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Nr. 179

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168 . Jahrgang

§rett6g, 2 August M8

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ja in lt ich in Gießen

M Mtt-M-

(«mtlich^d^ Hauptquartier, 1. August.

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Krouprinz Nupprecht.

w ?? ^ailleul am frühen Morgen vor- Feuerkampf. Die tagsüber mäßige j« ^ dlbend an vielen Stellen der

Front in JerbluÄung mit Erkundrmgsgkfechtcn auf.

H.e ^ r e s g r u p p e Deutscher Kronprinz.

». Dkfttich von Före-en-Tardenois fetzte der Franzose am wiederholt zu heftigen Tei lang rissen an. Wir ~ n d^kNid rm Gegenstoß in feine Ausgangs-Linien

8SB; 4*5 * n **5« Kampffront Attillrrieftuer weck>-

selnser Starke. Kleinere V-orfeldgeftchte.

Nordöstlich von Perthes versuchte der Feind nach starker Feuervvrbereltuttg den ihm am 30. 7. entti seren Stütz­punkt wieder zu nehmen. Er wurde unter Verlusten ab- geivrefen. Erfolgreicher eigener Vorstoß srwlich des Fichtel- verges und rn den Argonweu.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Jnfantenegeftchte an der Mosel und am Parroy-Walde. Wir uimpten hrerbei Gefangene.

*

. ^ Der Gegner verlor gestern an der Front, im Luftkamp und durch «bFhkch von der Erde aus 25 Flugzeuge. Weiter­hin wurde ein im Augriffsfluge gegen Saarbrücken bcfiud- lmi.es englisches Geschwader von 6 Großkampfflugzeug an von Wftwn rt- und Heimat-Jagdkrästen, bevor es seine Amben abwerfen konnte, vernichtet. Aus einem zweiten.

folgenden Geschwader schossen wir ein weiteres eng Ajches Gvoßkampfflugzeug ab.

Der Erste Generalauartirrmeister Ludendorff.

»

Der Abendbericht.

Berlin, 1. Aug., abends. (WTB. Amtlich.)

Nordwestlich Fe re - en - Ta rdeno i§ heftige Kampfe. Au der übrigen Front nichts Weftntlickjes.

. Jahre schweren Kampfes sind dahin gegangen,

vvrg denkwürdiger Taten voll", mit diesen Worten begann Mi der Schwelle des fünften Kricgsjahres der Aufruf des Dnsers an das deutsche Volk, der mit schlichtem Stolze fest stellt, daß wirnicht unwert der gewaltigen Aufgabe gefun :deu wurden, vor die uns die Vorsehung gestellt hat".

Vier Jahre schweren Kampfes. Ein Fürst, dessen Le- bensziel und strebendes Bemühen darauf gestellt war, den Weltfrieden zu erhalten, weist noch einmal darauf hin, wie all seinen Worten der Versöhnlichkeit, mit denen er das Ende des Weltbrandes heraufzubeschwören trachtete, neuer Haß und, Hohn entgegenschlug, als sei Oel in die Flammen ge- slonen Ein Voll, dessen Sinn nur daraus gerichtet war- Trt friedlichem wirtschaftlichen Wettbewerb die Welt mit Kul­turgütern und Kulturwerten zu durchdringen, muß nach ernem vierjährigen Kampfe um seinen friedlichen Platz an der Sonne vernehnien, daß sein Lebcnsrecht aberkannt, daß ferne Existenz vernichtet und nur noch sein Name von Schmutz und Galle ferner Feinde besudelt, als Popanz des Schreckens m der Völkergeschichte fortlebcn soll.

Was gelteil dem entgegen die wenigen Stimmen der Vernunft, die aus feindlick)em Lager zu uns herübertönen und die nicht einmal bei den Landsleuten ein Ecl)o finden es sti denn das der Lächerlichkeit? Was gilt der Brief eines Lord Lausdowue, der ndeumals, bei der Jah-reswiederkehv des Kriegsbeginnes die Gelegenheit ergreift, für eineii wirt­schaftlichen Frieden zu werben, wenn die führenden Staats­männer des Verbandes sich nicht genug tun können in blut­rünstiger Rede, die Vernichtung predigt, oder in Glcißuer- worten, die wie schleichendes Gift auf urteilslose Gemüter unseres Volkes wirken und Deutschlands Kraft und Einig­keit von innen heraus zerfressen sollen?

