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Frankreich» Kredite.

r 3. Aug. (WTB.) Lyoner Blätter melden: Irr der

rronzoffschen Kammer brackte der Ffturnzminister Klotz cirren An rra^i Ms Gewahr, mg tnm Ovedften in Hohe mm 3 015 666 000 ^yxonmi an alliierte und verbündete Regierungen ein Bisher belresen ,?ck. totir Kredit: auf 7 166 135 000 Trenn fen. In Be grirnoung der Vorlage erflehte der Fmanzmuftster, in den ge wroerten x«oncrmisen seien die Summen für ine Zahlung der .sriinrns £>er d? retten russischen Staatss chul d inbc- gr?fsen, deren Auszahlung 'weiterhin durck^fuhrt würde.

Wire^rum stehen wcr am Abgrund eines Krieges für fremde über- Weersche Interessen. Es ist nicht schwer vorauszusehen, was fürf ^»Igen meter neue .Krieg für das lnnrgernde, verarmte, .zerrissene

Rußland i-'riKc-n or-njj.2 ^--r-rj- er, r. «...

müssen

haben würde. Angesichts dieser grausigen Perspektive Nur entscheidender denn je sagen: Die russischen Hände:

haben schon genug Kastairien aus dem Feuer geholt für ihre aui- geklarten ^reu^de; jetzt sind ihre Hände verbrannt. Unsere Seele

dürstet nach Ruhe und Frieden.

Rußland und Finnland

Der englische Munitionsarbeiterstreit.

ir ^t er - n ' ^ Ang. 'WTB.) Churchill hat Montag abend im Unterhaujc angekimdigt, daß die streikende?? M uniti o ns ? tc r ^ffVinnirrgyam mrd im westlichen Coventry in er heblichen! Matze am 27. Juli die Arbeit wieder ausgenommen hatten und daß dies Beispiel der zwei Ausstandsmittelpunkte zwei- telws auch von seiten der anderen in Mitleidenschaft gezogenen! Bezirke befolgt werde Er werde alsdamr imstande sein, die Ein­setzung eines gemischten Llusschusses zur Untersuchung der Be­schwerden der Arbeiterschaft einzuleiten.

Js** 71 '- ^ ^ug. (WTB. Richltamtl.) Aus Einladung der ^ulfa-en Rcgierimg snrd in Berlin Delegationen der Regierungen Rußlands und ,rinnlauds zwecks Beratung des Abschlusses des Friedensvettrages eingetrvffen. Die erste Setzung fand heute vor- mittag im Bundcsratssaal des Reichsamts des Innern statt und Namender deutschen Regierung von dem Unter staats- sekretär im Auswärtigen Amt Freiherrn von Stumm durch eine Ansprache eröffnet.

UnabhängigkeitSerklüruug Sibiriens.

Moskau, 1. August. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Mel düng derPensa" beröffentlichen die sibirischen Zeitungen eine

Die Montag- und Dienstag-Blätter berichten mit einer offen- stbirischen Recherung an die Vertreter der Entente vom

sichtlichen Erleicknerüng über die wenigstens vorläufige Abwendung - m & 52. ä-ertweise sibirische Recherung feierlichst zur

erner schweren Krise.

Todesurteil gegen einen Fren.

allgemeinen Kenntnis bringt, daß die gegenwärtig im Verein nnr der sibirischen GebietsduMa für das Schicksal Sibiriens verant­wortlich ist, t- sie volle Freiheit und Unabhängigkeit in ihren

Haag, 3. Aug. WTB.)Daily Mail" teilt mit, daß der Ire I M'Ziehimgen zu den auswärtigen Mächte?? verkündigt, und daß -owmng, der durch ein deutsches Tmuhboot in Irland gelandet I von jetzt ab keinerlei andere Gewalt .neben der zeitweise!)

worden ist. durch den Kriegsrat zum Tode verurteilt wurde. Tie Strafe wurde jedoch später in lebenslängliche Zuchthausstrafe um gewandelt.

sibirischen Regierung auf dem Terrmorium Sibiriens handeln wer rm Namen Sibiriens Verpflichtungen emgehen könne.

