Nr. M
Erstes tzlatt
168 . Zahlgang
Dienstag, 13. AMft 1918
Der Sieftener rlnze'.qer
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(WTB.) Grobes Hauptquartier, 12. August. (Amtliche
W c st l ich e r Kriegsschauplatz.
Zwischen Yscr und Ancre sHeitcrten mehrfach Tcilvor- slötz-e oes Feindes. Nördlich der Lys schlugen wir eilten stärkeren englischen Angriff zurück.
An der SchlachtfwnL führte der Feind am frühen Morgen heftige Angrifft nördlich der Somme und zwischen Somme und Lihons. Sie wurden meist im Feuer, teilweise im Gegen stob abgcwiesen. Bei den Kämpftn um Li ho ns stieß der Feind über den Ort hinaus nach Osten vor. Unser Gegenangriff warf ihn bis 6H den Nord- und Ostrand des Dorfes wieder zurück. Heftige Teilkämpfe zwischen Lihons und der Avre. Südwestlich Choulnes griffen wir den Feind an und nahmen Hallu. beiderseits der Straß-' Amiens— Roye wiesen wir feindliche Angriffe ab. Zwis'birn Avre und Oise dauerten die starken Angriffe des Feindes bis zur Dunkelheit an. Sie find völlig gescheitert. Besonders schwere Verluste erlitt der Franzose bei Tilloloy. Durch nahes Her-
zusammen
Gestern mürben 17 feindliche Flugzeuge und 4 Fesselballone abaeschossen. Leutnant ttdet errang seinen 49., 59., 51. und 52.. Leutnant Freiherr von Rickst.hoftn seinen 38.,
Leutnant Deltjens seinen 26.. 27. und 28. Luftsieg.
*
Im Juli wurden au den deutschen Fronten 518 feindliche Flugzense, davon 69 durch unsere Flug-Abwehrgeschütze, und 36 Fesselballone abgeschossen. Hiervon sind 239 Flugzeuge in unserem Besitz, der Rest ist jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar avgestürzt. Wir haben in Ämpfen 129 Flugzeirg- und 63 Fesselballone verloren.
Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff.
*
Der Abendbericht. .
Berlin, 12. Aug„ abends. (WTB. Amtlich.)
An der Schlacht front zwischen Ancre und Avre ruhiger Tag. Zwischen Avre und Oise sind ie ind- liche Angriffe gescheitert.
*
Der österrcichisch-urrgarische Tagesbericht.
Wien, 12. Aug. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz: An der italienischen Front unterblieben gestern größere Jnfanterie- unternehmmrgen. Umso lebhafter waren an vielen Stellen der Artilleriekampf und die Fliegertätigkeit. Die italienischen Geschwader griffen bei ihren Flügen über Fettre und die Sieben Gemeinden aus geringer Höhe weithin sich war gekennzeichnete Feldspitäler an, wobei Kranke und im Pflege- dienst rütiges Persona! gelötet wurden.
In Albanien keine besonderen Ereignisse.
Der Chef des Generalsüibes.
