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ffifeni, für bie bir iuiteiteit bmS Haus die von Wilson Washingtons nieder gelegte ii ( der Ziele, für die Amerika Diese Kriegs'st le lassen sicy wir suckien, ist die Herrscha,! der Veluftrschltii beruht und Menschheit getragen wird" die wahre Lösung

vom 23 Juli teil. Dil kon brachte sofort einen Resolution«^ «ntrag ein, in dem u. a. heißt, daß die gegenüber Irland ver­folgte Politik der englischen Negierung mit den hohen (#runb-

kämpfen, in Widerspruch steht und in seiner großen Rede am Grabe Bruttosätze billigt, in der er bezüglich >nd die Alliierten kämpfen, sagte: i einem Satz zu lammen fassen: Was des Rechts, die ans der Zustimmung von der organisierten Meinung der . und daß nach Ansicht des Hauses , , , - - der irischen Frage darin besteht, daß unvcr-

^lglich hinsichtlich Irland die von Wilson in seiner historisrlien Rede ausgestellten Grundsätze zur Antvendung gebracht werden Nach Ansicht des Parlamentsberichterstatters desDaily Chrv- mcle" dürste die geschickte Formulierung des Resolutionsantrages, über den an einem Tagc' der nächsten Woche beraten wird, ihn: die Unterstützung der Liberulen sichern.

Angriffe engl scher Luststreitkräfte.

London, 28. Juli. WTB.) Reuter-Meldung. Bericht der Admiralität vom 16. bis 24. Juli: Kampfeinheiten der Luft- streitkräfte, die mit der Flotte Zusammenarbeiten, warfen 45000 Tonnen Bomben mit gutem Erfolg auf militärrsche Ob jekte in Z e e b r ü g g e, Brügge und O st e n d e ab. Seclis feindlicl>e Flug", enge wurden zerstört, acht in unlenkbarem Zip« stand zum Nieder gehen gezwungen. 5 britische Flugzeuge werden vermißt.

(Notiz des WTB.: Bon zuständiger Stelle erfahren wir hierzu folgendes: Die Bomberumgriffe hielten sich in den ge­wöhnlichen Grenzen, ebenso wie ihnen ein nennenswerter Erfolg versagt blieb. Die Verluste des Feindes arr Flugzeitgen Übertressen bei wetteni die unsrigeir.)

Der Austausch von Kriegsgefangenen.

Haag, 27. Juli. (WTB.) Wie derNieuwe Courant" laus London berichtet, sagte Ca ve in seiner bereits gemel­kten Rede im Unterhaus über den Austausch von Kriegsgefangenen, daß im ganzen etwa 170000 Kriegsgefangene und Zivilinternierte jeder der beiden Par­teien für die Rückbeförderung in die Heimat in Betracht kommen.

Eine Protestversammlung in Renhork.

Bern, 24. Juli. (WTB.) Nach einer Meldung der ,Neu- hvrker Presse fartb dort eine von 15 000 Amerika­

nern, Russen, Finnländern, Ukrainern, Li tauern, Letten und Esten besuchte Versamm­lung statt, um zu der von den Ententemächten beabsichtig­en I n t e r v e n t i o tr i n Rußland Stellung zu nehmen. Es wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, worin dw geplante Invasion in Rußland über Sibirien als eine Machenschaft der reaktionären Klassen der Entente und Ruß­lands gebrandmarkt und die amerikanische Negierung auf- grfo rdert wird, die Sowjet reg ieruna anzucrkennen und diesen hinterlistigen Feldzug der imperialistischen und reaktionären Kamarilla zu verhindern.

Ein FriedenSsrennd in Amerika zu 20 Jahren Zuchthaus verurteilt.

Stockholm, 27. Juli. (WTB. Nichtamtlich.)Nya Dagligt Allehanda" erfährt von aus Amerika zurückgekchr ten. schwedischen Anrerikanern, daß der frühere Sekretär von Fords Friedenskonferenz, Lockner, zu 2 0 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, weil er sich nicht davon ab- valten ließ, seine.Arbeit für den Frieden and) in Anrerika tzortzusetzen.

Ein Vuch von Ellen Key in Amerika unterdrückt.

Kristiania, 27. Juli. MTB. Nichtamtlich.) Wie hier eingelwsfene amerikanische Blätter melden, wurde El­len Keys Buch ar, Peace and the Euture", welches 1916 erschieircn ist, verboten. Die National Scourith League warnte alle Landesbibliotheken, das Buch auözu- leihen, weil es Meinungen enthalte/"die gegenwärtig ge­fährlich seien und deshalb unterdrückt iverden müßten.