Englands Vorschüsse an Italien.

Bern, 3. Aug. (WTB.) DieAgenzia Stefani" un­terdrückt aus durchsichtigen Gründen, in der von Reuter verbreiteten Unterhausrede Bonar Laws zur Kre-I dttvorlage die ganze Stelle über die in Gold geleisteten Vorschüsse En gl an d-s an Italien einschließlich der Erklärung, daß Italien ohne diese Kredite den Kampf nicht hätte forts'etzen können.

Archangelsk von den Engländern beschossen.

Moskau, 3. Aug. (WTB.) DiePrawda" meldet, daß Engländer von Kreuzern aus Archan gels k be schießen. Das Blatt bringt an der Spitze folgende?? Aufruf:Tie .Kanonen des englischen Kapitals beschießen das Arckxrngelsk der Sowjets. Sie w erden auch das Arbeiterviertel Moskaus zusammenschießm, wenn wir nicht die tschecho-slowakischen Abteilungen des englischen. Stabes vernichten."

Spanische Intervention für die Zarin.

Internierungen.

August. (Priv.-Tel.) Einer Meldung der Associa-

. tz a a g, 3 Aug. (WTB.) Reuter meldet aus Madrid: Der

Minister des Aeußern teilte mit, daß die spanische Regie­rung aus Veranlassung des Königs bei den Kriegführeribeir an- gefragt habe, ob sie geneigt seien, die Witwe und die Töchter

Bern. 3

ted Pres aus Panama vom^ 27. Juli Ku folge verhaftete die - - . . __

Regierung auf Ersuchen der amerikanischen Militärbehörden alle des Exzaren nach Spanien übersiedeln zu lassen feindlichen Fremden in der Republik zwecks Internierung in der Kanalzvne.

Neil York, 3. August. (WTBO Der Bewahrer feindlichen Eigentums. Palmer, erklärie. daß im.Juli für mehr als eine halbe Million Eigentums beschlagnahmt worden ist. Von dem durch die Beichlagnahme erzielten Gelde sind bereits 42 970 000 Dollars in

Das politische Meuchernrordfyftem des Verbandes.

^otockhol w , 3. Aug. (WTB.) Anläßlich der Ermordung veröOT/fvt b u imt-ur K^-v- 11

iHandelsblad" aus London erfährt, beschloß die beratende Ko m- tziilswn des Auswärtigen .Amtes, die sich mit der Frage der Internierung feindlicher Untertanen beschäftigt, ihre Sitzungen bis zur letzten Augustlooche zu vertagen. Die Kom kni>?ion Tat b»reiis ic Internierungvieler 2 ^nt scher ancmi die bis!h-r frei 'waren. In der von ihr aufgestellteft sind bic Namen des Oxforder Professors Paul Joachim und zeihlrercher Rutscher Kanslente.

Arbeitermangel der amerikanischen Rüstungsindustrie.

Bern, 3. Aug. (WTB.) Die amerikanischen Zeitungen von Ende ^znm berichten über einen starken Arbeitermangel in der Rüstungs-Industrie der Vereinigten Staa­ten. In einer amtlichen Mitteilung heißt es: ,^n der amerika- Mlchen Kriegsindustrie fehlen zurzeit 400 000 gewöhnliche Arbeiter. Die Arberterknappheft in der Montanindustrie gefährdet alle an­deren Industriezweige. Hinsichtlich der geschulten Arbeiter ist die Lage beinahe ebenso ernst. Einem der großen Geschützwerke, das großkalibrige Kanonen herstellt, fehlen 2000 Maschinisten, während ^ Kriegsmaterialslibriken in <&m?tect?cut und Maryland allein 35 000 geschulte Arbeiter brauchen."

