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Mitternacht nach kurzer Feuervorbereitung rrochmals an. Es gelang ihm jedoch nicht, über das Dorf hinaus Boden zu gewinnen. 5 Offiziere und 50 Mann blieben in deutscher .yand.

ßivifdfcn ^ er Stilette und Ais ne stießen am 23. und 24. September mehrfach starke französische Patrouillen vor. Lem am Morgen des 24 einsetzenden schweren Feuer folgte nur ern Teilangriff südöstlich Vauxailton, der im Hand- granatenlamps abgewiesen wurde.

Auf den übrigen Fronten war die Artillerietätigkeit rege. Bei eigenen Unternehmungen wurden mehrfach Ge­fangene eingebracht. Bei einem 'derartigen deutschen Vor- twß nordöstlich Upern gelang es, 14 feindliche Unterstände zu sprengen und 62 Gefangene zurnckzub ringen.

Die neuen Schlachten in Mazedonien.

ni ® 24. ©ept. (WTB.) Meldung bcc Agence Bulgare.

iSettermstabschef Burmew gab den Pressevertretern eine längere Erklärung über den Gang der in Mazedonien begonnenen Operationen. Dem Feinde, sagte er, ist es um den Preis außerordentlich schwerer Verluste gelungen, die bulgarische Front M. derichreben und in gewisser Ausdehnung Boden zu gewinnen. 4/ie Räumung diefer Zone ist vom Oberkommando angeordnet wor­den, um die Armee der Nation in ungescbWächter Schlagkraft zu erhalten imd ne im entscheidenden Augenblick zur Verftigung zu yaocn. Unsere Nachhuten haben den settidlichen NachhitteO sehr ^npsindttche Verluste zugesügt. Ten anderen Stoß richtete der Gegner gegen unsere Stellungen zwischen Wardar und Toi- r an -See, wo er beabsichtigte, unsere Linien zu durchstoßen und m unsere Hinteren Verbinduitgen einen Einbruch zu machen, um so für unsere westlich des Wardar stehenden Truppen eine schwierige Lage zu schassen. Aber trotz des großen Aufwands an Munition? und der Zeitnahme bedeittcnder Streitkräfte brach der Stoß an dem Widerstände der 9. Division. Ter Gegner hat Verluste erlitten, die auf mindestens 8- bis 9000 Tote und Ver­tun bete geschätzt werden können. Unsere ausgezeichnete Lage in diesem Abschnitt würde uns gestattet haben, wohl diesen glänzenden Mola auszunutzen, aber immerhin haben wir aus den gleichen Gründen von den Operationen abgesehen, die uns zwar einen gwßen Erfolg, hatten bringen können, aber mit verhältnismäßig erheblichen Opsen: hätten erkauft werden müssen. In diesen Tagen! der grogen Kämpfe an der Südfrvnt. so schloß General Burmew, muß das bulgarische Volk seine seelische Stärke und seinen Glauben an den glücklichen Ausgang der begomrenen Operationen beweisen } b £ c Ann der das Schwert in feftgeschlossener Faust hält, wird snne Ansprüche und bte Ideale unseres Volkes durch''etzni. Dieser Umstand erfordert ^ine tiefgehende Geschlossenheit zwischen allen; Burgern und wird die Soldaten, die in der gemeinsamen Kraft die Begeisterung der ersten Kampftage wieder finden werden, befähigen, oas Jetligt und gerechte Werk Bulgariens zu einem guten Ende zu führen.

Der bulgarische Bericht.

Sofia, 23. Sept. MTB.) Generalstaüsbericht. Maze­donische jjTujit. Inl oberen Skunibi-Tale drangen unsere Stoßtruppen in feiMiche Gräben ein, von wo sie mit französi­schen Gefangenen zurückkehrten. An der Mokra Plan in .2 und be: Tschervena Siena wurden mehrere feindlich- Sturm- abteckungen durch Feuer zerstreut. Nördlich ton Bitvlia griffen jElnoliche Bataillone nach heftiger Artillerievorbereitung unsere Stellungen cm, wurden aber mit lreträchtlichen Verlusten zurück- gewrcsen. An der Eonra-Mündnng verstärke sich die Feuertätig.' kert. An der, übrigen Front mäßige Kämpftätigknt. Nördlich v^i Bitolia Warpen feindliche Flieger Bomben aus Militärlazarette, me deutlich erkennbar die üblichen Abzeichen trugen.