Außer dem aus Moskau nach Berlin zurückgekehrten Sraatsminister Dr. Helsferich hat sich auch der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Herr Hintze, ins Große Hauptquartier begeben, wo bei unseren Feldherren der Kaiser und der Reichskanzler Graf Hertling weilen. Die dringlichen Fragen unserer Ostpolitik werden wohl hier einer baldigen Entscheidung entgegen gehen und es wird sich bei der Gelegenheit zeigen müssen, ob der vielumstrittene Friedensvertrag von Brest-Litowsk nur einem Augenblicksinteresse diente oder Zukunftsmöglichkeiten in sich trägt. Damals brachte uns der Vertrag einen großen Schritt weiter, denn er ließ die Ostfront iit sich, zerfallen und ermöglichte es uns, ramps- ervrobte Divisionen für unsere großen Offensiven nach dem Westen hinüberzuziehen. Steht es heute anders? Auch heute noch ernten wir die Vorteile dieses Vertrages. Der Ein- wand, seine Bedingungen hätten den Gegnern der Bolsck^ wiki als wirksames Propagandamittel gedient, kann nicht ausschlaggebend sein, denn auch die gemäßigsten Bedingungen hätten uns nicht mit allen russischen Parteien aiissohnen können. Sie hätten uns nur unserer eigenen Grenzsicherhcit nach Osten hin beraubt. Diese Sicherheit war aber erstrebenswerter, als ein Paktieren auf Gedeih und Verderb Mil irgend einer der um die Oberhand ringenden Parteien des russischen Chaos. Der Friede mußte mit den Bolschewiki geschlossen werden^ weil sie gerade das Heft in Händen hatten und des Friedens bedurften, um ihrer Machtstellung nicht wieder verlustig zu gehen. Ihr Sturz scheint unausbleiblich zu sein, weil ihr System jeder festen Grundlage entbehrt. Ihr Sturz wäre auch bei milderen Friedensbedingungen aus den gleichen Gründen unausbleiblÄ) gewesen. Wir müsser damit rechiren, wenn sie sich auch angesichts der au sie losstürmenden Gefahren mit achtunggebietender Zähigkeit verteidigen, neuerdings eine Dreimänner- Dikttrttrr mit Lerrin, Trotz ki und Zinowiew errichtet haben und Mi dem Bvester Bertvag treulich festhcüten, dessen abschließende Ergänzungen der russische Botschafter in Berlin, Joffe, gerade nach Moskau überbrrngt. Müssen wir chber darum, falls ein derartiges Ersuchen an uns ergehen sollte, den Bolschewismus mit dem Aufgebot unserer Waffen unterstützen? Ein Fall der Sowjets bedeutet noch keine Neuerrrch- tung der Ostfvant, sondern wird erst ein weiteres Zerfallen Rußlands in Parterkämpfe zur Folge habe::. Alle Gegenmittel des Verbandes werden daran wenig ändern können, Und die Kriegsnrüdigkeit des Volkes scheint mit Ausnahme
je Luststreitkräfte o
weniger Gruppen so stark, daß der Verband vielleicht mit eigenen Mitteln unsere Ostfront beunruhigen, aber ohne Unterstützung der Russen die lange Linie von der Ostsee brS zum Schwarzen Meer unmöglich wieder anfbauen konnte. Wir können iit dieser Hinsicht beruhigt sei und müssen vorerst das Ergebnis der Beratungen im Großen Hauptquartier abwar ten. ....
Eine phantastische Perspektive, wohin die Ereignisse^ tn Rußland führen können, gibt Hermann Etegrmann im „Berner Bund". Er sagt: .
Wollen die Alliierten das wandelbare Kriegsgluck durch erne wirlliche Gencraloffensive erproben und im fünften Kriegsjahr einen
einheitlichen Feldzug auf den äußern Linien durch-
zusüliren suchen, so müssen sie von Venedig bis Nieu po r t Md int Cftcit mm Angriff sch reiten. Ihre Versuche, ore OMront Wiede v» he cznstellen, sind ja offensichtlich und entbehren remesweqs gewisser Aussichten, obwohl die Deutschen von N ar w a biü S>e.b afto v>o i or'füiat sieben und in Finnland urch rm K a u- Lalus drohende Tlankenüellunaen biogen haben. Zur vollen Auswirkung können diese Versuche der Alliierten, Rußland wieder in den Krieg zu reißen ox:: ans ruffichem Boden eine <yront zu .bilden, indes nur ^langen, wenn ii? den Angriff aus die türkisch e n' F l a n k-c n erneuern und zum Zi l führen. Dazu gehört me den Briten in der britischen W-eltmachtstellung dienliche Fortsetzung des syrischen und des mesvpotamischen Feldzuges, die Durchdringung Persiens und Turlestans von Indien und Me»o- petämicn her und die Wiederaufnahme der TardancllenerpedirioN
breiterer Ge.'.ndaga Da auch aui seiten der Zentralin ächte jetzt vielleicht die strategisch- Wichtigkeit der balkanischen und der anatolisch?n Front zwischen der A d r i a und dem K a s puschen Meere mit ihren zum Suezkanal und zum Persisch enMeerbusen weisenden Ausstrahlungen anders eingeschatzt wird als zu der Zeit, da man den Weltkrieg nur als Kontinental- krieg sah, so muß man mit Möglichkeiten rechnen, die die Schlachten auf dem alten Entscheidmtgsseld im Westen verblassen machen könnten, wenn — der Krieg noch lange genug dauert.
