gco&c ^MjcttroXe gcgtirrtbct wurde usw. ?Menthalben wurden öffentliche schulen gogründet, die Universität in Gem lvurde wiederhergestelft, die Mnseai rmd die Biblwtlxtten wurden, dem B-vl'ft geöffnet, Konzerte und Vorttäge wurden abge Hallen, das Bankwesen, besonders das sehr verbesserungsbedürftige L-reuerweftn wurde natt deutschem Muster umgestaftet, eine Ab- wesenheitssteum eingeführr, alles Mittel deuffchpr Kutturardeit, mn das Volk aus Feinden zu Freunden Deutschlands zu machen, damit bei ciiccr WrederheritreNung, des öftere Belgien das Volk in Frit-den und Freundschaft mit dem deutschen Voll leben, mrd vielleicht unter einer Eisenbahn- und Zollgemernschast iuiö dem Hasen von Anttverpen als gemeinsamem Besitz eine nnrtschuftliche Vhu gtiederung siattffnden könne. Zum Schlüsse führte Herr Moltft eine ganze Reihe schöner, interessanter Lichtbilder aus dem besetzten Gebiete vor, wodurch die zahlreich anwesenden braven Feldgrauen, die zunr Teil m Belgien mitgekämpft hatten, auf ihre Rechnung kamen.
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,: * Amtliche Pers onalnachrichteu. Der Großherzog h,i! am 4. September dem Kaufnmiin und Fabrikanten Julius S chov f X o che r zu Frankfurt a. M. das Ritterkreuz 1. Klasse des S-tevns. v-on Brabant varliehen. Am 21. September wurde dev provisorischer! Turnlehrerin Helene Becker an der Eleonoren- lchlüe m Worms die Rechte einer Volksschullehvertn verliehen.
** Freibank. Freitag den 27. September 1918 werden von 2—4 Uhr die Marken Nr. 1321—1380 beliefert.
** Bei einem Einbruch wurde 1 Fahrrad, Marke .LLartburg", Modell 167, mit der Fabriknummer 85 061 und der Polizeinummer blaues 0 6874 gestohlen.
** Role-Kreuz-Spende. Bon der in der Ukraine eingeleiteten Sammlung für das Rote Kreuz ist nun der zweite Betrag in Deutschland angelommen. Auf Hessen entfallen hiervon über 1000 Mark. Weitere namhafte Beträge sind gezeichnet.
** Keine Telegramm- und Eilbestellung zur Nachtzeit. Wegen Einschränkung der Straßenbeleuchtung findet wälrmd des Winterhalbjahres in der Zeit von 9 Uhr abends bis 7 Uhr früh keine Eil- mrd Telegravinibestellung statt.
** Fleischlose Wochen im Winter? Süddeutsche Blatter hatten gemeldet, daß die fleischlosen Wochen auch auf die Monate November, Dezember und Januar ausgedehnt werden sollten. Diese Nachsicht ist an sich nichts Neues, da der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts bereits vor längerer Zeit daraus hrng^Nn'sen hat, daß mit einer Fortdauer der fleischlosen W-vck<n_ zu rechnen sein werde. Ein- endgülttger Beschluß, die fleischlosen Wochen auf weitere drei Monate auszudehnen, liegt aber, wie die „Nordd. Mg. Ztg." hört, noch nicht vor. Doch wird man mit einer solchen Ausdehnung» rechnen müsseii.