Amerikanische Anweisung in der Schweiz.

iern. 26. Juli. (WTB.) Schweizer Blätter melden: Das

amerikanische Konsulat in St. Gallen versieht neuer- dings die von ihm öffentlich angeschlagenen Kriegsberichte mit Ueberschristen, bereit eine wörtlich lautet:Tie Hunnen, ziehen sich über die Marne zurück!" Zuschriften an die Blätter protestieren gegen mn derartiges neutralitätswidriges Veralten und weisen darauf hm, daß bisher von allen amtliche,: aus­ländischen Vertretungen in St. Gallen der scknvezeirisck)en Oesfcnt- lichkeit gegenüber strikte Neutralität gewahrt lvurde. Wie das Galler Tagblatt^^ meldet, ist eine Untersuchung wegen Verletzung der Schtveizer Neutralität eingeleitet worden.

Ein Schweizer über Deutschland.

27. Juli. (WTB.) In derGazette de Lausanne" vom 25. Juli schildert ein aus Rußland zirrückgickichter W e st- schwe i z er svlgen^-rmaßemj seine . stöeise drwch Deutschland: Glänzende Reise durch das luxuriöse, üppige fette Den t schland." Es ist sehr erfrerckich, daß dem Mit­arbeiter des Blattes unsere .Verhältnisse n«h in einem iolchm Lvchte erscheruen. Er schreibt:Nein! In diesem Jahve wird TeittsMaud nock. nicht .Hungers sterben! Das weiß Deutschland mid es will, daß die anbemt es auch wissen." Ter Verfasser des Artikels schreibt dann über die vorzügliche Ber-pflegung au) der Eisenbahn, die alle seine Erwartmrgen übertrvffen l»abe, mrd fäljrt fart midem er be^lders das gute Prvt lobt und h-rvvrl-ebt, daß u«h für alles geborgt sei. irnd auch die deutsche Pahnktlichkeit sei kem leerer Wahn.

Die gescheiterten Umsturzversuche in Rußland.

Mos kau, 25. Juli. (WTB. NiästamtlichO Die BeN'eise ,«eh­ren sich, daß zwischen der Ermordung des Grafen Mir­bach und den gleichzeitig in Moskau wie in a n d e r e n russi­schen Städten veranstalteten Umstnrzvers n ch c n , die sämtlich die Wiederaufnahme des Krieges mit Deutschland zum Ziele hatten, ein enger Zusamnienhairg bestell. Das Attentat gegen den Avasen Mirbach fand am 6. Juli, nachmittags, statt. Am gbnclien Tage, fast zur gleichen Nachmittagsstim.de begann der Mfstand in Jarvslan,, nachdem dort am vrchn-.ge!»niden Tag<- ein serbischer Miaior und zwei andere Ententwffizieve. sowie gegen Mittag des 6. Juli 100 Manu, sogenannte Iweiwillige des Nordens, ans Wo- wgda emgetwffeu waren. Von den Agenten der Entente ivurden den M rfftandischen Weisen: i^rden in Jan>.sta,v mitgetmlt. daß sic sofort losschlagen könn-ten: starke Trupventran starte seien von Nor­den her berntS iin Anrnstlen. Während dc^r Kämme der fügenden! Tage erklärte sich in Jaiwslalv di'r Stab der Weißen Odirde in einer offiziellm Beknnitmachnug als mit Deutschland im Kvieae besindlich und setzte die deutsche Fürsorge ko m missio nj mit ihren etwa 2 00 0 Schutzbefohlenen (Kriegs - und Z i v i l g e s a n g e n e n) i m dortigen T h e a t c r g e f a n g e ii. Ms die M-nße (^>iarde ihre Sache verloren sah. lieferte sie an deii l>es.'blshalanden dentschm Offizier, L-actnmit Bakk, die Waficn ab gab sich also in (^sangenschast der deittscl)en .Kriegsgefangenen und wnrde später von diesen Mi die Näte-Tnipt'en ausgelie ert

