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Die neuen liämpse an öer Würne ?md hei Reims.

(WM.) Großes Hauptauartier, 16. Juli. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In einzelnen Abschnitten lebte die Karupftütigkeit auf. 5estlrcki t^n Ayiette wurde ein nächtlicher Vorstost, öst­lich tim .Hebnterne ein stärkerer Angriff des Feindes abgAviksen. Hier staben sich wälsrend der Nacht neue örtliche Kämpfe entwickelt.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

ZwHchen Aisn-e und Marne mW östlich von ChLteau- 'WerrH lebhafter Artillerickampf. In kleineren Unternch- nnmgen mW im Vorstost über die Marne südwestlich von Jaulgonne, buchen wir in die feindlichen Linien ein und brachten Gefangene .zurück.

südwestlich und östlich von Reims sind wir .-esdern stich in Teile der französischen Stellu n. g e n ein gedrunge n. An den Vorbereitungen für die artil- 'erntische anepMster'.ng lwrten Vermrstungstruppen dejon- juu Anteil. Artillerie, Mineinner ser und Gaswerftr öff- ue\tn durch ihre verni-ckA-ende Wirkung im Verein mit Prm- und Flainnve>nl>erf-'rn der Jnftrnterie den Weg in den Feind.

Die Arnree des Generalobersten v o n V ö h n hat zwi- iifeeu Jaulgomre und östlich von Dormans die Marne überschritten. Pioniere setzten im Morgengniuen Suremtruppen über den Fluß und schufen damit die 6)rund- iau: für den Erfolg des Tages. Infanterie erstürmte die steilen Hänge ißuf dem SüLufer der Mrrne. Unter ihrem 'Schun Wllzog sich der Brückenschlag. In stetem Kämpfen durchstiegen wir das zäh verteidigte Waldgelünde der ersten semdlststen Stelllmg und warfen den Feind aus seinen rück- : värt Linien bei CondeLa C h a p e l l e C o m - blizy Mareuil zurück. Auch nördlich der Marne entrissen wir Franzosen und Italienern ihre erste Stellung Miststen Av-re und Marne. Wir standen am Abend im ampf östlich der Linie E ha t i l lo n C uche r y Cstaumizy.

Die Ariuoen der ls^erierale von Mudra und vo n Si- : , m griffen den Feind in der Champagne von Prunay >. ttich von Reims) bis Tahure an und nahmen im Kampf mit deml; unserem Angriff entziehenden Feinde die erste . < nzostsche Stellung. Südlich von N a u r o y M o r o n - illers streßen wir über die Höhenkette: Corniltet ntichrrgKeilbergOelberg durch das Trichterfeld der itn-rr gen Früstjahrsschlacht bis an die Rönierstraste nord­westlich von Pros ne § und in das Waldgelände südlich des Fichte serges vor. Oeftlich von Suippes entrissen wir dem Feind das KampffeD der Champagne schlachten zwischen A u- berive und südöstlich von Tahure. Auf unserer An- griffsfront östlich von Reims hält der Feind seine zweite Stellung nördlich von ProsnesPerthes.

Trotz tiefer Wolken und böigen Windes waren die Lust­streitkräfte tätig. In niedrigen Höhen griffen Flieger mit ststmrben und Maschinengewehren in den Kampf auf der Erde ein. Sie schossen gestern über dem Schlacht frldc 31 feind­liche Flugzeuge und 4 Fesselballone ab.

Leutnant Loe wen Hardt und Leutnant Menk- ho ff errangen ihren 36., Leutnant Bolle seinen 21. Lust­sieg.

Die Zahl der bisher eingebrachben Gefangene »be­trägt mehr als 1 3 060 Mann.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

In kleinen Unternehmungen in Lothringen und Vogesen sowie im Sundgau machten wir Gefangene.

Der Erste Generalcmartierrneifter Ludendorff

Der Abendbericht.

des Flusses ycröen die Gogner, Franzosen und Ita­liener (!) ebenfalls Raum verloren. Cs läßt sich jedoch noch nichts Abschließendes sagen. Nach frcrnziösischer Dar stzelknng hätten am er ik-anische Truppen im Gegen- anigrrff auf die Truppen des Gerrsral,-bersten v. Böhndie Lage wieder hergesteUt". Das klingt etwas vorsichtiger als die andere Wendung int französischen Heeresbericht, die D eutschen s eien wieder über den Fluß zurück geworfen wor­den. Da der neueste deutsche Abendberich: nur kurz heftige (Ä-egenairgrisse des Feinoes an der Marnefront verzeichnet, diirfen wir nicht voreilig triumphieren, sonoerit ntüssen geduldig und vertrauensvoll das Weitere abtvarten.

