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in letzter Stunde

Gesehnt dich nach dem Eltern heim. Nun ruhe sankt, du lieber, guter, 0 braver Sohn, geliebter Bruder, Sollst nie von uns vergessen sein.

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Still und einfach war dein Leben,

Treu und fleißig deine Hand,

Wolltst nach dem Kriege weiter­streben,

Mußt nun ruhn in Feindesland.

Wie wird der Tod gewesen sein?

Wie schwer und tief die Wunde dein?

Können wir dein Grab nicht schmücken,

Trauernd an der Gruft nicht stehn,

Auf zum Himmel wolln wir blicken,

Denn dort gibts ein Wiedersehn!

Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 15. Juli auch unser zweiter irmigst- geliebter, herzensguter, hoffnungsvoller, braver Lohn, Bruder, Schwager und Enkel

Musketier August Haas

Infanterie-Regiment 466, 3. Kompagnie

nach kaum vollendetem 18. Lebensjahre, durch einen Granatsplitter getroffen, sein junges, blühendes Leben nach 13monatiger treuer Pflichterfüllung in Feindes­land opfern mußte, nachdem sein Bruder Ludwig bereits am 3. Mai voriges Jahres gefallen ist.

In tiefem Schmerz:

August Haas und Frau Wilh. Happel, z. Z. im Felde

Anna Haas Marie Happel geb. Haas

Heinrich Haas und Kind

nebst allen Angehörigen.

Annerod, den 4. September 1918.

Die Gedächtnisfeier findetamSonntagden 8.Sept, abends 8 Uhr, in der Kirche zu Annerod statt. 0 4788

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Todes-Anzeige.

Ganz plötzlich und unerwartet erhielten wir die tieferschütternde Nachricht, daß am 22. August 1918 mein herzensguter, braver, hoffnungsvoller Sohn, mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Bräutigam, unser lieber, guter Bruder, Schwager, Pate u.id Onkel

Gefreiter Heinrich Opper

von der Eiaenbaimban-Kompagme 11, Inh. de» Eisernen Kreuze» II. Kl.

nach 4jähriger treuer Pflichterfüllung durch Bombensplitter im blühenden Alter von 27 Jahren sein Leben fürs Vaterland opfern mußte. Vor kaum einem Jahr ist auch sein Vater nach einem langen, in Geduld getragenen Leiden in Frieden heimgegangen.

In tiefem Schmerze:

1

die tief trauern de Mutter:

Frau Konrad Opper Witwe Marie Wagenbach, Braut Utffz. Wilh. Opper, z.Z. i. F.n. Familie Sgt. Wilh.Albaeh, z. Z.i. F. n. Familie Sergt. WiI h. Wagenbach, z. Z. vermisst und Familie

Ludwig Opper,

Kath. Opper 9

Anna Opper,

Albert Opper, Betriebsführer Heinrich Wagenbach und Familie und alle Angehörigen.

-

Daubringen, Stuttgart, den 4. Septem er 1918.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

Geschästzeröffimng

Gott dem Allmächiigen Hat es gefallen, meine innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frtt A« Km«m

geb. Wünsch

nach langem, mit größter Geduld ertragenem Leiden im Alter von 33 fahren, wohlvorbereitet durch die heiligen Sterbesakramente, zu sich in die Ewigkeit aufzunehmen.

Im Namen der tleftrauernden Hinterbliebenen:

Konrad Kämmerer nebst 3 Kindern.

Gießen lMühlstraße 2), Erlangen. Bamberg und Trenton (Nordamerika), den 4. Septeulber 1918.

Die Beerdigung findet Freitag den 6. September, nachmittag 4V- Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.

6639 -

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Kindes, für die vielen Kranz- und Blumen­spenden sagen wir nur aus diesem Wege allen unseren tiefgefühlten Dank.

Ludwig Dietz, z. Z. auf Urlaub und Familie.

Staufenberg, den 5. September 1918.

6632

gezeichnet A. B., verloren. Wiederbringer hohe Belohn. Abzugeben b. Bicbrlcher, Schiffenberger Weg 54.

En tl au fe n am 30. August Schäferhund iHiindin», graue Schnauze. Bes. Kennzeichen: unter den Vorderbeinen ein Gewächs. Dem Wiederbringer gute Be> lohnung. («eora Walter. Schäfer in Königsberg,Post Hohensolms bei Wetzlar. Vor Ankauf wird gewarnt. 6638

von Antiquitäten. Möbeln, ganzen Einrichtungen, Alt- eisen, sowie allen von nrir geführten Artikeln. 4955

Louis Rothenberger.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem schweren Verluste unserer geliebten Tochter

Anna

sowie für die Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege allen herzlichen Dank.

Familie Heinrich Will VIIL

Treis a. d. Lumda, den 3. September 1918.

6631

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Wer Kriegerfrauen Heimarbeit verschaffen will, bringe uns seine zerrissenen Sirümvse, sie werden pro Paar für 1 M. tadellos geflickt. Etwas Zwirn erwünscht.

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Annahmestelle: Reformhaus, Kreuzplatx 5.

Unser Geschäft bleibt wegen Feiertage i am Samstag deh 7. September u. am Sonntag den 8. September

geschlossen.

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Qfr t w~Cunsitut Schuhiraßa

66 08a

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V.R.D M., 55a ent in L'l-ireich, Uiiuar", Dckwe z und Spa i«-».