Der- Maimte Zim scheu fall M urawje w. der den Rückzug dei' Rat»- ? rnmi! zur F-olO? hatte, ereignete sich am 8. Juli. Murawiew wen' -Umber der gegen die Tschecho-Slo!»akeii operiere!wen! Tate. ^ ruwvu Er war AbenN-urer und für Besteching notorisch dngailglich Es war der Er,t.-me gelungen, ihn für ilp-e Zwrcke zu a,iinnueir Murawieio inoklamierte nicht nur feine Vereinigung mit den Tschcho Slowaken, sondern g^üchzeiiig mich den Krieg

an Deutschland. waS ja auch die Mörder Mirbachs als Zweck

rlnes Lltdeittates die HerbdsÜhrung des Krieges mit Deutsch- taub angaben. Der Zweck der gesamten Machinationen war der -Lturz der Bolschewiki uird die Aufhetzung der Leidensck)asten gegen Deutschland bis -um Wiederbeginn des Ärieges nrit Deulschland. Die räumlich getrennten, aber zeitlich zusammensallenden Aktionen weisen deutlich auf eine einheitliche Leimirg.

DemBcrl. Tgbl." -aus Moskau zufolge berichtet die Beters- burgcr Telegraphen-Ageutiir: Wie von ixni örtli.chcn Behörd>en niü- gebeilt ivird, find B l u m k i n und aicdei. Teilnehmer an dem Morde des Grafen Mirbach nach der Ukraurer Grenze ge­flüchtet: ihre Spur ist in der Ukraine verloren gegangen. Frühere russische Minister vor Gericht.gestellt.

Lugano, 29. Juli. (L.-A.) Der Corriere Hella Sera meldet aus London, daß Nad)rid)ten aus Moskau zufolge die Gerichtsverhandlung ggecn die Exminifter P ro to Po­pow und Mala ko w begonnen habe. Alle gegenwärtig in den Gefängnissen in Petersburg befindlichen früheren Mi­nister der zariftisdien Negierung werden zur Aburteilung nach Moskau gebracht.

Trohti gegen die Engländer und Franzosen.

Petersburg, 25. Juli. (WTB^) Volkskommissar T r o tz k i hat folgenden Besel/l erlassen: Im Zusammenhang mit der £ttg- I i s ch -französischen Ach teilung, die an der Murman- küste gelandet ist, und in Verbiirdimg mit der offenkundigen Teil­nahme ftanzösisck)er Ossiziere an dem gegen revolutionären Lkusstande gedingter Tsck)eck>o-Sl"waken beiekcke ich aufs strengste, ioiuofjl allen Institutionen der Militärbel>örde als auch allen Militärdienst- tuenden im allgemeinen, in krünerlei Wri > den frmrzösischen und englisck)en See- und Landossizieren Binhilfe zru leisten, ferner zu verhindern, daß sie sich von Stadt zu Stadt begeben, endlich sorg» flaltig auf alle ilpr Handbmge^l zu achten als auf die Handlungen von Pers^nren, weliche, ivie die Tatsachen beweisen, falng sind, gegen das Gelnet der russischen Re.'<u.blik und gegen das oberste stkecht deS (russischen Volkes Böses im Schilds zu führen. Vorliegender Befehl Nird telegraphisch bekanntgegeben und bleibt in Kraft bis zur Be­seitigung seiner Eirlstehungsursache, worüber seinerzeit eine Mit­teilung erfolgen wird.

Russisch-ukrainischer Warenaustausch.

Kiew, 25. Juli (WTB. Nichtamtlich.) Am Montag begann daß auf der gestrigen Sitzung der Kommission für den WarenauStmi sch der russtslchmkraiTrischen Früdensdelegation der ukrainische Vertreib die Ausftlhr von Steinkohlen, Koks, Ensen, Sckneiren, im ganzen im Wirte von 15 bis 17 M'illioneil Rubel, für möglich erNärte. Ms Gegenwert wurde von russischer Seite aitr Ausluhr bestimmt: Naphil«, Benzm, SckMieröle, Papier, Grubenholz, Zement. Kleidung für Bergarbeiter, ebenfalls int Werte tnt ganzen von 15 bis 17 Millionen Rubel. Uebcr den Austausch nicht normierter Waren soll auf der nächsten Sitzung beraten werden. GS tvurde der Wlmsch nach Beratung der Grund- llnren/mes ständigen Handelsivrtrages auSgesPrvckien. In der polnischen Kommission der ukrarnis^russischen Friedensdelegation ist denselben Quellen zufolge in der Frage der Grenzfestsetzung endlich eine Emigung in allernäckKer Zeit zu erwarten.

Frühere ukrainische Minister vor dem deutschen Fel qericht in Kiew.