Noch,wollen die Feinde den Frieden nicht! Alle blutigen ^hren, die ihnen unsere großen Heerführer erteilt haben,, ^?nntcm noch nicht gallischen Haß in besonnene Vernunft, bri­tische Gier in bescheidene Verträglichkeit umwandeln. Wir mü,sen weiter kämpsen cm der Front und in der Heimat, das ist die harte Erkenntnis,^u der uns eine nüchterne Ve­rpachtung der Lage nach vier Kriegs fahren zwingt.

Kein Wunder, wenn Rückblick und Ausschau von solchem ^^EUN^S nicht die gleiche Stimmung auskomliicn lassen, die uns heute vor vier Jahren beseelte. Die aufrauschende Woge zf r ->^^??bbg*nsterung, die Deutschlands Namen als den eines Volkes in die Welt hineintragen wollte, das sich mit rf 1 !! Schwert die ftiedliehe Arbeit der Sense zu erkämpfen wutz, ist allmählich verlaufen. Jubelnde Begeisterung hat Ix? u 11 fernem Willen, stolze Zuversicht zu finsterer Ent- sa>wssenheit verwandelt. Ueberlriedene Hoffnungen sind ver- ftogeir. Aber wir wissen Und holten daran fest: Wir werden n 0 ? 67 */ ^ euu lu * r B en um nüht zugrunde zu gehen.

' wenn auch Leute, die sich geistreich dünken, sich mit Hinblick auf die Schwierigkeiten unserer Robstoffversor- gung, die deutsches Genie bereits in den meisten Fällen Münzend gelöst hat, den billigen Scherz gestaittni, im ersten Krlagsiahre habe es geheißenDeutschland, Deuischland

alles , nun aber heiße esDeutschland -Deutschland ohne alles , so )oll man sie darauf Hinweisen, uni wieviel Wer die Lerswngen unserer Kriegsindustrie, unserer.Heer-

Tapferen einzuschätzen sind, die einem wohlauÄgeru,taten Femde gegeirüber nock) in diesem Sommer

Taten vollbracht lchm, die enzig in der Weltgeschichte da stehen.

Und wenn gerye Um di Weiide der Kriegsjahre in unserem siegreichen Kampfe cn scheinbarer Rückschlag ein getreten ist, der oei einsichsvollen Beurteiler wiederum als eine Meisterleisticg deutften Feldherrngenies erscheinen muß, das edles deusches Mr nur dann ecnsetzt, wenn sich dieses Opfer, das shvn so.eickstich vergossen wurde, ver­lohnt, so darf uns dis veder m dem zuversichtlichen Glauben au unsere Führer np au iftnr Vertrauen aus uusere eigene Kraft irre nmchen. heilste Pflicht gebietet, daß dieses kostbare Mut nicht mnutz fließt^', so verspricht es unser Kaiser, und wer auflie Ereignisse an der Marne hinblickt, inuß erkenn-en, wie seife die Maßnahmen unserer Heeres­leitung waren, die htver ?u verteidigendes Gelände au.f- g.ab und die Feindevor neuen Linien vergebliche Masscu- opfer bringen ließ. Daß damit für unsere Feinde kein entscheidenderSieg errurgeu ist, haben diese selbst nach- dern ersie7i Siegesjich einoeseheu. Voll Bangen sehen sie-der Antwort Hindenburg entMgen, die wir in Ruhe und Zuver­sicht erwarten wolle, olne uns müßigen Betrachtungen über das Wo, Wannund Wie hinzugeben.

Daß uns noch ftveie Kämpfe bevorstehen, soll jeder wissen, ebenso, daß rs in Jnlande weitere Entbehrungen und Prüfungen nichtrsprrt bleiben werden. Nur das Wissen um die Gefahr kanucns ihr gewachsen zeigen. Nur die Er­kenntnis der Not st-lt ihren Uebcrwindcr. Wir haben ge­leistet, was Menschekrö'fte zu übersteigen schien, wir ver­ehren die göttliche Hnd, die gnädig bisher über Deutschland waltete, und wir hcen mit unserem Kaiserdie feste Ge­wißheit, daß Deuchland aus diesem Völkersturm, der so manchen mächtigen stamm zu Boden warf, stark urrd kraft­voll hervorgehen w.d".