Französischer Orieutbcricht

Jg® 1 vW. Tie Verfolgm:g wird auf der ganzen Fron von Monasttr bis zu den Belesch-Bergen fortgesetzt. Der Feind zieht Nch in grösster Auflösung in d^r Richtung aus Beles, Ifti Pnlcp, ^strv und Stumitzo zurück. Französische Kavallerie ist am 2 '\ .w Vrilep enrgerückt. Die Zahl der Gefangenen ist wetterlnn ständig im Wachsen. Ein Dutzend Geschütze, darunter emrge schvere, wurden erbeutet.

- ÄL ^-rLeptan-ber. Die Verfolgung dauert auf der ganzen ^yi-iairt MonasttrVeles an. Tie feindlichen Abteilungen, bedrängt Mrrch unsere Vorhuten, beunruhigt durch Kavallerie sowie durch M-aschmengewchrfener und durch die Bomben der alliierten Flieger ^hen sich in größter Unordnung auf Veles zurück. Auf dem Mrren Flügel drängen die alliierten Streitkräfte, die von der Mona sttr-Front Vorgehen, den Feiiid auf den albanischen Straßen zuruck. Französische Kav-allcrie ist am 23. September in P r i l e p erngez-ogen. Sie fand die Stadt larverse'hrt vor und bemäckttgte- fi*.

Vorräte. Weiter nördlich gingen die franzönsL serbischen Streitkräfte über die Straße Prilep Gradsko hinaus mch bedvoht-en die Straße Prilep-Beles. Im Zentrum' stellten; me serbisckien Truppen, die den Wardar ans mehreren unversehrten Brücken zwischen Temirkapn intö Gradsko überschritten, einen großen Brückenkopf nöMich vom Flusse her. Wir sind im Besitz der Otte Emch, Oba, KarabodMli. Veyshen und Jbirli Aus .k^ügel erreichten die alliierten Truppen, die beider- seits des Wardar Vorgehen, die Linie Petrovc, Pardovica. Chinarli. Karaoglular. Ani TL>ioair-Soe loächst die Zahl der Gefangeneii. Unaufhörlich. UebcrÄl wurde beträchtliches oft unversehrtes .Kriegs- Pff22. September wurden etwa zehn Geschütze, ac jJUtrftctrjL davon schwere, erbeutet. Bei Krivolak erbeuteten: ?ae gerben außer bereits gemeldeter Beute neun Flugzeuge. Auto mobile sowie beüeutende Lager von Benzin und Lebensmitteln

Der Kampf in Palästina.

24 Staartma.

m, w' cSvfö ^Jjorban« zieht sich der y-iL -ms Amman ^chas-Bll^i zurück. Er wird von australischm, neus«- Imldnchan, westindische. und jüdischen Truppen pcrsolgt. die ^5'^utzc erbeuteten uni Gefangene machten.

- ffö (Nördlich Acre). Die Zahl der Gefanaenm Gesamtzahl wird 25 000, die bereits geinelLel tvürden Üblich übersteigen. Arabische Streitkräfte des Königs öSfrin s^!^nM«rluara imd treiben die feindlichen Trnp^n die sich n^^ftchher N^den aus Ammwi zurückzieh-n,

< r; c* utinvpel, 24. Sept. Tagesbericht. An der N a -- ^^rnasro-iit «Ümen unsere Besoejungen den geplanten Ver- lau . xtt Engländer folgt nur sckwittw-eift. Sonst nichts Neuest

Deutschland und die Ukraine.

Kiew. 2o .Sept. Aus offiziellen drvltschen Kreiien nür^, Menuber dem Gerücht, daß in der UfraTne eine\Tn*

yWrirlnß UnJ ^ l£ ^berufenen <m die deutsche

^ gehen sollen, erklärt, daß Deutschland nirgends

rm Letzten Gebiet au ch nur einen Soldaten^ Xb der«rtrg«S Vorgehen in der befreundeten Ukraine wo Stt 1 f "' !im 90,65 u,.d Ordnung: sts

Der japanische Feldzug.

(^^V.) Das Reutersche Brrreau meldet olme 9 /minri* SSSSÄSfw: bab,°P°.tifch.Kuv°-ler fttf

Lloyd George.

