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Nr. 163 Awetter Matt

Glehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

veutscher Reichstag.

Sitzung vom 13. Juli. 1918.

Am BmldesrEsche: v. Payer, Gras Rödern, Wrisberg.

^ ^ rhrenbach eröffnet die Sitzung um 10 ttyr

7^. Petitw-nen erledigt, und sodann >vird in

**' ZZ ^ Branntweinmonopols cingetreten. o, >Ü U a , ro r V, Paragraphen wird ohne wesentliche Aus- "gf ^ ll Beschlüssen ziveiter Lesung angenommen.

Brniutti>.»elunu)iu)polgesetz u»irb daraus gegen die Stim-

mt ^ ^ eL &eüvctl sozialdemokratischen Fmklwnen tut ganzen angeiw-mmen.

, Rödern: Mit diesen Beschlüssen stehen

_£!; S? swl« e \ U } n toerttragenden Gesetzgebung. Sobald werden wsl ^mern nicht noch einmal zu gehen haben

geletftet worden, und dabei ist ein Neubau 19 1 o? ? c ^ n errichtet worden, von dem wir rmSSiSr l*tf lm3> erwarten. Mit diesen Gesetzen ist

eine Sicherheit verliehen worden. Steueraesetze Arbeit. Sie haben sich den Tank des WT?r mSJ** Regierungen erworben. Der Reichs-

Äm tzyAonlich diesen Dank ausgesprochen. Er hat

Hauptquartier wichtige Besprechungen. Aus-

^Srril r l s bcu Ausschussvorsitzeiwen und Berickst- erstattern Alte Mitglieder ivaren Sctiwerarbeirer (Heitere Zu-

%t ® Mmtot Et bei eine

«JÄf'i'Ä* den. Staatssekretär für ferne

erleid ganzen wird dann der Rest des Etats in dritter Lesuirg

ködern teilt mit, das; im Herbst den ^wnten Teuerungszulageii gewahrt werden sollen. (Beifall.)

... Grober aus Einsetzung eines Ausschusses

für Sozialpolitik wird angenommen. Es folgt die

Zweite Lesung der Krcditvorlagc.

.^ichker'kEr Abg Kischbeck (f. Bvt.): lieber die Aus- schntzber^imgen ist durch die Preße ausgiebig berichtet worden.

'iShSirrcSt zwei Stimmen die Kredite

b^mlligt Damit ist vom Volke durch seine Vertretung befindet! worben, daß wir bereit jrnd, auszuharren und Opfer zu bringen; bis zum eh^mivollen Frieden. (Lebltastes Bravo/.

Swiy* : Wir bedauern aufs tiefste, daß das

furchtbare Binivergieren fortdauert. Das deutsche Volk ist erfüllt y 1 ? 1 ^ Friedeneqvilleu. Die Regierung lhit wieder ihre

,yrrcvensberciti chaft erklärt. Die feindlichen Regierungen, Parla- rnen te, u nd .l^der <ur.ch die Arbeiter Vertretungen, haben es an ^rucher y-nedensbererti chaft fehlen lassen (Sehr richtig.) Sie Liuer?^ Zeugin den Kampf bis Mm Ende. Sie täuschen Uber die Widerstandskraft Deutschlands ihr Volk hinweg. Da b« Gegner den Frieden veriveigern, werden nur auch diesmal die Mittel m Erreickmng des Friedens bewilligen. (Beifall. Zischen ber deri Unabhängigen Sozialdemokraten.)

Abg. Meyer (U. Soz): Der Krieg ist einmal ein Ver- Mngungsrneg gewesen. (Pfuirufe nnd Lärm.) Die Reichslertun^ Tie MMärpartei,herrscht: das beweist cmch der Wechel rm Ainslvartigen Amt. Rußland und Rumänien ist der GervaltfriWe aufgezloungen worden. (Lachen.) Die Mili- tarcruttkratre nnll auch für den Westen den' Gewaltfrieden Di« und Elend verwüsten, was der Krieg übrig- heimsen at ^Wu^wsvruch. Zuruf: ^oie verlängern mit etitcTJ Xujen Rede den Krieg.) Wir wollen die Akehrheit vor dem linier gange retten, deshalb itimmen wir gegen die Kredite Pro- 5z22 vereinigt Euch! (Lachen auf allen Seiten des

bei den Unabhängigeir Sozialdemokraten.)

