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168 . Jahrgang
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(Amlllch.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Nordöstlich Bixsthoolr wurden Äi'anariffe bei Ar- am Sa Basser-Kanal Vorstöße des Feindes
KlwlPffronten fntmicMten sich während des ^?^anter starkem Feuerschutz mehrfach Fnfanteneqefechte im SÄrgelande unserer Stellungen. Am Abend heftiger Ar- Nllerterampf zwtchien den von Arras und Peronne auf Gam- brai führenden Straßen. Englische Angriffe, die bei Ein- Mtt der Dunkelheit gegen den Kanalabschnitt Marguion— s>ctonncourt vorbrachen, scheiterten vor unseren Linien. Auch Mischen .llkette und Aisne nahnt das Artilleriereuer am Abend wieder an Stärke zu. Die Jnfanterietätigkeit blieb Vorfeldkämpfe beschränkt. Auf den Hohen nord wiesen ^wurden französische Teilangriffe abgc
Erfolgreiche Erkundungsgefechte an der lothringischen Fwnt und m den Vogesen.
Der Erste Generalguartier meister Ludendorff.
Vizekanzler v. payerUe^Äe Kiiegzzlele.
Plquartier. 12 . Scptcmb., <rvr «mmm. ' .. „ ^ "
Der Nbcndbericht.
Berlin. 12. Srpt.. abends. (WTB. Amtlich.)
Zwischen den von Arras und P-ro n ne auf Eam- vnn fuyrenüeu Stratzen sind erneute Angriffe der Engländer gescheitert. >
Zwischen Maas und Mosel griffen Franzosen
Amerikaner im Bogen vonSt. Mihielan. Die Kampfe dauern an. > f
*
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»er »sterreichisch.ungarlsche Tagedberich«.
Wien. 12. Sebt. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz. a , An der Tiwler Front ftellenn-eisc Patrouillcnkämpfe. «urf dem Awlon« wiesen unsere Truppen ejnrn neuerlichen Werrvichenden Angriff der Italiener blutig ab. An der P»a«fivnt hcUt die Artillerietätigkeit an.
Albanischer Kriegsschauplatz.
gelungener Angriff auf dem Tomoriea-Rücken M. «- den Beiitz einiger Teile der feindlichen
Der Chef des Keneralstabs.
> Der Reichstag.
^rlin. 13 Sept. Wie die „Schlesische Vvlkszeitung" laus Berlin erfahrt, soll der Hauvtousschuß des
K e 1 ^ Ok tober wieder zusammentreten.
Gewerk chastssichrer bnm Resist,'kantter Berlin 12^Sept. Der Reichskanzler &crt tote nach. Wittag rare Abvrdirung t»n sechs Gewerkschaftz führ er re »u einer längeren Nnssvrache über die wirtsckia tnchc und ool i tt che
«W 2 '^ m Sl' &r£mrU T‘ “• M„ Schmidt-
ihTa ' Paevlow-Samwirg und Metz chk-.Utenburq. Der Be- wähnten die Staatssekretäre Wallraf, v. Waldato. Frbr « 0trai unb ie ein Vertreter des Kriegsmirristerinms und des R^^bwerklckiaftSführer legten dem Reichskanzler me Wun,ck>e uiid Befchwerden der mm ihnen vertretenen Arbeiter- kr^ie eingehend, dar Ter Reichskanzlei ix-nkt, dra Herren d? mr vertrmtensvolle Offenheit und behandelte
den allgemein-w,irischen Teil der pnn den Ge- ^«ortwten Gegenstände Tie aimresenden Staats, sekretare und der Bertreler des .ldriegsamts fügten f-inen ErNänin, gen he Auskünfte über die Angelegenheitm hinzu, die ihre Ardeitz.