** Raub, Mordund Diebstahl, das waren von jeher die Folgen und Begleitersckucinungen der Kriege, und so ist cs -auch jetzt wieder, wo infolge der langen Dauer des Krieges großer .Nahrimgsmangel und Not die schlimmsten Eigenschaften im Menschen wachrufen, so daß die zu Anfang des Krieges io oft gehörten Worte von der „Veredlung des Menschen dürft) den Kriecht Lügen gestraft werden. Die .Hamster aus den Städten imd Jndustriegegenden ziehen von Dorf zu Torf und schleppen alles Erhaltbare in Säcken, Körben, Taschen und Rucksäcken heim. Während sie bisher die höchsten Preise bezahlten, so z. B. für ein Pftmd grstine Bohnen 1,50 Mark, ebenso für ein Pmnd Zwetschen 1,50 Mark, so kommen jetzt viele, die betteln, imd ivenn fte nicht genug geschenkt bekommen, io nehmet sie einfach mit, was sie nur erhalten können. Die Bauern sind daher zu voc- jeitigem, Ernten der Kartoffeln, des Genrüfts usw. gezwungen^ Es war die höchst' Zeit, daß man mit dem Ernten des Kreis- st ra ßen o b st es begonnen hat. Hier Mt dringendste Eile sehr not. Tie Aepfel werden bei Tage und in der Nacht in großer Menge gestohlen. Besonders heimgesucht ist die Rabenau. So wurde aus dem Guts'hos bei dem' Pächter Reinhermer in Odenhausen in zlvei Nächten hintereinander eingebrochen. 'In der ersten Nacht .- langten die Diebe durch ein Kellerloch in den Hauskeller und d"on da in das Haus, wo sie Kleider, Bettzeug, usw. Mitnahmen, ohne daß die Bewohner im Schlaft etwas merkte,:. Und das war nkstleicht noch das beste, sonst hätte es auch noch Totschlag gegeben. Zn der folgenden Nacht schlachteten die Einbrecher das schönste Schwein im Stall und nähmer: es mit. So wird'die Unsicherheit »aus dem Lande immer größer, nnd die Bauern müffen zur Selbsthilfe schreiten, wie es früher zu Schinderhannes Zeiten >var, wo die Bauern abwechselnd die ganze Nacht das Docks und die Umgebung bewachen mußten.
Landkreis Gießen.
** Hungen, 25. Sept. Vom 1. Oktober 1918 ab werden die Stückgüter von dem Bahnhof Hungen den Empfänger:: :ftcht mehr bahnamtlich zugestellt und von den Versendern nicht mehr abgeholt Die Empfänger werden vom genannten Tage ab durch die Güter abfertigung zum Zweck der Wholung benachrnchtigt Kreis Büdingen.
A Bad-Salzhausen, 24. Sept. Die hiesige Badeverwaltung hat in diesem Jahre von einer öffentlichen Versteigerung des aus den Grundstücken des Bades gewonnenen Obstes abgesehen, sondern es selbst geerntet. Es wird dann an die Verbraucher direkt unter Walwung der diesbezüglichen Bestimmungen abgegeben Man findet dieses Verfahren gerecht und nachahinensivert, weil dadurch viele Familien Obst erhalten, die sonst bei den hohen Preisen der Versteigerung nichts bekommen, Tie Stadt Nidda erlöste trotz der geringen diesjährigen Obsternte doch wieder durch öffentliche Versteigerungen 10 200 Mark für Obst. Einzelne Stamme tarnen auf beinahe 300 Mark. Ter Zentner Ackpftl stellte sich im Durchschnitt auf etwa 60 bis 70 Mark.
Kreis Alsfeld.
§ Von der Ohm, 25. Sept. Tie svun-enhellen Tage siird in der jetzigen Regenperiode selten. Kaum beginnt der Boden zu trocknen, so gehen auch bei hohem Barometerstände ,nieder neue Regen- falle weder. Dadurch kann die ohnehin späte Grummenternte nicht 4u. Ende gebracht werden und die Kartoffelernte wird erschwert. Im vorigen Herbste ivaren um diese Zeit schon alle Erirtearbeiten ^ledigt. Auch die Kvrnsaal verspätet sich gegen die Regel. Die Mühlgraben nnd nun bis zum Us-errande gefüllt, und die Wasser not hat bei Schlag- und Mahlmühlen ausgehört.
Kreis Louterboch.