Amsterdam, 24 . Sept. (WTB ) ffinent

zufolge ist Lloyd George aus Manchester nach London zuruckgeLhtt. Er E zur Eiholung «wftW

M

Wirtschasilichc Verhandlungen Hollands.

ia v ä\ a J'J,* Kvrrespoirdenzbureau. An-

IWW des nach dem Reuterfchen Bureau in der amerika­

nischen Presse veröffentlichten Commuiiigues kairn mitgeteilt werden, daß dieser Tage von beiden Seiten im Prinzip be­schlossen wurde, die wirtschaftlichen Verhandlun­gen zwischen der niederländischen und den alliier- t e n Re g i e r u n g e n wieder aufzunehmen. Auch die im ^»ulr abgebrochenen Verhandlungen mit Deutschland stehen vor ihrer Wiederaufnahnre. Was die Verhandlungen mit den alliierten Regierungen betrifft, so wird noch dem Berichte von der Gegenseite über den Ort, wo die Verhand­lungen geführt werden sollen, entgegengesehen.

Der Katfer in Kid.

^ t e J, 25. 'Sept. Der Kaiser ist heute vormittag 9 Uhr Ö . U J dem hiesigen Hauptbahnhof eingetroffen. Nach der Begrüßung begab sich der Kaiser mit dem Gefolge atts dem Wasserwege zur Bcsülftigung. zunächst zur Torpedo­werkstatt. Mittags begab sich der Kaiser nach dem Exerzier­platz m der Wik, wo Abordnungen aller Truppenteile der l Aufstellung genommen hatten. Unter den Klängen

des Prasenttermarfches schritt der Kaiser die Front ab, um sodann m einer An sp r ache daran zu erinnern, wie er in früheren Zähren oftmals hier in Kiel geweilt und bei zahl- rerchen Vereidigungen Gelegenheit gehabt habe, die jungen Mannschaften an ihre Pflicht gegenüber dem Vaterlande zu erinnern. Coroiwl und Skagcrak sowie die tapferen Vorstöße unserer Torpedoboote gegen die feindlichen Küsten bewiesen, welcher Geist in der Flotte herrsche. Die Ruhuiestaten der Flotte smen denen unserer Armeen gleichwertig. Der Kaiser uberbrachte dann die Grüße der an der Westfront kämpfenden Kameraden und forderte zum Sclfluß auf, dafür zu sorgen, den U-Boot-Krieg in voller Wirksamkeit zu erhalten, damit den Truppen an Land auch, weiterhin geholfen und ernrög- licht tvexte, den schroecen Kampf mit Erfolg durchzuführeti.

Der statwnschef Admiral V a ch m a n n dankte dann dem Kaiser, gelobte im Namen der ihm unterstellten Trup- penttile, alles daran zu setzen, die Pflicht gegen Kaiser und doll zu erfüllen und schloß mit einem dreifachen Hurra auf den obersten Kriegsherrn. Nachdem der Kaiser dem Ab- r.ucken der Truppenteile beigeivvhnt hatte, erfolgte die Ab- d bem ^Nlglichen Schloß zur Frühstückstafel. Der Nachmittag war Besichtigungen der kaiserlichen Werst gc- wrdmet. Auch hier wandte sich der Kaiser mehrfach au Ar- beitcr und Arbeiterinnen zu eingehendern Gespräch. Die dem Kaiser uoerall entgegengeb rächte Verelwung kam wiederholt m begeisterten Zurufen seitens der Werstangehörigen zum Ansdruck. Eine Anzahl Angestellte und Arbeiter erhielten Auszeichnungen.

GSVT nL*' ~ e L Kaiser b7g.rb sich heute von

Kitt nach Eckernforde, wo Uebungcn der U-Bovt-

nt U !i d - : l llto ' % Rückkehr nach Kiel ist für heutr abend o Uhr vorgesehen.

^ÄftontauMtt' (6659 T.), am 23. August Tvansportschtft ,,Lave (Den . rwichtdampferWast Bridge" (8800 T.) und Dampfer Cubera (7300 Tpnneu).

Ein spanischer Dampfer gesunken.

Rotterdam, 25. Sept. (WTB.) TerMaasbode" melden ^ c ^dferR am 0 n SRumbru", ein Schiff bon 1311 Bruttoregistertonnen, ist nach einem Zusammenstoß mit einem englischen Dampfer gesunken.