. . ^7, K riegslredite werden, wie bereits berichtet, in zweiter imö dritter Leung gegen die Stimmen der Unablntngigen an ge- Ittnnn«! (Lebhafter Beifall.)

^?^^llänMNg Mm Besoldungsgesetz und das Gesetz bett. DnWchatt des Reiches bei der Förderung des .Kleinwohnungsbaues ^Reichs-und M ilitärbe dien stete (unter Einbeziechmg der Kneger- imiwen ! werden einstimmig angenommen.

Tamir ist die Tagesordnung erledigt.

ö ach: Es liegt eineZeil außerordentlich an- strenmm-^er Arbeit bnllm uns. Die Friedensverttäge mit dem Osten w^deil vom Wölbe Mit Dankbarkeit ausgenommen. Ex oriente rax, w . et U T0 ¥? Wort stur imier Volk. Dein Staatssekretär, delsm Vertragen steht imb der jetzt aus deni Amt lft ' ^oulirt unser Dank. Ueber die Notwendigkeit der treuen Steneni, die mr reden bedeutungsvoll sind, werden wir das

Montag. r>- )u!i 1918

Volk aufklären müssen. Es wird bereitwillig die Opfer M trageiij wissen. Den erwünscksten Frieden köimen wir unserem Volke nicht bringen, aber unsere Schirld ist es nicht. (Sehr wahr.) Wir lverden «mich im kommenden Winter vor Not geschützt sein Die Ernte reist heran und aus dem Osten wird auch etioas mehr hinznkommen. liefere Feinde woNen den. Frieden nicht. Sie leben m dem Wahne des Vernichtungswillens gegen unser Volk. Dieser Vernichtu»gs- wikle muß #u schänden gemacht werden. Wir vertrauen auf Gottes Schutz Und unser uilvergleichliches Heer, das uns die Grundlagen KÜt den Frieden schaffen wird. (Beifall.)

Der Präsident schlägt vor, die nächste Sitzung am 5. Novernber 'Inhalten, er erhält aber die Ermächtigung, gegebenen falls den Reichstag früher zusammen^nberufen.

Schluß 121/4 Uhr.

Aus Stadt nnd Land.

Gießen, den 15. Juli 19)8.

** Amtliche Perspnalnachrichten. Der Groß- yerIog lempfing Unm Vortrag: den Slaatsminister Dr. vpn Mvald, den Minister des Innern Dr. v. Homberak zn Bach, den FninanKminisler Dr. Becker, den Vorstand des Kabinetts, Wirkt. Geh. Rat v. Röntheld; außerdem üen Bürgermeister Dr. Kayser, Bad-9äauheim, und den Ritt­meister Wegener, Dragoner-Negiment Nr. 23. Der Groß- Herzog hat am 29. Jnnr d. I. den Regiernngs- und Baurat Zpitz Hartmanil zu Köln zum Mitglied einer Eisenbal)nr- bex Vessisch-Preußischen EiseilLahnaemeinschaft nnt Wirkung vom 1. Juli d. I. aii ernannt.

Kreis Alsfeld.

up. Aus dem Ohmtial, 12. Juli. Die einschärigen Wiesen kamen icht zum Verkauf. Dabei wurden Preise erzielt, wie sie noch memals vorgekominen. Wiesen, die vorher 4050 Mk. ge- t?/ kamen mrf 240 Mk, also fast das Sechsfache des früheren Preises. Da kostet der Zentner Heu noch mehr als 10 Mk.

Kreis Friedberg.

IL JÄi. L^Urlaub starb Eich der Unterostlzicr Willy Bruckntarin. staden. Hier starb der

1870/71 Postagent Meinhard Curth. In- Mder des Eisernen Kreuzes uno anderer Orden.

Starkenburg und Rheinhessen.

Bingen, 12. Jiili. Eine Steigerung des steuerpflichtigen Vermögens um nind 20 Prozent in einem Jahre, diesen Ruhm r t Bmgen fur pch m Anspruch nehmen. 1917 be-

ftch das Vermögen der Bürgerschaft aus rund 100 Millionen in biesein Jahre wurde es ans 122 027 900 Mk. fest gestellt Dem- ^n^chend erfuhr auch die Einkommensteuer eine Erööbuna um 170040 Mk.mrf 372 468 Mk. Diese Äin bafteÄeV«" inehrung des Dolksveimmgens ist am das gesegnete Wei"whc 1917 mit fernen phantasttscheir Weinpreisen zurückznfnhren.