-. Grebenhain, 25. Sept. Schon seit einigen Jahren ms auf den heutigen Tag fanden sowohil hier wie in den Nachbar- orffchaften nächtlicherweise allerhand Wäsche- und F e l d d i e b- u äh l s statt, ohne daß man deftrckters habhaft rverden koimte. Allgemein ,tatid schon damals der ledige 57 Jahre alte Renten empsänger Peter Usinger in Verdacht, diese nächtlick^n Streif- 4üge ^u unternehmen. In der Nacht voin vergangenen Freitag zum Lwmstrag wurde dem Latidwirt undsRechner $>. Schäfer auf ?5 >Tl rj-J? 111 '? 1 qr ^ftilck sämtliche Aepfel gestohnen. Da lllinger sich !chon Tags vorher unter den Baumstücken heruvdge trieben 4 vemnlaßte Schäfer am vergangenen Sonntag morgen eine Hans- inckmng be: ,mn. Es wurde dabei ein großes Tiebeslager in seiner Wohnung gefunden, bestehend aus allerhand Wäschegegenständen,
> Bett- u. K:ne::überzügen, Hemden, Unterhosen, Bettüchern, Tasck-en- ku chern^ Strümpfen und ein Paar Schuhen, worüber der Dieb kein Ausweis berbnngen konnte. Im ganzen ivurden 76 Gegenstände- beschlagnabmt, und auf dem Saale des Karl Fritz III. hier aus- gebreitet mc Gendarmerie veranlaßte Bekanntmachung hier sowie £ freit Nachbavorftn und so hatten sich bereits auch bis gestern! rchon nahezu 30 Mann gemeldet, welche die gestohwnen liegen - staiw oals :hr Eigentum anerkannten. Die gestohlenen Aepfel wurv»en mcht vorgefunden.. Eine Nachforschung in dem^ nahe am grenzenden Fichtenwald ergab, daß sie dorthin geschafft wäre:: Es waren mehr. Usinger stiehlt nicht aus Not, er besitzt mn schönes Gruitdvcrmögen, auch fand die Gendarmerie noch eintausend 9Nark in bar bei chm vor.
Kreis Schütten.
Aus dem Vogelsberg, 25. Sepl. Aus den: Taunus ronte tncfer -bage gemeldet, daß dort in manchen Orten der Lehrer ^"Sstch der Kost „mif die Reihe" ginge. Mit der „Reihe
1)1 <nne Verkösttaung gemeint, wie sie in alter Zen Sitte 'vnoeien, namlrch die Verköstigung von Haus zu Haus, icden lveiter. In der gegenwärtiaei: Zeit kommt nun in
aber der Lehrer wcht in die Häuser, sondern die Lewe bansen chm täglich den Tisch, icden Tag ein h^res Ha^s Vreftach steht sich der Lehrer bei diesem Wechseltisch aar iriftü schüft»:
U2* f « « i * b *?*. 26 IStsÄ
Si ^rudi tu drftsem Jahre so gut geraten wie die Beeren deck Ebcvesche (Vogelkirsche). Die Ernte ist schon seit 4 Wochen im vollen Gang. Vtele geringe Haushaltungen hftben dadurch eften schönen Bcrdien,^ T-r bisherige war 25 Pf, STsfaSf 1 Öatol)afniita hat schon, ü ber 2 0 Aeirtirer ab-ielieserf — Seit Do?! Btftent ift Imcfrer etroa^ gimfhge Mtteruna eitiqctreten. Die feRten h°bcn unsere Landwirte b^-i den s^lh. sehr behindert. Namentlich ist Grummet uoch emrucrnlen, rn den holieren Laaen noch Gerste und Safer, Dchse haben nH unter bcm ©intTiiB der Witterimg gelitten. Die Sommersameii-Erntc ist zur Hälfte zugrunde gegangen.
Kreis Friedberg.