In einem Ausruf des Brennstoffkontrolleurs Garfield an die Kohlengrubenarbeiter vom 30. Juni heißt es:Die Kohlen- TOTberung bleibt jetzt allwöchentlich um eine Million Tonnen «n Bedürfnissen z u r ü ck. Wenn sie nicht nm 10 Prozent erhöht wird, werden dringliche Kriegsaufträge darunter leiden.

Eichhorns veröffentlichtAsfttmbladet" unter der Ueberschriss Der Meuchelmord in der Weltpolftik"" einen Aufsatz, der nach-

ein wahres chwedische Mörder noch

immer nicht vor Gericht gestellt umrde: an den'Mordanschlag des englischen G?,alidten in Norwegen gegen Casement, der gleichfalls imgcsühnt blieb; an, den Brand in der Nahe von König Konstantins Schloß, der den griechischen Herrscher fast das Leben kostete,' sowie au die Beseitigung Rasputins. als dieser im Verdacht ftanfo, für einen Frieden mit den Mittel­mächten zil arbeiten. Dann erwähnt das Blatt die Ermordung Mirbachs und fährt im Aw'chluß hieran fort:Ferner wurde der frühere Zar auf Grund des Vormarsches der Tschecho-- Slowaken, den die Allfterten lebhaft mrterstützten, ums Leben gebracht. Damit ist das Sch;icffal des Mannes besiegelt, der durch die Rücksichtslosigkeit seiner früheren Verbündeten schon viel zu er­leiden hatte. Zuerst trat England als Anstifter der Revolution! auf, die ihm den Thron raubte. Dann wurde er im' Sftch gelassen, «obwohl es keine unüberwindlichen H-indernisse gab, sein Leben zu sichern. Und nun zuletzt die Ermordung Eichhorns, bei der der Frirger der Entente ebenso leicht zu .entdecken ist, wie bei der Ermordung Mirbachs. So wächst das Schuldkonlo der Meuchel­mordpolitik Tag für Tag. Eine derarüge Kampfesweise muß als die Höhe des Zynismus be^.'ichnet werden. Auch in unseren Zeiten da die Leidenschaften alle Gveirzen überschreiten, kann eine solche Handlungsweise nur den lkebhasteu Abscheu der zivftisierten Welt erregen.

Eichhorns Mörder.

Berlin, 4. Aug. (WlTB.) Aus Kiew wird gedrahtet: Die Untersuchungen über die Urheler des Attentats auf den Feldmarschall v. Eichhorn nehmen ihren Fortgang und haben zu weiteren Verhaftungen geführt

Der Zeettieg.

' Neue U-Boot-Erfolge.

>, d cxtiri, 3. . (WTB. Amtlich. Im Sperrgebiet

westlich England fielen weitere 13000 Brl. der Tätigkeit unserer U-Boote zum Opfer.

m < Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Berlin, 4. Aug. (WTB. Amtlich.' In den Gewässern um England vernulsteten unsere Unterseeboote 16 000 Brt.

^ ^ .Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Aach ). c ittetlungen, die der Ministerpräsident von Oieu- lceland Ende April 1918 der Handelskammer in Wetltng- ton laut Lloyds Lift vom 24. Juni genrachr hat. warten in Neuseelands auf Berschrfftrng nicht weniger als 3,27 Milt. MNvrene Trerkörper von je 27,24. Kilogramm Gewichi: 600 630 Ballen Wolle, 172 318 Kisten Butter ;u 25,24 Kilogramm dre .Kiste, 305 768 Kisten m

Kilogramm dre Kiste, 57 518 Fässer Talg. 42 058 Ballen neuseeländt'cher Hans und 18 822 Ballet, Werg. Ende Juli wird der Vorrat an Gefrierfleisch voraussichtlich 4 Millionen Tierkorper betraget:. Der Wert der Erzeugnisse, welche auf Verichrfsung warten und die zum großen Teil auf Rech- nung der Reichsregierung verwahrt werden, übersteigt 489,6 Mrllwnen und kommt dem Wert einer iiormalen Jahresaus­fuhr gleich.