Der Feüw w»ar, wie er selbst verlauten lässt, von Zeit und Qertlichkeit der neuen detl.-tschen Offensive diesmal nicht völlig überrascht. General Fach hat, besonders in der Champagne, die neue, von Hürdenbnrg erlernte Taktik des Answeichens angewendet. Und der französische Bericht triumphiert, der Angriff sei zum Halten gebracht f v or d en. Wir dürfen aber mit Befriedigung feststellen, daß das deutsche Borgehen, erhebliche Geländeschwierigkeiten über- -ivunden hat. Die Marne an f > empfindlicher Stelle zu über­schreiten, tvar sicherlich ein großer Erfolg, und die Besetzung des nxrldiaen Höhenstreifens vor Reims dtcrch die Heere v. Mudra Wird v. Ernem war ebieirfalls ein beträchtlicher Gewinn.

Englische Kritiker rechnen darnil, daß Reims von den Deutschen genommen würde,' sie messen diesem Verlust aber keine besondere Bedeutung bei. Im übrigen ist es benrerkens- wert, daß Reuter erklärt, es stehe noch nicht fest, ob dieser Angriff als Hauptangriff beurteilt werden müsse. Daß Hindenburg sich keine besondere Mühe gegeben hat, seine Vorbereitungen bei Reims zu verbergen, macht die Englän­der stutzig und mißtrauisch. General Vtaurice, der bekannte Getter Lloyd Georges, stellt imDaily Chronicle^ folgende Möglichkeiten zusammen:

Das Ziel der Deutschen kann sein, die Franzosen zu zwingen, ihre Reserven a u f z u brauchen, und diese aus dem Norden heranzuführen, als Borbereitimg für einen Angriff auf die Front von Amiens oder noch nördlicher. Es kann aber auch die Ab­sicht Vorlieben, die A n g r i f f s b a s i s gegen Paris zu ver­breitern. Schließlich könnte auch ein wirklicher Hauptversncl; vor- liegen mir dem Ziel, einen nröglichst großen Teil der frcnrzoirscheu Armee zu schlagen, ohne daß ein bestinmites geographisches Ziel damit verbunden wäre. Jni Augenblick ist es vollständig unmög­lich', zu sagen, welcher dieser verschiedenen Wege von Hindenburg eingeschlagen wird. Es ist arlch möglich, daß er selbst noch gar fernen Beschluß gefaßt hat, und erst abwarten will, was er in den ersten Tagen erreichen wird."

Tie Spannung br/lommeitbett Tage wird uns erleich­tert durch die ruhige Sicherheit, mrt der wir alle militäri- schen Sorgen unseren großen Führern .Hindetrbtrrg und Ludendorff in die Hände legen konnten. Wie viel w^len- der wäre die Ungewißheit, wenn unsere H.'ere von Männern geführt würdcm, die noch tricht die großen Feuerprobctt der Strategie abqeieqt hätten

Der österrcichisch-nttflarische Tagesbericht.

Wien, 16. Juli. (WTB.) Amtlich wird verlcuttbart:

Im Raume des Stilfser Jochs, nördlich des Tonale-. Passes, in Judiearien und auf der Hochfläche von Asiago steigerte sich der A r t i l l c r t e kampf zu besorwerer Hef­tigkeit. Im Raume des M o n t e P e r t i e a und des Mont e Solarolo unternahm der Italiener nach heftiger, über­fallartiger Artillerieporbereitung vier gewaltige Sturmangriffe. Sie wurden von den braven Trup­pen der 55. Division teils durch Feuer, teils im Nahkanrpf abgeschlagen. Die Blutopfer des Feindes find auster- ordentlich groß.

An der albanischen Front nichts von Belang.

Der Chef des Generalftades.

Berlin, 16. Juli, abends. (WTB. Amtlich.)

An der Marne front heftige Gegenangriffe

des Feindes

Oertliche Erfolge südwestlich Reims. Oest- lich ttieinrs ist die Lage unveränden.

