I D«rinftadt, 12. Äug. ( F^ rieu A mW uiUl tzer . ^ Siegen gr- tndsiftftoftlwötn einfachen und sckMeven Diebstahls rauLde ein Kleeblatt txrrbejhxtTtcr Jngendltcher von der Stroskamnurr verurteilt: der 17jäbruie Friedr. Meier zu 1 I-ahr 9 Monaten, der 19jährige Ludw. Saudcrdeck ?^!. 9 Neonaten und der 18jälrcige Heinrich Brunner zil 1 Jahr 6 Monattm Gefängnis. Der 39jährige Händler Georg Steinbrecher, welcher ihnen die Tiebesbeittie im Werte van rnelneren hundert Aicrrk für 60 Mark ankaufte, erhielt tvegen gewcrdsinästiger Hehlerei 1 Jahr 3 Monate Zuchrlxrus. — Wegen Rücks alldiebstahts erhielt die 24jährige Fabrikarberteriir Llnna Bender 4 Dlonate Gefängnis.
Nrinst und Wissenschaft.
— Herma nn Bahr Leiter des Burgtjh eaters^ Das „Fremdenblatt" meldet aus Salzburg, nach den Verhandlungen nnt dem Generalintendanten Bcrrvn. Andrian hätte sich Hermann Bahr unter bestimmten Bedingungen bereit erklärt, die Leitung des Burglheaters zu übernehmen. Bahr wolle bereits anr 1. September sein Amt «nrtreten.
Altschuhwerk.
Für den Bedarf von Anstalten und der gemeindlichen Wohlfahrtspflegen stellen der Reichsstelle für Schuh Versorgung z. Zt. 25000 Paar wi e derhe r g e ste l l te Stiefel aus Leder und 75000 Paar Leder- und Tuchstiefel aus Altmaterial mit Holzisohlerr zur Verfügung. Anfonderimg-m auf Zuteilung sind zu stellen: .
1. für den Bedarf non Amtälten: durch bic betreffenden Anstalts- verwaldrngen mit dein durch BekannNnachung vom 29. 'April
19l8 vorgeschriebenen grünen Fvrirrblatt „BedarfSornneldung für behördlichen und Anstal'-Äoedarf" — zu b:ziehen durch die Bn-chdruclereien I. S. Preutz, Berlin S14, Dresdener Straste 43. E. Huber, Atüncl>en. Schöuielostraste 12, und W. Kohl- hanrmer, Stuttgart, Urban slraße 14/16—
2. für den Bedarf der gamerirdliä-en Wohlfahrtspffegen: durch die betreffenden Gemeinden und Gemernd-werbände, mit den in § 3 Absatz II der Bekanntmachung vom 14. Mai 1918 verlangten Angaben ohne bestimmten Vordruck.
Tie Beüarfsarrmcidungerr sind einzureichen:
1. von staatlichen Anstalten: bei der Vorgesetzten Dienstbehörde,
2. von nicht »aarlitchen Anstalten mit öffentlichem Charakter: bei der Vorgesetzten staatlich,eit Aufsichts! <-oörde.
3. von vrivaten Anstalten !tmd Wohffahrseinrichtungen. die .keiner staatlichen Aufsichtsbehörde unterstehen: bei der höheren
BertvaltungsdcHörde ihres Becriebssitzes,
4. von den Gemeinden und Gemeind ^verbänden für Zwecke der gemeindlnixm Wohlfahrtspflege: bei der Vorgesetzten staat- lickzen Lluffichtsbelstirde.
Diese Stellen prüfen die Bedarfsanmeldungen und geben sie unmittelbar an die Reichsstelle für SchtthVersorgung loetter.