T H ^ a 1 X2 ^vli. Der Mainzer Fliegerleutnant Buck­let, der gegenwärtig verivundet rn emem Lazarett lieat bat 00 m Kknser enr Rerterblld mit folgender eigenhändiger Widmimq er- WilWm"" Wegerleutnant «Uer ÄS.

Hessen-Nassau.

mr. Frankfurt a. M., 13. Juli. Tie Eingemeindungsver- lt Griesheim a stehen unmittelbar vor d m'?lb- schluß. Gleichzeitig waren nnt Nied rmd Schwanheim Berbandlun-

arwfbaren Ergebnis

Höchst ^ 0ben ' ^ ^ ^bwEdeir wirtschaftlich stark nach

u ^ Das Eiserne Kreuz erster Klasse erbielt drr Carl Ewalde, eim-r FeL-Mieorr-AbteilllA

" MK* brr Sttafkammer hatten sich

sübrer A Sit Zuasü^er P. 7>saik. dcr Werk-

5 er ij -ovrn aus Mtenkirchen und der Hilssschaffner E Müller

17^Ä/Sr am

iy17 bei Willmenrod, ber dem sieben Menschen

za> vviM'twovttii. Das «Nmcht erkimtl aaakn

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... \

15. Badeanstalt. Wässertaärme der Lahn am I

Letzte Nachrichten.

D»'v neueste Bericht der» Qccre^lditttt^

(WTB.) Großes Hauptquartier, 15. Juli. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Südwestlich von Ypern griff der Feind g st. 1 n früh nach starker Feuervorbereiwng an und drang in geringer Breite m unser Kampfgeländr ein. Beiderseits der Lys tagsüber Artillerietätigkeit. Sie lebte am Abend auch an der übrigen Front auf.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

, Zwischen Aisne und Marne blieb die Gefech.tstätigkeit lebpast. Oertliche Jnfanteriegcfechte südlich von St. Pierre Aigle und im Saviers-Grunde.

*

Leutnant Löwenhardt errang seinen 35. Luftsieg.

Der Erste Generalquartiermeister Ludendorfs.

Italien und der französische Nationalfeiertag.

Bern, 14. Juli. (WTB. Nichtamtlich. ^ Nach- eine-: Stesmü- Meldung feiert ganz Rom den französischen Nationar- f eiert a g mit Flaggen, Ministerreden u. a. Die Nachrichten aus anderen Städten Italiens besagen ähnliches.

Eine Kundgebung des Ausschusses für die Brrteidiauna

Walloniens.

Krüssel, 14. Juli. (WDB. Nichtamllich) Der im MärH 1918 zusammeugetretene besondere 2sus schuß für die Ver­teidigung Walloniens irimmt in einer Erklärung die längste Kunitigebung desRates von Flandern" zum Anlaß um auch vom wallonischen Standpunkr aus erneut die diot-'.'e'ndigkeit m betonen, zwischen Flmidern und Wckll .mien ei t iveitaehe! ^ kulturelle und politische Scheidung durchs :führen. Unier Hinweis vus die geg^.n,ertige Abhängigkeit, besonders wirtschaftlicher Art, müsse aber das Ergebnis der Trimnung nicht die Schaffum; zweier völlig voneinander losgelöster Staaten, sonoern die Bildung eines Förberativstaates sein. In internationaler Beziel/ung hätten Wal- lonren und Flandern.das gleich^' Interesse daran, den Gedanken an einen Wirtschaftskrieg nach dem Kriege zurückzuiveisen.

Die parlamentarische Lage in Oesterreich.