Englands Schiffsneubauten.

... s -ß c r it, 3 Aug. (WTB.) Der in der englis-chpn Presse de- 'taudig wiederlwltori Bel>auptmig. daß die unbeftiedigenden Ergeb- m?,e des englM«n Sckstffsbmres ledrglickt auf dem ÄrbeftermmigeL beruhen, trat ^rr George Hünter, der Direktor der großen SchiNs- bauffrma Swan Hunter and Wiglsam Richardsen zu New Castle m eurer aus erner Generalversammlung entgegen. Nach der Times rührte der 0)an<mntc «ms, Großbritanuieii stellte nicht den L-chisfsrmmi her, den es Herstellen nrüßle und könnte. Es sec erne ben eadperttänbitfen geläuftge, aber dem Publikum und der ftrbervrfwQst ivemg bekannte Tatsache, daß in vielen, wenn nicht m allen Wersten «iehr Personal als vor dem..Kriege beschäftigt

^^bem erheblich weniger geleistet ,verde. Die ganzen brrtismen Werften zusammen stellten "nicht genügech) neuen Schiffs­

raum her, um den buvch den Tauchbootkrieg und die Seeunfälle ver­loren gegangenen zu ersetzen. Die Ergebnisse seien sehr enttäuschend.

. . ???rika nicht halse, würde England verlieren und lediglich tvegen des Mangels an Schiffsraum gezwungen sein, mnen demütigenden und verderblichen Frieden zu schueßiw. Tiä Vereinigten Staaten von Amerika würden jetzt das führende Schifss- bauland werden.

*

Berlin, 3. Ang. (WTB. Nichtamtlich.) Eine Zusam­menstellung aus den in unserem Bureau gelesenen neutralen

und feindlichen Zeitungen über die Handelsschiffsverluste im

letztenrwrtrrrsxAxb Xuvi4i -f... im .r._ <. .

Jahr, verursacht durch seekriegerische Maßnahmen oder infolge von Seennfällen ergibt: Es sind vernichtet: 1827 Dampfer., 672 Segelschiffe, 287 Fischeuahrzeuge, 27 Motor- schtsfe^ zusammen also 2813 Handelsschiffe und Fahrzeuge.

.^n Anbetracht der schon erwähnten, ganz unvollkom- menen Duellen, aus denen die Angaben geschöpft sind und "^st^udes, daß seit Beginn des uneingeschränkten Il-Boot-Krteges die Gegner in der Bekanntgabe der Schiffs- versenkungen sich auf unbedingt nicht zu verheimlichende Fälle oeschranken, gibt die Zahl einen Begriff von dem Jahres­umfang der Schiffsverluste.

Kopenhagen, 3. Aug. (WTB.) Der holländische Dampfer ..Zwantze Corrrelis", aus der Reise Bretik-Harlle- Pool Mit Grubenholz, wurde 40 Seemeilen von der twnve- gischen Küste von einem deutschen U-Boot in Brand gesteckt Das schiff wurde am 2. August in Kristianssaud eingeschleppt und dte Besatzung gelandet.

Washington,^ Aug. (WTB.) Reutermeldmrg. Das Marinedepartement gibt bekannt: Ein d e u t s ch e s Unter­seeboot versenkte am 27. Juli die portugiesische Bark ,/P o r to" aus Havanna, 550 Meilen von der atlantischen Küste. Die aus 18 Mann bestehende Besatzung wurde von einem englischen Dampfer in einem amerikanischen Hasen ge­landet. Die ,^Pvrto" wurde durch eine Bombe, die in dft Baumwolladung gelegt wurde, vernichtet.

Einzelheiten können

Amerika und Rußland.