Kiew, 25. Juli. (2MB. Nichdrmtlich.) Ain Montag began vor dein deutschen Feldgericht in Kiew die Berhlmdtung des Prozesses Dcbryj. Mi geklagt sind die Mtgsieder der früheren nkramisckMr Regierung KriogSminister Shirkowski. der Minister des Jimern Tkatschenko und rhve .Helfer wegen ungesttzlicher Ver­haftung mid Entführung 'Dobryjs. Die Bchcrndlimg beleuchtete den sittlichen. Tiefstand der Regierung und Verwaltung vor dem Skwtzi der Rada. Sie zeigte die inrmter stärker ^werdende Tendenz der damaligen RegiecmrgSpolitik, eingegangene Verpflichtungen nicht einMrhalten und sich der deutschen Helfer zu entledigen. w«S höchst verdächtige Brzmchumgen zum polnischen Kvrps n 7 w den PlMr eines Aufrufes gegen die Deutschen an das ukrainische Volk nach. Nachdem alle Asugeklagten bisher jede Schuld avzu- leugnen und abtzarwäkzen versucht hatten, braefftt endlich der gestrige E^erickstStag Gestärrtmisse des Ailgeklaigten Gajewski und im Zu- samnteuhang damit ein Geständnis des als Zeugen vvrgeladensn> früheren Ddnisterpräsidenten Golubowitsch

Kiew, 26. Juli. (WTB. Nicknamtfich.) LautKiewskaja Mhsl" irmrde im Dobrdi-PrcHeß emr 25. Juli das Urteil gefällt. Bern-fteilt wurden: Golubowitsch urrd Shukowsky zu zwei Iah ren, die übrigen Angeklagten z«u einem Jahr Gefängnis.

Aus Sibirien.

, Peking, 25 Juli. (WTB.) HavaÄ-McldtMg. Aus Omsk tmrd gnueldet: Die einstweilige Regierung hat die Unab­hängigkeit Sibiriens unter der Autorität des Miuister- rats mit dem Sitz in Omsk ausgerufen. Ferner setzte sie alle maximalistischen Berordnimgeil außer Kraft, bildete Arbeitcr- nnd Soldatenräte, stellte die sibirisckre Duma wieder her und hob d^e Bescblagnabme des Eigentums )vieder mck, bis die Verfassung- ^gebende Versammlung die Bodensrage gelüst haberr wird. Die einstweilige Regierung ersuchte die Regierimg in Wladiwo­stok, dieses Borgel>en zu büligen.

Aus dem österreichischeu Abgeordnetenhause.

Wien, 26. Juli. (WTB.) Im Abgevrdnetenhause er­klärte bei der ztveiten Lesung des Budgetprvvisoriums ein Tschedfe, daß die Stellung des tschechischen Verbandes durd) den Regieruugslved>sel ganz unberülwt bleibe. « Der Chrtstlidisoziale Hauser trat eutsdftcdcn für die Wahrung der sttedfte des deutsdicn Volkes ein. Der Obmann des Polen­klubs, Textil, erklärte, die Polen würden für das Budget- provisorrum stimmen. Die (Slowenen, Nationalpo- len und Ukrainer stellten sich auf einen ablehnen­den Standpunkt, ebenso die deutschen Sozialdemo­kraten. Die deutschen Agrarier ließen erNären, sie würden ihre Haltung von der Erfüllung der Forderungen des deutsd?en Volkes, besonders der agrarischen Forderungen, ab­hängig machen. Die Den t sdi>n a t io n a le n erklärten, sie würden für das Vudaetprovisorium und die Kriegskredite stimmen, ohne dem Minisd'rpräsidenten persönliches Ver­trauen entgegenzubringen. Die D e u t s ch r a d i k a l e n und das d e u t sch e Zent r u m versagten dem Ministerpräsiden­ten die Gefolgschaft. Die Rumänen sprachen der Regierung ihr Vertraueii aus.

Der Scefricg.

Amsterdam, 27. Juli. (WTB.) Nach dem Reuter- ,d>en Bureau meldet dieTimes" aus Santander, daß der französische DampferLydien" torpediert ivordcn ist. Von der Bcsatzimg von 46 Mann wurde:!

Leute gerettet.

London, 27. Juli. (WTB.) Amtlich wird mitgeteilt' Der H : l f s k r e u z e rM a r m o r a" (10 509 Brt.) ist am 23. Jul: von einem deutschen Unterseeboot torpediert worden und ge funke n. Zehn Mann der Besatzung werden vermißt.