Der österrss)ifch-uvgarische Tagesberlcht. Wien, 1. Ag. (WTB.) Amtlich wird verlautbart:

Jtaliensckier Kriegsschauplatz. Geschützlarnpf rnd Erkundungstäligkeit waren gesp'rn an der ganzen SüdMsrout (dn rege.

Vorgestern hat ei starkes i-alirni-ches Bombengeschwa­der unsere venctianihen Flugfelder angegriffen. Unsere Fueger warfen sülz dn Feinde entgegen und verhinderten chn, rrgendwelcherl Sowen anzurichtcn.

A l d a u i e n.

^ Die von unserril llbanischen Kräften vor Wochenftist aufgenommeuen Angrie zwangen nach vergeblichen Gegen­angriffen den Italien-, r-orinvest-icki und nordöstlich von Berat seine ersten Linie und beträchtliches Gelärrde dahinter auf 30 Kilometer Frorbrcite prriszugebcn. Unsere braven gruppen, deren Kampcistungen nur so liölzer zu bewerten und. als ihnen Hitze urch klimatische M-rhältnisse große Muhsale auferlegen, fo^en dem weichenden Gegner.

Der Chef des Generalstabs.

Die Beute der Miirlmächte nach vier Zähren.

cm- Berlin, 1. Aug. (WB. ) Die Zahl der in den Lagern der Mittelmächte benirdbä^m Gangenen beträgt am Ende des vierten Jahres über 3 800000 Man. Davon siird allein in Deutübland ruiid 2 300000 imtergebrach Das letzte Ziftiegsjahr veruieb e die Zahl der <Gesangenen um äst 840 000 Vdanm Das erd nute Kriegsmaterial des vergaben Jahres erhölstc die bisherige Beute mif die folgenden mieheuren Zalsten: An Siecke der bis 1017 erbeutctn 12 157 Geschütze sind es nmimehr s^st 23 000, anstatt der 835 Masckstneuge^oehre fast 38 00), das wßt das Vreveinlialbsaa?e, räl>rend sich die Zahl der Fahrzeuge iam 10 640 mit einer Erhöhng imt 65 000 versiebenfachte An Panzerwagen sielen, ungerechet die vernich etm, 335 in deutsche Vande, darum allem im letzte: Jahr 300. Dazu kommen seit dem 1. Aug-ust 1917 rund eine 2Mon Olervehre, über 6 Mcklionert wTsJk UT ^ ) ^00 Mlionen Schuß Jnsinüeriemunitüm,

rund 3000 Lokomotiven mt 28 000 Eisenbalmw-.igen, Zahlen- mofe gar nicht festzustellen srd die durch die deutschen Offensiven im Westen und Osten seit eine Reihe von Jalxren dem Feind zn- gefügten ungeheuren Verluste m eingebautem Material aller Art, an Gijen, Beton, Draht, Baravn, Feldlagern, Lazaretten, Pionicr- Aueu.stnngsmagazinen, Fetdgerät und Breimstmsen. Aus vck diesin ergibt sich. wien»'it die deutsckZe veeresleiturrg ihr Zrel, die Srwäch'.mg der Kamchkraft des Ver- vandes. erreicht hat Zugleich ist das Vollsvermögen des Ver­bandes um viele Milliardeirwere verringert worden.

*

Ein Ausruf des Köngs von Württemberg.

StaatSanzeig^ er­scheint folgender Aufruf des Köi^s an seine Truppen - An meine Truppen ord Kameraden!

^bre gewaltigen an serrlichen Erfolgen reichen Rin- b^ter uns^ Aus aller Kriegsschauplätzen, in Rußland, auf dem Balkan, m Italien und besonders auf dem heißumstrit- teiien Boden Frankrnärs und Flcnderns habt Ihr, meine treuen Wurttembcrger rm Wettnser nit den Söhnen aller deutsckxm und Eich durch nicht zu übertresiende Lapserreit und zäheste Ansdauei als ivürdig-e Nack>koinmen der Bannerträger des Reiches eiwiesni Euch. Schwabens Heldensölmen.