Tekegrnmmwcchsel zwiichc» dem Kaiser und dcm König von Bayern.

^.München W. Sept WTB.) Tie Korr-spcmdenz H-jf.

amMch: Von dem Kaiser ist am 23 .September nachstehendes Telegramm erngettoffen:

Sr. Majestät dem König von Bayern. München.

,fner Besicht: gun g der Westfront soeben zurück- kehrend., ist es mir eme Fwende, Dir mitzuteilen. daß ich mich ^ru^Den bort flefefien und in einer ausgezeich- net^i Versaftung gettmden habe. Mit meinem Tank ckür ihre

lt)mn ntte Säxq ^ i Auszeichnungen persönlich teilten können Wilhelm.

Seme Mmestät der König antwottete:

, Deine gütige Mitteilung über die ausgezeichnete Berfassuna memer Truppen an der Westfront, die Tu jüngst besichtcht W

btt! ertreut danke Dir bestens hierfür und

Ueberzsigung daß unsere heldenmütigen Truppen ^feÄr^f :n ' ^ bem Vaterlandes» 8 u?er

*

Die Antwort der Türkei an Oesterreich-Ungarn.

Kon st a n t i n o p e l , 2b. Sept. (Meld. d. Aq. Milli.) Die Note, die die Regierung in Beantwortung der Wiener Note du^ den türkischm Botschafter in Wien übermitteln ließ, lautet:

J, 't u».)!»i«ichnet. Botschafter der Türkei beehrt sich, die Note der kaiserlichen und königlichen Mgierung vom 14 d M Wßtbwtttuwrten: Der- von der k. u. k. Regierimg an alle tnegnchrenden Staaten gerichtete Vorschlag, in einem neu­tralen Lande erneu vertraickichen und nicht obligatorischeii Mei- rnugaustausch über die Grundsätze eines dauenchen imd ehren- vollen Friröms zu fillTren entspricht vollkommen dcr Aufsassung der kaiserlich ottomanischen Regie- ru-n g, dre ste emvernehnilich Mt ihren Berbündeteii wiederholt

r .LrST Infolgedessen spricht die kaiser­

liche Regierung den Wunsch aus, daß dieser neuerlich von dei^ f witernommene, von hohem Menschlichkeits-i

gesuhl und aufrichtigem Versühnull^geist emgegebene Schritt zur Vorbereitung des Bodens für einen gerechten mrd dauernden, umfassenden Frieden bei unseren Gegriern die Dispositionen finde Ter Unterzeichnete l-at die , däcrn^n per kaiserlichen Regierung zu erklären, daß 1 -eÜMnchnwii^^ femt x ^' am vorgeschlagenen Geda.nkena.usbM sch

Der Seekrieg.

Die deutschen U-Boote an der amerikanische» Küste.

® * r " - W. S«pt. i WB.) Dm Bm.chte» über die d * u t f d> e n

U-Bovtop-ratranrn a» der a meriToni f (ften S üftr tft nach amenkannchm Blatter» wlglmdes hmW,uWgen:

XitN^lv N-ork ^imes" vom 14. August meldet dnü dem ersten Ecschnnen des Tuuckchvotes in dm mneri^nisch^n wasiem vom 18 Mai bis »um 23. A»s»st zummnmn 31 Schifft- Versen ft wurden. Tie zunehmende Häufigkeit der ,,L

Mc Mitte des August erregte dern allgemeinen Unwilleir und aab der ge»<l»»tm Zeitung.zufolge, am 11. A»g»st J

ISSS s- iW.iSftl

aSSt&Sjm^ "** -* *W M

, M-sl" vom 16. August meldete die Benftchttma hr«

brasilianischm MotorschiffesMadriw^da" (1613 sott, TerNew York Times"

bereits crivähnte deistfch: Prise Triumph"'aur drc

bänlen eiiiQi erheblichen «^ 4 Mvntrealer Vieldung die zmmnL 3-iK^fMtre 5er Maritime fftnT gteibmtx Tauchboot verseitkte de» §<l»«merTelqqo^"

. ^anat erhob mmr Vorwürfe gegen dik»u

sÄnd^^ lDCri>cn kvrmöchte Ter^ Vor

f ^| ner . derAssociated Preß" vom 23 Auaust -i,

wlge wurde weiter der englische DampfsDremÄ" ÄÄ) T > nach ei.rem kurzen Fei^rgesecht vernichtet. DieTN^B^Tsin^ vom -1. Wigust ecivahnt die kurz zutwr unweit Haliwi- rrinint* Verwnkung Petwl<mmdanipfers . Luz Blanca" und^ ^

Aus dem Reiche.