London. 3. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einem Tele­gramm aus Petersburg hat der amerikanische Konsul der Sowjet- Regierung eine Note überreicht, in der erklärt wird, daß kein Gvund zu der Annahme bestehe, daß die allgemeine politisch Lage lach durch bit Abreise bet diplomatischen Vertreter der Alliierten von Wologda geändert habe. T-er britische diplomatische Vertreter und der ftanzöftsch und ftalienische Konsul hätten die Absicht, in Moskau zu bleiben, solange sie im Genuß der Privi­legien seien, die sie kraft ihres Llmtes beanspruchen könnten, vor allem was den direkte:: .Verkchr mft ihren Regierungen betrifft

Aus Rußland.

Anordnung der allgemeinen Wehrpflicht.

Moskau, 1. Aug. (WTB. Nichtamtlich) Die hiesige Presse meldet: Durch die VoWlvmmissave wird in Rußland die allgemeine Wehrpslift.it angeortmet, alle Männer von 18 bis 40 Jahren Unterliegen.

Englisft>e Flugzeuge kundschaften häufig, die Umgebung der Murn«in-Bahn aus. Rote Armeeabteilungen beschießen die Flug­zeuge, welche mit Maschinengewchren antworten. Tie Verlpflegwigs- schwierigkeften in Murman wachsen. Aus Väoskau wird berichtet datz der Murmair-Sochet sich mit dem englisch-französischen Kom^ manch entzweit hat.

In Nishtft-Nowgorod wurden 500 gewesene polnische Legionäre und onnfer, welche an die Tschecho-Slowaken-Front geheir wollten, verhaltet.

Das Pressebureau der Volkskommissare berichtet, Großfürst JJiidjaci 9ft>mMivw hake pi einem Manifest erklärt, daß er di/: Ordnung ftr Sibirien h rstellen wolle. Er umgibt sich mft eftier Gruppe von Monarchisten. Tie Beoolkerung verhält sich feindlich zu chm. Die sibirisch' :Regrerung hat mft Frankreich und Amerika verhandelt Sibirien erhält landwirtschaftliche Maschinen.

,yn Chofmogory wurde eine gegenrevo[utiortäre Organisation ausgedeckt.

Kop e n Hag e n, 3. Aug. Nationaltidende meldet aus Hel- ftngwrs, es habe eine Massenflucht der Russen über die finnisch! Grenze begonnen. Die Grenzwache sei durchaus ungenügend.

Ein Lebensmittelanfruf der Sowjets.

_ Moskau, 3. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Die Blätter ver- opentlichen folgenden Aufruf:

Arbeiter und Armee! Sucht euch schnell Brot aus den acker­bautreibenden Gouvernements. Duldet nicht, daß die Gutsbesitzey und Kapitalstten mft ihren Helfershelfern, den Sozialverräterni und räuberischen Imperialisten, die Revolution des Proletariats durch Hunger erdrücken.

Russische FriedenSsehnsncht.

M o s kau. 3. Aug. (WTB.) Heute erscheint die erste Nummer der neuen ZeittmaMir" (Friede), des Organs der Paziftsten. Im Leftarttkel führt das Blatt aus: Erschöpft durch einen drei­jährigen. zwecklosen >trieg u,rd innere Wirrren sind wir jetzt nicht ,» w mit Eiliger Eiitschlossenheit auf die Fvrtt'ührer des,

bic»c philowvlm'cl^n Wftsons, ei fernen Hinden öp.igen Lloyd Georges und hysterischen Cle-> nnzuwirten. Aber verteidigen dürfen wir uns

zurzeft bricht bekanntgeg-ebeir werden. Durch die bisherigen Fest stellungen wird bestätigt, daß das Verbrechen auf eine Orqanisationj der unter dem Einfluß der Entente stehenden russischen So­zialrevolutionäre in Moskau zurückzuführen ist. Die Ver­mutung, daß bei der Dingung der Mörder englisches Geld eine Rolle spielte, gewinnt an Wahrschernlichkeit.