- Bad-Nauheim, 24. Sept. Eine Geheimschläch.
ifJJJ l t)t< ‘ n i . man ß, e t tva J tK h-er wie schon lurz berichtet, ^'^beckt, an der zaUreiche der angesehensten Bürger beteiligt waren, ut -Pachtungen sourden m einer Zimmermannsmerk- ^genommen, Sier befand sich auch die „Versandabter uns". An den zaUreichen ffle>schi>ersandkist-n die mmi >mrf<md. pranstlen dir Adressen der Emvfänger. jo dah man über die Flelschabncvmer recht senau unterrichtet ift Einer ^ 5lferite befindet sich auf der Liste obenan. Zu
^ Sil, * f n Cn ™ Religionslehrer und einer
der bAmntesten S<^elbesiSer Treter bot für seine .Haftentlassung bis letzt vcrgMich oOOOO Mark Bürgschaft.
Starkenburg und Rheinhessen.
^0- Sept. Tcr Ehrenselds-chütz Landwirt Abraham Schmidt III. von Unterflockenbach ertappte aus r^n Wege von Unterflockenbach nach hier einen Obstfr^vler ,und )vollte^:hn zur^ Fe,Stellung, aus die hiesige Bürger- meistcre: mttnetznen da ^m der z. Z. auf Militärurlaub befindliche iftichwirt Leonhard Antl?es von Oberflockenbach mit ein paar anderen dazu die mit dem Feldschützen auf gesp.^nntem Fuße stan- den. ^Er mischte sich darein und forderte den Oöstfrevler aus doch da von zu lausen. Es kam zu einem Worttvechsel bei dem A' einen Revolver gezogen l^ben soll.. Ter Fetdschütz r.rachte nunmehr von seiner Lchrotllrnte Gebrauch und gib zwei Schüsse aus A % b -. jj- *üiüJo schwere Verletzungen, daß er in die Heidelberger mrnil gebracht werden mutzte, wo er trotz sofortiger Operatton starb.
SesskN-Nassau.
- Frankfurt a. M., 24. Sept. Tie Kohlenschi eb u n gen rn der städtischen Hasenverwaltung sind weiteren Untersnchm- gen zufolge erhebnch nmrangre-ch?r, als ursprünglich anaenomMen wurde. Allein 6 0 Waggons Kohlen wurden im Lauft der letzten Monate einer hiesigen großen Kohlenhandlung verschoben Einem anderen Geschäfte sollen ebenfalls zahlreiche Waagons , abhanden^ gekommen sein. Es handelt sich um staatliche Kohlen 'ftir me verschiedenen hiesigen urrd benachbarten Eisenbahnbetriebe Tie Schwindeleien, schon lange im Schnmnqe, wurden erst rufgedeckt als dre Eisenbahnverivaltung ein ,.Nachschubüberwachunqskvm- mando' ms Leben rief. Der Hauptschicber, ein junger Staats- baMbeamter, wurde bereits verhaftet. Es steht aber außer allem' Zwelfel, daß er viele Helfer und Unterschieber gehabt hiat.
mr ' G - 25. Sept. Zur Förderung der Er-
steifung von Wohnungen uninittelbar nach dein Kriege ^oird unter Mittmckkung der Stadt eine Siedlungsgesellschaft gegründet, die sowohl dem darniederliegenden privaten M-eiNwoh- mrngsbau aushelpen, wie den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern ,oll.
Schwurgericht.
Gießen, 24. Sept. 1918.