Eine Kundgeburrg des Hanfabundes.

^ ^ Berlin, 24. Sept. (WB.) Eine Kundgebung für den sofortigen A bebaut« er Kriegswirtschaft nach dem Frieden und für die Freiheit der Wirtschaft veranstaltete am Dienstag abend in der Philharmonie auf Vermitassunq und unter Mttwirkung von 9^ wirtschaftlichen Verbänden der Dansabund für Gewerbe, Handel und Industrie Geh vZUstizrat Prof. Rieß er wies auf das Gebot der Stunde hrn Es sei des deutschen Volkes nicht würdig, nach vier Zähren unerhörter Leistungen unserer Kämpfer bei eüiem vorübergehenden Rückschlag an der Front die zuversichtliche Sttmmung zu verlieren. Die neunte deutsche Kriegs- a nl e r h e snüfse darum den nbLrwältigendett Beweis liefern, o *ri e f £ cimat mehr denn je unerschütterlich vertraue aus Deutschlands siegreiche Verteidigung und die Vehauptuna seiner freien Wirtschaft nach dem Kriege. Das deutsche Volk muffe aber verlangen, daß sein harter Kampf nicht dauernd und in immer größerem Maße durch unzählige Verord- und Zwangsvorschriften unnötig erschwert werde. Schließlich erhob die Versammlung in einer Ent- schlreßung Einspruch gegen die Richtung und Häufung von Regrerungsmaßnahmen zur Regelung der Ueberaangs- wrrtschast, riisbesondere gegen das Uevermaß von Or­ganisationen wie sie z. B. ftir die Texttlbewirtschas- tung vorgesehen sind, und gegen die Ermächtiauna des ^uirdesrats zur Regelung der Uebergangswirtschaft. Jeder einzettle staatliche Eingriff dürfe nur im Einvernehmen mit dem Reichstag und nach Anhörung der beteiligten Kreise getroffen werden. Die Entschließung widerspricht auch der Bildung neuer^ Gesetlschasteii für wirtschaftliche Maßnah­men, da die bestehenden ausreichten für die möglichst kurze Friedensschluß, im Besitz der Kriegs- befindlichen Rohstoffe würden für kleine, mitt- ^e u^d Mgelegte Betriebe ausrcichen. Die Entschließung erhebt Einspruch gegen die Gewährung von ausschließlichen Personen oder Gesellschaften und gegen die staat- Wirtschaft mit Verteilungsmaßstäben. Sie sor- c^^^^?brherstellung der ungehttiderten Individualwirt­schaft und erwartet daher die Befreiung des deutschen See- der Einfuhr von allen Fesseln, abgesehen von den Maßregeln der notwendigen Vergeltungspolitik.

Feindlicher Fliegerangriff auf Frankfurt am Main.

Frankfurt a. M 25. Sepc. ckWTB H-mtc vormitw^ Fllea^^n^N^^ ^armiert, da die AiUvesenheit feindliche?

%r h ? -^^^ezrrten gemeldet war. Um die Mittagszeit bÄLn Aiigrift aus die Stadt. Nach den bis-

suchen etwa sechszehn Bomben abgeworfen, ? bte Skabt, zum Teil in freies Gelände sielen tr 2! erkennbares Krankenhaus. Es wurde

ÄÄ. ?C11 L ?J [ V a SL^ r ' «^richtet. Leider Warden [uxb M, Z^fEen, in der Mehrzahl leicht, ÄM' ^Eche Flieder als abgeschossen gc-

meldet. Der letzthin erfolgte Llbwurs auf eine Mainzer Krrch"

Krnnkmhaus ke»»Mck,nki,^e^»m hiureichmd dc» Borwurt d--rBarbnm" °»K südlichem Mu^l

Aus Sindt und Land.

Gießen, den 26. September 1918.