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I. L)öpfl, Münchens;

Lanbwebrftrahe ZZ. 4823ss

Hiermit beehre ich mich anzuzeigen, daß ich in Gießen, Mürburg 5 (zwischen Markt- und Kreuzplatz), em neues Geschäft gegründet habe, in dem ich meine seit 25 Jahren Diezstraße 6 wohlbekannte Firma auf folgend^ Artikel erweitert habe:

Sämtliche Gegenstände für Mche UNd Hauswirtschaft (Emaille-, Fink-, Blechwaren, Tinkochapparate und dergl.)

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Indem ich mich auf das mir bisher entgegengebrachte Vertrauen einer ausgedehnten und treuen Kundschaft dankend berufe, empfehle ich mich in aller Ergebung dem verehrten Publikum Gießens und feiner Umgebung und bitte gütigst um geneigtes Wohlwollen und um tatkräftige Unterstützung meines neuen Unternehmens, was ich meiner werten Kundschaft durch aufrichtige, sorgfältigste und fleißige Bedienung in jeder Hinsicht aufs wärmste dankend beweisen werde.

Hochachtend

Firma Wilhelm vördeck Nachf., Zuhaber Albert höh.

Bitte genau auf die Firma zu achten!

MIO

Bekanntmachung

Betrifft: TirBildrrna der Schöffen- und Schwurgerichte.

Die Urlist. für die Schöffen und Geschworenen liegt von Samstag den 7. bw Samstag den 14. September ds. IS. auf dem Stadthause, Zimmer 7tr. 8, zu jedermanns Ein­sicht offen. Innerhalb dieser Frist kann gegen die Richrig- fett und Vollständigkeit der Urliste Einspruch erhoben werden.

Gießen, den 3. September 1918. 6647B

Ter Oberbürgermeister: Keller.

Erklärung.

Namens des gegenwärtig von hier abwesenden Mühlenbesitzers Wilhelm Möser geben wir solgendes bekannt: Großh. Kreisamt Gießen hat veröffentlicht, daß die Mühle Heinrich Möser, Inhaber Wilhelm Möser, wegen Unzuverlässigkeit des Inhabers dauernd geschlossen bleibe".

Inhaltlich der nach dieser Veröffentlichung der _ ^t)Ie Heinrich Möser milgeteilten Begründung hat

Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag- ^ ÖJcict>5qett*eibcftcIIe die Schließung verlangt und - -» ' - " . die Unzuverlässigkeit des

Bekanntmachung.

der Gemeinde Geilshausen für das Rj.'1918 liegt vom 5. d. M. an eine Woche aus der hiesigen Bürger­meisterei während der üblichen Geschästsstunden zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Aus­märker beizutraaen haben.

Geilshausen, den 2. September 1918.

Grotzh. Bürgermeisterei Geilshausen.

I. B.: Menz. 6619

Nächsten Montag den 9. September d. I. soll das Gemeindeobst der Gemeinde LangSdors öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Es kommen zirka 150 Bäume mit Zwischen, mehrere Bäume mit Aepfeln und Birnen zur Versteigerung. Anfang vormit agS 1 / 2 10 Uhr aus dem Juxplatz beim Ort. Bemerkt wird, daß Händler vom Mit­bieten auSgeschloffen werden.

Langsdorf, den 3. September 1918.

Grosth. Bürgermeisterei LangSdors.

Bender.

6623

Verein selbst. Schuh machermeister Gießens und Umgegend

Abfahrt zumDeutschen Schuhmacher * Vcrbandd- taa" in Frankfurt a. M. Montag den 9. September, vormittags 6".

6631_Der Vorstand.

6. II. fprflT

9y 4 illif IleivL I. fif.°

Fischereiverpachtung.

Montag den 9. d. M., mittags 12 Uhr,

tzll die Fischerei der Gemeinde Ober-Ohmen auf weitere 12 Jahre im hiesigen alten Schulsaal öffent­lich verpachtet werden.

Ober-Ohmen, Stat. Mücke, d. 3. Sept. 1918. Großh. Bürgermeisterei Ober-Ohmen.

Euler.ss»

Betriebsinhabers darin erblickt, daß derselbe während der zeitweiligen Schließung der Mühle für die Stadt Gießen Ge­treide vermahlen habe. Diese Behauptung der Neichsgetreidestelle ist unzutreffend, es kommt weder Getreide in Betracht, noch ist gemahlen worden. Die Stadt Gießen hat im dringlichen Interesse der Versorgung der Bevölkerung Graupen, d. h. bereits geschrotene Gerste, die als solche zur menschlichen Nahrung nicht verwendbar war, der Mühle zum Schroten übergeben. Diesen Auftrag hat die Mühle erfüllt, ohne hierdurch gegen irgendein Verbot zu verstoßen. Gegen die Schließung ist das zulässige Nechtsmittel ergriffen. Die Oelmühle ist nicht ge­schlossen.

Gießen, den 4. September 1918. m»»

Rechtsanwälte 3ufttjrat Grunervald Sc Schneider.

Dr. Geyer,

10

Selters­weg 81V:

hält anWerktagen nachmittags von 34 Uhr wieder Sprechstunden ab und macht infolge militärischerVerwendung' Kranken­besuche nur am Nachmittag: * Teleph. 740.

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