Die Reichsstelle nimmt die Zuteilungen grundsätzlich so vor, daß sie aus jede Anforderung eiu Viertel in Lederschuh werk nndDreivierteli liSchuhwc rkmitHolz- sohlen znteilt. Die Stiesel schache sind in allen Fällen aus Leder oder Tuchen; Stoffe aus Papiergarn sind nicht verwandt. zur Vermeidung von Toppelbelieflnungen dürfen die Gen«inden rmd GemeiitdeverbäTrde das für die Zwecke der geineindlichen Wohlfahrtspflege zugeieilte Altschuhwert nicht an^ Personen abgeben, die als Berussarbeivr in privaten und öffentlichen Betrieben
beschäftigt sind tknd als solche schon nach der Bckcrmttn»chimg vom 39. April 1918 über die Sonderzuteilung von neuem 8^rrcfsfch!l>- tverk besonders mit Berufsschuhioerk versorgt Solche Per
sonen sind an ihre Arbeitgeber oder Dien st stellet zu verwciseu, denrit auf Anjvrvermrg das Schül/werk b.foirüers von der Reiä>sstelle zugetcilt wird. Dagegen sind im BedrrfMalle Frauen und Kinder von Berufsurv-rchcnir, fall-: diese nicht selbst beruflich tätig sind, durch die gemein .iche W^blttchrttZtzfletze mit Schittmvrk zu versorgen. Tie 93cjav, rnforderungen stnd wider Berücksichtigung des hiernach zur eigenen Vwsonguug durch die ^nneinden verbleibenden Kreises von Berngsberechtigte:i zu betreffen. Tie Anforderungen sind unverzüglich ebrznveichen, da sonst aus eine Z u teilung nicht mehr gerechnet werden kann.
Briefkasten der Redaktion.
(Anoupme Anfragen bleibe« nnbcrückfichtigt.l
w. w. in G. Die B. chl^igmtg dar erhöhten Lö- mng für bla sAngehörigen von in Gefangensthsst gerad^rm KoÄ>g8teil- nehmern liegt im Ermessen des Truppenteils, welcher zu rnüsen hat. ob die DorMlssetzwtgen (Bedürftigkeit usw.) gegxchen sind.
v. <5. Tie Redeiveiidung „eä geht in die Brüche" Hut keinerlei Beziehungen zur Heraldik. Ter Ursprung dürste entweder auf mathematischem Gänete (Brucksteile) zu suchen sein oder aber in Verbindung nnt der Red-ewenduny ^,es geht in die Binsen", also „es gehl u\ den Bruch". _
f Kn Ä„ 0 . Godhefdiule H?!
1 Real'^lalien, oerbunden mit Porldiule, erteilt Elnlährlgenzeugnls. 844 s§ j
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Die Verlobung meiner Tochter Ilse mit Herrn Fritz Koch. Leutnant im Grotzh. Mecklenburg. Jäger. Bataillon Nr. 14, zeige ich hiermit an.
Bietzen, den 13. August 1918.
Frau Adele Kempff geb. Boetel
Meine Verlobung mit Fräulein Ilse Kempff, Tochter des verstorbenen Herrn Dr. phil. C. Kempff und seiner Frau Gemahlin Adele geb. Boetel gebe ich mir die Ehre anzuzeigen.
Fritz Koch
Leutnant im Grotzh. Mecklenburg. Jäger-Bataillon Nr. 14.
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Liefe! Kliffmüller Robert Zepter
Verlobte
Giehe«. 13. August 1918.
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Bekarmtmachung.
Der Gemeindevoranschlag für das Rj. 1918 liegt vom 14. d. M. an eine Woche auf dem Geschäftszimmer der Bürgermeisterei zur Einsicht der Be teillgten auf. Einwendungen können dort vorgebracht werden. Es wird Umlage erhoben, zu der auch die Ansmärker beizutragen haben.
Eberftadt, den 12. August 1918.
Grotzh. Bürgermeisterei Eberftadt.
G.örlach. «oa-
Bekanntmachusg.
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Lauter fürdas Nj. 1918 liegt vom 14. August l. M. an eine Woche auf dem Amts zimmer der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen können fchriftlich oder mündlich zu Protokoll vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizulrage l haben.
Lauter, den 11. August 1918.
Brotzh. Bürgermeifterei Lauter.
Aff. 6037
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Atteudorf (Lahn) für 1918 liegt von Dienstag den 13. d. M. ab eine Woche aus dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Emsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Allendorf, den 12. Llugust 1918.
Grosih. Bürgermeisterei Allendorf.
Volk. «026
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Kleru-Linden für das Rj. 1918 liegt vom 14. August 1918 ab eine Woche lang auf dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht der Interessenten offen. Einwendungen dagegen können schriftlich oder mündlich während der Offenlegungsfrist vorgebracht werden.
Zu der beschlossenen Umlage haben auch die Llusmärker beizutragen.
Klein-Linden, den 12. August 1918..
Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden.
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