Ein Ehrenbürger der Stadt Gieße» gestorben.

la !§ fr .k°"unt die Tranerknnde, daß dort am 23. d. M

der Wirkliche Estheinie Obermedrziiialrat Prvsessor Tr. Ga stk nach lairgercm Leiden im 69. Lebensjahre verstorben ist. Gaffst

SÄSf ^on5 e <"userer Landesuniversität, bekleidete in ba ^sayreit 1895 1904 daS Amt eines Stadtverordneten rmd geno ?dwerordnetenversammlung und in unserer Bürgerschas hohes Awel>en. Namentlich auf dem Gebiete des Gesundheitswesen^ ^ hervorragender Berater der Stadt (Äeßen erwiesen

% l nh?rt 190 <5 Rufe nach Berlin folgte, nni al

Robert Koch» 9?achsolger die Leitung des Instttiits für Infektions trankhetten zu übernehmen, ernannte die Stadtverordncteuver sammtting chn m dankbarer Anerkeiuumg seiner hervorragendem Verdienste um die Entwicklung unserer Stadt einstimmig zur Ehrenbilrger der ^tadt Gießen. Die Nachricht von dem Tode un seres Ehrenbürgers wird in Gießen lebhafte Teilnahme begegnen

*

. Wirklicher Geheimer Obermedizinalrat Tr. Gasfky war 185( l1 f fer geboren, studierte 18691873 in Berlin, trat bam ? t ^.lckararzt m die preußische Armee und kain bereits 1880 ft das Reichsgesundlieitsamt. 1883-1884 nahm er an der unter Rob Kbchs Leitung stehenden Expedition zur Erforschnng der Eholerl '^.dEsihöken imd Indien teil. 1685 lvnrde er Regierungsrat un! Mitglied des Reichsgesuirdl-ertsamtes. Von 1888 ab wirkte er öum Jahre 1904 als ordentlicher Professor der Hygiene au unsere r.^uch von hier aus hat er in den mmnziger Jahren ein wissenschaftliche Reise nach Indien gemacht. Er gehörte zu den be i Bakteriologen der Gegenwart. Seit Beginn des Jahre-

lystb gehörte Gaftckh der Gießener Stadtverordnetenvegamm lung an Mit reichem Wissen und hcrvorrage.iidem Scharfblic hat er der Ltadt Gieß-n bedeutende Dienste geleistet. Cp* \wv Der intellektuelle Urheber unseres großen städtischen Kanili s a t ivn swe rkes und was damals in der BaudcpMation Blei bcndes und Tüchtiges geleistet nmrde, ist mtt in erster Linie ihn ?,u verdanken. Um er seiner Lettmrg entstand auch hier dis Hiwie -u'H Jystttut der Universität, das zu den besteingerichttten' de. Reiches gehört. Bon Gietzen sckßed Gasfky als er auf Bo'-schw, KEFzu d^seii Nackckolger als Leiter des Reichsgesuiidheitsamä ruKerlm berufen wurde. Am 16. September 1904 wurde er an läßlich fernes Lck-eidens von Gre^n in einer ösfentlick)eii Sitzim.

der auch Fiiurnznitmster Dr. Gnauth bei wohnte, durch Oberbürgermeister Mecnm zum Lbrenbür.^^ *** ffliefimtammü ©offfefteW «ÖTOot» Dornrftaer XcuEart in all« Kreisen Gregens im besten Angedenken.

Deutsche Kulturarbeit im besetzten Belgien.

r ntit .®J !?inn ¥ Wiickers die Vorträge in Gieß«» iiJ a.skm abend im aeirerbcbaus d» bi, Sfli-«« nteefftexenieg Thema jnm Vortragla» !o 'ixtr bec Bortraa bei Harr» !üi»[tfe aus Lrstirig i» her V» ' Z'->aE sehr bAchft »ms da» Vortraa-Lk^'

sondern tnr Aufträge der Kriegsgenossen te« rtolkrs. Nachdem er eine» ( bjicf über den Gnmarich der deutsche» Truppe» i» Belgft», die Er ~ und Bes-Smrg des La-rdes gegeben Jwttc. f^iibertc ^

Hunger und dem Elende breisaeigeben war , da imfm brave» Soldaten t&r Brot mit ta Cttafr in» tnttoi u»fc »ne da»» die erngesedtr deutsch? Bcrwalttuig ec bfTOt ^. urt^m sie zunächst die Arbeü vr.«uisie> >di Z^.Ä^L>-Ne. »ür Nahrungsmittel sorgt, u

den fremde» Gewissen. StotfB

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