Tic Erörtmim, weiterer Ei,i».lheiicn^urde spä- ^ ^ ^ Gewerkschoftskührer mit den Resfortchcfs
Der Kaiserrrde ist eine wichtige und wirksame Ergän- »itng gefolgt. Vizekanzler v. Payer hat in Stuttgart aus- fuhrlhch! Über die Lage gesprochen, und aus seiner Rede geht zmiachst hervor, welch unsinniges Gerede es war, wenn in einigen Kreisen getuschelt wurde, es sei ein Regierungswech. scl m Eicht, bestimmte Kheiseder Mehrheitsparteien „schickten N.cy,an , die Zügel ganz in ihre Hände zu nehmen. Man Mm Herrn v. Payer wirklich nicht verdächtigen, daß er ein Reaktionär, cm Verlangsamer des Fortschritts wäre, man rann ihm auch die Fähigkeit nicht absprechen, vom liberalen, vvlksfreundlichsten L-landpunkt.aus alles zu würdigen, was ™ *** ^dten Zeit geschehen und etwa versäumt worden wäre, und üvch.ift aus seinen ausführlichen und tiefgrüichigen Aus- stchrungen «nichts hervorgegangen, was irgendwie Ks eine Rtthtfertigung von Hetzerei oder Kanzlcrstürzerei angesehen »oero^l konnte, wre s,e sich,n einem allerdings kleinen Teil der Presse noch gestern breit machte. Der Vizekanzler gab über Stand der preußischen Wahlrechtssache die aus- rerchendsten Erklärungen.ab, so daß alle Vorhaltungen, die ^..Regierung gemacht worden sind, tatsächlich ganz über- ?umge ^Netzer«ren genre,en sind. Das allgemeine Wahlrecht d.n Preutzen kommt in allernächster Zeit - das genügt.
ist nichts von deutscher ^eite ungeschehen, geblieben, was das blutige Rrnaen ab- das Verdienst P-chers, daß er mit ruhi- £n^? ltb n<tmt -Worten der Flut emer drohenden ^rÄ « Ä^ver^eii Tow voogezogen hat. In erster Linie ^ hecvorhob, für das deutsche Volk - aber nichts F°tgen ziehen. Wir werden uns
Geooae^und der Aiidvrn. den Torheiteii Lloyd
Ev^d^Bildkk^TÄ^^Efirh«r beugen, die wohl r n L™Z .—I^^erschwrndei, lmui,sen> wenn, der Friede ^u?^?n w^^«sb°l-te eine .zriegsbiLnz auf, die nicht, ungun,ttg ftrr uns abschließt. Danach sind
Beiitz t^d ^ lwmessen. Wir wollen unseren
-veiitzsbaTiO wahren, mcht mehr und nicht wench-cr. Der
^bÜdie ftrüheven Worte Herblings außer Bekocht, wonach dem Feind fern Freibrief Lur Fortsebuna des Krieges geboten werden soll, ^r di^LKchichteK in- ^ fortgeschritten Wir haben die
Abrechnung am Osten vollzogen, deren Ergebnis uns niemand wehr streitig .mack-en soll. Das war sehr bedeutungsvoll daß Payer laut ^erklärte wir dächten nicht daran, dre östlichen
E lSn If’rfiM 1 ' 9 '" Friedenskonstrenz neu ordnen Wil a /ertrage werden weder Herrn
Piston noch einer anderen Instanz zur Geuehmiauua oder Abänderung vorgelcgt. Wir behalten uns vor auf dü'große höchst bcdeutlame Rede Payers, die iwch inanche iitterc saw naher zurückzukomnien, kö>,neu aber JuWii letzt die Hoffnung aussprechen, daß sie rur ^ärdei una amll^^^^ualen Aussichten nicht nur, sonder/vor allem in ™ mh deutschen Volkes das Ihre
Eine Nede des vizekanzserz v. Payer.
Stuttgart, 12. Sept/(WDB0 In einer öffentlichen ^trr dem Vorsitz des Oberbürgermeisters L-autenschlager hat heute vormittag im dichgrfüllben Suü des Duigermnseums der Stellvertreter des Reichskanzlers Erzell^rz "der dre politisch? Lagk grwrochen. Der Versammlung wohtten di<' Svitzeri der bürgerlichen und militärischen Behörden bei, ferner zahlreiche Parlamentarier, (die führenden Kreise von Pandel und Gemerbe. Angehörige aller Berufsschichttm. Auch die m Lktultgart anwesenden Staatsmmister waren erschienen. 2$i*d- kanzler von Payer sagte,in seiner Rede u. a.:
^Wenn ich heute in .meiner alten Hommt zu nrewen Mätdürgem wwche, habe nch nicht die Absicht, in das gwße internationale FEtr^irer zwischen den leitenden Staatsmännern der krieg- suhrEn Völker auch für meine Person einzutrewa. Ich möchte wich für meinen Teil mehr an die Dresse unseres Volkes wenden NE mit Ermahmmg znr Vorsicht gegen die moralischen fürttö politischen Vergiftungsversuche unserer Feinde, das hat eben r2 ^ t f e c in einer Weis-' getan, daß niemand den
irrndruck ferner Worte zu verstärken oennöchte. Die Mahnung
t»«- f f «-Tt. 9tuc6 ich E nicht jitm X ura iBittlten ermahnen. Das Durch halten liegt schon m der taitfrijm zähen und kräftigen An. die sich von niemand unterkriegcn läßt Darchhalten sind wir unserer und unsn-es Warwes Qlyvc schuldig. Wir wissen, daß unsere und mistrer Krnl^r lLsistn^ und L«bensmögli<l>keit vom Durchhalten abhängt, und wir kamen uns als Toren vor. wenn wir die cmsehnliäien Opfer diests Dtieges vier Jahre .getragen hätten, um im fünften iveh- lorrng und schwächlich zusammen zu brechen und in die Sklaverei Englands zu geraten. Wes. ums hierher gehört, hat erst gei'txwn ^Kaiser m Essen dem deutschen Volk, bei dem er des stärksten Widerhalles sickvr ist. zusanrmeufassend (und eindringlich ans Herz aelegt. Wohl aber möchte ich den Versuch machen, den Ursachen m pirzeit imvertvennbar, übrigens nicht bloß m Durtschland !mid bn seinen Bundesgenossen, .sondern trotz der weidlich aufge-- blasenen neuesten militärischen Erfolge unserer Gegner ruch bei deren Völkern sich bemerkbar Machenden gedrückten Stim
mung auf den Gruizd zu gehen.