Wien, 14. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Tie gesamte Presse gibt ihrer Ucberrafchung Ausdruck über die gestern nachmittag er­folgte tEötzliche Berufung der Führer der parlamentari­schen Parteien zum Ministerpräsidenten, der »ach seiner Rücktehr von der Audienz beim Kaiser bis in die späten Mendstunden mit den Parteisührern einzeln verhandelte Die Fächer, der Christlicht-Soziale», Polen und Tschchen (-allen von de.- Einladung nicht reckftzeittg verständigt werden kön- nen. Da die Besprüchimigcn für cheng oettraulich erklätt wurden, können die Blatter sich irixr in Vermutungen über den Gegen Hand >e. Beratirnqen ergehe». Vorwiegend besteht die Ansicht, daß de. Mi ästtrpräa ent mit (llick- sicht auf die außerordentlichen außer- und innerpolitischm Verhält- wisse M die Parteieii einen Appell gerichtet hat, aus einen llag- wsen Verlauf der Parlamentssitzung Bedacht zu nehmen. Der Säd- lawe Karoseo soll sich zurückhalterck) geäußert haben. Im übrigen wird die plötzliche Berufung der Parteiobmänner zu dem Minister- präsideitten von Seidler, welcher in politischen Kreisen großes Aus­sehen erregt und auch die Gerüchte von einem Rücktritt des Kabi­netts oder einer weiteren Ausschaltung des Parlaments veranlaßt hat, von der Presse scharf kritisiert.

Die Bestrebungen der Tschechen.

Wien, 14. Juli. (WTB. NickMmtlich.) Tie Blatter melden ans Prag: Gestern fand die lÄrundungssitzung des tschechischen Nationalausschusses statt, in der Kra- m ar c z zuin Präsidenten gewählt wurde. Es wurde beschlossen, in n AuMls an dos tschecknsck>-slewckkisch Volk zu rickllc» in

ei»en

; -^/nurjov-uu|UA wu KU nuirciT, in

dem es Hecht: Tie Aufgabe des tschechnch-slowatischen Volkes liegt rn der Arbell zur Erreichmg des Lelbstbestinrmungsrechtes in einem selbständigen demokratischen tschecho-slowakisck-en Staate mit eigener Verwaltnng im eigenen Hause und unter eigener Volks­herrschast.

Deutsche Kunft Darmstaöt 1918.

ID ärmst« dt 12. Juli. Es ist schm eine stattliche Reihe to KmMwsl.'cklAiige^ tue der Olbrich-Bau auf der Ma- ALcicholn- nt fernen Mainau seseheu [jot, und es haben sich in ftither^ ,m oft iwintemV stinrmei: erheben, die in der alliähr- ItchenWieser. i,r einer KnnstzckMu an dicker Stätte eine Verflachunq ver Tarmhadter .Kunstbestrebirngen besillchteten. Dos Gegenteil W be\m waren die Ausstellungen auch iricht alle

AeUhnelttg, so ist eher ein Fortschritt als ein Rückschritt wahrzunehnien. ^a, nach dem Utteil der Sachverständigen wie der Allgem emhell, überragt die gegenwärtige Ausstellung die sicheren bei wellem, nicht allem in der Räannigfaltigkeit des Gebotenen, sow dern vor ollem durch dessen künstlerischen Wert. Eine solche Fülle von h e r v 0 r r a g e n d,e n N 0 m e n war hier noch ine vertreten, ebensowenig eine solche Sammlung von Werken der Ge- gmwart Darm liech ivohl die hauptsEichste Bcdeuttmg der gegew- t^rttgen Lck'-»u daß sie emen vorzüglichen Ueberblick über die ver- 'chdevensttn inchtungm der zeitgenössischen Malerei bietet. Man rat m nur >!itrtftlcr twit Rang zu 'der Ausstellung eingeladen und ,en freien Wettbewerb ousgeschaltet : infolgedessen steht die Wertig ^bll der Bilder riber dem üblichen .Durckhchnitt.

-ur hessischen Künstler treten diesmal in der Zahl W.it rnrück, aber in ihrem künstlerischen

w ihnen. Am meisten fesseln unter chnen G e 0 r g A l t h e i m, der mll emer stimmungsvollen Oden- §?;?landschaft,m zorten Farben vertreten ist, Richard &?{ I ^ er, der ln seinem BildIm Fenstere ck" wieder die ^^-E o^nbatt: eine scharfe Nottirbeobochtang, die 'ich Niait >eavau7 beschrcmkt, äußere Enndrücke wiederzugeben, sonderni Seistlgr Schönheit auf den Besck-auer wirkt, Ä n Ä ^..Altmeister der Mischen Maler H einrich

ferner /5 Jahre mit <wstaun- Pinsel fühtt, und dessen Atterskunst jetzt »Irv^ ^Ker gleich von. der Staffelei weg lnt enrrn ferner beliebtesten ttzegimstände dar- geneitt '^ Otzberg rm Odenwald.