Der FiNarrzaspirirnt Hugv (Duard M., zuletzt in Bad-Nau- hclm, zurzeit m Untersuchungshaft, hatte sich wegen Ber-, brechens im Amt zu verantworten. Der Angellagte war bei der Kurverwaltung in Bad-Nauheim beschäfttgt imd hatte die Arbeiten eines Gehilfen des Forstassistenten zu versehen, Hier- be: lag ihm u .«. auch die Wsstellung der Wirtschaftsrechnung für den Park und den Frauenwald ob. Der Angeklagte hatte insbesondere die alle 14 Tage von den einzelnen Betriebsbeamten einzureichenden Lohnlisten rechnerisch zu prüfen, hiernach die Zahlungscmwenungen auszustellen und nach deren Vollziehung durch den Forstmnskenten, dem die Bescheinigung der v"rschrifts- maßtgen Ausführung der Arbeit oblag, die betreffenden Löhne bei dem Latin eurentamt zu erheben imd sie an die Betriebs- beamten abzuführen, die wiederum die Arbeiter auslohnten M dat mm die Lohnlisten von Mäi 1917 ab in der Weift unrichtig geführt bzw. verMcht. daß er bei den Namen der ein.zelnen Arbeiter eme höhere Stundenzahl entsetzte, als ursprünglich in Lohnlisten etuoetragcu war. Diese Aenderumgen hat er zum Ueberschmben, zun: Teil durch Rasuren bewirkt, teils auch dadurch, dag er die Einlagebogen herausnahm und neue Einlagebogen mit höheren Ansätzen emlegte, mitunter auch in ^Bahlungsanweisungeii höhere Stundenzahlen einsctzte. als me Lohnliste:: auswieftn. Zum Teil hat er schließlich auch in der ,pateren Zeit m einzelnen Zahlungsanweisungen Posten ausgenommen für Arbeiten, die überhaupt nicht ausgeführt und in L? Lohnlisten nrcht enthalten waren. Auf Grund dieser gesälsch- hctt der Angeklagte die Großh. Staatskasse von um den Bettag von zusammen 13 882,29 Mk. schädigt und die angesetzten höheren Beträge aesteckt und für sich verbraucht. Er hat dieses E^ld in Bad-Nauheim, Frankfurt a .M. -uiid München auf leicht- ftnnige Art uiid Weise verjubelt. Nachdem die Geschworenen die Schuld,rage wegen Urkundeiifälsckpmg in einl-eitlichem Zusammenhang mit Betrug und die Nebenfrage nach milderirden Umständen be,aht hatten, verurtellte das Gericht den Ang'kiagttir zu 1 Jahr und 6 Monaten Gefängnis, welche Strafe er alsbald anerkannte.
„ t nr afY/ - . 25. September 1918.
Ausschlutz der Oesfentlickilkeit wurde heute gegen die 20 tJalwe alte Emil e K. vo!i lMainbres'em^ wegeil Kindesmords verhandelt. Ihr wird zur Last gelegt:
1. Im Jahre 1917 zu Mambressem mit einem sran-zösisHeu Kriegsgesmigenen geschlechtlichen Verkehr gepflogen,
- 2 .? m März 1918 zu Frischboru ihr uneheliches Kind männlichen Ge,chlecksts in oder gleich nach der Geburt vorsätzlich getötet zu haben.
Nachdem die Geschworenen die Schuldftage bezüglich der Anklage zu 1. bejaht, di-e ztve: weiteren Schuldsragen bezüglich der Krndestötung verneint .hatten, ivurdc die Angeklagte wegen des GeMcchltsverkehrs mit eüiem französischen Kriegsgeiangeneir zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt und wegen Kindestötung frei gesprochen.
Airchttche ttadjvi&ytctu
^ Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Syiwgvge
(Sud-Anlage). Laubhüttenftlt-Ende. Smnstag. Vorabd ' 6'00- mvrg : 8.30; nachm.: 6.20. Sonntag. Vorabd.: 7 00. Jugend 8.30: nachm.: 6.20: Festesausgang: 7.00 w-atzkrend der Wintermonate beginnt der VTorgengottesdienst am ^abM um 9 Uhr. — Israelitische Religionsqesellschaft. Samstag den 28. u Lountag den 29. Sept. Schlußfest und Gesetzesfteude. 1.Tag Vorabd.: 5.45: vorm.: 8 00: nachm.: 4.00. 2. Tag.