Ich glaube,, man würde dem deutschen Bott unrecht tun, wenn ' ie c& u ^ mcm wesentlichen Teil auf die fürrgsten Rückschläge an der Westfront zurückfühnen wollte. Si-e sind tief schnerzlich brrng en auch uns große Verluste und vermehren das Maß unserer bereits vorhandenen Sorgen. Llber das weiß jederrnann, daß das KriegSgluck wocl^elt, und zu den Heeren und Führern, die Ostpreußen befreit, die russischen Millionenheere zerrieben und im Westen den Krieg aussMießlich, auf feindlichem Gebiet geführt haben, haben wir ein rilckhaltloses Vertrauen. Das Volk fühlt sch scher unter ih.vn Schutzs und es wird sch, wenn ich die Dinge rrchttg beurteile, um so leichter über diese schlveven Tage weghetfen, l« mchr snu Vertrauen durch Vertrauen erwidert und chm.überall im Großen wie im Kleinen offen und rückhaltslos die ämge und bk Geschehnisse klar gelegt ^werden.
. Ter eigentlich,? Grund unserer gedrückten Stimmung liegt nicht m sochen Teiberscheinimglm. sondern in deni schwer auf den Gemütern lastenden Gefühl, daß die Frieden sa u s si cht en sich imrner weiter hiii aus schieben, und daß man der Möglichkeit eives fünften Kriegswinters entgegenseh?n muß. Das ist kern Empfinden, das aus Deutschland und auf seinen Bundesgenossen allein lasten würde. An diesem Elend tragen alle Kriegführenden gleich^. Wir sind eben alle Menschen ln,nd leiden gleickiermaßen. die Vernnrndeten, die Kran- ^ii dw Gefangenen, die Hinterbliebenen. Einfchränkimgen und <Äitbchrungen erschweren uns allen das .Dasein. Unsere Staatsschulden erreichen überall eine phantastische .Höhe. Wir sträuben Nns allerorten gegen die vom Krieg anscheinend untreimbare Ver- kumniernng -unserer persönlichen Freiheit, mid sämtlicl^ .Kriegfüh-« renden Europas müssen, wenn sie nicht blind sind, sich gestel-en 'daß J5 lcmger die enropäifch?n Völker sich zerfleischen, um so sick>erer tue historr,che Bormachtsüellmig des geschwächten und verarmten Eirrvpas^ zu Gunsten kluger, bewchnender Völker verloren gelten wird. M diesern Grundton ändert sich wenig, wenn mich Hoffnung und Enttäuschung zwischen beiden Teilen schwanken und je langwieriger nach den bisherigen Erfahrungen das Ringen um dre Militärische Kriegsentscheidung, um so bedeutungsvoller mrd die Frage, welcher Teil wird finanziell/wirt- ??lilisch am längsten aushalten? ^eder Teil hofft das für sich. Wir für unseren Teil bvauck-en die ^rgleickmng. die sich notwendigerweise jedem aufdrängt. nicht zu fürchten. Daß unsere Feinde uns an müitärischer Technik und Ersahrmrg, an Gemalität und Tatkraft der Filhrung. an Tüchtig- seit und Ausbildung der Soldaten, an Leistungsfähigkeit der Offtziere überlegen sind, werden unsere Feinde selbst im Ernste nicht glauben, so sehr ihre letzten Erfolge ihnen haben den Kdmm cbwellen lchsen. In der Hauptsache setzen sie jetzt daher ihre Hoffnungen aus dos Eingreifen der Bereinigten Staaten, und wer wollte veckennen, daß vor allem die Mtwrrkung der amerika- fischen Truppen Mi der Front eine schvere und rvohl noch teigen de Belastung für uns bedeutet. Unsere Feinde vergessen aber dabei, daß, wenn die Amerikaner jetzt ,u Hunderttau senden an der Front eintveffen, wir vorher Millionen von Russen Serben und Rumänen außer Getzecht gesetzt haben, die neu für