(Die Tatsache, daß dieser Moustrekrieg als bewaffnere Ättis- cinandersetung Europas schon allzulange dauert und den Vereinigten Staaten von« Amerika und bcitt aufstrebenden Japan den Eintritt in die blutige Arena ireigab, in der das alte Europa zertreten wird, darf uns nicht abhalten, solche fantasttlch ^ scheinende Perspektiven cmfzuschlagcn, ist doch das .Unmögliche langst möglich und Ungedachtes längst grauenvolle Wirklichkeit geworden.)
Unmögliches ist längst zur Tatsache geworden. Wer hätte noch gestern eine regelrechte Schlacht zwischen Luftlotte und Soeflotte für möglich gehalten? Und heute verkündet der Admrralstabsbevrcht der: Kampf eines Zeppelin und mehrerer Flugstaffeln gegen ein englisches Geschwader von mindestens 25 Linienschiffen, 6 Panzerkreuzern und zahlreichen Zerstörer- und Torpedobootsflottitlen, das die deut- che Bucht ansteuerte und mit empfindlichen Verlusten den Rückzug antreten mußte. Es wird für England ein? bittere Pille, ohne Eingreifen unserer eigenen Flotte zur See geschlagen zu sein und unseren Nordseefliegerstaffeln, die jahrelang den ermüdenden Aufklärungsdienst versehen, ist dieser Sieg ein würdiger Lohn. .Die frische Tat deutschen Seemannsgeistes wird auch ttotz der bedauerlichen, wenn auch geringen eigenen Verluste, nicht wenig dazu beitragen, die auf die Tatkraft des deutschen Einzelkämpfers aufgebaute Zuversicht erneut zu heben und zu beleben.
Auch an der Westfront hat sich die Lage inzwischen, so weit gefestigt, daß wir weiteren Anstürmen des Fenides ruhig entgegensehen bönnen. Der Frontbogen auf Amiens zu ist ähnlich wie der Fwntbogen gegen die Marne in tatkräftigem Entschlüsse auf einen Sektor zurückgenommen worden, der westlich Lihons. Rohe, Mareikil verläuft und in den Ausläufern der alten Sommestellung festen Halt bietet. Die deutschen Tagesberichte sind bereits durch die Auszählung erfolgreicher Gegenstöße gekennzeichnet und somit ist es klar, daß die Verteidigung über den abflauenden Angriff die Oberhand gewonnen hat.
Lnftflotte gegen Seestotte.
Berlin. 12. Aug. (WTB. Amtlich.) Am 11. August vormittags sichteten unsere auf den ftiesifchen Inseln stationierten Auftlärungsflugzeugc, wwie ein in See befindliches Luftschiff im Seegebret nördlich. Vlirland starke englische Seestreitkräste, die sich aus mindestens 25 Linienschiffen, 6 Panzerkreuzern und zahlreichen Zerstörer- und Torpedobootsflottil- l e n zufammensetztcn. Sie führten außerdem 6 S ch n e l l - boote mit, die zusammen mit den Torpedofahrzeugen anscheinend zum Minenlegen in größerem Umfange bestimmt waren Die englischen Flottentcile waren im Vormarsch nach der Deutschen BuM begrifftn. Nufere Flugzerrge, sowie das Luftschiff griffen sofort mit Bomben und Maschinengervchren die Schnellboote und Torprdoftchrzeuge an. Es gelang ihnen, 3 Schnellboote zu vernichten und den Rest der Sch nellboote bewegungsunfähig zu machen. Außerdem wurden auf einem Panzerkreuzer und einem Torpedoboot Bombenttefftr erzielt. Das Torpedoboot wurde so schtver beschädigt, daß es zuletzt in sinkendem Zustande gesehen wurde. Sofort auf den Kampfplatz vorstoßende eigene SlÄtteitkräfte konnten den bereits abziehenden Gegner nicht mehr stellen. Unsere Ver luste betragen, ein Luftschiff (Kommandant Korvettenkapitän der Reserve Proelß) und e i n F! u g zeu g. Besonders hervorgetan haben sich toi Abwehr und Angriff die Kampfstaffelu „Borkum ' und „Norderney" unter Führung der Leutnants zur ^ec Frerwenderg und Hammer. . ^ ^ .
