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tauch fm .Mstenabschnitt stärkstes WrffTTmejVwr, in das ihre Scknffsgesck.ütze von (See aus eilt griffen, Nach zweistündiger Fener- Vvrbereituug nnd erbittertem Nabkamps gelang es ihnen, in unsere Stellungen Mischen der Küste und der Eisenbahn Lietnl- Kerrn ein zu dringen. Dein Druck des an Zahl »Veit überlegenen Gegners ausweichend, nahmen wir Unsere Truppen in die Tul- Kerm-Stellung zurück, in welcher weitere Angriffe des Gegners erwartet werden. Am Jordan irainnen wir feindliche Truppen bewegt m gen in Wadiandsel-a in der Gegend von Jericho unter wirksames Feuer. An der Strafte Jcricho-Tell-Nenrin lebhafte Patrouillen- inrb Fliegertätigknt. Airs den übrigen Fronten nichts von Bedeutung.

L-traftenbahn z n sammengestohen. explodierte, doch blieben der Minister, sein der Wagenlenker unverletzt.

Der Benzinbehälter Flügeladjntlnrt und

Aus Ausland.

Rußland und die Wiener Rote.

Wien, 21. Sept. (WTB.) DasNeue Aichtnhrblatt" er­fährt aus diplomatischen Kreisen: Der russische Sowjet be­schloß, sich der österreichischmugari scheu Friedensnote a n z u -

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Ein Mordanschlag aus Trotzki.

Leipzig, 20. Sept. (WTB.) Wie der Sonderberichterstatter E>dc .Leipziger i^lbendz-ntung" aus Kiew meldet, wurde aus! T r v tz k i in Kursk eilt Attentat unternommen. Ein Soldat schoß aus Trotzte, verfehlte ihn aber. Ter Korrespondent meldet weiter, daß die ukrainisch: Regierung eine Verschwörung zur Ermordung des Leiters der russischen Friedens-Delegation, Ra- kowsti. aus gedeckt habe.

Aus der russischen Sowjet-Republik.

Moskau, 22. Sept. Wie der .^Isvestia" gemeldet wird, hat die Stadt durch die Beschießung durch die Rote Armee wenig gelitten, doch sei die Wasserleitung gestört und könne erst in anderthalb stNonaten wiederhergestellt werden.

Nach der gleichen Zeitung hat das Kommissariat der Völker­schaften in Moskau die sofortige Registrierung aller auf dem Boden der Räterepublik befttidtichen sädslavischen Bur­ger, wie Serben, Kwaten, Bulgaren, Slowenen und Tschechen angeordnet. Die Maßnahme »vird mit der kontre^revolutionären Tätigkeit der südslavischcn Reaktionäre begründet.

Moskau, 20. Sept. Nach einer Pressemeldung aus Pensa hat sich die Krisis innerhalb der s.ibi rischen Regierung, die durch die Politik des Generals Grischin Anmasow hervorgerufen war, noch verschärft. Im Zusammenhang mit der Entlassung des Generals dankten die Minister Michailow und Serebrinikvw ab.

Moskau, 22. Sept. Nach Pvessemeldimgen beabsichtigt das Finanzbomun ssariat die Einführung eines Zwangssystems von laufenden Rechnungen .und die Herausgabe neuer Geld­zeichen. Man hofft, mit dieser Maßnahme alles Geld auf bet Staatsbank zu konzentrieren und außerdem zu Verbindern, daß das Bürgertum das Geld irach dem Ausland überführt.

Moskau, 22. Sept. Nach Meldung der Negierrmgspresse wird in Moskau eine Vertretung der turkestani schen Republik gegründet, der der offizielle Verkehr mit de^Räte vegierung Imd außerdem die Bertretimg und der zeitweilige Schutz der Interessen von Buchara obliegt.