London, 27. Juli. (WTB.) Amtlch. Ein eng­lischer T o r p e d o b o o t s z e r st ö r e r ist am 24. Juli ae- chettert und gesunken. Dreizehn Mann der Besatzung werden vermißt.

Gründen in absehbarer Zeit ncht rnögsch sein. Die immer

wiederkehrende Behauptung, daß die Entlassung des Jahr­gangs 1869 mit seinen wenigen Monaten ,Jo gut wie gar keine Entlassung gewesen sei", widerspricht den Tatsachen.

Bayern und die Fürsorge ftir KrirgSttilnehmer.

München, 27. Juli. (WTB. Nicki^rintlich.) In der hurtige» Sitzung der Reichsratskammer wurde der Antrag PneyM sing, den der ReidSrat Frhr. v. Franken stein übernahm, be­treffs .Bern>elümng der etwa rrreichten Kriegsentschä­digung für die in ihrer wirtschaftlichen Existenz ge­fährdeten Kriegsteilnehmer, in fo-lgender Fassung an- gerrommen: Die Ltaatsregierung wolle beim Bmwesrat dahin inirfeu, daß Kriegsteilnehmer, bk durd), Erfüllung ihrer Kri^s- dienslpflidü in ihrer wirtsclMlickZen (hrslenz g^ftührdet sind, nach R(öglid)!keit unterstützt werden, und daß die etwa erveichte Kricgs- eirtschLdigung insbeivndere Mich .hierfür hervngezogen werde und daß im übrigen das ganze Renten- und Fürsorgeivesen aus eine neue'Grundlage gestellt iverde. Minisketpräsident Dandl fii^te zu dem Antrag Nr a. aus, die StaatsrogieQrng sei sich »cr Ausgaben, ivie sie in dem Anträge feshgelegt seren, voll mrd ganz beimitzt und habe nach dieser Richtimg hin bereits gearbeitet. Sie werde auch Zukunft die Sache im Ajuge behalten und alles tun für die

in

Tapferen, die der Krieg getan werden könne.

von der Heimat.serngehatten habe, was

Aus dem Reiche.

Die Frage der Entlassung des Jahrgangs 1879. de rli n , 27. Juli. (Amtlich.) Die Entlassung mich nur eines Teiles des Jahrgangs 1870 unrb aus militärischem

Berlin, 27. Juli. (WTB.) Dev bisherige Vortragende Generaladjutant und Chef des M i l i t ä r k a b i ne t t s Seiner Majestät, 0st:neraloberst Freiherr v. Lyncker, hat aus Gesundheitsrücksichten um seine Enthebung von der der­zeitigen Dienststelle gebeten. Seine Majestät haben bestimmt, daß Freiherr v. Lyncker Präsident des Reichsmili­tärgerichts wird.

Berlin, 27. Juli. (WTB. Nichtamtlich) Die Ge­schäfte des Chefs des Militä rkabinetts in der Kriegsstelle werden svrtan von dem bisherigen Abteilungs­chef im Militärkabinett, General ä la suite Seiner Maje»- stät des Kaisers und Königs, Generalmajor Freiherrn von M a r s ch a l l, versehen.

Gietzener Stavttheat«».

Comleffe Guckerl.

Lustspiel von Schönthan und Kohper-Erlseld

\. CitTn % ^L^vielleituug pu einem! Lustspiel der alten <->ckmle gegnften, und bie fröhliche Stimmung des PubliLmnS Uk belcheien daß es kern Fehlgriff lvar. Man fterrte sich über die Alt-Wiener GemütlickMt des k. k. Hofrates von Rtittersteig (Karl ^ eT ' im ^ e y. ^dein Pantoffel seiner energischen Gattin Frenzel) stehend,rncht weiß,ivie er sich ..inenden »md AZ? J 0 ^- ^d. uuch amüsierte sich über Horst von Neuhoff t P- k® nt f. ^ cinrri neuen Einsall verlegen ist, um N ahe ferner geliebtenComtesse Ystickerl", der Gräfin? (EinMy Abendroth) zu gelangen. Daß die Tv<hter des Kallmar), wotz all^rFanEnirück- rn n t^ T <» ,D t ral:m ">ck«ebüct>et tocrien svlleir, ihrril Stott &x««>tb (Sofef Robert),trient", dotz der alt-, rbea- motisrl»- riissych« Ätmatscheff r'Lwlf T-leky), naiKm

©räfin Trachau gefdjeitert sieht, mit bE altm Maffeuse auf senre russtsck>en Güter zurückTclrrt. ltech a J nr »'! n Ratz«, des alten Lustsviels. Diese allen Stücke lass-« «oitetim« craslmnmen rnch alle^Kvnfükte-- smden «ine vewedignche Losmrg^ stich wenn eine .MMHrnng so flott von gestrige tÄk-irlleitwi« Otto Ecmradi), dann laßt nch nichts dagegen ernwenden. hg

A«s »ts-t And Canft.