Der Ehff des Adnnralstabs der Martne.
Haag, 12. August. (WDB.) Der „Telegraaf" mel bet aus Nes auf der Insel Ameland unter dem 11. August: JU der Luft herrschte während des ganMN Morgens reges
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Leben. Schon vor 8 Uhr sah nian bereits etwa 2 0 b c u t f Ae Flugzeugeund einen Zeppelin, die auf eine englische Flottille von Motor-Unterseeboots-Jägern Jagd macyten^ Wie verlautet, sollen etwa sechs dieser Motor-Unterseebootsjäger getroffen und verienkt worden sein. Der Zeppelin wurde von den Geschützen der ^.or- pedojäger heruniergeschossen und fiel brennend in das Meer, etwa in einem Abstand von sieben Meilen von der Kusw. Ein Rettungsboot fuhr aus. Diese Vorgänge spielten sich etwa um 10 Uhr morgens ab. (Heute Sonntag.) Spater kamen etwa 10 deutsche Flugzeuge und eine Anzahl weiterer Torpedoboote an die Stelle, wo der Zeppelin hermflergeichw- sen war. Die Deutschen kreuzten dort. Weitere Emzelherten
jfbfei^TtodK „ ^ (3Bm) ueber das Gefecht bei
der Insel Ameland zwisckMt deutschen Flugzeugen und englischen Unterseebootsjägern wird itog gemeldet, daß einer der englischen U-Bootsiäger dicht an der Küste von Terschelling sank. Fahrzeuge der niederländischen Flotte brachten zwei andere U-Bootchager em, ein anderer Udootsjäger wurde beschädigt aus Strand gesetzt.
Die Rümpfe im Westen.
Berlin, 11. Aug. (WTB.) Dis geschickte AMjvnchen bef deutschen Truppen zwischen .d« Av«.«A Hw mm-
mehr ansckxünend dem franzopschen Angriff ferne ^wßkrait ge nvmmcn. Durch den Kampf mit einer äußerst „ und
-äh- fechtenden Nachhut geschwächt, durch den Manch uver .-uge- lices Waldgelände ermüdet und in Unordnung gebracht, wetzen die französischen AngrifMivffwnen auf ernen Bertew^gmä in gut gewählten Stellungen 1x1. Augrm erwarlete^Durch Masseneinsatz und rücksichtslose Opferung von Menschen m» Material suchte die fvanzösrsche Führung den verlore ::ge- 2 n^« ^ Vorteil der Ueberrxffchung sow« J*n «ctluft bei Angriffsbasis auszugleichen, jti Nachahmung des.deutschen S&c* büde >5 ließen die Franken ernen gwven!2^6 als Stoßbatterien der Infanterie unmittelbar solgmr. Dwse Maß- ncchme, welche den rafchen, siegreichen Vorm<Mchnach brechung der ersten Limen ftckkrfvellen ,oitte, rührte ^ schwer- sten Einbuße an Menschen und Pferden. T^, ftWr^ttche-rGv. leitbatterim gerieten beverts auf dem Aummqch tn das ^eua der schwevm deutschen Actttleri« ^
sie aufsahren fcrotücn, MwmmengesthTsien. .Acht btfnjmu Den 'Panzerwagen, die von den Tirntäblvehrge.chutzon ertetngt war«« che sie der deutschen Infanterie gefährlich wurden, Werm öer frmrzösischk Führer der Infanterie ,trotzdem ks Einbruch der Dunkelheit immer wieder stürmen luv;, so errrMe er ommt iwr ein Anwachsen der fvmÄischm B
Tot n reihenweise vor den deufftlvn Graben. Bepürders .furcht - bar sind die Verluste des Angreifers bei Tiüolop, wo du bweü- gestellten französischen Reserven durch das deutsche Artillerieteuer
^ B^r^Nn, (WTB.) Zu besonders schweren eng