die Zwecke bet Entente zu gewinnen, erfolglos sein wird Der tne ' r ' n r'<ie Krreg ist zum größten Teil auf feindlichem Boden e uhrt worden..nit Eu opa wird er hmte fast restlos im ,'eind- lii./e. Gebiet geführt. Was das zu bedeuten hat, haben nur die wenigsten gesehen, sonst würde dieser Votteil unendlich höher irrtet werden, als in der Regel geschieht. Was wir in den letzten Woa^en m Frankreich an Boden verloren haben, ist, so sapnerzlich wir den Rückzug empfunden haben, nur ein Teil des von uns eroberten Gebiets. Weit von der GrrnHe der Heimat entfernt, steht auch nach den letzten Veränderungen noch dre Westfront.
Der U-Boot-Krieg
hat nicht so rasch und sicher gewirkt, wie wir uns seinerz-kt berechnet habeii. Es ist wertlos, jetzt darüber zu streiten, wer den Fehleü v^rsckmldet hat. aber wir sind nich die einzigen, die sich in diesmi Weltkneg ernmal verrechnet haben. Wir sind dadurch leider um erne Hosfnung ärmer geworden, aber das rechtfertigt noch nicht, den u.- L,oot -Krieg in seiner Wirkung so zu unter- das setzt vielfach mit einem gewislen Unwillen ge- o-l(L Jahresfrist vernichtete er im Durchschnitt die
i Endlichen schisse fast genau in deni von ihm .erwarteten £ W , j£, y? ftnd unsere Feinde zusammen nicht in der Lage, die dadurch erlittenen Berlaste an Schiffsraum durch Neubauten aus- z:,glichen. Ter fast unverhüllte Raub der neutralen Schiffe durch d^e Entente kann nicht wiederlwlt werden. Je mehr Truppen aus KEaaden an die Front kommen, um so größer ist der ^jedars an Schiffen ssür die Nachsendung des Ersatzes, deS W* ^ und der Nahrungsmittel für diese Truppen. Die Ausfüllung der feindlichen Heere durch die Amerikaner trägt also U)re Begrenzung m sich. Nur mit schverer Sorge können die Eng- ^rer Schiffe zuschen, die nach dem Kriege erst recht für sre verhängnisvoll werden wird. Tenn die während .de^ Wnvges als Ersatz^ gebauten Schiffe werden im weseTttlichlM Nicht England gehören, sondern der amerikanischen Wnkurrenz, und me Hosfnung, ftch an der noch zu erobernden deutschen Flotte schadlos zu halten, wird doch nur sehr phantastisch begabten Engländern nn ausvnchender Trost sein.
2^?ü. 9 <D !-„W 01 ^ «uch, von den Menttchiedenen, Kmnpfen der letzten Wochen abgesehen, unsere Feinde sich weniger ^ffnne rnn Militärische lleberlegnihett r-nchssen als auf ihre ubmtnetphm Lnstungen an Menschen ,md Material, und wenn ern beweisen würden, stünden wir seit Jal^ren im Sklaven, loch. Wahrend sie uns mehr und mehr von der Welt abschlossen glaubten sieuns durchHungerund durchden Mange»
Roh stoffen wehrlos zu machen und
irtöm einem Uebermaß von Menschen. Tieren. Kriegsgerat. Roh- stufen und allem, was aus diesen hergestellt werden kann, förm- ^offnen. Ihre Hoffnungen sckKenen auf den erst« wer Jahren sind ffe in mancher Hin- ftcttS m der Lage, m die sre uns zu bringen mdachten. Wir haben uns ge^n dre (^Wartungen der Welt gehalten. Technik und Er- luns über die schlimmste Knappbut hinw-g- QLF'toMi Gegnern ist mehr Unvorhergesehenes ein- getrofwN: Fehll e^uns an Baunkwolle und Oelen. so fehlt un-
wan doch vor allem braucht. Knapp
feö iSf UI * i>rÜ6en ' ftfikm 00,15 bürste
. . das^Blütt zu unsri-en Gunsten stewendktt baben^ Gegen Osten ist die Welt wieder offeri ftir uns. Tie besetzten Gebiete Rumänien und große Teile des früheren Rußlands find ur unsere Ernährung erschlossen, während die Zuftihren unserev r^cnnde an Lebensmitteln und Rohmateriallen zurückstehen müssen
^ ront uach amerikanischen Heeren und deren fortwährender Versorgung.
