt Ter Prämiierung
wohnten bei Landstallmeister Oberstleutnant Schoerkc -Darm- sivdt und als Vertreter des Landes-Psmdeziechtvereins Major von Neu fville--Darmstadt.
Die Prrisvertcilung
hatte sollendes Ergebnis:
Reitpferde unter,-dein Sattel gezeigt: Ph. Schudt- Londocs (8jährige Fuichsstute) 1. Preis.
Schwere Arbeitsschläge paarweise: Jak. Grünebau m - Friedberg (6jahr. Rotschrmmel-Stuten) 2. Preis. — Simon Kaufmann-Nieder-Weisel (5- und 4jähr. Rapp -Stute und brauner Wallach, 3. Preis.
Leichte Arbeitsschläge, paarweise: S. Kaufmann- Nied^:-Weisel (4jähr. braune Wallache) 1. Preis.
^...Dch'tvere Arbeitsschläge, einzeln: S. Kaufmann- NiÄ>erweisel .<4zäW. brauner Wallach) 1. Preis und (5jähr. Rappstute) 3. Preis. — Jak. Grünebaum- Friedberg (6jähr. Rotschmmel-Ltute) 2. Preis und (6jähr. Fuchs-Wallach) 4. Preis.
Le^ich^te Arbeitsschläge, einzeln zu prämiie ^ n - ^ - K a u f m a n n-Nieder-Weisel (4jähr. brauner Wallach) 1. Preis Md (4jahr. Fuchsstute) 4. Preis. — Jak. Grünebaum- Friedberg <4jähr. braune Stute) 2. Preis. — S. M iche l- Greßen (5jähr. Fuichsstute) 3. Preis.
'c'iä) wcre Arbeits « chläge, einzelu: PH. S ch u d t - Lon- f[ (7mhr. braune Stute) 1. Preis. — Joh. Aug. Heinz Nre^r-WnsÄ (6jähr. Fuchsstutch *2. Preis. — Karl KeßlerI. Großen-Lmden (5whr. braune Ltute) 3 Preis. — Aug. Pelry- Hattenrod (9jähr. Fuchsstute) 4. Preis. — Ph. Schudt-Lon- Dtute) 5. Preis. Es erhielten in dieser Klasse noch^Anerkennung für ihre vorgeführten Tiere: Karl Küh n-Ober- Msmgen Konr. Ebel-Larig-Göns, Wilh. Wagnerll.-Kivch- Gvns Hch t r a s he i m - Griedel, Hch. Dreut II. - Griedel, Ph.
Luh VIII. -Großen-Lmden, Wilh. Müllerl. -Kirch-Göns, Hc' Langsdorf-Mbach und Ludw. Tasch-Atzbach.
Leichte Arheits schlä ge, einzeln: Hch. Graulich Reinhards harn (12)ähr. dmikelbraune Stute) 1. Preis — H. D ^t ra she rm-Griedel (8jah-r. braune Stute) * 2 Preis. —Daniel ^.chae fe r H.-Heskem (6jähr. dunkelbraune Stute) 3. Preis. — UMritz Ben der-Butzbach, (4iähr. braune Stute) 4. Preis. — Dch. r)-rscher-Bettershausen (4jähr. Rappstute) 5. Preis. — Anerkennung erhielten noch in dieser Klasse für ihre vorgeffchrten Jp- K Llrasheim--Griedel, Kanr. Ebel-Lang- dtry-Hattenrod, Ludw. Walb I. - Steinbach und Iah. V o l f 2. - Gwßen-Linden.
^.Drbeitsschläge, p-aarlveise: Ph. ' S chud t-Londor
(7jahr. brrnme Stuten) 1. Preis. — Aug. Petry - Hattenrod 4- imd 9iähr. Fuchsstuten) * 2. Preis. — Hch. D r e u t II. - Grie- il (5- imd ?iahr. Fuchsstuten) 3. Preis. — Kvnr. Ebel-Lang- Gons s10- urid 3jähr. Fuchs- und braune Stuten) 4. Preis.
Dreijährige Fohlen, geboren 1915, Arbeitsuche st e •" Hch Strasheim- Griedel (3jähr. braune Stute) ^ ^ lorir - Ebel- Lang-Göns (3jäyr. Fuichsstute) 2. Preis
ö~ u sgrill VT. - Nieder-Weisel (Rotschimmel-Stute)
3. Preis.
.^.dweijährige Fohlen, .geboren 1916, Wagen^ schlage: Herm. K. Strasheim-Griedel (hellbraune Stute 1. Preis.