Kiew, 1. Aug. (WTB. Nichtbancklich.) Der Mörder des Ge- neralseldmarschalls v. Eichlh-orn gibt als seinen Namen Boris Tions- koi an, was der dÄrme eines ziemlich bekannten Arztes und An Hängers des rechten Flügels der russischen sozialrev-olution-reni Partei sein soll. T-onskoi, der Matrose gewesen zu sein behauptet, sagt, er habe den Lluftrag zum Attentat Anfangs Juli vom Zen­tralkomitee der linken sozullreviolutvonäreir Partei- erhalten, das gegen den Gareralftldmarschall das Todesurteil gefällt habe. In Kiew sei er am 29. Juli angekommen, habe hier mit niemandem Fühlung genommen und die Wohnung des Feldmarschalls lediglich von Passanten erfragt. Die PsrsüLliMeit des Feldmarschalls sei ihm aus einer illnstrierteir Zeitung bekannt.

Kiew, 2. Aug. (WTB.) Die weitere Vernehmung der Mörder des Generalfeldmarschalls von Eichhorn bestätigt die Verbindung m i t M o ska u. Mehrere Personen, die als Mitwisser in Kiew in Frage Limmen, wurden ver­haftet.

-lus der Ukraine.

Kiew, 3. Aug. (WTB.) Des Präsidium des natio- Verbandes aller ukr«rnHchen Parteien!

na l e n

erscknen bei dem Botschafter Freiherrn v. Mumm, um die Em­pörung aller Ukrainer über dir Ermordung des Feldviarschalls Eichhorn auszift'rücken. Die Tat sei unzweffelhaft bas Werk eines Russen urtb falle daher nicht auf die Ukraine zurück. Das Präsidftim zollte den Eigeiischäften des Feldmarsck>alls die größte Anerkennung und betonte, daß er sich bis ans Lebensende als ein Freund der Ukraine erwiesen habe. Die ukrainische Tele­graphenagentur teftt mit, baß der I u ft i z m i rr i st e r Tsch u - 'o i n s k i seinen Posten rerlaißi rnd zum Nachfolger der bisherige Gehilfe Romanow ernaniu ivorden ist.

Der am 26. Juli unterschritbene Berrvag über die Wiederher­stellung des Post- und Telegr<ft»henVerkehrs zwischen der Ukraine und Rußland ist.bereits verwftklicht worden. .Gestern ttaftn die ersten Postsendungen rus Rußland in Kiew ein.

Laut Kiewer Zeftungen schlug der ukrainische Handelsmimster der russisch-ukrainischen Friedenskonferenz bei der Berhand-

auf

lung der Frage nach der Verteilung von S chul de n Ia)t und Staatsvermögen vor. dag als Zeitpunkt der Losbösung der Ukraine der November 1917 angesehen und die Verteilung nach der Bevölkerungslzahl vollzog« werden solle. Auf Vorschlag der russischen Delegation wurde beschlossen, alle strittigen Frage?', dem Haager oder einem anderm Schiedsgericht zu übergeben.

in der Lage Krieges, al; burgs, ha

menceau

degen den Krieg, in den mm cbxfmte. fömslm&st,

Pflanzer-Baltin in Albanien

Zu dem erstlgveichen .österreichischen Angriff ft? Mbanieft meldet Leonhard Adelt dem T.", daß sich der dortige Ober­kommandierende General Pflwrzer-Baltin im Flugzeug von Wien aus ins albanische Hauptgllartier begeben hat, um de?? Borrrrarsch persönlich zu leiten. Er hat n seiner Steife nur so -viele Stunden, benötigt als EifMbahn, Schiff und LLttvnwbil Tage gebraucht haben nrütt^n.

Au§ dem Reiche.

Bayerns Budget.