Moskau, 21. Sept.Jswestija" berichtet von der Eröfffrmrg der ersten allrussischen Konferenz der Partei der Volks- kommuniften am 21. September: Insgesamt waren 36 Dele­gierte vertreten. Als Vertreter der Petersburger Organisation der linken Sozialvevolntionäre erklärte Elichewitsch, daß feine Gruppe beschlossen habe, sich in Pollern Bestände der neuen Partei der Volkskommunisten, die die Bvtschewiki unterstütze, anzu schließen.

Die Getreideabgabe in der Ukraine.

Kiew, 20. Sept. Nach Pressenachrichten hat der Per vftegungsmilnster bestimmt, daß überall da, wv die Grund bescher sich weigern, den Ueder schuß an Getreide an das staatliche Getreidebureau abzutreten, zu Beschlag­nahmungen geschritten werden soll. In den obersten Regierungskreisen scheint die Absicht gesiegt zu haben, die ukrainische Sprache durch Gesetz als amtliche Sprache ein- zufühven.

Au- dem Dongebiet.

Kiew, 20. Sept. Die deutsche Kommandantur in Ro­stow (Don) erklärte laut Ukrainischer Telegraphen-Agentur den Pressevertretern, daß alle Gerüchte über den Weggang deutscher Truppen aus dem Dongebiet und Ro­stow jeder Begründung entbehren. Zeitungsmeldungen zufolge ist die Ataman-Wahl im Dongebiet für einige Zeit verschoben. Es besteht deutliche Neigung zur Wiederwahl .Krasnvws. Ernste Gegenkandidaten sind nicht vorhanden: daher hat seine Wiederwahl volle Aussicht auf Erfolg.

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Die finnische Königsfrage.

~ rO-Sevt' (WTB.) DieKöLr. Ztg." schreibt: In der

^Franks. Bolksstmnne" wird unter Bezugnahme auf den Aufsatz Lcheidemauns rmVorwärts" zur finnischen Königs­frage behauptet, dem Prinzen Friedrich Karl von Hessen [er von einer Seite, die Nachdruck aufbieten könne, nahe- .gelegt worden, er möge zustimmen, daß die Thronfrage in der 'Lchwebe bletbe, er könne sich ja zunächst auf fünf Jahre als Reichsverweser wählen lassen.

Der Frankfurter Korrespondent derKöln. Ztg." erfahrt kne^u, daß an unterrichteter Stelle von einer derartigen Beeilt- flusftmg des Prinzen noch nichts bekannt ist. Ter Prinz hat sich rn r -® 1 Hr* gestellte Frage wegen etwaiger Annahme einer Wahl iemerzett dahtn geäußert, daß er einem derartigen Ruf ^ .Folge leisten könne, wenn eS der einmütige Wunsch' der .beruf«r«r Vertretung des finnischen Volkes, des Landtages, sei mch dieser dm:ch eine entsprechende Mehrheit bei der Königswahl zmn Ausdruck L>mme. Er set weit davon entfernt seine Person Finnland aulzudrängen.

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Dom rumänischen KönigSha«-.

«Bukarest 20. Sept. (WTB.) Wiener Korvtfpondeirzbüveau. Verlößlvche, aus Jassy h:er erngetroffene Reisende erzählen, daß dort dte-NachrrM verbreitet sei, der rrmtänische Kronprinz Carol sn Mttbe September plötzlich nach Odessa abgereist und iahe suh dort mtt einem rumänrschen Fräulein namens Zizi Lfuibriuo vernrahlt. Uekw die Wsnahme dieser Heit^t seitens des Königs und der Kontgm werft man hier noch nichts auch nicht, ob der Krouprmjz mit vorheriger Brlligung seiner Ment vorgegangen, oder ob es sich um eine Ueberraschamg handele.

Ter Güterverkehr mit Rumänien.