' me Heimat mit berechtickem Stolz bliekt, gebührt mein unauslöschliäier Tank sur alle Eire Taten. Mit Euch und den hei malli ck)en Kreisen gedenke ich >abei tiefdetrübten Herzens der lewer allzumelen Kameraden, de aus dem Wege zum Sieg geblutet, gelitten und ihre Treue mit dem Tode besiegelt haben werden rortieben in unserem Gedäcistnis, und ihre Hinter- buebeiien werde ich urid mein Bckk so ivenig vergesserr lvie die, Me retzt erlöst ans bitterer Gefangenschast. gebeugt, aber ungc- brocl>en den nun doppelt teuer gaoordemm Mutterboden wieder betreten dursini. Mit wärmstler Averkeimung e rinn er eich mich auch am l)euttgen Tage der trefflickM Leisttlugeu aller, die in der veunat berufen sind, das schwer der Front scharf und ihre

Reihen vollständig zu erhalten, nicht Mletzt auch der Männer, Frauen und Kinder, die in fast überlianem Tun aus dem weiten Öebiete der Volks- imb Kriegswirts ä>asi chre ganze Kraft ein setzen sür Deutschlands Wehr urrd Ehr. ?toch sind wir wicht am Ende, noch sind die neik>- und haßerfüllten Fzsinde iricht bereit zu ckntechandlmigen, noch verkünden sie laut als ihr Ziel die Vei'-- nichtung Deutschlands. Es gilt also weiterzusühretz den uns aus- gezwungenen Kamps um die Errungensck-asten deutscher Kraft und Gesittung, um das Vaterland und den eigenen Herd, um Sein und ilsichtsein. Tie in »ner Kriegsjahren urtter meisterhafter Führung gegen größte Uebermacht errungenen glänzenden Er­folge der deutschen Heere berechtigen uns, die Schwelle des sünsten mit vollster Zuversich zu überschreiten. Geschlossen und einig wie bisher wird und muß es uns gelingen, unsere gerechte Sache durchzusühren zum Sieg und durch den Sieg zu einem ehrenvollen, Deutschands Zusimsi verbürgenden Frieden. Gott schütze Euch alle und unser teueres großes Vaterland.

Tic deutsche Taktik im Westen.

Rotterdam, 1. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) General Mau­rice schreibt, wie derNieuwe Notterdamsche Courant" meldet, imDacky Chronicle" u. a.: Der Feind zieht sich in guter Oord- nung und unter dem Schutz starker Nachhuten zurück, die reichlich mit Maschinengewehren versehen sind. In dem hügeligen, bewal­deten Gelände, wo der Kampf sich jetzt abspielt, ist die auchaltende Wirkung der Maschsiiengeivehre besonders groß. Es ist deshalb nicht ivahrscheinlich, daß wir imstande sein werden, einen ansehn­lichen Teil der dcutschn Stellungen in einer Sackstellung abzu­schneiden.

Bern, 2. Aug. Zur Vorgeschichte der Offensive Fochs be- richet der an die Front gesandte Mitarbeiter desCorriere dclla Sera" interessante Einzelheiten^ die beweisen, daß die deutsche Heeresleitung durch ihren Vorstoß südlich der Marne dem Fochschen Kriegsplan wirksam begegnet ist. Barzini sagt u .a.: Die Anfang Juli vom obersten Krregsrat in Aussich genommene Offensioe zwischn Soissons und Chateau Thierry wurde von Foch und Petain am 1. Juli beschossen und an geordnet. Sofort begannen Truppen, Tanks und Geschütze für die geplante grr^e Akrum zuzuströmen, aber durch den bedrohlichen Angriff der Deurscfm am 15. Juli mußte das französische Oberkommando zur Siche­rung große Verschiebungen vornehmen und jene Trnp'.^enMassen die bereits für die Offensive zusammengezogen waren, wieder mit unbekanntem Ziele abscheben. Die neue Sachage konnte eine Aenderung des französischen Planes rwtig machen. Trotzdem be-' hielt man den Gedanken der Gegenoffensive in die demsche Flanke bei und gab aus der ganzen Schlachtsront den Befehl, um jeden Preis bis zur völligen Erschöpfung anzugreifen. Gleichzeilig wur­den neuerdings große Massen von Trupven und Geschützen zur geplmtten Offensive zwischen Ars^ie und Marne zusammengezogen. Am 17. Juli abent^ zählte der Wald von Villers-Cotterets mehr Menschn als eine große Stadt. Am kommenden Morgen wurde dann ohne artilleristische Vorbereitung, aber mit Hunderten von Tanks auf der ganzen Linie gleichzeisig angegriffen. Dis letzten Vorbereitungen ünrnten infolge strömenden Gewitterregens nachts über sicher erfolgen.