Gießen, den 29. Juki 1918.

Die Erzeugerhöchstpreise für Obst.

ReichssteNe für Obst und Gemüse hat ErzengerhSchstzMeis« Zwetschm verösstmllicht. Tvee und Ta,elbirnen 35 Psg. für Wirt-(chaftsa^ mW Wirtschaftsbrrnen, zu denen Mich das Schüttelobst. das Mvü- rmd Fallobst gehört, 15 Pfg^, für Zwetsck-en, Htruspslaumen, Hcms- zivetsä^en, Mußpslaumen, Dauerilpflaunreir, Thüringer Pflanmeir der BrennzwAschen 20 Pfg., für BremizlvelscheN 10 Psg. Für ^afeläpfel und Tafelbirircn firtb vom 15. Oktober ab An,beivahrungsZuschläge als Ersatz für Schüvuird vorgesehen. Tie Aepsel und Birnen nrnßten gegenüber den ursprünglichen Wftästen der Rerchsstelle erhöht >Verden, weil die Apselernte in werten Gebieten des Deutschen Reiches wenig günstig beurteilt wird wrd die Mrneneriite dnrck-wog schlecht aussällt. Um die deutsche Edelobstzucht m sckstitzen, bleiben vollkommen cncsgebildete fehler- au}-L /is. r Migc'höreiide Aepsel und Binien bestimmter

( Koße (Edelobst) von den Höchstpreiseit crnsgenommeii. Sie dürfen aber nur an die von der ReichSstellc ermächtigten amtlichn Stellen veräußert werden und komnlen ausschließlich durch behördlich über- wiickfte Verkaufsstellen au die Verbraitcher, so daß jeder Uebervvo- teckung der Verbraucher ttorgebeugt ist.

** Neue Wechselstcmpelmarken. Rene Wechseltzem- pelmarken ftnd von der Micbsdruckerei hergestellt nwrdeil und kommen am 1. August infolge der Mnderimg des Wechselstenipel- gesctzes zur Emsührimg. Tie neuen Marken werden zu 15, 30, ^^d60Pf,zu1,2A 1,80, 2,40, 3,00. 3,60, 4.20, 4,80. 5.40, Pf 12, 18, 24, 30, 36, 60, 120 und 600 Mk. arisgegeben. Sie haben dre Fvrin ernes liegenden Recksteckä. Im M'tra^ von 50 bis 60 Pf. ftnd sie olivgrün, von 1,20 bis 6,00 Mk. blau mit rötlichem

Unlergninb. In der linken oberen Ecke befürdet sich ein Schild mrt dem Reickisadler. Von diesem läuft ein Band mit de

.T-lußä^r Wechseljbempel" aus. Die Marken von 12 bis 600^1ik. ftnd graugrün rmd vwlett mit bi-auueur Sckm^>rucke hergestellt. L.re Wecltelmaick.mvvrdrncke zu 15 Pf. stimnien mit den bisheiigcn üle ein. wlarken bis zu 45 Pf. werden bei allen Poslüiiuern und d<u Poßagentmeu verckaitft, wo Bedarf ist. Tie alüm Rturken gelten vorn 1. August <m nickst inchr. Ihr Wert wird aber bis zum 31. Dezember auf Antrag ersetzt. Lose Marken sürd dal>ei in Reihen auszu kleben.

** Lichtspielhaus, Bahuhofstr. 34. Bon Diens­tag bis einsMießlich, Mittlvoch gelangt das .Filmdrama ^,Das Dagebiiich des ApotlMws Warren" zur Mlffühcimg, ^lnßerdem wird das LustspielHarry wird Familienvater" misgesührt. Am 1. und 2. August tvird die Filmopei'Martha", die so großen AuLang geftruden h>it, iviederl-olt. Näheres sielie Anzeige.

Landkreis Gießen.

# Qneckborn , 29. Jicki. Lehrer Wilhelm K n ö Pp e t imirbe zum Unteroffizier befördert. Stein borg. Fürs Batev« land starb der Senrinarist Georg Harnisch

Meteororogische Veodachtungen der Station Gietzen.

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