- ^ ' £££ Jugendseier. Vorm.: 8.00: nackmr.: 4.00: Festes- au-gmig: ^.00. Wocheugottesdienst: morg.: 7.00. abds. 5.30.
Heeresgruppe Generaloberst von Boeyn.
S^uer des Feindes östlift) von Epchy und bei folgten Teilvorstsste. die abgeunesen wurden, rttmschen OnnkNMtt-V«ck, und Somme setzte der Fnud sture Angriffe fort. Der erste Ansttirm braftr in dem u- sommengefotzten Feuer unser-rr Artillerie und Infanterie =u- Dchmergewicht der am Vormittag mchrfoch waedeicholten A,,griffe rickKte sich gegen die Höhe zwischen d^utrurl und Grieourt. Vorübergeheird faßte der Feind auf tyr Fuß. Im Gegenstoß nahmen wir sie wieoer. Am Nalh- mtttag letzte der Feind zwisck-en Francilly nnd der Somme erneut zu starken Angriffen an. die bis auf kleine Einbnlchp ^ l En abgelvlesen wurden. Wir mackftrn hier in den beiden letzten Tagen mchr als 300 Gefangene.
Hke res gruppe Deutscher Kronprinz.
Bei örtlicher Angriffsunternehmung nördlich von Alle Et (zltnfchen Ailetre uird Aisne) machten wir Gefangene. Norolrck) von Vailla schlugen wrr Deilangriffe des Gea nerv ab.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Oestlich der Mosel wurde ein Teilangriff des Feindes adgewlesen. Die dort kämpfenden Truppen der 81. Landwehr Bngade nahmen im Gegenstoß 50 Franzosen und Amerikaner gefangen.
Aus feindlichen Geschwadern, die Frankfurt Main) und Karserölautern angriffen, wurden sieden Flugzeuge abgeschossen.
Drr Erste Generalqnartiermeister Ludendorff.
Neue U-Boot-Erfolge.
Amtlich.) Im Sperrgebiet um Englarw nnd :m Atlantik versenkten unsere U-Boott 26 000 Brutto- Register-Tonnen. Ter Ehef des Admrvalstaös der Marine.
Aus m Hauptausschuh des Reichstags. ^Berlin 26. ^pt. ^WDB. Nichtamtl.) In der heutigere HauptanssckMs,es ftes Reichstag stellte der Reichs- Veft^tigiunF der auf dem Gebiete der Zensur unb des E. Veriammlungsrechtes zutage getretenen Mißstande Konrmandogttvalt oder einer Aenderung der Gesetzgebung und endlift), durch Einfügung eingreifimder mirgerliftLr Elemente w. die letzthin zur Erttschftdung berufenen - lTT dis zum nächsten Zusammentritt im
fZZ^n ^ «to***i* Aen.
Umzingelung der Entente?on,'uln im Moskauer amerika- uisch«en Konsulat.
^ " V-§' 25. -sept. Die ^Berner Sowjet-Agentur teilt mft- 1 ^ Offiziere, die sich an der Mvskftuer.
-l^beii, .sind in der letztest Zeit üi das Lager der. Tschjechv^Llowaken cntflobm. Unter Berückfichtialuna di ste- Umpandes^und der äußerst g>.'säl.rlichm Tättgknt der Verffchwörer
beschlossen, die englischen
s a n z o,:, che n Kon,ululsbeamten zu Internieren mii[ t ächwZJ'^ C>eiZ ungesühr 10 Konsulatsbe^rmte und
der detien ) A\ auch einige Teilnehmer an
L^.'^^ttorung befanden, rn dem Gebäude des amerikainschm ie ^ unter dem Sftiutz der .'vottoemsckvn ^wahren Konsulatsgebäude yoch chench^- T rrgmd!velche Asylrechte. Tie Auslimenina von
Ut Migmorisch L
nicht m verletzen
r*. mtt Postenketten umgeben, bis diejenigen, die sick
^bor^i haften, tteiwillig ergeben. Tie LOwietremerw'^ m T Ä Unverletzlift«, beabsichtigt jedoch, ÄS
Die Republikaner in Finnland.