. Bukarest, 22. Sept. MTB.) Der Privatgüterver- keh r von Deutschland und Oesterr-nch-llngarn nach Rumänien in wieder ausgenommen worden Der Verkehr wird in derselben

Vvr AuÄwuch des Krieges (mit Rumänien erfolgen mc Waren werden auf deutschen, österrüchischen und ungarischen

]cnh i* 1 aeschlosscnen Zügen bis zu Bertettungs statumcn geleitet. Die ' Züge, die aus ft* 'fotmmn. norden alsCarmenzüg^ bezcick-net. während diejenigen auS Oesterreich-UngarnM erkurzü ge" ae-

Tf 11 ' '/^Een"- undMerknrzüge" werden

<rn 1P 10 ^^^rest eint reffen. Artikel aus

Sparmetnllen, Waren aus Baum ]a ^J^ ]Ü oT n ^stoffen sind von der Ausfuhr aus- ^chlwsew D« ersten Züge werden grüßen- Morgen an .virllichen Bedarssarttkeln hnembringen, und zwar üi erster Linie Emaille Was. Bo^ellan. Kleinetsenwaren Werkzeuge und dergleichen.

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Ein Unfall En ver PaschaS.

.. Kon sta nti n ü t>t 1, 21 Sept. (WTB. Nichtamtlich Ww die Blätter melden, ist das Automobil Enoer Paschas oor- unweit fernes Palais mit einem Wagen der elektrischen

Von der britischenArberterkonserenz.

London, 20. Sept. (Privattel.) Nach einer Reutermeldmrg nahnt die interalliierte Arbeiterkonferenz heute unter deni Boritz von Broitckere (Belgien) nachstehende abgvcnt- derte Resolutiivu über Rußland mit großer Mehrheit an:

, ,,Die Konferenz ist der.Meiimng, daß in lieberem stiunnmng nnt Artikel 6 von Wilsons 14 Punkten die gegenwärtige Anstren­gung der alliierterr Regientngen, dem russischen Volke Beistand zu latsten, nur von dem ausrickjtigOt Wunsche geleitet werden darf, dre Freiheit der Demokratie zu erhalten, um den Frieden der Welt zu schützen, in dein wertvolle Ergebnisse der Revolution dauernd gestchert werden können."

London, 20. Sept. (WTB.) Reuter. Die Arbeiter^ ionserenz nalM zum Schluß den Bericht der Kommission über dre Kriegs ziele in der durch die Konferenz verbesserten Fassung an tmb vertagte sich alsdann.