Berlin, o. Aug. Nach einer Meldung des B. T. schließt der gesamte Staatshaushalt Bayerns von 1917 mit einer Milliarde und dreißig Millionen Mark ab. Bayern ist damit in Hie Staatenreihe mit Milliardenbudgets ein­getreten.

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München, 3. Aug. (WTB.) Die Münchener Handels- ramtner hat in einer Eingabe, die an den Bundesrat, das Reichsschatzamt, das Reichswirtschaftsamt und die zuständi­gen bayerischen Staatsministerien geleitet wurde, den An­trag gestellt, daß der Bundesrat von der ihm erteilten Er­mächtigung, den Satz des Effcktenftempels von 3 vom Tausend auf 2 vom Tausend während der Kriegszeit herabzusetzen, baldmöglichst Gebrauch macheic solle.

München, 1. Aug. (WTB.) Tie .Ärresyondenz Hoffmann meldet anttlich: In einzelnen Zeittmgen ist neu?rdft?gs die Mit- teftung verbreitet worden, daß die in den derzeitige? Ernährunes- verhältnissen begründete, für Nord- und Süddeutsckl rnd st? gleichem Maße geltende Einschränkung des Fremde?!verkehrs in Bayern (Äegenmaßriahmpn der beteiligten Stellen veranlaßt habe, die eine Mmderbel?efer?tng Bayerns mft Koble zur Folge haben würdem Wi-e auf Oftuild amtlicher Mitteilungen verstch.wt werden tonn, ffud derartige Maßnahmen selbstverständlich weder von dem für die Verte?lang von 5kvhle im Reich maßgebenden Re?chskon?mis)a?' rwch txm irgenbeinen? Organ des Reichskommissars worde??. Tie Gerüchte errtbehren daher vollkommen der' Degr?ii?dung.

Berlin, 3. Aug. (WTB."> Der ,,Reichsanzerger" ver­öffentlicht das Gesetz über die Steuerftn lft und das (öesetz über die Aenderung des Gesetzes betr. eine nur den Post- und Telegraphe?rgebüh?'en zu erheberrde außerordentliche

Reichsabgabe vom 21. Juli 1916, ferner eine Bekannt­

machung über die Erzeugerhöchstpreise für Obst und e?ne Be­kanntmachung über die Erzeugerhöchftpreise für Zwiebeln.

Ans Kta^t sind £an&,

G i e ße n, den 5, August 1918.

Ersatzmittel in den fleischlosen Wochen.

Für die Zeit vom 1. Augnst bis 31. Oktober sind rt>ic schon früher bekamftgegeben wurde ft? der Fleischversorgung vier fleischlose Woche?? festgesetzt worden. Ter dadurch entsteheirde Aus­fall an Fleisch wird durch Ersatz entweder ft? Mehl oder Kattoffeln ausgoglicher? werden, urrd zwar sollen ft? den Ortschaften mit einer festgesetzten Wochrnration von:

200 g Fleisch: 250 g Mehl ober 1500 g Kartoffeln

150 g Fle.sch: 185 g Mehl oder 1250 g Kartoffeln

100 g Fleisch: 125 g Mehl oder 750 g Kartoffel??

für die erste voin 19.25. August

z?rr Verteftung .gelangen.

lalffende fleischlose Woche wird ??ach den erlassenen Anordnrrngeu^

für das fehlende Fleisch ein Ersatz in Kartoffeln gewährt werdcE Aüsgerwmmen von der Einhaltung der fleischlosen WvcheN' sftrd auf Grund anttsärztlichen Zeugnisses Kranke, insbesondercst Zuckerkranke. Ueber die Fortgewährrmg der Fteischrativ?? a?t 5kianke. mfter Fortfall der Ersatzlieferungen und über die WciterverteftimAj der Krankenzula^en an .Fleisch in den sleijcküoscn Wochen sind enfc*\ lprechmde ApMiftmgev. m dte zuständige ©teto MMML