.... ^/ren lMischm Malern seieg genannt: Astna Beyer, rVf nnt Herrenhaus bietet ein

A?o NB^p ist als der Akt ihres Gatten

übertt'fft WeitwlÄ^^Ä?^ an Leuchtkraft der Farben ta^mre' «»»hf bert Hartmanns Aquarell,

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fern Mb v ati» »g ltzenr(iÄA L scchr Änemp sinder:

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Gun schm an n ettoa3 T "^^Mwlckron", tme Karl

E kr WMw. Ä^rlTfeS

L 71 ^^0 n, die in der modernen Kunst sebr iier-

«chlassigt wird. Tic seltsani verzcrrbcn, «us Quadmtcu mib Si^Srt rusnnimengcicbtcA MMschcnIciber seines BUd^erwecke>,

İn meisten Betrnchtern hen Eindruck von ki-Mich^Eler^od^ Kuristulmngl-n eures exotrlchcn BÄksstcrmmeS irreren over

beslrmmenven Eindruck, gcnniicrmckhen eine Zusnmmen- tzsfmrg der dreien Bestrebungen auf dem weiten Gebiete der

Malerei und der Auss§llrma Emgaugssaal, auch Chrenscm! aenanut ^ ^ ^^) dort die klangvollsten Namen engem Raume vereinigt in gleicher Weise auch die bemerkenswertesten Gemälde. Unter inesen slehm vorm, tme ubechanpt auf der ganzen Ausstelllmg. dse Porträts die ^ rmbermann lebensumlir geschaute und charek Persimlichk^n imMIde z«igeu. Sans T h?si a 5^' ^ leu chtenden Farben gehaltenes Gnnälde V r"' Johanns der Twrfer. Es sagt nichts Neues

^ <nr? - ® m eigentümlich intag das llnzuläng.

die Umren crschemA, Viel W grast, die religiöse ^awellrmg übt auchrnsternhausensmch Stucks Bldern eine M-f dm Beschauer aus. Dieser hat eine Kveutzabnahme, -euer eme Erweckung des Lazarus darqestellt ^^MBvacht und Ludwig v. Hof mann fehlen in der Reihe der

^ Oberen Ausstrll^iqen .glänzender vertteben. Egger-Lienz prangt von der Decke herab mll emem LaeMann, ferne Art erinnert stark Z** Doch wirkt die Darstellung wst^^ttPlalät Z

Kr". weiblrcher Akt auf, eme Sudannegerin darstellend von wär* Rückenflächen sind virtuos in der Zorbe be-

^^i ^ Nuancen dimkler Tönung

^f der tNDheii Zähl von Ausstellern ist cs schwer, eine NuS°

S^En der Presse >mch nur oen deMllendsttn Talenten gerecht zu werden. Nur einiges 'Ze-

rTZJT 110 - : Dm von Dresden

^^rn ferne heffMe Hermat nach Kassel zurückkehrende Karl Vantzer Metel em stsielnoes Tamenpvrträt. Des Frankfurters T( 9 flZ AA^büdnis kann in jeder modernen Gemäldeqckcrici den LMid'chaften verdienen Erich Bnck-- ^l Mber mll an erster Stelle genannt Völl^' ^r^eier großen Heersck-an kann, man fragen, wer- kennt me Molker, zahlt die Namen ? Nirr wemge seren muh hervorgehoben- Lrebermmrn, Slevvgt, Hübner. Kalckrerllh, Ensch niw^itz Erlm' Burger, Jäckel. Bechsbein, Eberz/ ^ ^ mtXf