Französischer Bericht

vom 31. Juli nachmittags. Die Deutschen griffen nach einer starken Artilleriev-vrbereittmg die treuen ftanzösisckien Stellungen östlich voi^ Oulchple Chateau an. Tie Franzosen wiesen den deutschen Sturm ab und hielten die Linien unversehrt. Ain rechnen User des Ourcq enttmckelten sich heftige Kämpfe nordöstlich von Fere-en-Tardenois. Das Dorf Seringes ging von einer Hand in die andere und wurde schließlich durch einen amerikanischen Gegen-, angriff genommen. Zahlreiche deutsche Haichstreick^e bei Mesnil, St. Georges, östlich Rwnldidier, im Priesterwalde, am rechten Maasufer und in den Vogesen erzielten kein Ergebnis. Anderer-, seits vollsiihrten die Franzosen einen Einfall in die deull'chcnl Linien nordösllich Perthes und Lenurlus und brachten Gefangene ein. An der übrigen Front war die Nacht imhig.

DttnkirÄcn bombardiert und beschossen.

Bern, 1. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) DerMatin" meldet aus Tünkirck)en: In der zum 26. Juli überflö­get! deutsche Flugzeuge Düukirck)en und belegten die Stadl mit 60 Lufttorpedos schwersten Kalibers, die einen bedeuten­den Schaden verursacl>ten. Am 26. Juli hat die Beschießung duvck) ein Ferngeschütz begonnen.

Ein Urteil über die amcrikauischen Truppen.

Bern, 1. Au-g. (WTB. Nichtamtlich) In einem aus cincnt atlantischen Hafen datierten Bericht an die .Jtalia" heißt es u. a., daß die ankommenden amerikanischen Trupven zwar tadellos aus^ gerüstet seien mid, ihre Organisation Erstaunliches triste, man müsse aber offen sagen., daß, wenn dix Deutickien diesen neuoktz Gegner auch ernsllich in Aechnuug setzen müßten, die Amerikaner docl, mir inrprovisierte Loldaten seien, die militärisch erst ge- schilt und Onnieren versehen werden müssen. Trotz des Mizeveifelhaft guten Willens .der Amerikaner sei ihrer Msittvirkung' daduvcki eine Grenze gesteckt.

Da» Lebensmittelproblem des Verbände».

London, 1. Aug. (WTB.) Reuter-Meldung. Die Lebens­mittel kon troHeure von England, Fvanknsich Italien mrd den Vereinigten Staaten haben einen A u s s ch u ß ernannt, um die vesichr-denen Programme der Lebensmittelversorgung zu stu­dieren. diese Programme hinsichtlich der verschedenen Waren und im Hinblick auf den Vei'sügbavcn ^äHifssraum in Einklang zu bringen inrd auch die Ausfühi-ung der Prc>namme zu über'.vrrchcm. Ter Ans schiß setzt sich ans je zwei Vertretern der Länder mit Sir John Beale als Vorsitzendem und F. L. Turner als Sekretär zusammen. Tie Nmnar der Mrttx'ttn werden fpäter bekannt g^, geben werden.

* . »

EmglandS Kriegslasten.

London, 1. Aug. (Reitter.) UMerl-ans. Bonar Law brachte eine .Krcditvorlage von 700 Millionen Pfund ein imd safte/ glücklicherweise sei dieser große Betrag nich auf eine Steigerung der Ausgaben, sondern auf turrlamentaisische Zn^ckmäßigkeit^gründq zurückzusilhren. Tie Zrmahme in den Heeri^ausgaben sei darauf iurilckzn führen, daß die eres stärke großer sei ivic zur Zeit der Ausstellung des Bud,,cts. Er schloß, im Laufe des letzten Finanz­jahres habe der England von den Verbündetet! gcschnldcLe Betrag