London^ 21. Sept. (W^B.) Reuter. Nach weiterer Debatte erklärte sich die Arbeiterkonferenz mit den 14 Pu ulk­ten Wilsons einstimmig einverstanden. Eurer der ftanzösischen Telcgiettm bescknverte sich über die Erllärung, daß die Nichtan- uahme der Beschlüsse der Lpndmter Arbeiterkonsenenz dnrch die! deutschen Mehrheitssozi^alisten ein .Hindernis für die Abhaltung einer internationalen Konferenz bilde. Tie französi­schen Sozialisten seien bereit, der Wiederaufnahme der Konferenzen zuzustimmen. Während einer Rede von Longuet wurde die Stimmung sehr erregt, uitd es kam zu heftigen Szenexn. Henderson sagte, durch die Bcmerkmtgeit Longuets und mt- dev:r würden nochmals die ganzen Fragen ausgerollt, die bereits bei der interalliierten - Konferenz vom Februar besprochen und entschieden wordeit seien. Es handle sich darum, ob eine bedingte oder unbedingte Konferenz abgehalten werden soll. Siwohl die französischen Atehrheitssozialisien als auch die französischen Mnt derheitssozialisteit hätten der Bedmgung zugestimmt, daß alle Parteien offen ihre Kriegsziele in Uebereinstiinmung mit gewissen grundlegenden Prinzipiert, über die kein Kompromiß möglich jei, darlegen sollten. Henderson fragte, ob die Bedingung dep Februar - Konferenz erfüllt sei. In der Erklärung über die Krtegsziele sei sür Belgien eine Schadenvergütung durch die* deutsche Regierung verlcutgt worden. .Hcndersop fragte, ob Longuet ein einziges im Namen der deutschen Re­erung oder der deutschen Mehrheitssozialisten gesprochenes .1>ort anführm könne, <m$ dem hervorgehe, daß diese Bedingung angenommen worden sei. Er ftagrte ferner, ob die Bedinguirgen be­züglich Elsaß-Lothringens erfüllt seien, Bcdingimgen, die, wte ihm erklärt wurde, nicht eine Frage von Landgewmn, sondern! eine lRechtsfvage beträfen. Longuet wünsche eine be­dingungslose Konferenz. Er könne Jie abhalten, aber er fürchte, daß die britischen Arbeiter mdyt mittun .vürden. Longuet versuche den deutsckM Sozialismus zu verteidigen und ihm die De­mokratie der Weilt auszuopfern. 9ffn 14. Februar 1915 und auf allen folgenden KonferenUM sei erklärt loorden, daß der t Deutschlands die Vernichtung der Demokratie und der Freiheü bedeuten würde. Wenn das damals richtig geloesert sei, gelte es auch heute noch: und man sollte infolgedessen enorgffch an einem Frieden sesthalten, der die Demokratie der Welt für irnmer sicher- stellen würde. Gompers b-eanttagte, man solle sich bereit er- klären, eine Konserr-uz mtt denjenigen Gruppen in den Staaten der Mittelmächte abf,iInhalten, die ihren autrdkratischen Regiermtgen osseu Wider, lattd leisteten. Der Aittrag wurde ntit B3 gegen 26 timmen verworfen. Der amerikanische Delegierte Bo wen sagte daß die Vertreter der Bereinigteit Staaten, wenn während des Krieges eine interalliierte .Konferenz abgehalten werdm sollte, an der Deleglertc stündlicher Lander teiknähmen, nicht erscheinen lvüwen. mc ^Resolution, in der gegen die Verweigern n g der Pässe protestiert wird, wurde üJtgeraHTtmm. Die Vertreter der Vereintgwn Staaten enthielten sich hierbei der Abstrntmung.

Keine allgemeinen Wahlen in England.

Rotterdam 21. 'Seht. Nach demNienwe Rvtterdamschen Courant" fck-relbt der .Herausgeber derDailv News" Gar- dtner, daß es nicht zu allgemeinen Wahlen kommen wnd, und Kvar, weil Movd George e:rtdrckt habe, daß der Preis, den dre Umomsi'wt für rhwe Unterstützung verlangen, zu hZ, sein würde : <Mt fordern, daß Homerule nicht dturchgeftihrt wird und daß 'vetne Trennung der Kirche vom Staat in Wales vorgenommen NHr..S-te wollen außerdem Schutzzölle, llcketdies ist auch die öffentliche Mchnung nicht für die Whaltung von Wahlen.

Eine Kundgebung Wilson».

Haag, 21. Sept. Hollandsch Nteuwsbursan meldet aus Wa- shmgtvn, Präsident Wil^pn hat folgende Proklamation erlassen:

Die Ideal c, für welche wir kämpfen, nehmen unsere Ge- danken und unsere Kraft immer mehr in Anspruch. Es wird klar, was das Ende sein wird, und was wir zu tun haben, um dieses Ende herbeizuführen. Wir ynssen es jetzt besser als wir es je ge­wußt haben, weshalb freie Männer die große Nation und Staatseinrichtung, in der wir leben, geschaffen haben. Daher wird es uns auch immer klarer, welche erhebende Ausgabe es für uns Amerikaner ist. die wier zum Heile der ganzen Welt erfülle dürfen. Deshalb hat auch der Erinnerungstag der Entdeckung Amerikas in dtesem verhängnisvollen Jahre für uns eine besoitdere und er- gretsende Bedeutung. Deshalb müssen wir diesen Tag dazu be­nutzen, uns auss neue den Idealen zu weihen, auf denen unser Staat aufgebaut rst, und welche uns für die gewaltige Aufgabe der Gegenwart begeistert. Deshalb bestimme ich. Woodrow Wtlsvn, Präsident der Vereinigten Staaten, den Samstag den 12. Okto^r zum Yesttag I ch ve rl ange, daß an diesem Tage m leder Stadt, m ledem Dorf und Flecken der Vereitrigten Staaten die Mädeckung des Landes gefeiert werden soll, damit das olk stch für die Beteiligung an der 4. FriedenSanleih^ beaetstere. Es sollen Reden. Umzüge, ernste Erntefeste und sonsttge Fesmchketten abgehatten werden und dies alles unter all- aemerner Führung des Schatzkcmzlers. Das Volk soll durch seine Beteiligung an der Anleihe das Maß seiner Anhänglichkeit an rmsere Ideale beweisen und gleichzeitig zeigem wie ernst eS ihm mtt der Durchsetzung dieser Ideale und ihrem Endsiege ist."

Amerikanische Methoden.

»mstirdam, 21. Sept. M« ,.&t SBoir «fährt, würbe em holländtsmer Bürger m Amerröa, Ingemeur Slavenlmra, von der anrertfanisaM Regierung trotz semes Protestes gezwungen im amerikanischen Heere Dienst zu tun. Versuche' die auch von der Familie und verschicheneu Konsuln unternommen würben, um chn dienstfrei zu bekommen, schp^gen fehl, und er wurde nack> der Front geschickt und verwundet. Als er in England rm Lazarett lag. versuchte.man wiederum, ihn frei zu bekommen und wandte Hi deswegen auch an den früheren .Kriegsminister Jonlheer de .;ong, redoch vergeblich, Herr Slavenburg wurde, nachdem er wieder hergestellt war, wieder nach der Front ge­schickt.

Amerika und Holland.

Washington, 20. Setzt. (WTB.) Das Staatsdeparwment bespricht m einer amtlichen Erklärung die Bitte Hollands um Ltewrung von Lebensnntttln aus Amerika. In der Erklärung wird daraus , hmgewttfen, daß 4U0 000 Zmwen holländischen örfn f T s r a um s ungenützt in bm europäischen Häsen liegen und es wird du ^Wartung ansgesprochm, daß die holländische' sste- gierurtg dem Betsprole ariderer Neuttaler folgen und die all ge- merue WtederMrfnckl>,ne des Handels duvck), Aufhebung des Aus- sahrteVerbots für ferne Schiffe tvieder einleitett-werde.

Amerika und Dänemark.

Washington 20. Sept. (WTB.) Reuter. Zwischen den Verein tgten Staaten und Dänemark ist einHon- ^ , U 11 o a rbrtSab kon, men abgeschlossen worden.

Es ist vmi derselberr Art wle das Abliommeti zwischen den Ver.. enugtcu . tagten und .Schiveden mrd Noriovgetl. NcHch dent Ab- lommeit wtrd D^emark jäl/rlrch 352 000 Tonnen Lebensmittel und ander- Bedarfsartck'-s bekommeTt. Dänemark stellt dafür den

Vereintgten Staaten und den Allriertcn Schiffsrauric zur Ver- fügintg. Von den Waren, die gemäß diesem Wkommen eingesiihrk werden, darf nichts direkt oder indirekt nach den Mittelmächijen ausgeführt - tverden.

Eine zustimmende französische Stimme zu Vurian- « Vorschlag.