lischen Verlusten haben die Angriffe rm Raume von Ro ziore - gefülytt. Die Angriffsiruppen hatten bereits m ifarm Begum* lungsstrich und den Bereitstellungsräumen mi Lucchachgrmwe du^» das deutsckte Artilleriefeuer schwere .Verluste erlitten. Bn dem Sturm über die kahle Hochfläche,, aus der kern Baum und kernÄ Hecke Deckung bietet, litt die englffche Infanterie nicht, wkmrger als die Tankabteilungen, die lster massenhaft v.tt<rmmcncle> cho' wur
den Dabei klammerte sich die deutsche Verteidigung nicht krampfhaft an bestimmte Punkte, sondern gab einem allzu stmkcn T^cknach um sofort wieder vvrziustotzen, tonin der durch Angriffe geschwächte Feind an einer Stelle ein Nachlassen a^ 'Kampfkraft zeigte. So geriet der m Ro ziercs ein gedrungene (Äig ländiu in das Feuer der in den Kellern
rungen, wurde durch raick cntschlosten Erstürmende swßtrupptt wieder geworfen und mußte das ^ors wieder nehmen, mn nach neuem Verlustteichen Angriff zu finden, daß die .?aupttrafte ^ Deutschen ans Lihons ausgÄmchen waren, vor da^en Trummnv ein neuer Angriff blutJg zusammenbrach. _
Französischer Bericht Vom 11. August nachmittags.
Die Franzosen setzten gestern bei Tagesendc uiid ni d« NE ihren Fortschritt auf der ganzen ^ront zwischen Avre mrd ^ hTTt S«- nahmen das Massiv von Conlogne—La - -rwtt und trugen Dre Linien östlich von Bus vor. Weiter südli drangen sre m die Waldgegend ein. Zwischen Matz und £H,c flöttrraw» f« dre Ränder von Bvrliere und Güry, nahmen Morcuck und Lamotte Und dehnten ihren Vormarsch 5 Kilometer nordlnp von Ehevrn-
court aus. _ v ..
Vom 11. MlgjuK, abends 11 Ittffe Im Lause des Tages gewannen unsere Truppen werterbur Boden zwischen Avre und -Oise tv.>tz des Widerstandes des Feindes.
Süden der Avre eroberten wir MaroniPilers und Grivillers ^md erweichten die Linie Armanovurt—ThMoy. Fm 'Norden vmr Roye rückten wir an der Matz ungefähr zwei .Kilometer vor bis zum ^xLctam von Cannr, für Matz. Weiter südlich eroberter! wir das Dorf La Verliere und überschritten es. Zwischen dw '.-Natz und der Oise sind unsere Fortschritte besonders stark rm Norden von Cyevin- aourt. Machemont und Camüronne geh«ren uns.
Englischer Bericht Vom 11. August mittags.
Durch eine erfolgreiche Unternehmung in der Nacht schoben wir unsere Linien nördlich der Somme am der Horbft i h? zwischen! Etinchen und Tern an court vor. Südlich
an versckiiedenen Stellen genrcldet. Die Franzosen.rück'ivjtm Süd- lifcr der Avre vor und erreichten die Ränder yon Lecheil -S:. tilnrin. Wir verl'esserten etwas unsere Stellung östlich von Robecn.
, ' Vom 11. August abends.
Der Feind setzte morgens einen starken Angriff mit frischen Divisionen gegen die britischen Stellungen bei Lihons und nördlich iund südlich davon an. Wir schluaen alle An>griffe nach heftigen Klampfe zurück und fügten dem Feinde große Verluste zu. Der Feind drmig in unsere Stellungen nördlich twn Lihons. wmdü aber im Lause eines imgestümen Kampfs östlich und nördlich des Dorfes zurückgettieben. w daß unsere Linie vollständig wieder« hergesrellt wurde. Die Franzosen setzten ihren Angriff in ^kerlnA.- dung n:Lt britischen Truppen sott und drangen südnZeftüch und südlich von Roye weiter vor.