Eine große Spatrnnng ist über uns gekommen, die si rtoch tricht gelöst hat, da aus dem Bericht unserer Oberste Heeresleitung über den neuen deutschen Augrisfsstoß an d wdarne und im Raume von Reims noch nicht zu entnehmt tst, wohin die Absichten Hindenburgs und Ludendorffs gehe Der erste Kampftag der neuen Offensive hatte ein etwas cr heres Gepräge als unsere früheren Durchbrüche durch d feindlichen Linien, und man ist hertle noch nst rtl der Lage, zu beurteilen, ob es überhau m der Absicht unserer Heeresführer liegt, ^

französische Front

^ - an den näher bezeichneten Kamt

Platzen zu durchbrechen.. Wenn englische Meinungen dah laut werden, die Deutschen wollten einen breiteren Ar macfchraum zum Vorstoß auf Paris gewinnen, so h diese Annahme ^ gewiß etwas für sich. Die ne Offensive schließt sist)- örtlich derjenigen an, t voii oer Erftnrmnng des Dametnveges arrsgegatigen tva nur >uro tinseve Trtrppen diesmal nicht auf eitler gerade vorgegangen, sondern sie sind beninht, t Wrntet,.< lrfunig bei Rerms anszurichteti, diese Stadt u^ chreir t"^rberL>iMmgsOÜrtel in unsere Hand zu bringen. Ar I» Ür Cl ^schüirt es, daß, noch bevor Reims, das bin lmfasftmg angegriffen ist, aefalken ist, die Armee d <^tteralobersten v. Aoehn östtici; von Chateau-Tl)ierry a ^imneter Beerte bereits die Marne überschritt fya t . Der Erfolg, der ja wicht nur durch die große '^ahl d Gefaiigeuen auSgodrückt ist, war felf.r beträchtlich, lieber- d Maw !. i|f der Fernd auf rüTtv-ärlige Linien ziierückgewors' tvciobcM und im östlichen Mischtleßenden Gelände nördli

ver -deütsche Angriff in der Champagne

beweist, so 'heißt es in einer halbamtlichen deutschen Darstellung, von neuem, in welchem Vtaße die deutsche Heeresleitung ihr Hauptziel, die Zertrümmerung der feindlichen Kampfkraft und dos feindlichen Kampfwülens, erreicht hat. In der Schlacht bei Noyon war der Franzose um seine Hoffnung be­trogen, durch Kenntms der deutschen Angriffsabsichten und ent­sprechende Diesengtiederuitg sowie dnr chsofortige starke Gegen­angriffe eine Niederlage ztu ve-rlünderii. Am 15. Juli hat er in der lleberzeuguttg, dem Angmff doch nicht standhalten zu kötrnen, sich nach Erkenntnis der dentsck>en Angriffsabsichten ans rückwärtige Steltturgen zurückgLAogen, ohne den eigeullichen Kampf in seinen vorderen Linien zu wagen. Dementsprechend drang der deutsche Angriff' nicht etwa infolge von Verlusten diese sind durchaus nornral reicht weiter vor. Der Feind entzog sich vielmehr dent Angtriser und baut «sich mit versammelter Kraft in fernen tiefen Berteidigungsstetlnngctr mehrere Kilometer hinter seiner bisherigen Front auf. bevor der Angreifer auch nuv die bisherigen Kampfgräben überschritten hatte. Damit hat der Franzose fast den ganzen Gel ände gewinn aus drei großen blut igsten Schlachten Preis gegeben. Was er in der Herbst- und Winterfchlacht 1915 mit mehr denn 150 000 Daten und Verwmtdet^m erkairste tmd waD 30 seiner besten Di­visionen ür der ztveiteit ^chrilhalste 1917 nrit Opfern errangen, die dem damaligen Oberbefchlshaber NiVekke den MmenBluffaufer" eitrtrugen, das alles gab er fast kampflos an einem einzigen Tage auf. Ter Kern der buntgenrislchiteir Berbandsheere räumt das Schlachtfeld vor dem Gegner. EiNdringliciirr kann das Llnerkenntnisi deutscher Waffenüberfegenheil nicht sein.