< . l'WTB.) Im ünkssozialistischenPopu-

lcnre sckMÜbt der ehemalige Devltrierte L e f o y e r: Jedermann, der nur ettrtgermaßett guten Willeit besitze, müsse anerkennen, daß das Frtedensprogramm Bnrians weder einK^nn- z-etchen der GervaltpEik trage noch annexionistisch: Pläne um- sasse. Lücken wetsc es nur hinsichtlich von Wiedergutmaclmngien m Belgten, htnpchtltch der Revision von B re st-Litows k ^ elsaß-Lothrtngischen Frage aus. lieber diese Lttckml dürfe man stch urcht Wundern, deim niemals iverde eine knegfühveitde Partei eiircu durchaus billigen Vorschlag machen, den dte Gegner ohne Erörterung annehmen kotmen Gerade die Ttskusston müsse daher zur Wettmachung von Ungerechtig- retten dienen. Der österreichisch-ungarische Vorschlag gebe die Mög- ltchtett, das ge,amte Friedenspwgrmnm zu erörtent. Eine sei mcht vvrhanden. Die Entertte werde weder ansgefordert, etwas unbekanntem entgegenzugehen itoch etwas nicht 'wieder gut zu Mackmtdes zu tun. Ter Rest ldes Artikels ist zensuriert.

^ < S ' öu , 11 ' P- Sept. (WTB.) Meldung des Wiener k n f Telegrapheit-Korrespondenzbureaus. Tie gesamte Presse charak- tenstert das Vorgehen derfranzösischenRegierung gegen?

$°r2 lmgnätisizierbare, pöbelhafte

Methode, dre ftch selbst rtchte. Gerade Frankreich sei jenes Lattd, wo m der, Bevölkerung und in den parlamentarischen Parteieit die Frtedenssttmmung am stärkstett sei. Deshalb habe Elemeneean dtt' Tr and rede tm Senat losgelassen, um diese Friedensstimmung tltederztpcklagen tmd jede Möglichkeit einer Friedensbesprechung abzntchneinen. Aber die Zahl derjenigen, die mtt ClemenaMZ hesttger und ^unerbittlicher Verfolgung Andersdenkender unzu-. sneden smd, wachse zusehends, und diese Entwicklung müsse in ab­sehbarer Zeit eine die Friedenssache förderliche S-timmmtg hervor< mm^m, mit der ine französische Regierung zu rechnen habetz

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Gebete für den Frieden.

_ 5^ckholm 20 Sept TO.) 2km .Dmmerstag abertb teuxben m sämtlichen Stockholmer Kirchen vor Mlveichen Zuhörern Gebete für den Frieden gesprochen.

Rüstungen Japan-.

Bern 21. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die New Yor« Everrmg Post vom 15. August veröffentlicht eine Korrespone oenF auv Tokw, wonach bei dem im Anfang Juli abaebak- tenen japanischen Kronrat eine ungeheure Vermeh-. rung der Land- und Se estreitkräfte beschloffen wurde. Die Armee, die bisher einundUvanMig Divisioiren zu entern zählte, soll mit eurem Kosbeuauftvande von * < . Den auf 42 Divisionen $u drei Regimentern

^epdete dre in 21 Artneekorps Kerfallen. Dre Marine soll auf drer Schlachtgeschwader zu je 8 Linienschiffen nebst Kreuzergeschwader von ächt Panzerkreuzern gebracht werden, wofür die Kosten aus 1060 Millionen Yen veranschlagt werden. Ueber den Zeitraum der Durchführung des Pro-- gramm^, dessen Annahme das japanische Volk angeblich als hoch^bedeutsam ansieht, verlautet nichts.

Die Korresporchenz bemerkt: ,2Nmi hört hier oft dir Frage, welche L»tellimg Iapcnr als Äemacht, verglichen mit der der Bnemigten L>daaten. \md} dem Kriege ermähnten wird. .An-^ *2? Uefw^gimg ber geiftigen Führer Japans^ bjafe bre latent fintftig Gefahr läuft, isoliert zu rverden, wemß - machftge Avntee und JÄtte verfügt, die einÄ

internationale Gelttur.; haben. Die Lage in Rußland mW Thinü macht dies nm so twtwendrger, als ent Gin griff seitens der westltchen Nattonen tn die ostastattschen Angelcgeicherteit möglich tft Japan erwartet offenbar nichst, daß tzie Mstumgen nach dem Kriege abnehmen werden und daß ans deMvorgeschlaaenen Volten bund M-r Erzwmgung des Friedens viel werden wird. Vielmehr flhentt es, daß^es aus dent Kriege die Lehre ziehen will, dich **$, Schiedsrichter des Rechts ist, und daß Japan mnt

auf Gerechtigkeit rochnen kann, sofern es im stand ist, daraus xn bestehen. Das mag wie ein Zweifel an der mternationalen Mora- S®** 1 ^ wahrscheinlich Bern übergroßes!