^.,^^.^lohrige Fohlen, geboren 1916. ArbeitsMage: Wüh MüllerI.-Kirch-Gons (braune Stute) 1. Preis. — Johs Philipp XIII.-Fauerbach v. d. H. (Fuchsstute) 2. Preis.
Fuchsstuten mit Saugfvhlen oder mehreren NachVommen. Wagenschläge: Hch. G r a u l i ch - Rainhards- ham (12iahr. dunkelbraune Stute mit 2 Nachkommen) 1. Preis.
un m VQ $ty e } m * Qkixbfl. llOjähr. dunkelbraune Stute mit 2 Nachöommen) * 2. Preis.
3 (ln teil mit Saugfvhlen oder mehreren stch E n L m _5F' Arbeitsschlüge: PH. S chud 1 - Londorf (braurre mrt 2 Fohlvi) 1 Preis — J-oh. Philipps XIII. - Fauerbach v.d.H. (7whr. brrnrne Läute mit 2 Fohlen) * 2. Preis — Aug Petry-HcMenrvd (9jLhr. Fuchsstute mit 2 Fohlen) 3.
~ Wilh- Wagnerll.-Kirch-Göns (Rvtschrmniel mit 2 Fohlen) 4. Preis.
Zuchtstuten, nachweisbar gedeckt und ervenn- bar tragend, Wagens chläge: H. W. S t ras hei m-Griedel (8- jjfe braune Stute) 1. Preis. - Hch. Fischer-Beltershausen, (4 iüT}x. Räppstube) * 2. Preis. — Ph. L-chu dt- Londorf (Fuchsstute)
^ dreis — Joh. V o l k II. - Gvoßen-Linden (12jähr. bmun« Läute) 4. Paus.
Zuchtstuten, nachweisbar gedeckt und erkenn-
Aug. Heinz-Nieder-Weisel drus — Aug. Petrh-Hattenrod (9jähr.
Preis. - Wrsh. Wagner II.-Kirch-Göns 5jähr. rzuchsstute) 3. Preis. — Karl Keßler!.- Großen-Liriden (5jähr - 5M D r e u t II. - Griedel 7jähr.' Fuchsstute) 5. Preis. - Es erhielten in dieser Klasse für ihre Tiere Anerkennungen: C. Kühn-Oberbessingeii. Konr Ebel- ZstLAbns PH. L u h VIII - Grvßen-Linden,' Wenzel Hasser- Nieder-Weisel und Ludw. WalbI. -Steilrbach.
Tie in den einzelnen Klasseir mit eiireni * versehenen 2 Preise ftnd vom Ärndes-Pferdezuchwerein gestiftet, während die übrigen Preise von der L'tadt Gießen gegchen sind
Einwohnern 200 000 verhungert. Bei der Hungersnot im nördlichen Indien von 1837 gingen eine Million Menschen zugrunde; die Hiuigersnot von 1860 in derselben Gegend forderte 200 000 Opfer. 1866 wurde ein Drittel der ganzen Bevölkerung von Oriffa, eine Million Menschen, dahin gerafft. 1869 im nördlichen Indien 1 200 000, 1877 in Madras 5 Millionen, 1878 1 250 000. Eine der furchtbarsten war die Hungersnoc von 1887, über die aber genauere Zahlen nicht mitgeteilt toerden.
vermischter.
* Eine Statistik bet indischen Kntrgersnöte- penn dn Cnzlander heute mit gwW bestrm>miter Absicht einen! lneuen Verleumdungsfeldzug unternehmen, um die deutsche Verwaltung in den Kolonien herabtz,usetzen, so nmß ihnen immer, dneder entgegengehälten werden, was ihre Verwaltung in einem twn der Natur so reichbedacl-ten Lande wie Indien geleistet bat £me etatrjtif der üünschtvn Hungersnöte, wie sie früher von «englischen Blattern selbst gegebeic wurde, bedeutet eine furckstbare Anklage gegen sre. Iw Jahve 1833 lagen gan^e Hausen Toter rn den Straßen von Madras, und schließlich waren von 300 000
Letzte Naebrichten.