Unsere Aufgabe ist heute nicht wie dereinst in den Freiheits- knegmi des vongen ^ahrhimderts, das Vaterland aus den Händost ^.^des zu befreien. Wir haben nur dafür zu sorgen. ^ ^^ in f rc m b r it Landein weitergeführt
K l / b o keinem Gebiet ist uns der Krieg an die Wurzeln
des Gebens gegangen, und noch emes kommt uns zugute, das Be-
mir ^ Angegriffenen sind, daß nicht
Nur es auf dre Vernichtung der anderen, lonbern die anderen auf unsere und imserer Bundesgeiwssen Vernichtung abgesel-en hatten, daß wir me von Eroberungszwecken geleitet worden sind. ^ l?- Tie Errahrung aller Zeiten hat gelehrt,
LÄZähre haben es rms bestätigt, daß beim Kriegführen nicht bloß die Materiem^mtttprechen, sondern auch das Recht und da« Bewußtsein ches Rechts. Wir kämpfen um Leben und Haus unh Hof wir kämpfen um im,er gutes Recht. Das sind unüberwindliche Strettgenossen. Es bleibt mir die Hoffnung unserer p-mide, wir nwrden demnächst innerlich eher zerbrechen als sie. Ich kenne du Psyche imserer Feinde zu wenig, um die Frage flir ^.^a^ß'orten zu können Manchmal gewinnt man den Eindruck, als ob Niederlagen, Verluste uud Enttäuschungen ihre Widerstandskraft bewundernswertcrweije erst recht erhöhten. Manchmal scbeint mich die unbarmherzige Verfolgung derer, d,ic auch nur an den Frieden denken in enngen Ländern auf kein allzugrvßes Vertrauen, in die Festigkeit der Volks)ttmmung hinzuweisen
Für Deutschland können nur sicher sagen, daß es unbeirrt vmi allen Nceinungsversichpedenheiten m dem Weltkrieg in Aus- Kraft nicht unterliegen wird soviel Muhe auck; unsere Gegner geben, Uneinigkeit -wischen ims- zu säen. Wir und stark genug, rniferv Meirmngsvn'chiedeu. halten in der Politik auch mitten im Kriege zur Entscheidima zu bringen, und nymi wir uns auf den vei^chledenen Gebieten ti,- Wahrheit ungeschminkt tagen, manclxmal sogar melyr als die Wahr- Hut und nrehr als nöttg ist, so bleibt das eilte häusliche Aug-eleaen. bnt, aus der kem Dritter Nutzen ziehen sann. Weit über all' dem stcht für pden von uns das Beivußtsem, daß wir von e i u om Flslfch lmd Blut sind, und daß wir in der Sttmde der ©dah- erst «cht zusammeuhalbm müssen. Eine Pflicht halben unr allerdings alle und rcherkenne sie auch für meine Person an: En ttguschte Hoffnungen müssen verhütet, berechtigte Forde- rungen müssett erfüllt werden, und zwar recht.
^ ^^cvckÄich bestehenden schaden muß abtgeholfen werden Maßgekiend stcheint hier
das Schlickfal kxr preuhiMn Wohlrechtovorlaar
rarer länsst nicht mehr «eutzischm. sonvem eminent deutschen Fnacre^ .Pvn w'ter dem Gesicht-Zchnrk,. das, unverkennbar non der Gnltcheidunv dieser Frage <rml> das qichhere oder m-rinac Man IX», Vertrauen adhan« das die BeiX'lkm-uia, mrfxt blvtz der ,neu ja. scheii. tondern auch der Reichrregicrung entgeqrnbrinat Es kdars kerner MSramitdenechm!,. m ivre Ix'ye.n Grad n»re>-, dre Ltimmnng d»-r !I>nx>M-run>i durch Vorhandensein oder VchnaÄ sernde dieses VertmuenS bedingt wird. Dine n.eitcre bin- ouSsttncbnng dar Entscheidung, daEx-r herrscht Nx>,-^ letzt fast vollständiges EnwerstÄntyiiS, ist nicht angängig. f„