^ettrauen m bie altrmstffchen Berlicherungen der Westmachte. Jedenfalls muß ntan diese 2lnsicht den japamschen Pressekommen- taren über die westländssche Diplomatie entnehmen. Vielleicht bedeut tet das neue Ntt'ugSprvgramm lediglich, daß Japan entschlossen, is^, sich ohne Rücksicht auf die Kosten von seinen Freunden irmrfr dl? ru machen. Sei vorkriegerisckes Wehrprooramm war ge- maßden damaligen Erklärrmgen im Hinblick auf die Bedingungen! rn Rußland imd Japan ausgestellt, die neuen Pläne, danten, indes vffensichllich sowohl em erweitertes Ziel als lmck, eins intensivere Politik an.

Erzberger und der künftige Völkerbund.

Berlin, 21. Sept. 'WTB. Nichtamtlich.) TieBoss. Ztg" verüsftntlicht das Schlußkapitel aus der demnächst erscheinende» Scherst des ReichStagsabgeordneten Erzberger, die den Titel ührrn wird:Ter Völkerbund, der Weg zum Frie­den". Ter Erfasser bezeichnet die Schrift selbst als Dersassungs- entwurs des Völkerbundes, der kritisiert werden und gegebenen» falls m twaftischm Vorschlägen führen solle.

ver Seekrieg.

Reue U-Boot-Ersolge.

Berlin, 21. Sept. lWTB. Amtlich) Im Sperrgebie um England wurden von unseren Unterseebooten 14 00 Bruttv-Register-Torrnen versenkt.

B e r l i n, 22. Sept. (WTB. Amtlich) Im Atlantic ver senkten unsere Unterseeboote 3 5 000 B r. -R. -T. Die unsere Feinde bestimmten Ladungen bestanden, soweit fest gestellt lverden konnte, aus besonders wertvollen Güteni u. a. aus Kohlen, Baumwolle, Petroleum, Holz, Stückgüter urrd Lebeiismttteln.

Die Versenkung mehrerer Schiffsladungen Kvhle ist b« sonders bedeutungsvoll rm Hinblick auf dne wachsende Kob lennot in allen feindlichen Ländern.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Ein französische» U-Boot versenkt.

^?*n, 21. Sept. (WTB.) Das Kriegsministeriuw Marrnesektwn. teilt mtt: Eines unserer U-Boote ver spukte am 20. September frühmorgens vor Kap Redon (nördlich Durazzv) ein großes f r a n z ö s i sch e s U - B o o mit Torpedoschuß. Außer den: zweiten Offizier dieses U-Boo tes. Fregattenleutnant Eugen Lapeyre, konnte niemand qe rettet werden.

Ein britischer Monitor gesunken.

London, 22.*. (WTB., Tie britische Admiralität tei mit, daß mwlge einer inneren Erplofton einbritischerMoni t o tim >H«feu ge fu n f e n ist. Ein Offizier und 10 Mann' fourbe ^^.die Ervlosivn getötet. 57 mann werden vermißt Ma glaubt, daß auch diese toi sind.

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Paris, 21. Sept. (WTB.) Der DampferAdmira ' hmrbe auf dem Wege von Biserta nach Malt mit 174 Mann an Bord und einer Ladung Pferde und '"ja terial am 13. September torpediert. Bis auf faf* Iterfo nen wurden alle gerettet.