MaW" Nichtamtlich.- ,,HustErds^
^^onentlickst heittk einen längeren Artikel . AqftatwkU rn Jrnnland", in dem es unter anderen 'fceuu i ^xrrtbftnig der Frage über die Regiermigssornl und Komg-^ase m »cm der di-utschen militärischen Bchördrn
VW? Jknnfaime -»iMkonwien. Er wurde ffLitzru Zeit bckmt, dah Deutsch ^frrh eme innere finnländisch' Anq^
da^ ^ L» MtzMÜrhschr eiumisch^
Mltt. Nls der ^prrittls Rector der Republikaner Dr ßi fn nl
iTnrf)Ix ^ n r rTi9lCT Zeit mit Aufträgen unserer Republik
^ B^Hlüsseir her R^ienmg unb Szf ^rnoiagev tit der Monanchmfvage entgegenzuarbeiten er*
Ageitten der Entente loelche arosten Moglichkettmi sich ihnen darbielen, mn ihr Spiel 'zu treten ^alis Inland Republik würde. Es mag bervorMhoben 7rZ>m d st der ^etzt von den Republikanern nach Deutschland entsandt Herr m Finnland wegen seiner starken Enten x
^ CI ^ at ^ 1 Gruppen in Finnland hoffen daß einer glücklichen Losmrg der Monarch'nst-n^ J 01 '
uis in den Weg stellen 'vird. Daß oft? Luffch^ ent^gQlnehmM will, erschnire ihnen als cm Beweis^ dafür daß sie Deutschlands -L-ympathi-en aus 'ihrer Seite haberc. ' ^
Ausschluß Herbes aus der Sozialistenpartei.
-*‘ÄsGSÄ'fÄ MSWWZKMLK-.'L«
Zeichnet 9. Kriegsanleihe
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-. A / ' U * »MJWUlfUUlUUl ^)CIL LWIUini Illlll Ul
£1 Lehver ohne Familie nicht gelten in die Lage,
kein Kosthaus aufzutteibcn. „Nahrungsloft Wochen" kaim der
Letzte Nacliricbten.
Dev neueste Bevi^t -ev Äeeveslektung.
WTB.) Großes Hauptgua rtirr. 26. Septemb. (Amtlich.)
W e st l i ch r r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht. Borfeldlampfe in der Lys-Niedermtg, lwrülich! vom La Bassee-Kanal und bei Moeuvres.
Amtlicher Teil. ^ Bekanntmachung
über Erzeugerhöchstpreisc für Kürbis und Meerrettich Mff Gruiw des § 4 der Verordimng über Gemüse Obst unh Sudsrüchtt vom 3. dlpril 1917 (R.-G.-M S. 307) wird bestimm:
Ter Pwis für folgende inlmchische Gemüse darf beim Ver- kau, diirch den Erzeuger die nachstehenden Sätze je Pfund nick,: übersteigen: * ‘ P,WHW
1. für Kürbis.
2. für Meerrettich:
a) wenn 100 Stangen mehr als 50 Pfund
wiegen, bis 31. Dezember 1918 vom 1. Januar bis 30. April 1919 später ..
b) wenn 100 Stangen mehr als 35 wiegen, bis 31. De^mt-er 1918 von: 1 Januar l is 28. Feoruar 1919 später
C) für leichtere Ware ... I [ [
Xieje BcüamMnachmig trlttS Tage nach her Verkünduna in Kraft.
Berlin, den 2. September 1918 7«,-
. Reickisstelle für Gemüse und Obst, ft
Der Vorsitzende: v, Tilly, ^
Pfund
0.10 Mk
0,40
0.45
0,50
0,30
0.35
0.40
0.20