An der Marne tonnte selbst z-ühester Widerstand den lleber- gang der deutsche?! Sturmtrupperr über den miächügen Fknß nicht lmidern. Der breite Strom, der aus sernenr hohen Südnfer meisfer- Haft eingegrabene Feind, bildeten feilt nniiberwittdliches Hindernis für detr deutschen Angrisfswill'eu. Jtt NngeMmem Bortvättsdrängen nahmen die Truppen der Armee v. B-oehn ihrem Gegner allein liifer mehr als 8 0-00 G-efangene ab.

Französtschcr Bericht

vom 15 Juli, 11 Uhr abends. Tex heute morgen in der Rich­tung auf Reims auLgeMe deLLÜche ff hat such rväh-

rend des ganzen Tages auf beiden Seiten von Reims mit oteid^c Heftigkeit fortgesetzt. Im Westen von Reims tvuxben hartntätige Kämpfe in der Gegend von ReullyCourthvez-YVassy geliefert. Im Süden der Marne toar es dem Feinde <At nuchceren Punttetr zwischen Fosscü) ^rmd Dormans gelangen, den Fluß zu überschreiten. aber einem von .den .amerikanischen Truppen lebhaft durch'geMrten Gegenangriff gelang es, die feindlichen Eirv- heilen, welche das siidliche Ufer im Westen von Fossoh erreicht lit­ten, ans das nördliche Ufer zurtlckKn-loerfen. Zwischen Dormans und Reims widerstehen die französisch,-ibalienffchen Truppen mit großer Hartnäckigkeit ans der Linie ChaMon a. d. MarneCuchecy- MarfauxBonilly. Im Osten von .Reims stieß s in feind­licher Angriff, der sich von Sillery bis zur i'Aarn de Massiges aus- dehnte, auf eine unerschütterlickie Ver-teidigung. Der Feind ver. vi'elfälrigte seine Anstrengungen gegen Prunay und La Marguise, ebenso tvie in der Gegend nördlich von Prosnes und von Souain. Aber es gelang ihm trotz wiederholter Angriffe nicht, unsere Kampfstellungen zu erschüttern.

Der ,,HavaS"-Kommentar.

Basel, 16. Juli. In dem Havaskommentar zum Be­ginn der deutschen Offensive heißt es: Die Deutsch A griffen gestern früh 4 l l-, Uhr auf einer Front von 80 Klm. östlich und westlich von Reims an. Damit hat die fünfte Schlacht dieses Jahres an der ftanzösischen Front begonnen. Tie Front, aus der der Sturm erfolgte, folgt der Marne von Chateau Tlnerry bis Dormans, wendet sich dann gegen Nordosten, verläuft längs des Berges von Reims und umschließt die Stadt, und bewegt sich dann in östlicher Richtung auf Massiges zu. Eine kume, aber heftige Ar- irnertevorvereirnng leitete den Angriff ein. Wsere OKffchütze er- nüderten durch ein Gegenfeuer von unerhörter Heftigkeit, dessen! Donner selbst in Paris zu hören war. Die Unternehtwung spielte sich in zwei Abschrritten zu beiden Seiten von Reims ab. Im west­lichen Abschtlitt vermochten die Deutschen durch! die Wucht des .ersten Anpralles zwischen Fossoy und Dormans auf einer Front von etwa 10 Kilometern stellettweise die Marne zu über-^ schreiten. In zähem Ringen stießen sic bis zur Linie Renitll) ConrthiszhVassy, 1500 oder 2000 Meter südlich her Marne vor. Tie amerikanischen Truppen dieses Mschnittes gingen aber sogleich zum Gegenangriff über und stellten die Lage wieder her. Zwischen Dormans und Reims vermochte der Feind unsere Deckungslüne nicht zu überschreiten und fvurde auf unserer Wider- stanbslinie. Chattllon-sur-Aiarne CuchjeryMarfauxBouilly festgehalten. Lluch auf dem Berge von Reims kotmten die Deutschen nicht Fuß fassen. Gegett die Stadt selbst unternahm der Feind keinen diretten Angriff. Er ertoartete offenbar detr Fall dieser Stellung vom Gelingen seines, ösllich oori Reims ersolgimdetrj Vorstoßes. Auf einer Frottt von etwa 50 Kilometern wurde den' deutschen Attgriffcn überall Stand gehalten. Besonders heftige An- strengungen richtete der Gegner gegen das Dorf PruncU), gegen das Gehöft la Marcaise und aus die Gegend nördlich von Prosnes und Souain^ Nirgends vermochte er unseren Widerstand zu erschütterrt und unsere Kampfftellungen zu erreichen. Ter effte Tag der deut­sche!! Offensive ist also für uus günstig verlaufen. Während der Gegner in seinen früheren Unternehmungen im ersten Ansürrm wichtige Stellungen hatte nehmen können, sind dieses Aial nur nnbeträchlliche Schwankungen von einigen himdert Metern zu ver­zeichnen, die unserem Berteidigungssystem nichts anhaben können. Ter Feind hat unsere Oberleitung weder hinsichtlich des Zeit­punkten noch des Ortes der Offensive überraschen können. Auch an der Kampffront wurden wir nicht überrumpelt, und der Feind konnte nirgends in sie einbrechen.