Ern einmal sestzustellen, wie das Publikum die

Ausstellung.als Ganzes beurteilt, ^ fällt auf duß ^ ^ ^ber hält, die serneni Geschmäck nicht cnttpreckM. Das viele Gute wird .leider vielfach, üMselnuXn hl T ist dais ^fl kaum weni^L^^

modernen .Kinffs überhaupt. Die Zeit ist ä Mr

Fwbenexperimente: ihr gill die Darstellung von Farbenr^eren mid Beleuichnngsploblemen nicht mehr als oberstes (l-lesetz ixn- Dickes Farbenaufttigen ist ihr nicht mähr das ^>mi- Gigenart und Begabung. Das Sehmm der Zeit LLl Eb n« ch /«lisch cr Verlesung ^ sie ,v^t sich cL' E Gell» gelten. GesurchLu und Sttlisierten der Jnrpresftvnisheu, sie

Meint mehr Uebergangstöne'rn den Farben zu lieben als das letzt bevorzugte Farbennebeneinander.

ri rr Stimm imgsMalerei suM man fast vergebens ans der Aus- stellung. Auch die moderne Porträlknn» veriHag manchmal nickK zu en»armen. Um ein besonders krasses Beispiel zu nennen laßt emZ e pp elinbild von Pankok völlig kalt. Unser Volks Held ist nur als ein Farbenproblein ausgefaßt: nichts von !einer geistigen Bedeutimg ist zu erkennen, da jede schärfere Prägung bef Gesichtsausdruckes fehlt. Dazu noch der grünlich-

gkrodezu versucht als .Lachkabinett^ oder "^^Eenskanrmer ?u kx^ncimen, wie man l«ct der ersten derM ressionisten, I>ju, bei der voriähttqen ^ -(Äc ^ «^berzc-n- KmrstmMssllng - wenn rmm da- vvn uberlMrpt noch reden kann hat den Expressionisten

Ramn etnjier-mmt, mrtürlick aus sttrbeiÄer^Kimst. Ob ieftt die Zeit ist, den Kubismus S.Ä' .S^fWiat J« fördern. lassen wir dabin- gestellt, -elbtwerstandlich branck^n d,e>e sderrkchatten für ilxre Pi- swncn ungeheirere ,;wnnate. Und so sieht das Pichlikum, nicht mir J . 3aie ' twr Egen Leinwandflächen in*

ÄiTL* d ^5 tn -n^ffern. die nick« trmnS- ein-

E Äffern sind. Lächeln und Wps. 4 ?^^. LiÄ mildeste Form, m der sich das allgenreine Urteil m diesem ^aalc außett.

^ ^ expressio nistische Bfldhaneichmst ist in diesem Laase mit ihrer heivorragendsten Leistimg vertteten, l»enamstder em -

l -ul ? a l n PH ug" von Lehnibu ck Die Mei­

nungen übm ihn sind sehr geteilt. Lob und Tadel bewegen sich lrußerstm Gegensätzen. Dein flMtigen Blicke erschnwt ZJa primitiven Slidsee-Insnlaners. Riesen-

groß, boffirimiwlos. steigt er empor, imh.nmlich niagm, der .Kvvk ^^u dicker^ als der Hals, als >vie die imqlücÜichli ö^schpse Mn.- Gmniwzucker, dre unsere Kinder in die Länge ziehen

^ v'Ml der behordliichn Ratton lebt", so hat' Volksnrund das llapperdürre Gestell getauft.

^u Plastikdarf jedoch nicht nach'dieser einen Nummer beur. tttt werden: 'Namen nne Jobst ^Tarmstadt), Hildcbra Lederer, Tuaillon, Gau brettn dockt ivesentlich befriedigendere Leistumien Sebr Tnntellimg ist'ein Hammer ,.desvniders bemerkenswert sind zivei T^otträtbüsten von

SteAtfs; '!s; & *£

SS ÄS'

Die Graphik ist in mehrei-en k! ineren Räumen vnteraebr.w ^e bietet einige vorzüicki^. Proben die'-. >lmistÄ«igesWo, genannt seien Radii-runglnr E r l e r s . - ' n d e r F r 0 n t" fte uumlltelbai- aus der Gegenwart ftf.

Ein Erfolg der Ausstellung j' denn es sind lu-reits viele Gemälde tro» ^ worden. Auch der Besuch ist anscheinend,

Unternelmumgen. Eine Reih? von Bilde- des ständigen Rates zur FSrder Kunstgewerbe in Hessen für die Moderne Galerie angekaust.

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ll-n jetzt festzus dtt-eile >» als bei s u n'.'nve im r g von K u Darmstadt

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