Dev neueste Bericht dev Keevesleitnng
(WTB.) Großes Hauptquartier, 27. Septtmb (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
In der Ehanrpague Mischen den Höheti westlich der suippe und der Aisne sowie nordwestlich von Verdun, zwi- den Argonnen und der Maas haben Franzosen und. Amerikaner gestern mit starken Angriffen begonnen. i Der Artilleriekampf dehnte sich über die Höhen westlich der Suippe nach Westen bis Reims über die Maas, nach Osten bis zur Mosel aus. Dort folgten nur Teilangriffe-, ne wurden nach heftigen Kämpfen abgewicsen. Bei ihrer Abwehr östlich der Maas zeichneten sich auch österreichisch^ ungarlsche Truppen aus.
An den Hauplangriffsfwnten leitete gewaltiges Ar- Nlleriefeuer die Jnfanterieschlacht ein. Westlich der Aisne brach der Franzose, östlich von den Argonnen der Amerikaner unter Einsatz zahlreicher Panzerwagen gegen unsere Siedlungen vor. Befehlsgemäß wichen unsere Vorposten kämpfend auf die ihnen .zugewiesenen Verteidigungslinien aus. Bei Tähure und Ripont gelang es dem Gegner in seinen bis zum Abend fortgesetzten Angriffen über unsere vordere Kampflinie hinaus bis auf die Höhen nordwestlich von Ta- hure und bis Fontaine-en-Dormois vorzudringen. Hier riegelten Reserven d^r örtlichen Einbruch des Feindes ab. Mt besonderer Starke ßährte er seine Angriffe gegen unsere Stel- lrmgen zwischen Auberive und südöstlich von Somme-Pp. Sie brachen vor unseren Kampflinien und unter schweren Verlusten für den Feirw zusammen. Auch nördlich von Cernay scheiterten die bis zum Abend mchrfach wiederholten feindlichen Angriffe. In den Argonnen schlugen wir Teil- angrifsc des Gegners ab.
Zwischen den Argonnen und der Maas stieß der Feind über unsere vorderen Kampflinien hinaus bis Alontblain- mlle—Alontfaucon und bis an den Maasbogen nordöstlich von Alontfaucon vor. Hier brachten ihn unsere Reserven zum Stcheu.
^ Der Feind konnte somit an einzelnen Stellen unsere Vufanterie- und vorderen Artillerie-Linien erreichen. Der mrt weitgestecktejt Zielen unternommene große französisch^- amerrkanifche Durchbruchsversuch ist am ersten Schlachttage an der Zähigkeit unserer Truppen gescheitert. Reue Kämpfe tchen bevor.
Der Erste Generalguartiermeister Ludendorfs.
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Der Einheitsangriff der Entente
. Genf 25. Sept. Der „Matin" spricht von der llnrerstellnng >er strategischen Offensive der Enteilte unter General Jöch. Er chrerbt weiter, daß die Einheitsoffensrve an den alliierten Fronten letzt im Gange sei.
Lloyd George.
Zürich, 26. Sept. „Seeolo" meldet aus London: Lloyd ^ borge wurde vom Arzte größte Schonung ungeordnet. In- Wlgedessen wurde der Empsaug der Gewerkschaften bei Lloyd George abgejagt. Ter Pramiermmister kann ail den Sitzungen des Ka- benetts nur einig? Stunden am Tage teil nehmen.
Hollands Ausfuhr.
Amsterdam, 26. Sept. Ein hiesiges Blatt meldet, )atz die holländische Regierung gegenwärtig keine Aus- u ■'< r L a ü ^ n ^ ^ k a n d i n a v ie rr mehr erteile,
well die Deutschen keine Geleitscheine mehr bewilligen. Die Ursache dafür soll dem Blatt zufolge in dem Umstairde zu suchen sein, daß einem holländischen Schiff die Bewilligung zur Ausfahrt nach England erteilt wurde.
ru r Wl . att zuständiger Stelle erfährt, ist die
Geteitschembew ltligung aus dem Grunde verweigert worden, tveil ans deutschem Stahl gebaute Schiffe nach England ge< ahrend sind.
Die Verständigung mit Spanien.
Bern, 26. Sept. Die „Times" meldet, daß die Berstmwrgmrq znffchen Lpanien und Deutschland dem persönlichen Ein- greisen der Kömginmutter, Maria Ehristina, einer .Habsbnrgerin zu verdanken sei.
^-iSostkCscüuls
yRealklaffen, oerbunden mit vorlckule, erteilt Einjährigenzeugnis. eitB 8