Amerikanischer Bericht,

vom 15. Juli.

Oeftlich von Chateau-Thier ry, wo es dem Feindehetlle morgen gelang, die Marne an u n f e r e r Front zu über­schreiten, und einiges ^Gelände zu gewinnen, machten unsere Truppen -einen Gegenangrrsf und schlugen den F e i n d bis zur Marne zurück, wobei sie 500 Gesangene machten. In den Vogesen scheiterten fünf Versuche des Feindes, in unsere Gräben einzubrechen, in nnserm Feuer.

Amerikanischer Bericht vom 15. Juli abends. Unsere Truppen beherrschen den Bend-Fluß. So ist der deutsche Plan hier vollständig gescheitert. Aus unseren linken Flügel am Bend-Flusse machte eine >berühmte deutsche Division den ganzen Tag über wieder­holt Versuche, den Fluß zu überschreiten, aber alle Angriffe schei­terten unter nnserm Feuer urid fern einziger Deutscher überschcllt hier bis zur Stunde den. Fluß. Tie Zahl unserer Gefangenen bei dem Gegenangriff am Bend-Flusie beträgt jetzt zwischen 1006 und 1500, dartmter ein vollständiger Brigadestab. Ter Kamp' dauert nr diesem Bezirk in der heftigsten Weise an.

Die Beschießung von Paris.

Paris, 16. Juli. (WTB.) Reuter. Die Be­schießung durch das weittragende Geschoß wurde am Mow- tag wieder a u fgeno nr me n.

Die 2lmerikaner in Frankreich. Washington, 15. Juli. WTB.) General March gibt bekannt, daß aus den amerikanischen Divisionen in Frankreich endgültig drei Armeekorps von je 225 000 bis. 250 000 Mann organisiert sind. Die Verschiffungen der Truppen nehmen ohne Unterbrechungen im Tempo der letz­ten Monate ihren Fortgang.

Die Luftcrfolgc im Monat Juni.

Berlin, 16. Juli. (WTB.) Im Juni erzielten unsere Luftstrcr lkr äf te Erfolge von besonderer Größe. Die Leistun­gen der Luftstteitkräfte finden ihren sichtbaren Ausdruck in den schußzahlen, die alles bisherige wert übertreffen. 487 feindUcke .st.', zeuge wurden vernichtet, davon blieben 274 i.n unserer Ha, . 250 wurden auf feindlicher Seite zum Absturz gebcackst un s von cg zerstört, 21 wurden zur Landung .gezwungen. Uns«c Flügab- wehrgesckMtze erzielten mit 92 abgeschoss-cnen und 14 jenseits schwer beschädigten, zur Landung gezwungenen Flulgtzeugen ein Ergebnis, das die bislierrge Höchstleistung vom Monat Mai rmr faj, o-re Hälfte übertrisft. Wir büßten 153 Fllrgzeuge, davon am feind­licher Seite 86, und 51 Fesselballone ein.

Der Seekrieg.

Neue U-Boot-Erfolge.

Berlin, 16. Juli. Amtlich. Von unseren U-Booten surd im westlichen Teile des Kanals drei Darnpfer unt> ein Segler von zusamnren über 310 0 0 BRD. vern rchte t nwrOen. Darunter befand sick)i der amerikanische Truppen transpvrter Cincinnati (16.339 BRT.), der aus einem großen Transporter- Gclcitzug unter starfei' Äck^crung hcrausgestt>ossen

Ter Ehef des Adncrralstabeü. der Martov.